Monatsarchiv: Dezember 2015

12.000

Seit Oktober hatte ich mir einige Sorgen gemacht, ob ich es tatsächlich schaffen würde, aber seit gestern ist es soweit: Das Jahresziel von 12.000 km auf dem Rad ist erreicht.

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Prima, nun kann ich aufhören sinn- und freudenlos durch den Herbst zu fahren und nur noch radeln, wenn es Spaß macht bis das neue Radjahr beginnt. Traditionell ist dies der 24. Dezember, denn an diesem Tag beginnt die Rapha Festive 500 Challenge.

Die Herausforderung besteht darin, zwischen Weihnachten und Neujahr mindestens 500 km zu fahren und diese auf Strava zu dokumentieren. Reines eintippen von „500 km“ reicht da leider nicht, wie ich 2013 schmerzlich feststellen musste, nur dem digitalen Endgerät wird vertraut. 2014 brachte ich es auf 659 km und Platz 736 in der Distanz weltweit von fast 50.000 Teilnehmern. So, genug angegeben, aber ich war schon mächtig stolz. Hardcore-Fahrer die keine Rücksicht auf Weihnachten und Familie nehmen müssen schaffen auch schon mal mehr als 2.000 km. Ganz vorne ein Japaner der im Prinzip 200 Mal um Rokko Island in Kobe gefahren ist. Das ist etwa so spannend, wie in Bremen 200 Mal um das GVZ zu fahren, mit anderen Worten: gar nicht. Aber bitte.

Ich mag die Rapha Festive 500 Challenge, weil sie mich zwingt mich wieder in Bewegung zu setzen. Und Ende Januar bin ich dann mit 1.000 km Fahrleistung in der Regel auch wieder im Plan. Damit es dieses Jahr aber auch mehr Spaß macht, fahre ich für ein paar Tage nach Mallorca. Guter Trick nicht? Aber die ganzen Australier, Südafrikaner, Chilenen etc. die auf der Südhalbkugel leben haben es ja auch viel einfacher 500 km zu fahren, als jemand der in Bremen durch Wind un Regen muss. OK, es könnte noch schlimmer kommen: Island, Murmansk oder Narvik fallen wir dann so spontan ein.

Das Ziel für 2016 sind wieder 12.000 km auf dem Rad. Das ist aber nur eine Zahl. Trotzdem ist es interessant zu sehen, wie einen solch eine Zahl abhängig machen kann. Man kann das natürlich auch positiv sehen: „wie einen solch eine Zahl motivieren kann“.

Ich denke mir dann oft, was für ein Ziel hätte ich denn, wenn wir Distanzen in Europa nicht in Kilometern, sondern in Meilen messen würden. Eine Meile sind etwa 1,6 km. Wäre es dann mein Ziel gewesen, etwa 7.456 Meilen zu schaffen? Oder wenn der Meter eben nicht 100 cm lang wäre, sondern nur 95. Dann hätte ich ein Ziel von 12.631 km gehabt. So unwahrscheinlich ist das ja nicht, denn die Art und Weise, wie in der französischen Revolution das Urmeter festgelegt und dann vermessen wurde, würde heute bei jeder Physik Leistungskurs Klausur mit einem „mangelhaft“ abgestraft werden. Nun gut, vielleicht nicht an Schulen in Bremen.

DM Millionäre von gestern sind keine in Euro. Ist es somit kein Ziel für viele mehr, Millionär zu werden?

Ein Ziel ist eben nur eine Zahl ist, und eine Zahl folgt eben nur einer zufällig gefundenen Definition.

 

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Emotionen 2015.

via Velonews

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Ferrand-Prevot, world cyclocross championships

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Degenkolb, Milano-Sanremo

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Degenkolb, Paris-Roubaix

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Serry, Giro d’Italia stage 2

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Armitstead, world road race championships

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Sagan, world road race championships

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Amy Danger’s bikes.

Mehr hier. Wow.

