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Kona Ironman 2016 Brand Count.

Die Kona Ironman World Championship ist das Triathlonereignis überhaupt, vergleichbar mit der Tour de France für den internationalen Rennsport oder der Offenen Bremer Kriteriummeisterschaft für uns Halbnordlichter hier. Nicht das mich Triathlon irgendwie interessieren würde, aber da Bernd Rennies dieses Jahr mitschwamm, mitraddelte und mitlief einen zweiten Blick wert.

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Allerdings will ich keinen zweiten Blick auf das sportliche, sondern auf das Radwirtschaftliche werfen. Lava Magazine, sozusagen die Frankfurter Allgemeine Zeitung des Triathlons, veröffentlicht  Jahr für Jahr die Zahlen welche Räder, Laufräder, Pedale, ja sogar Trinkflaschen die über 2.000 Athleten dort verwenden. Studentische Hilfskräfte oder ähnliches gehen durch die Radzonen und zählen alles penibel ab. Diese Daten geben einen guten Überblick darüber, welche Unternehmen wie viel Marktanteil haben und wie sich diese in den vergangenen Jahren entwickelt haben.

Ich fände das eine sehr gute Idee, so etwas auch bei Jedermannrennen durchzuführen. Vielleicht könnte man so eine Dienstleistung sogar verkaufen. Klar ist das schwieriger, da ja dort die Räder nicht rumstehen, bis deren Fahrer vom schwimmen aus dem Meer kommen, aber unmöglich ist das auch nicht.

Unabhängig von den gezählten Komponenten zeigt sich ein mehr oder weniger deutlicher Trend: Wir glauben zwar, dass da draußen ein unglaubliches Angebot an Marken und Modellen vorhanden ist, tatsächlich kaufen die meisten von uns aber bei ganz wenigen Marken.

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Bei den Radmarken ist das Bild noch relativ durchmischt.Von etwa 2,250 Rädern sind etwas mehr als die Hälfte von vier nordamerikanischen Herstellern und eine Vielzahl anderer Hersteller stellt die andere Hälfte zur Verfügung. ich weiß nicht wie viele Amis an dem Rennen teilnehmen, denke mir aber, dass dies ein wesentlicher Einfluss sein könnte.

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Es ist keine Überraschung, dass Shimano bei den Gruppen führend ist, aber 84% sind schon ein Ergebnis, wie bei einer afrikanischen Diktatorenwahl. SRAM, sozusagen die amerikanische Marke, ist präsent aber mehr auch nicht. Campagnolo ist komplett weg vom Fenster und ich denke eine ähnliche Entwicklung werden wir auch im Radrennsport sehen. Mit Campa erstausgerüstete Räder zu finden wird immer schwieriger. Neue Hersteller wie FSA oder Rotor zum Beispiel werden es extrem schwierig haben in dieses Marktsegment zu kommen.

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Bei den Laufrädern zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den Rädern: Drei Ami Marken machen etwas mehr als die Hälfe aus.Überhaupt dominieren hier, bis auf Mavic und Shimano, amerikanische Marken. Interessant, dass es Shimano nicht schafft in diesem Segment einen Fuß auf den Boden zu kommen; was vermutlich mit deren beharrlicher Weigerung „richtige“ Carbonlaufräder herzustellen zusammenhängt.

Auch in anderen Marktsegmenten, in denen Carbon eine wichtige Rolle spielt, wie Sattelstützen, Lenker und Vorbauten ist Shimano bzw. deren Untermarken (PRO) eigentlich nicht präsent. Während Shimano sehr schnell und erfolgreich dabei war sich mit dem Thema Elektronik zu beschäftigen, steht die Karbonzeit still.

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Auch bei den Pedalen gibt es keine wirklichen Überraschungen. Garmin Pedale haben sich durch die Verwendung als Powermeter in den Markt gedrückt.Klassische europäische Hersteller wie Time und Mavic sind nicht mehr präsent.

