
Eddy Merckx and Teammates, 1977
TREVISO, Italy (BRAIN) – Pinarello has issued a statement following various news reports that the LVMH Group, parent company of Louis Vuitton and other luxury brands, was in talks to acquire the high-end Italian brand.
The news was first reported by Italian website, Tuttobiciweb.it, and has been picked up by a variety of cycling websites over the past 24 hours.
According to reports, LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton is looking to branch out into the sports markets. Publicly traded, LVMH Group is known for LV bags, Moet & Chandon champagne, Fendi, Donna Karan, and a wide portfolio of wine and spirits, high fashion, perfumes and cosmetics, watches and jewelry, and luxury retail stores.
LVMH Group recently reported a 4 percent increase in revenue, which reached 26.3 billion euros for the first nine months of the year.
“With reference to press leaks, the Pinarello family confirms that they have been evaluating, since a few years, different assets reinforcement options with a strong industrial base, in order to further strengthen the Pinarello brand in the world,” the statement read. “The Pinarello family is not considering to exit the business and will continue to follow the company in its future growth, as it has always done and with the same passion.”

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Die Radweltmeisterschaft in Quatar ist soooo langweilig. Gäbe es nicht die Italienerinnen.

Und das schreibe ich jetzt schon,bevor der Höhepunkt, das Straßenrennen der Männer, vorbei ist. Wenn da nicht noch irgendetwas sehr ungewöhnliches passiert, wie z.B. eine Horde Kamele auf der Strecke, oder eine falsche Streckenführung, so dass sich 200 Athleten mit Ihren Rädern die Sanddünen hochquälen, haben wir diese WM am Montagmorgen schon wieder vergessen.
Im Gegensatz zu der Veranstaltung im letzten Jahr in Richmond: Peter Sagan wurde verdientermaßen Champion in einem spannenden Rennen bei dem er sich kraftvoll am letzten Anstieg absetzte und dann in Sagan-Art seinen Vorsprung auf der Abfahrt ausbaute. Alles noch ziemlich gut im Kopf. Der kurze Rundkurs war klasse, eine gute Mischung zwischen Stadt und Vororten und am Rande standen Zuschauer, es war laut.
Von allem, was ich bislang aus Quatar gesehen habe, war das Juniorenrennen der Frauen, dass die Italienerin Elisa Balsamo gewann das beste. Vor allem die anschließende Siegerehrung mit dem Chor der Mannschaftskameradinnen.
Highlight.
Die Kona Ironman World Championship ist das Triathlonereignis überhaupt, vergleichbar mit der Tour de France für den internationalen Rennsport oder der Offenen Bremer Kriteriummeisterschaft für uns Halbnordlichter hier. Nicht das mich Triathlon irgendwie interessieren würde, aber da Bernd Rennies dieses Jahr mitschwamm, mitraddelte und mitlief einen zweiten Blick wert.

Allerdings will ich keinen zweiten Blick auf das sportliche, sondern auf das Radwirtschaftliche werfen. Lava Magazine, sozusagen die Frankfurter Allgemeine Zeitung des Triathlons, veröffentlicht Jahr für Jahr die Zahlen welche Räder, Laufräder, Pedale, ja sogar Trinkflaschen die über 2.000 Athleten dort verwenden. Studentische Hilfskräfte oder ähnliches gehen durch die Radzonen und zählen alles penibel ab. Diese Daten geben einen guten Überblick darüber, welche Unternehmen wie viel Marktanteil haben und wie sich diese in den vergangenen Jahren entwickelt haben.
Ich fände das eine sehr gute Idee, so etwas auch bei Jedermannrennen durchzuführen. Vielleicht könnte man so eine Dienstleistung sogar verkaufen. Klar ist das schwieriger, da ja dort die Räder nicht rumstehen, bis deren Fahrer vom schwimmen aus dem Meer kommen, aber unmöglich ist das auch nicht.
Unabhängig von den gezählten Komponenten zeigt sich ein mehr oder weniger deutlicher Trend: Wir glauben zwar, dass da draußen ein unglaubliches Angebot an Marken und Modellen vorhanden ist, tatsächlich kaufen die meisten von uns aber bei ganz wenigen Marken.

Bei den Radmarken ist das Bild noch relativ durchmischt.Von etwa 2,250 Rädern sind etwas mehr als die Hälfte von vier nordamerikanischen Herstellern und eine Vielzahl anderer Hersteller stellt die andere Hälfte zur Verfügung. ich weiß nicht wie viele Amis an dem Rennen teilnehmen, denke mir aber, dass dies ein wesentlicher Einfluss sein könnte.

