UCI Worldchampionship Quatar 2016: Aus italienischer Sicht.

Die Radweltmeisterschaft in Quatar ist soooo langweilig. Gäbe es nicht die Italienerinnen.

Und das schreibe ich jetzt schon,bevor der Höhepunkt, das Straßenrennen der Männer, vorbei ist. Wenn da nicht noch irgendetwas sehr ungewöhnliches passiert, wie z.B. eine Horde Kamele auf der Strecke, oder eine falsche Streckenführung, so dass sich 200 Athleten mit Ihren Rädern die Sanddünen hochquälen, haben wir diese WM am Montagmorgen schon wieder vergessen.

Im Gegensatz zu der Veranstaltung im letzten Jahr in Richmond: Peter Sagan wurde verdientermaßen Champion in einem spannenden Rennen bei dem er sich kraftvoll am letzten Anstieg absetzte und dann in Sagan-Art seinen Vorsprung auf der Abfahrt ausbaute. Alles noch ziemlich gut im Kopf. Der kurze Rundkurs war klasse, eine gute Mischung zwischen Stadt und Vororten und am Rande standen Zuschauer, es war laut.

Von allem, was ich bislang aus Quatar gesehen habe, war das Juniorenrennen der Frauen, dass die Italienerin Elisa Balsamo gewann das beste. Vor allem die anschließende Siegerehrung mit dem Chor der Mannschaftskameradinnen.

Highlight.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter 2016, Mob, Racing

Eine Antwort zu “UCI Worldchampionship Quatar 2016: Aus italienischer Sicht.

  1. landsat

    Mein Vater brummelte zu irgendeiner Frauenfußball-W- oder -EM mal, daß er das ja völlig unangepaßt fände, daß die Frauen nach einem Tor inzwischen genauso jubeln würden wie die Männer (so mit den Knien über den Rasen rutschen, geballten Fäusten und irgendwelchen anderen hormongesteuerten Aktionen). Irgendwann muß ich mit ihm mal herausdifferenzieren, ob er damit den -seiner Meinung nach- überzogenen Jubel an sich und im Allgemeinen kritisieren wollte, oder ob es speziell darum ging, daß das für Frauen unangemessen sei.
    Wie dem auch sei, er würde sich wahrscheinlich genauso naserümpfend von den singenden italienischen Radsportlerinnen abwenden, wie von Gianluigi Buffon. Entweder wegen der genderhaften Nachahmung oder wegen des Hymnen-Geschreis an sich.
    Aber als Spanier ist man ja sowieso nur neidisch, darauf, daß die Hymne überhaupt einen Text hat.

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