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Seit vierzig Jahren fahre ich Rad, seit neunzehn Jahren richtig, und seit sieben Jahren bastele ich richtig an richtigen Rädern. Seitdem habe ich eine Menge Geld für Campagnolo Teile und Vittoria Schlachreifen ausgegeben. Den Rest habe ich sinnlos verschleudert.

„Das hat Holperdorp nicht verdient! “ RTF Teutoburgerwald Tocht.

Sonntag der 15. April. Man quält sich früh aus dem Bett, springt in die vertikal vorbereiteten Socken um sich auf den Weg zur RTF Elbe Classic der RG Harburg zu machen. Oder man bleibt liegen und fährt später mit Hannes in den Bremer Süden.

Heute letzteres denn das Wetter am Sonntagmorgen war eher gruselig. Ein Blick durch diverse Mails, fb Beiträge etc. von meinen Freunden in Japan lässt die Laune nicht besser werden: Das Radfahrleben könnte so schön sein, wenn es denn gerade nur in Japan stattfinden würde.

Shigasaka Climb, heute gepostet von David. Seufz.

Nach der Aufarbeitung des Arbeitsleben der letzten Woche, der Aufarbeitung der Physiklücken der Tochter des letzten Halbjahres und dem Zusammenschreiben des Erlebnisberichtes derselbigen Tochter bei einer Recylingfirma geht es dann zusammen mit Hannes über wirklich jeden Höhenmeter zwischen Okel, Schnepke und Syke.  Insgesamt sind es sagenhafte 269 geworden. Darüber will ich nicht schreiben.

Letzte Woche waren es nämlich 1.479 Meter und zwar bei der vom holländischen Radclub OWC-Oldenzaal organisierten Teutoburgerwald Tocht in Ibbenbüren. Letztes Jahr hatte mich Andi auf diese voll unschöne RTF aufmerksam gemacht und ich fand die echt klasse; so klasse, dass ich sie dieses Jahr gleich wieder fahren wollte und Hannes motivieren konnte mich zu begleiten. Zusammen mit Silke bildeten wir ein Bremer Dreamteam.

An sich wurde über diese wunderschöne RTF bereits letztes Jahr alles geschrieben, was es zu schreiben gibt, so dass ich mich auf ein paar wesentliche Abweichungen beschränken werde.

Wir fuhren nicht mit der Bahn nach Ibbenbüren.

Keine Ahnung, warum wir das letztes Jahr getan haben. Letztes Jahr war es extrem stressig, aber dieses Jahr reisten wir sehr gemütlich und pünktlich im geliehenen Diesel Caddy zu viert an und uns war allen scheißegal war mit unserer Umwelt dadurch passiert. Wir können ja auch durchaus nachhaltiger sein, aber nicht wenn uns die Deutsche Bahn das Leben dadurch so schwer macht, dass wir uns anschließend erst einmal ein paar Tage krankschreiben lassen müssen. Den Holländern ist das übrigens auch ganz egal: Ganz Ibbenbüren war vollgeparkt mit Volvos, DAFs, Wohnwagen und was Holländer noch so fahren und hinter sich herziehen.

Wir sahen Marianne Vos.

Das ist kein Witz.

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Von links nach rechts: Unbekannte holländische Stange, Marianne Vos von hinten, holländische Staffage.

Wow. Ich stellte gerade mein Rad ab und schaute der gut aussehenden Frau in die Augen, die ihr Rad neben dem meinen platzierte. Äh, das war Marianne Vos. In diesen Momenten bin ich einfach zu schüchtern genau das zu sagen, was ich am liebsten loswerde möchte: „Hallo Marianne. Du bist mein Idol. Ich finde Dich so toll, dass wir die Frauentoilette im Laden nach Dir benannt haben.“

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Die Frauentoilette bei Cyclyng

Die Männertoilette bei uns wurde übrigens nach Eddy Merckx benannt. Und so habe ich nun das große Glück allen Menschen persönlich begegnet zu sein, nach denen eine Toilette bei Cycylng benannt wurde: Letztes Wochenende Marianne Vos und 2008 bei der Cycle Mode Messe in Tokyo Eddy Merckx. Ansonsten ist meine Promi-Bilanz eher mau: Einmal sass ich hinter dem im Flugzeug. Und die beiden traf ich auch schon mal. Ach ja, und die beiden sah in mal in München. Es stellt sich die Frage, wen ich denn überhaupt gerne einmal treffen würde? Eher Menschen aus dem Musik-, denn aus dem Radsport.

Wir fuhren so durch die Gegend.

Genau wie letztes Jahr und wir waren gut drauf.

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Silke und Hannes hinter den Deventer Schwalben.