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Powermeter sind ein relativ neues Marktsegment, entsprechend viele Marken und Systeme sind hier vorhanden, die Anteile sind noch nicht klar verteilt. Etwa die Hälfte aller Teilnehmer verwendet eine Leistungsmessung, Garmin hat aufgrund der Systemintegration mit Garmin Edge etc. einen guten Einstieg geschafft. Ältere Marken, wie Power Tap verlieren Anteile; SRM, Darling der Profis ist nur schwach vertreten.

Fazit: fast egal welches Segment man sich anschaut, weniger als sieben Marken beherrschen mehr als 2/3 des Marktes. Es mag eine große Auswahl geben, aber im letzten Moment kaufen wir alle, mehr oder minder, das gleiche.

Das typische Kona Tria Bike ist ein Cervelo mit Zipp Rädern und Shimano Gruppe und Pedalen, kombiniert mit einem Quarg Powermeter, ISM Ssattel und 3T Lenker. Darauf sitzt jemand mit einem RUDY Helm und einer Garmin Uhr.

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So, und jetzt dasselbe mal bitte für die Velothons, Cyclassics etc. dieser Welt machen.

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Bremen City Triathlon: Lärmschutzzone Jericho. Teil II.

Der erste Teil des Berichtes über den City Triathlon endete an einem entscheidenden Wendepunkt des Rennens: Ich stand in der Wechselzone und quatschte mit Didi.

 

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Plötzlich sah ich etwas, das aussah wie der weiße Hai nur komplett in schwarz auf mich zukommen? „Wieso“, fragte ich mich, können Haie eigentlich auf dem Land laufen?“ Eine blöde Frage, denn Hollywood hat diese ja bereits ausreichend beantwortet. Kurzform: Es geht, die können ja auch fliegen. ES war aber gar kein schwarzer Hai mit blonden Haaren, es war Isabel, die Schwimmerin des Professorenteams, die mit als eine der ersten wieder aus dem Wasser war. Ich habe das gerade noch einmal bei den offiziellen Ergebnissen nachgeschaut, es war tatsächlich die drittschnellste Zeit aller Staffelschwimmer. Das brachte mich arg in die Bredouille, denn erstens war meine Läuferin nicht da, um den Transponder zu wechseln und zweitens durften wir ja auch aus moralischen Gründen nicht vor dem studentischem Team liegen.

Egal. Da die Wechselzone dieses Jahr wieder deutlich näher an der Radstrecke lag als beim Quatrathlon letztes Jahr (Schwimmen-Laufen-Radfahren-Laufen), war ich ohne Muskelkrämpfe auf dem Rad. Ich übersah die gelbe Linie für das Aufsteigen und stieg auf das Rad. Hinter mir gab es riesig Lärm und einen Moment dachte ich, dass ich disqualifziert worden wäre. Kurzes schlechtes Gefühl. Das wurde aber dann gleich besser, als ich das Team der zweitschnellsten Schwimmerin noch vor der ersten Kurve überholte. Da lagen wir dann auf dem ersten Platz der Mixed-Staffeln, aber das wusste ich nicht.

Es ging nun die Nordstraße hoch gegen den Wind. Das machte sehr wenig Spaß und noch weniger Tempo. Ich fuhr mit 40 km/h an, merkte aber, dass ich das Tempo nicht halten konnte, auch deswegen, weil ich noch überhaupt nicht warm war. Das tut sehr weh und kurz danach wurde ich dann von den Zeitmaschinen und Philipp überholt. Zu allem Überfluss fiel auch noch der Tacho aus, so dass ich gar keine Ahnung mehr hatte wie gut oder schlecht ich war – dementsprechend demotiviert kam ich am Wendepunkt an der Waterfront an.

