Archiv der Kategorie: Touren

Alle Touren an denen Freunde der Cyclitis teilnehmen.

100.000. Und der Unterschied zwischen Spaß und Ernst.

Fast unbemerkt wegen dem City Triathlon am Wochenende wurde die Zahl von 100.00 überschritten.

Also, 100.000 Besucher auf dieser Website, seitedem ich im Februar letzten Jahres wieder ernsthaft angefangen hatte zu bloggen. Danke an alle die gekommen sind und geschaut haben.

Am Wochende bin ich die 20km beim Riathlon in 34:10 Minuten gefahren. Als ich heute morgen aufwachte, dachte ich es wäre Herbst. Die Sonne hatte so ein goldenes Licht, mir war ein wenig kalt und ich fuhr im grauen Sakko mit Krawatte und Lederschuhen  zur Arbeit. So langsam geht die Radsaison wieder zu Ende und es wird Zeit sich die richtigen Räder für den Winter zuzulegen. Ich dachte in etwa an so etwas:

Aber mit Schutzblechen. Den richtigen Rahmen dafür habe ich schon, einen Raleigh den ich von Georg geschenkt bekommen habe. Als ich letztens darüber nachdachte, wie ich den vernünftig aufbauen sollte, fiel mir auf, dass die Sitzrohrstreben an dem Teil ja mit Schrauben fixiert sind. So lässt sich das Dreieck aus Kettenstreben, Sitzrohrstreben und Sitzrohr ja öffnen und ist somit zuumindestens theoretisch fähig für einen Riemenantrieb. Das wäre vermutlich ideal für den Dreck im Winter, jetzt würd eich ganz gerne mal mit einem Gates Carbon Drive experimentieren.

Also die Saison geht dem Ende zu, als bin ich heute Abend noch einmal gleich nach der Arbeit gefahren. 43:10 Minuten im Wettkampf und mit vollem Ernst, wie schnell wäre ich eigentlich, wenn ich allein zum Spaß fahren würde. Ich fuhr also los, am anfang recht langsam da es ein paar Straßen zu überqueren galt aber dann schon mit gutem Speed. Für die ersten 20 Kilometer brauchte ich 37:02 Minuten. Und für die zweiten zwanzig Kilometer dann nur noch 36:33 Minuten, da die dann fast ausschliesslich auf der Landstrasse gefahren wurden.

Also, der Unterschied zwischen Spaß und Ernst wäre dann 2:23 Minuten auf 20 Kilometer – das ist weniger als ich gedacht hätte. Nach dem Citytriathlon war ich nämlich fix und foxie während ich jetzt noch lustig weiter bloggen könnte.

Tu ich aber nicht. Es ist Herbst und an der Zeit ein wenig melancholisch zu werden und Dinge zu hören wie dieses hier.

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Harz V: auf der Spur der Schnitzeljäger

Gestern noch fuhr ich in einem Taxi in Sitanbul am Bosphorus lang auf dem Weg zurück zum Flughafen. Meine Erinnerung davor ist an den Harz.

Harz und Istanbul sind sehr unterschiedlich, haben aber auch einige Gemeinsamkeiten. Zunächst einmal gibt es in Istanbul sehr viele Männer mit Bärten, an denen sich die Fixed Beards Bremen ein Beispiel nehmen sollten. Umgekehrt gibt es in Istanbul sehr wenig Räder. Hier könnten sich die Istanbulaer einmal an uns ein Beispiel nehmen, denn auch der geringste der Fixed Beards hat ja wohl mindestens drei Räder in der Garage stehen: Ein Fixie für das gute Wetter, ein Rennrad für das gute Wetter und ein Rad mit dem man das ganze Jahr fährt weil mieses Wetter ist. So etwas nennt man dann aus unbekannten Gründen: „Stadtschlampe“.

Istanbul, als auch der Harz sind sehr bergig. Im Harz merkt man das irgendwie mehr, was vor allem daran liegt, dass die Berge höher sind. Aber eben nicht nur daran. Man merkt in Istanbul auch nicht wie bergig es ist, da man mehr damit beschäftigt ist nicht von Autos überfahren zu werden als dass man eigentlich bewusst fährt. Und auch junge Erwachsene mit Maschinenpistolen und Polizei T-Shirts sind dazu geeinigt, sich beim fahren einzig und allein auf den runden Tritt zu konzentrieren. Man braucht also Ruhe und Entspannung. Zum Beispiel in der Chill-Out Ecke einer Uni:

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Letzlich war ich in Istanbul auch alleine. Natürlich ich hatte zwei sehr nette Begleiter, die aber alle vor gefühlten dreissig Jahren zum letzten Mal auf einem Rad sassen und von Carbon, Shimano und 27,2mm Sattelstützenklemmen keine Ahnung haben. Selbst einfache Fragen wie: Ventilkappen ja oder nein? kann man mit Menschen fremder Kulturen nicht unbedingt diskutieren. Allein sein ist Mist. Mit einer Gruppe rausfahren ist besser. UNd da taten wir vor einer Woche in den Harz auf der Suche nach weiteren Schnitzeln.

