Archiv der Kategorie: Touren

Alle Touren an denen Freunde der Cyclitis teilnehmen.

Photos from the Nishi 300 Brevet

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Mount Gongen Lasso + PE Reunion

Letzte Traningsmöglichkeit vor dem (Teil)Brevet am nächsten Sonntag, blauer Himmel und Frühlingstemperaturen in Tokyo. Das schrie nach etwas besonderem, also einer schnellen Ausfahrt mit vielen Höhenmetern.

Und so dachte ich, ich mache mich auf dem Weg mit dem Zug nach Ome, nehme Sachen zum Umziehen mit und fahre eine gr0ße Schleife über Okutama, Matsuhime, Uenohara, Tawa, Tsuru und zurück über Okutama. Das sollten dann vielleicht so etwa 100km, und in sechs Stunden zu schaffen sein. Vielleicht hätte ich mir vorher einmal eine Karte anschauen sollen, anstatt auf meine überlegenen, gefühlten Japan Kenntnisse zu vertrauen.

Zumal es dann am Morgen sehr schleppend los ging als Folge exzessiven Fleischgenusses im Barbacoa auf der Omote-Sando. Danke, aber für die nächsten zwei Wochen bitte kein Fleisch mehr. Dann endlich los in Ome, und es ging eigentlich in gutem Tempo in Richtung Okutama Bahnhof. Der Anstieg ist auch alles andere als schwer und unterbrochen von kurzen Abfahrten. So viele bekannte Stellen, die ich aus der Erinnerung abrufen konnte. Der Anstieg von Okutama Bahnhof hoch zum Stausee durch einige Tunnels war auch nicht so lang und steil, wie ich gedacht hatte. Vielleicht war es doch ein Fehler als erste Fahrt in Japan Umenoki Pass hochzufahren, denn das war bislang doch das mörderischste was ich dieses Mal in Japan gefahren bin.

Allerdings dauerte es dann schon recht lange von Okutama bis nach Kosuge, zum Fuß des Matushime Anstieges. 20 km – so lang hatte ich das nicht in Erinnerung. Kosuge machte sich gerade schön für den Frühling und für den Tag der Jungen – ein langes Seil mit Koinobori (Carp Streamer) überspannte das Tal in dem das Dorf liegt.

 

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Das war schön, aber auch so ziemlich das letzte, was ich für lange Zeit sah, denn jetzt musste ich mich schon konzentrieren und anstrengen, um den langen Anstieg bis zum Pass zu schaffen. Im Gegensatz zu Yabitsu, ist Matsuhime recht leer. Unten auf dem Sportplatz im Dorf gab es ein Polizeitreffen (zwei Wagen, davon einer ein Minicar plus drei Polizisten über einen Baseballplatz verteilt), aber danach waren weder Menschen, noch Autos, noch Motorräder zu sehen. Es geht etwa 600m hoch und ich brauchte dafür fast 53 Minuten – im Vergleich zu den 42 Minuten in denen ich das mal konnte. Aber ich war, dass überhaupt in einem Rutsch geschafft zu haben, denn andererseits kann ich mich auch an Zeiten erinnern, wo ich mein Rad da teilweise hochschieben musste.

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Ja, ja, ich war schon mächtig stolz auf mich; das sollte sich noch böse rächen.

Aber erst einmal kamen recht viele Erinnerung an Matsuhime auf. Der Tag, an dem David, david, Jerome, Marek und ich dort hochgefahren sind und wir noch alle in Topform waren, hier ein Beweisphoto:

0706 Matsuhime Tour all of us at Matsuhime

Oder, als Dominic und ich von der anderen Seite hochfuhren und auf Yumi Ito trafen, die alles, aber wirklich alles über doie rindos und Pässe in der Nähe von Tokyo wusste, weil sie diese bereits alle gefahren ist.

0910 Matsuhime Ride Ito Yumi

Ja, ja, ich träumte also so ein wenig vor mich hin auf dem Gipfel …. doch dann fuhr ich weiter Richtung Sarubashi. Die Abfahrt macht, im ersten teil, nicht besonders viel Spaß da einfach viel zu steil. Das wird aber besser und schneller und es geht dann gut und konstant runter bis auf die Route 20. Aber was war das? Schon so spät und dann auch noch 12 km bis nach Uenohara. da musste ich mich aber nun beeilen. Und als ich in Uenohara ankam, fiel mir auch ein, warum ich die Stadt nicht mag, denn sie besteht zur Gänze aus völlig unnützen Hügeln. Ok, schnell weiter nach Tawa/Tsuru… schnell auf Google Maps gecheckt … was, dass sind fast 30 km ???!! plus die 50 km die ich dann noch noch von Kosuge nach Ome fahren muß. Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Aber ich hatte keine Wahl, mein Zeuch war in Ome und ich musste über diesen blöden Pass. Der sich endlos lange hinzieht und teilweise auch fies steil ist. was ich immer ohnehin nicht mehr so richtig sehen konnte, denn langsam wurde es dunkel und ich hatte immer noch meine Sonnenbrille auf.

