Monatsarchiv: Mai 2017

Tom Skujins. Get me back on the bike.

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Nick’s Berma

Nick ist der Sohn von Thomas und wünscht sich ein Rennrad. Mit Thomas saß ich mehrere Jahr im gleichen Büro und irgendwann war es soweit, dass Nick groß genug war, ich einen passenden Rahmen hatte und allgemein die Ansicht bestand, dass nun ein guter Zeitpunkt wäre.

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Es ist nicht einfach ein klassisches Rennrad für einen Jungen zu bauen, denn dem Jungen ist es egal, ob das Rad klassisch ist oder nicht. Schnell sollte es sein und gut aussehen, wobei „gut“ schwer zu beschreiben ist. Zum Glück gefiel Nick ein Giant TCR, das ich Thomas einmal ausgeliehen hatte, so dass ich mir nicht so viel Sorgen machen musste, das er eigentlich etwas grelles mit Scheibenbremsen aus dem Baumarkt haben wollte auf dem groß „Todesstern“ oder „Platz da!“ draufsteht.

Und ich machte mich daran nachzudenken, wie ich klassisches Rennrad gut aussehen kann, ohne dass teure, alte Komponenten verbaut werden müssen. Und was zudem auch etwas aushält und einfach repariert werden kann: Teile wie Reifen, Laufräder, Lenkerband oder Schaltwerk gehören zu den Dingen, die ich an den Rädern meiner Kinder ständig reparieren muss. Und so kam die komplette Shimano 600AX Ausstattung wieder in die Kiste.

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Von Alexander hatte ich diesen schönen kleinen Berma Rahmen bekommen, der wahrscheinlich einmal von einer Frau gefahren wurde. Nur 46 cm groß, komplett mit einer Campagnolo Gran Sport Gruppe ausgestattet, bis auf einige Teile die in seinem längeren Leben bereits ausgewechselt werden mussten und durch billige Teile ersetzt wurden. Da waren schlimme Saccon Bremshebel dran, aber auch eine Miche Kurbel mit 160 mm Kurbelarmlänge, schlanke 650A Schlauchreifenfelgen und ein schöner, schmaler Rennradlenker von 3ttt mit nach innen gebogenen Enden. Das habe ich, bis auf den Lenker und die Kurbel, alles abgebaut, denn es war entweder nicht schön, oder nicht praktisch. Vorne gab es einen Umwerfer der zwei Kettenblätter bediente, das eine mit 43 und das andere mit 42 Zähnen. Wer hatte sich so etwas ausgedacht und warum?

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Berma ist ein kleiner italienischer Rahmenbauer aus Padua; das Unternehmen wurde 1930 von Mario Bertocco (woraus sich Berma ableitet) gegründet und baute unter dem eigenen Namen, aber auch für andere Marken Rahmen. Das Logo zeigt die olympischen Ringe, was vermuten lässt, dass irgendwann einmal ein Sportler auf einem Berma Rahmen bei den olympischen Spielen erfolgreich war. Im Netz gibt es einige sehr schöne Exemplare zu sehen – was aber nicht verhindert hat, dass es das Unternehmen heute nicht mehr gibt.

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Erst einmal weg mit der ganzen Campa Gruppe und auch mit den Saccon Bremshebeln.

Stattdessen montierte ich Tektro Kinderbremshebel, die ich auch selber fahre. Diese haben den Vorteil, dass sie eine sehr große Auflagefläche haben, auch aus dem Unterlenker für kleine Hände zu greifen sind und nicht so massiv aussehen.

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Bei den Laufrädern entschied ich mich, vor allem aus Gründen der Stabilität,  für einen Satz MTB 26er mit reflektierenden Streifen, die jetzt hier so aussehen wie Aerofelgen. Dummerweise hatte das Hinterrad eine Einbaubreite von 135 mm (der Rahmen aber nur 126), so dass aufwändig eine neue Nabe eingespeicht werden musste. Darauf kamen sehr dünne Schwalbe Reifen die lustigerweise für Rollstühle gedacht sind. Ich hoffe einmal, dass die keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 km/h haben. Und dazu Schläuche mit Autoventilen, damit Nick sich an der Tankstelle bedienen kann.

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Bei der Schaltung habe ich mich für die gut greifbaren Modolo Schalthebel entschieden und zwar zwei, einer für rechts und einer für links, obwohl vorne kein Umwerfer montiert ist. Der geht nur kaputt und macht das Rad komplizierter als notwendig.

Und bei den Bremsen habe ich vorne (quasi wie immer) die Campa Super Veloce verbaut, die hinten aber leider zu kurz waren,s o dass dort eine neue schwarze Shimano Bremse ran musste.

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Der Rahmen selber hat bereits einige Kampfspuren. Andererseits hat er eine schöne, verchromte Gabel und Pantographien an der Krone und an den Sattelstreben. Der Zusammenhang zwischen Berma, Padua und einer Taube (?) ist mir nicht unbedingt klar. Da das Berma Logo rot ist, habe ich die Tauben entsprechend ausgelegt.

