Archiv der Kategorie: Racing

Aus der Welt der Pros.

Eddy Merckx beim Zeitfahren

Und so lief das, als es noch keine aerodynamische Rennräder gab, Sportler noch keine langgezogene Zwergenmützen trugen, Kotletten noch als cool galten  und vor allem Videos nicht mit  Technomusik hinterlegt waren. War das alles früher besser; ich weiß es nicht, bei der Musik bin ich mir allerdings ziemlich sicher: Nein.

Ganz ohne Handschuhe und mit so einer klobigen Zuhälterarmbanduhr geht auch gar nicht.

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Schrauben 1

Nachdem ich mich gestern zu den großen Themen der Weltgeschichte ausgelassen habe (Lance Armstrong vs. Oprah Sinnfrey) komme ich heute wieder auf die kleinen Dinge des Lebens zu sprechen die mich aber leider unendlich viel mehr berühren.

Nein, vielleicht doch noch nicht. Einige Sätze doch noch zu Lance Armstrong, vielleicht ist diese versteckte Stelle in diesem Blog genau richtig. Denn eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen nichts über ihn zu schreiben. Aber gestern als ich mir einen Teil des Interviews noch einmal angesehen habe kam mir folgender Gedanke: Lance Armstrong war eigentlich kein großer Sportler. Ich meine dass nicht im Sinne von Leistung (da mag jeder seine eigene Meinung haben, ob und inwieweit seine Errungenschaften ausschließlich Result von Doping sind oder nur teilweise). Ich meine dass im Sinne von Sportsmann. Um ein guter Sportler zu sein, muss man mehr sein als nur gewinnen zu wollen; ein gutes Beispiel zu diesem Thema lieferte letztens erstaunlicherweise Miroslav Klose. Solche Momente berühren uns ja viel stärker als ein weiteres schönes Tor und werden dann auf ewig mit diesem Sportler verknüpft. Armstrong wollte aber einfach immer nur die beste Leistung bringen.

Insofern glaube ich, das Lance Armstrong einfach einen riesigen Ehrgeiz besitzt, unabhängig von dem was er tut, und das zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Er wollte der Mann sein, der eigenhändig den Krebs in seinem Körper besiegt. Er wollte der größte Radrennfahrer alles Zeiten werden. Er wollte die mächtigste Krebsstiftung aller Zeiten leiten. Und nun möchte er das größte Geständnis aller Zeiten machen um anschliessend das größte Comeback aller Zeiten zu intiieren. Das ist was ihn treibt, nicht der Sport, oder der Kampf gegen den Krebs oder etwas anderes; dass das was er sich entscheidet zu tun, er als Bester vollenden möchte.

Insofern kam er schon als ehrlich in dem Interview rüber, seine ultimative Motivation der Beste zu sein ist aber immer noch unverändert die gleiche.

Als Anregung.

 

 

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Tour de France, sehr viel früher

Henri Pelissier

Antony Wattelier

via Cycling Art Blog

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Bremen Sixdays

Gestern trafen sich Olli, Jörg, Christian, Henri und ich auf den Sixdays in Bremen.

Höhepunkte noch und nöcher. 31 Euro Eintritt – wow! Suzi Quattro – surreal! So war Suzi Quattro:

Äh nein, eigentlich war sie eher so:

Mein Sohn war diese Art der Kombination von Rockmusik und Frauen nicht gewöhnt und wollte nur nach Hause.

Sport gab es aber auch, hier die Höhepunkte:

1301 Bremen Sixdays 03

Vorentscheidender Sprint durch die Nummer sechs bei der großen Jagd um 22:34 hr.

1301 Bremen Sixdays 02

Und hier kurz vor der Attacke.

Oder war es kurz danach. Egal, es war ohnehin wie Suzi Quattro.

Ein früher und eigentlicher Höhepunkt der Veranstaltung war, als wir zufällig die Umkleide der Cheerleader fanden und diese dann zufällig auch noch alle rauskamen – leider waren wir zu schüchtern um nach Fotos zu fragen. Also Suzi Quattro hätte ich sofort gefragt.

Die dritten Sixdays nach 2010. Das nächste Mal bringen wir unsere Fixies mit.

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Rauchen

Gustaaf van Slembroek, Tour de France 1927, 20. Etappe auf dem Weg nach Strassbourg.
Schafft dort den dritten Platz, bester Raucher im Feld und darf das grau-schwarze Trikot des führenden Rauches mit Aschenbechereinsatz in der Rücktasche überstreifen.

via Cycling Art Blog 

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First the frau then the Förstemann

Hier sehen wir jemanden, der ein Rad hat.

Schon nicht schlecht, auch die Kombination der Farben von Rahmen, Sattel, Griffen, Kleidung und Lippenstift. Ein weiteres gutes Beispiel, auch wenn hier in der Wahl der Farben einige Abstriche gemacht werden müssen. Schwarz passt immer, das ist einfach zu einfach.

