Archiv der Kategorie: Autoren

Gute Menschen, die auf diesem Blog schreiben.

Der Stelvio

Über ihn führte die 20. Etappe des Giro d’Italia in diesem Monat und genau 11 Monate vorher fuhren Juliane, David, david und ich ihn von der anderen Seite hoch. Ein Biest. Das Foto mag zwar etwas subjektiv aufgenommen sein, passt aber gut zu dem Gefühl, daß man so beim hochfahren hat. Vom Stelvio gibt es viele Fotos, dies ist eines der Besseren.

via flowism und blacknosugar

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Team Sky. Hausordnung.

Als wir in unsere Wohnung in Bremen einzogen, hing beim Eingang auf der rechten Seite ein Bilderrahmen mit eingeschlossener Hausordnung. Das übliche: Treppen und Keller putzen, Schnee räumen, kein Lärm nach 10 und während der Mittagszeit, keine Haustiere etc. . Die Hausverwalterin, die sehr strikt auf die Einhaltung der Ordnung pochte ist mittlerweile entnervt ausgezogen, was mich daran erinnert, daß ich nun endlich einmal diese Ordnung abhängen sollte.

Aber nicht nur in unserem kleinbürgerlichem Niveau ist Ordnung von Nöten. Team Sky braucht so etwas auch. Hängt vermutlich im Pro Bus.

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Kotter Racing Team JPS

Das John Kotter Player Special Racing Team.

Gerade fertig geworden, obwohl etwas zu tun und noch weiter zu optimieren gibt es ja immer. Die Basis dieses Kotters ist ein komplett erhaltenes Rennrad aus den Achtzigern gewesen. Quasi wie neu, hat ein Hannoveraner für seine Frau gekauft und die hat es nicht gefahren sondern auf die Empore gestellt und anstrahlen lassen. Ich hatte das Rad vor ein paar Wochen auf Ebay ersteigert und es dann in Hannover abgeholt. Ich muss sagen, ich war wirklich schwer beeindruckt und es tat mir ein wenig weh den Originalzustandes des Rades zu verändern.

Der Plan war das Rad so komfortabel, stylish und sportlich wie möglich für die Frau eines sehr guten Freundes aus vergangenen Japanzeiten umzubauen. Für ihn hatte ich bereits ein anderes Kotter umgebaut, so daß die Familie jetzt fast völlig kotterisiert ist. Nachdem „er“ eine fast komplette Shimano 600 Arabesque Gruppe montiert hat, wurde für die die fast noch schönereShimano Golden Arrow zusammengekauft. Die Kurbel ist NOS, nur leider gibt es keinen Golden Arrow Anlötumwerfer, so dass hier ein 600EX 6207 zum Einbau kam.

Ein Rennradlenker kam gar nicht in Frage, so dass ich mich für einen Trainingsbügel entschied. Ich wollte schon immer einmal die Dia Compe 188 Bremsen verwenden, die Ende des Lenkers fixiert werden, hier gab es eine prima Möglichkeit dazu. Ich finde diese Art der Befestigung hat sehr viel Charme, da man nämlich dann das Lenkerband ungestört nach vorne winkeln kann und so eine Menge weiterer Griffmöglichkeiten schafft. Das ist ein Lederlenkerband, relativ teuer aber sehr schön.

Ebenso wenig kamen klassische Haken- und Riemenpedale in Frage. Ich habe solche auch lange bei meinen Rädern benutzt, kam dann zu halben Haken ohne Riemen und dann einfachen Rennpedalen. Aber am besten für den Alltag sind immer noch Pedale die zweiseitig zu fahren sind – einfach drauf und losfahren.

Bei den Bremsen habe ich lange gezögert, aber bei mir fangen Bremsen eigentlich erst bei der Dura Ace BR-7403 an. Alles davor, also prä-dual pivot, ist eigentlich nur leichte Verzögerungsdekoration. Die alten Golden Arrow und Arabesque Bremsen leisten meiner Ansicht nach gar nichts. Und da bei den Dia Compe der Bremszugweg ohnehin sehr begrenzt ist habe ich mich für Campagnolo Veloce entschieden. Diese sind zwar nicht „epochengerechnet“, passen aber vom Design her sehr gut zu dem Rad.

