Archiv der Kategorie: Freunde

Positivo Espresso, Bremen und Sonstwo. Alle die mitmachen.

Mit Einradanhänger durch die französischen Alpen

Kaipi hat im Rennradnewsforum einen sehr interessanten Beitrag über seine Tour mit Freundin und Einradhänger (für das Gepäck, nicht die Freundin) in den frz. Alpen geschrieben. 

Erstmal hört es sich widersprüchlich oder auch etwas verrückt an: was soll ein schwer beladener Radanhänger an einem modernen, auf Geschwindigkeit ausgelegten Rennrad? Und selbst mache ich Rennradreisen am liebsten auch mit Minimalgepäck, so wie vor zwei Jahren, zwei Wochen von Venedig durch die Alpen und zurück bis nach Bremen mit 7 kg Gepäck tutto completo.

Aber warum nicht mal die Vorstellungskraft sprengen, Unvereinbares zusammenbringen und einen neuen Plan verfolgen: Radtour mit Freundin, Zelt und allem Geraffel, durch die französischen Alpen und mit meinem Rennrad. 

Anreise von Bremen nach Genf mit der Bahn, dann durch die französischen Alpen bis ins Vercors und zurück nach Genf. Damit wir beide bei der sportlichen Herausforderung unseren Spaß haben, nehme ich den Großteil des Gepäcks. Das Rennrad muss es sein, da ich gerne die ein oder andere sportliche Solotour machen will, vielleicht Alpe d´Huez. Das geht nur mit einem Anhänger am Rennrad.

Nach ersten Recherchen ist mir klar, es muss ein Einradanhänger sein. Die Befestigung an den Ausfallenden fasziniert mich. Nur leider stellt sich heraus, dass die 3D-Ausfallenden an meinem aktuellen Alu-Rahmen nicht geeingnet sind. Im Internet finde ich nur Leute, die Anhänger am Stahlrenner fahren und das auch nur im Alltag, mit Kinderanhänger, oder zum Einkaufen. Fast schon durch Zufall stoße ich auf den Anhänger von Tout Terrain, der an der Sattelstütze befestigt wird. Nachteil ist der größere Schleppradius. Der Preis ist auch nicht ohne. Aber, wie der Schwabe sagt: i kann mir niggs billiggs leischde. Die Vorteile überzeugen mich letztlich:

  • einfache Montage an fast jedem Rad
  • bessere Krafteinleitung in den Rahmen (glaube ich zumindest)
  • durch den eingebauten Ständer lässt sich der Anhänger auch unangekoppelt beladen, leicht abkoppeln, um auch mal ohne Anhänger einen Abstecher zu fahren, und keine Probleme, das Gespann abzustellen
  •  ich brauche nicht drüber nachdenken, ob ich eine Federung haben will, denn es gibt ihn nur mit

Meine Erfahrungen:

Ich belade das Teil mit einer Ortliebtasche, 89-Liter-Modell, prall gefüllt, zusammen 25 kg. Darauf hab ich noch einen Tagesrucksack gespannt, mit Regensachen drin oder auch Einkäufen, Gewicht schwankend, dann kam noch ab und zu eine 1,5-Liter-Wasserflasche dazu. Damit hatt ich das für Straßenfahrten zulässige Ladegewicht von 30 kg eher mehr als weniger ausgeschöpft. Ein Radschloss mit gut einem Kilo hing auch noch am Anhänger. (Die große Lenkertasche erwähne ich jetzt mal nicht.) Die Stellen, an denen der Ständer auf dem Boden steht, hab ich, um den Lack zu schonen, mit Resten alter Mäntel umwickelt und mit Kabelbinder befestigt. Ein solchen Impuls hatte der Hersteller leider nicht, oder irgendwie aus dem Blick verloren. Ich hatte damit auch ein Problem produziert. Wenn die Reifenteile verrutschen, dann hakt der Ständer nicht mehr korrekt in die Aufhängung ein. Meine Bastelarbeit lässt sich aber bestimmt verbessern.
Mein Rennrad, ein Canyon Ultimate AL, Rahmenset gerade erst gekauft, habe ich mit 10 Jahre alten Dura-Ace-Komponenten ausgestattet, dazu eine Ultegra-Kompaktkurbel, Kassette 11-34, XT-Schaltwerk (schaltet nur mäßig), Schutzblechen und Sattelstütze natürlich aus Aluminium.

Mit dem insgesamt rund 40 kg schweren Anhänger ist das Gespann erst mal gewöhnungsbedürftig. Schon in langsamer Fahrt stabilisiert es sich allerdings erstaunlich gut. Den Lenker musste ich aber schon immer gut festhalten und die gesamte Karosse reagiert völlig anders als ein agiler Renner. Aber irgendwann gewöhnt man sich ja an fast alles und so ging es mir auch. Geradeaus in der Ebene fährt das Teil prima. Zum Anfahren ist je nach Beladung natürlich mehr Kraft erforderlich. Bei nicht vollbeladenem oder sogar leerem Hänger wurde die Fahrt für mich richtig zum Genuss. Das Teil schnurrt dann folgsam einfach hinterher und ist quasi nicht mehr zu spüren. Bergauf dagegen spürte ich das ganze Gewicht des beladenen Anhängers und war froh, eine 34:34-Übersetzung zu haben. Wiegetritt machte leider gar keine Spaß, denn das Rad steht wie ein Brett unter einem und wenn die seitliche Neigung zu groß wird, dann neigt es eben zum kippen. Ähnlich in Kurven, die hab ich versucht, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und damit seitlicher Neigung zu durchfahren. Bergab schiebt das Teil gewaltig, wie ein kleiner Motor. Bremsen ging aber gut. Ein Satz Bremsgummis hat auch locker ausgereicht, die Reservergummis, die ich vorsichtshalbe dabei hatte, brauchte ich nicht. Unebenheiten in der Straße, auch Bodenwellen und Schlaglöcher nimmt die Federung locker auf und gibt keine nennenswerte Impulse ans Rad weiter. Bergab ist bei 40 kmh Schluss. Auf sehr ebener Straße geradeaus hab ich mich schon mal bis 60 kmh getraut. Das Gefährt lag gut auf der Straße. Die Vorstellung, was passiert, wenn man stürzt und der Anhänger mit 40 kg kracht über einen drüber, ist aber nicht so schön. Bergauf gibt es neben der eigenen Leistungsfähigkeit und der Übersetzung noch ein anderes Limit. Ab rund 14 % fing das Vorderrad so langsam an, den Bodenkontakt zu verlieren. Einmal auf Schotterstrecke ist mir das passiert und ich bin stumpf umgekippt.

