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Velothon 2015 Berlin

Existenzialismus.

Fotos erst, Story später.

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Bremen. (Magdeburg). Berlin. Bremen. Teil I: (Magdeburg) Berlin

Der Schäferhund eines Punkmädchens leckte mit die linke Hand ab, als ich ihr mit der rechten eine Zigarette gab.

Ein prosaisches Intro (Radsportinteressierte mögen bei „Das Rennen“ weiterlesen)

Magdeburg, so werde ich Dich diesmal in Erinnerung behalten. Ich war auf dem (Um)weg nach Berlin und hatte eine Stunde Aufenhalt in der Stadt. Meine Laune war auf dem Tiefpunkt, denn ich wusste, dass ich frühstens um zehn Uhr bei meinen Freunden ankommen würde. Gerade genug Zeit um etwas zu sprechen, etwas zu essen und dann kurz zu schlafen. Um morgens um 5:30 Uhr aufzustehen und zum Velothon zu fahren; der kündigte sich bereits als verregnet an.

Der Regionalexpress RE1 hatte bereits eine Verspätung aufgrund einer „vorhergehenden Verspätung“, wie die verquere Logik der Deutschen Bahn entschuldigend feststellte.  Einen Moment überlegte ich, ob ich in Magdeburg bleiben sollte. Ich könnte das Punkmädel heiraten, mir einen Schäferhund anschaffen und am Bahnhof rumlungern und Fremde nach Zigaretten fragen. Samstags dann ins Stadium und den 1. FC Magdeburg anfeuern. Nein, dann doch lieber Werder und in Berlin durch den Regen fahren.

Biederitz, Gerwisch, Möser was klingt wie eine Aufzählung ostdeutscher Schimpfworte sind die Namen von Stationen entlang der Linie RE1 an denen selten heute selten Menschen ein und aussteigen. Ich sass links, rechts ging jetzt die Sonne unter und ich schaute ihn mir quer durch den Zug an: Der Sonnenuntergang war spektakulär: dunkle, schmale Wolkenbänder im Wechsel mit roten Streifen Restsonne. Ich lächelte vor mich hin, ein Mädel dass zwischen mir und der Restsonne sass lächelte zurück.

Groß Kreutz, Golm, Potsdam, es ging nun so langsam nach Berlin herein. Berlin ist rauher als Bremen, bereits bei der Anfahrt bekommt man sukzessive einen Geschmack davon. Eine Familie steigt ein, Vater und Mutter je mit einer Flasche Bier in der Hand, die ca. 10 bis 12 jährigen Töchter noch nicht. Der Vater sagt zu ihnen. „Wenn der Schaffner kommt: Lauf!“

Berlin-Wahnsee. Raus aus dem RE, rein in die S-Bahn und dann wieder raus in West-Lichterfelde. Ich komme aus dem Zug und es regnet bereits, ein Vorgeschmack auf morgen. Kathrin, Fabian und die ganze Familie nehmen mich wie immer herzlich auf. Letztens Jahr bin ich nicht zum Velothon gefahren, so dass es nun zwei Jahre her ist, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben … oder war da irgendeine Konferenz auf Mallorca?

Es bleibt wirklich nur wenig, viel zu wenig Zeit und ich bin um Bett und schlafe gut. Am nächsten Morgen sind wir schnell fertig, fahren mit Auto und Rädern im Regen zur Lützowstrasse, dem Geheimtip zum parken für den Velothon und versuchen Herrn K anzurufen, den wir konspirativ vor der russischen Botschaft treffen wollen. Herr K will zum ersten Mal den Velothon mitfahren und übernachtet in der City in einem Hotel.

Später stellt sich heraus, dass neben Herrn K noch viele weitere Teilnehmer am Velothon im Hotel übernachtet haben. Am Morgen stehen sie in der Lobby und schauen aus dem Fenster. Schnell machen dramatische Nachrichten die Runde: Der Velothon soll vielleicht abgesagt werden, die Kopfsteinpflaster sind glatt wie Schmierseife, immer wieder ist es in der Vergangenheit zu schrecklichsten Stürzen im Regen gekommen und am besten sollte man dann auch nicht teilnehmen. Man unterschätze nie die Stimmung der Masse. Nach einiger Zeit kommt Herr K, wie viele andere zu der Erkenntnis, dass es besser ist jetzt erst einmal in Ruhe Kaffee zu trinken, lang aufgeschobene Emailkorrespondenz zu erledigen und dann nach Hause zu fahren. Oder nach Magdeburg um einen Schäferhund zu heiraten.

Das gibt uns noch eine Stunde Zeit im Auto mit Standheizung über unser Schicksal zu hadern. wir haben aber einfach nicht genug Masse und fahren durch den Regen zum Start. Als wir da ankommen bin zumindest ich schon total nass. Fabian hat zumindest Überzieher über den Radschuhen, so dass seine Füsse zunächst trocken bleiben.