Tawa habe ich noch im hellen erreicht, Tsuru dann in der Dämmerung  … ich dachte da wäre ein Dorf, aber dass ist nur ein fieser Hügel von dem es in beide Richtung aus sehr steil hoch bzw. runter geht. So langsam dämmerte es doch stärker und mir dämmerte, warum ich da so selten gefahren bin. Als ich dann schliesslich in Kosuge ankam war es Nacht. Zum Glück ist die Strasse nach Okutama mit Laternen beleuchtet, die etwa alle 100 Meter stehen, plus ich hatte Davids Vorderrad mit Dynamo und Lampe. das ging ans ich sehr gut, schlecht war nur, dass mein Rücklicht so gar nicht funktionieren wollte.

Die Strasse ist Abends bzw. Nachts absolut leer, auf den ganzen 20 km von Kosuge bis nach Okutama bin ich vielleicht von 3 Autos überholt worden. Theoretisch macht es Spaß dort zu fahren, wenn man halt nicht gerade in Eile ist. Und die Tunnel sind alle gut beleuchtet, viel heller als die Strasse, so dass man sich in den Tunnels sicherer fühlt als auf der dunklen Strasse – eine interessante Erfahrung.

Ich kam eine Viertelstunde vor Beginn des PE Reunion Dinners in Okutama an. Das ist leider mehr als 80 km weit weg, so dass ich es wohl nicht mehr pünktlich schaffen würde. Zum Glück kam gerade ein Zug, was um diese Uhrzeit selten ist. Ich hatte natürlich auch keine Radtasche dabei, also schlich ich mich am Eingang  vorbei und stellte das Rad so in den Zug. das machte auch nichts, denn da war gerade einmal eine Person in dem Wagen mit mir.

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In Okutama dann schnell raus, Zeuch geholt, Rad verpackt ab in den nächsten Zug Richtung Shinjuku. Das lief auch alles perfekt, aber ich war eben viel, viel zu spät. Durch das Gewusel in Shinjuku und Ebisu und rein in Baird’s Taproom in Naka Meguro. Und alle waren noch da! Was für eine angenehme Überraschung mit so vielen bekannten Gesichtern.

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Danke Jungs, das war wirklich sehr nett von euch. Ich habe mich so gefreut euch alle wieder zu sehen und ich hoffe wir fahren mal wieder miteinander! Hier noch das offizielle Teamfoto von David auf dem PE Blog.photo 3

 

 

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Yabitsu Klassiker

Der klassische Tokyo Sonntagsmorgen Ride: Yabitsu mit Ludwig.

De facto war das die erste Fahrt, die wir vor einigen Jahren gemeinsam zusammen unternommen haben. Ich hatte Ludwig mein Cannondale geliehen, damit er das Rennradfahren einmal ausprobieren kann und dann sind wir los. Für Ludwig war das recht hart, aber nach einigen Ausfahrten zusammen ließ er mich dann in den Bergen stehen. Nichtsdestotrotz sind wir gemeinsam weiter gefahren und haben eine Menge sehr cooler Touren gemacht. Insbesondere ist mir die fast-komplett Umrundung vn Izu-Hanto von Mishima nach Atami in Erinnerung geblieben. Und jede Menge JCRC und Tour of Japan Rennen. Und die Arakawa Tour mit Fumiki. Und diverse Abstecher nach Saitama. Und nicht zuletzt unsere bislang letzte Tour an meinem letzten Tag in Japan 2010.

Morgens um 6:30 Uhr ging es los in Kyodo. Es war, als wenn die Zeit stehengeblieben wäre. Ludwig hatte ich zum letzten Mal in Radklamotten auf dem Rad gesehen und er mich umgekehrt. Und hier waren wir und setzten irgendwie nahtlos darauf an, wo wir stehengeblieben waren: Ludwig auf dem MTB um Rückenprobleme und meine Langsamkeit zu kompensieren, ich auf dem Canyon von David. Morgens sind die Strassen noch frei und so waren wir schnell zunächst am Tamagawa und dann am Asagawa.  Ich konnte mich noch gut an die Wegführung erinnern – meistens jedenfalls, denn einige Stücke waren komplett aus meinem Gedächtnis getilgt. Der Seven Eleven beim Takao Bahnhof wird leider gerade umgebaut, so dass wir kurz vor Otarumi einen kurzen Halt machten.