Nun ging es mit dem Wind zurück auf der Nordstrasse. Das macht natürlich Spaß und sofort steigt die Motivation wieder das Ding anständig zu Ende zu fahren. Ein großer Haufen RCBler hatte sich an der Ecke Überseetor/Nordstrasse versammelt und feuerte uns an – da motivierte noch mehr. Und so ging ich recht guter Dinge in die zweite Runde. Ich wurde nun auf der Nordstrasse auch von dem TCB Radfahrer überholt und ganz am Ende noch von einem weiteren. Leider gab es auf der ganzen Strecke keinen „Hasen“ vor mir den ich jagen konnte. Ich war also sehr unsicher, was meine Zeit anging, als ich vom Rennen zurück in die Wechselzone kam und erst einmal vorsichtig kollabierte. Etwas, was die Jungs vom SG Stern gar nicht lustig fanden, denn während ich da noch auf dem Boden lag und nach Luft rang wurde ich angesprochen, ob ich nicht irgendwo anders kollabieren könnte, denn „andere wollen hier auch noch fahren.“ Im Endeffekt stellte sich heraus, dass ich mit 34:01 min die beste Zeit jemals hier gefahren war. Zusammenzubrechen war also voll gerechtfertigt.

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(c) Tim: Philipp

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(c) Tim: Philipp

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(c) Tim: Silvia

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(c) Tim: Silvia

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(c) Tim: Didi Aerowunder

Wir gingen nun zum Ziel, um zu schauen, wie sich das Rennen weiter entwickeln würde. Philipp hatte für das Studententeam einen kleinen Vorsprung gegenüber dem starken TCB Team herausgefahren, der musste aber nun von Janek bis ins Ziel gehalten werden.  Die Professoren lagen OK im Rennen und die Frauen ebenfalls. Bei letzteren war es ja ehrlich gesagt das heimliche Ziel vor den Mädels von Islamic State International Tri’s (ISI Tri’S) zu liegen die letztes Jahr den 3. Platz gemacht hatten – das sollte also reichen für das Podium.

Janek lief gut, schneller als im Vorjahr, aber es reichte nicht: Der TCB Läufer holte bis zum Ziel  etwas mehr als 20 Sekunden Vorsprung heraus machte wie im vergangenen Jahr den ersten Platz, wir den zweiten.

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Weit und breit niemand hinter Janek, doch einer vor ihm.

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Dann kam auch schon relativ kurz hinterher Sina vom Professorenteam ins Ziel. Sie bog um die letzte Ecke, ihr Gesicht von Leiden und Schmerzen schwer durchpflügt. Die Studis und ich begannen zu schreien. „Lauf Sina, lauf!“ was vielleicht etwas irreführend war, denn auf den letzten 20 Meter kann man nicht mehr 4 Minuten Rückstand auf das Podium einholen. Sina begann die Rufe zu wahrzunehmen und langsam, wirklich extrem langsam, kam von ganz unten aus den Tiefen des Schmerzzentrums ein Lächeln hervor, dass sich bis zum Ziel zu einem sehr breites Grinsen entwickelte.

Melanie und ich kletterten über die Absperrung in den alkoholfreien Paulaner VIP Bereich und gratulierten allen und tranken unser Weizen. Wenig später kam auch Anika (also nicht Annika) hinzu.

Fazit: 2. Platz wie im letzten Jahr für das Studententeam. Wäre Isabel (schwarzer Hai) für das Team gestartet hätten sie problemlos gewonnen, aber wir wussten ja dummerweise nicht, wie gut der schwarze Hai ist.

14011971_1069687523117725_1199549411_n 5. Platz für das Professorenteam, so gut waren wir auch lange nicht mehr. Ohne Isabel wären wir vermutlich auf dem 8. Platz gelandet, was auch keine Schande gewesen wäre.

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Studenten der HIWL, Annika (also nicht Anika) leider schon auf dem Weg nach Hause.

