Archiv der Kategorie: 2014

Top Gear Cycling Beiträge.

Gerade kontrovers diskutiert werden die ironischen „Public Information“ Beiträge von Top Gear über Radfahrer. Hier drei davon.

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Tom. Gewinner. Taylor. Verlierer.

Kuurne – Brussel – Kuurne heute, der zweite Klassiker der Saison. Wegen „Brussel“ ist klar, dass das Rennen in Belgien stattfindet, aber wo liegt Kuurne? Ah da, zwischen Kortrijk und Wagerem, alles klar. Sinnvoller erscheint aber doch Brussel – Kuurne – Brussel, wenn es schon so sein muss.

Sieg für Tom Boonen.

Fünfmal Omega Pharma und dreimal Belkin unter den ersten Zehn., die auch im Break waren, was sich etwa 1:24 vom Feld absetzen konnte.  Ergebnisse hier.

Verlierer: Taylor Phinney

Sturz, Verletzung.

Eingebetteter Bild-Link

Gestern: Thor Hushvod. Sturz, Verletzung. Klassisch sozusagen.

PÅ TRYNET: Thor Hushovd falt under et brusteinsritt i Belgia. Foto: AFP PHOTO / BELGA / DIRK WAEM / NTB Scanpix

 

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Isabella in BV

Eigentlich wollte ich ja am Samstag mit der schnellen fb Truppe vom Platzhirsch raus. 

Ich dachte, das passt gut; in meiner rheinischen Heimat ist gerade Karneval und so komme ich angeritten mit Vollbart und Retro Jersey auf dem rosaroten Todesstrahl und frage ob ich mitfahren darf. Dann sprinte ich die Brücke am Platzhirsch los, lasse alle hinter mir, fahre in einem Affenzahn auf der anderen Seite runter und biege dann direkt links ab und rufe: „Bis zum nächsten Mal.“

Aber Björn war vormittags bei mir und wir haben uns mit ihm und seiner Tochter ein wenig verquatscht. Ich versprach ihm dann, dass ich heute mit der langsameren fb Truppe vom Platzhirsch aus fahre. Aber auf meinem Schreibtisch liegt so viel Arbeit … na ja, dass ist auch gelogen. Mir liegen halt die 100 km von gestern noch in den Knochen.

Nachdem Björn weg war, es zuhause wirklich nichts mehr zu tun gab und keine Ausrede sich mehr in den Weg stellte schwang ich mich auf das Canyon Positivo und machte mich auf den Weg Richtung Süden. In und um die Wümme herum kenne ich mittlerweile jeden noch so schlecht gepflasterten Weg, aber der Süden auf der linken Weserseite birgt noch viele Geheimnisse und so viel mehr Hügel und Steigungen als es die rechte Weserseite tut. Das Wetter war, sagen wir mal herbstlich. Total grau, Regen und andere Katastrophen drohten sich an, denn Werder spielte heute im 100. Nordderby gegen den HSV zuhause. Das Bremer Werder Publikum ist der eigenen Mannschaft gegenüber extrem tolerant, eine Niederlage gegen Hamburg wird allerdings nicht verziehen. Sollte Bremen diese Saison auf dem 17. Platz absteigen ist das irgendwie OK, aber nur wenn der HSV auf dem 18. Platz liegt und das Nordderby gewonnen wurde.

Über die Erdbeerbrücke ging es zunächst am Deich entlang und dann auf der L331 von Dreye nach Riede, Felde und Schwarme (die drei Endeees), bevor ich dann in Martfeld auf die L201 nach Bruchhausen-Vilsen abbog. Dort war ich schon lange nicht mehr und die Erinnerungen an den Besuch mit den TCBler plus Erdbeerkuchen grbarcht von tätowierten Muttis war noch gut. Und unter 40 km weg, da kann man ja noch etwas dranhängen dachte ich, also ich beim örtlichen Autohändler eine kurze Pause einlegte.

1403 Bruch Borg

Spitzentechnologie beim Borgwardvertragshändler in BV

Mit der Spitzentechnologie ist mein Rad gemeint, der Hintergrund ist einfach nur …. hübsch. Da sind jetzt die blauen Laufräder dran, weil der Continental GP 4000S Reifen spitzenmässig kaputt ist. Borgward ist ja auch so ’ne Bremer Geschichte a la Beluga, Bremer Vulkan und Jacobs University.