Probleme mit dem Hänger: hatte ich leider zwei unterwegs. Nummero 1: Nach rund 100 km stellte sich heraus, dass sämtliche Speichen am Hinterrad locker waren. Das geht gar nicht, erst recht nicht bei einem Produkt dieser Preisklasse! Nach dem Anziehen der Speichen war dann auch das schwammige Fahrgefühl weg, das ich vorher mit wilder Einstellerei am Dämpfer zu beseitigen versucht hatte. Nummero zwei: Wird der Schnellspanner an der Kupplung nach oben geschlossen, verbiegt er in engen Kurven den Splint. Der kostet gut 20 Euro extra (deswegen?) und löst sich dann nicht mehr. Ist mir leider passiert. Er ließ sich dann wieder zurückbiegen, schön ist das aber nicht. Besser wäre ein Hinweis in der Anleitung, dass der Schnellspanner nach unten zu schließen ist. Noch besser eine Konstruktion, die so eine Fehlbedienung ausschließt.

Zum Transport in der Bahn: In den Zweier- und Dreier-Abstellplätzen der deutschen und schweizerischen IC-Zügen findet der Anhänger an die hochkant aufgehängten Räder rangerückt gut Platz. Im deutschen IC hab ich die Deichsel nach hinten gedreht. So ragt der Anhänger nur geringfügig in die freizuhaltenden Gänge, so dass ich nicht den geringsten Ärger mit Bahnpersonal oder anderen Fahrgästen hatte. Um Wege auf den Bahnsteigen zurückzulegen, fand ich es am besten, den Anhänger ans Rad zu koppeln und das Gespann über die Bahnsteige und durch die Bahnhöfe zu schieben. Die meisten Fahrstühle waren groß genug für den abgekoppelten Anhänger. Zur Not lässt sich der Anhänger mit festgespannter Tasche auch von Hand, am Tragegriff der Tasche, die Treppe rauf oder runter tragen. Ist aber eine ziemliche Ochserei. Zur noch größeren Not, beispielsweise zeitlicher Art, müsste es eigentlich auch funktionieren, mit einer Hand die Tasche mit druntergespanntem Anhänger und mit der anderen Hand das leichte Rad zu tragen. Hab ich aber selbst nicht ausprobiert und kommt eher für Typen mit besserer Oberarmmuskulatur in Frage.


Vorteile des Tout-Terrain-Anhängers:

  • hoher Spaß-, Show- und Autonomiefaktor
  • grundsätzlich zuverlässiges Teil mit sehr guten Fahreigenschaften (20“-Hinterrad, Federung)
  • nur etwas größere Schleppkurve gegenüber Hinterachsbefestigung
  • genialer integrierter Ständer (Abstellen mit und ohne Rad, Be- und Entladen)
  • Sattelstützbefestigung universell, unabhängig von Ausfallenden, Hinterradfederung, Radgröße

Nachteile:

  • hoher Preis, teuer „Extras“ (Ständer, Schutzblech, Tascheneinsatz, Splint)
  • miserabel eingespeichtes Hinterrad
  • etwas fragwürdige Kupplung (fehlender Hinweis in Anleitung)
  • Lack am Ständer nicht geschützt
  • Ausrichtung von Rad und Anhänger etwas mühselig

via Rennradnews

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Blogpause. Ende.

Die letzte Woche haben wir in Spanien in der Sierra Nevada verbracht. 

Wir das sind meine alten Freunde aus Positivo Espresso Zeiten in Tokyo, die es mittlerweile in alle Welt verschlagen hat: Juliane und David leben mittlerweile in London, Stephen ist derzeit in Hong Kong, ich lebe in Bremen und einzig und allein David ist noch in Japan verblieben. Wir hatten uns eine kleine Villa hoch in den Bergen gemietet auf fast 1.700m Höhe, dort wo die asphaltierten Straßen bereits aufgehört hatten. Höhentraining sozusagen und Einsamkeit. Eine Woche sind wir (fast) jeden Tag Rad gefahen durch die Berge der Sierra Nevada und selbst kurze Strecken von 40, 50 km hatten meist 1.000 Höhenmeter oder mehr zur Folge.

Abends sassen wir auf der Terasse oder vor dem Pool, tranken Rotwein, rauchten dicke Zigarren und quatschen aus die Seele aus dem Leib da wir uns lange nicht mehr gesehen haben und uns viel zu gut kennen. David  hat bereits auf dem Positivo Blog einen ersten Beitrag darüber geschrieben.

Radtechnischer Höhepunkt war die Tour auf den Pico de Veleta, mit fast 3.400m der zweithöchste Berg in Spanien. Wir starteten inPino Genil, quasi ein Vorort von Granada auf Höhe 750m und fuhren recht langsam die verkehrsarme Straße hoch. Ziemlich langsam, denn auf uns wartete ja ein längerer Anstieg, den niemand von uns kannte. auf 2.500m Höhe gibt es einen Parkplatz und die öffentliche Strasse hört auf. Es folgt eine verfallene, schlecht asphaltierte Straße die einen dann fast bis zum Gipfel bringt und die sukessive immer schlechter wird. Auf Höhe 3.300 muss man dann mehr schieben als man fahren kann. Wir hatten den Gipfel vor Augen, das reichte uns.

Vom Parkplatz oben ab zurück fährt man quasi mit 50, 60 Sachen konstant zurück bis zum Start. Das macht Spaß, ist eine schöne Belohnung für den Anstieg und nach 45 Minuten bereits wieder vorbei. Auch hierzu gibt es bereits einen netten Post von David. Es bleibt also wenig zu schreiben. Die Qualen des Aufstiegs von 1.000m Höhe bis zum Gipfel lassen sich aber gut visualisieren.

 

 

 

Ein Kommentar

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London. Edinburgh. London. Und 1.400 km dazwischen.

David, ein guter Freund aus Positivo Espresso Tagen in Tokyo nahm zusammen mit etwa 1.000 anderen (Verrrückten) an dem Brevet London – Edinburg London, oder kurz LEL diese Woche teil.

Erfreulicherweise hat ist er gestern, fünf Tage nach dem Start wieder in London angekommen: Respekt, David!

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Einen ersten Bericht, nämlich wie man in 19 Stunden auf dem Rad in Schottland alles wesentliche, vor allem Schafe, sehen kann ist bereits auf der Positivo Espresso Website zu sichten.