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Miche Kinderkurbel mit 144er Lochkreis und 43er Kettenblatt. Und natürlich mit einer andersfarbigen Kettenblattschraube (in Berma Rot) wie bei allen Rädern die ich gebaut habe.

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Microshift Mezzo Schaltwerk. Microshift wird hierzulande meiner Meinung nach unterbewertet, für einen kleinen, taiwanesischen Hersteller haben die sehr gute Produkte. Zum Beispiel sehr günstige STI Hebel für 7 und 8-fach Schaltungen, mit denen man sehr schöne klassische Räder umrüsten könnte – wenn der deutsche Importeur (Messingschläger) die Produkte auch nach hier bringen und einfach verfügbar machen würde.

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Erste Probefahrt heute zur Eisdiele Molino mit der Tochter.

„Oh, das fährt ja viel leichter, und schneller als mein Rad (ein Vicini MTB)!“

„Und kann auf meinen Rad jetzt auch freihändig fahren – das geht hier auch bestimmt … vielleicht doch nicht.“

„Kaufst Du mir ein Spaghettti Eis?“

 

 

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Sterne und Sternchen: Bremen RTF

Seit 1871 organisiert der RSC-Rot Gold Bremen eine RTF, die bislang über verschiedene Distanzen durch Wilstedt führte. Als Hannes und ich gegen halb zehn zum Start am Unisport kamen, waren bereits die Sterne und Sternchen der Bremer Radsportszene versammelt und füllten mit Buntstiften (zahllose Kinder weinten derweil zuhause) ihre Anmeldeformulare aus.

Aber alles der Reihe nach: Hannes und ich hatten uns dieses Jahr entschieden wegen akutem Trainingsrückstand und der schlechten Wetteraussichten nur die 117 km in Angriff zu nehmen. Das ist mehr als 54 oder 72 km, aber auch deutlich weniger als 174 oder 217. Wobei für die lange Distanz ein Startgeld von 20 bzw. 28 Euro genommen wurde, was ich für eine RTF als relativ teuer empfinde. Einerseits. Ich kenne allerdings auch nicht die Hintergründe und an sich bin ich schon dankbar, dass es Vereine gibt die die Mühe und das Risiko auf sich nehmen eine RTF zu organisieren. RSC-Rot Gold, derzeit in einer Phase der Perestroika, hatte die Strecken neu gelegt, so dass ich gespannt war, wie wir nun dieses Jahr nach Wilstedt fahren würden.

Regen war ab 12 Uhr vorhergesagt und da wir ohnehin nur so mit 30 km/h durch die Ebene dümpelten wollten, nahm ich statt dem Canyon das relativ langsame Basso Fior di Loto aus der Garage. Beim Canyon macht das Innenlager nach der Tortur von Lüttich – Bastogne – Lüttich Geräusche wie ein Leopard II der durch die Gartenmöbelabteilung eines Baumarkts fährt. Das Lager passt zur Kurbel, die Kurbel kommt von FRM und die sind pleite. Da muss wohl etwas komplett neues dran, was in Zeiten, in denen die Evolution von Kurbeln leider in Richtung alter germanischer Streitäxte läuft nicht so einfach ist. Wer hätte gedacht, dass SRAM mit der Red 22 mal das vergleichsweise schönste Set auf dem Markt anbieten wird?

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Der Anblick der Starter beim Unisport war etwa so, als wenn man in einer sternenklaren Nacht auf einer Wiese liegt und nach oben in den Himmel schaut: Man sah die Sterne des (bremischen) Radsports wie Vladi, Stephan oder Caro, die Sternchen wie Silvia, Rita und Heike, die Sternschnuppen wie Mascha und die Asteroiden die geradewegs auf die Erde zurasen und drohen die Menschheit zu vernichten wie ….. (schon klar). Rechts tat sich ein schwarzes Loch auf in Form der Manta Squad. Hannes und stellten so etwas wie den Andromedanebel dar und zwar deshalb, weil ich am Abend vorher alles dafür getan hatte heute benebelt zu erscheinen.

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Hannes und ich (v.l.n.r.)

Schon am Start fing es an zu drisseln und ich zog meine Regenjacke an, die sich mittlerweile in ihre Lagen auflöste, nachdem da 1.000.000.000.000 mm Drucksäule in Lüttich aufgebracht wurden. Ich brauche eine neue, unbedingt. Ideen für eine leichte Jacke unter €100?

Es gab keinen gemeinsamen Start, sondern wir wurden mit preußischer Präzision von den Führungskräften des RSC-Rot Gold in Gruppen auf die Strecke gelassen. Ungeduldig scharrten wir die Hufe, aber Pickelhaube und Säbel in Rot und Gold machten unserem Übermut schnell ein Ende. „Wer keinen Startstempel hat bekomt keine Punkte!“ Punkt.