Dann den Otarumi Pass hoch. Das machte Spaß, war nicht so hart wie ich gedacht hatte, vermutlich weil wir auch nicht so schnell waren, wie wir gedacht haben. Äh, wir wurden sogar von mindestens einem Radler überholt, was ja sonst eher selten vorkam.

Und dann, hui, runter die andere Seite mit Karacho – das machte wirklich Spaß! Weiter über Aoyama zum Miyagase-Ko, wo wir der Tradition verpflichtet, eine kurze Pause einlegten.

Y6Da es in den „Bergen“ noch etwas kühler als in der Kanto-Ebene ist, waren auch noch die Kirschblüten recht gut in der Blüte und Ludwig ud ich begaben uns sehr kurzfristig in einen Kirschblütenrausch.

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Schön. Aber wir hatten ja noch etwas vor. Und so ging es weiter den Yabitsu Pass hoch. Wir machten jedoch erst einmal an dem besten Aussichtspunkt unten im Tal Fotopause.

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Wir hatten es ja nicht eilig und wollten keine neuen „Togebaka“ Bestzeiten erreichen. Und so fuhren wir schon gemütlich weiter und quatschten dabei; die Kombination MTB mit Rennrad war dabei sicherlich hilfreich. Yabitsu war irrsinnig voll, jede Menge Motorrad- und Radfahrer. Die Strasse ist nun auch wirklich gut ausgebaut und die Popularität des Radfahrens in Japan tut ihr übriges dazu. Damit hat die Strecke einiges von ihrem Charme verloren; vermutlich ist es aber an Wochentagen immer noch sehr einsam dort.

Wir kamen an das Teehaus, dann wartete das steilste Stück des Aufstieges auf uns und wir machten eine kurze rast an der Quelle, an der viele Japaner Wasser holen. Ein Mann hatte besonders viele große Flaschen zum auffüllen dabei, fast so als wenn er das Wasser im Tal verkaufen würde und ich versuchte mich in lustigen japanischen Witzen: “ Mizu-shobai wo yatte imasu ka?“ (Achtung, das war ein sehr lustiger japanischer Witz, bitte vor dem lesen dieses Satzes laut und herzlich lachen!).

Und dann ist es ja nicht mehr weit bis zum eigentlichen Pass. Da brummte ja nun wirklich der Bär. Jede Menge Leute.

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Also hielten wir uns dort gar nicht lange auf und machten uns gleich auf die Fahrt Richtung Hadano. Das machte noch mehr Spaß als die Fahrt runter von Otarumi, denn die Straße ist technisch deutlich anspruchsvoller und ab und an ist es auch möglich einmal ein Auto zu überholen. Beim Eingang in das nächste Dort geht links eine Straße ab, die etwa in Richtung Atsugi an der Bergflanke lang führt. Nochmal den Berg hoch, aber diese Strasse hat sich wirklich gelohnt, denn erstens war sie mir ganz neu und zweitens war es ruhig, kein Verkehr, typische Rindo Strasse halt. Ich wünschte, ich hätte diesen weg mal vorher gekannt, denn die Fahrt nach Hadano bzw. über die 246 zurück nach Tokyo macht ja nun wirklich keinen Spaß.

Wir kamen dann noch durch einige kleinere Dörfer und letztendlich nach Atsugi, von wo aus wir den Zug zurück nach Tokyo nahmen. Superschöne Tour, vielen Dank an Ludwig dafür. Bilanz soweit: 380 km in Japan; vielleicht 3.000 Höhenmeter, etwa doppelt so viel wie in Bremen von Januar bis April über 2.000 km.

Heute Ruhetag. Ne, eigentlich nicht: Eine harte Prüfung steht an: Odaiba mit zwei Kindern: Die eine, 12 will shoppen, der andere, 17, will pubertieren.

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Up in the mountains.

Ein schöner, sonniger Samstag heute. Eigentlich wollte ich nur ein wenig Rad fahren und mich entspannen für die größere Tour mit Ludwig morgen. Aber dann bin ich doch am Tamagawa lang nach Ome gefahren – ui, ist das weit, da hatte ich schon 80 km auf dem Tacho als ich dort ankam. Dominic hatte mich schon gewarnt – der Positivo Espresso Aufkleber neben der Aurora Bäckerei ist in der Zwischenzeit entfernt worden – aber die Klebereste kann man noch ganz deutlich sehen! Und am Bahnhof wurde der McDonalds durch einen Mosburger ersetzt. Am Bahnhof daneben ebenfalls. Ist Ome nun McDonalds frei?

Von der Okutama Seit wollte ich dann rüber auf die Hinode Seite, also Umenoki, Nokogiriyama oder Kazahari Pass kommen da in Frage Zum Glück habe ich mich für das vermeintlich einfachst entschieden: Umenoki. 4 km Anstige, etwa 350m Höhenunerschied aber mit vielen brutal steilen Stellen, die auch mit 39/30 noch schwer zu treten waren. Alles noch beim alten.