Holländische Rennradfahrer erkennt man meist ziemlich schnell am Trikot. Vor allem dann, wenn es ein Europameistertrikot ist, auf dem „Marianne Vos“ steht. Aber mal ehrlich, Holländer benutzen Farben und Formen für ihre Vereinstrikots, an die wir nicht einmal denken. So eine rot/grün Kombi habe ich hierzulande noch nie gesehen, ich denke die ganze Zeit darüber nach, woher ich das kenne ….ach ja genau, aus Bremen.

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Dann kamen wir nach Iburg zur ersten Verpflegungsstelle, die wieder sehr mager besetzt war. Ich parkte mein Rad Johnny Hoogerland Style. Das Giant TCR macht wirklich Spaß, da gibt es von der Funktion her nichts zu motzen.

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Und machte mich auf den Weg zu Kaffee und Kuchen. Die übrigens nicht Teil der offiziellen Verpflegung waren, sondern von cleveren Iburger Geschäftsleuten zur Verfügung gestellt wurden. Dort trafen wir dann zufällig Sylvia Esspunkt, Esspunkt Esspunkt und später dann auch Thomas Vaupunkt. Ich nutze die Gelegenheit, das Silvia an Hnter litt schamlos aus, gab ihr einen Riegel und rang ihr das Versprechen ab dafür ab, ein paar unserer Aufkleber an strategisch wichtigen Orten zu platzieren, was sie dann auch gleich umsetzte.

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Dann fuhren wir weiter. Und zwar wirklich die 120 Kilometer.

Letztes Jahr hatten wir eine Abzweig auf eine Schleife verpasst und waren bereits nach etwas mehr als 100 km im Ziel, dieses Jahr passierte und das nicht, weil Andi aufgepasst hatte. So richtig glücklich darüber waren wir nicht.

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Wir trafen auch Peter Sagan.

Eigentlich nicht. Aber jemand hatte sein Trikot geklaut und es geweitet.

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Ich finde das ja irgendwie peinlich im Weltmeistertrikot durch die Gegend zu radeln. Dazu bin ich einfach nicht schnell genug, bzw. nicht langsam genug, um dies als ironisches Zitat durchgehen zu lassen. Außerdem habe ich immer das Gefühl, dass ich Leute um mich herum dann richtig wild mache, mich zu überholen. Ausnahme: Gepunktetes Trikot der Tour de France beim fahren im Flachen, bzw. grünes Trikot der Tour de France beim Fahren in den Bergen.

Wenn ich so Revue passieren lasse, was ich bereits so alles an bekannten Trikots gesehen habe, dann würde ich vermuten, am meisten Landesmeister-Trikots bzw. Nationalmannschaftrikots, also Farben wichtiger und nicht so wichtiger Nationen, bzw. Nationen die noch nicht einmal Staaten sind. Hannes zum Beispiel, fährt ab und an für Tibet, David für Kachastan. Ganz selten sieht man mal ein Weltmeistertrikot, und noch viel seltener ein gelbes Trikot der Tour de France, oder eins in rosa vom Giro d’Italia, oder fast nie ein grünes von der Tour of Japan! Unverständlich?

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Führender Junghipster Oscar Pujol Munoz  bei der Tour of Japan 2016.

Das gelbe Trikot der TdFwird vermutlich deswegen nicht gekauft, weil man sich dadurch automatisch zum Doping bekennt.  Und ein Gewinnerjersey von Paris-Roubaix oder Amstel Gold Race habe ich noch nie gesehen? Warum sind die bloß so unbeliebt?

Wir tranken Bier.

Leider gab es keinen holländischen Pommeswagen am Ziel – total schade. Aber es war noch Zeit für ein paar alkoholfreie Bierchen bevor wir uns wieder auf nach Bremen machten.

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Toller Tag, auch wenn ich ein paar nicht so tolle Tage brauchte um mich wieder davon zu erholen. Danke an Silke, Hannes und Andi.

Strava.

Anmerkung.

Diese RTF ist übrigens alles andere als unumstritten. Die lokale Bevölkerung hatte gerade einmal das posttraumatische Syndrom des Einfalls der römischen Legionen unter Varus im Jahr 9 n. Christus verdaut und da kommen dann schon die Holländer! Das kann man alles in diesem sehr schönen Artikel aus dem Wittlager Kreisblatt nachlesen, der in dem verzweifelten Ausruf von Beate Groß (noch so eine Prominente die ich nie getroffen habe) mündet: „Nein, das hat Holperdorp an einem schönen Sonntag nicht verdient.“ Man fragt sich unwillkürlich, was Holperdorp denn sonst noch so nicht verdient haben könnte, neben Römern, Hollandern, Beate Groß und eben dem Namen „Holperdorp“.

Ob der Namen in dieser Gegend, weiß man wirklich nicht genau, ob die ausschließlich in gutmeinender Absicht vergeben wurde. Gut, hier bei uns in der Gegend haben wir Adolfshausen gleich neben dem Dorf Jerusalem und weiter im Norden Ostereistedt oder Amerika. Aber mal ehrlich: Hilter-Hankenberge?

