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Größtenteils harmlos.

Last Exit Brooklyn. Nein Schnepke.

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Ist man zu fröhlich oder zu optimistisch über den Lauf der Dinge, dann ist es eine gute Idee „Last Exit Brooklyn“ von Hubert Selby zu leben. Braucht man nur einen schönen Sonntag, so reicht auch Last Exit Schnepke.

Trotz oder gerade wegen guten Wetter musste ich am Samstag arbeiten. Ich stand mit einem Kollegen im Autohaus Weller an der Weser und versuchte angehende Studenten davon zu überzeugen ihr Glück an unserer Hochschule zu versuchen. „Kann man bei einen Zahnarzt werden?“ Nein, wir haben nur Wirtschaftsstudiengänge.“ „Finde ich auch gut.“.

Am Abend gab es dann positive Abwechslung als Andreas sein Neri Romolo 2×2 bei mir abholte. Wir machten eine kleine Testfahrt durch die verwinkelten Wege um den Riensberger Friedhof und dann zeigte ich Andreas die Nordwestpassage durch die Schrebergärten zwischen Riensberg und der Parkstrasse. Schön war es, ein laues Lüftchen wehte durch die angenehn temperarierte Abendluft und in einer Laune des Übermuts versprach ich ihm am nächsten Morgen mit der therafit Gruppe um 9:30 zu fahren. Am liebsten auf meinem neuen Basso.

Ich weiß nicht welche Therafit Gruppe das war, es war mein erstes Mal. Waren das Frauen Anfänger 30plus? Oder Bremer Katholiken Ü40? Egal mit welcher Gruppe ich unterwegs bin, es sind immer die gleichen Frauen dabei (Silke und Caroline), nie irgendwelche Anfänger und ich bin vermutlich der einzige (ehemalige) Katholik. Und schneller als dreißig ist es sowieso immer.

Silke kam in rosa, Caroline im kleinen schwarzen, Jan war da, Sebastian auch, Andreas stieß später zu uns und die anderen waren mir neu. Bernd Rennies führte die Gruppe an Richtung Süden. Richtung Süden heißt, dass man erst einmal wie gewohnt Richtung Platzhirsch fährt, denn alle Wege, auch die Richtung Süden, führen über die Autobahnbrücke dort und den Deich dahinter. Über Borgfeld und Oyten und Achim kreuzten wir dann die Weser Richtung Werder und Schwarme. Irgendwie war ich nicht gut drauf, ich hatte ein wenig Richtung Luft zu bekommen; und da obwohl vorne fast ausschließlich Bernd fuhr und ich mein Puls recht niedrig war.

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Zuerst hatte Silke einen Platten. Da sie ja selbst in der Lage ist diese Dinge zu regeln, brauchte Sie quasi keinen Betreuungsaufwand und meine Hilfe wurde an sich nur beim pumpen benötigt. Ein paar Kilometer später hatte Jan einen Platten. Statt sich darum zu kümmern das Ding zu flicken, rief es nur: „Wo ist der mob?“ (ich stand genau hinter ihm), denn er verlangte eine mindest ebenso gute mechanische Betreuung, wie ich sie zuvor Silke gewährt hatte. Jans recht neuer Conti 4000S Reifen war hinüber, ein fieser langer Riss quer zur Fahrtrichtung durch die Seitenwand durch den man auf den Schlauch sehen konnte. Nicht gut und so entschloß sich Jan alleine auf den Rückweg zu machen. Er sollte halt doch besser einen Schwalbe Ultremo ZX verwenden. Oder auch nicht.

Die Gruppe, wir waren jetzt noch zu dreizehnt, machte sich dann weiter nach Bruchhausen-Vilsen und von dort aus an der Bahnstrecke lang wieder Richtung Norden. Wir machten einige lustige Abstecher durch den Wald, endlich war es auch ein wenig wellig und das fahren machte so richtig Spaß. Sollte dies wirklich das letzte Mal dieses Jahr gewesen sein?

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Und so kamen wir sviel zu schnell zurück nach Syke, Weye und dann am Deich entlang zum Weserwehr. Dort liess sich die eine Gruppe im Cafe nieder, doch auf mich warteten noch ein paar Aufgaben zuhause. Ich hatte auch gesehen, dass Philipp heute seinen neuen Carbonrahmen ausführen wollte; also machte ich mich mit dem neuen Panasonic auf den Weg zum Haus am Walde um das Wunderteil zu sehen. Und als ich ankam wartete es auch bereits dort.

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Wunder Aero Stevens von Philipp links, Wunder Nicht-Aero Panasonic von mir rechts. Noch weiter rechts: Sich wundernder Rennradfahrer.

Prima, damit war mein Tagwerk getan. Ich denke aber es macht Sinn in Anbetracht des anhaltend guten Wetters am Montag noch einmal zu fahren, am Freitag in Münster dann sowieso, ganz egal wie das Wetter ist: Bei schönem Wetter mit dem Basso, beim schlechten nun mit dem Panasonic.