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Ohne die Karre hätte ich nicht gewusst, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

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Ich wusste ja, dass das Ding nicht einfach ist. Eigentlich so steil wie Wada und auch noch länger und gleich hoch. Umenoki hat aber wenigstens ab und ab ein paar Stellen zum ausruhen – die hat Wada nicht und das macht ihn so hart.

Endlich oben nach 28 knallharten Minuten.

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Jetzt geht es auf der anderen Seite runter und die ist leider noch steiler – ich hänge wie ein Affe in den Bremsen und nach etwa 2 km ist es bereits passiert, ich habe den ersten Platten. Schnell repariert und schon bin ich beim Tsuru Tsuru Onsen. Von dort ab fällt die Strasse schön weich ab und man kann gut Speed machen.

Ich entscheide mich gegen die Bahn und fahre die Isukaichi Kaido weiter bis zum Tamagawa und dann auf der linken, nördlichen Seite zurück Richtung Heimat. Kurzer Besuch bei Y, um einen Schlauch zu kaufen. Ein paar Kilometer weiter brauche ich den dann auch. Der zweite Platten! Da war’s dann aber auch, mittlerweile ist es dunkel, das Rücklicht fällt aus und ich schleppe mich in mein Hotel nach Kyodo zurück. 150km plus 1.000m plus Höhenmeter. Der erste Bergtag dieses Jahr (mit Ausnahme von Alpe d’Ritterhuedez). Schöner Tag. Anschliessend Ramen und Gyoza.

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Auf dem Rückweg: Sonnenuntergang am Keio Kaku Velodrome.

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Fahrt in den Tod

Heute morgen war ich mächtig aufgeregt, die große Sternfahrt, das erste Leistungsmessen der Saison stand an.

So gegen 10 Uhr hatte sich bereit die halbe Rennradwelt Bremens vor den Messehallen versammelt. Viele bekannte Gesichter: Blitzrad, Karin, Torsten, Björn, Andreas, Olli, Silke, Harald ,Torben, Andi, Dino, Olmoista und andere ich ich seit Beginn des diesmal nicht so langen Winters gesehen hatte. Und viele andere die ich schon mal gesehen habe, deren Beiträge ich im Rennradforum oder facebook kommentiere und von denen ich keine Ahnung habe wie sie heissen. Ich hatte mich für die Gruppe 30+ angemeldet, stellte dann aber mit Erschrecken fest, dass sich diese Zahl auf die Geschwindigkeit und nicht auf das Alter bezog. Zum Glück war ein Wechsel in die 25+ Gruppe in der alle fuhren die ich kannte als unkompliziert heraus. Es begann mit einem „Peptalk“ von Bernd Rennies, der über das Thema „Sicherheit auf dem Rad“ referierte. Es hatte in etwa den Charme einer Sicherheitsunterweisung im Flugzeug. Man weiß schon was gesagt wird, liest in der „Gala“ weiter, knappert an den Nüssen und nippt vom Champagner, während die Stewardess die Schwimmweste anzieht und zu blasen beginnt.