Nach einigem Forumsüblichen Hin- und Her sowie kurzen Ab- und Zusagen hattten wir immerhin eine Truppe von acht Fahrern zusammen:

  • Kai P. (muß man Englisch aussprechen)
  • Tobias
  • Hän Ning
  • Philipp Knackrad
  • Andreas „Hey Du Clown“ Nichtschaltrad
  • Tanja Torstenrad
  • Jonas Tentakelrad und
  • Jugendrad

Es ging dann recht früh (7) am Bremer Hauptbahnhof los und adauert dann ja bekanntlich eine Ewigkeit bis man einigermaßen im Harz ist. Henning hatte aber alle möglichen Dinge dabei, um in einem DB Zug überleben zu können: Von der Müslischüssel bis zum Ersatzsattel. Er erinnerte mich an Doraemon und seinen Bauchbeutel.  Die Stimmung im Zug war gut, allerdings waren die mitreisenden, ausgesprochen gut aussehenden Russinnen nicht besonders von unseren Technik- und Leistungsdiskussionen angetan.

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Immerhin war diese Begleitung im Zug charmanter als letztes Jahr. Torsten erinnert sich sicherlich gerne.

1209 Harz Hem Flirt Comic

 

So gegen 10 kamen wir dann in Bad Harzburg an und zogen uns in der luftigen und schönen Bahnhoshalle von Bad Harzburg um (Danke für die Photos an Kai P. und Jonas).

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Außer uns war exakt niemand da. Gut so. Oder schlecht so, denn so mussten wir den erst besten Taxifahrer überreden ein Gruppenfoto von uns vor dem Blumenarrangement am Hauptbahnhof von uns zu machen.

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Der Man ging zwar schon fast 100 Meter zurück, um uns alle auf das Foto zu bekommen, hat das dann aber doch nicht geschafft. Aber genug Spaß, jetzt begann das Abenteuer!

Wir machten uns auf den ersten gemeinsamen Anstieg hoch zur Okertalsperre bereit. Man kann ja als Gruppe noch so gut harmonieren, aber sobald man an einen Anstieg kommt, fährt man seinen eigenen Gang. Jonas, Philipp, Kai und ich voran, der Rest im Peloton hinterher. Ist man früher oben, hat man die Chance noch ein paar Fotos von den erschöpften Gesichtern der hiterherkommenden zu machen. Passiert mir auch häufig, da ich ja nicht der Schnellste am Berg bin. Andere Menschen schauen sich dann die Fotos an und fragen: „Ist das etwa anstrengend?“Ja.

Hinweg über die Talsperrenmauer der Okertalsperre fuhren wir diesen schönen Weg der Adlerrunde zunächst einmal immer am Seeufer lang. An der Mauer selber sind übrigens diecke Stahlnetze gespannt. Selbstmörder mit Höhenangst, die also in der Regel nicht über die Brüstung in das Gesicht ihres Schicksals schauen, springen dort und werden von den Netzen aufgefangen. Dort liegen sie dann, jammern und verdursten, was andere Selbstmordkandidaten davon abhält zu springen. Ein perfides System!

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Nach einigen Kilometern fuhren dann drei von uns weiter nach Altenau, während ich die andren Fünf an der Steigung hoch zum Torfhaus versuchten. Andreas hatte nige Probleme mit der elektrischen Schaltung an seinem Cervelo. Ich versucht zu helfen, da ich aber nix nach 1987 einstellen kann, habe ich wohlgemeint verschlimmbessert.

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Acuh zu fünft wieder das gleiche Bild: Jeder fährt seinen eigenen Gang den Berg hoch, nur Andreas fährt etwa drei zur gelichen Zeit, da diese immer hin und her springen. Das ist das Andy Schleck Di2 Übungsprogramm. Oben dann wieder das gleiche Bild: Ist das etwa anstrengend?

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Ist das etwa anstrengend, Kai?

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Ist das etwa anstrengend Du Clown?
Ja, da ich ja mit Kai im Harz war durte ich ja eigentlich nur aus traditionellen Gründen im großen Kettenblatt fahren.

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Ist das etwa anstrengend für dein Rad, oder wieso knackt das so?

Dann noch die doofe Straße hoch zum Torfhaus und dann ging es exakt entlang der Adlerrunde im Schuß runter nach Altenau. Fast 80 Sachen, aber mein Tacho zeigte am Ende 199,99 km/hr an, was ich nicht so recht glauben kann. Aber möchte. Das machte wirklich Spaß, zumal der Verkehr nicht zu dicht war. Wäler, Wiesen und Kräutergärten flogen nur so links und rechts an uns vorbei. Kräutergärten eigentlich nur rechts, aber bitte.