Strava von heute.

Danke an alle die mitgefahren sind.

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Eingeordnet unter 2014, Blitzrad, Bremen, Mob, Silke, Touren

Heute. Früher.

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Eingeordnet unter 2014, Mob

Twiggy. Raleigh. Sechziger.

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Eingeordnet unter 2014, Design&Fashion, Mob

Cannondale Track Frame. Anfang der Neunziger.

Wenn noch einmal einen Alurahmen, dann nur diesen und auch nur für die Vitrine und nicht zum fahren.

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Eingeordnet unter 2014, Gierige Räder, Mob

Neri Romolo. Automatisch Manuell – manuell automatisch.

Ein Freund von mir, nennen wir ihn mal Umberto,  wünschte sich ein zweites Rad für die Stadt. Ein verständlicher Wunsch, wenn man bedenkt was er normalerweise fährt. So ein Rad würde ich auch ungerne mit einem Schloss an einer Laterne in der Innenstadt festschliessen. Man kommt nach fünf Minuten zurück, die Laterne ist noch da, das Schloss ist noch da, aber irgendjemand hat den Carbonrahmen durchgebrochen, um das Rad mitgehen zu lassen. Es erwischt halt immer das schwächste Glied in der Kette.

Das Rad sollte also klassisch sein, nicht zu teuer (mit einem Cervelo S5 als Maßstab ist dies auch nicht sehr schwierig zu schaffen) und funktional. Umberto hatte sich bereits vorher in das Raleigh von Sora mit der 2-Gang Schaltnabe von Sram verguckt, daher kamen also einige Anregungen.

Für den Aufbau hatten wir bereits einen sehr schönen, blauen Neri Rahmen organisiert, der hier im Detail beschrieben wird.

So ist es dann also geworden, zur Einstimmung einmal ein paar Ansichten:

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Irgendwann kamen wir dann auf die Idee vorne eine manuelle Schaltung mit einem klassischen Umwerfer und zwei Kettenblätter an der Kurbel mit einer automatischen Sram 2 Gang Nabe  ohne Rücktrittsbremse zu kombinieren.  Das ergibt dann 2 Gänge, die man manuell und zwei die automatisch geschaltet werden, insgesamt 4. Hat man dann vorne eine Kombination von 52/39 und hinten eine Übersetzung von 1:1 bzw. 1:1,36 und ein 16 er Ritzel entspricht dies etwa 52/39 kombiniert mit 12/16 oder einer Schaltweite von 1 Umdrehung vorne = 4,42 hinten bis 1 : 2,44 oder 181%. Bei einem Fixie für die Stadt macht 1:2,5 Sinn, also sollte das Neri sowohl für die Stadt als auch für schnellere Ausflüge tauglich sein.

Die Kette muss bei dieser Kombination natürlich gespannt werden und wir hatten keine Ahnung, was dies für die Funktionsweise der Getriebenabe bedeuten würde. Also besorgten wir uns erst einmal einen simplen Kettenspanner und legten los.

Dazu mussten zunächst die Laufräder gebaut werden. Vorne eine ungelabelte Novatec Hochflanschnabe mit DT Swiss Competition Speichen und einer Rigida Chrina Felge 32L. Umberto wünschte sich viel blickendes Chrom an seinem Rad, das schränkte die Auswahl etwas ein. Da das Rad für das raue Leben der Stadt konzipiert ist, wollte ich auf jeden Fall etwas stabiles und das ist meiner Meinung nach eine niedrige Felge mit Ösen (in silber). Da gibt es dann eigentlich nur noch im klassischen Look für einen bezahlbaren Preis die Rigida; hat man mehr Geld in der Tasche dann die H plus Son TB14. Die muss man aber mögen denn das Felgenbett ist relativ breit.

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Für das Hinterrad kamen die gleichen Felgen und Speichen in der 36L Version mit der Automatix Nabe zum Einbau. Da die Flansche symmetrisch sind ist das Einspeichen nicht besonders schwer. Ich war allerdings doch sehr über die Größe der Speicherlöcher in den Flanschen überrascht – gehören da an sich 2,34mm und nicht 2mm dicke Speichen rein? Hm.

Da der Moustache Lenker mit einer Dicke von 23,4 mm für die Montage von Rennradbremshebeln keine Schalthebelschellen ertragen kann, haben wir einen älteren Schalthebel am Vorbau angebaut. Das erinnert ein wenig an den Maschinentelegraphen  eines Schiffes.

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Maschinentelegraph am Rad und …

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… Maschinentelegraph im Schiff

Der Schaltzug verschwindet im Oberrohr und wird unter dem Tretlager durch das Sitzrohr geführt, wo er aus einem Loch auf der Rückseite heraustritt. Das Loch ist allerdings so hoch angebracht, dass eigentlich nur Kettenblätter 52 und größer verwendet werden können, sonst liegt der Umwerfer quasi auf dem Austrittsloch. Als Umwerfer selber hatten wir uns einen sehr schicken und chronisch unterschätzten RX100 von Shimano ausgesucht.

