Archiv der Kategorie: Japan
When Japanese meet a French. An intercultural study on Keirin
Neulich in Tokio.
Von unserem temporären Tokio Korrespondenten Fabian. Maximaler Luftwiderstand durch maximal bescheuerte Felgenprofile und völlig unnötiges zweites Oberrohr bei einem Kindergrößenrahmen.
Eingeordnet unter 2014, Gierige Räder, Japan, Mob
Währenddessen in Saitama.
Nachdem Marcel Kittel heute das Saitama Kriterium, oh Verzeichung, ich meinte „das Criterium de Saitama by La Tour de France“ gewonnen hat, fiel mir auf, dass er ja beileibe nicht der erste Profi-Ausländer war, der in Japan Rad gefahren ist. Dieses schönen Video von 1987 gibt es einen guten Einblick in das Radfahren und die generelle Stimmung im Japan der Pre-Bubble Zeit.
Es hilft, wenn man japanisch versteht, aber viele der Bilder sprechen auch für sich.
Ich ware gerade ein paar Tage in Berlin auf einer Konferenz und hatte dann am Freitag und Samstag Freunde besucht. Prima Nudelsuppe bei Cocoro. Ich wollte auch ein paar Radläden abklappern, bin aber zunächst bei Uniqlo am Kudamm hängengeblieben. Die Zeit reichte dann nur noch für Keirin Berlin. Das machte einen guten Eindruck und ein schöner Panasonic Rahmen in der klassischen Lackierung hing da rum. Dort gab es auch einige dieser Keirin Emas, die ich bislang noch nirgendwo gesehen hatte.


Panasonic P-Speed
Ferdinand und ich hatten uns zusammengetan und über meinen Freund Hiroshi in Tokyo zwei Panasonic Rahmen besorgt. Es folgte ein langwieriges Zolldrama und seit heute der Aufbau.
Ferdinand bestellte den klassischen Rennrahmen aus Stahl FRC07 mit der Original Panasonic Team Lackierung, ich entschied mich für den schwereren FRC37, ebenfalls in der Team Lackierung, der über Ösen zur Montage von Schutzblechen und Gepackträger verfügt. Noch ein reines Rennrad aus Stahl brauche ich nicht, aber kein einziges meiner Räder hat fest montierte Schutzbleche und das scheint mir nach fast fünf Jahren im Norden Deutschlands keine gute Idee zu sein.
Mir schwebt etwas vor mit dem ich in der Nacht durch den Regen schwebe. Ich bin immer wieder beeindruckt von den Berichten David’s über seine Teilnahme an Audax Veranstaltungen, wie z.B. der SR600 Nihon Alps; nicht dass ich irgendein Verlangen danach fühlen würde 600km an einem Stück zu fahren – und schon gar nicht in den japanischen Alpen, alleine, im Regen, in der Nacht und dann auch noch kurz nach der Ankunft eines Taifuns und in einem Gebiet in dem Straßen wegen Erdrutschgefahr gesperrt werden. Interessant ist aber wie David seine Räder optimiert, damit er lange Strecke relativ komfortabel zurücklegen kann.
Das Panasonic wird daher nicht nur Schutzbleche haben, sondern auch einen Nabendynamo und eine Frontlampe. Dazu kommt ein hoffentlich komfortabler Randonneur Lenker von Velo Orange der aussieht, als hätte man einen Fuß auf den Rahmen gestellt und dann mit Gewalt den Lenker hochgezogen.
Eine Frage die mich länger beschäftigt hat als sie sollte war: Shimano Dura Ace oder Campagnolo? Und wenn dann was, 8, 9 oder 10 Gänge? Letztendlich habe ich mich für Campagnolo 8 Gang entschieden – ich mag die Ergopower Hebel einfach gerne, hatte noch ein paar Teile im Keller die ich bei dieser Gelegenheit endlich verbauen konnte und 8 Gänge langen ja auch für die Hauptanwendungen in Bremen.
Natürlich hätte das auch alles teurer und besser und schöner und stilechter aufgebaut werden können, aber das soll ein Rad für den Alltag werden, es wird durch Regen und Dreck gefahren und da hemmen teure Anbauteile nur den Benutzer. Für die Vitrine habe ich schon ein Nagasawa Keirin Bahnrad.
