… ist meiner Meinung nach derzeitig die ästhetischste Website, die etwas mit radfahren zu tun hat.

Räder in Tarnfarben für die Luftwaffe.

Räder in Tarnfarben für die Stadt

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Räder in Tarnfarben für die Luftwaffe.

Räder in Tarnfarben für die Stadt

Eingeordnet unter 2012, Mob, Sex. Lies & Vids
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Zum Rumspielen und finden der richtigen Übersetzung. Novatec, billigste Sorte, erlaubt aber den Kauf von vielen Verschiedenen.
Für Gent-Wevelgem.
Eingeordnet unter 2012, Bits&Pieces, Mob
Wirklich jedes Fixie-Blog, dass ich über den Google Reader verfolge hatte in der letzten Woche dieses Foto von Afton Shelton. Man kommt an ihr einfach nicht vorbei. OK, also dann hängen wir uns bei ihr ans Hinterrad.
Bemerkenswert sind eigentlich die Schuhe, vermutlich für Shimano SPD Klickpedalen ausgelegt.
Sonst bitte bei Facebook nachschauen, aber besser nicht bei der Arbeit.
Eingeordnet unter 2012, Bremen, Mob, Sex. Lies & Vids
Deutschland gegen Frankreich war ein unterhaltsames Spiel, auch wenn es am Ende nur 1:2 stand.
Ich hatte von Tim Wiese Schumacher vs. Battiston ähnliche Action erwartet. Und das ganze im Weserstadium, nur einen Spaziergang von zuhause weg. Nach dem 1:2 gestern hatte ich mir an meinem Union Fixie heute vorgenommen eine andere Übersetzung auszuprobieren. Ganz am Anfang bin ich 52:18 gefahren und hatte eine Flipflop Nabe mit einem 18er Freilauf auf der anderen Seite. Den Freilauf bin ich noch nie gefahren und außerdem habe ich relativ schnell das 18er gegen ein 17er Ritzel getauscht. Mit dem Miche-System, bei dem das Ritzel in einen mit der Nabe verschraubten Träger gelegt wird, geht das sehr unkompliziert und schnell, man muß nur mit einem Hakenschlüssel den Verschlußring auf- und wieder zuschrauben.
Ich wollte aber auch noch mal ein 6er Ritzel ausprobieren. Da die Ausfallenden des Unions relativ horizontal nach hinten verlaufen und in diese Richtung auch noch Platz war, mußte ich an der Kette nichts ändern. So kann ich 18er, 17er und 16er Kette mit der gleichen Übersezung fahren, ohne etwas an der Anzahl der Kettenglieder zu ändern oder Spannung in der Kette zu verlieren.
Das 16er Ritzel fährt sich gut. Die Übersetzung ist nun mehr als 3:1 und beschleunigen und kontinuierliches fahren gegen den Wind und Steigungen hoch wird etwas schwerer, aber nicht unmöglich. Bei 27 bis 28 km/h findet sich für mich eine gute Trittfrequenz von etwa 70 rpm. Das ist etwas langsam, aber ich bin ja ohnehin eher ein „Masher“.
Am Wochende werde ichd amit eine längere Strecke ausprobieren,
Nach all den guten Tips, die ich Lieven zum Aufbau seines Union Fixies gegebenhatte passiert nun dies.
Hat jemand eine gute Idee was warum hier flasch läuft?
Eingeordnet unter 2012, Bits&Pieces, Mob, Union
In Vorbereitung auf den längsten Ausritt auf einem Fixie, den ich nächstes Wochenende plane, bin ich dieses Wochenende den zweitlängsten gefahren. Aus Sicht der nächsten Woche.
Also wenn es noch icht verstanden sein sollte, ich bin noch nie 71 km an einem Stück auf einem Fixie gefahren wie heute. Ich schätze mein Union Fixie sehr, aber irgendwie hatte ich mir das mehr für die Stadt und den Weg zur Arbeit geplant. Radkurier Image und so. Ich, supercool, im Regen mit gelber Ortlieb Bike Messenger Tasche auf dem Rücken an der Weser lang. Alle finden mich toll, denke ich, versuche zu bremsen, habe vergessen, das an meinem Fixie keine Bremsen dran sind und lege mich volle Kanne hin. Direkt an der Weser. Eins zu Null für Nürnberg.
