Where is the gun, ma?

Vorbemerkung

Das hier ist der Entwurf zum 5. Kapitel meines Buches „Übergestern in Japan“. Die ersten vier Kapitel befinden sich hier:
Wie ich auf die Idee gekommen bin Rennen in Japan zu fahren und was das soll.

Wie ich dann nach Japan gekommen bin – superlang, viele Details, wenig Radsport: Vorsicht

Das erste Rennen in Saitama.

Das zweite Rennen in Shuzenji

Es folgen beizeiten:

  1. Miyakojima 14. Juni Positivo
  2. Hitachi Naka 29. Juni Positivo
  3. Gunma 20. Juli Positivo
  4. Shuzenji 14. September Positivo
  5. Shiobara Hillclimb 4. Oktober Positivo Positivo2
  6. Gunma 19. Oktober Positivo
  7. Yokaichi 25. Oktober Positivo1 Positivo2
  8. Saiko Review Positivo Positivo 2
  9. NATS ??????
  10. Krönung und Abschluß

Nachdem ich wider erwarten das Rennen in Shuzenji abschließen konnte, ohne wegen mangelnder Schnelligkeit disqualifiziert zu werden, richtete ich meine Augen auf das nächste Rennen einige Wochen später im Cycle Sports Center (CSC) Gunma. OK, also wo ist Gunma und was ist Gunma?

Also, Gunma ist eine japanische Präfektur, nördlich von Tokyo und ist im Gegensatz zu Hamamatsu, nicht wegen seiner Salzwasseraale bekannt. Eigentlich ist Gunma wegen gar nichts bekannt; ich kann mich wirklich an nichts erinnern, was ich jemals gesehen hätte in Gunma was der Rede wert gewesen wäre. Aber natürlich gibt es wie überall in Japan diese großartige Landschaft, heiße Quellen und diese tollen Straßen durch die Berge.

Gunma ist klassisches, konservatives Japan und leidet wie der Rest des Hinterlandes an Landflucht. Meine Frau meinte, dass Gunma in jährlichen Umfragen über die Beliebheit der japanischen Präfekturen regelmässig weit hinten abschneidet, das verbindet uns sportlich und verleiht der Präfektur eine gewisse Sympathie.

Es gibt eine große Anzahl von verlassenen Dörfern, geschlossenen Fabriken, Minen und überwuchterten Resorts, weil die Menschen dort verstorben, oder in die Großstädte nach Tokyo, Osaka oder Nagoya gezogen sind. In den Kleinstädten gibt es Geschäftsstraßen an denen viele Geschäfte seit Jahren nicht mehr geöffnet sind, die Rolladen runter, die Schulen geschlossen, die Kindergärten umgebaut zu Altenheimen. Interessant ist, dass es niemanden zu kümmern und es kein gesetzliches Mittel zu geben scheint, baufällige Häuser abzureißen. oder für andere Zwecke geeignete Grundstücke zu enteignen. Nicht nur das Land, auch die Städte sind voll von diesen Orten, manchmal denke ich, ist das wie eine moderne Version des antiken Roms, nur nicht aus Stein und Marmor, sondern aus Holz und Wellblech.

200 km von Tokyo entfernt, mitten im finstersten Gunma ist das CSC und es sieht aus wie ein Vergnügungspark, der vor Jahren bereits mangels Besucher geschlossen wurde, aber eben doch noch am Leben ist. Ein Zombievergnügungspark sozusagen. Wie gesagt, solche Orte sind auf dem Land in Japan gang und gäbe. Das beste Beispiel, wenn auch nicht auf dem Land, sondern auf hoher See, ist die Insel Gunkanjima (Hashima) im Meer vor Nagasaki.

Hier lebten zeitweise mehr als 5.000 Menschen, um Kohle unter dem Meeresboden abzubauen, bis sich die Produktion nicht mehr lohnte und 1974 geschlossen wurde. Seitdem ist die Insel unbewohnt und die Gebäude und Anlagen verfallen. Gunkanjima hat es dennoch geschafft zur Touristenattraktion zu werden und wurde auch wegen seiner Einzigartigkeit zur Hintergundkulisse von Filmen; in der Regel wohnen dort die Bösen. Die Wahrheit ist allerdings auch, dass es in Japan hunderte ähnlicher Plätze gibt. Man suche einmal nach den „Glückskönigreich“ – ja, das heißt wirklich so – in Hokkaido und seinem Nachbau des Schlosses Bückeburg. Ja, da wurde Schloß Bückeburg im Maßstab 1:1 nachgebaut und dann nach 14 Jahren Benutzung wieder dicht gemacht.