Da fällt mir nur noch das hier ein.

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Eastern Everywhere.

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Regelmässigen Lesern dieses Blogs wird aufgefallen sein, dass hier in letzter Zeit regelmässig nicht viel passiert und sind deswegen zurecht regelrecht enttäuscht. Zeit einige Ostereier zu öffnen.

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Im März 2018 haben Matthias von Wiegetritt  und Cyclyng Bike & Cafe in der Überseestadt von Bremen eröffnet, nachdem wir etwa ein Jahr mit der Idee schwanger waren. Bei zwei Männern dauern Schwangerschaften ja bekanntlich länger als bei Frauen. Das hat für mich die Konsequenz, dass meine bisherige Arbeit, also das Einfüllen von Wissen mittels virtueller Trichter in die Köpfe von jungen Menschen in verschiedenen Stadien der Pubertät nun zu meinem Hobby geworden ist, und mein bisheriges Hobby also Radfahren, irgendwie an Rädern schrauben und darüber schreiben nun zu meinem Beruf wurde.

Den Beruf zum Hobby zu machen ist sicherlich immer eine gute Idee. Schon allein weil das weniger Arbeit bedeutet. Ich unterrichte ja wirklich gerne, weil das a) die Fortsetzung meiner Punkrockkarriere mit nicht musikalischen Mitteln ist und b) im Gegensatz dazu, niemand ungestraft den Konzertsaal verlassen darf. Man wird auch nicht berotzt, mit Bierflaschen beworfen, oder bei schlechten Auftritten verprügelt. Und trotzdem wird man von einem Teil des Publikums mit derselben Inbrunst gehasst, wie nach unseren Auftritten in den Achtzigern mit EA80 bzw. Ranola. Nur wird man nicht nach den Auftritten von der Bühne ins Damenklo gezerrt und den Kopf von zwei bärtigen Rockern in die Kloschüssel gedrückt, sondern man bekommt E-Mails in denen Dinge stehen wie „macht zuviel Praxis, hätte lieber spannende Theorie!“ oder: „scheint weibliche Studenten zu bevorzugen.“ Wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob das eine Kritik der männlichen, oder ein Lob der weiblichen Studenten war.

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EA80 Sommerfestival Mönchengladbach 1980

Das Hobby zum Beruf zu machen ist deutlich schwieriger. Es besteht die Gefahr, dass viele Dinge dann einfach nicht mehr so viel Spaß machen, wie zu der Zeit, als man sie noch freiwillig tat. Ich habe zum Beispiel eine Menge guter Bücher gelesen, aber ich hasse auf Lebenszeit alle Bücher, die ich im Deutschunterricht lesen musste. Aus diesem Grunde blogge ich auch einfach viel, viel weniger, obwohl so ganz aufgeben möchte ich nicht. Bloggen wird sich in Zukunft mehr auf die Rennen, RTFs und sonstigen Ereignisse beschränken an denen ich teilnehme und weniger auf das Copy&Paste von gierigen Rädern, die ich irgendwo im Netz fand.

Wenn eine größere Veränderung im Leben eintritt hat das eben seine Auswirkungen die man nicht sofort versteht und vorausgesehen hat. Da darf man nicht jammern sondern muss einfach das richtige machen.

Tatsache ist leider auch, das bloggen sooooo 2010 ist. Das Cyclyng Blog und seine Vorläufer aus Tokyo, das Positivo Espresso Blog gibt es seit Oktober 2007. Das ist für ein Blog eine extrem lange Lebenszeit, die meisten Blogs, auch gute und beliebte in der Radwelt schaffen mal so gerade fünf Jahre. Bis 2016 stiegen die „views“ auf dem Blog sehr stark an, seitdem ist das rückläufig. Das bedeutet, dass mit immer mehr Aufwand immer weniger Leser erreicht werden. Von daher ist es besser nicht kontinuierlich, sondern nur nach Lust und Laune zu schreiben. Würde ich das ganze noch einmal machen, würde ich mit einem YouTube Kanal anfangen. Na ja, wenn ich darüber nachdenke, dann vielleicht auch eher gar nicht, denn YouTube ist sooooo 2015. Vielleicht doch eher auf Snapchat?

Nachdem der Winter noch einmal im März über Bremen hereinbrach, hat nun endlich und endgültig der norddeutsche Frühling angefangen. Man schaut, immer dann wenn es nicht zu stark regnet oder fisselt nach oben und sieht diesen typischen, immer wieder faszinierenden norddeutsch Frühlingshimmel:

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Der Frühlingshimmel über Bremen

Mittlerweile ist es wieder so warm (also etwa 3 Grad), dass es wieder regnet und nicht schneit, hagelt oder graupelt. Währendessen schicken einem sogenannte „Freunde aus Tokyo“ Fotos rüber, wie es nun gerade dort aussieht.