Und dann ging es schon los, die wilde Fahrt. In unserer Gruppe waren wir vielleicht so um die 30 Radler und das Tempo war definitiv noch nicht einmal 25+ als wir uns auf den Weg heraus aus der gr0ßen Stadt machten unter strahlend blauem Himmel und wirklich sehr angenehmen Temperaturen. Es dauerte eine nette Weile bis wir am Platzhirsch in die erste Bergwertung kamen, da hielt es dann fast keinen mehr zurück und wir versuchten allesamt als erste über die Autobahn zu kommen. Blitzrad begab sich dann in die Aeroposition um den Windschatten voll auszunutzen und neue Spitzenwerte auf der folgenden Abfahrt zu erzielen. Ja, es war nett und ich quatschte die ganze Zeit mit Karin, Björn und Torsten auf dem Weg nach Fischerhude. Als wir dort ankamen, waren die 30+ er bereits da, trauten sich aber an der Lindenlaube nicht Eis zu essen. Ich denke, dass ist so eine Art Gruppenzwang, man kann da ja nicht vor allen anderen ein Schokoeis essen – das geht gar nicht! Wie uncool. Das schreibe ich übrigens, nachdem ich meiner Tochter nun versprochen habe mit ihr gleich ins Venezia auf der Wachtmannstrasse zu fahren und das größte Eis zu kaufen, dass sie sich vorstellen kann. Übrigens hat es auch andere Vorteile in eine rgroßen Gruppe zu fahren: Man ist laut, fährt selbstbewußt, blockiert in vollem Recht die Strasse und macht Dinge mit einem Selbstbewußtsein, dass einem sonst fehlt. Da kam z.B. eine Gruppe von Motorrädern vorbei, die einen Sturm von Heiterkeit und Gelächter auslösten. Normalerweise bin ich da etwas stiller, vor allem dann, wenn die a) Harleys fahren, b) Enbleme mit Totenschädeln etc. auf ihren Lederjacken haben und c) Ketten und Morgensterne auf dem Gepäckträger befestigt sind. Aber 30 Radler nehmen es locker mit solchen Halbstarken auf. Könnte man meinen. Meine Erfahrung ist leider anders. Im September 1979 war ich auf meinem ersten Punk Konzert im Okie-Dokie in Neuss, es spielte die Berliner Gruppen Auswurf und Katapult, Musik, die die Geschichte bereits vergessen hat und zwar zurecht. Die lokale Rockergang La Cada hatte sich bereits angesagt, um uns alle zu vermöbeln. Leidtragende war erst einmal da Okie Dokie, denn in Erwartung der Rocker wurde das Mobilar zerstört und sich mit Stuhlbeinen bewaffnet, um Widerstand leisten zu können. Ich natürlich nicht, denn ich war Gymnasiast, Brillenträger und feige. Und dann kamen die Rocker wie angekündigt und eine Horde von vielleicht 200 Punks bekam von 20 – 30 durchtrainierten Rockern richtig eins auf die Nase. Mein Freund Martin, immer noch Sänger bei EA80 und ich flüchteten uns zunächst auf die Damentoilette und dann über ein Fenster auf das Dach des Okie Dokies. Von dort aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Prügelei auf dem Vorplatz und die anrückende Polizei. Wäre das heute passiert, hätte ich da getwittert und Photos gemacht, damals war ich einfach froh, dass ich mit dem Leben davon gekommen bin.

Immerhin, die Hälfte er Strecke war vollbracht und ich fühlte mich bereits wie nach einem vollen Tag auf der Transalp. DAS Tempo war mörderisch. Es bedurfte meiner vollen Konzentration im 25er Schnitt in der Gruppe zu fahren und nicht zur Seite umzufallen. Stützräder wären heute wirklich gut gewesen.

Auf der Rückfahrt fuhr ich viel mit Andreas zusammen, der bei dem Höllentempo die aerodynamischen Vorteile seines Cervelos voll ausspielen konnte. Schwer da an seiner Seite mitzuhalten,, und so erzählte ich ihm den lustigsten Witz den ich derzeit kenne, um ihn aus dem Rhythmus zu bringen:

Es klingelt an der Tür, ein Mann macht auf, ein anderer steht vor der Tür und sagt:

Guten Tag, ich heisse Umberto und ich bin gekommen, um ihre Tochter zu ficken!

„Um was?“

UM B E R T O !“

Andreas fiel daraufhin prompt vom Rad und verursachte größere Auffahrunfälle hinter ihm. Ansonsten ist aber nichts passiert. Angesichts der Reaktion vieler Passanten glaube ich aber trotzdem nicht, dass wir uns mit dieser Tour in die Herzen der Bremer Bevölkerung gefahren haben, viele waren doch arg genervt von der großen Truppe. Ebenso erstaunlich war die Anzahl der Rennradfahrer die uns noch entgegenkamen (überholt haben wir bei dem Tempo logischerweise keine), ich hätte geschworen, dass jeder einzelne von denen bei uns mitfährt. Und dan nkamen wir an Aldi vorbei und kurz danach bei den genmanipulierten Schafen und schon waren wir wieder in der Stadt und zurück an der Messe. Ich wollte ja gerne noch einige Fahrer dazu bewegen am V MAX Cup teilzunehmen, in der Nähe unseres Hauses an der Hirchbachstrasse gibt es nämlich nun eine Geschwindigkeitsanzeige die man schön lange anfahren kann um richtig Speed zu machen. Dem schnellsten hätte ich dann eine Limo am Kiosk zur gelben Gefahr spendiert. Aber nein, alle waren total geschafft und der Platz vor der Messe bot ein ähnliches Schauspiel wie ein Truppenverbandsplatz während der Zeit der Napoleonischen Kriege. Oder war es Solferino? In diesem Takarazuka Musical ist die Stimmung nach der Sternfahrt sehr gut nachgestellt, leider aber auf japanisch.

Schöner Tach, Danke an alle die da waren und hier noch ein paar Bilder.

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Bernd Rennies bei Peptalk. Mit Security Guard.

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Vor der Abfahrt: Torben und Karin

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Andreas, Team Nutrixxion: UMMMBERTOOOO !

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Blitzrad, Björn, Pablo Escobar zbd Torsten

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Gruppenrasen auf der Parkallee

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Blitzrad, In Aeroposition überholt die bislang führende Else Obermayer (96)

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Kein Eis an der Lindelaube in Fischerhude

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Rückfahrt: Forsch nach Sagehorn in mörderischem Tempo

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Rückfahrt: Forsch nach Sagehorn

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Rückfahrt von vorne.