7. Platz für das Frauenteam. Da hätte ich mehr erwartet, aber ein Vergleich der Ergebnisse von 2015 und 2016 zeigt, dass die Konkurrenz einfach viel stärker geworden ist. Mit der Zeit von diesem Jahr wären wir im letzten Jahr locker 3. geworden. ISI, dritte im letzten Jahr waren dieses Jahr auch nur 6. Also an sich auch ein gutes Ergebnis.

Dann fing es dummerweise an zu regnen und das Event bröselte auseinander, viele fuhren nach Hause; Philipp, Janek und ich warteten noch auf die Siegerehrung. Das heisst, sie warteten auf das Podium zu kommen und ich darauf ihnen gleich danach den Pokal abnehmen zu dürfen, denn der verbleibt im Besitz der Hochschule.

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Auch wenn es nun das fünfte Mal war, es hat immer noch Spaß gemacht und ich denke allen Andren ging es genauso. Sicher, man kann immer noch einmal grübeln, was alles hätte besser laufen können – vorher wie im Rennen. Aber es gibt ja auch immer noch ein nächstes Jahr. Bis dahin.

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(c): Tim

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Bremen City Triathlon: Golgata Waterfront. Teil I.

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Bremen City Triathlon – obwohl mit schwimmen und laufen gekoppelt ist es doch eines der vier wichtigsten Radsportereignisse in Bremen. Die anderen drei sind das Velotörn Rennen im September (der Nachfolger der Bremen Challenge), die RTFs vom RSC Gold und RCB und jedes Montagstraining vom RCB. Dieses Mal waren wir mit zwei Mixed- und einer Frauenstaffelam Start.

Ich hatte das ganze Jahr für dieses Ereignis trainiert, mehr als 8.500 km in den Beinen. Im Juli war ich sogar extra 2 Wochen in die Dolomiten gefahren, um mich bei einem Höhentraining optimal für den Triathlon vorzubereiten. Und das alles nur, um ganz sicher hinter einem unseren anderen Teams zu landen. Denn das wichtigste am City Triathlon ist, dass das professorale Gurkenteam meiner Hochschule aus verschiedenen Fachbereichen (Mixed Pickels) immer hinter dem Studierendenteam liegt. Nur wenn das der Fall ist, ist der Hochschulfrieden gesichert. Die Studierenden freuen sich und wenn man ihnen dann mal wieder eine schlechte Klausurnote verpassen muss, dann können sich die Studis immer noch auf die Schulter klopfen und sagen: „Tja, aber sportlich sind wir nicht solche Gurken wie unsre Profs.“ Damit dies auch garantiert gelingt verpflichten wir Jahr für Jahr Söldner für das Studierendenteam (völlig Fremde wie Philipp oder Absolventen wie Janek), denn leider ist es so, dass wir nicht drei sportlich gute Menschen aus den Reihen der Studierenden zusammenbekommen.

Bei den Profs ist es übrigens noch schlimmer. Da bin ich seit Jahren der Einzige und wir müssen uns ebenfalls mit studentischen Söldnern verstärken.

Die Studierenden schneiden dann Jahr für Jahr gut ab. 2012, 13 und 14 machten Sie den ersten Platz, 2015 den zweiten, die Erwartungen sind also recht hoch. Und dieses Jahr hatten wir ein ebenfalls punktuell verstärktes Frauenteam am Start; und auch dort sahen wir gute Chancen auf dem Podium zu landen. Die Professoren verlieren immer – 2012 machten wir noch einen guten 4. Platz und verpassten das Podium knapp, seitdem nur noch zweistellige Ergebnisse. Egal, die Hoffnung stirbt zuletzt an der Golgata Waterfront.

Ich melde unsere Teams im Juni an, allerdings gab es dann doch noch einige Veränderungen. Miki Berenyi konnte nicht schwimmen, doch Isabel, eine Freundin von Annika sprang ein. Linda konnte nicht Radfahren, doch Melanie sprang ein und so hatten wir das Professoren- und Frauenteam zusammen. Beim Studententeam vertrauten wir auf die erfahrenen Philipp und Janek, die das ja nun jahrelang machen und Annika, die letztes Jahr im Prof Team so schnell schwamm. Anika (nicht zu verwechseln im Annika) und Sina liefen dann für die Frauen bzw. die Professoren.