Also, noch ein paar Kilometer, wo wollte ich immer schon einmal hin? Richtig, ins wunderschöne Harpstedt. Also weiter bis zur B6 und dann über die L332 nach Bassum und weiter nach Harpstedt. Ich mag das wellige Gelände und den wenigen Verkehr dort sehr. Allerdings musste ich auch feststellen, dass meine letzte Mahlzeit bereits einige Zeit zurücklag und  ich nun ziemlich flott den Hungerast hochkletterte. Aber irgendwie geht es ja immer weiter und am Eingang von Harpstedt begrüsste mich ein freundlicher Netto Supermarkt mit Backstube. Ich setzte mich draußen auf den Parkplatz in aller Ruhe und begann an einem Brezel zu knappern. Das machte Spass. Allerdings auch nur so lange, bis die ersten Regentropfen auf das Brezel fielen. Es war halt dieses typische bremische Drohwetter: Man schaut zum Himmel hoch un der Himmel sagt: „Na glaubst Du, dass ich nicht anfange zu regnen? Echt, glaubst Du das wirklich? Bist Du da auch ganz sicher?“

Und diesmal machte der Himmel keinen Spaß. Es fing an zu tröpfeln und ich machte mich auf dem schnellsten aber keineswegs schönsten Weg zurück in Richtung Bremen. Dieser führt nach und durch Brinkum. Zum Glück bin ich da letztens etwas rumgefahren und weiß nun wie man von Brinkum über die IKEA Brücke Richtung Bremen kommt. Als ich aber dann wieder etwas experimentierte merkte ich, dass ich mich wieder verfahren hatte iund drohte in der Neustadt auszukommen. Dies häte dann eine Fahrt am Weserdeich Richtung Weserstadium bedeutet und das am 17:15 Uhr an einem Samstag beim Nordderby. Da hätte ich mich auch gleich an einen Stahlrahmen binden können und durch die Weser schwimmen. Aber irgendwie bekam ich dann doch die Biege zur Erdbeerbrücke und kam zuhause an bevor die ganze Plörre runterkam. Nett 102 km, auch wenn es nicht so geplant war.

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Jaws.

Platz Eins bis Vierzig.

 

Platz Einundvierzig.

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Wer es trotzdem brauchen sollte: Hier

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Cancellara. Blut.

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von | 18. Februar 2014 · 19:54

Wind sägen am Wümmedeich

Gestern, Samstag, unterwegs mit dem Union Fixie in einer Arbeitspause zu einer schnellen 30 km Runde.

Vom Platzhirsch über Kuhsiel und Dammsiel runter die Wümme und dann auf der anderen Seite wieder runter. An der einzigen Steigung auf der ganzen Strecke, direkt hinter dem Platzhirsch, dieser mörderische Anstieg über die Autobahn, der  in endlosen Serpentinen ganz nach oben läuft, werden ich prompt überholt von einem Faggin. Ich bin noch nicht warm, fahre mit dem Union Fixie und der Wind ist möderisch aber ich klemme mich dran. Das läuft auch gut die Wümme runter aber dann biegt das Faggin nach links richtig Müllhalde ab und ich später nach rechts. Die Luft ist nun raus, irgendwie krieche ich nach Hause.

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Bin froh, dass ich die Möglichkeit habe während der Arbeit so etwas zu machen. Wäre noch froher wenn Berge in der Nähe wären.

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Keirin für Anfänger

K1 K2 K3 K4 K5 K6 K7via Kinki Cycle

 

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Wir helfen gerne. Werden aber manchmal mißverstanden.

1402 FB Wir helfen ihnen gerne 1 1402 FB Wir helfen ihnen gerne 2

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Gegen den Wind.

Heute 60 km mit dem Canyon in die Sonnenscheinlücke gefahren. Unglaubliches Glück, die Sonne strahlte und ich war richtig gut und schnell drauf. Was vor allem daran lag, dass ich einen richtigen, straken Rückenwind hatte. Bei der Ankunft in Wistedt hatte ich einen Schnitt von über 30 km/hr. Aber dann ging es gegen den Wind. Vor mir ein einsamer Radfahrer auf der Straße – den hole ich ein. Aber wieso komme ich nicht näher, sitzt der auf ’nem Moped. Nö, dass war der Ausreisser der Super-Rad Truppe die mich alsbald von hinten einholte. Kurz vor zuhause fängt es an zu drisseln, ich schaffe es so gerade im trockenen noch ins Büro.

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Raleigh Prima: Ein rosa Todesstrahl aus einer anderen Galaxie.

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Fernab aller bekannten Welten befindet sich ein Planet auf deren Bewohner der Göttin Hello Kitty huldigen.