David fuhr am Wochenende den Fleche Kumamoto, unter anderem auf der Shimanami Kaido, ein spektakulärer Radweg der die jap. Hauptinseln Honshu und Shikoku miteinander verbindet. Und was mache ich hier in Bremen?

In Bremen kommt ein Wind dazu, der einem das frühe Saisongefühl vermittelt besonders gut in Form zu sehen; und zwar dann wenn er von hinten bläst und nicht wahrgenommen wird. Bzw. das Gefühl die letzte Flasche zu sein, wenn er von vorne weht. Man deckt an all die unnötige Schoki die man in den letzten vier Monaten gegessen hat, die vielen Mentholzigaretten und die leeren Flaschen Rotwein. Warum, ja warum, wurde nicht schon viel früher mit dem Training begonnen, statt sich so ewig lang durch den Winter zu chillen?
Mein Großvater sagte immer: „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, große etwas später.“ Kleine Sünden werden meistens direkt am Dienstag Abend beim Body Attack von Janina Katharina gnadenlos bestraft. Größere bei den Ausfahrten am Wochenende mit Hannes oder allein.

Am Freitag war es dann mal wieder so weit, österliche Ausfahrt mit Hannes Richtung Süden, zunächst einmal von Borgfeld Richtung Fischerhude. Hannes drückt richtig aufs Tempo, aber obwohl wir echt schnell fahren, schaffen wir es nicht die gutaussehende Endfünfziger Frau vor uns auf ihrem Ebike schnell einzuholen. Zum Teil liegt es am strengen Gegenwind, zum Teil an unserer miserabelen Form und und zum Teil auch an dem getunten Ebike, dass deutlich schneller unterwegs war, als die gesetzlich erlaubten 25 km/h. Da die Strecke am Waldesrand zwischen Borgfeld und Fischerhude ja so etwas wie der Cycling Superhighway von Bremen ist, kamen uns eine Menge Rennradfahrer entgegen. Im Winter werde ich dann meistens gegrüßt, die ganz Harten haben eben Respekt voreinander, aber sobald die Saison offiziell angefangen hat, ist es wieder aus mit dem Grüßen. Seit Strava Flyby wiederum, weiß man nun auch sehr genau, wer das denn im Wiegetritt Jersey war, der da gerade so weggeschaut hat.

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Jedenfalls sind wir bereits in Oyten so kaputt, dass wir an der Esso Tankstelle dort einen Stop einlegen müssen. Ein altes schwarzweiß Foto im Schaufenster weist auf die lange Geschichte dieser Tankstelle hin: Hier tanken bereits die Volvos und Saabs der schwedischen Armee, als diese unter Gustav Adolf II Richtung Schloss Etelsen vorrückten. Wallenstein, dessen Armee nur mit Kreidler Floretts ausgerüstet war, konnte ihm nicht mehr folgen, da an der Esso Tanke das 1:25 Gemisch ausging.

Über Achim kamen wir nach Uesen und fuhren dort die Hünenburg runter richtig Weser. Eine superbrutale Abfahrt – mit seiner 23% Steigung so mit das brutalste, was die Bremer Umgebung zu bieten hat. Hannes war schon runter gefahren und hatte sich in der Kurve platziert, um sicher zu gehen, dass ich in einem Schwung schnell durchfahren konnte. Todesmutig setze ich mich fast auf das Hinterrad und begann die Abfahrt – zum Glück winkte Hannes mich durch; ich war zwar langsam, hatte aber wegen der Steilheit der ganzen Sache so viel Schwung, dass ich auch nicht stehen hätte bleiben können, wenn er „Achtung Schneepflug!“ oder „Baugrube!“ gerufen hätte. Da habe ich nun erst Mal wieder einen KOM bei Strava.

Den nächsten Versuch machten wir bei der Eißeler Finkenburg. Mit dem ganzen Wind im Rücken, der uns bislang so flaschig gemacht hatte, arbeiteten wir uns hier in die Top Ten vor.

Und danach war die Luft raus, wir fuhren das ganze Dinge so irgendwie nach Hause. Auf dem Weg kamen wir an dem Yasukuni Jinja Annex vorbei, einem japanischen Schrein in der Nähe von Dreye. Der Yasukuni Schrein steht mitten in Tokyo und ist einer der bekanntesten Schreine im shimtoistischen Glauben, wobei der erstens gar nicht so alt ist (1869) und zweitens auch nicht ganz unumstritten ist.  Markant an ihm sind, neben den ganzen rechtsextremen Spinnern die sich dort aufhalten, die Eingangstore, deren Stil nach dem Schrein auch Yasukuni Stil genannt wird. Die Dinger haben es vor dem 2. Weltkrieg sogar auf die 50 Yen Banknote geschafft, das gelang in Deutschland lediglich Balthasar Neumann erst nach dem Krieg.