Und dann ging es auch schon los, Hannes und ich in einer tweilweise sehr schnellen Truppe, u.a. auch mit Björn und Thorsten. RTFs haben ja so ihre eigene Dynamik, und der hier fehlte es nicht daran: Bereits nach weniger als 400m hatte es die Gruppe an einer Ampel zerrissen. Auf dem Weg zum Kuhsiel konnten wir in der Ferne die Sterne sehen, während Hannes und ich so vor uns her fuhren und der Rest noch an der Ampel stand. Hannes erzählte mir gerade von der letzten, echten Kneipe Bremens, „Leichen-Elly“ als die schnelle Ampelgruppe uns von hinten überholte. Da klemmten wir uns natürlich dran, auch wenn wir relativ schnell feststellen mussten, dass die mit 40+ unterwegs waren und das nun weh tat.

Vor allem war die Gruppe extrem nervös: ständig wurde gebremst und beschleunigt und von links nach rechts gekreuzt. Da kam kein Rhythmus auf und teilweise war es sehr gefährlich. Einmal blockierte ich mein Hinterrad, einmal machte sich jemand hinter mir fast lang weil er von der Fahrbahn abkam, gegensteuerte und dann quer in die Gruppe fuhr. Die Gruppe fuhr in etwa wie Boris Johnson Rugby bzw. Fußball spielt.

An der ersten Kontrollstelle in Otterstedt nach 30 km bog jemand überraschend vor mir nach links ab und wieder konnte ich mich nur mit Mühe auf dem Rad halten. An sich war es mehr wie ein Rennen und weniger wie eine RTF.

Hannes und ich beschlossen und daher in eine andere Gruppe einzuklinken, aber da war weit und breit keine Alternative zu sehen. Wir fuhren dann erst einmal mit dieser Gruppe weiter und nach weiteren 4 km stellten wir fest, dass fast alle auf die 72 km Strecke abbogen und nur 3 oder 4 weiter 117 bzw. 174 km fahren wollten. Trotzdem war das eine schnelle Truppe wieder mit fast 40 km/h, aber zu klein und dadurch, dass wir zu oft vorne fahren mussten stiegen wir auch dort wieder aus. Wir waren dann zu dritt unterwegs, bis ein recht schneller Focus Fahrer zu uns stieß und wir dann gemeinsam ein gutes Tempo fanden, dass uns zur zweiten Kontrollstelle nach Hetzwege brachte. In der Gegend zwischen Ottersberg, Zeven, Scheeßel und Rotenburg bin ich bislang wenig unterwegs gewesen; die Straßen hier waren klein und gut ausgewählt und das machte nun auch wieder Spaß, zumal auch der Sprühregen aufgehört hatte.

In Hetzwege ist vermutlich eher weniger los so. Ich habe gerade einmal auf den Veranstaltungskalender 2017 der Gemeinde geschaut und zu den Höhepunkten des Jahres zählen Blutspenden, Altpapiersammeln und das Kaffeetrinken der Frauen. In Hetzwege taten wir uns zusammen mit etwa 10 Fahrern der SG Stern. Für die, die es nicht wissen, das ist die Betriebssportkampfgruppe des hiesigen Mercedeswerkes. Wir waren allerdings nicht mit der Rennrad- sondern mit der Schachabteilung unterwegs; das erkannte ich gleich, da einige von denen weiße, und andere schwarze Jerseys trugen. Es gab eine weiße Dame, einen weißen Turm mit Bart und jede Menge schwarzer Bauern.

Zuerst machte ich mir etwas Sorgen, dass wir uns als Renault- bzw. gar nicht Fahrer da in eine elitäre Gruppe reingeschmuggelt hatten und nicht so recht willkommen waren. Das war aber nur ein Vorurteil meinerseits, denn mit der Zeit wurde sich ganz nett unterhalten und ich wurde aufgeklärt, dass die schwarzen die Heim-, und die weißen die Auswärtstrikots sind. Und das die SG Stern mit 41.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Deutschlands ist. Und dass jeder Standort seine eigene Farbe hat, erkennbar an den Streifen an der Hose. Die Farbe Bremens ist rot. Hat alles der Konzern festgelegt, man kann sich so richtig vorstellen wie in der Konzernzentrale die Schreibtische glühen und sich die Stabsabteilungen Gedanken zu machen was man noch so alles festlegen und standardisieren könnte. Vielleicht, dass alle auch ein Mercedes Rad fahren könnten?

Es ging jedenfalls gut voran und so ließen wir den dritten und letzten Verpflegungspunkt in Otterstedt aus, in der Folge kam es zu etwas Konfusion. Statt die letzten 33 km über Ottersberg, Sagehorn und Borgfeld voll zu machen, fuhren wir nur die 26 km der 55er Runde zurück auf etwa dem gleichen Weg, den wir gekommen waren, so dass wir nicht die vollen 114 km erreichten. Ich bin mir aber auch sicher, dass dieser Betrug dem Personal des RSC-Rot Gold aufgefallen wäre. Am Ende gab es noch den traditionellen Sprint über die Autobahnbrücke am Platzhirsch und dann waren wir auch schon am Ziel. Zeit für Kuchen, Kaffee, Fluppe und ein Selfie.