Wichtig ist es mit gutem Material Rad zu fahren. Als ich früher unvorbereitet mit dem Rennrad teilgenommen habe, wurde ich ab und an von Zeitfahrrädern überholt, etwa so wie ich auf dem Weg zur Arbeit an einer alten Frau mit Rollator vorbeifahre. So etwas passiert mir heute nicht mehr, da ich a) die beiden Flaschenhalter von meinem Rennrad abmontiere, b) die Satteltasche abmache und c) ein schickes Hochprofil Vorderrad aus Carbon benutze. Eigentlich müsste ich jetzt auch noch die Bremsbeläge austauschen, aber dazu habe ich keine Lust und ich bremse ja eh nicht.Wenn ich mit diesem Rad nun fahre werde ich ab und an von Zeitfahrrädern überholt, etwa so wie ich auf dem Weg zur Arbeit an einer mittelalten Frau mit Rollator vorbeifahre.

Zweirad Stadler Bremen - Hansator

Eine gigantische Säge aus den Tiefen des Weltalls bedroht die Menschheit in der Überseestadt.

Ich kam in der Überseestadt an, diesem innerstädtischen Juwel Bremens in dem nun ein Stadler UFO aus Independence Day Resurgence gelandet ist und fing an ein paar Runden auf dem Rad zu drehen. Der Wind kam Richtung Nordwest und war nicht zu schwach: Das hieß am Anfang die Nordstrasse gegen den Wind rausfahren und am Ende der Runde mit Rückenwind die Konsul-Smidt -Strasse ins Ziel- das konnte also interessant werden und genau umgekehrt wie in den Jahren zuvor.

Am Treffpunkt wartete bereits Philipp. Außer ihm war quasi die gesamte Elite des Bremer Radsports versammelt: Andreas OHZ, Cobra Cabana, es war fast so wie im VIP Zelt von Käfer auf dem Oktoberfest – nur ohne Gina Lisa Lohfink und Lothar Matthäus.

Melanie kam und ich stellte sie ihrem neuen Rad vor, dass ich von einer unbekannt bleiben wollender gute Fee ausgeliehen bekommen hatte. Ich dachte ich tu der guten Fee dann auch einen Gefallen und säubere Kette, Schaltwerk und Kettenblatt ihres Rades am Vorabend. Danach lief gar nichts mehr. Mal sehen….die Kette war extrem gelängt, hätte quasi schon zu den olympischen Spielen, aber in London ausgetauscht werden sollen. Da die Ritzeln vorne und hinten aber mit Dreck zugeklebt waren, lief das alles irgendwie. War der Dreck erst einmal weg lief gar nichts mehr. Mist. Neue Kette drauf. Hatte aber nur eine 9-fach – die rutschte durch bei starker Belastung. Musste also irgendwie gehen, war aber nicht optimal. Mit der gewohnten studentischen Verspätung kamen die Studenten. Wir hatten nur noch wenig Zeit und gingen gleich in die Wechselzone und machten uns bereit. Die Schwimmerin machten sich auf zum Becken und ich quatschte ein wenig mit Didi der gleich neben uns wechseln sollte.

Dann ging es gleich Schlag auf Schlag. Doch das ist eine weitere Geschichte und die folgt morgen.

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Falco V Triathlon Rad

Falco V triathlon bike with Tron paint scheme

Falco V triathlon bike with Tron paint scheme

Falco V triathlon bike with Tron paint scheme

Falco V triathlon bike with Tron paint scheme

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Von der Interbike Show in Las Vegas. Eigentlich ein altes Konzept neu gekocht: Trek Y Foil von 1998/99.