Es ist schwer einen Rahmen im Raum stehen zu haben und nichts daran tun zu können, weil noch nicht alle Teile dafür da sind. Also habe ich heute schon einmal angefangen und alles was da ist verbaut, einiges nur provisorisch.
Nitto 65 Sattelstütze 27,2mm mit Brooks Professional Sattel, Bleibt erst einmal so. Wunderschön integrierte Sattelklemmschraube im Rahmen. DAS Panasonic Merkmal
Das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder einen komplett neuen Rahmen zu besitzen. Ich kann gar nicht erwarten dort die ersten Schrammen reinzufahren …. Der Laufradsatz ist provisorisch verbaut, H plus Son TB14 sollen es aber dennoch werden – dann allerdings in Silber poliert.
Ösen für den Gepäckträger. Und ganz unten eine Schraube zur Befestigung von Schutzblechen. Die Querstrebe hinter dem Tretlager ist zu dünn um eine Schraube aufzunehmen. Langschenklige Bremsen – ein leidiges Thema, da fehlen mir noch die guten Ideen. gibt es irgendetwas richtig schönes?
Alles nur provisorisch,Bis auf die Wahnsinnslackierung. Die Bremszüge sind übrigens wirklich rot. So ein paar mehr rote Flecken machen sich auf dem Rahmen gut. Sonst wird es aber überwiegend schwarz und Chrom sein, das die Akzente setzen wird.
Ergebnis für heute erst einmal:
Jetzt ist erst einmal Pause, bis die bestellten Teile da sind.
Eingeordnet unter Hiroshi, Japan, Meine Räder, Mob, Panasonic FRC037
Räder für 1.200 km
David nahm letzte Woche an dem Hokkaido 1200 Audax in Japan teil, 1.200 km quer durch die relativ wenig besiedelte Gegend der großen nördlichen Insel. Irgendwann wurde der Audax abgebrochen, da letzte Woche auch einer der stärksten Taifune des Jahres seine Kurs auf Japan legte und starke Regenfälle und Wind, hauptsächlich natürlich entgegen der Fahrtrichtung, verursachte. Es macht keine Spaß 1.200 km im Regen gegen den Wind zu fahren; d.h. mir würde es sogar keinen Spaß machen überhaupt 1.200 km an einem Stück zu fahren. Interessant ist allerdings zu sehen, was für Räder Menschen fahren, die 1.200 km an einem Stück fahren. Hier kommt es auf die Kleinigkeiten an: Wenn ich die falschen Socken anhabe und dann 60 km an einem Wochentags Abends nach der Arbeit fahre sind die Konsequenzen ein paar rote Stellen am Fuß, bei 1.200 km hätte ich dann eine Menge Blasen und könnte kaum noch laufen und nur unter Schmerzen treten. Oder Schutzbleche, braucht man das für 1.200 km Radfahren, oder eher nicht? Was ist mit STI/Ergo Hebeln? Wie hoch ist das Risiko, dass diese versagen, so dass es besser ist von vorne her gleich Bar-End Shifters zu verwenden?
Auf dem Google Plus Account von David gibt es eine Reihe von Fotos die eben diese Räder zeigen.
Eingeordnet unter 2014, David, Gierige Räder, Japan, Mob
Take my breath away
After staying in Ludwig’s house on a Tuesday night, some time ago in Japan, he took me on a bike trip the next day.

Ludwig was so kind to let me stay at his brand-new home close to Higashi-Matsubara for some days. The house is so clean and kept that way by Ludwig that it could well function as a semiconductor production site of a theatre for neurosurgical operations. As a father of two children in the midst, respective the beginning of puberty; and as a husband of a Japanese wife with advanced shoppitis and “let’s-stuff-it-away-we-can-use-this-later” syndrome the circumstances at our house are quite different.