Umgekehrt war die Entscheidung beim Sattel: Ein Terry Damensattel wäre wohl das bequemste, was der Markt hergibt, aber ein Brooks Damensattel ist auch recht bequem und sieht wesentlich besser aus. In die Satteltasche passt genug Zeug, um das Rad bei einem Platten wieder ans fahren zu bekommen.

Sehr viel Arbeit machte das Zentrieren der Laufräder. Obwohl das Rad ja nie gefahren war, gab es vorne und hinten sehr starke vertikale Unwuchten die mit viel Mühe entfernt wurden.

Es ist eine schöne Überraschung geworden und fährt sich mit kurzem Vorbau und Lenker sehr angenehm. Der Sattel muß noch weiter runter, aber darunter ist eine NOS Shimano 600 Sattelstütze und die tut man ja nicht so gerne weiter als notwendig in den Rahmen schieben. Der Brooks steht vorne etwas hoch, habe ich ausprobiert, ist so am bequemsten.

Gestern und heute damit Probe gefahren, läuft wirklich gut. Könnte mir auch gefallen, ist mir aber mit Rahmengröße 54 cm viel zu klein. Aber ich denke Mal, John Kotter wäre stolz auf mich.

Alles über das Kotter John Player Special hier.

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Columbus. T-Shirt. Mädel.

Das Mädel? OK. Das T-Shirt. Superschön.

Kommt nun gleich nach rechts.

via Cyclepista

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Cafe du Cycliste

Haben. Wollen. Vieles von dem.

Cafe du Cycliste

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Top News für Triathleten: Ab nach Brighton am 10. Juni

Mitglieder des TCBs mag es eventuell interessieren das der alljährliche ausgetragene „World Naked Bike Ride“ dieses Jahr in Brighton/UK stattfinden wird und  als Höhepunkt einen Triathlon beinhaltet.

File:BNBR-Postcard-v4-600px.jpg

Unter den Motti „Wir feiern Räder und Körper“ sowie „Demostration der Verwundbarkeit von Radfahrern“ treffen sich nackte Radfahrer aus aller Welt und hoffen auf gutes Wetter.

World Naked Bike Ride 2012

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Helden des Giro d Italia Teil 5691: Mario Cippolini und andere

Wo wir gerade dabei sind, mir gefällt auch dieses Bild sehr gur: Liquigas auf dem Heimweg nach dem Giro.

Corso Magenta

via Fabricadellabici

Prima, das auch einige Zuschauer aus Deutschland nach Mailand flogen, äh kamen:

We're not sure how much time was invested in this 'red baron' bicycle but yes, there's an image of snoopy on the tail. awesome: we're not sure how much time was invested in this 'red baron' bicycle but yes, there's an image of snoopy on the tail. awesome

via Bikeradar.com

6_medium

 Mikel Nieve nach der 19. Etappe. Total fertig, man schaut egal wohin – überall Fotografen.

Es gibt Weight Weenies und es gibt extreme Weight Weenis. Zu der letzteren Kategorie gehört Andrey Amadour vom Team Movistar, immerhin 29. der Gesamtwertung. Sich Löcher in die Träger der Bibshorts zu schneiden ist schon Hardcore.

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via Podium Cafe

 Coke ist vielleicht doch nicht so schlecht – jedenfalls nicht für Antonia Flecha:

Coke can be a riders best friend - Juan Antonio Flecha.2012 Giro d’Italia - Stage 19 by Edward Madden / dotcycling.com on Flickr.

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Und St. Martin sah den nackten Mann am Straßenrand und schenkte ihm … ein Rad.

Aus der Serie: Highlights des Giro d Italia. Ganz fest auf dem Plan von Harald und mir der Giro Ereignisse die wir bei unserer nächsten Tour noch nachstellen werden.