Wieder ein Anstieg. Und wieder Erinnerungen an die Adlerrunde. Erst komplett den Berg hoch, an einem Parkplatz vorbei und dann die Stelle wo ich mein Canyon in ein schickes Jugendrad verwandelte und die Sattelklemme killte. Canyon schickte mir in der Zwischenzeit zwar eine neue aber ich vertraue jetzt erst einmal auf Campa.

Dann ging es wieder runter nach Braunlage, was wieder sehr viel Spaß machte und wo wir dann auf die andren Drei trafen. Es war fast unglaublich, aber bis jetzt war alles nach Plan gelaufen: Wir waren pünktlich mit der Bahn abgefahren und angekommen, machten gute Kilometer und waren sogar die Strecke gefahren, die wir uns ausgesucht hatten. Um diesen planmässigen und atypischen Ablauf zu verhinern hatte Philip noch eingeworfen, dass wir ja noch den Wurmberg hochfahren könnten von Braunlage aus. DAs wurde sehr ernsthaft diskutiert und dann leider verworfen. Die Mehrzahl war nicht traurig, denn wir wollten ja noch auf den Brocken.

Übrigens fährt im Harz keiner mehr Auto, Rennrad oder Motorrad. Oder andere konventionelle Verkehrsmittel. Renter fahren Pedelec, eine Flotte von Segways kam uns entgegen und dann gab es da noch diese Gruppe von „Rollern mit dicken Reifen“ Fahrrern. Und irgendwo auf den Bropcken kamen uns dann noch zwei Fixie-Einradfahrer entgegen. Es war wie aus dem Panoptikum der neuen Mobilität.

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Ich hätte die Dinger gerne einmal auf der 20% Steigung in Sankt Andreas gesehen. Wenn man da schnell runter fährt auf einem Segway, macht man sich besser eine Kufe auf die Nase. Ähnliches gilt auch für die Einradfahrer auf dem Brocken. Also hochfahren kann ich ja Balance-technisch noch irgendwie nachvollziehen. Aber auf einem Einrad runter fahren – soll das Spass machen? Ich denke es wäre besser, sich einen Helm mit eingebauten 10 Zol Rad auzusetzen und dann mit dem Gesicht zum Boden auf zwei Rädern nach unten zu fahren.

Von Braunlage ging es dann nach Elend (Da steht am Ortseingang „Willkommen in Elend“ aber sollte das nicht „Willkommen im Elend heissen“? und dann zu dieser fiesen Erbsensuppenkanone. Ich weiß auch nicht, warum wir da immer wieder halten. Vermutlich weil wir Hunger haben. Aber es ist echt eklig dort. Zumindestens gab es mir die Möglichkeit einmal richtig klugzuscheissen.

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Die richtige Tritttechnik – vom Profi erklärt.

Und schon waren wir in Schierke, was ich persönlich ja den einzoigen akzeptabelen Ort im ganzen Harz finde. Ich stelle mir da immer vor ich hätte TBC (Also Tuberkulose, also hat nix mit dem Triathlon Club Bremen zu tun), würde iregndwie mit dem Rad hocheiern in mein Sanatorium und dann den Zauberberg von Thomas Mann lesen,. Nicht, dass ich überhaupt Thomas Mann lesen würde. Ich lese eigentlich kaum noch Bücher, seitdem ich in dreimontaigen Abständen gezwungen wurde Studentenarbeiten zu lesen in denen sich bestenfalls Statements wie diese finden:

„Das höchste Ziel eines Unternehmens ist die Befriedigung des Kundens.“

Na ja, denke ich mir, das kommt wohl auf die Branche an. Gut dand ich ja auch:

„TRIGEMA ist das erfolgreichste deutsche Sportbekleidungsunternehmen.“

Wäre mir so gar nicht in den Sin gekommen. Hätte eher an Puma oder Addidas gedacht. Zum Glück ist eine Quelle angegeben, sp das msn das auch nachvollziehen kann: Website Trigema. Aha. Gearde noch einmal nachgeschaut. DAs Logo der Firma erinnert mich an einen Wal mit holländisher Flosse der gerade im Harz abtaucht.

