Tagesarchiv: 28. Februar 2013

6 – Eleven

Vor langer Zeit in Japan gab es einmal einen Rahmenbauer und der hieß Yoshi Konno. Der baute die wunderschönsten Rahmen für Keirin Fahrer, Koichi Nakano und viele viele mehr. Er war ein typisches Kind des Wirtschaftswunders in Japan, das einen sehr straken Impuls durch die olympischen Spiele 1964 in Tokyo erfuhr.  Später baute er dann sogar Stahlräder für Specialized in deren Anfangsjahren. Leider war er auch Alkoholiker und bei einem Verkehrsunfall mit fünf Toten 1995 überlebte er zwar, allerdings querschnittsgelähmt. Sein Bruder Hitoshi baute Cherubim auf, das heute von dessem Sohn erfolgreich geführt wird (räumt regelmässig bei der NAHBS ab). Einer seiner Lehrlinge, Makino baute ebenfalls sehr erfolgreich Bahnradrahmen für die Keirinwelt in Japan. Yamaguchi, der später in die USA zog hatte ebenfalls bei Konno als Lehrling gearbeitet.

Na ja, alles egal, jedenfalls hat so ein Laden in den USA das Thema 3rensho aufgegriffen und daraus 6 Eleven gemacht. Das wiederrum ist eine Anspielung von Andy Hampsten, der für das Seven Eleven Team fuhr.

„3 Rensho“ bedeutet übrigens „drei konsekutive Siege“; ist beim Keirin vermutlich eher schwierig und selten.

Bilder via Prolly.

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übrigens auch mit Soyo Reifen. Wer Interesse an so etwas hat bitte bei mir melden, ich könnte die aus Japan besorgen. Sind aber alles andere als billig.

 

 

 

 

 

 

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NAHBS 2013: Wunderfrauen Bahnrad

BILENKY’S AMAZING WONDER WOMAN TRACK BIKE via Bike Rumour

Ich muß gestehen, mein Verhältnis zu Amerika ist etwas ambivalent. Einer meiner besten Freunde in Japan ist Amerikaner. Mit David bin ich 2011 die Transalp gefahren und wir haben gemeinsam in Sporthallen und auf Tennisplätzen übernachtet. Und anschliessend waren wir noch eine Woche gemeinsam unterwegs in Italien. Und nicht ein einziges Mal haben wir uns gestritten. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite habe ich einmal fast drei Jahre als Manager einer amerikanischen Firma in Japan gearbeitet. Ich dachte damals nach fünf Jahren Japan hätte ich das Thema Kulturschock hinter mich gebracht, aber als ich für die Amis arbeitete ….. oh Mann. Ich hatte einen Chef, der kam am Montag morgen aus Singapur angeflogen, setzte sich in mein Büro und hörte nicht auf zu reden, bis er am Freitag wieder im Flieger war. Am Anfang habe ich ihn noch in ein gutes Restaurant geführt. Da er aber von Essen und Ambiente nichts mitbekam ging es danach nur noch zu McD. Wahrscheinlich kriege ich jetzt Einreiseverbot von der Homeland Security.

Daher finde ich den Anblick der amerikanischen Flagge und mit amerikanischen Flaggendesigns verziertes Sportgerät eigentlich nicht so prickelnd. Eigentlich. Aber Wonderwomen Track Bike von Bilenky hat was. Ich wünschte meine Freundin würde so etwas fahren. Meine Frau wäre auch OK.

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Das ist jetzt aber der vorletzte Beitrag über die NAHBS 2013.

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