Ich hatte mal so etwas ähnliches 1990 auf einem Radrennen in Tokyo gesehen zund es hat mich umgehauen. Irgendwo auf dem Dachboden meiner Eltern gibt es auch ein Foto davon.

Flco V via Bike Rumour

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Nachlese City Triathlon

HIWL Pokale

Von links nach rechts: City Triathlon Mixed Staffel Studi Team 1. Platz 2013;  City Triathlon Mixed Staffel Studi Team 1. Platz 2012; Silbersee Mixed Staffel Studi Team 3. Platz 2012; Scheich der mit dem Kopf wackelt, wenn man ihn anstößt.

Im Weserkurier mit Bildern von Silke und Philipp: http://www.weser-kurier.de/start/fotos/lokalsport/bremen88_galerie,-Bilder-vom-City-Triathlon-Bremen-_mediagalid,22435.html

Ergebnisse 2013: https://www.time2finish.net/v2012/results/search?competition=20aa7ef0-0284-11e3-94eb-000000000000

Ergebnisse 2012: http://www.time2finish.net/v2012/results/search?competition=39ae44d0-e1e8-11e1-9f6b-000000000000

Ruhm und Ehre 0der Hochschule und ihren Studenten.

 

 

 

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Strategie Silbersee Triathlon

The team pursuit demands riding in close formation at high speeds:

Am Sonntag ist Silbersee Triathlon in Stuhr am Silbersee.

Wir treten mit zwei Teams in der Staffel 500m/ 20km/ 5km an, denn dann können wir die ersten beiden Plätze belegen. Theoretisch. Oder Letzter und Vorletzter werden. Praktisch.

Für beide Teams haben wir sehr schicke und sehr auffällige HIWL Polo Shirts in Orange zur Verfügung. Umsonst.

Es gibt ein Professsorenteam, namens HIWL PRO mit

Carola B. – ist keine Professorin, kann aber im Gegensatz zu diesen schwimmen
Michael, genannt „mob“ – ist auch noch kein Prof, arbeitet aber daran und kann Radfahren und
Niels W. – ist tatsächlich Prof. und kann laufen. Sozusagen die V2 des Teams.

Es gibt auch ein Studententeam HIWL – STUD mit

Simon H, der an der HIWL schwimmt,
Marcus und
Jonas K.

Beide Teams sind in der „Mixed“ Klasse angemeldet, weil man da einfach bessere Chancen hat etwas zu gewinnen. Simon zu Simone und Carola geht aufs Treppchen um Preise entgegen zu  nehmen. Alles schon einmal in Japan erfolgreich praktiziert.

Velo, Andrew G Smith

Stargast am Silbersee wird Rieko Fujita sein. Muss notfalls laufen für das Stud Team. Kommt aus Japan, ist nett, sieht gut aus und sehr  intelligent. Muß sie auch sein als ehemalige Studentin von mir an der ICU in Tokyo. Ich weiß, wenn Deutsche heute an Japan denken, dann kommen ihnen nicht mehr Geishas, Samurais und Ninjas in der Sinn sondern erst einmal Fukushima. Ich bitte aber von Fragen wie „Wie stark bist Du verstrahlt?“ und „Fange ich an grün zu glühen wenn ich Dich küsse?“ abzusehen.

Unser  Triathlon startet um 14 Uhr. 7 Minuten schwimmen, 35 Minuten Radfahren, 24 Minuten laufen – wird ’ne sehr kurze Angelegenheit, zum Kaffee sind wir wieder zu Hause. Insgesamt 47 Teams dabei. Klangvolle Namen: „Staatsoper Hannover“, wow. Bester Teamname: „The Moordeich Jets“. „Schneller als Michael“  geht gar nicht. 19 Mixed Staffeln. Ein Platz in den Top 20 wird daher angestrebt.

Wenn das Team der Polizei Hamburg nicht dabei ist, sollte eine Gesamtzeit von 1:05 reichen um auf das Treppchen zu kommen. Soweit die Analyse der Vorjahre.

