Archiv der Kategorie: Basso

Mein blaues Basso Single Speed (Projekt)

Basso, blau. Eigentlich.

1405 Basso Downgrade 04

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von | 29. Juni 2014 · 15:57

Upgrade durch Downgrade

1405 Basso Downgrade 01

In der Evolution des Aufbaus von Rädern kommt es zu einem Punkt, an dem das Rad nicht mehr fahrbar ist.

Ok, jetzt noch einmal langsam an einem Beispiel: Dieses blaue Basso habe ich letzten Winter aufgebaut. An dem Rad sind eine Menge Komponenten, die mir lieb und teuer sind. Und am teuersten dabei sind die Ticino Sheriff Stern Naben (Nach Campa Vorbild) mit eingespeichten Mavic SSC Roubaix Schlauchreifenfelgen. Das weiße Bartape und das allgemein schlechte Wetter in Bremen tun ihr übriges dazu, dass das Basso nicht bewegt wird.

Schade, denn das Rad fährt sich sehr gut. Ich weiß auch nicht warum, aber neben meinem Carbon Canyon ist es das agilste Rad, das ich besitze (und das sind einige). Man geht aus dem Sattel und beschleunigt und das Ding geht ab nach vorne wie kein zweites Rad.

Aber ich fuhr es halt nicht. Nun kommen die Laufräder an einen anderen, noch hochwertigeren Rahmen, so dass ich an das Basso einen anderen Laufradsatz montieren kann, den ich vorher an meinem Union Fixie benutzt habe. Und siehe da, ich traue mich wieder mit dem Basso raus und die Agilität hat das Teil auch nicht eingebüßt.

Downgrades können so entspannend sein.

1405 Basso Downgrade 03

 

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Eingeordnet unter 2014, Basso, Mob

Wümme Links. Wümme rechts. Basso Blau.

1306 Wümme 02Warum ist es so schwer nach einem schönen, vorzeitigen Wochenende in der Schweiz am Wochenende darauf wieder in Bremen Rad zu fahren?

Na ja, ich vermisste halte die Berge und hatte nicht so große Lust wieder in der Norddeutschen Tiefebene zu strampeln. Und dann gab es noch so viel im Haus zu tun. Um Fünf Uhr war ich endlich mit allem fertig, auch mit Midoris neuem Bianchi Spillo Rad. Demnächst ein paar Bilder davon. Nun einfach auf das Basso Fixie schwingen und los. Das Union Fixie ist gerade in der Werkstatt und bekommt einen neuen Steuersatz. Montieren könnte ich den ja (theoretisch), aber das Werkzeug für das ausschlagen fehlt mir (noch). 

Hier zeigte sich nun, warum es doch sinnvoll ist, etwas 6 bis 7 Räder zu besitzen, nämlich eines für jede sich bietende Gelegenheit. Zunächst viel mir ein, dass die 52/18 Übersetzung ja viel zu langsam zum fahren ist. Das 16er Ritzel war aber auf dem Union (und damit in der Werkstatt), aber zumindestens musste ein 17er Ritzel drauf. Und schon ging es los. Ging es nicht, denn ich hatte die Stadtpedalen montiert. Also runter damit und die Shimano Ultegra Klickpedalen darauf. Und los. Nein. Ich wollte noch eine Wasserflasche mitnehmen, hatte aber keinen Halter dafür. OK, den Halter drangeschraubt. Und jetzt aber endlich los. Ach so ja, Tacho, Sensor und Speichenmagnet müssen noch dran. Los, endlich sitze ich auf dem Rad. Aber leider habe ich die SIDI Schuhe mit Look Keo Sysstem an und nicht die mit Shimano…. Schuhe gewechselt und endlich los. Mittlerweile ist es sechs Uhr.