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Chronisch unterschätzter Shimano RX100 Umwerfer

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Schaltzugführung am Umwerfer. Reibungsfrei ist anders, funktioniert aber.

So, dann nur noch die Kette montieren und und hinten den Kettenspanner dran und testen. Die Kombination 52/39 funktionierte leider gar nicht, denn so ein Kettenspanner mit einem Rädchen hat eine begrenztere Kapazität als Daniela Katzenberger oder, von mir aus Thorsten Legat. Zum Glück hatte ich noch ein 46er Kettenblatt für eine Campa Kurbel mit 135 mm Lochkreis da, und siehe da, 7 Zähne Kapazität konnten irgendwie gehandelt werden. Also, testfahren nun.

Kurz vor dem Testfahren fiel mir dann ein, dass eine Bremse zu montieren hilfreiche Dienste leisten könnte. Beim fahren fiel dann schnell auf, dass die Nabe auf dem großen Kettenblatt, wenn die Kett gut gespannt ist, top funktioniert und automatisch schaltet, auf dem kleinen Kettenblatt rutschte die aber bei Belastung durch. Also kam uns die Idee ein normales Schaltwerk einzubauen, in diesem Fall ein Suntour Cyclone Mark II. Das ist meiner Ansicht nach eines der coolsten, leichtesten und chronisch unterschätztesten Schaltwerke auf dem Globus und passt daher perfekt zu dem Shimano RX100 Umwerfer.

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Schaltwerk, das nicht schalten darf, weil …

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… die Nabe daneben die Arbeit tut.

Das Ritzel der Nabe liegt allerdings so weit innen, dass man die Schalträdchen mittels der Begrenzungsschrauben nicht mittig unter das Ritzel bekommt, hier musste also noch einmal ein wenig getrickst werden. Wie, das verrate ich aber nicht, damit auch ja keiner diesen Aufbau 1:1 kopieren kann.

Getestet. Funktionierte dann im Strassenbetrieb – juhu. Wobei man sagen muss, dass die automatische Schaltung sehr gewöhnungsbedürftig ist. Da ist einfach kein Gefühl der Abschätzung, wann die denn nun einen Gang schwerer schaltet. Und wenn sie das getan hat und man hört auf zu treten, um eben wieder in den kleineren Gang zu kommen, hat man nicht das Gefühl, dass dies passiert, es tritt sich immer noch schwer. Bis man wieder anfängt zu treten und das Ding wieder einen Gang schwerer schaltet (nämlich in den 2.). Und so hat man irgendwie das Gefühl, dass das Treten immer schwerer und schwerer wird und das in Wirklichkeit keine Zweigang, sondern eine Unendlichgang Nabe ist, bei der man aber nur in eine Richtung schalten kann: härter.

Insgesamt bin ich sehr froh, dass dies alles mit Korrekturen zum laufen gebracht wurde und ich bin gespannt, wie sich das Rad und vor allem die Schaltung im Alltag bewährt. Das ist doch einmal etwas anderes als das x-te Rennrad aufzubauen. Einerseits. Andererseits hätte gerade dieser rahmen mit der kompletten Innenverlegung von Schalt-und bremszügen eigentlich eine schöne Schaltung verdient gehabt. Aber wer weiß, vielleicht bauen wir die mal nach.

Was gibt es sonst noch an dem Rad? Mal vorne und oben angefangen: Moustache Lenker mit 25,4 mm Klemmung, 23,4 mm Durchmesser und einem Drop von 4 cm. Ich hätte gerne einen flachen Lenker gesehen ohne Drop, aber den gibt es eben nur für 22,2 mm Durchmesser, also hätten wir auf Rennradbremsen verzichten müssen. Das wollten wir aber nicht.

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Bremshebel Shimano 600 gelocht mit Dia Compe Gummis.

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Lenkerband Fizik Microtex, einigermassen passend zu Sattel und Gummis.

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Bremsen Shimano 600, alles im Original.

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Kurbel Campa Centaur mit MKS Sylvain Stream Pedalen. Gibt es dazu eigentlich irgendeine Alternative? Die sind schmal, beidseitig fahrbar, stabil und sehen gut aus- trotzdem würde ich gerne mal etwas anderes verbauen.

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Sattel Gyes G6 auf Wunsch von Umberto mit ungelabelter BLB Aero Stütze auf Wunsch von mir.

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Hatte ich die schwarzen Michelin Dynamic Sport Reifen bereits veschwiegen? Gut. Noch ein paar schöne Details?

