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Gute Menschen, die auf diesem Blog schreiben.

Descendents

Descendents. I don’t want to grow up. Soviel Gefühle für diese Band.

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Giro d’Italia 3. Etappe.

Roberto Ferrari schoß gestern Taylor Phinney (Träger des Rosa Trikots) und Mark-Yoko Cavendish (amtierender Weltmeister auf den letzten Metern des Zielsprints ab. Cavendish veröffentlicht heute erste Nacktphotos, Taylor Phinney hält sich zum Glück zurück.


Das Moviestar Team trainiert indessen unverdrossen weiter.



Das meiste via Cyclyng Tips.

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Die unerträgliche Gemütlichkeit eines Dienstagsabends

Zu den unerklärlichen Phänomenen des Alltags, die sich mit der klassischen Physik nicht erklären lassen, gehören alte Omas die mit einer Geschwindigkeit auf Hollandrädern fahren, bei denen sie eigentlich umkippen müßten. Zentrifugalkräfte, Massenträgkeit und Corioliskraft haben schon mal Tschüss gesagt und sind einen trinken gegangen. Trotzdem kippen die Omas mit ihren Kisten nicht um und bewegen sich im Babykrabbeltempo durch die Straßen. Ungefähr diese Art der Fortbewegung schwebte mir vor, als zu einer gemütlichen Ausfahrt am Dienstag Abend eingeladen wurde.

An der Bank (also, daß ich nicht die gute Bank an der Wehrstrasse, sondern die andere Bank am Haus am Walde warteten schon eine Menge Mitfahrer als ich endlich ankam. Ich hatte mich extra schicke gemacht mit „Negativ-Weltmeistertrikot“, da es ja gemütlich werden sollte und da zählt ja wohl Stil. Zum Circletraining zieht man ja auch keinen Frack an. Außerdem kam ich auf meinem Union Fixie (es sollte ja gemütlich werden) und hatte zusätzliche Ballast am Oberrohr befestigt (15er Schlüssel für das Hinterrad, Bleiakku für die Vordersonne, Stahlpumpe). Es waren jede Menge Bianchis, Olmos, Colnagnos und Cervelos da und seit langem auch wieder das rote Olmo von Gerhard, das meine immer noch akute Olmoitis initierte. Es gab viele hallos und hey, lange nicht gesehen, kurz es war schon sehr gemütlich aber irgendjemand kam auf die uncoole Idee jetzt doch mal loszufahren. Schon auf dem Weg zum Platzhirsch fuhren wir mit über 30 durch die Gegend (Grundlagen-Ausdauer Bereich 1; GA1). Jochen versuchte uns dann alle loszuwerden in dem er die Straße vor dem Platzhirsch querte und „frei“ rief, wohl sehend, dass die größte Autokarawanne seit dem legendären Sommerferienstau auf der A2 im Juli 2008 in beiden Richtungen auf uns zuraste. Wir überlebten.

Die erste Bergprüfung über die Autobahn wurde dann schon mit vollem Tempo gefahren. Ich hing nur noch irgendwie an meinem Fixie und hoffte, daß ich irgendwie durchhalten möge. Zwar fing ich jede Menge Unterhaltungen mit meinen Mitfahrern an, aber nur in dem verzweifelten Bemühen sie durch mein Gequatsche davon abzubringen schnell zu fahren. Aber einen Trumpf hatte ich noch in der Tasche: Ich drückte meinen geheimen Schleckomatic Knopf der einen beliebigen Defekt an meinem Rad auslöst und zupp ging die Luft aus dem Vorderreifen und wir mußten alle eine Pause einlegen damit ich das reparieren konnte. Blöh lieh mir freundlicherweise eine Druckluftkartusche, mit der ich aber nicht den Reifen aufpumpte, sondern die ich mir direkt in die Lunge pustete, um wieder zu Atem zu kommen.

Dann reparierte ich das Rad.

Es ging weiter durch Wiesen und Wälder.