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Traumkörper.

Strava

Yep, das Wetter hatte gehalten und wir konnten uns nun endlich dem Ziel des ganzen Tages, nämlich dem Kuchenbuffet des Vereins zuwenden. Kai war da und auch Axel, Björn, Thomas, Benjamin und ein paar andere. Entspannt. Hannes konnte mir nun endlich die Geschichte von Leichen-Elly erzählen, die wir etwa 3 Stunden vorher abbrechen mussten, um in der Gruppe mit 40er Schnitt nach Fischerhude zu hecheln. Die Regenjacke hatte auch gehalten, das Wetter am Ende war ohnehin und unerwartet gut. Aus der Jacke quillten fiese gelbe Plastikschichten – so als wenn sich dort eine Familie Quallen versteckt hätte.

Ich kam rechtzeitig nach Hause bevor die Spiele der Bundesliga angepfiffen wurden und wachte wieder auf, als diese zu Ende waren. Zum Glück dauerte Wolfsburg gegen Gladbach etwas länger, denn das war das Spiel wegen eines Gewitters länger unterbrochen. Nächste Woche geht es weiter mit der RTF in Delmenhorst.

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Eingeordnet unter 2017, Bremen, Hannes, Mob

Stephanie. Again.

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Stephanie Clerckx

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Stephanie Clerckx

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Stephanie Clerckx und Tom Boonen

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Nicht Stephanie Clerckx.

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Eingeordnet unter 2017, Mädels mit Räder, Mob

New May Sales.

Laufräder und Felgen

Spinergy Rev X 700

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OK. Ich weiß. Wenn man die Dinger sieht dann gehen die Finger automatisch zur Tastatur und es wird „Suicide Wheels!“ kommentiert. Tatsächlich gibt es im Netz auch jede Menge Fotos und Beiträge wie die Räder versagt haben, allerdings beziehen sich diese ausschließlich auf die erste Version der Laufräder. Die hier angeboten Laufräder sind die zweite Version, die sicher ist. Das sieht man an der Seriennummer (die mit einer 2 anfängt), an den zusätzlichen Nieten zwischen Speiche und Felge und an den Lippen am Nabenflansch. Ich wiege über 90 kg, bin die gefahren und hatte keine Probleme mit denen, auch nicht mit flexen im Wiegetritt.

Für Shimano 10-fach Kassetten
Für Drahtreifen
Sehr guter Zustand, alle Aufkleber sind da und in einem guten Zustand. Keinerlei Beschädigungen an den Speichen oder sonstwo. Wirklich fast wie neu, auch die Bremsflanken sind kaum angebremst.

Mir fehlt derzeit das Projekt an das die Dinger passen würden, deshalb dürfen die gehen.
VHB €350

Ja, ich weiß, das ist teuer, aber der Satz ist perfekt.

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Außerdem verkaufe ich immer noch meinen Satz Topolino VX4.0, mehr Infos dazu hier.


Felgenpaket Wolber, Mavic plus

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Bestehend aus:

1 Drahtreifenfelge Wolber Super Champion Gentleman GTA 700 36L
geöst, poliert, guter Zustand, keine signifikanten Schläge

 

1 Drahtreifenfelge Mavic 700 36L
geöst, poliert, guter Zustand, keine signifikanten Schläge
Jemand hat das Ventilloch aufgebohrt.
Hat allerdings einen kleinen Riss an einer Öse, deswegen würde ich die nicht mehr fahren wollen. Nur zur Deko.

1 Felgenpaar Mosconi +? 650A für Schlauchreifen
Ja unglaublich, in 650A, diese Größe ist heute unheimlich schwer zu bekommen. Vermutlich gibt es da auch keine Reifen mehr für, ich kann aber noch ein Paar beilegen (keine Ahnung ob die noch OK sind). Etwas für richtige Nerds.

Alles zusammen für €20 plus Versandkosten €10. Verkauft.


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Polier

Innenlager

Campagnolo Record 1983 ITA 115mm Achsbreite

Also, das ist jetzt meine Vermutung, da an dem Rad von dem ich das Innenlager habe, alles 83er Super Record / Record war.

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Kennung 70 SS
Komplett vollständig mit Original Plastikhülse
Guter Zustand, kein Pitting

VHB €35 Verkauft.

Campagnolo Gran Sport ITA 115 mm Achsbreite

Gleichermassen vermutet.

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Kennung 70-SS, Flügel Logo
Komplett vollständig mit Original Plastikhülse (hat allerdings einen Riss)
Guter Zustand, kein Pitting

VHB €30 Verkauft.