Das Rennen (diesmal die 60km Runde)

Das ist meine dritte Teilnahme am Velothon nach 2010 (120 km flott mit dem Rennrad), 2011 (120 km mit Unfall) und 2012 (120km mit dem Fixie). Diesmal und nach der RTF am Vortage nur 60 km.

Ich war für Startblock G gemeldet, denn ich hatte mich sehr spät angemeldet und alle schludrigen Teilnehmer kommen eben in den letzten Startblock. Fabian war in Startblock B, was nicht bedeutet, dass es sich bereits 1984 angemeldet hat. Die Startblocks A bis F werden nach Vorjahresdurchschnittsgeschwindigkeit bzw. eigener Eigen- oder Selbstüberschätzung vergeben. Für Startblock B reicht im Regelfall die Angabe „Schallgeschwindigkeit“. Nun starten die Startblocks aber im Abstand von 3 bis 5 Minuten, in jedem Block sind etwa 1.000 Teilnehmer. Ich hatte nun gar keine Lust weitere 20 Minuten im Regen zu warten und so fuschte ich mich mit einem freundlichen Lächeln neben Fabian in den Block B, meine Startnummer war ohnehin unter der Regenjacke unsichtbar. Ich hätte auch ganz ohne Meldung fahren können. All dies würde dann vermutlich zu einer Disqualifikation führen, aber das war mir auch egal, ich kam ja nicht zum Gewinnen nach Berlin. da hätte ich wohl alleine kommen müssen.

Fabian und ich sprachen uns ab, dass wir das alles ruhig und, den Umständen entsprechend, locker angehen. Und als der Startschuss dann fiel fuhr ich auch locker mit dem B Block mit. dann allerdings wurde ich von hinten überholt. Und ich weiß nicht warum, aber ich mag das nicht. Das reizt mich, vor allem dann wenn es Menschen sind die weniger sportlich aussehen als ich oder mein Rad. Ich muss dann einfach mir und so hängte ich mich an den nächsten Zug dran. Und dann wieder an den nächsten und bald war ich schon wieder im gewohnten Velothon  Tempo. Das war aber diesmal etwas langsamer als sonst. Und alle fuhren sehr vorsichtig, das kannte ich so auch nicht vom Velothon. Ich vermute, dass dies auch etwa mit der Vorauswahl durch den regen zu tun hat: Die nicht so guten Fahrer bleiben ohnehin im Hotel, die besseren ließen sich durch das Wetter nicht abschrecken.

Später habe ich einmal den Müller und den Schmidt Test gemacht: Man gebe auf der Website des Velothons in den Ergebnislisten für 60km, „Müller“ ein: 61 Müller waren gemeldet, 24 davon sind nicht gestartet. Und bei den Schmidts? 49 gemeldet, 17 nicht gefahren. Also ich denke überschläglich kann man schon feststellen, dass ein Drittel der Teilnehmer des 60 km Rennens gar nicht am Start erschienen ist.

Und so kam ich ganz gut durch das Feld nach vorne, denn viele Müllers und Schmidts waren ja gar nicht da, um mir den Weg zu versperren. Und eigentlich machte es jetzt, wo man nicht mehr in der Kälte bibbern musste, auch Spaß. Berlins Strassen sind nicht die besten, teilweise hatte ich das Gefühl durch einen Fluß zu fahren auf deren Grund sich Walrösser oder Alfred hätte verstecken können, ohne dass man den Schnäuzer an der Oberfläche sieht. Das machte nun richtig Spaß, die Pfützen bremsten ein wenig das Tempo und rechts und links spritzte das Wasser.

Als wir in den Grünewald kamen waren wir immer noch eine recht große Gruppe von vielleicht 70 Fahrern. Nun kamen hie ein paar Anstiege und das führte dazu, dass immer mehr Fahrer hinten aus dem Feld rausfielen. Ich hatte wenig Mühe in der Gruppe zu bleiben und auch wenig Ambition daraus auszureissen. Die Gruppen vor uns waren einfach zu weit weg und wir überholten ohnehin schon die eine oder andere Truppe aus dem Startblock A der 3 Minuten vor uns gestartet war.

Es passierte dann herzlich wenig. Ein paar Positionskämpfe im Feld, sehr vorsichtiges Fahren in den Kurven und absolut keine Stürze. Der sicherste Velothon bislang. bald waren wir auch wieder in der Stadt Berlin und zwei Fahrer aus dem C Feld zogen an uns vorbei. Ich hängte mich an die dran und das brachte mich zur Spitze unserer Gruppe. Dort hingen die aber dann auch erst einmal fest und es ging nicht weiter, also machte ich keine Anstalten  da jetzt Führungsarbeit zu übernehmen. Zumal mir die RTF vom Vortag auch noch in den Knochen sass und ich das so langsam immer mehr spürte.