Jetzt wo ich auf der Couch liege, ein Becks in der einen, ein Blutdruckmesser in der anderen Hand, kommt langsam die Erinnerung wieder. In meiner Jugend schaute ich auf eine Fernsehserie namens „Time Tunnel“. Eine Gruppe von Wissenschaftler reist durch die Zeit und stellt allerlei Unfug mit bekannten Persönlichkeiten an (Heute würde man so etwas vermutlich ein Bildungsprogramm nennen). Wenn Sie so durch die Zeit reisten, dann fielen sie so eine endlose drehende Spirale lang und genauso kommt mir in der Erinnerung der Teil der gemütlichen Runde bei Sagehorn vor. „Hey, Du hast denselben Tacho wie ich!“ – ein blondes Mädchen taucht neben mir auf und verschwindet wieder im schwarz-weiß der Spirale. „Trobbing Gristle – Die tödliche Doris – Einstürzende Neubauten“, sind das Worte die ich gehört habe und war es der Soundtrack der Geschwindigkeit? Sven rast an mir vorbei und murmelt monoton vor sich hin:

Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Aber 1.000 km geschwommen. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Aber 1.000 km geschwommen. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren. Ich bin dieses Jahr noch keine 100km radgefahren.“

Endlich erkenne ich wieder vertrautes Terrain, Borgfeld, Perle Bremer Vororte.

„Du bist keine Kleinstadt / auf deiner Hauptstrasse finden keine / Kohlfahrten statt / Hier wo das Land noch zählt / nicht das große Geld / wer wohnt schon in Schwachhausen“

(„Borgfeld“, von Herbert Böhrnsemeyer aus dem Album „2800 Bremen“)

Als wir wieder auf dem Deich sind setze ich mich heimlich ab. Eine kleine Seitenstrasse zum Horner Freibad bietet mir die günstige Gelegenheit noch ein halblautes „Tschüss dann“ zu rufen und weg bin ich. Nun freue ich mich auf Samstag, wo ich eine gemütliche 216km Runden beim Bremer Radmarathon fahren möchte. Wer kommt mit?

Ach so, auf dem Rückweg hatte ich dann noch einen zweiten Platten, ohne den Schleckomatic Knopf gedrückt zu haben. Ich glaube das ist der Fluch des Weltmeistertrikots. Da ich aber ein Negativ-Weltweistertrikot trage hatte ich eigentlich geglaubt, den Fluch in Glück umwandeln zu können.

Ich konnte übrigens heute keine Fotos machen. Wäre sowieso nicht gegangen, da ein Photon aus der Kamera ja bei unserer Geschwindigkeit nie ein anfokusiertes Ziel erreicht hätte. Es gibt aber ein Video von der Ausfahrt:

http://www.dailymotion.com/embed/video/xd7ttg
Course de porteurs de journaux au Palais de… von <a

Sorry, geht nur mit Werbung.

Trotzdem Dank an alle die heute beim Ausflug des Tripple-A (Altenheim auf Amphetaminen) mitgefahren sind.
Hat Spaß gemacht. Trotzdem oder deswegen.

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Mavic Felgen Paris Roubaix Special Service des Courses

Ein Paar Schlauchreifenfelgen, 32 Loch, vor ein paar Wochen erstanden in einer Art Kaufrausch.

Angeblich das beste, was Mavic jemals gemacht hat, sieht man aber den Felgen so erst einmal nicht an. „Special Service des Course“ oder kurz SSC  ist das Profimaterial von Mavic, dass nicht an Freizeitfahrer verkauft wurde, sondern ausschließlich Profis vorbehalten war. Die Felgen haben dann auch immer dieses große MAVIC Zeichen und sind grau, in manchen Fällen auch anderes anodisiert, irgendwo hatte ich das mal gelesen.

Schlauchreifen sind auch nicht so mein Ding, aber hier hatte ich das starke Bedürfnis zuschlagen zu müssen, denn erstens hatte ich mir durch sinnlose Lehrtätigkeit ein paar Euro extra verdient und zweitens hatte ich eine ähnliche Ebay Auktion vor ein paar Monaten verloren. Der Stachel sass lief. In ähnlicher Anspannung warte ich auf einen schönen und großen Moser Leader AX Evolution Rahmen.

Also, ich muß jetzt noch die richtigen Naben, Speichen und Refen finden um daraus einen perfekten Laufradsatz zu bauen.

Es ist natürlich auch durchaus möglich, daß diese ganze SSC Geschichte Quatsch ist.

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Humor: Triathleten

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Giro d’Italia 3. Etappe: Ferrari

Nein, Roberto Ferrari, Sprinter im Team Androni hat nicht die heutige Etappe gewonnen. Er hat aber für die nachrichten des heutigen Tages gesorgt, denn sein plötzliches Wechseln der Linie im Endspurt sorgte dafür, daß sowohl Mark-Yoko Cavendish als auch Taylor Phinney neben anderen stürzten. Was für ein Eigentor.