1306 Wümme 01

Das macht aber nichts, denn es ist noch schön hell, der Himmel blau und sonnig und ein starker Wind weht von der Küste. Ich will einfach nur ein wenig fahren und die Woche vergessen. So fahre ich an der Wümme lang, nichts besonderes aber wenigstens ist es leer. Dann auf der anderen Seite zurück. Das ist, weil so einfach erreichbar, eine meiner liebsten Kurzdistanzstrecken. Hier fährt fast niemand, was an einem fast drei Kilometer langen Stück Kopfsteinpflasterstrasse liegt auf der man arg durchgerüttelt wird. Die anderen 10 km oder so sind aber sehr schön und  das Kopfsteinpflaster ist trotz schmaler Schlauchreifen mt 10 bar zu ertragen. Muss wohl an den Mavic Paris-Roubaix Felgen liegen.

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Das Basso fährt sich schön, fast mühelos auch wenn ich müde bin. Die Reifen sind sehr leicht, das macht sich beim beschleunigen positiv bemerkbar, es geht direkt schnell nach vorne ab.

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Mann. Jeans. Krawatte. Und sein Basso.

1305 Mann Krawatte Maschine

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von | 28. Mai 2013 · 23:31

Basso Blue Track/ Road

Heute morgen bin ich gerade noch aus dem Haus gekommen um mein neues Basso Rad zu bewegen, bevor es wieder anfing zu schneien.

Das Basso ist so konzipiert, dass es sowohl auf der Bahn, als auch auf von Familienvätern auf der Strasse bewegt werden kann. Für die Bahn gibt es einen kurzen Vorbau mit einem Nitto Bahnradlenker mit NJS Genehmigung. Keine Bremsen, das Rad sieht sehr pur aus. Für die Strasse kann man dann einfach den Vorbau samt Lenker demontieren und einen Nitto Mod.55 Strassenrennlenker montieren. An diesem gibt es zwei kurze Crossbremshebel (von Tektro) nahe der Vorbauklemmung. Die Bremszüge werden mittels dreier Klemmschellen am Oberrohr befestigt und eben nicht durch die angelöteten Ösen am Rohr geführt, denn dies würde die ganze Prozedur des Anbauens und Abnehmens nur verkomplizieren.

Zuletzt werden dann noch die beiden modernen Campagnolo Bremsen befestigt und schon hat man ein Strassentaugliches Rad (für Familienväter).  Ich hatte zunächst überlegt konventionelle Bremshebel zu verbauen, aber ich finde das wird dem Charakter des Rades nicht gerecht. Heute beim fahren habe ich gemerkt, dass mir der Griff an die Hebel doch fehlt, vor allem dann wenn ich aus dem Sattel gehe oder im Wiegetritt die Hügel hier hochfahre . 

Noch ein Wort zu den Bremskörpern. Das sind konventionelle Campagnolo Veloce Bremsen in silber, Bremsen über die ich nicht aufhören kann  gut drüber zu sprechen. Die Verzögerung ist so viel besser als an meinem Union Fixie mit alten Campagnolo GranSport  Bremsen die auch immer nervig schleifen. Mit einem guten Radiergummi kann man auch recht einfach das Velocezeichen wegratzen, so dass die Bremsen alleine mit dem Campagnolo Schriftzug gut aussehen.

Das Rad fährt sich gut aud zügig und wartet nur auf den Frühling und einen passenden Bart. Björn hat heute gerade sein Simonato Fixie in Empfang genommen, so dass dem ersten Treffen der FIXED BEARDS BREMEN nur noch polnische Handwerkskunst und deutsche Lackierereien entgegenstehen.

Small 1302 Blue Basso XY F 1 Small 1302 Blue Basso XY S 1

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Basso Blue Track

1301 Blue Basso Track 15

Das Rad an dem ich am längsten gebastelt habe wird langsam fertig.

Im April letzten Jahres hatte ich mir einen Basso Rahmen für meine Größe (RH62) gebraucht gekauft ohne Recht zu wissen, was ich genau mit dem anfangen wollte. Halt so ein typischer April-Lustkauf, der Frühling kommt ins Land und hat unvorhersehbare Auswirkungen auf den Hormonhaushalt. Man möchte sich neu verlieben, nach Neuseeland auswandern und überhaupt am liebsten die Zeit um dreißig Jahre zurückdrehen. Am Ende des Tages steht man dann mit einem neuen Basso Rahmen da und weiß nicht recht wie das nun ins das Konzept passt.