Naben

Fratelli Brivio Hochflansch Vorderradnabe 36L

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Vermutlich aus den Fünfziger Jahren, guter Zustand
Mit Schraubachse, Einbaubreite 100 mm
Gesäubert, poliert und gefettet, läuft rund und weich

Von den Komponenten in meinem Keller diejenige, die am meisten meiner 15jährigen, pubertären Tochter (Zicki) ähnelt: Man freut sich, wie hübsch das geworden ist, aber die Zicken treiben einem zur Verzweiflung. Deshalb verkaufe ich das Ding jetzt, im Gegensatz zu meiner Tochter. Also:
Die Speichenlöcher sind gerade groß genug für 1,8 mm Gewinde Speichen. Die kann man problemlos kaufen z.B. von DT Swiss bei Bike24. Die Schraubachse ist an den Enden vermackt, weil ich versucht habe verschiedene Muttern zu montieren, aber keine hat gepasst. Da kann sich der neue Besitzer dran versuchen. Oder gleich eine neue Achse montieren.

VHB €36 Verkauft.

Vorderrad Nabe Campagnolo Nuovo Tipo (?)

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Flügel Logo
32L
Einbaubreite: 100 mm
Dreht perfekt
Guter äußerlicher Zustand
Mit Original Schnellspanner VHB €22

Vorderrad Nabe Miche Superfast

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36L
Einbaubreite: 100 mm
Neu gefettet und eingestellt, dreht trotzdem etwas rauh
Guter äußerlicher Zustand
Mit Original Schnellspanner VHB €14

Hinterrad Nabe Campagnolo Record 1034 36L

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36L
Einbaubreite: 126 mm
ITA Schraubkranzaufnahme
Neu gefettet und eingestellt, dreht gut
Guter äußerlicher Zustand, bis auf Speichenabdrücke Flansch rechts
Mit schwarzem Spannring in der Nabenmitte.
Mit Original Schnellspanner VHB €33 Verkauft.

Hinterrad Nabe Campagnolo Record 1034 32L

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32L
Einbaubreite: 126 mm
ITA Schraubkranzaufnahme
Dreht sehr gut
Befriedigender äußerlicher Zustand
Mit schwarzem Spannring in der Nabenmitte.
Mit Shimano Schnellspanner VHB €27

Schaltung und Bremse

Bremsen Shimano Ultegra BR-6700 Paar

Modernes Teufelszeug, dass hier an sich nichts zu suchen hat.

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Komplett, technisch einwandfrei, guter Zustand.
Die Bremsbeläge sind nicht neu, aber es ist noch ordentlich Gummi drauf.
Komplett, ohne Rädelscheibe und Inbusmutter.

VHB €30 Verkauft.

Campagnolo Gran Sport Umwerfer (Schelle) und Schaltwerk

Kein guter Zusatnd, ehrlich. Der Umwerfer ist rostig und die Gelenke sind nicht mehr beweglich. Aber das Teil ist wenigstens vollständig.

Der Umwerfer ist technisch in Ordnung und vollständig, aber hat auch eine ganze Menge Rost angesetzt.

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Nur zusammen für VHB €20 Verkauft.

Schalthebel Campagnolo (Keine Ahnung welche Gruppe …. 1013 Record?)

Gut erhalten und komplett, gesäubert.
Deckel oben angelaufen, rostig
VHB €18

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Sonstiges

Vorbau 3ttt Touriste

65 mm Vorbaulänge
Für 26 mm Klemmung
Velobase

Befriedigender Zustand, Technisch in Ordnung

VHB €8

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Sattelstütze 26,4 mm

Vielleicht auch 26,2 mm

Irgendwo umsonst dazu.

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Gierige Räder. Mai.

JULIET ELLIOT’S HARTLEY CYCLES RED HOOK CRIT TRACK BIKE

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via Hartley Cycles

DAVID’S RITCHEY LOGIC WITH ULTEGRA

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via The Radavist

 

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May. Girls with Bikes.

Faster than your girlfriend.
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via Milano Fixed and Milano Fixed

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via Tenspeed Hero

JacquiePhelan

via Milano Fixed

Spinergy Rev-X.

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Again: Milano Fixed

Gigi Hadid.

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Fleche Allemagne oder „Lass uns ein wenig Rad fahren*“

Auf der letzten RCB Mitgliederversammlung stellte Willi die Fleche Allemange – die Sternfahrt der Randonneure vor. Da standen dann min. 360 km in 24 Stunden auf dem Zettel und das Ziel war die Wartburg in Eisenach. Da meine längste Distanz 250 km betrug, waren 360 km verlockend – 440 km hatte ich allein schon einmal in 2 Tagen bewältigt. Eisenach lag auch schon einmal auf einer Urlaubsradtour entlang dem Werratal-Radweg an der Strecke. Wir hatten damals diesen Eisenach Schlenker aber ausgelassen. Zwei gute Gründe also um sofort zuzusagen.