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Zwei Bitten noch zum Schluss:  Zollt dem chronischen unterschätztem Umberto auf diesem Rad bitte den gehörigen Respekt. Zweitens: Klaut dieses Rad nicht. Danke.

 

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Eingeordnet unter 2014, Mob, Neri Romolo

Klassisch unterwegs: Basso Fior di Loto Campagnolo Record

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Nach einer etwas längeren Reparaturzeit (den kompletten Sommer in Bremen) wegen eines eingeklebten Innenlagers bei dem Radhändler meines Vertrauens stand heute die erste Probefahrt mit dem Basso an.

Wenn ich Zeit habe setze ich morgen einmal ein paar mehr Fotos von dem Aufbau rein. Ich hatte mir den Rahmen vor ein paar Monaten über das Rennradforum organisert und wollte ihn gerne als mein Standard Rennrad für Bremen aufbauen. Ich mag die Basso Rahmen, mein blaues Basso Fixie ist irrsinnig agil und ich mag das Design der Rahmen mit diesen ulkigen Abdeckkappen für die innenverlegten Bremszüge im Oberrohr und der halb-integrierten Sattelstützenklemme. Meine Idee war CCC, also erstens Campagnolo, zweitens Carbon und drittens cehnfach. Das war teuer und brauchte etwas Zeit bis alles zusammengekauft war; vieles ist aus der Record Gruppe, aber auch von Chorus und die Bremsen sind sogar „nur“ moderne Veloce. Ich schätze aber gerade die sehr, die SKeleton Bremsen von Campagolo hingegen gefallen mir vom Design überhaupt nicht. Sehrschön fidne ich die Campagnolo Omega V Hochprofilfelgen, die passen auch farblich mit dem dunklen Eloxat gut zu dem Rahmen, der neben schwarz keine andere Farbe duldet.

Nachdem also sicher war, dass Werder in Augsburg heute verlieren würde, schwang ich mich auf das Rad und fuhr auf der westlichen Seite der Weser runter Richtung Riede. Wie neue Räder , nun einmal sind, sie fahren gut, meint man. Das hier ist vielleicht nicht ganz so schnell wie mein Canyon aber immer noch schnell genug. Oder vielleicht war ich heute auch zu lahm. Die Sitzposition empfand ich mit zunehmender Fahrt als immer unbequemer bis ich merkte, dass sich der Lenker langsam nach vorne drehte, weil ich ihn nicht fest im Vorbau fixiert hatte. Das Phänomen kenne ich schon, ähnliches ist mir bereits einmal auf dem Velothon passiert.

In Theddinghausen war Dorffest und ich musste durch die Menschenmassen wie ein Lachs gegen die Strömung  schwimmen. Schlimmer war allerdings der Geruch nach Pizza, Pommes und gegrillten Champignons, der mir zum Verweilen riet. Danach kam ich nach Werder und überquerte die Weser kurz vor Achim.

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Ich hatte wenig verlangen durch Achim und über die viel befahrene Straße zurück nach Bremen in den Süden zu fahren, zumal ich auch nur bessere Positionslichter montiert hatte. Also machte ich mich auf nach Oyten und Sagehorn, um dann am Wümmedeich nach Borgfeld zu fahren. Mittlerweile war es auch schon ziemlich dunkel und ich kam nun auf dieses blöde Stück rote Schotterpiste entlang der Bahnstrecke auf dass ich jedesmal komme, wenn ich alleine fahre und nie wenn ich mit einer Gruppe unterwegs bin. Nach 200 Metern hatte der Mavic Reifen einen Platten. Soweit zu der Haltbarkeit von diesen wirklich gut aussehenden Reifen. Ich hatte dann die Gelegenheit den letzten von meinen 25 Conti Schläuchen zu montieren, die ich im „Big Pack“ ziemlich genau vor einem Jahr gekauft hatte.

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Jetzt war es richtig dunkel und ich war froh als ich runter vom Deich und wieder in der Stadt war. Was mir dann zuhause die Möglichkeit gab das Stoppelkamp 83 Meter Tor zu sehen.

Das Basso fuhr sich gut, fast kein Unterschied zum Canyon. Hier und da muss noch ein wenig geschraubt werden. Vor allem am Vorbau.

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Eingeordnet unter 2014, Basso Loto, Mob, Neri Romolo

Sold: Cannondale Bad Boy Ultra MTB Modell 2005 Size L

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Zum Beginn der Cross Saison zu verkaufen; eine schnelle Alternative für Straße und Gelände

Diesen „Bad Boy“ habe ich 2005 gekauft für damals etwa 1.600€ und bin damit mehr oder wenig wenig in den folgenden zehn Jahren gefahren. Crossen ist nicht mein Ding, auch im Winter fahre ich lieber Rennrad, deshalb stand der Junge die letzten vier Jahre nur im Trockenen.

Die Größe ist „L“, die Rahmenhöhe etwa 50 cm, damit passt der Rahmen Fahrern die etwa 1,75 bis 1,90 groß sind.

