Bremen Sixdays
Gestern trafen sich Olli, Jörg, Christian, Henri und ich auf den Sixdays in Bremen.
Höhepunkte noch und nöcher. 31 Euro Eintritt – wow! Suzi Quattro – surreal! So war Suzi Quattro:

Äh nein, eigentlich war sie eher so:

Mein Sohn war diese Art der Kombination von Rockmusik und Frauen nicht gewöhnt und wollte nur nach Hause.
Sport gab es aber auch, hier die Höhepunkte:
Vorentscheidender Sprint durch die Nummer sechs bei der großen Jagd um 22:34 hr.
Und hier kurz vor der Attacke.
Oder war es kurz danach. Egal, es war ohnehin wie Suzi Quattro.
Ein früher und eigentlicher Höhepunkt der Veranstaltung war, als wir zufällig die Umkleide der Cheerleader fanden und diese dann zufällig auch noch alle rauskamen – leider waren wir zu schüchtern um nach Fotos zu fragen. Also Suzi Quattro hätte ich sofort gefragt.
Die dritten Sixdays nach 2010. Das nächste Mal bringen wir unsere Fixies mit.
Shimanami Kaido
… ist eine Straße die die japanische Hauptinsel Honshu auf Höhe der Stadt Onomichi über eine Serie von Brücken und und Inseln bis auf die größere Insel Kyushu. Die Brücken sind spektakulär und so ist die Landschaft. Es gibt exzellente Radwege, gutes Essen, nette Menschen und jede Menge ländliches, traditionelles Japan. As ganze ist vielleicht 100 km lang.
David von Positivo Espresso ist am letzten Wochenende dort 400 km gefahren. Mitten im Januar. Hier sein Bericht vom Positivo Espresso Blog (auf Englisch)
2013 First Brevet
We departed at 5AM from Takamatsu in dark and near-freezing temperatures. I recognized and greeted a number of riders from other events. 3 of the Japanese contingent from RM1200 were present (Kaz Tachikawa, Makiyo Goto and Yoshiaki Philippe Misawa).
The ride in Shikoku was uneventful. We passed some very nice seashore, and lots of industry. The roads were mixed but at least traffic was very light on the early Sunday of a 3-day weekend. The organizers required us to detour out to the tip of land just underneath the Seto Ohashi, the bridge from eastern Shikoku to Okayama. Since there was no official checkpoint, we needed to take photos of our bicycles with the bridge in the background as proof of passage. Mine looked like this.
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| 3 lights from Seto Ohashi in the upper left corner — proof of passage |
As we rode through Niihama, an industrial city, I remembered visiting a water park there with my family the one time I had been in north Shikoku previously, on the way from Matsuyama back to Tokyo, more than 10 years ago. The water slide was great. The men’s locker room had a very large, prominent sign warning that the establishment refused service to persons bearing tattoos.
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| A nice stretch on Shikoku north shore just after sunrise and before the clouds close in |
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| Imabari Castle moat |
It was a relatively fast trip to the second checkpoint, just before we started to cross the bridges — 157 km in just over 6 1/2 hours, including stops. At this rate … I will be done in no time at all. 27 hour time limit, but maybe I can do it in 17? or 18?
Then things slowed down. After the first long bridge, I stopped at a michi-no-eki restaurant and enjoyed some local seafood for lunch.
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| Looking back at the first bridge of many |
This must be the most expensive bike path in the world — with bicycle/pedestrian-only bridge entrances in places along the lines of the loop road you can see in the photo, carefully graded, drained, and built to the gold-plated standard of Japanese government contracts.
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| On the shimanami kaido |
But it is nice, and is wildly popular … in warmer weather. Even in January there were a few cyclists other than the brevet riders.
Anyway, I ran out of energy before the last bridge approach climb, stopped for an energy bar and managed to make it to Onomichi by around 4:30PM. 227 kms in and still on track for a decent time. But the Onomichi checkpoint was a Mister Donut in front of the main station. Onomichi looks like a nice tourist town and there were lots of people there on the holiday weekend. I waited more than 10 minutes just to buy a donut and get my receipt. Then after a rest with other riders I went another 20-30 minutes to the East and stopped for convenience store pasta. On the next stretch I fell in with a couple other riders and we worked together.
But around 730PM the rain started. At first it was light rain (mixed with sleet). Then it got heavier, but at least the sleet disappeared. Eventually I was wearing rain pants and jacket, with plastic bags over my socks, inside my shoes. The pace slowed. And slowed. The rest stops were cold. My feet and hands were cold … I had some navigation issues, managed to backtrack without losing much time, rested briefly at a 24 hour McDonalds to recharge my GPS unit, made it through some very dark, rural patches in the hills, and finally to the finish in Himeji. I wished at this point that I had been riding with Jerome — who would have insisted on stopping for a proper meal in the early evening.
The last 125 kms was almost entirely riding alone in the cold rain. But a nice sense of accomplishment to make it through. In the end, it took me 22:40 or so to complete, and I was 16th fastest of 90 participants, approximately 60 of whom completed within the 27 hour time limit. And there was a good group at the family restaurant in Himeji where we all ate and rested a few hours … before heading for the morning train home. By the time the train entered Shizuoka, the scenery had changed to white.
Die Lösung für ein Problem. Aber irgendwie doch nicht.
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Ai Weiwei wird meines Erachtens als Künstler- und Dissident überschätzt, wäre aber ein guter Kunsthandwerker geworden. Er ist sehr chinesisch, nicht das Detail zählt sondern die pure Masse. Die große Mauer? Nicht hübsch, aber lang. Die Terrakottakriegerarmee in Xian? Nicht besonders ausgefeilt aber riesig. Wo ist der Bonsai, die Blume am Wegesrand, die Titan Einstellschraube am Schaltwerk?
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Kleines Mädchen mit Rädern
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Stiefel