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Karin und die Versuchungen des Lebens

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Karin und die genmanipulierten Schafe

Ach so: Kamera ist kaputt, fokusiert nicht mehr richtig. Wer glaubte ich hätte alle Bilder mit Instagram bearbeitet liegt falsch.



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Isabella in BV

Eigentlich wollte ich ja am Samstag mit der schnellen fb Truppe vom Platzhirsch raus. 

Ich dachte, das passt gut; in meiner rheinischen Heimat ist gerade Karneval und so komme ich angeritten mit Vollbart und Retro Jersey auf dem rosaroten Todesstrahl und frage ob ich mitfahren darf. Dann sprinte ich die Brücke am Platzhirsch los, lasse alle hinter mir, fahre in einem Affenzahn auf der anderen Seite runter und biege dann direkt links ab und rufe: „Bis zum nächsten Mal.“

Aber Björn war vormittags bei mir und wir haben uns mit ihm und seiner Tochter ein wenig verquatscht. Ich versprach ihm dann, dass ich heute mit der langsameren fb Truppe vom Platzhirsch aus fahre. Aber auf meinem Schreibtisch liegt so viel Arbeit … na ja, dass ist auch gelogen. Mir liegen halt die 100 km von gestern noch in den Knochen.

Nachdem Björn weg war, es zuhause wirklich nichts mehr zu tun gab und keine Ausrede sich mehr in den Weg stellte schwang ich mich auf das Canyon Positivo und machte mich auf den Weg Richtung Süden. In und um die Wümme herum kenne ich mittlerweile jeden noch so schlecht gepflasterten Weg, aber der Süden auf der linken Weserseite birgt noch viele Geheimnisse und so viel mehr Hügel und Steigungen als es die rechte Weserseite tut. Das Wetter war, sagen wir mal herbstlich. Total grau, Regen und andere Katastrophen drohten sich an, denn Werder spielte heute im 100. Nordderby gegen den HSV zuhause. Das Bremer Werder Publikum ist der eigenen Mannschaft gegenüber extrem tolerant, eine Niederlage gegen Hamburg wird allerdings nicht verziehen. Sollte Bremen diese Saison auf dem 17. Platz absteigen ist das irgendwie OK, aber nur wenn der HSV auf dem 18. Platz liegt und das Nordderby gewonnen wurde.

Über die Erdbeerbrücke ging es zunächst am Deich entlang und dann auf der L331 von Dreye nach Riede, Felde und Schwarme (die drei Endeees), bevor ich dann in Martfeld auf die L201 nach Bruchhausen-Vilsen abbog. Dort war ich schon lange nicht mehr und die Erinnerungen an den Besuch mit den TCBler plus Erdbeerkuchen grbarcht von tätowierten Muttis war noch gut. Und unter 40 km weg, da kann man ja noch etwas dranhängen dachte ich, also ich beim örtlichen Autohändler eine kurze Pause einlegte.

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Spitzentechnologie beim Borgwardvertragshändler in BV

Mit der Spitzentechnologie ist mein Rad gemeint, der Hintergrund ist einfach nur …. hübsch. Da sind jetzt die blauen Laufräder dran, weil der Continental GP 4000S Reifen spitzenmässig kaputt ist. Borgward ist ja auch so ’ne Bremer Geschichte a la Beluga, Bremer Vulkan und Jacobs University.

Also, noch ein paar Kilometer, wo wollte ich immer schon einmal hin? Richtig, ins wunderschöne Harpstedt. Also weiter bis zur B6 und dann über die L332 nach Bassum und weiter nach Harpstedt. Ich mag das wellige Gelände und den wenigen Verkehr dort sehr. Allerdings musste ich auch feststellen, dass meine letzte Mahlzeit bereits einige Zeit zurücklag und  ich nun ziemlich flott den Hungerast hochkletterte. Aber irgendwie geht es ja immer weiter und am Eingang von Harpstedt begrüsste mich ein freundlicher Netto Supermarkt mit Backstube. Ich setzte mich draußen auf den Parkplatz in aller Ruhe und begann an einem Brezel zu knappern. Das machte Spass. Allerdings auch nur so lange, bis die ersten Regentropfen auf das Brezel fielen. Es war halt dieses typische bremische Drohwetter: Man schaut zum Himmel hoch un der Himmel sagt: „Na glaubst Du, dass ich nicht anfange zu regnen? Echt, glaubst Du das wirklich? Bist Du da auch ganz sicher?“