Interessant auch ein Post hier, über typische, mechanische Probleme am Rad die bei einem Trip von dieser Länge anfallen. Den entschlossenen Teilnehmer, insbesondere wenn er Italiener ist, läßt sich aber auch von größeren Problemem zunächst nicht beeindrucken und benötigt Ratschläge von Fremden:

„Catastrophic failure was a broken Ultegra crank shaft – sheared off at the right crank, outside the BB. This had rotated as it broke forcing the chainset into the carbon chainstay which the chain chewed as well. Rear mech wrapped into the wheel and snapped the mech hanger plus ripping out half the Ksyrium spokes. Determined rider (Italian from Switzerland) carried the bike 12 miles in SPD cleats until I found him on the road. Was most disappointed that it couldn’t be fixed (or ever ridden again!). Can’t see how you avoid that? Maybe it was divine intervention for being Italian and using Shimano…. „

David kennt keine Pausen. Wir treffen uns heute Abend in Malaga, zusammen mit anderen Tokiotern Poistivos zu einem Wochenende in den Bergen der Sierra Nevada. Ich hoffe, unsere Ausfahrten werden tendentiell kürzer. Nach Oberstdorf und Harz fühle ich mich OK um Spaß zu haben ohne Sorgen.

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Harz V: auf der Spur der Schnitzeljäger

Gestern noch fuhr ich in einem Taxi in Sitanbul am Bosphorus lang auf dem Weg zurück zum Flughafen. Meine Erinnerung davor ist an den Harz.

Harz und Istanbul sind sehr unterschiedlich, haben aber auch einige Gemeinsamkeiten. Zunächst einmal gibt es in Istanbul sehr viele Männer mit Bärten, an denen sich die Fixed Beards Bremen ein Beispiel nehmen sollten. Umgekehrt gibt es in Istanbul sehr wenig Räder. Hier könnten sich die Istanbulaer einmal an uns ein Beispiel nehmen, denn auch der geringste der Fixed Beards hat ja wohl mindestens drei Räder in der Garage stehen: Ein Fixie für das gute Wetter, ein Rennrad für das gute Wetter und ein Rad mit dem man das ganze Jahr fährt weil mieses Wetter ist. So etwas nennt man dann aus unbekannten Gründen: „Stadtschlampe“.

Istanbul, als auch der Harz sind sehr bergig. Im Harz merkt man das irgendwie mehr, was vor allem daran liegt, dass die Berge höher sind. Aber eben nicht nur daran. Man merkt in Istanbul auch nicht wie bergig es ist, da man mehr damit beschäftigt ist nicht von Autos überfahren zu werden als dass man eigentlich bewusst fährt. Und auch junge Erwachsene mit Maschinenpistolen und Polizei T-Shirts sind dazu geeinigt, sich beim fahren einzig und allein auf den runden Tritt zu konzentrieren. Man braucht also Ruhe und Entspannung. Zum Beispiel in der Chill-Out Ecke einer Uni:

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Letzlich war ich in Istanbul auch alleine. Natürlich ich hatte zwei sehr nette Begleiter, die aber alle vor gefühlten dreissig Jahren zum letzten Mal auf einem Rad sassen und von Carbon, Shimano und 27,2mm Sattelstützenklemmen keine Ahnung haben. Selbst einfache Fragen wie: Ventilkappen ja oder nein? kann man mit Menschen fremder Kulturen nicht unbedingt diskutieren. Allein sein ist Mist. Mit einer Gruppe rausfahren ist besser. UNd da taten wir vor einer Woche in den Harz auf der Suche nach weiteren Schnitzeln.

Nach einigem Forumsüblichen Hin- und Her sowie kurzen Ab- und Zusagen hattten wir immerhin eine Truppe von acht Fahrern zusammen:

  • Kai P. (muß man Englisch aussprechen)
  • Tobias
  • Hän Ning
  • Philipp Knackrad
  • Andreas „Hey Du Clown“ Nichtschaltrad
  • Tanja Torstenrad
  • Jonas Tentakelrad und
  • Jugendrad

Es ging dann recht früh (7) am Bremer Hauptbahnhof los und adauert dann ja bekanntlich eine Ewigkeit bis man einigermaßen im Harz ist. Henning hatte aber alle möglichen Dinge dabei, um in einem DB Zug überleben zu können: Von der Müslischüssel bis zum Ersatzsattel. Er erinnerte mich an Doraemon und seinen Bauchbeutel.  Die Stimmung im Zug war gut, allerdings waren die mitreisenden, ausgesprochen gut aussehenden Russinnen nicht besonders von unseren Technik- und Leistungsdiskussionen angetan.

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Immerhin war diese Begleitung im Zug charmanter als letztes Jahr. Torsten erinnert sich sicherlich gerne.

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So gegen 10 kamen wir dann in Bad Harzburg an und zogen uns in der luftigen und schönen Bahnhoshalle von Bad Harzburg um (Danke für die Photos an Kai P. und Jonas).

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Außer uns war exakt niemand da. Gut so. Oder schlecht so, denn so mussten wir den erst besten Taxifahrer überreden ein Gruppenfoto von uns vor dem Blumenarrangement am Hauptbahnhof von uns zu machen.

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Der Man ging zwar schon fast 100 Meter zurück, um uns alle auf das Foto zu bekommen, hat das dann aber doch nicht geschafft. Aber genug Spaß, jetzt begann das Abenteuer!

Wir machten uns auf den ersten gemeinsamen Anstieg hoch zur Okertalsperre bereit. Man kann ja als Gruppe noch so gut harmonieren, aber sobald man an einen Anstieg kommt, fährt man seinen eigenen Gang. Jonas, Philipp, Kai und ich voran, der Rest im Peloton hinterher. Ist man früher oben, hat man die Chance noch ein paar Fotos von den erschöpften Gesichtern der hiterherkommenden zu machen. Passiert mir auch häufig, da ich ja nicht der Schnellste am Berg bin. Andere Menschen schauen sich dann die Fotos an und fragen: „Ist das etwa anstrengend?“Ja.

Hinweg über die Talsperrenmauer der Okertalsperre fuhren wir diesen schönen Weg der Adlerrunde zunächst einmal immer am Seeufer lang. An der Mauer selber sind übrigens diecke Stahlnetze gespannt. Selbstmörder mit Höhenangst, die also in der Regel nicht über die Brüstung in das Gesicht ihres Schicksals schauen, springen dort und werden von den Netzen aufgefangen. Dort liegen sie dann, jammern und verdursten, was andere Selbstmordkandidaten davon abhält zu springen. Ein perfides System!

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Nach einigen Kilometern fuhren dann drei von uns weiter nach Altenau, während ich die andren Fünf an der Steigung hoch zum Torfhaus versuchten. Andreas hatte nige Probleme mit der elektrischen Schaltung an seinem Cervelo. Ich versucht zu helfen, da ich aber nix nach 1987 einstellen kann, habe ich wohlgemeint verschlimmbessert.

