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Plus : + : SwissStop Reinigungsgummi

Gerade gibt es auf der TCC Website eine erhitzte Diskussion, wie man die Bremsleistung eines Rennrads erhöhen kann ohne gleich Scheibenbremsen zu montieren.

Es gibt das sehr verschiedene Ansichten über die Bremsleistung von verschiedenen Marken; ich persönlich glaube ja doch an die Überlegenheit von Campagnolo (z.B. die Veloce ist wahnsinnig günstig und bremst extrem gut), aber das ist Geschmackssache und ich habe natürlich auch noch nicht alle Bremsen dieser Welt ausprobieren können.

Andere, insbesondere teuere Beläge wie zum Beispiel von SwissStop bringen meiner Erfahrung nach nichts.

Eine gute Alternative allerdings sind meine Hayes Nine Scheibenbremsen an meinem Cannondale Bad Boy. Die Bremsen so gut, dass sie gar nicht anders können als bremsen. Und deswegen wird gerade jeder Trip in die Stadt mit dem Rad zur Qual, so als ob man den Brocken hochfahren würde oder jemand hinterhergeschleift wird. Aber Dank der Hilfe von Jörg wird dieses Problem bald behoben sein.

Letztens hatte ich in einem Anfall von Kaufrausch ein paar Radteile für die langen Winterabende gekauft und dann sah ich dieses SwissStop Reinigungsgummi für die Felgenflanken. 4 Euro, ganz schön teuer für einen Ratzefummel. Aber als ich ihn dann zuhause an meinen Ambrosio/105 Laufradsatz ausprobierte war ich doch überrrascht ob der Reinigungskraft dieses winzigen Teils.

1205 Der Reus Faktor Positiv 12

 

Die Flanken glänzten und glitzerten wieder nach intensiven Berubbeln mit dem Ratzefummel.

1205 Der Reus Faktor Positiv 11

Auf TCC wird nun behauptet, dass dieses Wunder nicht auf den exquisiten Mix von Zutaten aus dem Hause SwissStop zurückzuführen ist, sondern dass jeder gewöhnliche Radiergummi auch zu dem gleichen Ergebnis führen würde. Ich habe dass dann mit dem Radiergummi meiner Tochter ausprobiert.

Muss aber leider schreiben, dass außer einem pinken Schimmer in den Augenwinkeln keine Verbesserung zu sehen war.

Übrigens, wer dieselbe Hassliebe zu Hello Kitty wie ich pflegt, möge sich die Hello Kitty Hell website ansehen.

hello kitty peace

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Hello Fixie

Das wird ein Schock sein, aber ich muß gestehen, ich bin ein großer Fan von Hello Kitty.

Ich war sogar mehrmals im Sanrio Playland, einem Vergnügungspark in Tokyo, der fast zur Gänze Hello Kitty gewidmet ist: Hello Kittys Haus, Hello Kittys Tempel, Hello Kitty Restaurant, Hello Kitty Revue, Hello Kitty Geisterbahn usw.

Einfach großartig, besonders die Revue und währendKinder mit großen Augen aufd ie Bühn starren und rechts und links müde Väter die Augen schließen und anfangen zu pennen bin ich fasziniert und erfreue mich am Anblick.

Ja, Hello Kitty ist schon großartig und für alle die Hello Kitty nicht mögen gibt es ja immerhin Hello Kitty Hell. Dort gibt es einige eher außergewöhnliche Hello Kitty Produkte zu sehen.

Nun denn, so war meine Freunde auch groß beim heutigen Blog entry von Fixed Gear Girl Taiwan, meinem Lieblingsblog derzeit.

Also ganz ehrlich, was ist das eigentlich? Keine Ahnung. Aber mit dem Hello Kitty Logo kann es ja nichts schlechtes sein.

Sonst hier:

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Larissas Olmo

V O R  H E R

M I T T EN D R I N

F E R T I G

Ich warte immer noch auf das Photo von Larissa mit Ihrem Olmo.

Das war ein schönes Projekt, denn ich bekam ein schwarzes Olmo Speedy Gonzales von 1991, daß eigentlich noch sehr gut und Schuß war und sollte es für wenig Geld in ein feminines Rad für Larissa umbauen.  Es war erst das zweite Rad, daß ich speziell für jemanden Speziellen baute und nicht einfach wie das Pescarolo, ein Rad, daß ich gekauft, repariert und an irgendwen wieder verkauft hatte. Alle Räder haben irgendetwas, und das schwarze Olmo war auch speziell.

Larissa hatte ursprünglich Interesse an meiner blauen Gazelle Champion Mondial A Frame, aber die war von der Rahmenhöhe her zu groß. Tobi, der Jäger der verlorenen Ebay Kleinanzeigen kam schnell mit dem Olmo an und das kurz vor Weihnachten. Als ich aus dem Urlaub war und die bestellten Teile da, fing ich an zu basteln.

Basis ist ein schwarzes Olmo mittleren Geröhrs. Ösen an Gabel und Strebe, eigentlich erste inmal eins chlechtes Zeichen. Die Gabel ist verschromt, ebenso wie der Hinterbau unterverchromt ist. Einige vond en Decals sind ab oder in Mitleidenschaft gezogen, aber da der Lack schwarz ist läßt er sich gut ausbessern. Im Gegensatz zu meinem neongelben Bottecchia, wo mein Versuch den Farbton zu treffen so endete, als dass das Rad jetzt ’ne Überdosis Eigelb an der Kettenstrebe abbekommen hätte.