Ich mag ja diese Photos von allem möglichen und unmöglichem Schuhwerk mit Cleats unter den Sohlen. Hier ein weiteres, schönes Beispiel. Via Milano Fixed.
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Rauchen

Gustaaf van Slembroek, Tour de France 1927, 20. Etappe auf dem Weg nach Strassbourg.
Schafft dort den dritten Platz, bester Raucher im Feld und darf das grau-schwarze Trikot des führenden Rauches mit Aschenbechereinsatz in der Rücktasche überstreifen.
via Cycling Art Blog
Jrossen: Also Crossen mit Jott
Jörg war so nett sich der widerspenstigen Hayes Scheibenbremsen meines Cannondale Bad Boys anzunehmen. Und so verabredeten wir uns bei ihm in Huchting, um im Wald crossen zu gehen. Jörg hat ein sehr schickes Trek MTB mit total dicken Reifen und Kettenblättern vorne so winzig wie Schaltwerkröllchen. Die richtigen großen Kettenblätter sind hinten an der Kassette. Ich bekam sein Trekking Bike, was auch noch Reifen hat die doppelt so dick sind wie das Zeuch, was ich sonst so an meine Rennräder lasse.
Es war der erste Tag sein langer Zeit mit blauem Himmel und die Temperaturen waren dem Winter endlich angemessen. Natürlich gibt es da gewisse Hemmungen vor die Tür zu gehen und so tranken wir erst einmal ein paar Runden Kaffee. Ich hatte sowie keine Lust in den Wald zu fahren, denn ich fahre ja eigentlich nur Rennrad.
Dann fuhren wir aber doch los und machten erst einmal eine längere Pause bei der nächsten Gelegenheit.
Nachdem wir uns gut aufgewärmt und Spaß hatten, fuhren wir wieder nach Hause und tranken noch ein paar Becher Kaffee.
Ja, so hätte das alles enden können, aber wir sind doch in den Wald gefahren, und zwar in den Fahrenhorster Wald, denn Jörg hatte schon das Programm des Tages auf seinem Garmin programmiert und wollte mir mal zeigen, wie man richtig „crosst“. Zuerst hatte ich ja alle Trümpfe in der Hand, denn auf dem Weg in den Wald fuhren wir viel über asphaltierte Straßen, wo ein Trekkingrad eben viel schneller läuft als ein MTB. Aber eben doch viel langsamer als ein Rennrad und mir kam das alles vor, als wenn ich durch eine riesige, transparente Masse aus Gelee fahren würden. Im Wald sah das dann aber auch schon wieder anders aus. Wir fahren so richtige sandige und schlammige Wege und krachten mit den Laufrädern durch das dünne Eis, das sich auf Pfützen gebildet hatte. Hey das machte ja doch Spaß, zumal es im Wald auch nicht so klar war wie draußen auf dem freien Feld. Im Gegensatz zum Rennradfahren, gerade hier oben in Norddeutschland, wo ich oft kilometerlang in die selbe Richtung fahre und sehr weit nach vorne sehe, ist es hier so, das ich sehr konzentriert bleiben musste. Beim Rennradfahren driften meine Gedanken manchmal ab in alle möglichen Richtungen, aber im Wald geht das nicht. Da musste ich immer die Wegoberfläche vor mir im Auge haben und gegebenenfalls meine Fahrlinie anpassen. Hier ist mal ein gutes Beispiel:
„OK, Michael, fahr mal hier vor, ich mache dann ein cooles Photo von Dir!“, sagte Jörg
„Okey-Dokey“ antwortete ich und scheiterte noch vor dem Ast über dem Weg.
Das beste aber am crossen durch den Wald ist, dass man durch den ganzen Matsch nicht laufen muß. Wir fuhren noch hier und da (angeblich „nichts technisches“) und nach ca 2:15 Stunden und 50 km landeten wir wieder zuhause bei Jörg. Machte alles Sinn, machte alles Spaß und war doch ganz schön anstrengend.
Am Abend holte ich den weiblichen teil meiner Familie ab, der per Bahn aus Oberstdorf zurück kam. Die Bahn war pünktlich, was eher selten ist. Ich lungerte ein wenig am Ausgang Bürgerweide rum und bekam so mir, dass die Bremen Sixdays am Samstag ausverkauft waren denn ich wurde mehrfach angesprochen, ob ich denn eine Karte hätte.
In der Nacht hatte ich Schüttelfrost und einen Ganzkörpermuskelkrampf. Entweder kam das vom Crossen, oder von der Tüte Salmiaklakritz die ich so ganz nebenbei Abends verputzt hatte.
Egal. Danke an Jörg für die Einführung in das Crossen. Kann auch mit Bad Boy wiederholt werden.
































































































