Blockpost.

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Gestern eine Tour mit Verzögerung. Wir wollten um 10 Uhr los, aber bis wir dann endlich alle auf dem Rad sassen und fuhren war es 12:30 Uhr. Und dann wollten wir eigentlich im Uhrzeigersinn die Corniche fahren, aber gleich die erste Abzweigung die wir nahmen war falsch und wir mussten einen bisher nicht gekannten höllischen Anstieg hoch. Das war schon die Wada/Kazahari Rindo Klasse, die wir aus Japan kennen, und daher gab es dann oben auch das typische Positivo Photo.

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Und das war übrigens noch nicht mal der Pass, das glaubten wir nur irrtümlich. Es war vielleicht keine so gute Idee, diesen Pass zuerst zu fahren, denn danach war erst einmal die Luft raus. Auch aus meinem Hinterrad und so brauchten wir die ganze Corniche zwischen Banyalbufar und Andratx plus zwei Kaffee und ein Omelette auf dem Marktplatz dort um uns wieder zu erholen. Das heisst die, die noch übrig waren.

Anschliessend dann zwei bekannte und bekannt schöne Anstiege von Andratx nach Es Capdella und von dort hoch nach Gallilea. danach waren wir dann wieder so fit, dass es noch eine irre Abfahrt bis nach Establishmentes gab.

Insgesamt 8:30 Uhr unterwegs mit Treffen und Anfahrt und gerade mal 80 km Rad gefahren. Das ganze ist Teil eines perfiden Plans, das Image gründlicher deutscher Planung, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in den Augen der Amis zu zerstören.

Ein Tag später

Es tröpfelt schon als ich mich auf den Weg zum Resort mache um die Truppe zu treffen und dann dauert es wieder ein einhalb Stunden bis wir zu dritt (Juliane, david und ich) auf dem Rad sitzen und richtig Alcudia fahren. Wir wollen raus zu dem Militärstützpunkt auf der nicht-Formentor Seite der Bucht von Alcudia. Dort ist gerade die halbe spanische Armee mit Luftunterstützung aufgefahren und probt die Invasion Mallorcas. Das ist das Druckmittel, dass die spanische Regierung in den Händen hält, um die Rückzahlung deutscher Euro Schulden zu verhindern. Tja, mit Reparationszahlungen ist hier ja wohl nichts, aber Deutschland ohne Mallorca – das wird hart für viele Menschen.

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Oder vielleicht müssen die Spaner auch gar nichts zahlen, wenn sie sich verpflichten die Strasse nach Kap Formentor immer in einem guten Zustand zu erhalten.

Wir sitzen im Cafe und schauen, was die Gegend fern und nah so bietet.

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Aber irgendwie ist heute die Luft raus. Das Wetter ist schwül, Lust zu fahren ist wenig da nach dem Tag gestern.

Dann machen wir eine schreckliche Entdeckung an der Küste:

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Riesige Tofubrocken sollen die Küstenlinie gegen Errosion sichern.

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Auf diese Art und Weise wird natürlich niemals die natürliche Schönheit japanischer Küstenlinien erreicht werden.

tetrapods

… wie sie hier exemplarisch zu erkennen ist.

Ich hätte niemals gedacht, dass sich Spanien technisch auf so einem niedrigen Niveau bewegt. Den Rest des Tages ärgere ich mich mit meinem Rad rum und bin auf der Suche nach einem Laden der es repariert. Endlich, um 17:00 Uhr ist es geschafft und vor lauter Frust und Dankbarkeit fahre ich noch den ersten Hügel nach Formentor hoch – und dann reicht es auch für heute schon.

Komischer Tag.

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Eingeordnet unter 2015, David, Juliane, Mob, Touren

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