Ok, also jetzt ging es endlich den Brocken hoch. Allerdings nur für 7 von uns. Jonaas und Philipp fuhren mal wieder vor weg, aber ich konnte zumindestens noch den Sichtkontakt halten. Kai zog endlich an mir vorbei, so dass ich dann auch in da kleine Kettenblatt schalten konnte und schneller wurde. Alle kamen wir aufd en Gipfel, aber wo war Andreas? Wir erinnerten uns an unsere letzte Tour: Wir standen irrwitzig lange oben auf dem Brocken rum und warteten auf ihn. Wir hatten schon Eisbrocken an den Füssen. Dann fuhren wir runter und 1,2 km weiter unten trafen wir ihn. Fast hätte er es geschafft. Diesmal warteten wir nur sehr kurz denn wir waren alle etwas nervös wegen der Wettervorhersage und dem drohenden Regen. Es langte also nur für das übliche Heldenfoto.

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Also wieder runter. Andreas trafen wir diesmal 800m vom Ziel entfernt. Er war ganz schön viel schneller geworden, der Einzug auf den Brocken wurde ihm aber wieder einmal verwehrt. Natürlich machen wir das extra. Nächstes Mal lassen wir ihn so 600 Meter heankommen, bevor wir ihm alle entgegenfahren und zum umkehren motivieren. Das ist übrigens auch mal ein Roman geworden, „Das Schloß“, von so ’nem Kafka.

Zurück nach Schierke. Wo usn da Wasser ausging. Wasserträher Henning und Phlipp zur Toilette: Kein Trinkwasser.

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Egal, jetzt war es auch noch spät und die Idee vom Schnitzelessen lag jetzt ganz weit weg. Einfach nur schnell in den Zug nach Hause, denn auch der würde wieder 2 1/2 Stunden fahren. Also nach Wernigrode, Ilsenburg, Wasserfassen bei den Evangeliken und dann rein nach Bad Harzburg.

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Coo, noch 20 Minuten bis der Zug fährt, das reicht ja für ein DÖNER am Bahnhof! Also, umgezogen in der Bahnhoshalle, alles eingepackt, Döner und jede Menge zu trinken geholt und dann ab auf das Gleis. Pft. Pft. Pft. da kommt der Zug rein in de Bahnhof. Ui, das erste Abteil ist abe rschon ziemlich voll mit Rädern. Vor dem zweiten steht ein Schaffner: „Hier passen keine Räder mehr rein, sie kommen nicht mit!“. endlich, was war ich froh! Nachdem wirklich bislang alles nach Plan gelaufen war und wir keine nennenswerte Panne hatte und sogar die geplante Strecke gefahren waren… und auch als Grupe zusammen geblieben waren….endlich, endlich, endlich macht uns die Deutsche Bahn einen Strich durch die Rechnung.

Wir dürfen nicht mir. Großes lamentiren. Der Schaffner hält uns sein Smartphone vor das Gesicht, um zu beweisen, dass er irgendwie recht hat. Ich versteh das nicht, schaue schon mal nach der Konsequenz: Eine Staunde warten, um 10 Uhr zurück zuhause. Mist. Genau der Zug in dem wir letztens falsch sassen und zum Glück noch gewechselt hatten.

Andererseits: Zeit für eine Pizza. Zeit Trollis saure Würmchen am Automaten zu ziehen. Wir sind genervt, aber eigentlich war es ja doch ein schöner Tag und wir gehen in Gruppen zurück zur Döner Bude, verpflegen uns und machen es uns an der Bahnsteigkante bequem.

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Das da im Hintergrund ist übrigens ein anderer DB Schaffner der uns gleich anschnauzt.

In diesem Zug gibt es keine Probleme. Und auch nicht im nächsten Zug von Hannover nach Bremen. Ich war wirklich froh wieder in Hannover zu sein. Harz – da ist ein Dschungel, wenn da etwas passiert, dann kommt mannie wieder weg, aber Hannover ist die Zivilisation, da kommt man irgendwie immer nach Bremen.

Insgesamt sind es, auf meiner Anzege, etwa 124 km und 2.000 Höhenmeter geworden. Wir waren eine gute Truppe, hatten einen Supertag und viel erlebt und auch viel Spaß gehabt. Na ja, bis auf die Deutsche Bahn.Und irgendwie hatten wir ein alle ein wenig Angst vor dem Regen. Und ich vor dem Flug nach Istanbul.

Brauchst Du ein aufregendes Leben? Willst Du über die Grenzen von Huchting hinaus bekannt werden? Dann fahr mit uns und lass Dein langweiliges Leben verherrlichen.

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Les Sauvages: Daddy Cool

Nur ein richtiger und ein stoppeliger Bart heute Abend am HaW. Der stoppelige hatte ein Fixie und der richtige Bart hatte ein Rennrad. Sehr angenehme 60 km Tour mit 30er Schnitt durch die Hügel von Alpe de Ritterhuez, und die Wümme links und rechts. Danke an Tentakules.

DADDY COOL // Customized bike by les sauvages from Les Sauvages on Vimeo.

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Gefährliche Kreuzung

Es begann wie immer ganz harmlos. Ich fuhr zum Bremer Bahnhof und traf Kaipi.

