Das kam heute mit der Post Regina Extra America 6-fach 14-26. Natürlich habe ich die üblichen Hemmungen das Ritzelpaket aus der Dose zu nehmen, irgendwo anzuschrauben und dann auch tatsächlich zu fahren. Muss aber so sein. Sollten mir dann aber doch Bdenken kommen, habe ich mir sicherheitshalber gleich den richtigen Regina Abzieher besorgt.
Charge. Scoop.
Hier ist so ein Teil für die Kategorie: Gesehen und direkt haben wollen. Der neue Charge Scoop Sattel. Nicht irgendeiner, sondern der blau-braune. Der würde perfekt an meinem Umberto Dei Rad passen.
Alle Charge Scoops hier.
Der besonders schöne gleich hier:
Dazu muss man aber auch kennen, was unter diesen Sattel kommt, ich mache demnächst ein paar Photos.
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Oh….No.
Könnte aus der „Chuck Norris takes up cycling“ serie sein, ist aber von „cyclist in the fog.“ Sehr visuelles Blog. Entdeckte gerade darauf dieses Spielzeugauto, dass mein Freund Stefan M. in den Siebzigern besass:
Natürlich kann so etwas nicht eine ferne Erinnerung an eine glückliche Kindheit bleiben, sondern ist wieder verfügbar auf ebay für mehr als 100 Euro.
Ich wusste und erinnerte mich, dass da noch ein Rad mit einem gelben Mann draufsass. Es ist wie mit alten Freundinnen, die man nach Jahren wieder sieht. Da kann gut gehen, aber in der Regel bin ich doch ein wenig enttäuscht. Oh, die ist ja echt nett – aber früher war sie irgendwie …anders…. anziehender?
Daily FGGT
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Wind.
Ich stand in unserer Garage und überlegte: Sollte ich das Fixie, das Rad meiner 11 jährigen Tochter oder vielleicht sogar ihr altes Dreirad heute nehmen?
Ich hatte nämlich Olli gefragt, ob es OK wäre heute mit seinem Club, dem RSV Stuhr bei der Sonntagsausfahrt mitzufahren. Klar, antwortete er, komm‘ ruhig mit, es wird eine Altherrenrunde und ziemlich gemütlich. Vor meinem geistigen Auge sah ich Einbeinige, Menschen die ihren Rollator zum Rennrad schieben und Becksflaschen in Carbonhaltern. Das Wetter sah sehr wechselhaft aus, aber ich entschied mich dann doch dem neuen Basso Fixie einen längeren Auslauf zu gönnen und machte mich früh morgens auf den Weg nach Stuhr. Wir waren dort am Rathaus verabredet.
Google Maps zeigte mich bei Eingabe von Rathaus Stuhr das Rathaus des Ortsteils Brinkum, der aber kein Rathaus hat. Und ich hatte schon erhebliche Mühe dort überhaupt pünktlich hinzukommen, denn der Gegenwind war schon recht fies. Als ich da war, waren keine Einbeinigen zu sehen. Ich rief Olli an und der leitete mich zum richtigen Rathaus in Stuhr und kam mir auch ein Stück entgegen. Zusammen fuhren wir zum zweiten Treffpunkt, der Avis Tankstelle in Groß-Mackenstedt. Hier waren dann auch keine Rollatoren geparkt, aber Ollis Frau Corinna war da und nach und nach trudelte die Mannschaft des RSV Stuhrs ein, alle in Ihren schicken rot-weissen Trikots gesponsort von Mues und Twachtmann die in falscher Bescheidenheit ihr Logo nur klitzeklein auf den Trikots sehen lassen. Jedenfalls sahen die Herren doch erstens ganz fit und zweitens nicht so alt aus. Ich war also froh, dass ich das Dreirad zuhause gelassen hatte.
Wir fuhren also irgendwie Richtung Bassum, ich kenne mich ja leider auf diese Seite der Weser nicht besonders gut aus. Als Rechtweseraner muss ich aber leider zugeben, dass es Linksweserig sehr viel Spaß macht zu fahren, denn die Landschaft ist nicht gar so platt und bietet einige Hügelchen, die bei Gegenwind auch ordentlich ziehen. Und auch die Wälder sind zahlreicher, aber vielleicht liegt das auch nur an einer gut ausgesuchten Tour. Wie es sich für einen guten Gast gehört reihte ich mich ganz hinten ein.
Ab und an gab ich Stöhnlaute von mir und murrte über das unmenschliche Tempo, dass gefahren wurde. Als guter Gast in einer Gruppe macht man das so. Dann machte ich aber den Fehler an allen vorbeizuzischen um ein Photo von vorne zu machen.
Olli lacht hier, weil er mich sofort durchschaut hat. Danach wischte ich mir den Schweiss von der Stirn und reihte mich wieder hinten ein. Das Wetter sieht ja hier fabulös aus, aber es war wirklich die ganze Zeit sehr fies windig und ab und an dachte ich auch, dass es gleich anfangen würde zu regnen. Auf den Strassen war Fahrradmässig eine Menge los. Wir begegneten mindestens drei großen Gruppen, darunter auch unseren Freunden vom TCB, die wieder einmal von Dietmar angeführt wurden. Da Triathleten aber daran gewohnt sind ihren Kopf unter Wasser zu halten, haben sie uns nicht erkannt.