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Nein, das ist kein Foto von 1938, sondern eins von 2017.

In Japan, wo der Glaube jegwelcher Coleur in einem sehr flachen Winkel auf die Erde trifft, ist es üblich zu Beginn des neuen Jahres einen Schrein oder Tempel zu besuchen. Diesen Akt nennt man „Hatsumode“ (初詣).

Man betet darum das neue Jahr gut zu überstehen und kann sich bei dieser Gelegenheit auch mit einer Anzahl von Talismännern eindecken, so dass einem das Glück gefügig bleibt. Oft fährt man auch gleich mal mit dem Familienauto hin und lässt es von einem Priester segnen.

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Ich hatte das bislang versäumt und so bot dieser Ausflug mit Hannes eine gute Gelegenheit all dies nachzuholen. Zunächst segnete Hannes unsere beiden Räder mit dem heiligen Zweig.

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Und dann beteten wir vor dem Tor. Hannes muss noch ein wenig und seiner Haltung arbeiten, das sieht noch nicht richtig japanisch aus.

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Kleine Wünsche im Winkel von 30 Grad.

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Größere Wünsche im Winkel von 45 Grad

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Hannes wünscht sich gerade eine elegantere Haltung beim Zeitfahren.

Eine sehr schöne Anleitung zum richtigen Verbeugen in Japan je nach Anlass gibt es vom Japanese Culture Lab.

Dann nach Hause und eine der ersten längeren Ausfahrten des Jahres war vorbei.

Strava

Am Samstag gab es dann wie erwähnt eine Runde Body Attack, die mich wirklich fassungslos machte. Aber nicht genug, um mich nicht kurz am Sonntag (Strava) aufs Rad zu schwingen nachdem ich mich überzeugt hatte, wer die Flandern Rundfahrt gewann. Natürlich wieder jemand von LIDL, sorry, Quickstep. Und auch am Montag. Muss auch sein, denn am nächsten Wochenende steht die erste RTF der Saison auf dem Plan, die Teutoburgerwald Tocht. Das ist diese holländische RTF in Deutschland, weil denen in Holland die Berge ausgegangen sind. Und das erste OBKM Rennen ist auch bereits am 25. April. Zeit mehr zu arbeiten, oder das Hobby wieder aufzugreifen.

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Gierige Räder. Januar.

Isen All Season Road

von Hartley & Talbot, London

via Bike Rumor

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Twin Six Standard Rando

via Twin Six Website

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K loves radeln

Yuji Kimura in Berlin macht sein eigenes Ding: Entwurf und Aufbau individueller Räder, bei denen die Funktion wichtig, und das Aussehen nicht weniger wichtiger ist. Yuji nimmt als Basis entweder alte Stahlrahmen, vorwiegend aus Frankreich und England, oder lässt sich neue bei Raizin in Japan löten.
[Übrigens, wer das Design des Internets in den Neunziger Jahren verpasst hat, kann dies auf der Raizin Website nachholen]

Die fertigen Räder sind oft nicht in bestehende Kisten, wie Rennrad, Mountainbike etc. zu stellen, sondern befinden sich zwischen sich zwischen den Kisten; so wie Radfahrer nicht immer Rennen oder Downhill fahren, sondern auch mal mit dem Rad einkaufen gehen.

Die Arbeiten von Yuji gefallen wir oft außergewöhnlich gut, ab und ab tauschen wir uns aus mit Ideen. Vielleicht durch den gemeinsamen japanischen und deutschen Hintergrund (er: ein wenig japanischer, ich: ein wenig deutscher) ist da eine große Nähe im Geschmack und wir suchen nach einer technischen Lösung zur Umsetzung.

Einige der letzten Aufbauten von Yuji.

Beflügelt

Details

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Biche Meral Rahmen

Details

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Cougar MTB

Details

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Peak Bicycle and Peak Strava

A Strava-based Forecast

By Michael O.B. Krähe
January 28th, 2018

 

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Introduction

The road racing bicycle market is a very small segment of the overall bicycle market and accounts for 5% or less of the total market size in terms of units. Nevertheless, it is an interesting segment, as innovation in road racing bicycles, such as (electronic) gear shifting, disc brakes or carbon fiber frames tend to trickle down into other segments, such as trekking or city bikes over the years.

The last ten years have been very successful ones for the manufacturers of racing bikes as the market continued to expand; road racing has become popular in many countries of the world and was sometimes described as the “new golf”. This is due to the fact, that rather than children or young adults, picking up a bike and learning to race, people in their forties and fifties have discovered cycling as a viable alternative to other kinds of sports. As this group possess ample financial means to support their hobbies, more and more expensive bikes with advanced technology could be sold by the makers. Which in turn led to more innovation and many new, young brands showing up in the marketplace.

