Tagesarchiv: 4. Mai 2014

RTF Roter Fuchs: No dogs allowed

Wir waren also nun in der Ortschaft Flecken Greene im voll erschlossenen Neubaugebiet.

spielstrasse-blau1„No dogs allowed.“ (Tom Hanks ab etwa 08:58)

Und machten uns weiter auf den Weg, denn wir hatten noch gut 100km vor uns. Zusammen mit Racer X bildeten Hannes und ich eine richtig gute Truppe. Racer X mit Cervelo und Zeitfahraufbau zog uns überwiegend durch die flachen Stücke, von denen es leider viel zu wenige gab. An der nächsten Steigung zum Wenzer Berg zog es uns davon und wir dachten, dass dies das Ende unserer Freundschaft mit Racer X wäre. Aber er wartete bei der Abfahrt auf uns. Dann ging es, unvergesslich durch Grünenplan, eine Ortschaft die ich mir aus verschiedenen Gründen gemerkt habe. Die Streckenführung führte uns zunächst über wenig sinnvolle und im Kreis führende Steigungen und Abfahrten die sich im wesentlichen auf und um das Gelände der Firma Schott konzentrierten. DAS erfuhr sich in etwa wie eine Werksbesichtigung. Trotz aller Umwege, wir verbrachten viel zu wenig Zeit in Grünental. Wer hätte z.B. gewußt, dass hier einst Ludwig Ruhe eine Tierhandlung unterhielt, die sich zur größten Kanarienvogelhandelsfirma der Welt entwickelte (1993 dann pleite durch den Markteintrii von Tamagotchis)? Ich denke, wir in Deutschland können stolz auf unsere leistungs- und konkurrenzfähige Industrie sein, auf die Pioniere der früher Wirtschaftsjahre und dass was wir erschaffen haben, auch wenn es dann Grünental heisst.

Dem Labyrinth Grünenplans entkommen hatte ich die Gelegenheit hatte mich beim Anstieg auf den roten Fuchs abzusetzen. Oben am Kontrollpunkt machten wir eine längere Pause und füllten unsere leeren Batterien mit Bananen, Rosinenbutterstullen und Multivitaminsaft auf, den Lachsbrötchen waren hier weit und breit nicht zu sehen. Der rote Fuchs ist tatsächlich eine Waldgaststätte von der jede Menge Wanderer ihre Wanderung beginnen oder enden oder gleich sein lassen, um dort Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen.

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Lachs und Fuchs

Ganz am Anfang hatte ich einen anderen Fahrer in einem wahnsinnig häßlichem Outfit überholt. Nach dem ersten Kontrollpunkt passierten wir den wieder. Dachte ich, denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es zwei Menschen auf der Welt gibt, sie sich so etwas antun. Mein Glaube an die Menschheit ist aber nun wirklich naiv. Hier stand nun eine ganze Truppe von diesen Blut/Eiter oder Ketchup/Senf Fahrern aus Obernkirchen: Weltbekannt durch seinen Sandsteinabbau; das weiße Haus in Washington ist zum größten Teil mit Oberkirchener Sandstein erbaut wurden. Hätte es en Oberkirchener Modedesigner entworfen hätte es vermutlich eine rot-gelbe Fassade.

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I have nothing to offer but blood, sweat and tears (Winston Churchill, 1940)

Wir waren aber wegen dem Wetter doch recht nervös und machten uns auf den Weg zusammen mit einer anderen Gruppe von Triathleten. Einige hatten normale Rennräder, andere fuhren Zeitfahrräder mit hohen Carbonfelgen und Lenkeraufsätzen und dritte hatten wiederum orange Kompressionssocken an, die bis nach Giesen und Grünenplan strahlten. Mit dieser Gruppe zusammen fuhren wir etwa bis Bisperode, wo siich alle bis auf Racer X von Hannes und mir an einem Anstieg absetzten, um dann kurz danach und vor dem nächsten Kontrollpunkt eine Abzweigung zu verpassen, so dass wir dann doch vor ihnen an der Verpflegung waren. Wieder keine Lachsbrötchen.