Kaipi hatte ich schon lange nicht mehr gesehen, seit dem letzten Winter. Wir hatten uns verabredet um an der Oberharzer Radrunde des RSV Adler Goslar von 1981 teilzunehmen und fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Goslar. Auf der Website des Vereins kann man sehr schön nachlesen worum es da geht und ganz links ist auch ein großformatiges Bild von der Konkurrenz die einen dort erwartet. Na ja, um es kurz zu machen, es ist eine RTF die über verschiedene Distanzen geht und so ziemlich die einzige in der „Nähe“ die ein anspruchsvolles Programm an Höhenmetern bietet. Spätestens ab Hannover war der Zug dann auch gut voll mit Radlern die auch daran teilnehmen wollten. Einige von denen stiegen einen Bahnhof vor Goslar aus, um noch ein paar Trainingskilometer in die Beine zu bekommen. Vielleicht war es auch das einzige Training, wer weiß.

Als die dann in Goslar ankamen sassen Kaipi und ich bereits im Irish Pub am Bahnhof und erfreuten uns an der wundersamen Mischung von Bier und Currywurst die dort ausgeschenkt wurde. Ein irischer Barde aus der Umgebung wurde aufgetrieben und sang Lieder von Joe Cocker, Neil Young oder den Monkees und allen anderen Stars, die derzeit in Goslar aktuell sind. Kaipi und ich unterhielten und nett bei Bier und Alster bis spät in den Abend und hatten so eine standesgemässe Vorbereitung auf das Ereignis des nächsten Tages. Karboloading nennt man so etwas, glaube ich. Und der Alkohol nimmt einem die Furcht und die Fähigkeit darüber nachzudenken, was man sich das eigentlich antut. Zumal Kaipi sich ja auch das volle Programm mit 265km und 4.400 Höhenmeter antun wollte.

Am nächsten Morgen wachte ich im Hotel auf durch eine SMS von Blitzrad. Ich hatte ihn nicht als meinen Weckdienst arrangiert, ihm aber eine 12-27er Kassette mitgebracht, die wir noch tauschen wollten. Er kündigte seine Ankunft in einer Viertelstunde an, ich lag immer noch im Bett und machte mich dann doch fertig. Es hat eben seine Vorteile einen Tag früher zu fahren. Ich sage nur: Karboloading.

Der Start war an einem Schulzentrum, die Marathonfahrer wie Kaipi waren schon weg aber ich traf Blitzrad und die anderen Bremer. Es war zwar nicht hektisch, aber so richtig Zeit hatten wir auch nicht, da „Besi“ in Kanada schon mit seiner Pistole um sich schoß und dies das Live übertragene Startzeichen war. In Anbetracht der Aufgaben vor einem war das Starttempo auch nicht so schnell wie sonst. Von uns hatte jedenfalls keiner Lust schnell nach vorne zu fahren sondern wir schauten uns erst einmal in Ruhe an, was so passieren würde. Zunächst war unsere Sechsergruppe auch zusammen, aber dann kam bereits der erste härtere Aufstieg und wir fielen auseinander. Vorweg waren die Bremerleichtgewichte, dann kamen die Bremer Schwergewichte und dann die Bremer Mädels. Blitzrad hatte (mal wieder) seine Kett verloren am Berg und so fuhren wir gemeinsam das letzte Stück nach oben und dann im Schuß runter, bis wir an der Okertalsperre waren. Dort wird ja seit Jahrzehnten gebaut, so dass wir wie letztes Jahr über die Talsperrenmauer fuhren und dann entlang des Statusees, bis eine schottrige Abzweigung nach links kam. Und genau da fuhren wir nicht hoch, denn was dann passiert hatte Harald uns ja letztes Jahr in aller Deutlichkeit demonstriert. Im Prinzip landet man in einem riesigen, grünen Loch, das kurz vor der Sprengung steht und man muss sich verdammt beeilen dort wieder raus zu kommen.

Also fuhren wir weiter entlang des Sees, dann wurde es steiler, und steiler und der Anstieg wurde länger und länger und irgendwann kamen wir an der dicken Bundesstrasse am Torfhaus raus, wo wie die letzten Höhenmeter unter der heftig strahlenden Sonne und dem Aufgebot der letzten Kräfte machen durften. Danach ging es dann rasant bergab bis zum nächsten Kontrollpunkt in Altenau wo wir uns wieder alle zusammen fanden. Hier wurden dann auch unsere RTF Karten mit faälschungssicheren RTF Kartenlochern gestempelt. Anbei einmal das Beispiel meiner Karte. Wie man sehen kann, bin ich dann doch den Marathon gefahren und die zusätzliche Lochung oben rechts beweist, dass ich noch weitere geheime Kontrtollpunkte angelaufen bin. Kaum glaublich? Na dann,s chaut euch doch mal bitte die RSV Goslar Wasserzeichen der Löcher an!

