







via Prolly
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Manche Ideen müssen lange reifen.
Letztes Jahr bin ich über einen belgischen Radhändler an zwei identische, niemals aufgebaute Concorder Classic Rahmen aus den Achtzigern in Pink/Violett gekommen. An den Rahmen waren noch die Original Verkaufsetiketten und Plomben und der einzige Unterschied zwischen den beiden bestand darin, dass der eine eine Rahmenhöhe von 56cm und der andere eine von 58cm hatte.
Zwei identische alte Rahmen zu haben ist selten und mir fiel eine alte Regel beim Kauf von chinesischem Porzelan wieder ein; nämlich dass ein Paar identischer Vasen immer mehr wert ist, als zwei einzelne Stücke. Im folgenden dachte ich darin die Rahmen neu aufzubauen, aber wie? Eine Idee war zwei Räder für ein Pärchen zu bauen, aber Frauen für 56er Rahmen sind selten und wenn, dann braucht der Mann oft nicht gerade einen 58er dazu. Eine andere Idee war, einen Rahmen Epochengerecht mit Komponenten aus den Achtzigern zu bauen und den anderen als Hipster Teil mit allem möglichen zu bestücken. Ich mag die Idee, weiß aber nichts mit dem Ergebnis anzufangen. Ich stelle dann den ersten Rahmen (58er) in die Ecke, weil ich den vielleicht für mich irgendwie benützen könnte und machte mich daran den 56er aufzubauen: Da der Rahmen an sich schon sehr viel Strahlkraft besitzt, kann da ja nichts anderes dran als schwarze Komponenten. Und da ich gerade in meiner „Suntour ist toll“ Phase war, plante ich den Rahmen komplett mit Suntour Cyclone aufzubauen. Das Ergebnis ist diese Woche fertig geworden.
Tatsächlich sind die meisten Komponenten aus der Suntour Cyclone Gruppe, allerdings aus verschiedenen Serien und Zeiten.
Bremshebel, vermutlich die 7200er.
Bremsen, Suntour Cyclone 7100.
Schalthebel: Sprint, Cyclone und Superbe sehen für mich gleich aus. Das Weichplastik am Hebel greift sich angenehm.
Kurbel Cyclone 7000, hergestellt von Sugino; obwohl die Kettenblätter sind zwar von Sutour sehen aber etwas anders aus. Würde gerne schwarze Kettenblätter daran sehen, passt besser zum Gesamteindruck. Pedale sind ebenfalls aus der Cyclone Reihe. Das sind natürlich Hakenpedale, ich finde aber, dass man diese ganz hervorragend mit normalen Schuhen fahren kann so wie sie sind.
Umwerfer aus der Cyclone 7000 Serie.
Umwerfer ebenso Cyclone 7000. Eigentlich Accushift. Die Rasterung habe ich aber bei den Schalthebeln ausgesetzt. Billige schwarze Kett von KMC.
Der Rest ist dann vorzugsweise schwarz: Mavic Felgen mit Shimano 600 Naben für Schlauchreifen. Die modernen Continental Sprinter passen wegen ihrer Schwärze gut zu demRad. Vorne kommta uch noch einer drauf, wenn der eher klassische Vittoria durch ist – da der Ventilkern bei dem nicht entfernt werden kann, dürfte das recht schnell der Fall sein.
Sattelstütze, irgendetwas in 26,8 mm passend für einen Columbus Aelle Rahmen mit einem Selle Italia Flite drauf. die klassischen Sättel habe ich so langsam durch: Concor, Turbo, Rolls, Regal, Turbomatic 2 .. es wurde Zeit für einen Flite, wenn es denn kein Brooks werden soll.
Der Vobau ist ein schlichter Kalloy in schwarz und der Lenker ein ebenso schlichter Taiwan Lenker in schwarz. Ich wollte unbedingt Lenker und Vorbau in Schwarz; leider ist es sehr schwer einen klassischen Rennlenker in dieser Farbe zu bekommen. Ein ITM Europa oder ein Modolo hätten zwar von der Zeit her gepasst, sind aber auch „anatomisch“ geformt und so kann man gleich einen modernen vebauen.
Die silbern-glänzenden Bremshüllen sind auf den ersten Blick vielleicht unpassend, aber wie das so ist: schwarze hatte ich eine mehr, ich wollte dass das Rad fertig wird und wenn es erst einmal fertig ist, dann sieht es auch gut aus.
Das Ergebnis sieht gut aus und fährt sich auch gut – ist mir aber zu klein. Das macht aber nichts, da ich ja noch den 58er Rahmen zum Aufbau habe und mir immer noch gut überlegen kann, was ich an dem dann anders mache.
Modernes, gekapseltes Patronentretlager. Zugführer unter die Achse geklebt, da keine vernünftge Bohrung zur Befestigung vorhanden war. Ach so und noch was: wenn ich diesen Concorde Schriftzug sehe, dann muss ich irgendwie an die ZACK Comics aus den Siebzigern denken:

Interessiert? VHB 750€
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Das, meiner Meinung nach beste Video zum Thema.
Lenkerband wickeln ist nicht einfach. Einige Bemerkungen noch dazu:
Als Werkzeug brauche ich meistens noch einen Gummihammer, eben um die Stopfen in den Lenker zu bekommen. Ich mag es halt ein wenig brachialer.
Worauf man auch achten sollte, ist wie das Band aus dem Stopfen kommt. Also, das Band läuft ja nicht exakt perpendikular zum Lenker dort sondern hat eine Wickelneigung. Also gibt es irgendwo einen imganinären Punkt wo die hintere Kante des Bandes (die vordere liegt ja auf, die hintere wird zunächst einmal reingestopft) aus dem Loch herauskommt und das Ende des Lenkers schneidet. Dies sollte möglichst ganz unten sein, denn dieser Punkt birgt das Risiko der Häßlichkeit und so kann man ihn dann nicht so gut sehen.
Wie rum wickelt man eigentlich richtig? Also man sollte das Lenkerband so wickeln, dass es sich nicht loswickelt. Und der entscheidende Grund, darum dies passieren könnte ist, dass die Hand oben am Lenker greift und den Lenker imgainär drehen möchte. Und zwar nach vorne. Also muß man das Band so drehen, dass das Band nach vorne gewickelt ist (bedeutet, das Band geht vor dem Lenker von oben und unten und wird hinter dem Lenker von unten nach oben geführt). Aber wie starte man dann richtig? Eine einfache Methode ist, den Daumen der linken Hand in das Loch des Lenkers auf der linken Seite zu stecken, eine Faust zu machen und zu sehen wie die Finger „Gedreht“ sind. Dies zeigt die Wickelrichtung auf der linken Seite an. Auf der rechten Seite kann man dies genauso mit der rechten Hand machen.
In diesem Video ist es genau falsch rum. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Qualität.
Und beim wickeln immer darauf achten, dass das Klebeband (meistens ein schmaller, mittig angeordenter Streifen) auch auf dem Lenker und nicht auf einem unterliegenden Stück Lenkerband klebt. Das verbessert die Lebensdauer sehr stark. Gut zum wicklen einignet sich gelochtes Lenkerband, da man dort einfacher die Überlappungen kontrollieren kann und dadurch auch genauer wickelt mit Klebeband auf dem Lenker.
Auch bei der Anwendung des Abschlußbandes bin ich etwas anderer Meinung: Die bestaussehendsten Ergebnisse bekommt man, wenn man das Band ganz genau auf die Kante des Lenkerbandes klebt und nicht über die Kante, so dass die Hälfe auf dem Lenker und die andere Hälfte auf dem Lenkerband ist. die Durchmesserdiffernz ist so groß, dass Abschlußband da immer wellt und das sieht nicht gut aus.
Wie bereits beschrieben, all dies ist nicht einfach und man braucht eine Menge Geduld wenn man ordentliche Resultate erzielen möchte. Vor allem mit Fizik Microtex, das Band das es einem noch einmal extra schwer macht.
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via FGGT

via FGGT


ebenfalls FGGT
Eigentlich, nach längerem Nachdenken, könnte ich auch einige Photos mit Mädels und Rädern produzieren. Das würde dann FGGN heissen: Fixed Gear Girls Nordenham.
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Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann dürfen Frauen massieren, Küsschen geben und am Ende mit den Kindern auftauchen.
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Colnago Rennrad

Twister

ergibt zusammen ein Colnago Futura 2000 für 110.000$ auf Ebay




Ebay US via Bike Rumor oder wenn es nur der Rahmen sein soll:

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