Einfahrt auf den Flughafen Tempelhof. Hier ist es immer windig, deshalb muss man besonders konzentriert fahren und darf nicht hinter der Gruppe bleiben. Das klappte sehr gut, aber die Gruppe zerriss es fast komplett, aus der ehemaligen Grünewaldgruppe von 70 Fahrern waren jetzt vielleicht noch zehn übrig, ein paar andere hatte sich dann noch beim überholen angeschlossen.

Noch ein wenig durch die Stadt und dann ging es schon auf die Zielgerade. Das man jetzt beim Velothon weder durch das Brandenburger startet, noch am Ende dort durchfährt ist schade. die Zielgrade ist trotzdem schön. Fast kein Publikum da, wie überhaupt diesmal am Straßenrand. Noch nicht einmal Peter Fox vor Bio Lüske.

Ich habe noch ein paar Energiereserven, hänge ich an die ran die nach vorne am Feld vorbei ziehen und 200 Meter vor dem Ziel ziehe ich den Endspurt an. Das klappt richtig gut und ich komme ganz vorne in unserem Feld an. Lohn der Mühe. Disqualifikation.

Aber: Dankeswerterweise gibt der Veranstalter trotzdem die Durchschnittsgeschwindigkeit an:36,33km/h. Damit kann man sich ja selber klassifizieren: Das hätte gereicht für Platz 164 der Gesamtwertung Männer oder  sogar zweiter Platz bei den Frauen. Cool, nächstes Jahr lass ich mir einen Bart wachsen und starte als Michi Wurst. Und in meiner Altersklasse wäre es sogar der 20. Platz geworden. Das ist schon cool so alt zu sein, wäre ich zwei Jahre jünger, wäre ich nur 53. in meiner Altersklasse geworden. Aber all dies ist ja nur theoretisch, denn ich wurde ja disqualifiziert.

Fabian kam ebenfalls gut durch und wir waren beide froh wieder im Auto zu sitzen und auf dem Weg zu einer Dusche und einem Bett zu sein. Danach haben wir dann, sehr zu unserem Erstauen erst einmal Monopoly gespielt, bevor wir beim Japaner essen gegangen sind und uns DANN hingelegt haben.

Einen Höhepunkt des Berlin Aufenthalts gab es dann nach dem Aufstehen, als wir bei der unvergleichlichen Christine (zweite von links, ganz rechts Kongo Bob) zum Kaffee eingeladen waren.

Abends kam dann auch wieder die Sonne raus. Berlin war wieder einmal Klasse, was insbesondere an Kathrin, Fabian und den Kindern lag. Danke für dieses Superwochenende und bis bald in Bremen, Mallorca, Hamburg oder Diemitz.

(to be continued)

PS Es gibt keine Bilder in diesem Post.

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Carsten hatte einen Traum.

Er träumte von einem riesigen Zahnkranz vorne, der seine Umdrehungszahl noch weiter herabsetzen würde. Beim Velothon hatte er es bereits geschafft mit einem Durchschnitt von etwa 35 km/hr durch Berlin zu fahren und dabei auszusehen, als wenn er auf einem Mofa treten würde. Doch mit diesem Zahnkranz würde er an en Zuschauern vorbei fliegen und keinerlei Bewegung seiner Beine wäre überhaupt noch wahrnehmbar. Man bräuchte eine Kamera die jede Sekunde ein Bild von ihm macht, sich in einem Wagen parallel zu ihm bewegen würde und ihn Stundenlang filmte. Der Film würde dann auf HD geschnitten, etwa auf eine Länge von 3 Minuten und man könnte so etwas wie Bewegung erahnen.

Carsten träumte von einem Zahnkranz, der ihn mit einer Umdrehung die 60 km des Velothons absolvieren ließe. Und mit 2 Umdrehungen die 120 km Strecke.

Stammt übrigens aus einem (Weltrekords)Tandem.

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Der Spiegel über den Velothon in Berlin

Berliner Velothon: Feiertag für Hobby-Radler

So sah der Spiegel den Velothon: Einmal wie ein Radprofi fühlen.

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Die größten Umweltkatastrophen der Menschheit (bislang)

Exxon Valdez, Alaska 1989

Deep Water Horizon, Golf von Mexiko 2010

Datei:Deepwater Horizon offshore drilling unit on fire 2010.jpg

Kettenwechsel bei Fabian, Berlin 2012

 

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Heimat Teil 2 – Das Rennen

Ich wachte am Sonntag Morgen auf und stellte fest, daß mein linker Fuß über Nacht abgehauen war. „Fabian, Sorry ich kann leider nicht den Velothon fahren.“