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Mit Kontakttelefonnummer der Anonymen Alkoholiker Goslar.

An der Kontrollstelle konnten wir auch Schröder und Torben überrden mit uns die 175er Runde zu fahren, während Torsten dreimal um einen Kreisverkehr fuhr und sich dann schnell entschied die 115er Ausfahrt zu nehmen, bevor wir ihn davon abhalten konnten.

Ja, die Leichtgewichte machten sich dann am nächsten berg nach vorne aus dem Staub während die den Berg hochdampfte. Meine Muskelkraft finde ich ja ganz OK, ich würde mir aber wünschen, etwas leichter zu sein, so dass eben diese Karft nicht so sinnlos eingesetzt werden muss. Ich träumte also davon so ca. 20 kg leichter zu sein, also auf dem Gewicht, dass ich so als 15 jähriger hatte und irgendwie merkte ich auch nun auf dem Rad, dass sich mein Körper veränderte…. Ich wurde zwar nicht leichter, oder es ging leichter den berg hoch, aber ich wurde größer… ja immer größer. Nun gut dachte ich, wenn ich also jetzt so ungefähr 2,15m werde, dann habe ich ja trotz allem mein Idealgewicht, ist ja auch gar nicht so schlecht. Ich müsste mir dann halt nur auch einen 75er Rahmen kaufen.

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Mein 60er Canyon war mir nämlich mittlerweile zu klein. Meine Träume zerplatzen aber leider alle, als ich feststellte, dass ich keineswegs größer geworden war, sondern dass die Sattelklemme ihren Geist aufgegeben hatte und ich nun quasi mit dem Sattel auf dem Oberrohr sass. Meine Sitzhaltung entsprach ungefähr der auf dem 24er Rad meiner Tochter, wenn ich die Schaltung teste.

Mist, das Gewinde der Sattelstütze war herausgebrochen, da war nichts mehr zu fixieren und so machten wir uns gemeinsam nach nun erst 80 km zum nächsten Kontrollpunkt in Sieber, wo wir uns technische Unterstützung erhofften. Blitzrad telefonierte schon mal die Radlädern in der Umgebung an, aber die hatten eher noch nie von Rennrädern gehört – der Harz ist MTB Land.

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Zum Glück gab es einen technischen Spezialisten in Sieber, der mit einem Werkzeugkoffer aus dem Geräteschuppen und einer Rolle weißen Isolierbands, passend zu meinem Canyon Rahmen, versuchte eine feste Verbindung zwischen Sattelstütze und Rahmen herzustellen. Das sah dann auch sehr elegant aus, muss ich sagen. Chinesische Handwerker, die ja grundsätzlich bei Problemen mit einer Rolle Klebeband erscheinen, hätten es nicht besser machen können. Uns so fuhren wir wohl Gemut weiter. Das ganze hielt dann auch 3 km, dann sass ich wieder auf dem Oberrohr.

1307 Adler Harz 08Ich fühlte mich wie in einem Tretboot für Kinder oder einem Gocart und nachher war ich wirklich froh im Zug wieder meine Beine voll ausstrecken zu können. Dem Tempo tat das ganze etwas Abbruch, aber bald waren wir in Osterrode und begannen den letzten, diecken Anstieg des Tages. Den Umständen entsprechend ging das auch ganz gut, aber als wir oben an der B242 ankamen, stellten wir fest, dass wir nicht mehr auf der RTF Strecke waren. Zum Glück hatte Blitzrad ja eine Karte auf seinen Rahmen geklebt.

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Aber leider bestand diese Karte nur aus einem Höhenprofil. Und so machten wir uns weiter nach Clausthal-Zellerfeld. Dort angekommen waren wir nun wieder auf der RTF Strecke, aber in Anbetracht meiner misslichen Situation entschieden wir uns für die schnelle Bundesstrasse direkt zurück nach Goslar. Auch so hatten wir etwa 160 km zusammen bekommen, mussten uns also nicht schämen nach Hause zu kommen.

Natürlich waren schon alle da und aßen Würste, Steaks und Kartoffelsalat. Tja, wenn man alles  richtig macht ist man halt schnell am Ziel. Blitzrad und ich hatten mal wieder alles falsch gemacht. Zusammen sind wir eben eine sehr gefährliche Kreuzung.

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Bis nächste Woche im Harz.

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Adlerrunde Harz

Ein Haufen Bremer heute bei der RTF „Adler Runde“ im Harz.

