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Philippe: Noch einmal, weil es so schön war.

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Weltmeisterschaft im Limburg: Männer

Wie schön. Nachdem Marianne Vos als Favoritin der Herzen, zumindestens meines das Damenrennen gewonnen hat, zog nun heute Philippe Gilbert als Favorit der Männer verdient nach.

Team GB lines up at the front of the start grid in Maastricht

Team GB pöbelt am Start rum und macht sich in der ersten Reihe breit.

A quick nature break before things heat up in the 261km race

The peloton climb the Cauberg for the first time

Cauberg, die erste von neun.

Gilbert followed Nibali's attack in the early part of the 1,200-meter climb before launching his own attack that opened up a gap that grew increasingly large as he topped the summit, 1.7 kilometers from the finish line. Gilbert had enough time to celebrate as he rolled in four seconds ahead of runner-up Edvald Boasson Hagen and Alejandro Valverde. BMC now has a few world championships to add to their collection: Philip Gilbert (2012), Alessandro Ballan of Italy (2008), Cadel Evans of Australia (2009) and Thor Hushovd of Norway (2010).

Die Attacke von Philippe Gilbert. Die Anjderen wußten das sie kommt, sie wußten wo sie kommt, aber ….

Philippe Gilbert with lots of time to look back and cele. Boasson Hagen snagged silver and Valverde with bronze.

Worldchampionships  road men elite  - 2012

Photos via Cycling Tips.

 

 

 

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Marianne.

The elite group rode 128.8km through Holland

Es gibt immer weniger Frauen, deren Nachname kürzer als ihr Vorname ist. Bei meiner Tochter halten sich zumindestens fünf Buchstaben vorne und fünf Buchstaben hinten die Waage. Aber ansonsten, auch wegen der Ereignisse die in meinem Bekanntenkreis gang und gebe sind, heißen viele Frauen heute etwa Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Marianne Vos ist da anders. Marianne Vos ist ohnehin anders.

Marianne Vos hat heute das Straßenrennen der Frauen bei den Weltmeisterschaften in Limburg/Holland gewonnen. Das ist die dritte Weltmeisterschaft, die ich im Fernsehen gesehen habe und es war das erst Mal, das Marianne Vos gewann. 2010 und 2011 wurde sie Zweite. Und auch 2007, 2008 und 2009 wurde sie Zweite.

Marianne Vos had time to grab a Dutch flag to cross the finish line on home turf

Marianne Vos ist einfach die beste Fahrerin im Feld. Kann alles, Hügel fahren, sprinten, Klassiker…. Sie ist die weibliche Eddy Merckx unserer Zeit. Nach dem Sieg bei der Olympiade in London, nun auch die Weltmeisterschaft. Respekt.

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Weltmeisterschaft in Valkenburg: Time Trials

Wow. Nie hätte ich in meinem Leben gedacht, dass in Valkenburg igendetwas substantielles sich würde abspielen. Valkenburg in der holländischen Provinz Limburg, in den holländischen Bergen (siehe: Dutch Mountains by „The nits“), Valkenburg nur wenige Kilometer von Aachen entfernt wo ich eine lange und nicht besonders glückliche Zeit als Ingenieurstudent verbrachte. Städte unter 1.000.ooo Einwohner in den Niederlanden fand ich eigentlich immer uninteressant, es sein denn sie verfügten vor meinem 23. Lebensjahr über Coffeshops oder vor meinem 30. über eine vernünftige Disco. So eine gab es in Wijnandsrade, einem noch kleinerem Kaff als Valkenburg.

Bei den Frauen gewann also am Vortage wie geplant Judith Arndt.

Die dann nach dem Straßenrennen ihre Karriere beenden wird, um uns aber bereits jetzt zu erzählen wie satt sie alles hat und sich auf das Leben nach dem Sport freut. Da war doch was?

Genau, Judith Arndt 2004 bei den olympischen Spielen in Athen zeigt es auch allen. Die Geste bedeutet: „Cool, ich habe heute zum ersten Mal den zweiten Platz gemacht.“

Auch meine Favoritin, Ina-Yoko Teutenberg war am Start. Bis jetzt dachte ich immer,dass Sie vielleicht etwas männlich und hart aussieht. Aber letztens sah ich Photos von ihrem Bruder Lars Teuenberg in einem Radsportmagazin. Der arbeitet als Mechaniker oder irgendwie Spezialist bei irgendeinem Pro team:

 

Nie mehr werde ich etwas kritisches über seine Schwester schreiben. Mann habe ich eine Angst, dass der auf mich los geht.

Gab es sonst noch irgendwelche Höhepunkte beim Einzelzeitfahren der Frauen? Ja, der POC Helm mal wieder, diesmal getragen von dem schwedischen und amerikanischen Athleteninnen:

Wesentlich spannender war da schon das Time Trial der Männer. Zuerst einmal sah es gar nicht nach Spannung aus, denn einige der weltbesten Zeitfahrspezialisten wie Fabian Cancellara und Bradley Wiggings gingen gar nicht erst an den Start. So konnte „Panzerwagen“ Toni Martin mal wieder gewinnen:

World Championships: Panzerwagen Prevails; Phinney Serves Notice

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Ok, waren heisst der eigentlich Panzerwagen? Und warum wird das Wort „Panzerwagen“ dann völlig unlogisch gebraucht wie „Panzerwagen attacks on the way to Alpe d’Huez“? E sollte doch klar sein, dass ein Panzer hoch nicht besonders effektiv und schnell fahren kann.

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Er hätte es beinahe doch geschafft Gold zu gewinnen: Taylor Phinney, der etwas unglücklich und mit nur wenigen Sekunden Abstand Zweite wurde. Vielleicht konnte der Wind nicht schnell genug vor seinem marvel-Superhelden Skinsuit wegrennen, oh Gott, America, the beautiful…. schickt doch bitte einmal Stella McCartney da rüber,d mit sie etwas schönes für die Jungs und Mädels entwirft.

Erinnert sich noch jemand daran, wer Dritter geworden ist? Genau, ich habe es auch vergessen. Eher in Erinnerung bleiben wird wer eigentlich hätte Dritter werden sollen und zwar Marco Pinotti. Leider legte er sich auf die Fresse und brach sich das Schlüsselbein.

Das ist schade und der Moment, wo ihm sein Trainer Bettini ins die Augen schaut, ihmd as Trikot wieder über die Schulter streift und dabei den Schmerz simuliert den sein Fahrer fühlen muß, das hatte schon etwas sehr rührendes. Ehrlich. Bis jetzt keine schlechte WM. Mal sehen wie die Straßenrennen werden.

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