Das sind in etwa die Gedanken, die mir vor jedem Rennen durch den Kopf gehen; all dies in Variationen: Nordkoreanische Agenten entführen mich nachts direkt aus dem Bett um ihren Agenten zuhause in Pjöngyang Campagnolo Delta Bremsen Einstellung beizubringen. Mutter und Vater haben einen Verkehrsunfall und liegen im Krankenhaus. Das Übliche halt. Beim Velothon wurde die übliche Tendenz alles hinzuschmeißen noch verstärkt durch einen dicken Fehler am Vortage. Ich hatte mir nämlich dummerweise das Kleingedruckte der Teilnahmebedingungen durchgelesen und festgestellt, daß weder Fixies noch Single Speed Räder zum Rennen zugelassen sind (über Pedelecs stand interessanterweise nichts drin). Das machte mich noch einmal extra nervös. Ich träumte von Kontrollen am Eingang zu den Startblöcken, zivile Sicherheitskräfte begleiten mein Rad hinaus und ich muss mit ansehen wie es um die Ecke erschossen wird.

Der Sonntag begann im Wintergarten auf der Kill Man Street mit herrlichem Wetter. Der klare Vorteil die 120 km zu fahren ist, dass man länger schlafen kann. Fabian, Anselm und ich machten uns fertig während Kathrin Hipstameticmäßige Photos von uns machen. „Für das Blog“, hieß es immer wieder.

An der S-Bahnhaltestelle waren schon die ersten Teilnehmer, später wurde der Zug richtig voll. Die Atmosphäre ist nicht so richtig entspannt, man unterhält sich über Bananen und wann genau die bananisierte Fructose ihre maximale Wirksamkeit im Blutkreislauf entfaltet, also die typischen Unterhaltungen die man halt morgens um halb neun in Zügen in die Stadt mit Fremden führt.

Das Wetter war mal wieder fantastisch. Die Straßen waren voll mit Radlern, teilweise von relativ exotischen Orten. „Nußloch“ hinten auf dem Trikot finde ich OK, auf der Hose aber eher ungünstigt. Auch „Himmelspforte“ hinten auf der Hose geht gar nicht. Ich sah ein schönes Jersey in den drei Farben der Trikolore und dann entschieden wir uns schon die Kontrolle am Eingang zum Startblock zu umgehen und mich und mein Rad über die Absperrung zu heben. Zack war ich drin. Warten. Kalt werden.

Das Trikolore Jersey kam von hinten auf mich zu. Oh, das war ja gar nicht die französische Nationalmannschaft, das war ja das Original Kraftwerk „Tour de France“ Jersey. Cool. Ich schaue auf das Rad dazu: Single Speed? Hendrik, wie ich nachher erfuhr macht in diesem Moment dasselbe: Er schaut auf mein Rad, denkt: „Single Speed?“ Wir sehen uns an und schütteln uns die Hände ohne ein Wort gesprochen zu haben. „Dr. Livingstone, I presume?“ Vielleicht sind wir von 15.000 Teilnehmern am Velothon die einzigen die auf Single Speed bzw. Fixie Räder fahren. Veileicht auch nicht, aber ich habe noch nie jemanden gesehen. Und wir treffen uns zufällig in der Mitte des Startblocks E. Hendrik hat ein schönes, altes Basso fast komplett mit Shimano 600 (6200) ausgestattet. Sehr schön, wir entscheiden zusammen zu fahren.

Irgendwie haben wir unser Team Bremen-Berln-Pforzheim nicht zusammen in den Block E bekommen. Carsten aus Berlin, Fabian, Anselm und ich sind relativ weit vorne und wir müssen nun langsam losfahren, damit Carsten II und Carsten vZ zu uns aufschließen können.

Es geht los. Alle Nervösität ist weg, wie immer. Wir müssen nun erst einmal 2 km bis zur Startlinie fahren, das ist ein erheblicher Nachteil des E Startblocks im Vergleich zu den A Startern. Wir sind schon total fertig wenn wir da ankommen, während die gerade frisch losfahren! Diesmal geht es übrigens nicht durch das Brandenburger Tor, das wird gebraucht als Background für die Fanmeile zur Fußball EM.

Wir fahren also sehr langsam los, so gerade mal 30 km/h. Zum ersten Mal sehe ich Dinge in der Stadt, die mir vorher nie aufgefallen sind. Oh, das ist ja ein lange Anstieg hier, den habe ich ja noch nie gesehen. Carsten Berlin ist meistens vorne und gibt das Tempo vor. Gruppen kommen von hinten und überholen uns. Da kommen auch schon die ersten Gruppen aus dem F Block und sind vorbei. Das gefällt mir natürlich erst einmal nicht (Bauch), aber mein Kopf sagt, das ist schon OK, dass passiert halt wenn man langsam fährt.