Es waren jetzt nur noch 22 km bis zum nächsten Kontrollpunkt und wir fuhren jetzt wieder zu dritt auf eine ziemlich fiese Regenwand zu. Zwar achte die Strecke zweimal den Versuch vor der Regenfront nach rechts abzubiegen, aber es begann nun immer stärker zu tröpfeln und als wir schliesslich, Schieber überholend, am letzten Kontrollpunkt angekommen waren, begann es aus allen Eimern zu giessen bis nach Giesen. Es war nun klar, dass wir völlig durchnässt am Ziel ankommen würden.

Es ist nicht gerade hilfreich, wenn man dann an der Verpflegungsstation, aus einem Vorbaudach an einem Einfamilienhaus bestehend, das Essen unter, die Getränke weit vor dem Dach, steht und neben einem erzählt jemand davon, dass er nun aufhört und sein Rad in den großen weissen VW Transporter packt und zurück nach Giesen fährt. Unwillkürlich denkt man, wow, in diesem riesigen Transporter ist doch bestimmt ne Menge Platz, da passen doch locker das Rad von Hannes, Racer X und mir rein und .. tschüss Wetter, Sayonara Regen. Einerseits, anderseits mag es ja jeder denken, wenn man aber durch die Freundschaft in einer knallharten Männertruppe  (Racer X, Hannes und ich) gebunden ist, dann mag es auch keiner aussprechen. Und so setzten wir uns wortlos und ohne Murren wieder auf die Räder und fuhren die recht unerfreulichen letzten 22 km zurück nach Giesen. Ich hatte zwar Schutzbleche am Rad montiert, da der Regen aber von überall kam brachte das Recht weg. Richtig gut war das nur für die, die in meinem Windschatten fuhren. Am letzten Anstieg packte Hannes noch das ganz große Kettenblatt aus und Racer X ging die Batterie aus. Er hing nun in den Seilen wie die Zink Kohle Konkurrenz des Duracell Hasen. Ich hing irgendwo dazwischen. Dan kamen wir gemeinsam in Giesen an, den Moment hat Karin großartig im Foto festgehalten.

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Ankunft nass in Giesen

Und natürlich ist das wie jedes Mal: Die letzten Kilometer waren wirklich nicht spassig, aber wenn alles vorbei ist, ist alles toll und aufregend gewesen und man denkt nicht mehr an die Schmerzen. Ich habe aber am Samstag insofern weiter gedacht, als ich den Brooks Cambium C17 Sattel von meinem Rennrad abmontierte – das Teil ist über längere Distanzen einfach zu schmerzhaft, ich brauche etwas mit Loch in der Mitte.

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War was?

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Während Hannes und ich tief durchnässt und völlig aus der Facon ankommen, sieht Jonas mal wieder aus wie frisch von der Maniküre.

Die Zugfahrt zurück war wie immer lustig und ein wenig zu lang. Aber gearde noch lang genug um zwischen Sarstedt und Hannover komplett die Kleidung zu wechseln.

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Willi, immer noch ohne Helm

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Partyvolk

Neben allgemeinen renn- und radtechnischen Fragen, bietet die entspannte und unverkrampfte Atmospähre einer Zugfahrt die Möglichkeit auch einmal richtig interessante Fragen zu diskutieren, wie z.B. ob sich die anthroposophische Lehre Rudolf Steiners grundlegend verändert hätte, wenn es zur Zeit ihrer Entstehung bereits Masernimpfungen gegeben hätte. Die Bahn tut auch das ihrige dazu um die Zeit für solche Diskussionen bereitzustellen. Beide Züge waren verspätet, der letzte wegen eines Türdefekts, den die 54 jährige Schaffnerin und ihre 52 jährige Azubine vergeblich unter Kontrolle zu bekommen versuchten.