Es ging dann weiter durch Berg und Tal, man konnte sich bei dem Tempo auch gut unterhalten wenn man nicht gerade direkt vorne fuhr und so machten wir gut Strecke. Wir hatten eine kleine Panne, aber dann waren wir auch schon im langen Tal und sassen beim Italiener. Ich bestellte ein Eis, setzte mich und merkte da alle Cafe tranken – hatte ich da unwissentlich gegen ein eisernes Clubgesetz verstoßen? Man weiß ja nie, in welche Fettnäpfchen man treten kann. Plötzlich schweigen alle und sehen betreten zu Boden. Ich bin wohl zu lange in Japan gewesen, wo das Falsche zu tun wirklich sehr peinlich sein kann. Einmal habe ich bei einer Heirat aus Versehen den Brautleuten statt Glückwunschkarten zur Heirat solche für eine Beerdigung überreicht, weil ich die Zeichen darauf damals nicht lesen konnte. Einmal habe ich eine sehr kleine Japanerin gefragt, ob Sie Kinder in der Verwandschaft hat, weil sie eine Tüte von GAP Kids hatte. Nein, sagte sie, ich kaufe da für mich ein. Na ja, aber in Japan darf man auch alles falsch machen, weil man ja ohnehin der doofe Ausländer ist. Das ist ähnlich wie im Zoo. Guck mal Mama, was dieser lustige Schimpanse alle macht! Aber gilt das auch für einen Rheinländer in Stuhr.
Zum Glück waren alles sehr nett. Olli und Corinna brachten mich dann noch zum Rathaus nach Stuhr und von dort aus machte ich mich auf dem Weg nach Hause. Insgesamt waren es doch sehr schöne, fixierte 120 km geworden. Auf dem Rückweg traf ich noch zwei vom TCB die mich aber auch wieder nicht erkannten, obwohl ich mit dem einem von denen in Bruchhausen-Vilsen Kaffee trinken war. Na ja, Triathleten…..
Vielen Dank noch einmal an Olli und de RSV für einen sehr schönen Sonntag. Gerne einmal wieder.
Bargain Sales
Alles muss raus aus dem Keller, auch dass, was mal an Manus Rad ran war. Preise im Forum. Hier und hier.
Tour de France – noch 9 Tage
Werbespot aus Japan für die 100. Edition der Tour de France dieses Jahr. Eigentlich uninteressant, aber die Stelle, wo sich da Mädel dehnt und dann auf das Rad steigt ist sehr beeindruckend. Natürlich muss es auch auf der Rolle ein de Rosa sein.
Jeden Tag ein neues.
Freak
Interessantes Plus/Minus Projekt
PLUS: Spinergy Vorderrad
PLUS: Schöner, alter Carbon TREK Rahmen (Pre Armstrong Version)
PLUS: Nitto Gepäckträger
PLUS: Fizik Arione Sattel
MINUS: Was daraus gemacht wurde.
Frauen Keirin in Japan
Früher, als alles besser war, vor allem in Japan, fuhren Frauen Keirinrennen.
Leider wurde da alles Anfang der Sechziger (1964) beendet und seitdem ist Keirin ein reiner Männersport in Japan. Keirin ist traditionsgemäß neben Pferden und Motorbootrennen die einzige Sportart auf die offiziell in Japan gewettet werden darf. Wetten beim Sumo zum Beispiel sind illegal.
Ich weiß nicht wer jeweils in welcher Sportart zu sagen hat, aber die Pferderennbahnen scheinen relativ gut zu laufen. JRA (Japan Racing Asc.) hat ein schickes neues Bürohaus zwischen Shinagawa und Tokyo und Motorbootrennen werden ja von Herrn Sasakawa monopolisiert einer eher unerfreulichen Gestalt der moderneren japanischen Geschichte.
Dem Keirin geht es schlecht und viele Bahnen in Japan werden geschlossen. Eigentlich sieht man nur alte Männer auf den Rängen und die Organisatoren versuchen sich mit Verzweiflungstaten wie dieser hier um ein jüngeres Publikum anzulocken.
Wem das noch nicht reichen sollte, hier gibt es noch mehr davon. Aber es ist schwer vorstellbar, dass dies nicht reichen könnte. Nun gut, all dies kommt aus Nagoya und das ist auch etwas speziell.
Jedenfalls, seit 2012 gibt es wieder „Girl’s Keirin“ während es Keirin Girls schon wieder länger gibt, zum Beispiel Love9

Nun wäre Japan nicht Japan, wenn wir nicht auch ein paar tränendrüsige Dokumentationen über die neuen Keirinsportlerinnen sehen dürften.
Hier geht es um eine 50-jährige Hausfrau die professionell begonnen hat Rennen zu fahren. Sie fährt auf meiner Heimatbahn in Kawasaki. Und hier geht es um eine Sportlerin, die eigentlich Modell werden wollte.
Und hier geht es um eine Sportlerin die Keirin fährt.
Ja genau.
Und das ist die letzte, und damit hat man eine Miniserie. Danke an David für das darauf aufmerksam machen.




















































































