 

 

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Giro d’Italia 2. Etappe: Cav

Also, mit dem italienischen Kommentar finde ich das irgendwie besser. Aber ich bin ja auch halber Italiener (obere Hälfte).

95mo Giro d' Italia - Partenza seconda tappa

95mo Giro d' Italia

95mo Giro d' Italia

95th Giro d'Italia 2012

Sieht halt nicht aus wie in Italien.

95th Giro d'Italia 2012

A crash near the the back of the field took a handful of riders down

Die letzte Kurve.

Cav takes the sprint with Gossy a bikelength back in 2nd

Persönlich finde ich Mark Cavendish etwa so sympathisch wie Ina-Yoko Teutenberg, aber ich gebe zu, daß er seit einiger Zeit der beste Sprinter im Feld ist.

via Cycling Tips

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Schluß mit lustig. Laut!

Man kann ja schon auf dem Bild erahnen worum es geht. Das Rad selber mag nicht den technischen Ansprüchen von Radliebhabern entsprechen, das Assesoire aber schon. Alles ist größer, besser, lauter in Amerika!

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Giro heute: Königsetappe im Syker Vorharz

Auf dem Weg von Dänemark nach Italien machte der Giro heute Station in Syke. 

So etwa begann mein Traum, als mich die Stimmen meiner Kinder aufschrecken liessen. Warum waren die süßen Blagen (Junge, 15, voll in der Pubertät und Mädchen 10, voll in der Zickität) schon auf? Vermutlich weil es bereits elf Uhr war, so daß das geplante Rollen um 10 Uhr mit dem TCB heute wohl ausfiel. Egal, Hobbit hatte ja angekündigt, daß er heute jeden Höhenmeterrekord im Süden Sykes brechen wollte. Mehr als 400 Höhenmeter hatte er sich vorgenommen ein e geradezu unglaubliche Zahl. Dazu war es wohl erforderlich jeden Hügel und jedes Hügelchen um Syke anzufahren, damit man überhaupt eine Chance hat diese quasi alpine Leistung zu vollbringen.

Viele Menschen im Forum kennen ja leider die Bank nicht. Letztens mußte ich ja voll Einsetzen feststellen, daß es sich noch nicht einmal bis Neapel rumgesprochen hat, wo denn die Bank genau ist. Deshalb fühle ich mich hier aufgefordert im Sinne der Gemeinschaft einige Dinge zu erklären.

Erstens, die Bank an der wir uns immer treffen ist eine gute Bank. Hier sind einige Beispiele von nicht guten Banken:

Bad Bank Beispiel.

Weiteres Bad Bank Beispiel.

Auch hier, ganz klar, eine Bad Bank.

Im Gegensatz dazu ist dieses hier unsere gute Bank an der Wehrstrasse. Man erkennt sie an ihrer gelassenen Haltung, dem Understatement in ihrer Schönheit und den muskulösen Beinen. Hir beginnt nun die Geschichte unserer Bank von heute:

Dieses Foto zeigt unsere Bank um 14:25hr. Kurz danach, um 14:28hr passierte folgendes:

Blöh machte sich auf der Bank breit. Obwohl er ausreichend Platz für weitere Mitfahrer läßt ist er nun erst einmal alleine. Um 14.29 h sieht es allerdings schon wieder anders aus:

Hobbit macht sich sehr auf dr Bank breit. Zu ihrer Freunde erkennen sie einen weiteren Mitfahrer in der Ferne….

… der aber an dieser Stelle nicht genannt sein möchte und wie immer zu spät eintrifft. Man wartet eine weitere Stunde auf Mitfahrer, denn im Forum haben sich ja 27 weitere angekündigt .

