100.000. Und der Unterschied zwischen Spaß und Ernst.

Fast unbemerkt wegen dem City Triathlon am Wochenende wurde die Zahl von 100.00 überschritten.

Also, 100.000 Besucher auf dieser Website, seitedem ich im Februar letzten Jahres wieder ernsthaft angefangen hatte zu bloggen. Danke an alle die gekommen sind und geschaut haben.

Am Wochende bin ich die 20km beim Riathlon in 34:10 Minuten gefahren. Als ich heute morgen aufwachte, dachte ich es wäre Herbst. Die Sonne hatte so ein goldenes Licht, mir war ein wenig kalt und ich fuhr im grauen Sakko mit Krawatte und Lederschuhen  zur Arbeit. So langsam geht die Radsaison wieder zu Ende und es wird Zeit sich die richtigen Räder für den Winter zuzulegen. Ich dachte in etwa an so etwas:

Aber mit Schutzblechen. Den richtigen Rahmen dafür habe ich schon, einen Raleigh den ich von Georg geschenkt bekommen habe. Als ich letztens darüber nachdachte, wie ich den vernünftig aufbauen sollte, fiel mir auf, dass die Sitzrohrstreben an dem Teil ja mit Schrauben fixiert sind. So lässt sich das Dreieck aus Kettenstreben, Sitzrohrstreben und Sitzrohr ja öffnen und ist somit zuumindestens theoretisch fähig für einen Riemenantrieb. Das wäre vermutlich ideal für den Dreck im Winter, jetzt würd eich ganz gerne mal mit einem Gates Carbon Drive experimentieren.

Also die Saison geht dem Ende zu, als bin ich heute Abend noch einmal gleich nach der Arbeit gefahren. 43:10 Minuten im Wettkampf und mit vollem Ernst, wie schnell wäre ich eigentlich, wenn ich allein zum Spaß fahren würde. Ich fuhr also los, am anfang recht langsam da es ein paar Straßen zu überqueren galt aber dann schon mit gutem Speed. Für die ersten 20 Kilometer brauchte ich 37:02 Minuten. Und für die zweiten zwanzig Kilometer dann nur noch 36:33 Minuten, da die dann fast ausschliesslich auf der Landstrasse gefahren wurden.

Also, der Unterschied zwischen Spaß und Ernst wäre dann 2:23 Minuten auf 20 Kilometer – das ist weniger als ich gedacht hätte. Nach dem Citytriathlon war ich nämlich fix und foxie während ich jetzt noch lustig weiter bloggen könnte.

Tu ich aber nicht. Es ist Herbst und an der Zeit ein wenig melancholisch zu werden und Dinge zu hören wie dieses hier.

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Eingeordnet unter 2013, Bremen, Mob, Touren

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