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Acuh zu fünft wieder das gleiche Bild: Jeder fährt seinen eigenen Gang den Berg hoch, nur Andreas fährt etwa drei zur gelichen Zeit, da diese immer hin und her springen. Das ist das Andy Schleck Di2 Übungsprogramm. Oben dann wieder das gleiche Bild: Ist das etwa anstrengend?

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Ist das etwa anstrengend, Kai?

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Ist das etwa anstrengend Du Clown?
Ja, da ich ja mit Kai im Harz war durte ich ja eigentlich nur aus traditionellen Gründen im großen Kettenblatt fahren.

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Ist das etwa anstrengend für dein Rad, oder wieso knackt das so?

Dann noch die doofe Straße hoch zum Torfhaus und dann ging es exakt entlang der Adlerrunde im Schuß runter nach Altenau. Fast 80 Sachen, aber mein Tacho zeigte am Ende 199,99 km/hr an, was ich nicht so recht glauben kann. Aber möchte. Das machte wirklich Spaß, zumal der Verkehr nicht zu dicht war. Wäler, Wiesen und Kräutergärten flogen nur so links und rechts an uns vorbei. Kräutergärten eigentlich nur rechts, aber bitte.

Wieder ein Anstieg. Und wieder Erinnerungen an die Adlerrunde. Erst komplett den Berg hoch, an einem Parkplatz vorbei und dann die Stelle wo ich mein Canyon in ein schickes Jugendrad verwandelte und die Sattelklemme killte. Canyon schickte mir in der Zwischenzeit zwar eine neue aber ich vertraue jetzt erst einmal auf Campa.

Dann ging es wieder runter nach Braunlage, was wieder sehr viel Spaß machte und wo wir dann auf die andren Drei trafen. Es war fast unglaublich, aber bis jetzt war alles nach Plan gelaufen: Wir waren pünktlich mit der Bahn abgefahren und angekommen, machten gute Kilometer und waren sogar die Strecke gefahren, die wir uns ausgesucht hatten. Um diesen planmässigen und atypischen Ablauf zu verhinern hatte Philip noch eingeworfen, dass wir ja noch den Wurmberg hochfahren könnten von Braunlage aus. DAs wurde sehr ernsthaft diskutiert und dann leider verworfen. Die Mehrzahl war nicht traurig, denn wir wollten ja noch auf den Brocken.

Übrigens fährt im Harz keiner mehr Auto, Rennrad oder Motorrad. Oder andere konventionelle Verkehrsmittel. Renter fahren Pedelec, eine Flotte von Segways kam uns entgegen und dann gab es da noch diese Gruppe von „Rollern mit dicken Reifen“ Fahrrern. Und irgendwo auf den Bropcken kamen uns dann noch zwei Fixie-Einradfahrer entgegen. Es war wie aus dem Panoptikum der neuen Mobilität.

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Ich hätte die Dinger gerne einmal auf der 20% Steigung in Sankt Andreas gesehen. Wenn man da schnell runter fährt auf einem Segway, macht man sich besser eine Kufe auf die Nase. Ähnliches gilt auch für die Einradfahrer auf dem Brocken. Also hochfahren kann ich ja Balance-technisch noch irgendwie nachvollziehen. Aber auf einem Einrad runter fahren – soll das Spass machen? Ich denke es wäre besser, sich einen Helm mit eingebauten 10 Zol Rad auzusetzen und dann mit dem Gesicht zum Boden auf zwei Rädern nach unten zu fahren.

Von Braunlage ging es dann nach Elend (Da steht am Ortseingang „Willkommen in Elend“ aber sollte das nicht „Willkommen im Elend heissen“? und dann zu dieser fiesen Erbsensuppenkanone. Ich weiß auch nicht, warum wir da immer wieder halten. Vermutlich weil wir Hunger haben. Aber es ist echt eklig dort. Zumindestens gab es mir die Möglichkeit einmal richtig klugzuscheissen.

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Die richtige Tritttechnik – vom Profi erklärt.

Und schon waren wir in Schierke, was ich persönlich ja den einzoigen akzeptabelen Ort im ganzen Harz finde. Ich stelle mir da immer vor ich hätte TBC (Also Tuberkulose, also hat nix mit dem Triathlon Club Bremen zu tun), würde iregndwie mit dem Rad hocheiern in mein Sanatorium und dann den Zauberberg von Thomas Mann lesen,. Nicht, dass ich überhaupt Thomas Mann lesen würde. Ich lese eigentlich kaum noch Bücher, seitdem ich in dreimontaigen Abständen gezwungen wurde Studentenarbeiten zu lesen in denen sich bestenfalls Statements wie diese finden:

„Das höchste Ziel eines Unternehmens ist die Befriedigung des Kundens.“

Na ja, denke ich mir, das kommt wohl auf die Branche an. Gut dand ich ja auch:

„TRIGEMA ist das erfolgreichste deutsche Sportbekleidungsunternehmen.“

Wäre mir so gar nicht in den Sin gekommen. Hätte eher an Puma oder Addidas gedacht. Zum Glück ist eine Quelle angegeben, sp das msn das auch nachvollziehen kann: Website Trigema. Aha. Gearde noch einmal nachgeschaut. DAs Logo der Firma erinnert mich an einen Wal mit holländisher Flosse der gerade im Harz abtaucht.

Ok, also jetzt ging es endlich den Brocken hoch. Allerdings nur für 7 von uns. Jonaas und Philipp fuhren mal wieder vor weg, aber ich konnte zumindestens noch den Sichtkontakt halten. Kai zog endlich an mir vorbei, so dass ich dann auch in da kleine Kettenblatt schalten konnte und schneller wurde. Alle kamen wir aufd en Gipfel, aber wo war Andreas? Wir erinnerten uns an unsere letzte Tour: Wir standen irrwitzig lange oben auf dem Brocken rum und warteten auf ihn. Wir hatten schon Eisbrocken an den Füssen. Dann fuhren wir runter und 1,2 km weiter unten trafen wir ihn. Fast hätte er es geschafft. Diesmal warteten wir nur sehr kurz denn wir waren alle etwas nervös wegen der Wettervorhersage und dem drohenden Regen. Es langte also nur für das übliche Heldenfoto.

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Also wieder runter. Andreas trafen wir diesmal 800m vom Ziel entfernt. Er war ganz schön viel schneller geworden, der Einzug auf den Brocken wurde ihm aber wieder einmal verwehrt. Natürlich machen wir das extra. Nächstes Mal lassen wir ihn so 600 Meter heankommen, bevor wir ihm alle entgegenfahren und zum umkehren motivieren. Das ist übrigens auch mal ein Roman geworden, „Das Schloß“, von so ’nem Kafka.