Sie ist eine es grausame Göttin. Es gibt weder Schwarzweiß- noch Farbfernseher sondern nur Pinkweißfernseher. Männer wie Frauen dürfen nur in den höchsten Tönen miteinander sprechen. Der Besitz von mindestens 10 Kuscheltieren ist jedem Bewohner bei Todesstrafe gesetzlich vorgegeben. Ihre zehn Gebote sind auf rosafarbigen Plastiktafeln, an den Rändern mit billigen Straßsteinen versetzt in den Straßen und Plätzen ausgestellt. Polizisten und Geheimagenten überwachen die Bevölkerung und stellen sicher, dass jeder Bewohner mindestens einmal am Tag „Oh, wie süss stammelt“.

Hello Kitty verfügt aber die stärksten Waffen, die man sich im Universum nur vorstellen kann. Die Kraft schlechten Geschmackes ist unvorstellbar und lässt wohlgeordnete , logische Zivilisationen bei Kontakt ins Chaos taumeln. Mit ihrem festen Willen das Universum zu unterwerfen, schleudert sie rosarote Todesstrahlen hinaus in die Weiten des Alls. Einer davon traf Nottingham 1979.

Nottingham 1979. Die produzierende Industrie Englands liegt in Trümmern. Margret Thatcher wird zur Premierministerin gewählt und legt sich gleichzeitig mit der Labour Party, den Gewerkschaften und den Punks an. Ein Streik und Aufstand folgt auf den anderen während Gruppen wie Punishment of Luxury, The Damned und The Clash den Soundtrack dazu liefern. In der traditionsreichen Raleigh Fabrik in Nottingham, gegründet 1887 wird selten gearbeitet und viel gestreikt. Wenig hat sich geändert seit 1945.

Umbemerkt von den streikenden Arbeitern bricht sich ein rosaroter Todesstrahl einen Weg durch das Fabrikdach und trifft einen der fertig produzierten Raleigh Prima Damenradrahmen. Als dieser bei Produktionsbeginn entdeckt wird, sondert ihn die Qualitätskontrolle aus und stellt ihn vorerst in einen Abstellraum. Fast 44 Jahre später wird der Rahmen dort entdeckt und auf Ebay verkauft. Ich schlage zu.

Meine Aufgabe ist es daraus ein schnelles, Allwettertaugliches, praktisches und stilvolles Rad für eine Arbeitskollegin zu bauen die damit pendeln, einkaufen, Kinder rumfahren und ab und an Ausflüge unternehmen möchte. Das Ergebnis ist erfüllt fast alle Anforderungen durch einen interessante Mischung  von Teilen und Komponenten aus 40 Jahren Radgeschichte. 

Graue Oury Griffe vor rosa Hintergrund

Graue OURY Griffe vor rosa Hintergrund

 

Erdbeerquark mit Himbeeren. Reichlich ungewöhnliche Bremszugführung obendrauf.

Erdbeerquark mit Himbeeren. Reichlich ungewöhnliche Bremszugführung obendrauf.

 

Großtaten englischer Lötkunst: Perfekte Passarbeit bei den Ausfallenden.

Großtaten englischer Lötkunst: Perfekte Passarbeit bei den Ausfallenden.

Dura Ace 7401 Schaltwerk harmoniert perfekt mit moderner 7-Gang Indexierung.

Dura Ace 7401 Schaltwerk harmoniert perfekt mit moderner 7-Gang Indexierung.

Massive Alfine Kurbel mit durchgehender Achse, außenliegenden Lagern und Kettenschutz vor und hinter dem Kettenblatt.

Massive Alfine Kurbel mit durchgehender Achse, außenliegenden Lagern und Kettenschutz vor und hinter dem Kettenblatt. Funktioniert erstaunlicherweise auch mit 7-fach Schaltung.

 

Es gibt nur wenige Dinge die bei der Radmontage weniger Spaß machen als das Ausrichten von Gepäckträger und Schutzblechen.

Es gibt nur wenige Dinge die bei der Radmontage weniger Spaß machen als das Ausrichten von Gepäckträger und Schutzblechen.

Das Cockpit. Mit Raleigh R Markenzeichen. Oder steht das für "Team Rocket"?

Das Cockpit. Mit Raleigh R Markenzeichen. Oder steht das für „Team Rocket“?

High Tensile British Steel. Plus Positivo Espresso.

High Tensile British Steel. Plus Positivo Espresso.

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Ein Kommentar

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