Während der Six-Days trafen wir uns dann das erste Mal um die Tour zu besprechen – Willi, Thorsten und ich. Andreas konnte an dem Abend leider nicht. Willi – unser Planer – hatte sich schon mit der Streckenführung beschäftigt, sowie mit den selbst zu wählenden Kontrollstellen. Thorsten und ich hatte keine Einwände, Andreas konnte auch nicht „meckern“, also noch mal tief und unsere 6 Augen geschaut und das Ganze für machbar erklärt. Einige Tage vor dem Start trafen wir uns ein weiteres Mal und Willi gab uns unsere Startkarten usw. und besprachen noch die Klamottenfrage und wer was mitnimmt, damit nicht alles dreimal mitfährt.

Die Klamottenfrage war für mich schwer. Angesagt war trockenes Wetter, schon mal gut. Nachts waren 0°C vorhergesagt, etwas weniger schön. Ich entschloss mich dann, die Sachen zu nehmen, die ich morgens auf dem Weg zur Arbeit auch noch bei leichten Minusgraden trage. Im Rucksack packte ich dann noch ein Wechseltrikot, Helmlampe, Warnweste, Duschkrams usw. ein. Damit sollte es dann passen.

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Pünktlich um 9 Uhr trafen wir uns am Roland. Andreas musste wegen massiven Bandscheibenproblemen leider absagen. Um in die Wertung zu kommen, reichen aber drei Fahrer im Team – wobei uns die Wertung nicht wichtig war. Den Start haben wir und im Kaffeehaus Classico durch einen Stempel bestätigen lassen und schon ging es in Richtung Sudweyhe und weiter nach Sulingen, wo auch die erste Kontrollstation war.

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Bei Thorsten stellten sich ab Bad Nenndorf erste Probleme ein. Im Kaffee wollte der eigentlich leckere Kuchen nicht so wirklich bei ihm hinein (anderes dafür…). Nach ausgiebiger Pause fuhren wir weiter nach Nordstemmen, dort wollten wir Pasta essen. Leider hatte das Restaurant eine geschlossene Gesellschaft, den Kontrollnachweis per Stempel gab es aber trotzdem. Thorsten sah nicht mehr so gut aus, fuhr aber trotzdem weiter – wobei ich und wohl auch Willi sich so unsere Gedanken machten. Bei Kilometer 225 traf Thorsten die Entscheidung abzubrechen und ehrlich: er machte auch einen „Scheiß-Eindruck“ auf uns. Willi fragte noch ob wir alle abbrechen, aber ich wollte gern weiterfahren. Mit unserem Abbruch wäre Thorsten auch nicht geholfen und die Wertung war uns ja eh egal (Die Wertung gilt ab 3 Fahrern). Also sind wir einige Kilometer weiter gefahren und haben Thorsten am Bahnhof – mal eben in seinem Strava nachschauen – in Freden an der Leine abgesetzt. Alles OK, kurz verabschiedet und im Zweier-Team in Richtung Göttingen auf den Weg gemacht. Davor lag noch eine Kontrollstation in Kreiensen, ein Italienisches Restaurant. Lecker Pasta und für mich noch Bruschetta vorweg. Die längere Pause, war in Heiligenstadt geplant, also nicht lange aufhalten und weiter in die Dunkelheit. Ich hätte gern ein paar Bilder von der Dämmerung gemacht, die bei den klaren Himmel richtig schön war. Das Handy musste aber mit der Powerbank in der Oberrohrtaschen für eine Zeit kuscheln um wieder Saft zu haben.

Das Gelände wurde welliger und die Temperaturen gingen deutlich zurück – wobei kuschelig warm war es eh nie. Wir waren beide ausgestattet mit gutem Licht am Lenker und hatten beide Kurvenlicht vom Helm – eine sehr gute Entscheidung. Wenn es rauf ging wurde uns warm und runter kalt, hatte etwas von einer Kneippkur. Bei den schnelleren Abfahrten schaltete ich das Licht ein paar Stufen höher um besser Löcher im Aspalt zu sehen. Blöd ist nur, wenn die Reflektoren der Seitenpfosten vorn gen Himmel gehen. Willi, sagte nur: Scheiß Lampe. Dieses Geplänkel lockert solch eine Tour immer wieder auf. Einen schönen Spruch brachte Thorsten noch, den bringe ich bringe ich hier nicht. Willi und ich hatten aber Tränen in den Augen. Allein dafür, Danke Thorsten.

Übrigens sind 2000 Lumen bestens dafür geeignet, dem entgegenkommenden Verkehr kurz klar zu machen, dass er das Fernlicht ausmacht. Dafür reicht es aus, nur ganz kurz hoch zu schauen.

Nach einigem auf und ab erreichten wir die HEM Tankstelle in Heiligenstadt, natürlich nach einer kalten Abfahrt. Vielen Dank dem Mitarbeiter der Nachttankstelle, das er uns hineingelassen hat. Einige Becher Kaffee später wurde mir so etwas ähnliches wie warm. Willi schlief ein wenig im sitzen, ich versuchte es auch, gelang mir aber nicht wirklich. Ich vertrieb mir Zeit mit weiterem Kaffee und etwas Unterhaltung mit einem Taxifahrer. Der konnte überhaupt nicht begreifen, was wir da machten. Geht wohl mehrern so.