Zurück nach Schierke. Wo usn da Wasser ausging. Wasserträher Henning und Phlipp zur Toilette: Kein Trinkwasser.

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Egal, jetzt war es auch noch spät und die Idee vom Schnitzelessen lag jetzt ganz weit weg. Einfach nur schnell in den Zug nach Hause, denn auch der würde wieder 2 1/2 Stunden fahren. Also nach Wernigrode, Ilsenburg, Wasserfassen bei den Evangeliken und dann rein nach Bad Harzburg.

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Coo, noch 20 Minuten bis der Zug fährt, das reicht ja für ein DÖNER am Bahnhof! Also, umgezogen in der Bahnhoshalle, alles eingepackt, Döner und jede Menge zu trinken geholt und dann ab auf das Gleis. Pft. Pft. Pft. da kommt der Zug rein in de Bahnhof. Ui, das erste Abteil ist abe rschon ziemlich voll mit Rädern. Vor dem zweiten steht ein Schaffner: „Hier passen keine Räder mehr rein, sie kommen nicht mit!“. endlich, was war ich froh! Nachdem wirklich bislang alles nach Plan gelaufen war und wir keine nennenswerte Panne hatte und sogar die geplante Strecke gefahren waren… und auch als Grupe zusammen geblieben waren….endlich, endlich, endlich macht uns die Deutsche Bahn einen Strich durch die Rechnung.

Wir dürfen nicht mir. Großes lamentiren. Der Schaffner hält uns sein Smartphone vor das Gesicht, um zu beweisen, dass er irgendwie recht hat. Ich versteh das nicht, schaue schon mal nach der Konsequenz: Eine Staunde warten, um 10 Uhr zurück zuhause. Mist. Genau der Zug in dem wir letztens falsch sassen und zum Glück noch gewechselt hatten.

Andererseits: Zeit für eine Pizza. Zeit Trollis saure Würmchen am Automaten zu ziehen. Wir sind genervt, aber eigentlich war es ja doch ein schöner Tag und wir gehen in Gruppen zurück zur Döner Bude, verpflegen uns und machen es uns an der Bahnsteigkante bequem.

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Das da im Hintergrund ist übrigens ein anderer DB Schaffner der uns gleich anschnauzt.

In diesem Zug gibt es keine Probleme. Und auch nicht im nächsten Zug von Hannover nach Bremen. Ich war wirklich froh wieder in Hannover zu sein. Harz – da ist ein Dschungel, wenn da etwas passiert, dann kommt mannie wieder weg, aber Hannover ist die Zivilisation, da kommt man irgendwie immer nach Bremen.

Insgesamt sind es, auf meiner Anzege, etwa 124 km und 2.000 Höhenmeter geworden. Wir waren eine gute Truppe, hatten einen Supertag und viel erlebt und auch viel Spaß gehabt. Na ja, bis auf die Deutsche Bahn.Und irgendwie hatten wir ein alle ein wenig Angst vor dem Regen. Und ich vor dem Flug nach Istanbul.

Brauchst Du ein aufregendes Leben? Willst Du über die Grenzen von Huchting hinaus bekannt werden? Dann fahr mit uns und lass Dein langweiliges Leben verherrlichen.

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Gefährliche Kreuzung

Es begann wie immer ganz harmlos. Ich fuhr zum Bremer Bahnhof und traf Kaipi.

Kaipi hatte ich schon lange nicht mehr gesehen, seit dem letzten Winter. Wir hatten uns verabredet um an der Oberharzer Radrunde des RSV Adler Goslar von 1981 teilzunehmen und fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Goslar. Auf der Website des Vereins kann man sehr schön nachlesen worum es da geht und ganz links ist auch ein großformatiges Bild von der Konkurrenz die einen dort erwartet. Na ja, um es kurz zu machen, es ist eine RTF die über verschiedene Distanzen geht und so ziemlich die einzige in der „Nähe“ die ein anspruchsvolles Programm an Höhenmetern bietet. Spätestens ab Hannover war der Zug dann auch gut voll mit Radlern die auch daran teilnehmen wollten. Einige von denen stiegen einen Bahnhof vor Goslar aus, um noch ein paar Trainingskilometer in die Beine zu bekommen. Vielleicht war es auch das einzige Training, wer weiß.

Als die dann in Goslar ankamen sassen Kaipi und ich bereits im Irish Pub am Bahnhof und erfreuten uns an der wundersamen Mischung von Bier und Currywurst die dort ausgeschenkt wurde. Ein irischer Barde aus der Umgebung wurde aufgetrieben und sang Lieder von Joe Cocker, Neil Young oder den Monkees und allen anderen Stars, die derzeit in Goslar aktuell sind. Kaipi und ich unterhielten und nett bei Bier und Alster bis spät in den Abend und hatten so eine standesgemässe Vorbereitung auf das Ereignis des nächsten Tages. Karboloading nennt man so etwas, glaube ich. Und der Alkohol nimmt einem die Furcht und die Fähigkeit darüber nachzudenken, was man sich das eigentlich antut. Zumal Kaipi sich ja auch das volle Programm mit 265km und 4.400 Höhenmeter antun wollte.

Am nächsten Morgen wachte ich im Hotel auf durch eine SMS von Blitzrad. Ich hatte ihn nicht als meinen Weckdienst arrangiert, ihm aber eine 12-27er Kassette mitgebracht, die wir noch tauschen wollten. Er kündigte seine Ankunft in einer Viertelstunde an, ich lag immer noch im Bett und machte mich dann doch fertig. Es hat eben seine Vorteile einen Tag früher zu fahren. Ich sage nur: Karboloading.

Der Start war an einem Schulzentrum, die Marathonfahrer wie Kaipi waren schon weg aber ich traf Blitzrad und die anderen Bremer. Es war zwar nicht hektisch, aber so richtig Zeit hatten wir auch nicht, da „Besi“ in Kanada schon mit seiner Pistole um sich schoß und dies das Live übertragene Startzeichen war. In Anbetracht der Aufgaben vor einem war das Starttempo auch nicht so schnell wie sonst. Von uns hatte jedenfalls keiner Lust schnell nach vorne zu fahren sondern wir schauten uns erst einmal in Ruhe an, was so passieren würde. Zunächst war unsere Sechsergruppe auch zusammen, aber dann kam bereits der erste härtere Aufstieg und wir fielen auseinander. Vorweg waren die Bremerleichtgewichte, dann kamen die Bremer Schwergewichte und dann die Bremer Mädels. Blitzrad hatte (mal wieder) seine Kett verloren am Berg und so fuhren wir gemeinsam das letzte Stück nach oben und dann im Schuß runter, bis wir an der Okertalsperre waren. Dort wird ja seit Jahrzehnten gebaut, so dass wir wie letztes Jahr über die Talsperrenmauer fuhren und dann entlang des Statusees, bis eine schottrige Abzweigung nach links kam. Und genau da fuhren wir nicht hoch, denn was dann passiert hatte Harald uns ja letztes Jahr in aller Deutlichkeit demonstriert. Im Prinzip landet man in einem riesigen, grünen Loch, das kurz vor der Sprengung steht und man muss sich verdammt beeilen dort wieder raus zu kommen.