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Reminiszenzen an den Giro d’Italia 2012

Der Giro d’Italia 2012 – was für eine Spannung. Reminiszenzen – was für ein Wort.

Letzteres mußte ich erst einmal auf dem Web nachschauen um es auch ja richtig zu schreiben. In der WordPress Rechtschreibprüfung ist das jedenfalls unbekannt.

Sven, äh Harald (Hallo Blizzrad!) und ich trafen uns heute um 19 Uhr am Kuhsiel um eine gemütliche 60 km Runde zu drehen. Vordergründig. Hintergündig wollten wir auf unserer Tour die wichtigsten Momente des Giro d’Italia nachstellen. DAS MACHEN WIR JEDES JAHR SO, SEITDEM WIR UNS KENNEN:

Der Giro d’Italia begann am 5. Mai mit einem individuellen Zeitfahren in Herning, einer kleinen italienischen Stadt in Dänemark.  Das Zeitfahren wurde gewonnen von Taylor Phinney, einem jungen Amerikaner. Dieser historische Moment wurde von einem jungen Bremer nachgestellt:

Tja, ziemlich schwer zu entscheiden, welches Foto vom Giro und welches von heute Abend ist, oder? Tip: Beim Giro wird im Regelfall ohne Lampe am Rad gefahren!

Einer der Stars beim diesjährigen Giro war wie zu erwarten Mark-Yoko Cavendish. Seine Antritte bei den Zielsprints waren von einer unglaublichen Dynamik geprägt.

Leider gingen uns bei diesem Bild die Statisten aus, also: Tyler Farrar links und Roberto Ferrari rechts imaginieren. Wie man dann übrigens stilvoll im Ziel jubelt mit der entsprechenden Nonchalanche einer Deutschen ohne „Ich freu‘ mich jetzt tierisch“-Gene zeigte uns Yoko-Ina Teutenberg bei der Tour De Idaho gestern:

Beim Giro  ging es derweil ziemlich schnell in die Berge. Da es in Dänemark davon leider nicht allzuviele gibt, mußte der Giro dann zwangsläufig in Norditalien durchgeführt werden. Eine gute Show lieferte dabei der junge Kolumbianer Rigoberto Uran Uran (Auf Deutsch Rigoberto Atom Atom), den wir hier beim Aufstieg am Stelvio sehen.

Dieses Foto in Niedersachsen nachzustellen ist aus verständlichen Gründen schwierig, uns aber dennoch gut gelungen.

Mit ein wenig Fantasie kann man sich aber fehlende Elemente der Bildkomposition gut vorstellen.

Zurück zu Mark-Yoko Cavendish. Der hatte etwas Pech als er auf der 18. Etappe im Sprint knapp von dem jungen Italiener Andrea Guardini im neon Jersey geschlagen wurde. Er ärgerte sich dabei gewaltig, zumal er ja auch extra Frau und Kind gebeten hatte zu kommen und ihm beim siegen zuzusehen. Na, da hing der Haussegen wohl erst mal schief, auch wenn das Kind ohnehin noch nichts mitbekommt. Bei seiner Frau ist man sich nicht so sicher.

Cavendish clearly frustrated that Andrea Guardini beat him in the sprint. Cav later tweeted, "Pretty angry to be beaten when my team set me up like today. I was lazy & left the sprint 50m too late. @andreaguardini was FAST! Congrats"

Wie jedes Jahr endete der Giro in Mailand. Vor der imposanten Kulisse des Mailänder Doms und seinen beiden Kuppeln („il due cuppola grande della cathedrale di Milano“ bei 1:55).

Unser Abend hingegen endete mit einem Sonnenuntergang vor den Brückenpfeilern der Energiewende.

Danke an Gerit für die Fotos. Gerit ist ein cooler Typ: Gelbes Pinarello Vuelta, komplette Campa Chorus Gruppe und Campa Atlanta 96 Laufräder. Danke an Harald, war gut. Bis morgen dann.

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No country for old man

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