Zwischennotiz: Irgendwo in dem Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams, gibt es eine Erklärung über den unwahrscheinlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive mit dem in der Zukunft Raumschiffe betrieben werden. Das theoretische Prinzip dahinter ist, dass der Rechnungsbetrag  in einem Pizzarestaurant in keiner Relation zu dem steht, was man gegessen und getrunken hat, wieviele Personen man war  oder in welcher Währung man bezahlt. Es ist einfach SEHR unwahrscheinlich, ja unmöglich, daß man den Rechnungsbetrag ausrechnen kann.
Eine ähnliche Unwahrscheinlichkeit gibt es bei verabredeten Ausfahrten im Forum: Die Anzahl der Mitfahrer die am geplanten Treffpunkt zur geplanten Zeit (und am geplanten Tag) mit Rädern erscheint und mitfahren möchte steht in keiner Relation zu der Summe der vorherigen Ankündigungen im Forum. Es ist daher barmherzige Pflicht:

  • Mindestens eine Stunde zu warten,
  • danach an allen weiteren üblichen Treffpunkten vorbeizufahren und
  • am nächsten Tag die letzten Wartenden einzusammeln.

15:35. Die Bank ist nun leer, denn die drei Mitfahrer sind nun längst im Syker Vorharz unterwegs.

Langsam beginnt die Bank nun unruhig zu werden, es ist 17:02 h und aus der Ferne hört sie das Geräusch von schmalen Reifen auf blättrigem Asphalt und leises Fluchen.

17:06 h, die drei Mitfahrer sind wieder da. Atemlos berichten sie von erlebtem und sehnen sich schon voller Tatendrang nach der nächsten gemeinsamen Tour.

20:57 h. Keine weiteren Mitfahrer sind zwischenzeitlich eingetroffen. Es wird zeit für die Bank schlafen zu gehen.

Soweit die Geschichte der Bank.

Natürlich sind wir auch Rad gefahren. Das Tempo war sehr gut. Wir waren pfeilschnell.

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Größere Kartenansicht

Es machte Spaß hinter Hobbit herzufahren, der sich dankenswerterweise voll in den Wind stellte. Zack war ich an ihm vorbei und zug den Hügel hoch. Ui, der war aber lange. Zunächst überholt mich Blöh, dann Hobbit und zump, war ich 30 Meter hinter den anderen….was war los….. sechs Monate Trainingspause konnten doch nicht so einen Leistungsabfall bewirken? Nachher fand ich auch raus, warum. Mein Vorderrad hatte heftigst Luft verloren. Kein Wunder, dass dem Rad nun der benötigte Auftrieb fehlte, den man nun einmal braucht, um Berge hochzufahren. Ich fühlte mich wie die Hindenburg kurz nach dem Andocken in Lakehurst.
Der Antrieb war also alle mal OK. Hobbit führte uns über sehr schöne kleine Wege die oftmals mit Rollsplitt und anderen Applikationen schön verziert waren in immer kleiner werdenden Spiralen rund um Syke. Das Wetter war nicht gut, aber die Rapsfelder blühten und die Kirschblüten waren von den Bäumen gefallen und bildeten einen schönen Kontrast mit dem Raps.

Wir kamen an dem Syker Drachenflugplatz vorbei, wo gerade einige interessante Wettkämpfe stattfanden.

Lustig flatterten die Drachen über uns im Himmel. Bis auf die, die in Bäumen gelandet waren und nun mit Hilfe von extra angefahrenen langen Leitern entfernt werden mußten.

Und so fuhren wir durch die Landschaft. Am Ende des Tages hatten wir dann, je nach Gerät, 250 bzw. 350 Höhenmeter zurückgelegt – mörderisch!

Und wenn wir nicht mal nach Hause müßten, dann führen wir noch heute. Ja, wir hatten es geschafft, wir fuhren auf der Kante des Ruhmes nach Hasue und deswegen hatte ich dieses Lied auch die ganze Zeit im Ohr:


Danke an Blöh und Hobbit für diese schöne Tour.

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World Klapp: 5. Mai 2012 Ludwigshafen – Friesenheim

Empfehlung via Schattenmanns fb

Mehr infos auf World-Klapp.

Lustigerweise war ich im November letzten Jahres genau auf dieser Bahn mit meinem Freund Florian aus Tokio. In Ludwigshafen fand der Kongress der sozialwissenschaftlichen Japanforschung statt, ein absolutes Muß für jeden Radsportbegeisterten. Nach einem Tag voller sportlicher Vorträge suchten wir abends nach einer Kneipe zum entspannen und fragten den erstbesten Gemüsehändler auf der Straße. Seiner Empfehlung „An der Radbahn“ folgten wir und hatten ein gigantisches Abendessen. Wer dauernd im Kreis fährt braucht eine Menge Kalorien.

Monster Yakitori: An der Raddbahn, Ludwigshafen-Friesenheim

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