Epilog

Zwei Tage später wollten wir eigentlich in den Harz fahren, wenn ich mich richtig entsinne. Tobias, der sich listenreich durch eine Verletzung der Teilnahme entzog hatte eine Strecke vorgeschlagen (die er ja nun nicht mehr fahren musste) über 33 km und 45.400 Höhenmeter. Das gab dann den Ausschlag, dass ich nach und nach alle von der Idee verabschiedeten unter der Angabe verschiedener fadenscheiniger Gründe (Noch weiche Knie vom roten Fuchs, Minus Ein Grad auf dem Brocken zu kalt etc.). Nur ich musste dass nicht tun, denn es waren ja bereits alle draußen, was mir die Peinlichkeit eines Grundsuchens ersparte. Ich war dann aber doch ganz froh an dem bewussten Tag alternativ die Garage aufräumen zu dürfen.

Schön war’s und ich freu‘ mich auf das nächste Mal. Danke an alle Bremer und an Racer X, dessen Namen wir immer noch nicht kennen.

 

9 Kommentare

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Rote Füchse, rosa Lachse. Teil I.

Ich hatte schon viel vom roten Fuchs gehört. Hört man „Fuchs“, so denkt man „Lachsbrötchen“. 

Der typische Beginn einer RTF an einem Wochenende oder Feiertag: Abends wieder mal zu spät ins Bett, weil auf YouTube wieder bis in die Puppen wahnsinnig süße Robbenbabys beim abkalben und Tips wie man eine Shimano Di2 einstellt, angesehen. Nicht, dass ich so etwas hätte, weder eine Di2 noch ein Robbenbaby. Das abkalbt. Dann irrsinnig früh aus dem Bett, hastig gefrühstückt mehr recht als schlecht und ab zum Treffpunkt am Bremer Hauptbahnhof. Philipp, Thorben, Jonas und Willi (mit superschickem Rudy Helm!) waren schon da, später kam auch noch Hannes dazu. Ohne, dass jemand auf mich wartet käme ich nie aus dem Bett. Unglaublich, wie viel Volk sich morgens um 6 Uhr am Bremer Hauptbahnhof herumtreibt. Man sagt ja immer, vor allem wenn man älter wird, dass die jungen Leute von heute nur faul sind und im Bett lägen und Mortal Combat IV spielen, aber ich war erstaunt festzustellen wie viele junge Menschen beiderlei Geschlechts sich gut gelaunt am Morgen auf dem Weg zur Arbeit befanden – und das auch noch am 1. Mai – Respekt! Zunächst fand ich es etwas komisch, dass einige von denen ein Gyros Rollo zum Frühstück aßen, bzw. es wieder auskotzen während ihre Freunde relativ teilnahmslos weiter an ihrem Gyros aßen. Dann wurde ich aufgeklärt, dass die allgemeine Freude keineswegs von der Aussicht auf baldige Arbeit bestimmt war, sondern sich aus einer Mischung von Resteuphorie, Restalkohol und Restdrogen der verbrachten Nacht in den Bremer Clubs speiste. Diese junge Leute von heute: Faul, träge, zu nichts nütze und so weiter und so fort. Und Mortal Combat IV spielen’se auch nicht wirklich gut.

Nachdem Andreas dann auch zugestiegen war, reisten vier von uns mit dem Niedersachsenticket und die Herren Studenten umsonst.

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Umbertoooooo !

Neben uns lagen zwei weibliche Eurphorieleichen auf ihren Plätzen und stiegen irgendwo in der Provinz zwischen Bremen und Hannover aus. Sie erreichten bei weitem nicht das Niveau der beiden russischen Mädels, die uns im altmodischen Abteil des Diesellokzuges in den Harz vor einiger Zeit beglückten. Auch flirteten die Mitreisenden nicht mit uns, was wohl daran liegt, dass keiner von uns auch nur annähernd die Charmestrahlkraft besitzt, die Torsten auf die Damenwelt abfeuert.

