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Ich mag ja diese Photos von allem möglichen und unmöglichem Schuhwerk mit Cleats unter den Sohlen. Hier ein weiteres, schönes Beispiel. Via Milano Fixed.
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Gustaaf van Slembroek, Tour de France 1927, 20. Etappe auf dem Weg nach Strassbourg.
Schafft dort den dritten Platz, bester Raucher im Feld und darf das grau-schwarze Trikot des führenden Rauches mit Aschenbechereinsatz in der Rücktasche überstreifen.
via Cycling Art Blog
Jörg war so nett sich der widerspenstigen Hayes Scheibenbremsen meines Cannondale Bad Boys anzunehmen. Und so verabredeten wir uns bei ihm in Huchting, um im Wald crossen zu gehen. Jörg hat ein sehr schickes Trek MTB mit total dicken Reifen und Kettenblättern vorne so winzig wie Schaltwerkröllchen. Die richtigen großen Kettenblätter sind hinten an der Kassette. Ich bekam sein Trekking Bike, was auch noch Reifen hat die doppelt so dick sind wie das Zeuch, was ich sonst so an meine Rennräder lasse.
Es war der erste Tag sein langer Zeit mit blauem Himmel und die Temperaturen waren dem Winter endlich angemessen. Natürlich gibt es da gewisse Hemmungen vor die Tür zu gehen und so tranken wir erst einmal ein paar Runden Kaffee. Ich hatte sowie keine Lust in den Wald zu fahren, denn ich fahre ja eigentlich nur Rennrad.
Dann fuhren wir aber doch los und machten erst einmal eine längere Pause bei der nächsten Gelegenheit.
Nachdem wir uns gut aufgewärmt und Spaß hatten, fuhren wir wieder nach Hause und tranken noch ein paar Becher Kaffee.
Ja, so hätte das alles enden können, aber wir sind doch in den Wald gefahren, und zwar in den Fahrenhorster Wald, denn Jörg hatte schon das Programm des Tages auf seinem Garmin programmiert und wollte mir mal zeigen, wie man richtig „crosst“. Zuerst hatte ich ja alle Trümpfe in der Hand, denn auf dem Weg in den Wald fuhren wir viel über asphaltierte Straßen, wo ein Trekkingrad eben viel schneller läuft als ein MTB. Aber eben doch viel langsamer als ein Rennrad und mir kam das alles vor, als wenn ich durch eine riesige, transparente Masse aus Gelee fahren würden. Im Wald sah das dann aber auch schon wieder anders aus. Wir fahren so richtige sandige und schlammige Wege und krachten mit den Laufrädern durch das dünne Eis, das sich auf Pfützen gebildet hatte. Hey das machte ja doch Spaß, zumal es im Wald auch nicht so klar war wie draußen auf dem freien Feld. Im Gegensatz zum Rennradfahren, gerade hier oben in Norddeutschland, wo ich oft kilometerlang in die selbe Richtung fahre und sehr weit nach vorne sehe, ist es hier so, das ich sehr konzentriert bleiben musste. Beim Rennradfahren driften meine Gedanken manchmal ab in alle möglichen Richtungen, aber im Wald geht das nicht. Da musste ich immer die Wegoberfläche vor mir im Auge haben und gegebenenfalls meine Fahrlinie anpassen. Hier ist mal ein gutes Beispiel:
„OK, Michael, fahr mal hier vor, ich mache dann ein cooles Photo von Dir!“, sagte Jörg
„Okey-Dokey“ antwortete ich und scheiterte noch vor dem Ast über dem Weg.
Das beste aber am crossen durch den Wald ist, dass man durch den ganzen Matsch nicht laufen muß. Wir fuhren noch hier und da (angeblich „nichts technisches“) und nach ca 2:15 Stunden und 50 km landeten wir wieder zuhause bei Jörg. Machte alles Sinn, machte alles Spaß und war doch ganz schön anstrengend.
Am Abend holte ich den weiblichen teil meiner Familie ab, der per Bahn aus Oberstdorf zurück kam. Die Bahn war pünktlich, was eher selten ist. Ich lungerte ein wenig am Ausgang Bürgerweide rum und bekam so mir, dass die Bremen Sixdays am Samstag ausverkauft waren denn ich wurde mehrfach angesprochen, ob ich denn eine Karte hätte.
In der Nacht hatte ich Schüttelfrost und einen Ganzkörpermuskelkrampf. Entweder kam das vom Crossen, oder von der Tüte Salmiaklakritz die ich so ganz nebenbei Abends verputzt hatte.
Egal. Danke an Jörg für die Einführung in das Crossen. Kann auch mit Bad Boy wiederholt werden.
Kommt, wie alle Weisheit, aus dem Osten via FGGT.
Fggt 在cyclodelic 看到這篇很實用的文章,介紹適合我們喜歡騎腳踏車的瑜珈! 在放完長假後與很久沒上腳踏車的,與騎完一段長程的RIDER都非常適合的暖身兼拉筋的幾個動作 !
Aha. Im folgenden wird es aber interessanter:
1. Standing forward bend
2. Lizard lunge
All dies erinnert mich an eine andere Geschichte, die ich vor ein paar Tagen einem Freund erzählte:
Professor Vladimir Pucik (richtiger Name) besuchte eine Konferenz in China. Diese wurde in verschiedenen Sprachen gehalten, so dass die Teilnehmer mit einer Simultanübersetzung die Reden verfolgen konnten. Dazu hatten sie Ohrhörer auf, die per Funk mit den Übersetzern verbunden waren und mittels diverser Knöpfe konnten Sie die Sprache wählen, die sie hören wollten.
Die Konferenz begann mit der langen Rede eines chinesischen Würdenträgers. Leider konnte Prof. Pucik nichts von der Übersetzung hören und nachdem er lange genug verschiedene Knöpfe gedrückt hatte, drehte es sich um, schaute in Richtung der Kabine der Dolmetscher und machte entsprechende Zeichen mit seinen Händen, um auf seine Schwierigkeiten hinzuweisen. Er hörte dann eine Stimme in seinem Kopfhörer die ihm sagte: „Stay cool, so far only bullshit.“
Ohne jede großartige Beschreibung sind hier die Werkzeuge und Kleinteile aufgeführt die man nach meiner Erfahrung braucht um gute, klassische Laufräder ohne Firlefanz zu bauen.
Natürlich gibt es auch bessere Werkzeuge und Materialien mit denen man dann nicht nur ein 95%tiges Ergebnis, sondern ein 99,9% tiges erreicht. Dies kostet dann aber doppelt und dreimal so viel, von daher finde ich die hier vorgestellte Anfängerausstattung zielführend. Zudem kann man dann ja nach und nach die hier beschriebenen Werkzeuge durch bessere ersetzen. Ich habe auch ein paar Werkzeuge gekauft, die ich nicht empfehlen würde, bzw. die man nicht unbedingt braucht, diese sind im weiteren auch angegeben, ebenfalls ohne Begründung.
Dieser Post dient somit auch als Basis ihn einmal später durch weitere Erfahrungen aufzublasen.
1. Werkzeug, das man unbedingt benötigt