Nein, mein Fixie hat Bremsen und heute habe ich ihm zwei knallneue knallrote Continental GP4000 Reifen spendiert, die die knallschönen Veloflex Master 22ersetzten, die leider auch schon ziemlich hinüber sind. Den roten San Marco Concor Supercorsa Sattel hatte ich auch ganz gut wieder sauber bekommen und so machte ich mich erst einmal uf dem Weg zur Munte. da gab es dann zumindestens einige Fotogelegenheiten. Heute war das Wetter Sahne. Fast schon angenehm war, blauer Himmel mit gemalten Wölkchen und irgendwie lag Fühling, sich frisch verlieben und Eis essen in der Luft. Ich wollte eine meine Standardrunde an den Wümmewiesen bis Ritterhude und dann über Worpswede und Fischerhude nach Borgfeld fahren (die sogenannte Bremer Kulturrunde). Etwa 70 – 75 km lang, je nach Abkürzung und mit drei schweren Bergprüfungen, davon einer der Haut Categorie und zwei der 1.:
Für die ganz fiesen Berge in Ritter D’hudez, die mir Muckel einmal zeigte reicht so früh in der Saison die Kraft noch nicht. Die Idee war nicht so schnell zu fahren, also möglichst GA1 (was bei mir 136 – 144BPM entspricht), durchzuhalten und einen möglichst runden Tritt zu bekommen. Das ist nämlich das nervige an Fixies, da muß man immer treten, auch wenn man keine Lust hat. Wenn man das mal vergißt dann haut es einem von hinten die Pedale gegen den Unterschenkel und dann weiß man das wieder für länger.
Also ich fahre eine 52/18 Übersetzung und bei einem 700C Reifen, lege ich dann mit einer Umdrehung der Kurbel etwa 6,1 m zurück. Wenn ich dann genau 71 km gefahren bin, habe ich also genau 11.639 links und rechts getreten – da gibt es keine Pause und kein Pfuschen und kein Pardon.
Ich fuhr also zunächst Richtung Platzhirsch und dann den ersten Anstieg hoch, den man ja wegen vorheriger Überquerung der Straße in leicht genervter Zusatnd bei Null Kilometer/Stunde anfahren muß. Und außerdem war auch nch die Straße voll mit Radfahrer, von denen man nicht wußte ob sie angesichts der massiven Bergwelt vor ihnen schlapp machen und in den Platzhirsch einkehren, oder aber tapfer bis auf den Gipfel fahren. Es klappte aber ganz gut, ich bekam die Kiste bis über 30, hängte die Bremer Contadoren ab und mußte dann noch schneller auf dem Weg runter treten. Der Deich war voll mit Spaziergängern und Radfahrer, aber beim Dammsiel wurden es dann schon deutlich weniger. Jede Menge Rennradfahrer unterwegs, ich kannte aber keinen von denen. Dann bin ich weiter Richtung Ritterhude und Worpswede und wollte einmal ausprobieren ob man durch Moorhausen weiter nach Worpswede fahren kann. Da geht abe rnicht, weil: Dort ein riesengroßer, böser Hund steht der einem klar macht, daß man dort nicht weiterfahren soll und außerdem die Straße dort ohnehin endet. Egal. Die obligatorischen Photos an der SOS Landschaftsstation. Ein Rennradfahrer überholte mich, ich ließ mir das erstens nicht bieten udn zweitens ihn stehen.
Also weiter die K11 nach Worpswede und dann begann schon der schwerste Anstieg auf der heutigen Tour, hinauf zum Col de Sable. Mein Puls lag bei gefühlten 240 (in echt jedoch bei 174) als ich mich aus der aerodynamischen Anfahrtsposition am Ortsschild nach oben schmiß und in einen langen, rhythmischen Wiegetritt überging. Die 30er Geschwindigkeit konnte ich so gerade halten und links und rechts am Wegesrand zischten fast unkenntlich die Gesichter kunstbeflissener Spaziergänger an mir vorbei. Bald hatte ich es geschafft, noch einmal volle Pulle und schon rollte ich wieder auf der anderen Siete runter, bevor der zweite, leichtere Anstieg auf der L153 Richtung Mooringen begann.