Noch vor der Ankunft in Hannover beginnt es draußen feucht und unangenehm zu werden. Weiterfahrt mit der verharzten Lok Richtung Goslar, raus in Sarstedt, Willi jetzt ohne Helm der sich, nach Auskunft der DB nun auf einem Abstellgleis in Hannover befindet. Sarstedt? Ein unbedeutenter Ort, der bislang nichts weiter als die Trashing Grooves hervorgebracht hat, die es immerhin einmal zur Vorgruppe von Jingo de Lunch gebracht haben. Ob das alles so stimmt? Egal, eine gute Möglichkeit ein wenig Musik zu hören und nicht an weiche Knie zu denken.

8 km bis nach Giesen auf dem Rad, zum Glück im trockenen aber schon stramm durchgezogen. Hannes und ich schauen uns an un denken: Das Tempo fahren wir heute aber nicht den ganzen Tag. Andreas würde uns auch gerne anschauen und das gleiche denken, ist aber am letzten Hügel kleben geblieben. Giesen sieht an sich aus wie Giessen, nur ein wenig kleiner, wie der Name an sich im Vergleich ja bereits andeutet. Wir schaffen es nicht einmal ins Zentrum, denn auf der Marginale links erscheint etwas was aussieht wie ein Haufen gestapelter Debeukelaer Kekse und eine Turnhalle ist. Der Startpunkt. Das übliche RTF Volk ist da, die Adler aus Goslar, viele gelb-schwarze Hildesheimer und ein Haufen Bremer, teils bekannt, teils weniger. St. Paulianer sind bestmmt auch da, aber wie immer gut getarnt. So ’ne typische St. Pauli Jacke habe ich jetzt auch, Dank Uniqlo in Tokyo. Triathleten tauchen auch immer öfters auf.

Ich mache erst einmal ein Foto von der Damenumkleide (in der sich die Herrentoilette befindet nach Auskunft Philipps) und deren wunderschöne Armaturen und Farbgestaltung mich so sehr an die Schule ca. 1979 erinnern. All das ist in Giesen noch alive and kicking! Im Foyer befindet sich ein Glaskasten voll mit Pokalen die von den stolzen Erfolgen vergangener Zeiten künden. Ein Aushang informiert stolz über den letzten Erfolg des Vereins: „1. Patz des Damenvolleyballteams beim Dorffest 2009“. All dies ist so…. 1979.

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Das ist übrigens mein einziges Foto, was ich an dem Tag gemacht habe. Da mein rechter Daumen nass war, als ich versuchte mein iphone5 einzuschalten und nicht als mein rechter Daumen erkannt wurde, verlegte sich das iphone darauf den Code zu verlangen, den ich nie benutze und mir irgendwo aufgeschrieben, aber keinesfalls im Kopf hatte. An diesem Zeitpunkt hatte ich kein Smartphone sondern nur noch einen nutzlosen Elektronikkeks in der Rückentasche meines Jerseys. Genug des Müßigganges, es geht nun daran an den Start zu gehen und ein letztes Foto von den Bremern zu machen. Dies hat im Regelfall zwei Konsequenzen: Wir haben noch nie ein Foto hinbekommen, auf dem alle in die Kamera schauen. Und zweitens, wir machen immer Fotos gefühlte 30 Nanosekunden vor dem Start. Während einige von uns sich also in Positur bringen, schauen andere bereits wehmütig dem Feld nach, dass nun gerade zwischen blühenden Rapsfeldern auf noch trockenen Strassen Richtung Lachsbrötchen entschwindet. Unsere Chance sich in eine richtig schnelle Truppe zu mogeln sind dahin, und wir hoffen nur noch, dass die vor uns nicht die ganzen Lachsbrötchen (mit Kaviar obendrauf!) wegfuttern. Ist Schieber noch da? Gut, dann gesteht noch Hoffnung auf den Lachs.