Das ist gruselig und bald ereilt auch das CSC Gunma dieses Schicksal, deren Website hat bereits den Betrieb eingestellt. Also als Kind hätte ich Angst da rein zu gehen, überall rostiger Stahl und abblätternde Wandfarbe …. auch als Bauingenieur wird mir da ganz anders.

Als Rennradfahrer übrigens auch. Es gibt einen 6 km abgesperrten Rundkurs über 60 Höhenmeter nur für Radrennen, der in beiden Richtungen gefahren werden kann. Im Prinzip handelt es sich um eine Art Mini-Shuzenji, dass für schwere Fahrer wie mich einfach nicht zu fahren ist. Ein großer Unterschied ist allerdings, dass Shuzenji eine sehr breite Fahrbahn aus gutem Asphalt im offenen Gelände hat, Gunma aber ist eher ein asphaltierter Wanderweg durch den Wald mit einer Oberfläche wie billiger Streusselkuchen vom Lidl. Der Start- und Zielbereich ist zunächst noch breit ausgebaut, aber dann sieht es so aus als wäre das Geld ausgegangen und man hätte nur eine Spur der Fahrbahn bauen können. Das bedeutet, während man in Shuzenji die Abfahrten schnell mit 70 – 80 Sachen runterbrettern kann und sich dabei ausruht für den nächsten Anstieg, Gunma hingegen eng und gefährlich ist und nach einigen riskanten Bremsmanöver im Schattenspiel des Waldes verlangt. Natürlich ist es unmöglich in den Abfahrten Positionen zu verbessern, überholen in Gunma ist quasi Selbstmord.

Das Rennen war über 5 Runden, also 30 km angesetzt, also war es mein Ziel 4 Runden zu beenden bevor mich das Feld einholt und dann die letzte Runde gemütlich zu Ende zu fahren, so wie ein Rennen vorher in Shuzenji. Ich konnte mir also erlauben 20% langsamer zu sein als das Feld – hey in Shuzenji waren noch 33% langsamer OK, das wurde ja immer erbarmungsloser hier. Ich wusste aus dem Webarchiv des JCRC, dass die Sieger eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 36 km/h haben würden, also sollte ich mit 30 km/h hinkommen. Macht eine Rundenzeiten von genau 10 Minuten, während die schnellen Jungs etwas 8:20 min benötigen würden.

Das Rennen sollte an einem Sonntagmorgen in aller Frühe starten und in Deutschland hätte ich mich einfach in das Auto gesetzt und wäre die 200 km in 2 Stunden dorthin gefahren. In Japan sind 200 km aber irgendwie …. viel länger, vor allem wenn sie durch Tokyo führen. Da braucht nur irgendetwas zu passieren dass man nicht auf dem Radar hat, sagen wir mal ein Baseballspiel und zack, Butterflyeffect.

Also wer nicht weiß was das ist, das ist eine Umschreibung dafür, das kleine Ereignisse am Ort A evtl. sehr große Ereignisse am Ort B nach sich ziehen. Also, wenn z.B. ein Schmetterling 1965 im Dschungel des Amazonas mit seinen Flügeln schlägt, dann hat das (vielleicht) über eine ganze Kette von sich daraus ergebenden Ereignissen zur Folge, dass 21 Jahre später in der Ukraine ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt und wiederum 36 Jahre später Matej Mohoric Mailand-San Remo gewinnt. Derjenige der die Idee hatte machte sich nicht die Mühe genau zu erklären, wie die Zusammenhänge sind, aber es könnte doch sein, oder?