We left relatively early in the morning through the decontamination chamber and rode to Shimokitazawa to beat the early morning rush hour. From there we took the Odakyu Line train to Shin-Matsuda from where we started our ride. Ashigara is not an easy climb, it takes one up to 700m elevation and some of the ramps are quite steep. I wore my Assos early winter jacket, Ludwig opted for short sleeve jersey. I was sweating at the top, Ludwig not. Despite all the effort, the climb is quite beautiful and offers nice views. Despite its steepness it is provided also a good and relaxed opportunity to speak about this and that.
From the top we took the smaller of two roads down into the neighboring valley, I guess it was prefectural road 78 which led as through a chilly forest on a rather poorly paved road. I was very cautiously descending as there was a lot of wet bio-debris on the road, I was riding somebody else’s bike (David’s Canyon) and it was still my body riding down. Nevertheless it was a good time, Ludwig was freezing obviously. We took a break to refill and warm up at the approved Family Mart Conbini in Ashigara. I had been there before, I remembered, with Ludwig and Jerome in November 2009. It is the last refreshing point before tackling Mikuni Toge. There many passes in Japan called Mikuni Toge, at least three come to my mind, so it is quite confusing to speak about that particular one. This is the one that commands a lot of respect among cyclist as it offers some spectacular steep ramps.
Ludwig warmed up on the following climb, while I began to sweat again. To climb Mikuni is really hard and it literally takes one’s breath away. Some of the ramps are 16% plus steep AND rather longish, so I saved myself by crisscrossing my way up on the road.
Luckily the traffic was very weak on a normal workday, a few cars, a few motor cycles and a dog, perhaps got lost or abandoned met us on the way up. When we reached the pass at elevation 1.100m there was still snow left in the shady corners along the flanks of the hills.
It took as almost one hour, way off our best times some years ago.
We met some a nice lady at the mount Fuji viewing spot on the descent to Yamanaka lake, took some photos and headed for the approved 7 Eleven close to the T-junction leading to the Doshi Michi.
There we me a very interesting guy, Naoya X, a professional MTB rider on the Japan XC circuit with his friend on a standard mountain bike. Naoya rides a Canyon MTB that is sponsored by the company and he was quite surprised to see my on a Canyon as well, as the brand isn’t as popular in Japan as in Germany. That might change in the future, the canyon homepage is available in Japanese now among other language and it might makes sense for the company to invest into developing this new and growing market.
Yep, we could have now opted for Nijumagari Toge, one of the most beautiful roads in Japan according to cyclist specialist Ito Yumi, but that would have lead us to Tsuru and the only options to go home from there would have been Road 20 (boring, crowded) or the Akigawa valley where I have just ridden with David a few days ago. So:
Another climb up to the tunnel, marking the highest point on the Doshi Michi road. Then bombing down the road towards Tokyo. By now I had grown accustom to David’s bike, felt very secure going high speeds and I really love the gentle slopes of the Doshi Michi that gives you the chance to ride 50 km/hr plus on a curvy road almost all of the time. When I slowed down for freezing Ludwig another guy overtook me, so we hunted each other down the road. After all the climbing that was real fun. Yes, I really loved the Doshi Michi at this point.
After that we made our way through partly urban landscape but missed the opportunity to ride along the North side of the Tsukui lake and take a look at the house of the local drug baron and its parked Landrover. The new stretch of the highway passing through Hashimoto is now almost ready so the impression of a boring, urban sprawl intensified. Ludwig wanted to return from Hashimoto Station originally, but I could convince him that we ride home along the tank road and One Kan. My memory served me from point to point; I recognized the entry to the tank road, the exit to the One Kan and some other important points along the way home but I couldn’t necessarily draw a line between them.
We made a last stop at the (PE approved) Starbucks at the end of the One Kan, then road quickly home to the Tamagawa river and later along the banks of the river to Futago Tamagawa and Ludwigs home. That was a very nice ride and for the time being the last longer one in Japan. I hope that I can repeat these kind of rides in the near future. My thanks go to Ludwig.

























































































































