However, observers of industry news could note since 2016, that the peak has been reached and that sales have become more sluggish since then. The biggest bike component makers such as Shimano, Sram and Campagnolo have published decreased sales and profits figures and some of the smaller brands have either exited the market (for example American Classics in January 2018), filed for bankruptcy (Niner) or were acquired (Felt by Rossignol and Eddy Merckx by Ridley) by other companies. Partly also by private Investors (Rapha by RZC Investments) or by other industries (Pinarello by LVMH).

This article forecasts the behavior of the global racing bicycle market based on an analysis of data available to the public by Strava, a social network that collects data about bicycle rides uploaded by users worldwide.

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Strava as Data source

A road racing bike needs to be purchased by an individual who then uses his bike to ride alone or with friends during his free time and occasionally attends open races or organized tours. The more a racing bike is used, the more likely it is that the user will decide to buy a newer, more technological advanced model. These “heavy users” create a small, constant demand in the market. The major driving force however are beginners, who buy a bicycle for the first time. These buyers may or may not decide to ride often, thus becoming „heavy users“ or „non-users“ with their bikes being stored in the basement and no further purchases planned. Heavy users so not create significant market growth, beginners do.

Racing is all about competition, in other words to compare one’s own performance against others. Traditionally this is done in races, which has the disadvantage that it can be done only infrequently at specific time and place.  This is where Strava comes in. Strava, founded in 2009 and based in San Francisco, has created a web-based application where members can upload data from their rides which are recorded either by dedicated devices from makers such as Garmin or Wahoo, or by smart phones equipped with GPS.

Users define “segments” which are stretches of roads with start and finishing points and compare the time  it has taken them to ride with other Strava users that have recorded their ride on the same segment. Apart from the competitive aspect, where users can decide whether to engage in a “race against all others” on a segment, there is also a social aspect as users can see where their friends and acquaintances have ridden recently.

The data gathered by Strava in the nine years since their establishment is quite astonishing. Strava has recently released a “Global Heat Map” in September 2017 based on the data of more than one billion rides. The map displays roads which are heavily frequented by Strava users in glowing yellow; the more the roads are used, the bigger and brighter are the related colors. Looking at the map one can easily see where globally most people ride racing bikes. And this give a good indication where most road racing bikes are globally sold.

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Strava Heat Map – September 2017

It is fair to assume that Strava Users are “Heavy Users” in the racing bike market segment. Naturally not all riders are using Strava, nor is there a direct relation between recording rides and buying road racing bikes. However, it is fair to assume that countries in which are a high number of rides recorded in Strava are important road racing bike market, whereas countries shown dark on the map are not. A major exception are however popular bike holiday destinations such as Thailand. Rides in Thailand are recorded on the roads of Thailand, however Strava users may reside in other countries.

A first glance on the map does not offer surprises: The US; Europe and Japan are the nations with the highest number or rides, thus with the biggest markets. People in large parts of South America, Africa and Asia do not record their rides on Strava and in consequence these countries are also not attractive markets. Surprisingly neither China nor India seem to be attractive markets despite their huge populations. It should be noted that this is the case although Strava is offered besides English in many other languages, among them Chinese, Russian, Spanish and Portuguese. It could also be argued, that Strava hasn’t penetrated the race bike cycling communities in many countries in the same degree as it has in the US and Europe.

Strava data can be compared over time, this is possible by looking at data in the form of “Challenges”. Riders are asked to do a certain number of kilometers between defined dates. If they achieve their goal, they are presented with virtual badges on their Strava profile. This provides additional motivation to many users. One of the major challenges on Strava is the Festive 500, sponsored by the cycling apparel maker Rapha from the UK since 2013. The goal of the Festive 500 Challenge is to ride 500 km between Christmas and New Year and each year ten thousands of riders from all over the world are registering for the challenge. The data of Festive 500 provides therefore an easily available, significant and representative data sample of global road racing activities as outlined previously. Data is publicly available for all challenges between 2013 and 2017; this data was used to analyze the riding activities in selected countries and to show trends over time.

Global Strava Rides and Global Racing Bike Market

83,181 riders registered in 2017 for the Festive 500 challenge on Strava. Out of this total 13,587  riders did not ride a single kilometer. The remaining 69,594 active riders rode a total of 19,867,129 kilometers and 19,139 of them (“Achievers”) rode more than 500 km, thus achieving the goal of the challenge. Although these are impressive numbers, one needs to compare them with the previous Festive 500 challenges between 2013 and 2016.