Zunächst einmal habe ich den Rahmen mit Campagnolo Konfetti behangen, also Record Schaltwerk, Delta Bremsen und dem ganzen anderen Lametta dass unten im Keller in Kisten lagert und so gnadenlos teuer war, dass man es nicht guten Gewissens an irgendeinem Rad das man fährt verbauen möchte.

Ich hatte dann erst einmal versucht herauszufinden, was für ein Basso Rahmen aus welchem Baujahr (ich würde einmal Endachtziger schätzen, man möge mich korrigieren) das eigentlich ist. Ein Loto oder ein Gap ist es, soweit meine Kenntnisse reichen eher nicht und das Geröhr ist mit 26,8 mm Sattelstützendurchmesser auch eher mittelbescheiden. Einerseits. Andererseits hat der Rahmen eine Menge schicker Pantographien und ist komplett unterverchromt. Was man unter dem sehr schlecht erhaltenem blauen Lack auch sehr gut sehen konnte.

Da ich ohnehin gerade einen Minerva rahmen für mein Lotus M Type Projekt entlackt hatte,dachte ich, dass ich das gleiche auch mit dem Basso Rahmen machen könnte. Ich wollte aber die Decals erhalten und so habe ich diese abgeklebt und den Lack rundherum mit Abbeizer entfernt. Das war eine sehr aufwendige Arbeit, die mir viele unentspannte Stunden auf der Terasse unserer Wohnung eingebracht hat. Der Chrom war nach dem Abbeizen auch bei weitem nicht so schön wie bei dem Minerva, also: „Tobias to the rescue!“.

Was Tobias kann,macht und machen kann hat er bereits ja selber im Rennrad News Forum vor einigen Tagen gepostet. Ich hatte ihn Anfang 2011 einmal kennengelernt, als er etwas bei mir für seine eigenen Radprojekte gekauft hatte und er hatte mich überhaupt erst auf das Forum aufmerksam gemacht. Seitdem geb ich ihm Rahmen und Komponenten zum Polieren und er macht das schon sehr, sehr gut mit viel Mühe und Perfektion, so dass ich sehr gerne mit ihm zusammenarbeite und ihn nur empfehlen kann.

Tobias versuchte sich dann an dem Basso Rahmen und das hat dann sehr, sehr lange gedauert und viele Stunden Freude in seinem noch jungem Leben zerstört. Ich glaube, der Rahmen war dann etwa 7 Monate bei ihm bis sein Gewissen ihm dann erlaubte, die wenn auch nach seiner Ansicht nicht perfekte Arbeit, an mich zurückzugeben. Viel wurde dabei über Italiener geschimpft, die offensichtlich nicht gut verchromen können. Wie dem auch sei, ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Mein in der Zwischenzeit gereifter Plan war, alle Komponenten meines Union Fixie abzubauen und am Basso zu montieren. Aber: Erstens mag ich mein Union Fixie sehr gerne, aber eben nicht so gerne, als dass ich es nicht auch im Winter fahren würde, und zweitens hat es so ein paar Dinge dran die zwar sehr cool aussehen (Campagnolo Gran Sport Bremsen) aber leider nicht so richtig funktionstüchtig sind. Zudem möchte ich auch das Basso auf der Bahn fahren und dafür braucht es dann nun einmal Schlauchreifen.

Und dann hatte ich auch noch diese alten, originalen Mavic Paris-Roubaix SSC Felgen im Keller die ich ohnehin verbauen wollte. So Langsam ergab sich dann ein Bild in meinem Kopf. beim nächsten Hormonschub habe ich dann die Naben von Electra dazu gekauft die ich immer haben wollte aber mir nicht leisten kann. Eigentlich.