Wir sind jetzt zumindestens mit Carsten II und ziehen das Tempo an. Hendrik bleibt dabei leider auf der Strecke. So geht es in den Grunewald, wir sind zwar nicht gerade direkt hintereinander, bleiben aber irgendwie in Kontakt. Die Anstiege gehen erstaunlich leicht im Peloton, das fühlte sich beim Training noch ganz anders an. Vor den Anstiegen gehe ich nach vorne, so dass ich langsamer werden kann. Die Abfahrten sind die Hölle. Bei 50 km/h runter werde ich von allen überholt UND trete zudem etwa 130 RPM. Das Gefühl ist einfach nur: „Keine Lust mehr. Entweder ausklicken oder in den Graben!“. Aber irgendwie geht es ja immer und in Berlin wird es zum Glück schnell wieder flach.

Kurz vor einem der Anstiege fahren Autos aus einem Parkplatz und machen die Straße eng, prompt kommt es zu Stürzen, zum Glück höre ich das nur als Geräusche hinter mir. Ist Fabian gestürzt, der war doch hinter mir? Ich rufe „Fabian, bist Du OK?“ und höre ein „Ja“, da waren aber noch andere die die gleiche Frage fragten und so weiß ich nicht was los ist.

Ich sehe Anselm und Carsten B und so bleiben wir erst einmal zusammen bis uns die Strecke in die Nähe der Kill Man Street führt. Wir können Kathrin nicht sehen und vielleicht muss sie Fabian holen, da er gestürzt ist? Also parken wir erst einmal am Straßenrand kurz hinter dem Bio Supermarkt und rufen Fabian an. Carsten II fährt in diesem Moment an uns vorbei. Vermutlich denkt er, dass er zu uns aufholen muss weil er zu langsam ist; fährt wie ein Blöder und erreicht auf diese Art und Weise die beste Zeit seines Lebens. Wir werden ihn erst im Ziel wiedersehen. Am Bio Markt steht Peter Fox und feuert uns nicht an.

Nun sind wir (vier) wieder alle vereint. Es ist nun einfach eine Gruppe zu finden und die nächsten Kilometer sind gerade und vergehen wie im Fluge. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor gibt es diesmal keine gefährlichen Situationen. Ich habe nie das Gefühl, dass ich mich hinlegen werde. Ab und an werde ich gefährlich links überholt, aber auch dies hält sich in Grenzen.

Carsten B hat eine …. interessante …. Technik. Zunächst einmal tritt es mit einer sehr, sehr niedrigen Frequenz. Das sieht eigentlich eher so aus, als wenn er Mofa fahren würde und so zum Spaß ein wenig mit tritt um warm zu bleiben. Daran erkenne ich ihn auch immer gut von hinten. Außerdem hat er die Angewohnheit auch im Peloton sehr oft freihändig zu fahren („Look Mum – no hands!“). Wenn er ganz besonders gut drauf ist, ißt er dann freihändig Eierwaffeln und preist diese dabei als Geheimrezept gegen das Hungerästeln an. Konsequenz: Man hält sich lieber ein wenig fern von ihm und hoft das Beste.

Und so kommen wir zur Verpflegungsstation in Ludwigsfelde. 69 von 116km sind geschafft. Gut. Ich fühle mich noch total fit, könnte eigentlich noch ein paar sinnlose Attacken fahren. Hier treffen wir auch Carsten vZ wieder. Er hat ein schönes neues Rad, Trek Madone, Di2, also alles was man braucht um schnell anzukommen.

Wir schließen und dann einer schnellen G Gruppe an und da es bald auf die Autostraße geht ist das auch eine gute Entscheidung. Eine schnellere Gruppe überholt uns, wir bleiben auch an dieser dran. Das Mädchen mit der roten Assos Hose bietet einen guten Orientierungspunkt. Da Tempo ist nun um die 40 km/h und wir machen guten Fortschritt in Richtung Brandenburger Tor. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir noch schneller könnten, aber die nächste schnelle Gruppe vor uns ist zu weit weg, als dass wir zu ihr aufschliessen könnten.

Und schon sind wir wieder in der Stadt. Erstaunlicherweise sind viel mehr Fahrer in der Stadt als draußen auf der Autostraße. Die Strecke führt uns über den ehemaligen Flughafen in Tempelhof der eine Art Windmagnet ist. Diesmal ist die Streckenführung aber sehr kurz, so dass es nicht so schlimm wird wie in den vorhergehenden Jahren. Wir machen ein paar Photos (*für das Blog*) und schon geht es weiter.

Das Ende ist in Sicht, Kraft ist noch da und so ist es Zeit wieder ein wenig aufzudrehen. Ich setze mich an die Spitze und ziehe an, so daß wir eine Menge Fahrer überholen. Trotz allem, überholen, finde ich, macht immer noch am meisten Spaß. Und so lassen wir eine ganze Menge hinter uns. An den Anstiegen ziehe ich noch einmal an, denn bei meiner 52/16 Übersetzung bleibe ich sonst vielleicht stehen. Es klappt alles wunderbar und schon sind wir an der Siegessäule. Leider geht es wegen der Fanmeile diesmal nicht direkt über die lange, gerade Straße auf das Brandenburger Tor zu, aber eine ¾ Umrundung des Siegesgöttin ist auch nicht schlecht. Schon sind wir im Ziel und alles ist vorbei. Das ging wieder so schnell.