2017 was the year with the highest number of registrations, kilometers completed, active riders and achievers since the start of the challenge. However, the growth in all numbers has significantly slowed down. There were only 0,7% more registration in 2017 compared to 2016, whereas there has been double digit growth in previous years. This is not only true for registrations, but also for completed kilometers (plus 2.9%) and active riders (plus 0.9%). The exception is the number of achievers, which has increased by 12%. Thus we conclude, that either the growth in Strava penetration rate has slowed down, or that the growth in number of riders has slowed down, or both. Those who have chosen to ride, rode longer and more of them have achieved their goal. So, it is fair to conclude that more heavy users are among the riders who have registered for the Festive 500 challenges and less beginners and in consequence that there are less people starting to ride road racing bikes, thus a shrinking market.

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There is a concept in environmental studies called “Peak Oil” which could provide a good analogy to what is happening today on Strava. Peak Oil basically states, that long before natural oil reserves have completely dried up, the production of oil will reach its maximum and thereafter the production rates will continue to fall. This is mainly because the discovery of new reserves and their subsequent exploitation will not continue at the same pace as the demand for oil increases worldwide. Since its conception in the fifties peak oil has been forecasted as early as 1974, then revised to 1995, but as a matter of fact oil production has increased until 2015 and an end is not in sight.

To put this in relation: Strava usage will further grow as long as beginners are buying bikes (discovery of new reserves) and start to use Strava (exploitation of reserves).

One can analyze the development of Strava based on the peak oil concept. An increase of Strava usage is due to

  • A) newcomers taking up the sport and
  • B) riders discovering Strava as a useful tool.

A) is based on market growth (newcomers) and B) is based on Strava penetration rate.

A decrease in Strava usage is due to

  • C) people quitting cycling sports and
  • d) people quitting Strava.

The former is more likely than the later, as Strava has, just as facebook, some kind of addictive characteristics. In extreme cases Strava motivated to start doping to enhance their performance on Strava; caused a deathly accident and website offer cheats to digitally enhance the performance of users.

However, whereas other social networks such as WhatsApp, snapchat or line offer feasible alternatives to Strava, there is virtually no competition to Strava. In terms of cycling social networks, Strava enjoys a monopoly like Windows in the PC market. Thus, a decrease in Strava usage is rather based on less people riding than on less people using Strava.

Based on the data available, we conclude that Strava will reach its peak in 2018. This claim can be verified by looking at detailed data from the major global bike markets. 55% of all riders registered for the Festive 500 Challenge come from only 13 countries with the UK, USA, Australia and Brazil accounting for 35%. In all four countries participation has been lower in 2017 compared to 2016.

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So, in major bike markets, where Strava penetration is already high, the supply of new riders has dried up and more and more people are quitting cycling, leading to an overall decrease.

The same is basically true for the following nine markets, notably Spain, Japan, Italy, Germany, France, the Netherlands, Belgium, South Africa and Portugal. In all markets, with he exception of the Netherlands and Belgium, Strava Festive 500 participation in 2017 was lower than in 2016 and in three of them even 2016 participation was lower than in 2015. This shows a clear trend, that the market size is dramatically decreasing on a global scale. So, the question is, why is Strava still growing, even if the growth rate has become very small?

The answer to that question is, that Strava participation continues to grow in non-developed markets. The 13 major markets have accounted for 72% of all Festive 500 riders in 2013, but only for 55% of all riders in 2017. Again, there are two causes for this development; one being the addition of new riders in less developed markets, and one being a higher Strava penetration rate in these markets. With the addition of new languages on Strava in recent years, we assume that the penetration rate in these markets has much more influence on this development than market growth.

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Conclusion

Basically, the analysis of the Strava Festive 500 data confirms, what has been in the news throughout the last two years: The bicycle market size is decreasing in developed markets. Sales in non-developed markets may increase, however in terms of volume they can not compensate what has been lost in the major markets.

The same is true for the development of Strava. However, the trend has been mitigated by Strava successfully increasing penetration rate in non-developed markets. The question is, how much longer Strava will be able to increase penetration rate further when the supply of new riders is quickly drying up. The key to more growth lies in the development of non-developed market with huge potential, notably China and India. And new target groups. However, looking at Strava Festive 500 data from the last five years there is little reason for hope. Road racing continues to be a sport enjoyed by men in their forties and fifties, mostly from Western countries, something that hasn’t changed very much since the first bicycle race almost 150 years ago in Paris.

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Meanwhile in … whereever.

Japan

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In Deutschland finden ja viele japanische Keirin Rennen unglaublich cool und hip und irgendwie so Zen.Buddhistisch; in Japan allerdings kämpfen die Veranstalter mit Zuschauerschwund und Vergreisung des Publikums. Keirin ist eher etwas für alte Männer, die sonst auch zu Pferde- oder Motorbootrennen gehen würden, die klassischen drei Arten des japanischen Wettsports. Zumindest letzteres ist gar nicht cool, wenn man weiss, dass das Monopol für Motorbootrennen lange Zeit be Ryoichi Sasagawa lag – den ich beinahe sogar einmal kennengelernt hätte, wenn ich nicht doof genug gewesen wäre dies abzulehnen.