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IOC approves 2020 Tokyo Olympics cycling venues

Wenig überraschend finden die olympischen Bahnrennen 2020 nicht in Tokyo, sondern in dem vor einigen Jahren neu gebauten Velodrom in Izu statt.

TOKYO (AFP) — The International Olympic Committee (IOC) has approved the venues for the cycling events at the 2020 Olympics, Japanese organizers said Wednesday.

All sporting venues for the Tokyo Games have now been allocated, officials added, with the exception of soccer, the venues for which are expected to be announced following next year’s Rio de Janeiro Olympics.

A planned temporary velodrome on Tokyo’s waterside Ariake venue has been scrapped and the cycling will be relocated to the existing Izu Velodrome, 145 kilometers (90 miles) south of Tokyo, set against the backdrop of Japan’s iconic Mt Fuji.

The international cycling union had initially opposed the move, claiming it would detract from the Olympic experience. But the IOC agreed to the switch as it saves another $100 million as part of a raft of cost cuts totaling almost $2 billion.

Road races and time trials will take place in Tokyo, with the start and finish line at the Imperial Palace Garden. Meanwhile, BMX events will be held at a purpose-built venue at Ariake, close to the tennis stadium.

“The Japan Cycle Sports Centre is located in Izu, and is the centre of cycling not only in Japan, but across the whole of Asia,” said Tokyo 2020 CEO Toshiro Muto.

“This location constitutes the optimal choice of venue from a wide range of perspectives including athlete experience, maximum use of existing venues, post-Games legacies and for the future development of cycling in Japan and across Asia.”

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Vorfreude.

Das Anflugradar zeigt gerade zwei Projekte: Ein Chesini Nobile Damenrennrad und ein 3Rensho Dutch Export. 

Beide entstanden in Kooperation mit Yuji von Klovesradeln, der sich super nett und total perfektionistisch der Lackierung der Rahmen angenommen hat. Das Chesini liegt in den letzten Zügen, ich male bei dem arktisblauen Rahmen gerade die Muffen rubinrot aus.

Das 3Rensho kommt diese nächste Woche nach Bremen, dann kann der Aufbau beginnen. Ich freue mich bereits riesig.

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Herausforderung.

Der Duden definiert das u.a. und als erstens als eine Aufforderung zum Kampf.

Ich würde da gerne den Aspekt zufügen, dass es die Aufforderung sein kann, die sich jemand selber stellt, oder die einem gestellt wird und, ob es sich um einen neuen Kampf handelt, oder der Kampf um etwas bestehendes. Was davon ist am schwierigsten?

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1. Im Winter auf das Rad steigen und fahren

Ganz ehrlich: Es macht mir wenig Spaß, und deswegen ist es so herausfordernd. Es zwingt mich auch niemand dazu, ich fahre in einer Gruppe, die sich regelmäßig im Winter trifft und ich habe auch kein größeres Verlangen danach. Wenn ich mich aber dann doch aufraffe, dann bin ich zumindest hinterher froh, es getan zu haben. Letztens war ich mal wieder an der Humorlosen Kirche und statt die Straße an Weser und Wümme zurückzufahren, habe ich mich durch den Dreck am Stahlwerk gewühlt. Dazu bin ich möglichst schnell gefahren, mit vollem Risiko mich auf die Fresse zu legen. Nur diese Brücke über einen der kleinen Gräben bin ich sehr langsam angefahren, denn letztendlich hatte ich keine Lust auf den schlüpfrigen Bohlen auszurutschen, ins Wasser zu fallen und dann 30 km nass nach Hause zu fahren.

Ich mache das alles nur aus einem einzigen Grund: Wenn ich jetzt nicht fahre, dann macht es im Sommer danach ohne Form keinen Spaß. Ich fahre unheimlich gerne im Sommer, und es macht noch mehr Spaß wenn ich leicht bin, gut die Berge hoch komme und ordentlich Power in den Beinen habe. Meistens ist das so ein Moment im Frühling, wo ich merke, jetzt stimmt es wieder, ich kann die ganze Steigung durchziehen ohne aus der Puste zu kommen. Das gepaart mit der Frühlingsluft, ist der Moment auf den ich warte, und der sollte möglichst früh kommen. Es wird nie einfacher, man wird nur schneller.