Hier sehen wir jemanden der Rad fährt:

Nein, nicht die blonde Tussi da links, sondern die Hälfte von dem Typen rechts.

rb legs2

 

Genau, Robert Förstemann, das ist keine Überraschung. Farblich ist das leider aber alles Mist. Die Bbshort sieht wegen dem weißen Absatz so aus wie eine altmodische Schwimmhose. Und diese neon-gelben Radschuhe mögen auch zu gar nichts passen.

Das macht aber nichts wegen der Beine. Die Beine von Robert.

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Die Räder der Pro-Teams 2013

Ein kurzer, informative Artikel welche Räder und Komponenten von welchen Proteams 2013 verwendet werden und warum. In Englisch von Inner Ring.

2013 Pro Team Bikes

Movistar Pinarello bike

The new season is just weeks away and riders have been training hard on their bikes. With this in mind, here is the list of pro team bikes for 2013.

 

Team Frame Components Wheels
Ag2r-La Mondiale Focus Campagnolo Fulcrum
Argos-Shimano Felt Shimano Shimano
Astana Specialized Campagnolo Corima
Blanco Pro Cycling Giant Shimano Shimano
BMC Racing BMC Shimano Shimano
Euskaltel Orbea Shimano Shimano
FDJ Lapierre Shimano Shimano
Garmin-Sharp Cervélo Shimano Mavic
Orica-Greenedge Scott Shimano Shimano
Lampre-Merida Merida Shimano Fulcrum
Cannondale Cannondale SRAM Vision
Lotto-Belisol Ridley Campagnolo Campagnolo
Movistar Pinarello Campagnolo Campagnolo
Omega Pharma-Quick Step Specialized SRAM Zipp
Radioshack Trek Shimano Bontrager
Saxo-Tinkoff Specialized SRAM Zipp
Sky Pinarello Shimano Shimano
Vacansoleil-DCM Bianchi (mixed) FFWD

As ever note these are commercial decisions. Those adverts saying “the choice of” such and such rider? More like the sponsor offered the largest sum of money to the team and so got accepted although it’s not always cash and some teams do put an emphasis on performance.

The newcomer for 2013 is Merida. The Taiwanese company displaces Italian firm Willier-Triestina in sponsoring the Lampre team, a tale of globalisation in a single deal. Note Merida has a large shareholding in Specialized which itself sponsors three teams meaning four teams are closely linked by these close brands. It’s the same with Garmin-Sharp and Ag2r-La Mondiale who ride Cervélo and Focus bikes respectively and both brands are owned by Dutch company Pon Holdings.

Note the other corporate relationships. Fulcrum is brand belonging to Campagnolo. SRAM has bought the likes Zipp and Quarq so a team sponsored by SRAM will normally use their sister components too. Similarly those with full Shimano sponsorship have to take the full package of Pro components and Shimano wheelsets.

Another change for 2013 big change is SRAM shrinking back. Back in 2011 they sponsored eight teams, it was down to five in 2012 and now it’s three. The company had been planning to sell shares on the New York Stock Exchange but the IPO plans are on hold. But growing sales suggest the pro sponsorship has worked. Two years ago I noted the declining presence of Campagnolo with only four teams in the top level which fell to just three in 2012 but now there are four teams for 2013 with Ag2r switching. I know there are devoted owners out there with tremendous brand loyalty but all top groupsets are excellent these days.

Even at the top level some teams are not sponsored by component manufacturers. Some teams are sponsored directly by the parent company but others rely on deals with their national distributor and a few squads even buy their components, albeit at very preferential rates. For example note Garmin-Sharp is not sponsored by Shimano but uses their parts, albeit with a mix n’match to incorporate components from the likes of Rotor. The chieftains of choice are Vacansoleil-DCM with an FSA crank, Look pedals and a gold KMC chain and more.

Only the 18 World Tour teams are listed. I’ll add a list of UCI Pro Continental teams here too but for now several teams do not have functional websites and so the choice of sponsors, partners and suppliers cannot be verified.

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AG2R La Mondiale

.. ist eigentlich nicht mein favorisiertes Team im Profizirkus. Jimmy Casper fährt nicht mehr. Und sonst? Sebastien Hinault? Nicolas Roche? ach ja, ach ja.

Deren Stärken liegen eben abseits der Straße, wie man hier schön sehen kann.

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Die Beine von Tom.

Roubaix winning legs. #boonen

Die Beine von Robert hatten wir ja schon einmal auf dem Cyclyng Blog. Das brachte mich auf die Idee, noch mehr Beine zu posten: Die Beine von Radfahrern. Aus gegebenem Anlaß zusätzlich: Die Beine von Tom Boonen.

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Frühstück mit Eddy

Ich liebe diese Bilder von Eddy Merckx die ihm nicht auf dem Rad zeigen. Auch diese Siebziger Kombination von Morgenröcken in blau und rot – einfach herrlich, das könnte doch auch glatt aus einem Film von Francois Truffaut sein.

via Milano Fixed

Ich bin Eddy Merckx einmal in meinem Leben begegnet, aber nicht während seiner aktiven Zeit sondern auf der Cycle Mode Ausstellung 2009 in Tokyo. Ich fand ihn dort von der Ausstrahlung sehr beeindruckend.

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