Das Cannondale ist in einem sehr guten Zustand, es gibt keine Beulen oder Stauchungen und auch die Anzahl von Kratzern hält sich in Grenzen. Bremsen und Schaltung sind perfekt eingestellt, Verschleißteile wurden gewechselt und halten noch viele Kilometer.

Ausgewechselt wurden Kette, Reifen, Lenkergriffe, und die Scheibenbremsbeläge vor einem Jahr. Dabei wurde die hydraulische Bremsanlage entlüftet und mit neuer Flüssigkeit gefüllt, so dass nun wieder gut dosiert gebremst werden kann.

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Bremsen
Hayes hydraulische Scheibenbremsen hinten und vorne
Originalausstattung

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Schaltung
Sram X7 Rapid Fire Schalthebel
3 x 9 Gang mit Sram X-7 Schaltwerk hinten und Deore 3-fach Umwerfer vorne
FSA V Drive Kurbel und Kettenblätter

Laufräder
Felgen Mavic CXP22 geöst mit Cannondale Naben
Schwalbe CX Pro Reifen, wenig gefahren

Rahmen und Gabel
Aluminium, Matt-schwarz lackiert mit Aufnahmen für Scheibenbremsen.
Gabel passend für 26er und 700C Laufräder
Vorne mit „Federung“
Hardtail

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Anbauteile
Cannondale Octopus Pedale
Flaschenhalter
Carbon Lenkerhörnchen
Sattel Cannondale Rennrad

Bis auf die Anbau- und Verschleißteile ist das Bad Boy in der Originalausstattung von 2005. Es gibt zwei Dinge die ein Käufer wissen sollte:

Die Federung der Vorderradgabel funktioniert eigentlich nicht. Das ist nicht schlimm, da man diese mittels Lockout am Gabelschaft oben einfach ein- und ausschalten kann. Ich bin das Rad größtenteils ohne Federung gefahren. Sollte aber jemand Interesse an einem gefederten Vorderrad haben, dann müssten vermutlich die Feder und Dämpfungselemente vom Fachhändler ausgetauscht werden.

Der Sattel kann zwar benutzt werden, hat aber ein paar Risse und ein Austausch ist empfehlenswert. Da der Sattel ohnehin zum Hintern passen muss lass ich diesen erst einmal dran.

Der große Vorteil des Bad Boy Ultras sind die schmalen 700C Felgen, auf die auch die schmalen Schwalbe Pro CX 32 Reifen passen. So hat man einen schnellen Laufradsatz für die Stadt, mit dem man aber auch gut im Gelände unterwegs sein kann.

Bei Bedarf habe ich noch einen weiteren 700C Laufradsatz mit Scheibenbremsen zum Tausch der mit Rennradreifen 700C x 23 ausgestattet ist.

Das Bad Ultra ist ein sehr schickes Rad mit einer sehr coolen Lackierung auf der die Cannondale Aufkleber fast nicht zu sehen sind. Durch die sinnige Ausstattung ist das Rad eine gute Alternative für diejenigen, die schnell auf Asphalt und im Gelände unterwegs sein wollen.

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Ich würde mich freuen, wenn das Rad wieder mehr genutzt würde. Bitte einfach melden.
Ich habe den bösen Jungen auch mal bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt für 650€ VHB.

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Eingeordnet unter 2014, Bad Boy, Mob, Sales

Fotos von der Weserrunde

Noch zwei Stück aus dem Ärmel: Auch als Fisch kann man die Weserrunde mitffahren. Da man dann naturgemäß den Sattel Richtung Lenker herunterglitscht, empfiehlt es sich die Sattelstellung entsprechend anzupassen.

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Heldenfoto zum zeigen und erzählen entsprechender Epen zehn Jahre später:

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RTFs im Testvergleich: Große Weserrunde vs. Lauenau

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Vorsicht, Beitrag enthält Weser.

An den letzten beiden Wochenende hatte ich das Vergnügen an zwei RTFs teilzunehmen. Doch welche ist unterm Strich besser gewesen? Große Weserrunde und RTF Lauenau im streng wissenschaftlich-analytischem Vergleich.

Die Auswahl der Vergleichskriterien für Produkte der Serviceindustrie ist ein komplexes Unterfangen über dass sich die Forschung bislang nicht einig ist. Diverse Forschungsergebnisse, beispielsweise Groeninger [2017], Oehm [1897] oder Matze [2020] bestätigen dies, auf eine einheitliche Definition von Mindestkritierien kann sich nicht festgelegt werden. In Anlehnung an Boertz/Döring [2014] die in jeder empirischen Arbeit erwähnt werden müssen, wird der gegebenen Komplexität durch eine angemessene Chaotik in Methodik und Durchführung Rechnung getragen. Zahlenmässige Angaben in Form von arabischen Zahlen wurden nach Dilbert [1999] ermittelt und bewertet.