Es ist keine Überraschung, dass Shimano bei den Gruppen führend ist, aber 84% sind schon ein Ergebnis, wie bei einer afrikanischen Diktatorenwahl. SRAM, sozusagen die amerikanische Marke, ist präsent aber mehr auch nicht. Campagnolo ist komplett weg vom Fenster und ich denke eine ähnliche Entwicklung werden wir auch im Radrennsport sehen. Mit Campa erstausgerüstete Räder zu finden wird immer schwieriger. Neue Hersteller wie FSA oder Rotor zum Beispiel werden es extrem schwierig haben in dieses Marktsegment zu kommen.

Bei den Laufrädern zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den Rädern: Drei Ami Marken machen etwas mehr als die Hälfe aus.Überhaupt dominieren hier, bis auf Mavic und Shimano, amerikanische Marken. Interessant, dass es Shimano nicht schafft in diesem Segment einen Fuß auf den Boden zu kommen; was vermutlich mit deren beharrlicher Weigerung „richtige“ Carbonlaufräder herzustellen zusammenhängt.
Auch in anderen Marktsegmenten, in denen Carbon eine wichtige Rolle spielt, wie Sattelstützen, Lenker und Vorbauten ist Shimano bzw. deren Untermarken (PRO) eigentlich nicht präsent. Während Shimano sehr schnell und erfolgreich dabei war sich mit dem Thema Elektronik zu beschäftigen, steht die Karbonzeit still.

Auch bei den Pedalen gibt es keine wirklichen Überraschungen. Garmin Pedale haben sich durch die Verwendung als Powermeter in den Markt gedrückt.Klassische europäische Hersteller wie Time und Mavic sind nicht mehr präsent.

Powermeter sind ein relativ neues Marktsegment, entsprechend viele Marken und Systeme sind hier vorhanden, die Anteile sind noch nicht klar verteilt. Etwa die Hälfte aller Teilnehmer verwendet eine Leistungsmessung, Garmin hat aufgrund der Systemintegration mit Garmin Edge etc. einen guten Einstieg geschafft. Ältere Marken, wie Power Tap verlieren Anteile; SRM, Darling der Profis ist nur schwach vertreten.
Fazit: fast egal welches Segment man sich anschaut, weniger als sieben Marken beherrschen mehr als 2/3 des Marktes. Es mag eine große Auswahl geben, aber im letzten Moment kaufen wir alle, mehr oder minder, das gleiche.
Das typische Kona Tria Bike ist ein Cervelo mit Zipp Rädern und Shimano Gruppe und Pedalen, kombiniert mit einem Quarg Powermeter, ISM Ssattel und 3T Lenker. Darauf sitzt jemand mit einem RUDY Helm und einer Garmin Uhr.

So, und jetzt dasselbe mal bitte für die Velothons, Cyclassics etc. dieser Welt machen.
Dank an Fabian, der mich mit diesem Video zurückbrachte in die Zeit als ich so 13, 14 war und mit meinem umgebauten Vaterland Rad zusammen mit Dietmar Beck (heute bei der Polizei) und Volker Manderfeld (heute bei der Autobahnpolizei) Rennrunden auf dem Spielplatz fuhr.
Ich fing gerade an an Rädern herumzuschrauben, hatte aber keine Ahnung und auch kein vernünfiges Werkzeug, bis auf etwas, was man einen „Knochen“ nennt.

Das ist das älteste, der Menschheit bekannte Werkzeug überhaupt und wurde in dem Film „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick verewigt.
Jedenfalls reichte das, um den ganzen unnötigen Mist wie Schutzbleche, Gepäckträger, Licht, Klingel etc an dem Rad abzumontieren und stattdessen eine zweite Hinterradbremse dran zuschrauben. Das Vaterland hatte eine Dreigang Sachs Torpedoschaltung mit Rücktritt, aber da traute ich mich nicht so richtig dran.

Vorher
Später hatte ich ein BMX ähnliches Rad mit einem großen Aufkleber: „Nur Fliegen sind schöner“ (das hatte ich mal im MAD gelesen), aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls ist es höchste Zeit Speedway Cyclyng Rennen in Bremen zu etablieren. Eine echte Emotionslücke.
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Eddy Merckx (C) smiles as he does a victory lap along with Frenchman Raymond Poulidor (left) and Spaniard Vicente Lopez-Carril (right) at the end of the Tour de France, 21 July 1974 in Paris. Merckx won the last stage between Orleans and Paris to tie the record of eight wins in one Tour and captured his record-tying fifth Tour de France. Poulidor, at age 38, finished second and Lopez-Carril, third.