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Ich würde ja gerne noch etwas dazu schreiben, bin aber ehrlich gesagt doch ein wenig geschafft. 115, 175 oder sogar 265 km sind wir gefahren. Philipp und ich waren auf einer sehr speziellen 160er Runde unterwegs. Irgendwo zwischen Osterode und Clausthal haben wir uns verfahren, geflucht und sind dann die schnelle Bundesstraßenabkürzung nach Goslar gefahren.  Eine ziemlich großartige RTF, die uns dann auch die richtigen Ideen für die Strecke am nächsten Wochenende gab. Also, von der Ockertalsperre hoch nach Torfhaus sollten wir noch einmal fahren.

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Räder, Räder, Räder.

Heute eine letzte Runde bevor es morgen in den Harz geht zur Adlerrunde. „Die höchste Herausforderung Norddeutschlands“, so die Eigenwerbung. Klingt ein wenig wie „der beste Film von Sascha Hehn  bislang“, oder „sie sah besser als Daniela Katzenberger“. Einerseits. Andererseits sind die avisierten Strecken und Höhenmeter auch nicht ohne.

Als ch zum Treffpunkt am Haus am Walde kam, waren bereits jede Menge Räder da., zum Beispiel: Schwere Sackkarre, Häßliches Bocas, ungepflegter Alubock etc.: Leider alles Alu Trekkingräder und ähnlicher Schrott und die Fahrerinnen und Lenker sassen vermutlich alle im Haus am Walde, assen Würstchen und labten sich am Bier.

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Zum Glück kam dann noch Alte Schule aka Björn und zu zweit machten wir uns auf den Weg. Die Sonne schien, wir fuhren so im GA1 Bereich ohne uns besonders anzustrengen und machten gut Kilometer. Irgendwann kamen wir an einen Wendepunkt, so ’ne Tankstelle; Björn machte mal wieder Unsinn und dann fuhren wir zurück.

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Good Morning Vietsedt !

Jetzt konnten wir unser ganzes fahrerisches Können ausspielen. Schnell gingen wir über in Mannschaftsverfolgunsgfahrenmodus (blaue Version).

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Da wir allerdings nur zu zweit waren, sah das dann so aus.

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Und schwupps waren wir auch schon wider zuhause nach 55 Kilometern oder so. Ich glaube, das hier ist eines der seltenen Fälle, wo ich länger blogge als fahre. Freue mich auf den Harz.

 

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Fixed Beards Bremen Ausfahrt

Heute seit längerem mal wieder eine „Nach-der-Arbeit-Tour“ mit den Fixed Beards Bremen and Friends.

Ich kam zu Haus am Walde, ohne Bart aber daür mit Negativ-Weltmeister Jersey und war erstaunt wie viele Fixed Beards gekommen waren: Blitzfixedknirschrad, Donneraufkleberrad, Markuswürfelrad, Blumenrad und Blumenradone. Wow, so einen Haufen PS hatte ich lange nicht mehr gesehen. Und gleich ging die Post ab Richtung Fischerhude, gnadenlos war das Tempo, so dass wir völlig ausgelaugt an der Eisdiele Lindenlaube ankamen und eine wohlverdienete Pause einlegten.

Olli und Corinna sind dann über Umwege nach Hause, während sich der Rest auf den Weg nach Wilstedt machte, um dort frische Energie zu tanken.

1307 Fixed Beards and Friends tanken

Zum Andenken an die Eroberung Saigons durch den Vietkong vor 38 Jahren und 3,8 Monaten versuchten wir uns an der exakten Rekonstruktion eines berühmten Kriegsphotos der Epoche.

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Es wurde schon öfters versucht dieses berühmte Foro nachzustellen, meistens ohen Erfolg.

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Tja, an die Qualität des Orginals kommt sio etwas natürlich nicht heran.

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Sorry, das Original von Eddie Adams ist natürlich das hier.

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Es ist übrigens auch die Orignal Esszimmerdekoration in dem Film „Srardust Memories“ von Woddy Allen.

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Genug von Kunst und Ästhetik und so einem Kram. In Einerreihe und mit fast 40 Sachen ging es dann zurück Richtung Bremen. Eigentlich wollten wir den Abend dann ja noch gemütlich am Kiosk zur gelben Gefahr ausklingen lassen, aber wer so rumtrödelt wie wir, den bestraft das Leben, oder, in diesem Falll der Besitzer des Kiosk mit Ladenschluß.

Ein hervorragendes Training für die bevorstehende Adlerrunde am Samstag.

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Riedberg Take 3.

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Zum Abschluß des Alpentrainings heute noch einmal, zum dritten Mal, über den Riedbergpass. 