Nach der relativen Einsamkeit auf der Langstraße sind wir nun im totalen Gewusel mit vielen, vielen Mensch. Ist so ein wenig wie die Shibuya Kreuzung in Tokio. Ein Haufen Pforzheimer kommt vorbei und verteilt Küsse an andere aktuelle und ehemalige Pforzheimer. Ich komme nicht aus Pforzheim, also keine Küsse. Egal, ich mache dann Photos von Küssen. „Für das Blog“.

Schnoop schickt eine SMS und wir treffen uns unter der S Bahnbrücke am Tiergarten. Karin machte den 30. Platz beim 60 Kilometer Rennen. Sie sollte also viel mehr zu schreiben haben als ich mit meinem 4361. Platz oder so. Torsten ist auch da auf einem sehr schicken Kalkhoff Rad und auch Uwe als Kelkheim. Von dem ich immer noch keine Ahnung habe, wie er heißt – doch jetzt schon! Karin zeigt mir in 3D wie sie einige ihrer riskanten Überholmanöver und Sprints gefahren ist und männliche Konkurrenten im Staub hinter sich gelassen hat. Es ist gut Menschen aus der „Heimat“ zu treffen, denn ein wenig neidisch auf den unbegrenzten Nachschub an Pforzheimern bin ich schon.

Die Fahrt auf dem Rad nach Hause ist ein wenig nervig. Ich mußte ja jeden einzelnen Meter der 116 km treten und bin deswegen auch relativ selten aus dem Sattel gegangen. Zwischen den Beinen ist alles Rot und aufgescheuert und tut einfach nur noch weh.

All dies ist vergessen als wir im Garten auf der Kill Man Street sitzen und Erdbeerkuchen essen. Es gibt viel zu erzählen von den Heldentaten des Tages. All dies und mehr ist hier noch einmal aufgeschrieben. Nächstes Jahr gerne wieder, aber dann auf einem E-bike im A Startblock. Meine Frau steht dann am Straßenrand mit einer neuen Batterie und ich fahre das ganze Ding unter 2:30 hr, unter Ausnutzung von Lücken im Regelwerk. Wenn ich nicht vorher nach Nordkorea entführt werde. 

Richtig gute Bilder folgen noch.

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Berlin Velothon Heimat 2012

Heimat – das ist ein bekannter Film in meiner Generation von Edgar Reitz. Berlin – das ist eine Stadt.

Zwischennotiz: Es folgt ein längerer Diskurs über das Konzept „Heimat“ und seine Dynamik im Zusammenhang der Globalisierung. Die Radinteressierten mögen bei „Hier“ weiterlesen.

Meine Großmutter verbrachte die letzten 67 Jahre ihres hundertjährigen Lebens in einem Dorf am Bodensee namens Lochau. Ihre Tochter, meine Mutter, zog 1960 nach Mönchengladbach und blieb dort die nächsten 52 Jahre. Ich wuchs immerhin noch 20 Jahre in Gladbach auf, dann zog es mich über Düsseldorf, Aachen, Tokyo und China und Malaysia wieder nach Düsseldorf und nach Japan und letztendlich nach Bremen. Mein Sohn? Geboren in Kuala Lumpur, aufgewachsen in Düsseldorf, Hamamatsu, Tokyo, Yokohama und Bremen. Meine Tochter? Geboren in Tokyo, nun in Bremen mit zehn Jahren. Meine Kinder wissen wo sie zuhause sind, sie könnten aber nicht sagen, wo ihre Heimat ist. Für mich ist es wichtig, Orte zu haben, die ich mit meinen Erinnerungen verknüpfen kann. Das alte Jugendheim in dem wir aufgetreten sind, der Geruch von nassem Gras im Garten meiner Eltern, der Radladen in dem mein Vater mir mein erstes Rad gekauft hat. Genauso wichtig sind immer wiederkehrende Ereignisse: Das jährliche Radrennen am Saiko See in der Nähe des Fujis, das erste Mal im Frühjahr draußen im Cafe sitzen. Werder gegen Gladbach im Weserstadium sehen.

Das ist wahrscheinlich für viele genauso. Meine Kinder haben diesen Bezug nicht oder deutlich weniger, ihre Fixpunkte sind weniger und weit verstreut über den Globus. Vermutlich werden sie später in Städten wohnen die heute noch Dörfer sind und in Ländern leben die noch nicht existieren.

Nach der Rückkehr aus Japan gibt es für mich zwei, drei jährliche Fixpunkte, die so etwas wie „Heimat Deutschland“ ausmachen: Der Bremer Radmarathon, das Sommerfest eines Freundes in Diemitz und der Velothon in Berlin bei Kathrin und Fabian.