In Japan ist der Butterfly Effect deutlich einfacher zu verstehen. Sagen wir mal, ein Taifun zieht über dem Meer aus dem Süden in Richtung japanischer Küste und Japan Railways stellt daraufhin den Schnellzugverkehr ein. Was ich immer als sehr unfair empfand, denn die Tatsache, dass es seit Inbetriebnahme des Schnellzug 1964 damit nur einen einzigen tödlichen Unfall gab, ist ja nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass JR diesen Zügen auch einfach keine Gelegenheit gibt mal zu entgleisen oder auszurasten. Zugegebenermaßen müsste die DB alle ICEs stilllegen, um den gleichen Sicherheitsstandard zu erreichen, aber bitte.
Also, es gibt dann immer Menschen die denken „Och, der Taifun dreht bestimmt wieder ab und bläst nach Korea“, oder „Das macht JR doch nie, den Zugverkehr lahmlegen“. Mit anderen Worten, das sich Menschen, für die das Wort „Veränderung“ den gleichen Charme hat wie „Chemoteraphie“ oder „Lance Armstrong“. Diese Menschen stehen dann alle am Bahnhof und surprise!, surprise!, kein Zug kommt und zwar für sehr lange Zeit. Langsam werden diese Menschen hungrig und gehen zu den kleinen 24-Stunden Supermärkten im Bahnhof und deren Umgebung, die sogenannten „Convience Stores“ oder „Conbini“ auf japanisch.

Ich kenne wirklich niemanden der in Japan gelebt hat und der jemals wieder in seinem Leben auf einen Conbini verzichten möchte. Es ist mir wirklich unverständlich, warum es das nicht in Deutschland gibt, aber alles der Reihe nach. Conbinis sind also kleine Supermärkte auf etwa 50 – 100 m2 Fläche die fast keine Lagerräume besitzen, 24 Stunden lang offen sind und, ganz wichtig, zu großen Ketten gehören wie 7-Eleven, Lawson oder Family Mart. In den Conbinis bekommt man auf kleinster Fläche wirklich alles rund um die Uhr, was man für das Leben braucht. Das liegt daran, das die Läden vernetzt sind und alle Verkäufe zentral gemeldet und analysiert werden. Die Zentrale kann dann sehen welcher Laden wo, zu welcher Jahres- und Uhrzeit mit welchen Produkten viel Umsatz macht, dies analysieren und das perfekte Sortiment zusammenstellen. Sind Artikel nicht erfolgreich, so fliegen sie sofort wieder aus dem Sortiment. Ich behaupte mal hier, ich könnte z.B. in einen Conbini gehen und an jedem Tag eines Jahres einen neuen Softdrink trinken, weil sich das Sortiment ständig ändert. Da es keine Lagerräume gibt, das kostet ja eh nur teure Miete, werden Conbini bis zu vier Mal täglich aus den Distributionszentren mit neuer Ware versorgt. Das heißt, Änderungen können unmittelbar umgesetzt werden, man warte nicht bis der Frachter aus China einen Monat später kommt und neue Ware bringt.

Gibt es zum Beispiel ein schreckliches Eisenbahnunglück und der Verkauf an schwarzen Krawatten steigt in den nächsten Tagen an, weil viele Menschen zur Beerdigung müssen, dann werden quasi über Nacht die dunkelblauen Krawatten für’s Büro ersetzt durch schwarze. Am ehesten entsprechen noch deutsche Tankstellen mit REWE Shop dieser Idee, wenn es da nicht so unnötiges Zeit wie Benzin, oder Pisse, die die Umwelt rettet (Ad Blue) geben würde.

Sorry, ich bin gerade leicht von der Trasse abgekommen, aber jetzt wieder zurück zum Butterfly Effect in Japan. Also, die Menschen gehen jetzt alle in Conbinis und kaufen Sandwiches, Reiskugeln, Softdrinks und Unagi-Pai weil der doofe Zug nicht gekommen ist, konnte ja keiner ahnen. Und da in der Gegend um Tokyo etwa 30 Millionen Menschen leben, von denen sich nun die konservativsten in den Conbinis an den Bahnhöfen befinden, ist ruckzuck alles leer gegessen. Klar, 4 oder 5 Stunden später kommt dann wieder der Nachschub, aber jetzt ist erst einmal alles weg. Das in etwa ist ein einfach zu verstehender Butterfly Effect: Ein Taifun kommt. Die Regales im Conbini sind leer.