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Ich würde dieses Rad gerne auf der Bahn bewegen – aber wo von Bremen aus gesehen ist denn die nächste Bahn? Klar, bei den Sixdays Bremen, aber leider nur im Januar und auch nicht gerade einfach zugänglich. So heimlich spekuliere ich ja noch auf Besuche auf der Bahn in Büttgen, wenn ich zu Besuch in meiner Heimat bin.

Andererseits möchte ich es auch auf der Strasse bewegen. Also habe ich mir eine Lösung ausgedacht, die beides erlaubt: Es gibt wie jetzt auf den Photos zu sehen ist, einen klassischen Nitto NJS Bahnlenker ohne Bremsen mit dem der Hobel ordnungsgemäß auf der Piste bewegt werden kann. Lenker und Vorbau kann man einfach demontieren und dann durch einen neuen Nitto Mod 55 Lenker ersetzen an dem kleinere Tektro Crosserbremshebel montiert sind. Die Bremszüge werden mir drei Schellen am Oberrohr befestigt und laufen extra nicht durch die vorhandenen Ösen, damit die Züge schnell entfernt werden können. Dazu sind vorne und hinten silberne, moderne Campagnolo Bremsen montiert die für das nötige De-Powering auf der Straße sorgen. Also, Lenker ab, Schellen ab, Bremsen ab und Bahnlenker drauf und schon ist der Umbau fertig. Ich muss lediglich noch Lenkerband wickeln und die Bremsen einstellen, dann kann ich Fotos von der Straßenversion machen und zeigen.

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Der Nitto Lenker der Bahnversion ist schon an sich zu schön und zu chromig, um ihn mit normalem Lenkerband zu verstecken, deshalb habe ich hier blau-transparentes Cinelli Jelly Lenkerband am Unterlenker verwendet.

Abgesehen davon, dass ich ungern ganz ohne Bremsen auf der Straße fahre, obwohl Campagnolo Gran Sport Bremsen ein sehr ähnliches Gefühl vermitteln, gibt es auch eine ganze Reihe Hemmungen bei diesem Wetter mit Schnee und Salz auf der Straße de Hobel intensiv zu bewegen. Ich warte also zunächst einmal auf den Frühling.

Andererseits ist mein Bad Boy wieder restauriert und (größtenteils) einsatzbereit Dank der Hilfe von Jörg. Danke noch einmal dafür. Dem wilden rumfahren im Walde in Eis und Schnee steht also außer Bequemlichkeit und Männlichkeitshormonmangel nichts im Wege.M

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Basso, blau, 62 cm groß und total verschromt

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das ist der Rahmen, an dem ich in der nächsten Zeit basteln werde.

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, was es genau werden soll, aber ich denke es wird ein Fixie werden. Ich überlege mir ob ich einen Großteil von dem blauen Lack entfernen soll, um den darunterliegenden Chrom freizulegen und dann auf Hochglanz zu polieren. Ich möchte aber die Basso Decals auf jeden Fall erhalten.

Die Pantographien an denSattelstreben, dem Bremssteg und der Gabelbrücke werde ich in weiß neu ausmalen. Das farbliche Thema wird Chrom, blau und weiß sein.

Ich würde dann gerne einen sehr aggressiven Lenker, etwa wie den Charge Bowl daran setzen bei dem nur der Unterlenker mit weißem Band, vielleicht von Benotto angeklebt ist. Außerdem würde ich gerne einmal sehen wie zwei Tektro FL750 am Oberlenker aussehen könnten. Bremsen, Steuersatz und Tretlager italienisch, irgendetwas mit viel Chrom. Sattel in weiß, vielleicht sogar Fizik Arione. Kurbel etwas filligranes, hochglanzpoliertes. Räder auf jeden Fall auch viel Chrome. Ich mag die Mavic 500 Naben für vorne, hinten ohnehin Flipflop mit fixed/free.

Soweit die Ideen, mals sehen was dann daraus wird. Träume.


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