Tagesarchiv: 5. März 2013

Bei Tom Boonen zuhause im Wohnzimmer

bom-toonen

Mich würde interssiren wie hoch dieser Stück Möbel ist und evtl. noch weitere Fächer für die Aufnahme weiterer Steine vorhanden sind. Tom Boonen finde ich ja grundsätzlich erst einmal sympathisch auf der einen Seite, auf der anderen Seite hätte er durch mehr Disziplin auch mehr aus seiner Radsportkarriere machen können. Die Frage ist allerdings auch: Warum? Auf dem Sterbebett hat noch niemand bedauert. „Ach hätte ich doch mehr gearbeitet“ sagt man.

via Milano Fixed

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Fit zum Saisonstart

OK …. das also ist dänischer Humor.

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Fixed Beards Bremen: Unfix my heart


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„Der Morgen dämmert, die Wolken hingen tief / ich wusste nicht mehr ob ich wachte oder schlief/ die Augen verquollen von tausend Tränen, ja wenn sie doch endlich einen Sinn bekämen…“

Kennt das noch jemand? Genau, HH Milch mit „Fräulein Meier“ von ihrem tape „Barbecue of South Fork“, Ulan Bator Records Hamburg 1984. Hatte mir mein Freund Dirk Ehlert mal geschenkt. Kennt ja jeder.

Ich war amWochenende in Hamburg mit einem Haufen Studenten und fühlte das Alter. Nach dem Abendessen am Samstag rief ich sie dazu auf jeden Fall am nächsten Morgen um 9 Uhr zum Workshop zu erscheinen, nach Möglichkeit nicht in Zombiemässigen Zuständen. Um Acht sass ich beim Frühstück und da kamen ja schon die ersten beiden…. alledings nicht aus dem Bett sondern direkt vom Fischmarkt mit Tüten Aal in der Hand. Schon mal versucht einer Gruppe von Halbzombies Wissenskreierung in Organisationen beizubringen? Es klappte besser als erwartet, aber ich war auch froh als der Tag vorbei und ich im Bett war. Deswegen verpasste ich den ersten sonnigen Tag des Jahres in Bremen und als ich am Montag morgen aufwachte und feststellte, dass ein weiterer sonniger tag folgte, beschl0ß ich diesen zumindestens teilweise auf dem Rad draußen zu verbringen nach all den langen Tagen in der Muckibude.

Ich machte mein Canyon Positivo fertig, dass ich bestimmt seit Oktober oder November nicht mehr bewegt hatte. Alleine schon das Anziehen war mühsam und mir wurde klar, dass ich mich nicht in dem Körper mit der allerbesten Kondition aufhalte. Aber ich wollte es auch nicht übertreiben und freute mich auf das schnelle Canyon mit den neuen HplusSon Schluppen.

Na ja, also wenn man nach so langer zeit mal wieder fährt ist es schon ziemlich lahm, zumal ich zunächst auch noch fies gegen den Wind fahren musste bis ich endlich auf dem Wümmedeich war. Die Steigung hoch über die Autobahn am Horner Freibad, der Gavia Bremens, war schon ziemlich anstrengend und ein doofes Peugeot Fixie klebte auch noch die ganze Zeit an mir. Ja, diese Autobahnüberquerungen können ganz schön gemein und fies sein, Menschen aus anderen Bundesländern wissen das oft nicht zu würdigen.

Auf dem Deich war es erfreulich leer und schwups war ich schon auf der Ritterhuder Strasse und fuhr dann weiter Richtung Worpswede, wo die beliebte „SOS Berge“ Notrufsäule steht (in etwa). Ich hätte mich doch vorher rasieren sollen, denn jetzt wurde mir so richtig heiss. Und dann so ganz alleine, ohne meine Fixed Beards Bremen Freunde, mir wurde ganz einsam um das Herz.

Weiter ging es dann nach Worpswede rein über den Sandberg und dann Richtung Worpshausen. Ich bin diese Strecke schon extrem oft gefahren, meistens sind das zwischen 2 und 2 1/2 Stunden Fahrspaß. Nee, eigentlich nicht, da sind jede Menge Autos auf der Strecke und landschaftlich schön ist die auch nicht wirklich. Aber es ist nun einmal die erste Strecke die ich in Bremen selber ausgekundschaftet habe und die ich am allerbeste kenne. Erstaunlicherweise wurd eich jetzt so richtig langsam, teilweise kroch ich mit 23 oder 24 Sachen über die Straße. Ich schob das auf den Gegenwind und auf meine miese Kondition. Als ich aber einmal zum pinkeln rechts rausfuhr, stellte ich fest, dass mein Hinterrad sich überhaupt nicht mehr drehte. Das hatte zwei Gründe, zum einen war die Hiterradbremse sowie viel zu nah an der felge, ich war also die ganze Zeit mit angezogener Bremse gefahren – supertolle Trainingsidee! Und zweitens hatte sich bereits eine Speiche an dem HplusSon Hinterrad gelockert, so dass das Ding auch noch eierte.  Toll- da hätte ich mir ja gleich einen Sack Rüben hinten an das Rad binden können.

Nachdem ich die Bremse gelöst und die Felge wieder einigermaßen zentriert hatte ging es weiter nach Quelkorn und nach Fischerhude. Von da aus dann nach Borgfeld und ab nach hause. Vor drei Jahren war das eine Pendeldistanz Yokohama – Tokyo, aber heuer hat mich das wirklich sehr angestrengt. Aber ich bin froh mal wieder auf dem Hobel für eine längere Zeit unterwegs gewesen zu sein. Die Saison mag beginnen.

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Bärtige Grüße.

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