Eine Herausforderung die jeden Winter kommt und zu der ich mich selbst auffordere.

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2. Immer wieder an den gleichen Rädern zu basteln

Ein neues Rad macht nicht schneller, jedenfalls nicht, wenn man bereits ein Canyon mit Ultegra Ausstattung und guten Laufrädern hat. Vermutlich würde es sogar eine neue Tiagra 4700 2×10 Schaltung auch tun, aber das ist ja leider politisch nicht korrekt. Trotzdem, ein neues Rad zu kaufen ist einer Herausforderung aus dem Weg zu gehen. Die entscheidende Frage ist, was kann ich an meinen Rädern noch weiter verbessern, um sie eben noch ein kleines wenig schneller, leichter, komfortabler, praktischer, stabiler, besser aussehend oder einsatzfähiger zu machen. Die Suche nach dem besten Lenkerband, einer neuen Kurbel, dem richtigen Werkzeug in der richtigen Satteltasche, dem hellen Rücklicht, Schutzblechen, dem passenden Reifen für die Jahreszeit, all das hört niemals auf. Ich habe zwei Räder, ein Canyon und ein Union Fixie, mit dem ich über 90% meiner Kilometer abspule. Außer dem Rahmen und ein paar Kleinigkeiten ist da seit dem Erstaufbau nicht viel gleich geblieben. Viele Veränderungen haben etwas gebracht, andere waren nicht gut und wurden wieder entfernt. Ein Quantensprung in Benutzbarkeit brachten zum Beispiel die Honjo Schutzbleche mit Spritzlappen an dem Union Fixie – seitdem fahre ich das Ding bei jedem Wetter. Aus diesem Grund habe ich mir auch kein neues Rad mehr gekauft, sowohl Union als auch Canyon fahre ich seit 2011 und es ist nicht absehbar, dass sich daran etwas ändern wird. Alle meine anderen Räder haben entweder einen komplett anderen Zweck (Olmo, Peugeot, Nagasawa sind für die Vitrine; das Umberto Dei ist das Schmuckstück für die Eisdiele) oder sind Ersatz: das Basso Loto und das Basso Blau sind die schlechten Tage Ersatzräder für das Canyon bzw. das Union. Und bei dem Moulton bin ich mir noch nicht sicher was genau es ist.

Sich immer wieder die Frage stellen, was geht noch? Anstatt das Rad in die Ecke zu stellen und sich ein neues zu kaufen. Immer wieder die gleiche Herausforderung von den gleichen Rädern.

3. Anders zu trainieren.

Ich bin seit einiger Zeit, genau gesagt seit fast drei Jahren Mitglied in einem Sportstudio. Es ist das am schlechtesten organisierte, arroganteste Sportstudio das ich kenne und ich könnte ganze Absätze darüber schreiben, was mir dort schon alles passiert ist. Trotzdem gehe ich dorthin, die Grundidee dabei war, dass ich im Winter weniger Rad fahre und dafür mehr im Studio trainiere – und vor allem nicht nur die Beine, so dass mir eine gewisse Grundbeweglichkeit erhalten bleibt. Ich hatte mal mit Krafttraining und Geräten angefangen aber schnell festgestellt, dass mir das gar nichts bringt – ich nehme davon zu, bin lustlos danach und richtig Spaß macht das alles auch nicht. Mit einer Ausnahme: Auf dem Crosstrainer extrem laut Musik zu hören und sich dabei zu verausgaben ist großartig. Auf der Strasse macht mich das nervös, aber im Studio, wo ich im schlimmsten Fall von dem Ding runterfalle ist das wirklich großartig.