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Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, wurde die Einführung an dieser Stelle beendet und mit dem Vergleich begonnen.

1. Anreise

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= große Anreise. Treffpunkt morgens um 4 Uhr am Bahnhof. Zumindest gibt mir dies die Gelegenheit meinen 14 jährigen Sohn zu treffen, der sich zum Zeitpunkt des Frühstückens auf einem Ausflug in die Küche begibt, um Nahrung für seine nächtlichen Onlineballerspieleskapaden zu beschaffen. Im Zug dann in einem Abteil mit dem was Bremer Clubs eben so Samstags Morgens um 4 Uhr ausgespuckt haben und nun auf dem Weg zurück in die Provinz ist. Neben uns sitzt ein Typ der den Abfallkorbdeckel öffnet um herreinzubrechen, ein angesichts getrübter Zielgenauigkeit hoffnungsloses Unterfangen. Tobias kann ihn gerade noch überreden die Toilette zu benutzen, wir hören ihn würgen und kotzten noch bevor sich die automatische Tür wieder schließt. Leider die Kamera nicht rechtzeitig zur Hand gehabt.

Da die Bahn von sechs bis neun einen Streik angekündigt hat zittern wir dann in der S-Bahn an jedem Bahnhof zwischen Wunstdorf und Bückeburg ob der Zug wieder anfährt oder eben nicht wieder. Doch Lokführer sind auch nicht doof, wer will denn schon am Samstag morgen in Haste drei Stunden rumsitzen, da haste nix von. S-Bahn fährt zum Glück weiter bis nach Bückeburg wie geplant. Von dort aus über einen ersten Berg nach Rinteln.  Im dunkeln konnten wir den zum Glück nicht sehen, wären sonst vermutlich wieder umgekehrt. Das Ausmaß unserer Leistung wird erst auf dem Rückweg erkennbar.

RTF Lauenau

Der Wecker klingelt um 6:45 Uhr. Dann wird klar dass es nicht der Wecker ist sondern ein Anruf von Hannes, der mich fragt wo zum Teufel ich denn bleibe, denn wir wollten mit seinem Wagen um 6:30 Uhr bei ihm losfahren. Anziehen und frühstücken wird ein wenig hektisch, aber dann fahren wir in Seelenruhe nach Lauenau wo wir 1 1/2 Stunden später bei guten Wetter ankommen. Nervend: Gang vom 80 Meter entfernten Parkplatz zur Anmeldestelle im Schwimmbad – das kostet ein paar Körner.

2. Begleitung

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Mit Philipp, Jonas und Tobias im Zug. Gute Stimmung wie üblich. In Rinteln warten dann auch noch Jan und Sebastian auf uns; wir bekommen eine eigene Startzeit und radeln in unserer Gruppe los. Recht schnell wird klar, das ich der langsamste von allen bin, was dann dazu führt das sich relativ entspannt am Ende der Gruppe vor mich hingurken darf. Ein paar Mal, insbesondere an Anstiegen falle ich hinten raus, aber oben oder bei der Abfahrt warten alle immer nett auf mich, einpaar Mal zieht mich Tobias wieder an die Gruppe ran (Danke). Insgesamt klappt es aber sehr gut und der Leistungsunterschied ist auch nicht so signifikant. Ganz am Ende kneife ich dann vor der Route durch die Berge von Aetzen (Aerzen) und ziehe es vor mit den neu gewonnen Küs Freunden an der Weser und somit am Atomkraftwerk nach Rinteln zu fahren. Keine Nennung des Wortes Atomkraftwerk ohne einen Link zu S.Y.P.H.s Industriemädchen.

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RTF Lauenau

Allein auf weiter Flur mit Hannes, kein Bremer verirrte sich nach Lauenau – doch ganz am Ende sehen wir einen im Trikot vom RCB. Eigentlich sollten noch Eddie und seine Frau mitkommen, die aber in letzter Stunden absagen. Da wir viel zu spät für den Start gekommen sind fahren wir quasi die ganze Strecke alleine. Gestählt durch die große Weserrunde bin ich in Bestform. Hannes darf ab und an vorne im Flachen Führungsarbeit machen, aber auf den Anstiegen und Abfahrten gebe ich zur Abwechslung mal das Tempo vor.  Auch nicht schlecht. Irgendwann überholen wir eine Gruppe gelber Visbeker und ein Mädel hängt sich an uns ran, muss aber dann wieder auf ihre (lahmeren) Jungs warten. Sonst lernen wir leider niemanden neu kennen. Mit Hannes fahre ich aber sehr gerne, da wir das gleiche Maß an Anstrengung und an Nicht-Ernsthaftigkeit in unsere Touren legen.