Also fuhren wir weiter entlang des Sees, dann wurde es steiler, und steiler und der Anstieg wurde länger und länger und irgendwann kamen wir an der dicken Bundesstrasse am Torfhaus raus, wo wie die letzten Höhenmeter unter der heftig strahlenden Sonne und dem Aufgebot der letzten Kräfte machen durften. Danach ging es dann rasant bergab bis zum nächsten Kontrollpunkt in Altenau wo wir uns wieder alle zusammen fanden. Hier wurden dann auch unsere RTF Karten mit faälschungssicheren RTF Kartenlochern gestempelt. Anbei einmal das Beispiel meiner Karte. Wie man sehen kann, bin ich dann doch den Marathon gefahren und die zusätzliche Lochung oben rechts beweist, dass ich noch weitere geheime Kontrtollpunkte angelaufen bin. Kaum glaublich? Na dann,s chaut euch doch mal bitte die RSV Goslar Wasserzeichen der Löcher an!

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Mit Kontakttelefonnummer der Anonymen Alkoholiker Goslar.

An der Kontrollstelle konnten wir auch Schröder und Torben überrden mit uns die 175er Runde zu fahren, während Torsten dreimal um einen Kreisverkehr fuhr und sich dann schnell entschied die 115er Ausfahrt zu nehmen, bevor wir ihn davon abhalten konnten.

Ja, die Leichtgewichte machten sich dann am nächsten berg nach vorne aus dem Staub während die den Berg hochdampfte. Meine Muskelkraft finde ich ja ganz OK, ich würde mir aber wünschen, etwas leichter zu sein, so dass eben diese Karft nicht so sinnlos eingesetzt werden muss. Ich träumte also davon so ca. 20 kg leichter zu sein, also auf dem Gewicht, dass ich so als 15 jähriger hatte und irgendwie merkte ich auch nun auf dem Rad, dass sich mein Körper veränderte…. Ich wurde zwar nicht leichter, oder es ging leichter den berg hoch, aber ich wurde größer… ja immer größer. Nun gut dachte ich, wenn ich also jetzt so ungefähr 2,15m werde, dann habe ich ja trotz allem mein Idealgewicht, ist ja auch gar nicht so schlecht. Ich müsste mir dann halt nur auch einen 75er Rahmen kaufen.

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Mein 60er Canyon war mir nämlich mittlerweile zu klein. Meine Träume zerplatzen aber leider alle, als ich feststellte, dass ich keineswegs größer geworden war, sondern dass die Sattelklemme ihren Geist aufgegeben hatte und ich nun quasi mit dem Sattel auf dem Oberrohr sass. Meine Sitzhaltung entsprach ungefähr der auf dem 24er Rad meiner Tochter, wenn ich die Schaltung teste.

Mist, das Gewinde der Sattelstütze war herausgebrochen, da war nichts mehr zu fixieren und so machten wir uns gemeinsam nach nun erst 80 km zum nächsten Kontrollpunkt in Sieber, wo wir uns technische Unterstützung erhofften. Blitzrad telefonierte schon mal die Radlädern in der Umgebung an, aber die hatten eher noch nie von Rennrädern gehört – der Harz ist MTB Land.

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Zum Glück gab es einen technischen Spezialisten in Sieber, der mit einem Werkzeugkoffer aus dem Geräteschuppen und einer Rolle weißen Isolierbands, passend zu meinem Canyon Rahmen, versuchte eine feste Verbindung zwischen Sattelstütze und Rahmen herzustellen. Das sah dann auch sehr elegant aus, muss ich sagen. Chinesische Handwerker, die ja grundsätzlich bei Problemen mit einer Rolle Klebeband erscheinen, hätten es nicht besser machen können. Uns so fuhren wir wohl Gemut weiter. Das ganze hielt dann auch 3 km, dann sass ich wieder auf dem Oberrohr.

1307 Adler Harz 08Ich fühlte mich wie in einem Tretboot für Kinder oder einem Gocart und nachher war ich wirklich froh im Zug wieder meine Beine voll ausstrecken zu können. Dem Tempo tat das ganze etwas Abbruch, aber bald waren wir in Osterrode und begannen den letzten, diecken Anstieg des Tages. Den Umständen entsprechend ging das auch ganz gut, aber als wir oben an der B242 ankamen, stellten wir fest, dass wir nicht mehr auf der RTF Strecke waren. Zum Glück hatte Blitzrad ja eine Karte auf seinen Rahmen geklebt.

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Aber leider bestand diese Karte nur aus einem Höhenprofil. Und so machten wir uns weiter nach Clausthal-Zellerfeld. Dort angekommen waren wir nun wieder auf der RTF Strecke, aber in Anbetracht meiner misslichen Situation entschieden wir uns für die schnelle Bundesstrasse direkt zurück nach Goslar. Auch so hatten wir etwa 160 km zusammen bekommen, mussten uns also nicht schämen nach Hause zu kommen.

Natürlich waren schon alle da und aßen Würste, Steaks und Kartoffelsalat. Tja, wenn man alles  richtig macht ist man halt schnell am Ziel. Blitzrad und ich hatten mal wieder alles falsch gemacht. Zusammen sind wir eben eine sehr gefährliche Kreuzung.

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Bis nächste Woche im Harz.

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Fixed Beards Bremen Ausfahrt

Heute seit längerem mal wieder eine „Nach-der-Arbeit-Tour“ mit den Fixed Beards Bremen and Friends.

Ich kam zu Haus am Walde, ohne Bart aber daür mit Negativ-Weltmeister Jersey und war erstaunt wie viele Fixed Beards gekommen waren: Blitzfixedknirschrad, Donneraufkleberrad, Markuswürfelrad, Blumenrad und Blumenradone. Wow, so einen Haufen PS hatte ich lange nicht mehr gesehen. Und gleich ging die Post ab Richtung Fischerhude, gnadenlos war das Tempo, so dass wir völlig ausgelaugt an der Eisdiele Lindenlaube ankamen und eine wohlverdienete Pause einlegten.