Eigentlich wollte ich in so etwas, was meine Generation als „Aerobic Kurs“ beschreibt und dort mit Mädels leicht rumhüpfen. Nachdem ich dann feststellen musste, dass dort auch einige von meinen Studenten mitmachen war mir das alles so peinlich, dass ich ich wieder und wieder nicht aufraffen konnte das einmal auszuprobieren. Dann gab es einen wirklich miesen Tag im Büro und da mir dann sowieso alles egal, bin ich in diesen Kurs „Body Attack“ gegangen. Wohlgemerkt, diese Entscheidung hat mich mehr als zweieinhalb Jahre Zeit gekostet. Leider oder zum Glück gibt es eben nicht sooo viele schlechte Tage im Büro.

Ich will hier nicht schreiben, dass Body Attack super ist und dass das unbedingt jeder einmal ausprobieren sollte, das ist selbstverständlich völliger Quatsch. Was ich schreiben will ist, dass ich anfing zu der schnellen Musik die Übungen in der Gruppe von überwiegend Frauen mitzumachen und das ich vergleichsweise mies dabei war. Nach einer Viertelstunde war ich total durchgeschwitzt, fertig und die Konzentration die man nun einmal braucht um die Bewegungsabläufe mitzuturnen ließ ganz erheblich nach. Das war weniger ein Problem der Kondition, sondern mehr davon abhängig, dass es eine Menge Muskeln gab, die ich lange nicht mehr intensiv beansprucht hatte. Jedenfalls wurde ich gerade von 40 jährigen Hausfrauen in gedeckten Pumaklamotten an die Wand geturnt. Das waren keine Hausfrauen, sondern gut getarnte Kampfdrohnen – jedenfalls im Vergleich zu mir. Auch die übliche Schnelligkeit meiner Bewegungen reichte nicht aus um im Tempo mitzukommen. Es war so wie Fixiefahren den Berg runter mit einer Trittfrequenz von 120, so dass die Füße kaum auf den Pedalen bleiben aber müssen und dann wird es noch schneller.

Beim Radfahren kenne ich die Herausforderungen ans ich ganz gut. 1.500 m den Berg hoch, Ok, kann man mit dem Höhenmeter kontrollieren, man sieht wo der Pass ist und dann ist gut. Meistens klappt es, beim Mortirollo eben noch nicht. Sprint im Rennen um die Plätze, ist auch relativ simpel, alles geben, das richtige Hinterrad finden, keine Angst haben. Lange Touren oder Rennen fahren, OK ab und an fällt man aus der Gruppe raus, das ergibt sich so, ich weiß halt ziemlich genau wie viel Kraft ich habe und ob es gut gehen wird ober nicht. All das ist nicht einfach, aber es ist einfacher geworden, seitdem ich das schon ein paar Jahre mache. Es ist anstrengend und nicht immer erfolgreich aber eine unbekannte Herausforderung, bei der man nicht weiß was auf einen zukommt ist es nicht.

Dieser Body Attack Kurs war ganz anders. Ich hatte keine Ahnung was noch auf mich zu kommt, ich hatte nicht die Idee, wie sehr ich mich anstrengen, und wie schnell ich doch sein müsste und natürlich hätte ich mir auch nicht träumen lassen, wie schlecht ich bin.

Das ändert aber nichts daran, dass als es vorbei war und ich fertig, ich ziemlich viel Spaß gehabt hatte. Also so im Nachhinein betrachtet.

Die Amis sagen dazu „Life begins at the end of your comfort zone“, das klingt etwas dramatischer, als ich das ausdrücken möchte stimmt aber im Kern. Ich bin ja fest davon überzeugt, dass etwas beim zweiten Mal selten so gut ist, wie beim ersten, deshalb muss man raus und weg von den Dingen die man immer macht. Natürlich ist es einfacher sich zu entscheiden, im Kino den neuen James Bond anzusehen, als eine Retrospektive von Francois Truffaut Filmen.

 

Heute James oder Francois?