Ich bin (relativ) früh aus dem Haus und dann los raus nach Rubi, Reichenbach und Schöllang nach Fischen. Dort beginnt der Aufstieg zum Riedbergpass auf ca. 820 m ü.NN. Ich fühlte mich nach dem gestrigen Ruhetag recht gut, aber sobald ich die Schiler mit 16% Steigung sah, ging das große Muffensaussen los. Ganz langsam, mit 6-7 km/h ging ich die langen Steigungen an und versuchte den Puls möglichst weit unten zu lassen, also etwa unter 160 BPM. Irgendwie ging das auch ganz gut und ich schaffte das erste steile Stück bis auf Höhe 1.200 m recht gut. Der Rest war dann deutlich einfacher und zum ersten Mal bin ich ohne Pause in 45:40 min hoch.  Das sind durchschnittlich mehr als 13 m/min Steigen und das bringt mich zwar nicht zurück zur Form von 2008-2010, ist aber für jemanden der in Bremen lebt auch nicht übel.

Der Rest waren dann eher Junk Miles nach Hause durch einen sehr schönen Teil des Allgäus.

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1307 Riedberg Take 3 3Einerseits. Andererseits bin ich es jetzt auch richtig leid alleine durch die Gegend zu fahrenund freue mich dies bald wieder in guter Gesellschaft tun zu dürfen. Mit anderen, möglichst guten Freunden, möglich auf dem gleichen Niveau zu fahren macht schn deutlich mehr Spaß. Am Anfang bin ich immer ein wenig nervös, ob ich mithalten kann, nach ner halben Stunde bin ich dann total entspannt. Ausnahme: Fahren mit dem SWB 2010. Da war ich nur am keuchen und herzlichst wenig entspannt. Die Anderen aber auch.

Auf dem Rückweg bin ich am berg zum ersten Mal von einem e-bike überholt worden. Ich finde so etwas ja ein wenig respektlos, aber vielleicht sollte ich mich besser daran gewöhnen, denn die Anzahl von e-bikes hier in den Bergen ist wirklich enorm. Aber: Laufen die Dinger nicht mehr als 25 km/h abwärts. Die stehen ja fast am Berg runter und werden von mir gnadenlos zersägt.

Insgesamt, eine Woche in den Alpen, 520 km, 7.200 Höhenmeter. Weniger als die Hälfte der Distanz einer Transalp Tour, und etwa 40% der Höhenmeter. War aber viel entspannter und ohne Turnhallen. Und Schwalbe Girls. Nach diesem miesen, verregneten, kalten ersten Halbjahr eine gute Auffrischung, um in Schwung zu kommen.

 

 

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Tdf 2013: Das Beste

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Ich finde die diesjährige TdF gar nicht schlecht, habe aber andererseits optisch nichts erkennen können, über das es sich lohnen würde zu bloggen. Über Mark Yoko Cavendish möchte ich nichts mehr schreibe, über Marcel Kittel und Andre Greipel schreiben  andere schon genug. Hier ist allerdings eine schöne Visualisierung eines logistischen Problems, in diesem Fall durch Argos Shimano:

argos

Und dazu, ganz wichtig, das Video was uns die Gema ja lange auf You Tube gesperrt hat.

Und noch ein paar Bildern von Helden der Tour:

andy

Andy

cipollini_moschettieri

Mari
eddy r6

Eddy

corex

Nur so. Wer? Ich?

 

 

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Rohrmoos.

Heute war Ruhetag.

Aber um Mittag habe ich ich dann doch noch einmal auf das Rad geschwungen. Ich wollte den Weg von Oberstdorf über Tiefenbach nach Sibratsgfäll fahren, also in umgekehrter Richtung wie der Rückweg vom Riedbergpass nach Obestdorf ein paar Tage vorher. Aber bereits am Anfang hatte ich mich völlig verfahren auf den vielen, asphaltierten Wanderwegen. Zum Glück gibt es viele Wanderer mit Karten, die mich wieder auf den rechten Weg führten. Wieder ein schöner Alpen-Rindo Tag.

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Oben auf der Alm bei Rohrmoos.
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Tawa/Tsuru oder Tsuru Tsuru Onsen Feeling.

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Abends am Söllereck.

45km aber etwa 700 Höhenmeter, die ich recht schnell im Sack hatte. Seit einigen Tagen macht das Klettern auch wieder Spaß und die Angst davor den berga anzufahren ist weg. Meine Frau sagte: „Schau mal, die Familie aus Hong Kong bleibt drei Wochen in Oberstdorf!“ Ich antwortete: „Nach drei Wochen in Oberstdorf fahr ich die Tour de France mit.“

Heute der zweite Platte. Zum Glück gibt es hier Radgeschäfte, die nicht nur MTBs und Elektrofahrräder verkaufen, obwohl die beiden Typen deutlich in der Mehrheit hier sind. Ich denke, das liegt an den Vittoria Open Corsa Evo CX Reifen. Ich sollte wirklich nur noch Continental GP4000 fahren, damit gab es bislang am wenigsten Ärger.

Na ja. Aber morgen ist endgültig Schluß: Zum letzten Mal hoch auf den Riedbergpass.

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