„The closest to getting to an accurate date mark came from Richard Schwinn [….] and he looks at it as post-war, but not by very much.“
„The closest to getting to an accurate date mark came from Richard Schwinn [….] and he looks at it as post-war, but not by very much.“
Eingeordnet unter 2016, Gierige Räder, Mob
Bei der diesjährigen Umfrage von Fahrrad.de zur Wahl des Top Fahrrad-Blogs 2015 kam Cyclyng.com auf den 9. Platz. Bei mehr als 8.500 Teilnehmern, die über 193 Blogs abstimmen konnten kein schlechtes Ergebnis. Sechs Plätze hinter Fahrrad-Blog-Regensburg.com zu landen hinterlässt allerdings einen bitteren Nachgeschmack des Sieges. Zeit einmal nachzudenken und die persönlichen Höhepunkte von cyclyng.com zu feiern.

So fing alles an. Genau so.
Auf der anderen Seite ist cyclyng.com 162 Plätze vor Monika-Reder.de gelandet, ein spektakulärer Erfolg, zumindest in der Fachwelt der Polizeivollzugsbeamtinnen, wie immer diese aussehen mag. Wie kam das nur zustande?
Der Vorgänger von cyclyng.com, Positivo Espresso ging im Oktober 2007 von Tokyo aus online. Und zwar spektakulär mit einem Bild von Julianes Bauch.

Juliane
Der Name Positivo Espresso entstand, weil wir Nagai-San und seinen Radladen Positivo unterstützen wollten und Espresso? Eigentlich sollte es mal Expresso heißen, aber egal.
Soziale Netzwerke waren noch wenig verbreitet und wir nutzten Positivo Espresso um unsere Wochenendfahrten in der Umgebung von Tokyo zu koordinieren, unsere Fahrten zu Rennen zu organisieren und über dies und das zu berichten.
Ausländer in Japan sind etwa wie Milchtüten. Wir stehen nicht ewig im Kühlschrank herum, sondern nur so lange wie es das Mindesthaltbarkeitsdatum erlaubt. Marek zog weiter durch die Welt, Stephen ging zunächst nach Singapur, Juliane und David folgten nach London und Anfang 2010 war ich an der Reihe und wagte mich nach Bremen.
Eine Zeitlang bloggte ich noch auf Englisch weiter auf der Positivo Espresso Website, aber irgendwann machte das keinen Sinn mehr. 2012 kopierte ich dann die alten Positivo Espresso Beiträge auf eine neue WordPress Plattform und begann neue Posts auf deutsch zu schreiben.
Das Blog brauchte einen neuen Namen. Zu dieser Zeit las ich irgendwo auf facebook den folgenden Dialog:

Und so kam ich auf die Idee das Blog „There is no I in cyclyng“ zu nennen.
2828 Beiträge und fast 400.000 Besuche später schreiben wir nun 2016. Bloggen macht viel Spaß, die Inhalte habe sich etwas verändern: Ich schreibe immer noch gerne Berichte über gemeinsame Ausfahrten oder Rennen. Manchmal sind die Mitfahrer so interessant, dass Ihnen allein ein Beitrag gewidmet werden könnte.

Immer wieder interessant: Der Mensch neben einem selber.
Manchmal sind die Ereignisse spektakulär. Ach wenn diese nicht unbedingt mit Radsport zu tun haben.

Ich schreibe aber auch viel über alte Räder, vor allem über die, die ich für Freunde und Bekannte aufgebaut habe. Überraschenderweise baue ich viele Räder für Mädels: Kerstin, Midori, Silvia, Cobra, Manu, Tanja, Karen, Heike, Rieko, Larissa und Lina fahren ein Rad das ich speziell für sie gebaut habe.

Manu und ihr Mercian.
Und ab und an schreibe ich etwas über Technik oder lasse mich extrem detailliert über, sagen wir mal, Campagnolo Monoplaner Bremsen und ihre Variationen aus.

Campagnolo Monoplaner: The good (left) and the ugly (right).
Die Posts von cyclyng.com die am meisten gelesen werden sind die Beschreibung von Campagnolo Monoplaner und Delta Bremsen. Um diese kommt man beim Google nicht drumrum.
Das Blog ist übrigens nicht nur für andere menschen geschrieben – auch für mich selber. Es ersetzt Photoalbum und Tagebuch in einem.Bin ich alt und sitze im Sessel, dann kan ich mir die ganzen Posts ansehen und mein Leben sehr nostalgisch Revue passieren lassen. Nun gut, also nicht mein Leben, sondern die sehr gefärbten Erinnerungen daran.
Wie zum Beispiel an eines der Highlights aus dem letzten Jahr, dem Giro Dolomiti.

Giro. By David.
Oder Morgens beim Rad am Ring.