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Einklicken, Helm auf (bis auf Willi) und einige bereits in Positur, andere noch nicht…

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…und da zieht das Feld schon wech – schade.

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Einem ist das egal, der denkt ohnehin nur an den Lachs und andere Fischbrötchen.

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Ein anderer hat wohl in den Wetterbericht geschaut.

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Weg sind sie, weg!

Zum Glück ist es weiter trocken. Jetzt heisst es also dem Feld hinterher zu hecheln,; aber das aufrollen von hinten, macht ja im Gegensatz zu dem abrollen von vorne Spaß. Und so ist das Tempo auf den ersten zehn Kilometern bis zu den Anstiegen am Hildesheimer Wald viel zu schnell und unvernünftig. Wir arbeiten uns nach vorne durch, aber irgendwann sind die Gruppen zu weit auseinandergezogen und wir schaffen einer nach dem anderen nicht mehr den Sprung in die nächste Gruppe. An der alten Blaupunktfabrik (die bauten das erste Autoradio der Welt, das wegen seiner Größe gera denicht mehr in einem Anhänger gezogen werden musste) schaffe ich im Alleingang fast noch den Sprung, nur noch 30 Meter vielleicht fehlen, aber dann falle ich wieder zurück und bin alleine. So kämpfe ich mich dann den Berg hoch und dort warten nicht nu die schnellen Bremer (Philipp, Jonas und Thorben) sondern auch die versprochenen Lachsbrötchen, Negerküsse (Schokoküsse ist sooo 2013), Marmeladenbrote, Sekt und Riegel, alles Dank der netten Unterstützung des einzigen Fünfsternehotels in Hannover : Kastens Hotel Luisienhof. Ohne die, käme wohl nur die Hälfte der Teilnahmer zu dieser RTF, auf keinen Fall Schieber.

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Ja, es gibt sie wirklich: Lachsbrötchen mit separatistischem Kaviar von der Krim und Gurken aus München (0:4).

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Äußerst zufriedenes Verlassen des Kontrollpunktes

Man versteht nun warum. Philipp haute sich gleich drei Lachsbrötchen rein. Ich nur eins, denn da ads mein erster „Roter Fuchs“ war, dachte ich, dass dies an den anderen Kontrollpunkten so weiter geht. Die anderen Kontrollpunkte waren dann allerdings mehr vom Charme bröselnder Prinzenrollen geprägt, doch dazu später mehr. Bald waren alle da. Willi hatte immer noch keinen Helm, wurde angemacht deswegen und entschied sich mit Andreas für die 113er Runde.

Ich wartete auf Hannes, und dann fuhren wir zusammen weiter. Nachdem es bislang trocken geblieben war, entschieden wir uns die 152 km Runde zu fahren und nicht die luschigen 113. Und wir bekamen auch gleich Begleitung von drei weiteren Fahrern, unter ihnen einem, den ich der einfachheithalber von nun an als Racer X bezeichnen werde. Zwei der Fahrer zogen wir mit zu ihrer langsamen Gruppe, die früher vom Kontrollpunkt gestartet waren. Racer X blieb mit uns, wir zogen uns gegenseitig in gutem Tempo zum nächsten Kontrollpunkt, der in einem voll erschlossenen Neubaugebiet lag.

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Ich habe zwar von bauen keine Ahnung, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Dinge wie Strom, Gas, Wasser, Strassen und deren Beleuchtung sowie etwas, was man unter dem Wort „Zufahrt“ kennt, zu einem voll erschlossenen Neubaugebiet gehört. Und nicht nur ein Kontrollpunkt mit Wasser, Bananen und Keksen. In der Ortschaft Flecken Greene.

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Racer X und ich im voll erschlossenen Neubaugebiet. Seltenes Foto, Racer X ist publicityscheu, ich nicht.

Wir fuhren dann weiter, aber das ist eine andere Geschichte und die wird morgen weiter erzählt.

Danke an Karen, Hannes und Niels für die Fotos.

Ein Kommentar

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