Seit 2012 gibt es nun wieder Frauenrennen – Girls Keirin. Das spricht sich japanisch übrigens Garrls Kehrin aus und nicht Kairin. Es heisst ja auch Gehscha, und nicht Gaischa.

Bildergebnis für girls keirin

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Dänemark

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Nein, das ist NICHT das dänische Nationaltrikot. Das ist Louis Meintjes (RSA) vom Team Dimension Data nach einem langen Tag auf dem Rad in der Sonne und einem Mesh-Jersey.

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USA, irgendwo

Aus der Carbonhölle

[falls es wirklich jemand noch nicht gesehen hat]

via Bike Rumour

Spanien, in der Nähe von Granada

Sind wir mit den Positivo Espresso Core Team ebenfalls gefahren, war schon mit normalen Rennrädern anstrengend genug und wirklich endlos. Aber runter fahren, das war, sehr, sehr geil.

Bildergebnis für patrick seabase

Video via Tracko

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Six Days Bremen.

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Großartiger Abend mit Hannes, Thomas und Attila (und Haake-Beck) am letzten Tag der Sixdays in Bremen.

Die Stimmung war gut, viele freundliche Gesichter getroffen (Didi, Jessica, Harald, Jendrik, Bo, Silke, Andi, Holger, Alexander, Christopher…) und das Rennen blieb für die Zuschauer spannend bis fast zur letzten Runde.

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Bikes & Muscle Cars

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Top Fahrrad-Blog 2017.

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Ist Cyclyng nicht geworden, allerdings sprang insgesamt ein dritter Platz heraus und in der Kategorie „Allrounder“ sogar der erste. Wow, ich fühle mich wie erschlagen vor Glück.

Top Fahrrad-Blog dritter Platz

Die Ergebnisse sind nun bei Fahrrad.de raus. Ich will ja jetzt nicht übermütig und arrogant werden, zumal das ohnehin in diesem Fall nicht angebracht ist. „Blogger“ verhält sich zu „You Tuber“ in etwa wie „Kreuzritter“ zu „Kampfdrohne“ – Die Idee mag edel und gut sein, aber eine wirklich erfolgreiche ist das nicht. Kaum vorstellbar, dass heute ein Blog ähnlich hohen Zuspruch wie zum Beispiel Freekickerz, oder Bibis Beauty Palace auf Youtube haben kann. Das liegt an zwei Dingen: Erstens ist Radfahren im Vergleich zu Fußball und Schminken eine Randsportart und zweitens, hat niemand mehr Zeit zum lesen und möchte stattdessen Videos schauen. Am besten in Häppchen von zwei bis drei Minuten. Da kann jetzt drüber lamentiert werden, das wird aber nichts ändern und am besten freundet man sich mit dem Gedanken an. Alternativ kann man natürlich auch einen Beschwerdebrief mit Feder und Kiel auf handgeschöpftem Büttenpapier auf Latein schreiben und per Fax an die Reichsbürgerregierung senden.

Das ist ein guter Zeitpunkt darüber nachzudenken, wie es mit Cyclyng weiter gehen wird. Denn Cyclyng ist nun nicht mehr nur der Name eines Blogs, sondern auch der Name unseres neuen Radsport Laden und Cafes in der Überseestadt, den Matthias und ich im Januar eröffnen werden.

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Cyclyng Bike & Cafe wird atmosphärisch anders sein als „There is no I in Cyclyng“, denn Matthias und ich schmeißen unsere besten Ideen die wir im Kopf haben zusammen und daraus wird etwas ganz eigenes und neues entstehen. Und das wird einiges von Matthias haben, der technische, schnelle Räder mag, und mir, der schöne, ungewöhnliche Räder viel abgewinnen kann.

Bei Cyclyng müsst ihr nicht ein Rad kaufen. Ihr könnt auch einfach vorbei kommen, um eine Tasse guten Kaffee zu trinken, andere Rennradler zu treffen und zu chillen. Oder ihr fahrt gleich bei uns los zum Training auf der Velotörnstrecke im Überseehafen.

Seit gespannt, wir halten euch auf dem Laufenden.

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Versteckt unterm Lycra: Die Tätowierungen der Pros.

via Cycling Tips

Männer, gefolgt von Frauen

Pippo Pozatto

photo: Wouter Roosenboom

Daniel Oss

photo: Wouter Roosenboom

Koen de Kort

photo: Wouter Roosenboom

Michael Matthews

Matthews

Rohan Dennis

photo: Wouter Roosenboom

Samuel Sanchez

photo: Wouter Roosenboom

John Gadret

photo: Wouter Roosenboom

Philippe Gilbert

photo: Wouter Roosenboom

Frauen

auch via Cycling Tips

Valentina Scandolara

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Jessica Cutler

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Carmela Cipriani

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Estefania Pilz

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Anna Trevisi

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Gierige Track Bikes.

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