Ikonische Designs.

In den letzten fünf Jahren habe ich mir quasi alles angeeignet, was jemand zur Montage und zum Aufbau von Rennrädern wissen und können muss. Die logische Konsequenz wäre nun schweißen und löten zu lernen, um selber Rahmen bauen zu können. Oder aber sich an dem Lackieren von Rahmen zu versuchen.

Vor letzterem habe ich großen Respekt. Als Jugendlicher habe ich einmal versucht den Korpus einer elektrischen Bassgitarre zu lackieren und das ging fürchterlich schief. Meine Schwester wäre vermutlich noch heute darauf sauer, wenn sie sich daran erinnern würde. Zum Glück tut sie das nicht. Die Lackierung des Lotus Projektes lief schon besser, war aber auch nicht optimal.

Bei Rahmen gelingt mir zumindest das füllen von Panthographien mittlerweile ganz gut. Ich habe auch einmal versucht Muffen zu linieren, aber das ist definitiv ohne Anleitung zu schwierig. Andererseits ist es auch sehr schwierig die schmuddelige Arbeit anderer zu akzeptieren: Mein Canyon Rahmen, der 2010 noch ein sehr uncoooles Canyon Design hatte, habe ich von Rockenstein überlackieren lassen und das Ergebnis ist nicht sehr gut. Oder mit anderen Worten: Wenn ich denen sage, dass ich gerne meinen Rahmen in weiß lackiert haben möchte, hätte ich dann auch noch schreiben müssen, dass über dem weissen Lack eine dünne Schicht Klarlack kommen sollte?  Und die Sattelstütze von Canyon, die bei dem Rahmen war, war nicht als Ausdruck meines Dankes als Geschenk an den Lackierer zu verstehen, sondern die wird eben von Canyon zusammen mit dem Rahmen verschickt und die hätte ich dann nach getaner Arbeit gerne wieder. Und wenn ich Rockenstein schreibe, dass Sie mir das Ergebnis Ihrer Arbeit bitte in der Original Canyon Verpackung zuschicken sollen, dann bin ich etwas enttäuscht wenn der Rahmen in etwas verpackt angeliefert wird, was auf den ersten Blick wie eine Melange von Pizzaverpackungen aussieht. In diesen Momenten denke ich mir, dass hier gerade wieder aktiv an der Herabsetzung meiner Lebenserwartung im Stundenbereich gearbeitet wird.

Die Konsequenz wäre also, dies alles selber zu machen und das möchte ich in Zukunft gerne. Dieser Wunsch ist im wesentlichen von zwei Ideen getrieben. Erstens würde ich gerne Freunden, die von mir ein Rad aufgebaut haben wollen, ein komplettes Paket liefern können und nicht auf das angewiesen sein, was farblich gerade so verfügbar ist. Und zweitens würde ich gerne Räder in den ikonischen Designs alter Autorennwagen lackieren können. Ich kam heute zufällig auf eine Anzeige der Marke „Wynn’s“ und da kam dann auch gleich der Wunsch wieder hoch. Hier einmal ein paar Designs zum Thema.

wynn’s

wynns

Gulf

d263624afc0902013cfc2e832c6b394d

Martini

Porsche-918-Spyder-Martini-Racing

Lotus 

1962 Lotus Type 22 in it's classic yellow over British Racing Green. HMSA Spring Club Races 2013  (Taken at 1/125 sec.@ f/11.0 - ISO 200) © 2013 Victor Varela

John Player Special

john-player-special

Dukes of Hazzards

1969_Dodge_Charger_(_Dukes_of_Hazzard_-_General_Lee_)_001_9508

Alitalia

Stratos2

Kawasaki

classic_racer_kawasaki_350

Noch einmal

16-pure-vision-martini-racing-mustang

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Eingeordnet unter 2015, Design&Fashion, Mob

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