Die Morgenröte einer neuen, besseren Zeit kommt aber nicht, wie das Morgenrot kommt, nach durchschlafener Nacht (angeblich von Brecht).
Am Morgen nach nicht durchschlafener Nacht, mussts wieder fahren (definitiv nach Krähe).
Und ganz wichtig ist es viele Verbindungen zu ziehen und Vergleiche zu machen, zwischen Dingen die eigentlich nicht verbunden werden können wie Knutschparties und Laufradbau. Und vor allem: Musik.
Ich wünschte, ich hätte das literarische Talent eines Regensburger:
„Ein regnerischer, windiger Tag mit dunklen Wolken und am Nachmittag einigen Lücken, durch die kurz die Sonne herausschaute und im Osthafen die Zementsiloanlage im hellen Weiß vor einem schwarzen Himmel erstrahlen ließ.
Ansonsten viel Regen, der Donaupegel steigt an, an der Steinernen Brücke sind die Brückenvorfüße schon überspült, das Wasser rauscht gewaltig durch die Brückenjochs, das Gefälle nimmt zu und die Geschwindigkeit des Wassers erreicht gute zehn Stundenkilometer im Bereich der Brückendurchfahrten. Ein paar Eindrücke von dort mit dem Blick rüber aufs Sorat Hotel und Richtung Dom mit der alten Historischen Wurstkuchl.“
Aber so muss ich mich vorerst mit dem 9. Platz begnügen. Vielen Dank für die Unterstützung an alle und Danke an Jörg der mich auf das Ergebnis letztes aufmerksam gemacht hat.

Die allerschönste Sammlung von Track Bikes, insbesondere von Cannondale Track Bikes findet sich von Amy Danger

bei Pedal Room

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Um genauer zu sein, es geht in meinem Fall speziell um die Campagnolo Zonda Laufräder. Ich mag das G3 Speichendesign von Campagnolo sehr, und es ist mir egal ob das technisch oder funktionell irgendwelche Vor- oder Nachteile bietet.

Mein Cannondale mit Campagnolo Zonda G3/G4 Laufrädern auf Kabira, Japan.
Allerdings ist es so, dass es mir nicht völlig egal ist und darüber habe ich mich auf diesem Blog schon öfters ausgelassen. Solange die Zondas laufen, laufen die astrein. Das Problem ist nur, wenn es Probleme gibt. Die Lager müssen relativ häufig nachgestellt werden. OK. Kleines Problem. Reisst eine Speiche am Hinterrad während einer Tour ist es fast unmöglich weiter zu fahren, da sich durch das Speichendesign ein dicker Seitenschlag entwickelt (sind ja nur 21 und nicht 28,32 oder 36 Speichen verbaut). Schlecht. Dann braucht man neue Speichen von Campagnolo, diese werden nur als Satz verkauft und sind fast so teuer wie ein neues Laufrad. OK, zugebenermaßen kein Laufrad von Campa, aber irgendeins würde ich für das Geld schon bekommen.
Nun muss man aber die Speichen einbauen. Und da ist es leider so, dass die Campa Zonda Felgen eine Hohlkammerfelge ist und es nicht, wie bei vielen anderen Felgen, über jedem Speichenloch ein Loch in der Felge gibt, durch dass man den Nippel senkrecht in das Felgenloch stecken kann. Nein, bei Campa gibt es nur ein Loch, und das ist das Ventilloch. Und wenn Sie das hätten weglassen können, dann hätten die das auch gemacht.
Angeblich hat das den Vorteil, dass man kein Felgenband braucht. Hat mir mal ein japanischer Radhändler in Yokohama erzählt. Da das aber nicht der Händler meines Vertrauens ist glaube ich das nicht.
In dem folgenden Fulcrum (ist ja ohnehin Campa) Video kann man sehen, wie scheinbar angeblich einfach das Einfädeln von Nippeln in die Laufräder durch das Ventilloch ist (etwa ab 03:30 min). Klar, wenn das mein Lebensunterhalt wäre, ich seit 10 Jahren von morgens bis abends nichts anderes machen würde und ich auch noch diesen Stahladapator haben würde – hey, kein Problem. Für alle anderen Menschen auf dieser Welt: Ein echter Zeitvampir. Ruckzuck fummelt man da endlos lange rum und fragt sich, was mit dem Tag geschehen ist.
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Via flickr JMauerer
Das Versorgungszeichen am Haus schreit nach Deutschland.
Warum dieser Post Bowi heisst? Siehe Nick Lowe LP „Bowi“.

Bowi was the first EP released on Stiff Records. Recorded by Nick Lowe, who had also released the first Stiff single, the title and cover were a humorous response to the David Bowie album Low, released earlier in the year. Lowe decided that as Bowie had made an album with his name, but without the final e, he would make a record with Bowie’s name, also lacking the final e. (wiki)
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via Bicycle Magazine
We researched the shades of every Tour de France-winning bike to find out, and used the results to create a stunning poster.
It started with a debate at Bicycling HQ: What’s the fastest bike color?
For our limited-edition poster „Les Couleurs de la Victoire,“ writer Kip Mikler chronicled the hues of every Tour de France-winning bike since World War II. We then turned to London-based designers Howard Smith and James Mason, better known as Massif Central, to transform Mikler’s findings into art.
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Das Original von Campagnolo, ein Designklassiker, dessen Benutzbarkeit außerhalb von Bahnradovalen ab und an angezweifelt wird. Campagnolo Pista C Record. Hier zusätzlich mit NJS Stempel für die Zulassung im japanischen Keirin.

Electra Ticino Lux Five Star Naben Set, 32Loch. Eine moderne, hochwertige Kopie mit Industrielagern. Gibt es für €190 bei Sella Berolinum zu kaufen, sonst schwer zu finden. Viele Bilder hier.

LRS an meinem Nagasawa: Ticino mit Mavic SSC Roubaix Felgen
AllCity Sheriff SL Naben
Neu auf dem Markt seit Mai 2015. Ca. 200€ für den Satz, z.B. erhältlich bei Hibike.
Hm.
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