
Weihnachten bei Familie Campagnolo zuhause. Via Mila
no Fixed.
Weihnachten irgendwo anders.
Eingeordnet unter 2012, Design&Fashion, Mob
Zum Thema „Duschen“ fallen mir beständig drei Dinge: Jutta vK und Chiharu Iijima auf der weiblichen Seite und die Jugendherberge am Dümmer See, wo ich zum ersten mal mit meinem Rad duschte. Soweit zur Erotik heute.

José Manuel Fuente Lavandera washing his bike in the shower like I do.
via Il Dolore
Dann aber auch Norman Bates.
Und Malaria.
Interessanter Artikel aus „Italian Cycling Journal“ über eine Italienerin (?) die um die Welt geradelt ist. Wobei ich das ja immer so ein wenig schwer zu definieren finde, denn es gibt ja soviel Wasser auf der Welt auf dem man nicht radeln kann.

From her website, Wanderlust:
„From the beginning, everybody told me I wasn’t ready. Without a sponsor or money, without a technical and medical support team, with only eight months of training on a bicycle, I was not ready to leave and should delay the entire endeavour for at least another year. I got a lot of laughs in the early days. Nobody believed I would make it, certainly not all the way around the world, averaging 200 km a day without rest. I was not an athlete and not a cyclist. In fact, there was nothing to qualify me for such a huge undertaking. Nothing but willpower and the determination to finish no matter what. I was out to prove everything is possible. That we can do things that are greater than ourselves.
If I had waited for the perfect level of fitness, the perfect cycling techinique and mechanical know-how, the perfect weather conditions, the support, the money, doubtless I would never have left at all. I believe that many people put off making their dreams a reality, waiting for the right time or the right conditions. There is no such thing. The right time is now. ‘One day’ is just another way of saying ‘never’.
So I hopped on Pegasus, and pedaled out of Naples on July 23rd, 2012. From the get-go, there were problems. My shifter broke and I cycled 2 weeks in either the highest or lowest gear. My iPhone fell, the screen smashed in. The first month involved a lot of adjusting to just being on the road, ironing out all the inevitabile kinks and problems that are impossible to predict. Before I knew it, I’d crossed America. The further I got, the more people began following my endeavour. Soon I was being literally propelled along by an international support team of friends, strangers and well-wishers who kept me going morally and financially and without whom the journey would have been far more difficult and failure a real possibility.
And the difficulties were numerous. I joke that I may be one of the most unlucky people in the world, but if everything I encountered in the 5 months on the road are anything to judge by, there may be some truth in this:
Twenty-nine flat tires, gear/shifter problems, 6 broken spokes, broken pedal. There were four serious falls (involving blood and bruises). 70% of the journey was against strong headwinds; between 100 – 160 kmph in New Zealand (No joke, I had to walk, it knocked me over twice and actually lifted Pegasus in the air, bags and all). Crossed 6 mountains, the Australian Nullarbor, got diaharea and throat infection in India, cycled four days through a cyclone, dog attacks in Turkey, magpie attacks in Australia and to finish, -9 degrees and snow upon re-entering Italy.
As I’m writing this, I’m just under 400 km from the finish line. It feels like 10,000. Every day is a fight just to keep pedaling. The moment I stop, all I can think of is curling up somewhere and sleeping. It’s hard to believe the journey is almost at an end. Some days it feels like it will never end. Even my dreams involve planning routes and pedaling…endlessly. Pegasus is pretty tired too. We’ve conquered many challenges together.