3. Strecke

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Die große Weserrunde ist nicht ausgeschildert und da ich immer noch nicht im Besitz eines Garmins bin, bin ich auf Gedeih und Verderb meinen Garminausgestatteten Freunden ausgeliefert. Nicht, dass dies ein Problem wäre und auch das Routing mit deren Garmins funktioniert ausgezeichnet. Ich würde mir ja auch gerne einen Garmin kaufen, finde aber, dass diese sich von der Nutzerfreundlichkeit irgendwo zwischen einem Commodore 64 und einem IBM386 mit MS DOS bewegen: XCOPY C:\Test\ A: . Und seitdem Bedienungsanleitungen länger als 20 Seiten sind und nicht mehr auf Papier gedruckt werden, lese ich diese ungern – kein Zeit dafür.

Ansonsten gibt es bei der Weserrunde über die Streckenführung nichts zu meckern. Ab und an werden doch arg kleine Wege und Abkürzungen benutzt, in Hameln fahren wir einmal über die Terasse eines Biergartens und verfahren uns gleich anschliessend. Es geht fast immer recht dicht an der Weser entlang bis auf zwei Abstecher in die Hügel, einmal auf der Hinfahrt nach Hannoverisch Münden und einmal auf der Rückfahrt von Polle nach Aerzen. Da gibt es denn eine alternative Strecke, die sich aber im nachhinein auch als länger herausstellt. Über 300 Kilometer kommen so einige Höhenmeter zusammen, bei so einer Distanz bin ich dann auch froh, dass es nicht zu viele wurden. 300km sind lang und länger als Lauenau. Das hat den Vorteil, dass man anschliessend viel zu erzählen hat. So lange Distanzen bin ich bislang selten gefahren; Tokyo-Itoigawa Rennen 2008, etwa 290 km in etwas mehr als 10 Stunden auf dem Rad und 12 Stunden insgesamt und mit vielen, vielen fiesen Höhenmetern und Ampeln. Yokohama – Hamamatsu 2010 ähnlich lang und hart. Aber seitdem ich zurück in Deutschland bin, bin ich nur selten mehr als 200 km an einem Stück gefahren. Jetzt gibt es wieder viel von Heldentaten zu berichten.

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Quasi direkt nach dem Start geht es mit den Anstiegen los. Die Strecke ist gut ausgeschildert in den Farben des ausrichtenden Radklubs Victoria Lauenau. Bereits nach 50 km haben wir fast 800 Höhenmeter in den Beinen. Die erste Abfahrt ist auf einer sehr schicken und schnellen Landstrasse und endet etwas abrupt und gefährlich an einem T Stück ohne Vorwarnung. dann geht es wieder in kleinen Wegen weiter hoch. Teilweise sind die Steigungen recht giftig und es fällt mir schwer alles im großen Kettenblatt abzuarbeiten – aber zunächst geht es noch. Die Landschaft ist jedenfalls großartig, viele Hügel, Wälder, einzelne Bauernhöfe hier und da und das alles bei sehr gutem, sonnigen Wetter aber auch nicht zu heiß. Eine Gegend zum verlieben – man möchte noch einmal 20 sein und neu anfangen, am besten gleich in Tevenhausen. Obwohl heiraten, Kinder großziehen etc. sind größtenteils vollbracht und wenn ein Drehen zurück an der Uhr dies wieder nach sich ziehen würde dann vielleicht doch eher nicht. Bei Tevenhausen fahren wir einen Teil der Strecke zwei Mal. Dazu kommen ab und Radfahrer entgegen, vermutlich von der Marathontour. Das ist etwas irritierend aber wir lassen das nicht zu. Raus aus de Kalletal zurück an die Weser  setzen wir bei Großenwieden mit der Fähre über. Das ist originell und kann nicht jede RTF bieten. An der nächstgelegenen Verpflegungsstation klärt und ein älterer Herr mit noch älterer Team Telekom Mütze auf, dass wir nun die Auswahl zwischen zwei Strecken zurück nach Lauenau haben: Die flache Alternative, oder noch einmal den Berg hoch zur Schaumburg und weiter zur Paschenburg.

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Das wollen wir natürlich unbedingt, einmal das Palais Schaumburg sehen! Oder einmal Palais Schaumburg sehen? Die Steigung zieht noch einmal ordentlich an und bringt mich letztlich auf das kleine Kettenblatt. Danach eine super Abfahrt bis fast nach Lauenau rein. Streckenplanung also super, fast keine Bundesstrassen, viele Anstiege auf kleinen Strassen, viele Abfahrten auf geräumigen Alleen. Aber eben auch schon nach 150 km zu Ende.