Im übrigen gilt das natürlich auch für Body Attack. Nach dem ca. 8. Mal kann ich das jetzts o gut, dass ich nicht mehr in der letzten, sondern in der vorletzten Reihe stehe und von einem Teil der Kampfdrohnen gegrüsst und von der Minderheit der Männer  in den Pausen abgeklatscht werde. Es ist immer noch gut anstrengend und bringt mich durch den Winter, aber eine Herausforderung ist es nicht mehr.

Ich sollte mal mit Pilates anfangen, aber dafür lass ich mir ein wenig Zeit. Vielleicht so zweieinhalb Jahre.

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November Girls by Bike Category.

Classic or Modern Racing Bikes

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Time Trial Outfits

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Fixies and Singlespeed Bikes with hilarious front wheels

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Fixies and Singlespeed Bikes without hilarious front wheels

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Touring Bikes

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Girls who left their bikes someplace else

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Credits:

David De Jong

Fixed Gear Girl Taiwan

Fashion gone rogue

Studio Cycling Girls

Marc Bordons

Chuikanela

Funeral cycling

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FGOdun

maishlinn

Twreckfilms

Bikefreedom

Loveshoteveryday

Adventurecycling

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Freitags Zeuch.

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Mecca. Via Milano Fixed.

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Neun Typen von Fahrern in der Gruppe. Via Milano Fixed.

Peter Sagan. Ich sagan mal nix weiter dazu.

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via Robb Thompson

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Friday Eddy.

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Eddy Mercky, 1963.

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Eddy Merckx im FAEMA Team (1968 – 1970)

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Eddy Merckx, 1977 auf seiner letzten Tour de France

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Basso.

Facebook erinnerte mich heute daran, dass vor vier Jahren mein Union Fixie fertig gebaut wurde.

Neben meinem Canyon Rennrad, das unabhängig von dem ganzen Getöse um klassische Räder und deren inhärenter Schönheit nun einmal doch das Rad ist, mit dem ich die meisten Kilometer pro Jahr fahre, ist das Union Fixie das am häufigsten gefahrene Rad in meinem Stall. Es wird hauptsächlich für den Weg zur Arbeit und für Ausflüge in die Stadt benutzt, die zurückgelegten Strecken per Trip sind daher kurz, die Trips selber aber viele. Das Union ist dreckig, verschrammt und hat Schutzbleche – das ideale Rad für Bremens Innenstadt im November.

Neben dem Union geht unter, das ich noch ein anderes Fixie besitze. Ein blaues Basso, das fast zu schön ist, um es in Bremen zu fahren. Damit hat es den Rahmen der am besten zu mir passt. Wenn ich auf dem Basso in den Wiegetritt gehe, dann schwingen Rahmen, Körper und Seele in einem seltenen Gleichtakt.

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Und neben dem Canyon besitze ich ein Basso Loto und auch dieses Basso Loto ist fast zu schön, um es zu fahren. Und es fährt sich gleichermassen phantastisch, auch wenn das Basso Fixie noch einen Tick besser ist.

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Um es kurz zu machen, ich bin sehr angetan von Basso Rädern. Für mich ist das eine typische Underdogmarke: Nicht so groß und bekannt wie Pinarello oder Colnago, nicht so exklusiv wie Pegoretti oder Tommasini; nicht in der Hand gewissenlosser Großkonzerne, sondern eigenständig und in Familienbesitz. Meine Liebe zu Basso geht so weit, dass ich mir von denen die Basso Räder in meinem Besitz habe zertifizieren lassen auf der Basis der Seriennummer und ich ein Basso Trikot besitze.

Bei der Gelegenheit bekam ich auch den neuen Katalog von Basso zugesandt, nett, aber eben doch nicht so bezaubernd wie ihre Stahlrahmen. Hier ein Promotion-video.

BASSO_PRODUCTION from BASSO BIKES on Vimeo.

Auch dieses Video hat den Charme Italiens und des nicht ganz perfekten.

Mehr Basso Geschichte.

 

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