HIER

Der Velothon ist daher etwas ganz besonderes, nicht wegen dem Rennen an sich, das ist in etwa genau wie jedes andere Rennen (Etwa: Wie ein bescheuerter losfahren, sich voll verausgaben, Augen immer auf dem Hinterrad des Vordermanns, nachher nicht mehr können und ins Ziel einrollen, juhu fertig, Platz egal, anyhow sowie nicht doll und nix von der Umgebung gesehen). Das ist mehr die Kombination von einigen sehr entspannenden Tagen in einer sehr netten Umgebung in einer sehr ungewöhnlichen Stadt.

Genau: Berlin – oder das große Bremen an der Havel, wie es von seinen Einheimischen und vielen Zugewanderten liebevoll genannt wird. Das Brandenburger Tor, die Siegessäule,

der Reichstag

– in Berlin gibt es viel zu sehen. Ich gehöre ja noch zu der Generation die seinen Kindern jedes Mal auf der Fahrt nach Berlins sagt: „Ruhe da hinten, wie sind jetzt in der Zone!“ Berlin ist für mich schlechtes Wetter, kalt, riesige alte Häuser in Reihen mit Hinterhöfen, Kachelöfen und Toilette auf dem Flur, Häuserkampf in Kreuzberg, Demos, mein Schulfreund Thomas mit einem Molli in der Hand, Punkrock Konzerte, gutsortierte, kleine Plattenläden, Jugendherbergen und Bahnhofsmission und unfreundliche DDR Zöllner. Oder, besser gesagt, das war Berlin für mich, denn heute ist Berlin eher schlafen im Wintergarten, radeln durch den Grünewald, quatschen mit Kathrin und Fabian und draußen im Garten sitzen und entspannt essen und trinken. Ich fühle mich angekommen und wohl behütet und meine einzige Sorge ist, dass das wohl nicht so immer weitergeht. Zuhause haben die Kinder Mumps und die Frau möchte ein neues Auto, aber ich brauche auch das eine um das andere zu schätzen.

Ich saß also im Zug nach Berlin der naturgemäß am Freitag Abend wieder voll und zu spät war. In meinem Hinterkopf brummte „Wir fahren nach Berlin“ von Hermanns Orgie, einer zu recht vergessenen Hamburger Band aus den Achtzigern. Ich hatte mein Fixie dabei, denn in der Woche vorher kam ich auf die großartige Idee den Velothon nicht auf meinem Rennrad zu fahren. Beim ersten Mal 2010 war ich bereits die etwa 116 km unter 3 Stunden gefahren und letztes Jahr hatte ich einen Unfall, musste das Rad reparieren und war deutlich langsamer. Also nicht wieder volle Pulle, sondern gemeinsam mit Fabian und seinen Freunden. Mal sehen was geht, war die Devise.

Neben mir im Zug saß eine wahnsinnig dicke, blonde Frau. Ihr Kopf war mehr eine Beule die sich sanft zwischen ihrem Busen hervorhob. Sie aß, las einen Roman und spielte dabei mit ihrem Smartphone. Ich war zwischen ihr und dem Fenster eingequetscht und konnte mich kaum bewegen und so versuchte ich mich mit dem Hören guter Musik abzulenken (bewährte Mehode aus dem Tokioter U-Bahn). Wahrscheinlich war sie ganz nett, aber ich wurde halt zwischen Masse und Glas eingequetscht und wollte einfach nur ankommen.

Ich kam also an der S-Bahnstation an, baute das Fixie zusammen und fuhr zur Kill Man Street. Keiner da, denn alle waren beim Griechen oder so und schauten sich Polen gegen Griechenland an. Es wurde auch diskutiert oder welchen Vorwänden sich Männer zusätzliche Freizeit verschaffen (Kongressteilnahme) und was sie dann machen (Radfahren auf Mallorca oder anderes). Ein Ingenieur, ein Architekt und ein Rechtsanwalt sitzen zusammen und diskutieren, was besser ist, die Frau oder die Geliebte. Der Rechtsanwalt vertritt aus legalen Gründen vehement die Frau, der Architekt aus Gründen der Romantik und der Emotion die Geliebte. Und der Ingenieur? „Beides“. Warum? „Dann denkt die Frau man ist bei der Geliebten, und die Geliebte man ist bei der Frau. Dann kann man endlich mal im Büro bleiben und einen Haufen Arbeit weghauen.“ Oder halt auf Mallorca Rad fahren.

Einen habe ich noch, den kürzesten Männerwitz der Welt: Kommt `ne Frau beim Arzt.