Dann gin es wieter über diese total langweiligen, ereignislosen Straßen nach Worpshausen, Heidberg und Fischerhude. Und dort hatte zu meiner großen Freunde und Überraschung das Eiscafe Lindenlaub auf. Brmer, die von Temperaturen um die 9 Grad aus dem Winterschlaf gerissen wurden, rieben sich die Augen und kauften ihren Kindern ein Eis. „Mozartkugel“ war alle, aber Haselnuss und Amarena schmeckten ganz hervorragend, zumal ich deutlich in Gefahr lief auf dem Hungerast nach Hause zu fahren. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nämlich schon 4 bis 5 Stunden nichts gegessen und von der Wasserflasche alleine bewegen sich die Muskeln auch nicht.
Dann ging es am Wald entlang auf dem üblichen Weg nach Borgfeld. Die Landschaft hatte sich mit Beginn des Frühfrühlings (Spätwinter) seit letzter Woche ganz schön verändert. Das Eis von den Wiesen war fast völlig verschwunden und an einigen Stellen war auch das Wasser wieder komplett abgelaufen. Man vergleiche dies mit letzter Woche, aufgenommen an der Wümme-Wulff-Brücke.
Dann nur noch einige wenige weitere Kilometer bis nach Hause. Aber halt, da ist ja noch der Anstieg am Horner Freibad. Zuviele Radler unterwegs, keine Chance dort zu beschleunigen, sehr bescheidene erformance. Nach 71 km und 2:40 Stunden wieder zurück zu Hause und noch nicht einmal sooooo angetrengt. Es war aber trotzdem anstrengend. Vielleicht verblasst der Grad der Anstrengungen nur deshalb, weil die schwerste Prüfung des Tages noch vor mir lag: Deutsch lernen mit meinem pubertierenden Sohn.
Das Union Fixie fuhr sich gut, mit den Conti Reifen muß ich mir auch keine Sorgen wegen einem Platten machen. Dsa Teil ist estaunlich bequem, der San Marco Sattel ist erträglich und auch der 3ttt Gimondi Lenker, der ja eine Kreuzung zwischen einem normalen Rennradlenker und einem Bahnlenker ist, fährt sich erstaunlich gut. Da Union ist wesentlich bequemer als das Chesini. Ich muß unbedingt herausfinden warum. Es steht also einer 100km Ausfahrt mit dem Teil am nächsten Wochenende nichts im Wege. Wer fährt mit?
Irgendwie durch die Zufälle des WWW bin ich an Lieven gekommen und Lieven an mich. Er hat ein Union. Ich habe auch eins.
Lieven hatte mich angeschrieben als ich einen Post über den Aufbau des Union Fixies aufd em Positivo Espresso Blog gestellt hatte. Er hatte auch eines gekauft und wollte wissen, wie man dies nun als Fixie umbaut. Îch hatte meinen Union Rahmen über das Rennrad-News Forum bekommen, von einem Typ namens Reisberg. Als der Rahmen dann bei mir zu Haus ankam hatte er an der Kettenstrebe einen Aufkleber des Händlers der den Rahmen verkauft hatte: Jan Verdos aus Den Helder – genau wie meine Gazelle.
Die Geschicht dieser Union Rennrahmen ist ganz interessant. Union war neben Gazelle und Batavus, einer der drei großen Radhersteller in Holland. Sie machten hauptsächlich Hollandräder. Nun, das ist keine Überraschung. Irgendwann einmal hatte die dann in den Siebzigern ein Rennteam. Das konnte ja nun nicht auf Hollandrädern fahren, also wurde Gianni Motta in Italien beauftragt die Rahmen dafür herzustellen. Als es denn eine Replikaserie gab, wurden die Rahmend ann zunächst von Gianni Motta geliefert, später aber dann von Union in Holland selber gebaut. So weit istd ie Legende, die man auf dem www recherchieren kann.
Das Union von Lieven sah im Orginalzustand auch gar nicht schlecht aus.
Lieven wollte es aber dann gerne in ein Fixie mit Bullhornlenker umbauen. Ich habe damit ja auch schon einige Erfahrungen und versuchte ihm so gut wie möglich zu helfen. Ich bin sehr gespannt wie der Aufbau weiter geht und wie sich das fertige Rad dann fährt. Viel Glück, Lieven.