Ich denke, das ist die Kehrseite der modernen Versorgung. Im Prinzip kennen wir das ja alle, wenn wir uns letztes Jahr zu Weihnachten eine Playstation 4 gewünscht haben und die angeblich auf der Ever Given im Suezkanal festhing. Ich wäre daher für eine Umbenennung in „ever given effect“.

Das bedeutet, weil es eben den Ever given effect gibt und die Straßen in Tokyo zum verstopfen neigen, und dort auch noch 30 Millionen Menschen wohnen die den Effekt ins unermessliche verstärken, ich mich am Vorabend aufmachte und in einer kleinen Stadt in einer schlimmen Klitsche übernachtete, denn sonst hätte ich mir die Meisterschaft vielleicht abschminken können.

Diese Klitschen heißen in Japan „Business Hotels“, vermutlich deswegen, weil der, der sie betreibt ein gutes Business macht, die, die darin absteigen aber eher nicht. Sie zeichnen sich durch drei Dinge aus:
Sie sind in der Regel komplett sauber, steril und bar jeglicher unnützen Dinge.
Man kann dort schlafen, auf der Bettkante sitzen, oder auf einem Stuhl an einem kleinen Tisch Platz nehmen, alle anderen Formen des Daseins sind aufgrund der minimalen Fläche unmöglich.
Irgendwo in einer Schublade liegt ein Buch von einer komischen Frau, die so aussieht, als wäre ihr ein Hövding Airbag auf dem Kopf explodiert und das beschreibt wie toll sie ist und ihr Mann sind. Der übrigens ganz schön bescheuerte, rassistische Ansichten hat.
Punkt 3 gilt ausschließlich für Hotels der APA Gruppe.

Nein, das ist kein explodierter, grüner Hövding Airbag auf dem Kopf.

Und dann,frph am nächsten Morgen, machte mich dann auf den Weg nach Gunma. Angekommen schrieb ich mich erst einmal ein und fuhr den Kurs ab, weil ich zum ersten Mal im CSC war. Ui, das war ganz schön technisch.

Im Zombiepark sah ich dann die ersten bekannten Gesichter, mir fallen ja immer gleich Menschen auf die irgendwie besonders gute oder besonders bescheuerte Räder fahren oder, was ich am besten finde, zu Übergewicht neigen, weil da weiß ich, dass ich eine Chance habe die zu überholen. Und natürlich andere Ausländer, die fallen ja immer auf. In meiner Gruppe war tatsächlich ein Italiener den ich noch nicht kannte.

Es wurde so langsam wärmer was zu mehreren Knalleffekten führt. Also, nervöse Rennfahrer neigen dazu die Reifen mit maximalem Druck aufzupumpen, weil das ja gerade noch ein Quentchen weniger Rollwiderstand bringt. Wird das dann am morgen gemacht wenn es kalt ist und die Sonne kommt heraus, dann erwärmt sich die Luft im Schlauch, der Druck nimmt zu und Knall, platzt der Schlauch. Das passiert quasi bei jedem Radrennen in Japan am Startblock wenn man wartet und die Sonne knallt und dann ist natürlich keine Zeit mehr einen Schlauch zu wechseln und alles ist vorbei. Tschüss Meisterschaft.

Dann ging es auch schon los, dieses Mal waren wir 37 Fahrer im D-Klassen Feld. Nach dem Start ging es im neutralisierten Feld unter der Führung eines Motorrades zunächst leicht bergauf und dann nach einer langgezogenen Linkskurve in die erste längere und technische Abfahrt. Das Motorrad setzte sich ab und die Geschwindigkeit des Feldes nahm sofort zu. Ich war im hinteren Feld, weil ich die Strecke nicht gut kannte und bei der Abfahrt auch kein Risiko eingehen wollte. Außerdem bin ich auch kein guter Abfahrer, vor allem Rechtskurven kann ich so gar nicht und hier gab es eine ganz fiese rechte Haarnadelkurve.