Um 5:30 herum, sollte es weiter gehen. Ich hatte mir das Wechseltrikot drüber gezogen und Willi kaufte einen Kicker. Die Seiten wurden etwas zerknüllt und unter das Trikot gelegt. Willi – als Zeitdortmunder – hatte u. a. die Schlagzeile „Dortmund bezwingt die Bayern“. Eine lohnende Investition, wie sich zeigen sollte.
Bei ca. 0°C ging es dann wieder raus auf die Strecke. Es war kalt, ging aber leicht hoch, leider absolut zu kurz um ansatzweise warm zu werden. Bei der Abfahrt empfanden wir beide es so kalt, dass wir Mühe hatten den Lenker zitterfrei zu halten. Aber wir wussten, es sollten noch gut 200 Höhenmeter folgen.
Diese kamen dann auch zum richtigen Zeitpunkt. Leichte konstante Steigung wärmte und dann endlich wieder. Es dämmerte und es war sehr leise, nur die Vögel zwitscherten munter drauf los. Iich empfand es als eine sehr friedliche und schöne Stimmung, dort so durch den Wald zu fahren. Bei Höhenmeter 481 war dann Schluss mit aufwärmen, es ging in Richtung Wanfried an der Werra. Es folgte eine Abfahrt von ca. 18 km länge mit 300 Höhenmeter Unterschied. Nicht zu vergessen, oben waren es Minus 1°C und unten Minus 5°C. Das Ganze bei einer Geschwindigkeit von im Mittel von ca. 30 km/h.

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Meine Wahl der Klamotten hätte besser sein können, aber die Jacke die optimal gewesen wäre, wäre tagsüber zu warm und hätte auch relativ viel Platz im Rucksack gebraucht. Ich weiß jetzt, was echte Kälte ist. (http://www.dingens.at/was_ist_echte_kaelte.html).

Unten an der Werra angekommen, dichter Nebel lag über dem Fluss und Raureif über all rings herum, kamen die ersten Sonnenstrahlen über die Hügel. Ich versuchte mich mit Wiegetritt wieder warm zu radeln, also Kette rechts. Bis Eisenach gab es dann noch einige kleiner Hügelchen. Ich bin diese Strecke nun schon 3 zuvor in anderer Richtung gefahren, mir war aber nicht bewusst, dass es von Wanfried nach Treffurt konstant bergab geht. Hoch wäre mir in dem Augenblick auch gern entgegen gekommen. Nun denn, in Treffurt lag unsere letzte Kontrollstelle, in einer sehr warmen Tankstelle. Hier trafen sich diverse Fleche Fahrer um ihren letzten Stempel zu bekommen und einen Kaffee zu trinken. Die Einheimischen die dort anwesend waren, guckten ziemlich komisch, dass es so viele bekloppte Mitmenschen gibt die so eine Distanz (bei uns laut GPS Track 385 km) mit dem Rad zurücklegen. Ich hatte den Eindruck, dass sie die Distanz noch nie mit dem Auto gefahren seien.
Egal, es ging nach dem Kaffee weiter Richtung Wartburg. Um ca. 8:30 konnte Willi unsere Startkarten mit den Kontrollstellen-Nachweisen ca. 40 HM vor der Burg abgeben und die „Challange“ war offiziell beendet.

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Meine Challenge aber nicht. Es galt noch zur Burg zu fahren, was wir aber ca. 50 Streckenmeter abbrechen mussten. Basaltkopfsteinpflaster und zu viele Entgegenkommende ließen einen Wiegetritt bei ca. 20-22% Steigung nicht zu. Wobei Willi und mir schon das Kopfsteinpflaster bei der Steigung schon zum Absteigen gereicht hätte, zum Mal das Ziel nur 50 m entfernt lag.
Entscheidend war, den Blick von der Burg zu genießen, mit dem einen oder anderen zu quatschen und uns gegenseitig die Hänge für diese für uns ungewöhnliche Tour zu reichen.

Fleche Allemagne 2017 (4)

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Vielen Dank für die exelente Planung der Strecke von Willi und den den schönen Spruch nach jeder Pause „Lass uns ein wenig Rad fahren“. Gute Besserung wünsche ich Andreas mittel- bzw. langfristig und Thorsten kurzfristig.

Ebenso gilt der Dank den Audax Randonneuren, die einfach seit 25 Jahren Lust darauf haben, diese Art von Veranstaltungen zu organisieren und das ohne Vereinsstatus, als reines Ehrenamt.

