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PLUS : + : Toppeak Satteltaschen.

Ich fahre eine Menge Räder und habe eine Menge Platten.

Daher fahre ich, abgesehen von den 3,5 km zur Arbeit und selbst die ungern, nie ohne Werkzeug raus. Auf dem TCC Blog gabe es einmal eine interessante Diskussion, was alles in eine Satteltasche hereingehört. Irgendwo auf dem Positivo Espresso Blog steht auch noch mehr dazu, kann das aber nicht finden. Latexhandschuhe – also wirklich! Also ich brauche eine Satteltasche, in die ich die folgenden Dinge aufbewahren kann:

  • Ein Ersatzschlauch, bevorzugt Continental Race Presta 42 mm da billig und zuverlässig
  • Zwei Reifenheber, aus Plastik damit die Felge nicht beschädigt wird und vorne dünn damit man unter den Draht kommt. Am besten noch mit einer Aussaprung um diese in eine Specih zu klemmen
  • Minitool. Entweder irgendeins, Hauptsache ein paar Hex Schlüssel sind dabei oder ein Minitool von Rose mit Speichenschlüssel. Hat leider den nachteil, dass man nicht viel Drehmoment aufbringen kann. Verstellen der Sattelstütze ist damit quasi unmöglich.
  • CO2 Ventil und Kartusche. eigentlich nur am Rennrad. Benutze ich ohnehin nie, da ich meistens eine Minipumpe dabei habe.
  • Flicken für den Schlauch. Panasonic sind transparent mit aufgebrachtem Kleber, so als Quick Fix für den absoluten Notfall.
  • Ventilverlängerung. Also für den Fall das ich Felgen mit Hochprofil faher und das 42mm am Ersatzschlauch nicht ausreicht.
  • Kleiner Geldschein für den Notfall. Also wenn der Reifen ein Loch hat kann man den zwischen Reifen und Schlauch gefaltet plazieren.

Das ist also die Standardausstattung. Dafür benutze ich eine Toppeak Aero Wedge Pack DX Small, für den ich hier gerne hemmungslos Reklame machen möchte. Warum?

  • Das Teil ist nicht wahnsinnig teuer. Sogar billiger als ein Tune Wasserträger hat man hat mehr Spaß damit.
  • Es passt alles rein und es sieht gut aus, passt vom Design zu jedem Rad irgendwie.
  • Es hat einen großen Stauraum und einen weiteren kleinen, flachen mit getrenntem Reißverschluß. Dahin kommen die sensiblen, kleinen Teile, damit die nicht kaputt gehen und beim aufmachen ins Grass fallen, wo man sie in der Regel dann nicht findet wenn sie am dringendsten gebraucht werden
  • Das Ding wird mit einem Adapter am Sattel befestigt. Das hat den großen Vorteil, dass man es sehr schnell entfernen kann. das muß man erstens, wenn man ein Rad in Bremen irgendwo in der Öffentlichkeit stehen läßt. Dann hat man wenigstens die Satteltasche, wenn man nach einer Stunde anstehen beim Bäcker zurück kommt. Und zweitens kann man den Satteladapter auch einzeln kaufen, an alle seine anderen Räder pappen und so braucht man nur eine Tasche mit Inhalt, die man von Rad zu Rad mitnimmt. Der Adapter hat aber leider den Nachteil, dass er nicht an jeden Sattel passt.
  • Das größere Modell „Medium“ passt auch auf den gleichn Adapter. Das benutze ich dann für längere Touren, wenn ich Geld, Schlüssel und sogar Windjacke noch darin verstauen möchte.
  •  Das Ding hat einen reflektierenden Streifen und zudem ein Band, in dem man einfach ein Rücklicht stecken kann.

Also, ich kann ja wirklich nicht behaupten, dass ich schon alle Satteltaschen dieser Welt ausprobiert habe, aber diese ist wirklich gut, billig und praktisch. Und ich freue mich jedesmal darüber, wenn ich das Rad irgendwo abstelle.

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