Ich weiß auch genau woher ich diese Abneigung gegen Rechtskurven habe: In der 6. Klasse bin ich mal im Winter mit meinem Rad zur Schule gefahren, damals lag in Mönchengladbach noch Schnee im Winter auf den Straßen. Ich bog rechts in die Lochnerallee ein, rutschte weg und lag – bums – auf der Nase. Seitdem kann ich keine Rechtskurven mehr fahren. Sorry.

Nach der Abfahrt begann der lange Anstieg, der immer wieder durch kurze flache Stück unterbrochen wurde, um den Fahrern die Illusion zu geben, dass es bald vorbei sein würde. Ich fiel natürlich wie erwartet direkt aus dem Feld heraus – übrigens auch als Einziger. Das Ende des Feldes verschwand vor mir im Wald und ich konzentrierte mich darauf im Rhythmus zu bleiben und einigermaßen schnell den Berg hoch zu kommen. Bei diesen Jedermannrennen sind ja ausschließlich Frauen und Kinder der Fahrer am Rand und die anderen Fahrer die später in weiteren Klassen starteten. Von ersteren bekam ich ein paar aufmunternde Zurufe, von letzteren spöttische Blicke.

Als ich nach der ersten Runde über die Ziellinie fuhr, war ich schon über den geplanten 10 Minuten Rundenzeit, also musste ich noch mehr reinhauen. Aber vielleicht lag es auch an der neutralisierten Phase, nur hatte ich da ja schon Mühe gehabt mitzukommen. Es kroch also mal wieder Panik den Rücken hoch. Aber in der 2. Runde klappte die Abfahrt schon besser weil die Strecke leer war; nur an die 10 Minuten kam ich wieder nicht ran. Ich musste also die ganze Zeit alleine kämpfen damit ich nicht überrundet werden würde. In der Zwischenzeit hatten mich bereits einige Felder von später gestarteten Rennklassen überholt, aber auch mit den Feldern der vermeintlich langsameren Rennklassen konnte ich nicht mithalten. Ich war jetzt in der 5. Runde und musste diese nur noch durchstehen, als ich am Anstieg das Geräusch eines Motorrades hinter mir hörte – das konnte nur die Führung des herannahenden Feldes sein. Ich gab noch mal alles und rettete mich so gerade über die Linie, 20 Sekunden später kam das Feld nach wie ich später herausfand. Das war echt knapp. Aber nun war auch mal gut, den Rest konnte ich chillig zu Ende fahren.

Ich wartete dann im Zielbereich bis die Ergebnislisten ausgedruckt wurden. Dort gibt es auch ein nettes Restaurant, dass Turini heisst, ich nehme einmal an, dass das die Mehrzahl einer italienischen Stadt ist, kann es aber nicht mit Gewissheit sagen. Ich hätte ja auch jemanden fragen können, aber das Restaurant ist seit Jahren geschlossen. Aber zumindest kann man da nett sitzen.

Ich hatte es mal wieder geschafft Letzter zu werden und zwar mit ziemlich großem Abstand, sowohl zum Sieger, aber auch zum Vorletzten. Während der Sieger nach etwa 50 Minuten im Ziel war, hatte ich mehr als eine Stunden gebraucht. Es gab tatsächlich noch jemanden, der nur 36 Sekunden schneller war, den ich aber auf der Strecke nie gesehen hatte, aber sonst waren alle mindestens vier Minuten schneller. Mit diesem Ergebnis wäre ich übrigens nicht nur Letzter in der D Klasse, sondern auch in allen anderen schlechteren Klassen E, F bis X.

Aber ich hatte meine Punkte gesichert und da nicht viele Fahrer in der D Klasse bislang an allen drei Rennen teilgenommen hatten, arbeitete ich mich stetig in der Gesamtwertung nach vorne. Zufrieden fuhr ich nach Hause.

Mein Sohn fragte mich dort wieder, wievielter ich geworden wäre und ich antwortete zu seiner Zufriedenheit: „Na klar, Letzter“.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Übergestern, Mob

2 Antworten zu “Where is the gun, ma?

  1. Lazybone

    Wunderbar, ich warte schon auf das nächste Kapitel!

  2. Pingback: Übersicht: Übergestern in Tokyo | there is no "I" in cyclyng

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