Olli und Corinna sind dann über Umwege nach Hause, während sich der Rest auf den Weg nach Wilstedt machte, um dort frische Energie zu tanken.

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Zum Andenken an die Eroberung Saigons durch den Vietkong vor 38 Jahren und 3,8 Monaten versuchten wir uns an der exakten Rekonstruktion eines berühmten Kriegsphotos der Epoche.

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Es wurde schon öfters versucht dieses berühmte Foro nachzustellen, meistens ohen Erfolg.

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Tja, an die Qualität des Orginals kommt sio etwas natürlich nicht heran.

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Sorry, das Original von Eddie Adams ist natürlich das hier.

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Es ist übrigens auch die Orignal Esszimmerdekoration in dem Film „Srardust Memories“ von Woddy Allen.

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Genug von Kunst und Ästhetik und so einem Kram. In Einerreihe und mit fast 40 Sachen ging es dann zurück Richtung Bremen. Eigentlich wollten wir den Abend dann ja noch gemütlich am Kiosk zur gelben Gefahr ausklingen lassen, aber wer so rumtrödelt wie wir, den bestraft das Leben, oder, in diesem Falll der Besitzer des Kiosk mit Ladenschluß.

Ein hervorragendes Training für die bevorstehende Adlerrunde am Samstag.

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Carbon Flaschenhalter

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Ist nicht von Jerome, sondern der an meinem Canyon. Das ist nicht der erste Flaschenhalter, den ich kaputt bekommen habe, aber der erste aus Carbon und zu dem war ich eigentlich nett. Darf nicht passieren. Stärkt nicht mein vertrauen in Controltech, von denen ich noch eine Sattelstütze mit Loch habe (ipost).

 

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Noch mal für David.

Aber diesmal ein Rad. Von dem Laden bei ihm um die Ecke.

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via No Future Tokyo

 

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Ein Mercian für Manu. Aka M&M

Mein Freund David aus Tokyo beklagte sich auf diesem Blog letztens, das sich viel zu viele Fotos von leicht bekleideten Asiatinnen auf Rädern posten würde. Es wird also Zeit für eine gut bekleidete Mitteleuropäerin und ihr Rad: Manu und ihr Mercian aka M&M.

Manu hatte mich vor letztes Jahr einmal angesprochen und wollte das Milanetti Damenrad von mir kaufen. Sie mochte das Design, aber leider war es ihr zu groß. Ich weiß nicht, wie das anderen Menschen geht, aber das Milanetti steht immer noch bei mir in der Garage und ich bekomme es nicht verkauft. Was an sich schade ist, denn es ist wirklich ein sehr schönes Rad. Es ist genau das Rad für die Freundin eines Radverrückten die mindestens 1,70 Meter groß sein sollte. Seine Größe ist egal.

Dann haben wir lange nach einem passenden Rad für Sie gesucht, bis wir diesen schönen, englischen Mercian Rahmen fanden in Größe 48 und aus Reynolds 531 Rohr. Mercian ist eine englische Marke aus Derby, die es auch heute oder schon wieder heute gibt. Der Rahmen ist sehr, sehr leicht, was erst einmal dem Rohr, aber dann auch der Größe geschuldet ist. Leider hingen da eine Menge langweilige Komponenten dran, die wir erst einmal abbauen mussten, bevor wir uns an den Wiederaufbau machten. Geblieben ist nur der Rahmen mit Steuerkopf und Tretlager, sowie die Mavic Drahtreifen Laufräder.

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Manu hatte sich zunächst für einen komplette Golden Arrow Gruppe entschieden: Bremshebel, Bremsen, Umwerfer, Schaltwerk und Kurbel bilden eine epochengerechte Einheit. Mein Verhältnis zu der Golden Arrow Gruppe ist etwas gespalten: Ich mag das Design sehr, aber die Bremswirkung ist wirklich unter aller Kanone. Oder so glaubte ich bislang, denn bei diesem Rad haben wir das gemeinsam recht gut hinbekommen.

Zu Golden Arrow und zu den goldenen Decals passen Goldenes Lenkerband von Deda und goldene Bremshüllen. Natürlich ist es immer so, dass das eine Gold anders ist als das andere. Da wir aber nicht so dick aufgetragen haben ist das Ergebnis auch OK.

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Damit das ganze auch bezahlbar und funktional wird, sind wir einige Kompromisse eingegangen. Die schwarzen Gummis auf den Golden Arrow Bremshebeln sind normale Aero 1055 Gummis. Das gibt eine gute Griffläche, passt aber nicht richtig passeng über die Griffe selber.

Auch sonst haben wir uns nicht mit NOS Komponenten aufgehalten, die ja letztendlich einem nur dem Spaß am hemmungslosen Fahren und Versauen seines Rades nahmen, bzw. man ärgert sich halt immer so, wenn da irgendetwas in die Binsen geht: Günstige Michelin Lithion 2 Reifen, ein Ritchey WCS Sattel – ich hätte ja gerne etwas goldenes montiert, aber es gibt einfach nichts auf der weiten Welt. Busyman?

In allem Überschwang spendierte ich noch einen meiner Regina Schraubkränze. Ajax Sattelstütze, irgendein Italo Lenker .. MKS Stream Pedalen und dann war das Rad auch schon fertig

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Die Aufgabe war es ein Rad für die Stadt zu bauen, mit dem man auch aber bei gutem Wetter einmal schnell über Land fahren kann. Deshlab steht auch der Lenker, so wie er steht und erleichtert das Bremsen in aufrechter Position bei Griffposition oben. Die MKS Stream finde ich ohnehin konkurrenzlos als Stadtpedalen, weil beidseitig fahrbar. Und der Rahmen hat, wie es sich für einen guten englischen rahmen aus dem Schlechtwetterland gehört,Ösen, so dass sich problemlos Schutzbleche oder ein Gepäckträger nachrüsten lassen.

Manu und ich haben das Rad zusammen aufgebaut, Philipp hat mit der Wasserrohrzange geholfen. An einem Abend haben wir schon fast alles zusammenbekommen, es gab aber dann ein paar Probleme mit dem Zahnkranz, der Sattelklemmung und der eigentliche Sattel gefiel uns auch nicht mehr. Wir hatten die Alternative alles weiß zu machen (Lenkerband, Bremshüllen, Sattel), haben uns dann aber doch für Gold entschieden. Am zweiten Abend haben wir das Rad dann fertig gebaut. Das war das erste Mal, dass Manu richtig geschraubt hat, und das hat sie sehr gut gemacht. Ich war vor allem mächtig beeindruckt von ihren Lenkerbandwicklungsfähigkeiten, denn ordentlich Lenkerband zu wickeln finde ich so eine der schwierigsten Dinge beim Aufbau.