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4. Verpflegung

Große Weserrunde

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Verpflegungsstationen etwa alle 50 km. Manchmal gibt es nur eine Cola und einen Stempel aber fast alle Lokationen sind großartig. Der Campingplatz Himmelspforte direkt hinter dem Regipswerk Bodenwerder wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben: “Es ist verboten warmes Wasser von den Toiletten mitzunehmen”. Es ist vermutlich auch verboten kalt in die Becken zu pinkeln. Dicke Holländer in frottierten Bademanteln kommen wir aus den Waschräumen entgegen. Irgendjemand hat doch die Uhr zurückgestellt, oder?  In Holzminden eine Blockhaushütte namens „Hafenbar“. Ich denke an Ford Capri, Batida de Coco, Tritop und wilde Wodka Parties kurz hinter Tschernobyl mit Alwin und Peter. Dier Verpfelegung ist OK, das Mittagessen in Hannoversch Münden auch udn die einzige Gelegenheit mal mit ein paar anderen Leuten zu sprechen. Wir treffen zwei Zigarrenliegeradfahrer und unterhalten uns mit ihnen, der eine fährt ein Cabrio, der andere vollverkleidet. Ich stelle mir vor, wie sein Cabrio bei Regen vollläuft und nur noch der Kopf vom Kinn aufwärts aus dem Wasser in seiner Kiste hervorragt. Die übrigens auch nicht leicht ist: 36 kg wollen bewegt werden, vor allem den Berg hoch. Das Boothaus in Beverungen ist auch so eine Zeitkapsel. Wie hat das alles überlebt aus den Siebzigern?

Der letzte Rast in Polle ist der Hit: Wir sitzen auf einer Terasse auf einem Campingplatz an der Weser und bekommen Getränke, Kaffee und vor allem Erdbeerkuchen umsonst.Eigentlich wollen wir gar nicht mehr weiter und wünschten uns Torsten wäre mit seinem Eifelland Wohnwagen da. Am Ende dann auch noch Essen am Start. Alles wirklich gut organisiert.

RTF Lauenau

„Ein Salamibrötchen bitte“ „Das macht 50 Cent.“ Eigentlich möchte man ja dann sagen: „OK, geben Sie mir alle, ich verkaufe die am Montag vor der Uni für ’nen Euro“ aber wir sind fürs Radfahren und nicht für den Profit gekommen. An der ersten Station in Hemeringen nach ca. 30 km beisse ich in zwei leblose und labrige Waffeln bevor Hannes mir sagt, dass hier besonders das selbstgemacht Rosinenbrot zu empfehlen ist. Das ist wirklich gut. es gibt quasi alle 25 km eine Verpflegungsstation und so brauche ich nur einmal auf einen Riegel zurückzugreifen. Rosinenbrot gibt es überall. Bananen, Obst, Müsliriegel, nichts außergewöhnliches aber eben gut für eine RTF. Am Ende gibt es dann noch gegrillte Bratwurst und Kuchen. Der ist aber leider schon fast weg, da wir zwei Stunden nach der Meute gestartet sind und uns viel Zeit gelassen haben.

1409 RTF Lauenau 5 1409 RTF Lauenau 6

5. Rückfahrt

Große Weserrunde

Jpeg

Sebastian meinte, dass wir es locker im hellen wieder zurück nach Bremen schaffen. Schummerig wurde es allerdings schon auf der Rückfahrt nach Bückeburg. Die Bahn brachte uns dann einen weiteren, langen Aufenthalt in Wunstdorf ein, dummerweise war da dann auch schon lange das Shoppingcenter im Bahnhof geschlossen (bereits seit 14 Uhr!). So gegen 23 Uhr war ich zuhause, ein 19 Stunden Abenteuer.

tt151

Nicht Herr Sato.

RTF Lauenau

Hannes fährt, wir quatschen und nach ca. 1 1/2 Stunden setzt er mich netterweise zu Hause bei mir ab.

Fazit

Beides lohnenswerte RTFs, dieses Jahr haben wir neben diesen beiden auch wieder die Adlerrunde, der rote Fuchs und die Delmenhorst RTF gefallen. Visbek war auch nicht schlecht und auch Barrien. Bramsche fand ich nicht so doll. Schade, dass nun alles vorbei ist bis zum nächsten Jahr – aber wenn das Wetter gut ist, dann fahre ich noch den Münsterland Giro. Welche war nun besser? Keine Ahnung.

Handlungsempfehlung

Die Untersuchungen machen klar, dass eine Beurteilung der Qualität von RTFs anhand von standardisierten Kriterien nur dann eine signifikante Aussage haben kann, wenn die Anzahl der untersuchten Objekte deutlich erhöht wird. Aufgrund dieses Untersuchungsergebnisses wird empfohlen weitere Analyse in kommende Forschungsvorhaben einzubetten um auf der Basis gesicherter statistischen Erhebungen Aussagen zu treffen, deren mittlere Standardabweichung einen gewissen Grad von Allgemeingültigkeit zulässt.

Clipboard01

Kein Zusammenhang. Schafft aber auch bestimmt 51,151 km in der Stunde.

Der Autor dankt seinen Mit-fahrern und -forschern.

EoL

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Wo mein Nagasawa herkommt

Mein Nagasawa ist hier.

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