Am Samstag wachten wir spät auf, frühstückten dann in aller Ruhe und machten uns dann daran unsere Fahrräder zu tunen. Viel gab es nichts zu tun – dachte ich, bis ich die Kette von Fabians Rad sah. Die haben wir dann gemeinsam gereinigt. Meine Finger habe ich bis Montag nicht mehr sauber bekommen. Auf der anderen Seite ist das Grundstück auf der Kill Man Street nun wegen schwerer Altlasten nicht mehr verkäuflich. Tausende von Jahren später werden Geologen hier Probebohrungen durchführen, auf Ölhaltige Sande stoßen und eine Raffinerie errichten. Ich wünschte ich hätte Photos gemacht.

Wir trafen uns dann zum „lockeren Einrollen am Tag zuvor“. Dabei waren Fabian und ich, Christine und Gregor, Till und Bernhard. Bernhard hatte ein neues Rose Rad, das sein altes Hercules von letztem Jahr ersetzte. Christine hatte ihr schönes Bianchi, allerdings ohne Kuhlenkerband und ohne Iphone Halterung. Gregor hatte weiße Kompressionssocken, hoch bis in die Kniekehlen, also von der UCI verboten. Es sollte so „locker durch den Grunewald gehen“. Klar, eigentlich muss man schon anfangen zu lächeln wenn man so etwas hört. Es wurden gruselige 39 km die mir schon fast alles abverlangten. Dabei stellte wir allerdings fest, das Till aus dem Heimatdorf meiner Mutter (Lochau am Bodensee) kommt. Da haben wir wieder den Heimatbezug.

Wir fahren den Berg hoch zum Grünewaldturm und das zog sich … ich wurde langsamer und langsamer und irgendwie kam ich drüber aber für das Rennen am nächsten Tag machte mir das ordentlich Angst. Zum Abschluß führte und Bernhard noch hoch auf den Teufelsberg. Da fuhren so Skateboarder rum und „Drifttrikes“ und so wurde es wahnsinnig schwer da die Steigung hochzukommen und dann mußte man noch wahnsinnig konzentriert beim runterfahren sein – puh. Zuhause kochte ich dann erst einmal (das einzige Gericht das ich kann und das ich meiner Ex-Freundin JvK verdanke), schlief eine Stunde und schaute dann mit allen zusammen Deutschland gegen Portugal.

Photo von Kathrin mit Hipstamatic

Während ich das schreibe läuft Deutschland gegen Holland … deswegen .. Fortsetzung folgt.

NEIN. DOCH HIER.

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Noch mehr Bilder aus Berlin

Es gibt nur ein Berlin. Das aber jedes Jahr.

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bevor ich dazu komme etwas über den Velothon 2012 in Berlin zu schreiben. Am Mittwoch und Donnerstag bin ich allerdings auf einem Wissenschaftssymposium; da wird es mit Sicherheit die eine oder andere sehr langweilige Sequenz geben, bei der ich mich sehr schön mit Erinnerungen an Berlin ablenken möchte.

Hier erst einmal ein paar neue Bilder aus Berlin, leider ohne Hipstamatic.

Karboloading am Vorabend unter wissenschaftlichen kontrollierten Bedingungen. Merke: Karboloading ist besser als Suppenkarboloading. Nach dem Karboloading: Soccerloading: „Ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen die Deutschen“ – Gary Lineker

Am Start treffen wir Hendrik. Wie sind uns noch nie im Leben begegnet. Wir schauen nur unsere Räder an, stellen jeweils füreinander  fest, dass wir vermutlich die einzigen Singlespeed/Fixie Fahrer im ganzen Feld von 15.000 Fahrern sind und schütteln uns spontan die Hände. Bitte melden, Hendrik!

Der Berlin-Pforzheim-Bremen Express auf der Autostraße zurück in die große Stadt. Typisches farbliches Muster, gelg-weiß gefolgt von der östereichischen Flagge. An den Trikots müssen wir noch optimieren für das nächste Jahr, wir brauchen etwas wesentlich auffälligeres und einen guten Teamnamen. Der beste Teamname 2012: Team Himmelspforte, allerdings auf die Hose hinten geschrieben – gewagt!

Tempelhof war dieses Jahr nicht so gruselig windig wie im letzten. So konten wir auffächern und eine Reihe schöner Photos von hinten und von vorne machen. Die Jungs fuhren aber fast 40 km/h so dass ich mit der Kamera in der Hand kaum nachkam. Nächstes Jahr führt die Strecke ja wohl über Tempelhof und Tegel, eventuell sogar Schönefeld habe ich gehört.

Fabian holt den Hammer auf den letzten 400m raus. Die Fahrer, die jetzt noch vor ihm sind kommen gefühlte Stunden später ins Ziel. Die Siegesgöttin wird rot-gold vor Scham.

Uns so sehen Sieger aus:

Ich stelle bei diesem Photo einen gewissen Mangel an Frauen fest, weiß aber nun, wie ich nach Wedding komme.

Später mehr.

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Berlin Velothon: Flughafen Tempelhof

alles weitere morgen.

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Es gibt nur ein Berlin …..

… und bald ist wieder Velothon (10. Juni 2012)

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