Das meiste an dem Rad ist Shimano 105 , Serie 1050: Bremshebel, Rahmenschalthebel, Umwerfer, Schaltwerk, Kurbel, Bremsen, Naben. Alles natürlich total verdreckt. Ds musste ich erste inmal alles komplett auseinanderbauen und reinigen, fetten und ölen. Dabei verschwanden mal wieder ein paar Quadratkilometer Ozonschicht über Bremen infolge übermässigen Chemikalinegebrauchs. Ich war total high und musste erst einmal eine Woche uaf Entzug, was die Fertigstellung des Rades weiter verzögerte.

Das Lenkerband musste auch weg und ebenso die Reifen.  Die Vorgabe war etwas zu basteln mit den Haupttönen Schwarz, Pink und ein wenig Chrome/Silber. Etwa so ähnlich wie dies hier:

Tobi hatte schon neue Look Pedalen und Schwalbe Ultremo Reifen in Pink organisiert. Ich kaufte dann dazu noch einen passenden und günstigen pinken Frauensattel, pinke Bremshüllen und pink eloxierte Ventilkappen und Endkappen. Pinke Kettenblattschrauben gab es nicht, deswegen musste eine goldene als Markenzeichen herhalten.

Beim Zusammenbauen gefiel mir, das Schwarz und Silber die Haupttöne sind und Pink nur die Silhouette betonte: Außen an den Reifen und oben am Rahmen durch die Hüllen. Ein pinkes Lenkerband wäre nun zuviel des guten gewesen,  zumal es auch schwierig war das genaue Pink für das Lenkerband zu bekommen. Ich glaube das ist ein typischer Fehler. Man versucht alles mit einem oder zwei Frabtönen zu machen, scheitert aber daran, dass man dann mit vielen ähnlichen Tönen einer Farbe endet. also wenn ich mir mein altes „oranges“ Cervelo ansehe …..

Also wickelte ich ein schwarz glänzendes Fiszik Lenkerband, was unheimlich gut zu dem Olmo passt. Dadurch bekommt es so einen leichten Leder/Club Touch:

 Schön. Der Rest war dann schnell gefunden und drangebaut. Da die Orginalkomponenten verwendet wurden, gab es auch keine Kompatibilitätsprobleme. Die Bremsen waren schön knackig und ich verwende beim Aufbau immer diese sehr schönen und günstigen Xtreme racepads von Rose, auch wenn die epochal nicht stimmen. 

Eines Abends kamen Larissa und Tobi und halten das Olmo ab. Es ist immer schwierig sich von einem Rad zu verabschieden, aber in diesem Fall war es schon einfacher, da die beiden happy mit dem Ergebnis waren. Ich hoffe, daß ihnen das Rad noch viel Freude bereiten wird.

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Lilac Angel for Larissa

Over the last three weeks I assembled this bike for the girlfriend of a cycling buddy in Bremen. He wanted his girlfriend to start riding and she asked for something that looks good and suits her personal taste.

Tobi (the guy) was able to buy an old OLMO Speedy Gonzales dated from 1990 or 91 with a complete Shimano 105 7-speed setup for less than 20.000 Yen. It took me two weeks to deassemble the whole bike, grease all parts, spot-repair some rusty patches and scratches, grease, lubricate and adjust headset and bottom bracket as part 1 of this project.

Larissa wanted to have some combination with black and lilac as the dominant colors and chrome and white in the back. As they are still young and work in poorly paid jobs (hospital, kindergarten) they didn’t wanted to spend too much money. As opposed to professors working in poorly regarded academic institutions that regularly poor thousands of Euros into the garage equivalent of Greece.

We decided on the main components and technical specs and we purchased the necessary spare parts such as chain, cabling, handle bar tape, brake pads, new saddle, Look pedals and new Schwalbe Ultremo tires. In the end we spend less than 35.000 Yen in total on this bike which was somewhat within the budget.

I think the result is a good looking, feminine bike with a sensible design. The main color is black with lilac cables, saddle and tires outlining the contours of the bike. White is the second colour within the triangle of the upper, lower and saddle tube. Design wise everything fits together.

From a technical point of view the bike is now in good shape and the Shimano 105 components work very well. Shifting is smooth and the braking is now super-aggressive. During the project I found out that the outer chain ring had to be exchanged but I was able to buy a NOS Shimano one from the Eighties as replacement.

As the original components were used there were hardly any compatibility issues. Only the truing of the rear wheel took quite along time in order to get the right mix of tension, torsion and trueness in both directions.

If there is one thing I love and hat it is the glossy black handlebar. It looks very good and very sexy – the combination with black leather would be perfect. However it is a pain to wrap the handle bar with this tape from Fizik and I would recommend to use it only with „pure“ handlebars, in other words, don’t try to wrap brake or shift cables with it.

Larissa was happy when she picked it up on Sunday and so was her boyfriend. I had fun doing the consulting and assembly. Having done previously the Pescarolo and the Kotter, this has been the third bike I assembled for someone else. This will never become a work to earn a living, however the combination of doing something with my hands and making people happy is a quite satisfying one.

More pics are here.

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