Tagesarchiv: 6. September 2013

Die ganze Welt ist himmelblau

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So schien es mir, als ich heute am Strandcafe in Bad Zwischenahn sass. Ein paar Stunden später Blitze, Donner, Dauerregen, aber die Fahrt von Bremen nach Bad Zwischenahn bei 30 Grad und fabulösem Wetter war einfach toll

Das Umberto Dei Rad ist nun fahrbereit, auch wenn die geplanten Laufräder noch auf den Zusammenbau warten. Es funktioniert auch so und wie jedes neue Rad macht es Spass es auszufahren. Im Vergleich zu den üblichen Rennrädern, die ich bislang gebaut habe, falle vor allem zwei Sachen auf: Dicke Reifen, in diesem Fall 700C x 28 sind keine schlechte Idee. Man brettern den Bordstein runter und fährt über Wiesen und denkt sich nichts böses.

Ein Trainingsbügel hingegen ist nett für die Stadt, aber auf längeren Touren, wie heute die 70 km von Bremen hierher, ist der nicht wirklich bequem. Oder falsch montiert. Oder ich muss noch zwei Kilo Schaumgummi um den Lenker packen, denn am Ende der Fahrt waren die Hände erst einmal taub.

1309 Umberto Dei Bad Z 07Trotzdem, Umberto Dei ist in meinem persönlichen Image keine Rennradmarke. OK, Umberto mag ja mal Rennräder um die Jahrhundertwende gebaut haben (also 19./20. Jahrhundert), aber danach dann eher Tourenräder mit dicken Kettenkästen. Erstaunlich finde ich auch, dass die Räder aus Reynolds 531 zusammengeschweisst wurden, bei einem Italiener hätte ich jetzt Columbus, Dedachiai oder Oria erwartet. In Zukunft wird das Rad eher in der Stadt bleiben. Und auf Ausflügen auf Waldwegen benutzt.

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