More often than not, I wondered whether I had what it took to see this endeavour through to the end. I guess I have my answer. And I guess too, I’ve proved my point: we can do things that are greater than ourselves. You don’t need to be rich, famous, talented, or anybody at all to do something extraordinary. The sky is NOT the limit. There are no limits, only social, cultural, religious and self-imposed limitations. If we can break through those, I believe humans are capable of going much further both as individuals and as a species.“
* Travel by sea and air is allowed to achieve 24,900 miles but a minimum of 18,000 miles must be ridden.
Frohe Weihnachten allerseits. Bei Rewe stauen sich die Schlangen vor der Kasse zurück bis zur Fleisch- und Käsetheke, die Geschenke liegen unter dem Baum, die Kinder sind schon aufgeregt und draußen stehen geschmückte Fixies auf Kopfsteinpflaster.
Na gut, es stehen nicht gerade hunderte von Fixies in den Straßen Bremens. Eigentlich nur eins. Eine Testversion von Björns Simonato mit provisorischem Sattel und Kurbel. Das ist vermutliche der letzte Aufbau für dieses Jahr, es sei denn ein Wunder geschieht und die Internethändler dieser Welt schaffen es noch Zeuch bis zum Jahresende nach Bremen zu bringen. Eher unwahrscheinlich.
Wie man hier gut sehen kann ist das Rad noch weit davon entfernt fertig zu sein. Fünf gleichfarbige Kettenblattschrauben ist natürlich ganz weit weg von „perfekt“.
Alles Gute zu Weihnachten.
Mein Sohn Henri hatte im November einen Verkehrsunfall der zu der völligen Vernichtung seines eigentlich doch sehr schönen grünen Giants führte.
Ihm selber ist zum Glück recht wenig passiert aber für einen dreitägigen Krankenhausaufenthalt reichte es alle Mal. Als treusorgender Vater war es wir nun eine Pflicht und ein Vergnügen für einen adäquaten Ersatz zu sorgen, auch wenn das Verständnis von ‚adäquat“ zwischen meinem Sohn und mir durchaus unterschiedlich ist. „Adäquat“ für meinen Sohn heisst, im Prinzip, egal was, Hauptsache es rollt und bringt mich zur Schule und hey, gibt mir das restliche Geld damit ich mir Black Opps II und Grand Theft Auto 5 kaufen kann. „Adäquat“ für mich bedeutet stundenlange Gedankenspiele, ob nicht vielleicht doch die Campagnolo Delta Bremsen aus der goldenen NOS Teilekisten mal langsam verbaut werden sollten.
Wir einigten uns dann darauf einen blauen Chesini Rahmen zu verwenden, der eigentlich schon als Rennrad mit Shimano STI Ultegra 10-fach für ihn aufgebaut war aber nie gefahren wurde, und daran die Komponenten des Giants zu bauen. Mein Sohn möchte nämlich gerne einen flachen Lenker und Schaltung am Lenker. Also wurde quasi alles was heil geblieben ist von dem Giant auf das Chesini transplantiert. Als Lenker habe ich dann aber doch etwas gekauft was nicht ganz so breit ist wie das Arschgeweih von Cindy aus Marzahn. Und bei dieser Gelegenheit kam dann noch ein alter, gebrauchter aber eben sehr bequemer Fizik Arione als Sattel zum Einsatz.
Das Vorderrad des Giant (Spinforce Eigenmarke) war komplett zerstört, das Hinterrad aber noch prima in Schuss. Rein zufällig hatte ich ein goldenes Campagnolo Khamsin Vorderrad erstanden, dass auch nicht schlecht zu dem Teil passte. Ebenso mussten bei dem Unfall die Kurbel und die Pedale dran glauben, so dass ich die originale Shimano 600 Trikolore Kurbel nahm und dafür gut passende blau eloxierte MKS Touring Pedalen kaufte.
Zusammen mit dem notwendigen Licht sollte das Ergebnis ausreichend sein um meinen Sohn „adäquat“zur Schule zu bringen ohne dass man sich als fürsorgender Vater schämen muss oder er von seinen Klassenkameraden gemobbt wird.
So, jetzt muss das Ding nur noch in Geschenkpapier eingeschlagen werden, dann kommt noch ’ne Schleife drum und ruckzuck liegt es unter dem Weihnachtsbaum.
Eingeordnet unter 2012, Chesini Gran Premio, Mob

Die Beine von Robert hatten wir ja schon einmal auf dem Cyclyng Blog. Das brachte mich auf die Idee, noch mehr Beine zu posten: Die Beine von Radfahrern. Aus gegebenem Anlaß zusätzlich: Die Beine von Tom Boonen.

Alles Prima, bis auf die Schuhe. Aber sonst…klasse.
Eingeordnet unter 2012, Design&Fashion, Mob

Dan diesem Colnago Zeitmaschinenrahmen ist eigentlich alles vorbaut, was die Achtziger an ikonischem Material hervorgebracht haben.
Eingeordnet unter 2012, Gierige Räder, Mob