Mein Fazit:

Distanz rund 400 km, Dauer rund 16 Stunden, ca. 2600 HM, min. Temperatur -5°C

Ich würde und werde die Tour bei Gelegenheit sofort wiederholen. Vorrausetzung ist eine gute Planung und gute Mitfahrer. Beides war hier mehr als erfüllt. Mein Dank geht an Willi und an Thorsten, die die Fahrt trotz der Kilometer „kurzweilig“ gestalteten. Keiner von uns hatte bisher mehr als 250 am Stück auf dem Zettel. Sicherlich kann man schneller ans Ziel kommen, das was aber nicht das Ziel. Das Ziel war gemeinsam anzukommen und das im vorgegebenem Zeitrahmen. Das Thorsten es nicht erreicht hat, tut mir leid, muss aber sagen, dass er zum richtigen Zeitpunkt Schluss gemacht hat. Mehr ging nicht. Willi und ich haben – so mein Eindruck – die Tour sauber und mit viel Spaß und „etwas müde“ beendet.

Ich hätte mich auch kurz fassen können mit: Es war einfach toll!!!

Es gibt nun verschiedene Ansätze zum Sport. Hier ging es um Teamgeist, um persönliche Grenzen einer Distanz zu überschreiten, sich gegenseitig zu unterstützen. Das ist es, was mich bei Fahrten mit anderen motiviert. Motivieren und motiviert zu werden. Ballern kann auch mal ganz nett sein, das ist aber nicht das Ziel dieser Veranstaltungen.

Da ich in diesem Jahr „nur“ die 300 km für mich erreichen wollte, was aber nun schon übererfüllt ist, werde ich die 300+ km nachholen. Damit das ohne Licht funktioniert wäre der Juni passend und dann ein wenig schneller. Die Strecke steht schon grob fest und ist unter meinen Spitznamen Sudi bei gpsies unter Nordrunde zu finden. (Oder 240 km, dann ab BHV mit dem Zug zurück). Ich werde versuche einen Samstag dafür zu finden und zu entsprechend zu posten. Ich würde mich dann über MitfahrerInnen freuen.

Unbedingt zu erwähnen sei noch, dass meine Frau am Sonntag „mal eben“ mit dem Trekking Rad nach Bremerhaven gefahren ist. Dort angekommen wollte sie eigentlich mit dem Zug zurück. Da was Wetter hier aber noch zu gut war, hat sie sich entschlossen zurück zu fahren. Es wurden dann 192 km: Chapaeu und großen Respekt dieser Einzelleistung.

Danke Michael, dass ich hier meine Eindrücke, der für mich tollen Tour, schildern durfte.

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Sale: Topolino Laufradsatz VX 4.0

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Fazit

Vollcarbon Laufradsatz Größe 700 (28)
Für Schlauchreifen
Für Shimano 10-fach Kassette
Felgenhöhe 40 mm, Felgenbreite 19 mm
Gesamtgewicht 1.350 Gramm (VR 620 Gramm; HR 730 Gramm)
Baujahr 2012, Made in USA, maximal 500 km gefahren
Ohne Schnellspanner
Mit 4 Swiss Stop Bremsbelägen für Carbonfelgen
VHB €480 plus Versand

Zustand

Sehr guter, fast neuwertiger Zustand. Den Laufradsatz habe ich nur beim Triathlon gefahren und da ich nur einmal im Jahr an einem teilnehme, eben auch nur 5 x 20 km. Gebremst wird da quasi gar nicht.
Die Lager laufen rund, die Felgen haben weder Seiten- noch Höhenschläge, der Kassettenkörper sieht gut aus und die Hinterradfelge ist von Klebereste gereinigt.
Auf der Vorderrad ist ein Tufo S3 Schlauchreifen montiert der die Luft hält.

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Topolino VX 4.0

Die Laufräder wurden von der amerikanischen Firma Topolino gebaut; die gibt es heute noch, hat sich aber aus dem Rennradmarkt zurückgezogen und baut nun nur noch für Laufräder für Rollstühle; die Technologie wurde an Easton verkauft. VX 4.0 ist die letzte und qualitativ beste Version des Laufrads, davor wurde vereinzelt von Problemen mit den Lagern berichetet.

Felgen und Nabenkörper sind komplett aus Karbon und mit Speichen aus einer Mischung von Aramid und Kevlar verbunden. Im Gegensatz zu Lightweight Rädern, die ähnlich aufgebaut sind, lassen sich Topolino Laufräder jedoch herkömmlich mittels Nippel zentrieren.

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Topolino gab seinerseit an, dass der Satz etwa 1.100 Gramm wiegt, das kann ich nicht bestätigen, eigenes Nachmessen ergab 1.350 Gramm was aber auch für eine mittelhohe Felge ein sehr gute Wert ist.

Das Bremsverhalten ist typisch für Carbonfelgen; Trocken ist es OK, bei nassem Wetter habe ich die Dinger nie gefahren, die Erwartungshaltung st auf jeden Fall da eher niedrig.

Alles in allem ist das ein Satz sehr schneller und leichter Laufräder. er lässt sich leicht beschleunigen und hält die Geschwindigkeit gut. Vorne und hinten sind die Räder Verwindungssteif, ich hatte da nie Probleme mit schleifenden Bremsbelägen im Wiegetritt. Alles in allem ein guter Satz, der angeblich einmal über € 2.600 UWP hatte, den ich aber für unter € 1.000 neu kaufen konnte.

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