Die Ausschreibung dazu ist HIER. Nicht wahnsinnig interessant. Windschattenfahren nicht erlaubt auf dem Rad. Am besten Startnummernband für den Läufer mitbringen zur Befestigung der Startnummer vor der Brust.

Es gibt einen „Staffelstab“ in Form eines Transponders. Genaueres zum Ablauf des Wettkampfes HIER. Ich drucke das ganze Zeig aus und bringe das mit. Wir kommen mit dem Rad, sind von zuhause aus etwa 15 km, Anfahrt mit dem Auto geht aber auch siehe HIER.

Wir sollten uns gegen 12 Uhr dort treffen, beim Stand von Stadler. Am besten vorher alle Handynummern austauschen.

OFFIZIELLER ZEITPLAN

bis 13:15 Uhr Ausgabe der Startunterlagen, Transponder etc.

bis 13.30 Uhr Check-In für das Rad

13:30 Uhr Offizielle Wettkampfbesprechung (Teilnahme Pflicht)

14:00 Start Startgruppe BLAU (unsere)

16:20 Uhr Siegerehrung

Mein Vorschlag wäre, sich um 12 Uhr dort zu treffen und dann ein wenig rumzuhängen, sich warm zu machen und die üblichen Wettkampfstrategien zu besprechen die ohnehin nie klappen aber immer sehr viel Spaß machen.

Wenn noch Fragen dann E-mail, fb oder PM an mich  (mob).

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Der Schatz im Silbersee / Durchs wilde Bremistan

Starke Männer mit Idealen, kernige Indianer, tolpatschige Touristen – ja all dies gab es noch im 19. Jahrhundert am Silbersee in Stuhr. Heute sind die leider alle weg. Ausnahme: Bloeh.

Nur einmal im Jahr kommen sie alle wieder zum Silbersee Triathlon. Das HIWL Hochschulmolekül wird dieses Jahr zwei Teams am 29. Juli zu dem Wettkampf entsenden, der für uns als Staffel über 500m schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen gehen wird:

Prof Team :

Carola B      Nicht-Prof             Schwimmen
mob              Irgendwie Prof     Radeln
Nils W         Halb Prof                Laufen

(das Prof in Prof Team steht leider nicht für „professionell“ sondern für „professoral“. Und selbst das stimmt nicht).

Stud Team :

Simon H     Studi                          Schwimmen
Marcus 83 im Silbersee, Blitzrad in Bremen                Radeln
N.N.             Irgendwer               Laufen

(das Stud in Stud Team steht leider nicht für „studieren“ sondern für „Studenten“).

Wer Interesse hat das N.N. zu werden der möge sich bitte melden.

Mit Blitzrad und Marcus 83 sind uns ja heute unglaubliche Verpflichtungen für die Teams der HIWL gelungen. Blitzrad ist einer der wenigen Rennradfahrer dieser Welt der bis zu 30 Kilometer ohne Kette fahren kann. Und Marcus 83 ist wie der Name schon sagt, einer der Weltbesten Bremer Fahrer über die 83 km Distanz. Mal sehen, was er auf den 20 km bringt.

Vierzehn Tage später geht es dann in Teil 2 der Karl Marx Triologie durch das wilde Bremistan.

Am 12. August findet in der Überseestadt der erste Bremer City Triathlon statt. Es ist vermutlich deswegen der erste, weil der im letzten Jahr ausgefallen ist. Die Radstrecke scheint mir sehr ähnlich wie bei der Bremen Challenge zu sein.

Auch hier hoffen wir mit zwei gut besetzten Teams antreten zu können und Ruhm und Ehre zu erhaschen.
Wer Ruhm und Ehre nötig hat bitte bei mir melden. Oder besser nicht.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter 2012, Bremen, Mob, Rennen

Humor: Triathleten

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