Und diesmal machte der Himmel keinen Spaß. Es fing an zu tröpfeln und ich machte mich auf dem schnellsten aber keineswegs schönsten Weg zurück in Richtung Bremen. Dieser führt nach und durch Brinkum. Zum Glück bin ich da letztens etwas rumgefahren und weiß nun wie man von Brinkum über die IKEA Brücke Richtung Bremen kommt. Als ich aber dann wieder etwas experimentierte merkte ich, dass ich mich wieder verfahren hatte iund drohte in der Neustadt auszukommen. Dies häte dann eine Fahrt am Weserdeich Richtung Weserstadium bedeutet und das am 17:15 Uhr an einem Samstag beim Nordderby. Da hätte ich mich auch gleich an einen Stahlrahmen binden können und durch die Weser schwimmen. Aber irgendwie bekam ich dann doch die Biege zur Erdbeerbrücke und kam zuhause an bevor die ganze Plörre runterkam. Nett 102 km, auch wenn es nicht so geplant war.

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Wind sägen am Wümmedeich

Gestern, Samstag, unterwegs mit dem Union Fixie in einer Arbeitspause zu einer schnellen 30 km Runde.

Vom Platzhirsch über Kuhsiel und Dammsiel runter die Wümme und dann auf der anderen Seite wieder runter. An der einzigen Steigung auf der ganzen Strecke, direkt hinter dem Platzhirsch, dieser mörderische Anstieg über die Autobahn, der  in endlosen Serpentinen ganz nach oben läuft, werden ich prompt überholt von einem Faggin. Ich bin noch nicht warm, fahre mit dem Union Fixie und der Wind ist möderisch aber ich klemme mich dran. Das läuft auch gut die Wümme runter aber dann biegt das Faggin nach links richtig Müllhalde ab und ich später nach rechts. Die Luft ist nun raus, irgendwie krieche ich nach Hause.

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Bin froh, dass ich die Möglichkeit habe während der Arbeit so etwas zu machen. Wäre noch froher wenn Berge in der Nähe wären.

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Humoorlose Tour

Yep, heute zum ersten Mal unterwegs mit der Rennrad-Trainingsgruppe Bremen.

Alleine fahren macht keine Spaß; mehr Spaß macht es in der Gruppe zu fahren, auch wenn diese einen langen und irgendwie real-sozialistisch klingenden Namen mit vielen, vielen Bindestrichen hat. Ich bin mit denen noch nie gefahren, aber Philipp, Harald, Marco, Andreas und andere Radler die ich kenne sind’s und so gibt es ein gewisses Urvertrauen. Das Wetter heute morgen ist im OK’en Bereich und ich mache mich auf den Weg zum Treffpunkt um 10:00 Uhr am Dammsiel. Kurz vor dem HaW werde ich bereits von einem ganz eifrigen, vermutlichen Mitfahrer überholt. Macht nichts, es soll ja auch eine „ruhige Runde“ mit 25/26er Schnitt gefahren werden, dafür reicht das Union Fixie ja auch ganz hervorragend. Wobei man bei diesen bunt gewürfelten Gruppen ja nie so genau weiß was dann tatsächlich passiert. Ich bin auch schon einmal in einer 25/26er Gruppe gefahren, da musste ich aber die letzten zwei Stunden das Rad nach Hause schieben, um den geplanten Schnitt zu erreichen.

Am Dammsiel ist natürlich wieder keine Sau zu sehen, noch nicht mal der Eifrige. Dafür gibt es vermutlich mehrere Gründe, das Wetter, die Kälte, die Frühe der Stunde und vielleicht hat es auch irgendetwas damit zu tun, dass ich nicht am Dammsiel, sondern am Kuhsiel warte. Verdammt, ich kann mir einfach nicht merken welches Siel wo ist. Und ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass man sich für eine 50 km am Dammsiel verabredet, wo die Fahrer aus Bremen Zentrum ja bereits 15 km plus Anfahrt haben. Also doch alleine erst einmal durch das Blockland.

Hinter dem Dammsiel überhole ich „den reichlich eirig fahrenden Katusha-Matze“ plus eine Freund. Vermutlich auch zu spät zum Treffpunkt gekommen, aber dann doch lieber alleine weiter. Ich fahre über Wasserhorst nach Ritterhude den Berg hoch, und dann die schönen Wellen weiter bis zur Jacobs U. Ich treffe am Strassenrand einige weitere Räder aus Stahl.

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Sind Fixies für die ganz harten. Also am Boden fixiert, damit das fahren noch anstrengender wird.

Irgendwie finde ich dann wieder den Weg zurück an die Lessum, überquere den Fluß am Sperrwerk und mache mich weiter auf den Weg zur Humoorlosen Kirche. Das ist eine lange und leere Sprintstrecke gegen den Wind und macht Spaß. Der blaue Himmel sieht von hier aus wie abgerissen aus. Der Eifrige kommt mir entgegen, vermutlich ist er auch total humorlos zur humoorlosen Kirche gefahren.