Es gibt bessere als den Minoura Ständer, vielleicht auch diesen hier von Tacx oder diesen von Park Tools. Die habe ich aber alle noch nie benutzt. Der Minoura funktioniert auf jeden Fall. Hände weg von dem Rose Zentrierständer, der ist wirklich mies.

Unbedingt notwendig, ohne so etwas geht es nicht.

Für normale Nippel, am besten aus Messing. Ich persönliche arbeite aber lieber mit Hexagonalnippel aus Messing. Bekommt man viel mehr Spannung drauf. Man braucht dann aber noch dieses Werkzeug:


Dazu baucht man noch einen einfachen Schraubenzieher (Minus) und einen Hammer. Ganz wichtig ist auch das einölen von Naben, Gewinden und Nippeln vor dem Einbau, daher am besten das hier benutzen:

Und natürlich die Unterlegscheibchen:

Auch nicht schlecht ist ein (relativ) billiges Tensionmeter; da gibt es nur das Parktool TM-1.

Jetzt noch ein paar Tücher und den ganzen Kram den man zur Montage von Felgenband, Schläuchen, Reifen und Kassetten, Schraubkränzen oder Ritzeln benötigt. Fertig.
Alles zusammen sieht man hier in diesem Beitrag.


Material, das ich Standardmäßig verwende:
Dinge die man meiner Meinung nach nicht (unbedingt) braucht:
DT Swiss Nippelschrauber

DT Swiss Speichentensionmeter (da teuer)

DT Swiss Zentrierständer (da, sehr, sehr teuer).
Also, mit diesen Sachen kann man gut beginnen und wenn man Spaß an den Dingen hat, dann entsprechend aufrüsten. Laufräderbauen ist nicht so schwer, wenn man ein bißchen handwerklich geschickt ist, dann kann man das schnell erlernen. Eine Sache braucht man allerdings: Geduld. Es ist ratsam nicht gleich alles an einem tag fertigmachen zu wollen. Besser ist es eine Stunde an den Rädern zu arbeiten, dann alles liegen zu lassen und am nächsten Tag dann weiter zu machen. Ach so ja, und dabei hilft noch eine weiter Sache:

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