Das Mercian hatte sich auch gutmütig verhalten und nicht rumgezickt. Gestern haben wir dann noch den Sattel getauscht und sind ein ganz klein wenig gefahren. Es ging los in dem Laubengang der Krähenburg.

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Wir fuhren dann bis zum Tor des schwarzen Ritters. Der ist übrigens ca. 60 Jahre alt, trägt eine Brille und hat eine Fernbedienung  zum Öffnen seines Tores.

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Dann musste ich allerdings wieder nach Hauase, weil nervige Studis bereits seit Stunden mein Haus belagern und mich mit Emails bombardieren. So, das war erst einmal das letzte Projekt vor der Sommerpause. Dank an Manu und Philipp.

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Wind.

Ich stand in unserer Garage und überlegte: Sollte ich das Fixie, das Rad meiner 11 jährigen Tochter oder vielleicht sogar ihr altes Dreirad heute nehmen?

Ich hatte nämlich Olli gefragt, ob es OK wäre heute mit seinem Club, dem RSV Stuhr bei der Sonntagsausfahrt mitzufahren. Klar, antwortete er, komm‘ ruhig mit, es wird eine Altherrenrunde und ziemlich gemütlich. Vor meinem geistigen Auge sah ich Einbeinige, Menschen die ihren Rollator zum Rennrad schieben  und Becksflaschen in Carbonhaltern. Das Wetter sah sehr wechselhaft aus, aber ich entschied mich dann doch dem neuen Basso Fixie einen längeren Auslauf zu gönnen und machte mich früh morgens auf den Weg nach Stuhr. Wir waren dort am Rathaus verabredet.

Google Maps zeigte mich bei Eingabe von Rathaus Stuhr das Rathaus des Ortsteils Brinkum, der aber kein Rathaus hat. Und ich hatte schon erhebliche Mühe dort überhaupt pünktlich hinzukommen, denn der Gegenwind war schon recht fies. Als ich da war, waren keine Einbeinigen zu sehen. Ich rief Olli an und der leitete mich zum richtigen Rathaus in Stuhr und kam mir auch ein Stück entgegen. Zusammen fuhren wir zum zweiten Treffpunkt, der Avis Tankstelle in Groß-Mackenstedt. Hier waren dann auch keine Rollatoren geparkt, aber Ollis Frau Corinna war da und nach und nach trudelte die Mannschaft des RSV Stuhrs ein, alle in Ihren schicken rot-weissen Trikots gesponsort von Mues und Twachtmann die in falscher Bescheidenheit ihr Logo nur klitzeklein auf den Trikots sehen lassen. Jedenfalls sahen die Herren doch erstens ganz fit und zweitens nicht so alt aus. Ich war also froh, dass ich das Dreirad zuhause gelassen hatte.

Wir fuhren also irgendwie Richtung Bassum, ich kenne mich ja leider auf diese Seite der Weser nicht besonders gut aus. Als Rechtweseraner muss ich aber leider zugeben, dass es Linksweserig sehr viel Spaß macht zu fahren, denn die Landschaft ist nicht gar so platt und bietet einige Hügelchen, die bei Gegenwind auch ordentlich ziehen. Und auch die Wälder sind zahlreicher, aber vielleicht liegt das auch nur an einer gut ausgesuchten Tour. Wie es sich für einen guten Gast gehört reihte ich mich ganz hinten ein.

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Ab und an gab ich Stöhnlaute von mir und murrte über das unmenschliche Tempo, dass gefahren wurde. Als guter Gast in einer Gruppe macht man das so. Dann machte ich aber den Fehler an allen vorbeizuzischen um ein Photo von vorne zu machen.

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Olli lacht hier, weil er mich sofort durchschaut hat. Danach wischte ich mir den Schweiss von der Stirn und reihte mich wieder hinten ein. Das Wetter sieht ja hier fabulös aus, aber es war wirklich die ganze Zeit sehr fies windig und ab und an dachte ich auch, dass es gleich anfangen würde zu regnen. Auf den Strassen war Fahrradmässig eine Menge los. Wir begegneten mindestens drei großen Gruppen, darunter auch unseren Freunden vom TCB, die wieder einmal von Dietmar angeführt wurden. Da Triathleten aber daran gewohnt sind ihren Kopf unter Wasser zu halten, haben sie uns nicht erkannt.

Es ging dann weiter durch Berg und Tal, man konnte sich bei dem Tempo auch gut unterhalten wenn man nicht gerade direkt vorne fuhr und so machten wir gut Strecke. Wir hatten eine kleine Panne, aber dann waren wir auch schon im langen Tal und sassen beim Italiener. Ich bestellte ein Eis, setzte mich und merkte da alle Cafe tranken – hatte ich da unwissentlich gegen ein eisernes Clubgesetz verstoßen? Man weiß ja nie, in welche Fettnäpfchen man treten kann. Plötzlich schweigen alle und sehen betreten zu Boden. Ich bin wohl zu lange in Japan gewesen, wo das Falsche zu tun wirklich sehr peinlich sein kann. Einmal habe ich bei einer Heirat aus Versehen den Brautleuten statt Glückwunschkarten zur Heirat solche für eine Beerdigung überreicht, weil ich die Zeichen darauf damals nicht lesen konnte. Einmal habe ich eine sehr kleine Japanerin gefragt, ob Sie Kinder in der Verwandschaft hat, weil sie eine Tüte von GAP Kids hatte. Nein, sagte sie, ich kaufe da für mich ein. Na ja, aber in Japan darf man auch alles falsch machen, weil man ja ohnehin der doofe Ausländer ist. Das ist ähnlich wie im Zoo. Guck mal Mama, was dieser lustige Schimpanse alle macht! Aber gilt das auch für einen Rheinländer in Stuhr.

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Zum Glück waren alles sehr nett. Olli und Corinna brachten mich dann noch zum Rathaus nach Stuhr und von dort aus machte ich mich auf dem Weg nach Hause. Insgesamt waren es doch sehr schöne, fixierte 120 km geworden. Auf dem Rückweg traf ich noch zwei vom TCB die mich aber auch wieder nicht erkannten, obwohl ich mit dem einem von denen in Bruchhausen-Vilsen Kaffee trinken war. Na ja, Triathleten…..

Vielen Dank noch einmal an Olli und de RSV für einen sehr schönen Sonntag. Gerne einmal wieder.

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