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Die Laune ist gut, bis ich an der Kirche ankomme, die tatsächlich total humoorlos ist. Die Stimmung geht sofort in den Keller.

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An dem Union Fixie sind für den Winter Pasella 700 x 28c Reifen montiert, also ist der Renner damit quasi zum Semi-Crosser mutiert. Schlimmer als in der Stadt nach Silvester, mit jede Menge Scherben kann es ohnehin nicht werden, also denke ich mir, versuche ich doch einmal den Weg rund um das Mittal Stahlwerk zu finden, von dem ich schon gehört, aber den noch nie jemand gefahren ist.

Da gibt es auch einen Feldweg, zuerst etwas matchig, aber dann ganz gut in Schuß, der als Wanderweg durch das Werderland ausgeschildert ist und am Zaun des Mittalgelände nach Nordosten führt. Das Mittalgelände ist riesig, vermutlich fast so groß wie Luxembourg. Und zu meiner Überraschung besteht es nicht aus Kohlebergen, Schlackehalden und alten, ausgedienten Hochöfen die draußen geparkt wurden, sondern aus Wiesen, Wald, Sumpf, durchzogen von Kanälen und Flüsschen. So langsam kommt auch der Humor wieder.

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Nach einiger Zeit erreiche ich den Sportparksee Grambke, nicht zu verwechseln mitd em Grambker See. Wenn ich eine Ahnung gehabt hätte, dann hätte ich mich jetzt schön durch die Industriehäfen nach Hause fahren lassen können. Ich hatte aber keine Ahnung und so finde ich mich zunächst in Gröppelingen vor dem „Süpermarket“ wieder und dann in Walle vor dem Paradice wo zufällig gerade meine Tochter trainiert, die ich dort treffe. Danach dann unspektakulär weiter durch Walle zum Bahnhof und von da aus an die Weser. Kurz vor dem Bahnhof werde ich beinahe noch von einem Passat überfahren, der ohne auf den Radweg zu achten aus einem Parkplatz schiesst. Das war aber wirklich knapp diesmal.

An der Weser dann nach Hause, Slalom um die Scherben und um Fußgänger mit Hunden. 60km die Spaß gemacht haben. In der Gruppe wäre es aber doch noch besser gewesen.

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Schnellster Blogpost jemals: Fixed Beards Bremen Neujahr 2014 Absacker Tour

So, und schon fertig. War ’ne Supertour, danke an Silke, Sebastian, Olli und Jörg. Konnte kaum das Hinterrrad halten.

1401 Fixed Beards Bremen Absacker RideÄh was, ihr fahrt noch?

Jahresrückblick

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#Festive500: Day 7: The End of Bremen

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Somehow, I couldn’t resist the urge. Blue skies outside, on the bike and go. Another 50km. And that’s it definitely.

So I could bring up the total to 614.61 km, which looking at Strava right now (12/31 17:21h) would place me in 49th place in Germany (out of 693 participants) and in 738th place globally (out of 26,208 participants). Not too shabby, provided that nothing unreasonable will take place during the next 72 hours until all results are uploaded. Well, it „would“ place me there, but as all my distances are manually uploaded and not supported by any hard GPS evidence the excercise is fruitless in this respect.  So I will rely fully on Phlipp, who finished well above the 500km mark as well.

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I didn’t want to go for a long ride, however I wanted to explore some new roads. So I started at the Weser barrage and went downstream on the embankment on the left side. Not too many people were ot today, but I met one guy on a CX bike with a very nice beard and quite impressive 3/4 length bib shorts.

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After passing Dreyhe I was basically lost as I had neither maps nor  a GPS with me. I tried to find mey way through some of the smaller roads along the embankment. After almost 30km I was desperately looking out for a bridge to pass the river Weser. Finally, just right after Thedinghausen I could finally cross the river in direction Achim.

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Rivercrossing at the road between Thedinghausen and Achim, looking downstream….

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…and looking upstream.

 

I made much more km than I intended to do, I now tried to ride back to Bremen as quickly as possible. I had a nice tailwind that allowed me to stay in the 30 – 35 km/hr bracket all the time, if not for the urban sprawl of Achim, Bremen und everything inbetween. But finally I almost made it home when I met Silke.

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Silke, except for the „Victory sign“

Silke was on her way back from BOC where she bought some new cycling stuff. I hope I will see her and many others again tomorrow at 11:15h at the Weserbank when we will have our Hangover 2014 Tour.

Home. Over. Legs alone won’t do it in 2014. I decided I need some more propulsion

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I wish you and your families the best of Health, Happiness and Prosperity in 2014. Have a peaceful and enjoyable year of the Horse. 

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