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No 3Rensho

In diesem Winter, in vielen regnerischen und kalten Nächten, wo ich durch Erkältung und Verletzung an den heimischen Herd gefesselt war, machte ich etwas sehr un-ungewöhnliches: Ich baute ein Rad auf, das No! 3Rensho.

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Japanische Räder und Rahmen sind etwas tolles – vor allem dann, wenn man lange in Japan gelebt hat, die Gelegenheit verpasste etwas tolles zu kaufen und nach Deutschland mitzunehmen und nun hier sitzt und dem nachtrauert. Ich hätte ein Cherubim haben können, ein Kalavinka oder ein Quark, stattdessen kaufte ich mir zunächst ein Cannondale und dann später ein Cervelo Solist. Beides waren gute Räder, aber den Preis zahlte ich nachher, als ich mir für viel Geld zunächst einen Nagasawa Keirinrahmen besorgte, der heute eine Wand des Wohnzimmers beschmückt und dann später dazu noch einen Panasonic FCR37 Rahmen, mit dem ich einfach nicht glücklich wurde und der nun hoffentlich jemand anderes froh macht.

Letztendlich kam mir dann die Erkenntnis, dass ein Rahmen ja auch nur aus ein paar verlöteten Stahlrohren besteht, die dann lackiert und mit Aufklebern versehen wurden. Und gute Rahmen gibt es viele. Also nahm ich einfach einen guten Rahmen aus meinem Bestand, schickte ihn zu Yuji nach Berlin und ließ ihn pulverbeschichten. Das Ergebnis war wirklich toll, alles weitere kann man bei Interesse gleich hier nachlesen.

Da das ja kein echter 3Rensho Rahmen ist besteht auch nicht die innere Notwendigkeit diesen mit passenden Komponenten auszurüsten. Die Grenze zum Verbrechen ist bereits überschritten und nun ist alles möglich; oder wie David mal sagte: „I might as well be hung for a sheep as a lamb.“ Meine Idee war grundsätzlich das Ganze so auszurüsten, dass es wie ein modernes Rennrad schnell gefahren werden kann (wobei mir klar war, dass es eben nicht so schnell wie das Canyon Positivo wird), möglichst viel silbrig glänzende Teile hat und ein paar klassische Elemente. Ich wollte seit längerem eine Shimano 11 Gang Schaltung ausprobieren und hier hatte ich nun die Gelegenheit dafür.Außerdem sollte es nicht so teuer werden, dass man Angst haben muss es zu fahren. Ansonsten würde ich wieder das verbauen, was ich immer verbaue, denn es gibt nun doch eine menge Teile zu denen ich keine wirklichen Alternativen gefunden habe. Das Rad ist nun endlich fertig. Fertig? Nun ein Rad ist nie fertig, aber das No! 3Rensho soll mein Schlechtwetterrad werden und es fehlen noch die Testach Schutzbleche von Honjo dafür, die in Deutschland so unglaublich schwer zu beschaffen sind. Da muss ich weiter auf Yuji vertrauen.

Im Detail nun.

Schalten

Verbaut sind Bremsschaltgriffe, Umwerfer und Schaltwerk der aktuellen Shimano 105 5800 Gruppe in schwarz bzw. silber. Da ich die neuen Shimano Kurbeln als viel zu klobig empfinde, habe ich eine Campagnolo Athena Kompakt 50/34 mit Ultra Torque montiert – was natürlich mal wieder nicht ohne das immer verlangte Spezialwerkzeug bei Campagnolo geht.Dieses Mal war es ein langer, 10er Inbusschlüssel – wieder ein Teil mehr in der Werkzeugkiste was nie gebraucht wird (da liegen bereits 3,5 mm, 7 mm und 14 mm Inbusschlüssel die ebenfalls nur für Campa sind).Die Kette ist von KMC und hinten tut eine einfache Shimano 105er 11 Gang Kassette der Abstufung 12/28 Dienst.

Die Zugführung der Schaltung ist, Rahmenbedingt, komplett außen und da es sich um einen älteren Rahmen handelt, auch mittels angelöteten Führungen oberhalb des Tretlagers. Ungewöhnlich, aber es ist nicht so, als wenn die Reibung hier das Schaltverhalten  beeinflussen würde.

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Die 105er Hebel haben ja nun auch die Zugführung unter dem Lenkerband, ebenso übrigens wie die neue Tiagra – da ist preislich auch fast kein Unterschied mehr.

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Shimano 105 5800 Umwerfer mit langem Jahr auf Campagnolo Ultra Torque Athena Kurbel.

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Da kommt der 10er Imbus rein.

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Am Hinterrad ist alles komplett Shimano. Nein. Die Schalthülle ist von Campagnolo.

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Hier kann man das dann auch sehen.

Insgesamt ist die Schaltleistung sehr sehr gut. Es ist eine Menge Arbeit den Umwerfer vorne richtig eingestellt zu bekommen. Shimano arbeitet ja mit einer Schablone die man braucht, je nachdem wie der Schaltzug hebeln soll. Aber wie immer bei neuen Shimano Schaltungen ist das ganze sehr knackig, schaltet schnell und präzise und man barucht den Umwerfer nicht zu trimmen. Die Frage ist natürlich wie sich die Schaltung über Jahre verhält, aber so ist das erst einmal sehr gut gelungen. Ich wünschte das ganze sehe etwas besser aus. Die Shimano Schaltbremshebel sind mir immer noch zu klobig und immer wenn ich das Schaltwerk sehe denke ich an eine Vespa.

Lenken

Verbaut ist ein Nitto Mod. 55 Lenker, eben genau eine der Komponenten zu denen es keine Alternativen gibt. Die Form ist zeitlos schön klassisch, zusammen mit einem sehr kurzen Dia Compe Vorbau (80 mm) wirkt alles gut.

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Die Klemmung des Vorbaus hat eine Ausfräsung, dadurch wirkt das ganze noch einmal leichter. Das Lenkerband ist wie immer wenn es farblich möglich ist, Speed Ribbon von BBB, weil das einfach das Band ist, das sich am einfachsten wickeln lässt und später gut aussieht. Völlig unverzichtbar, ich frage ich warum Fizik oder Rose das nicht so gut hinbekommt. Ich habe den oberen Teil schwarz gewickelt, da dies der Teil ist der schnell verschmutzt und da macht schwarzes Lenkerband für ein Schlechtwetterrad sehr viel Sinn. Unten blau, das passt sehr gut zu dem blau des Rahmens. Im rahmen ist ein Tange Steuersatz verbaut. Das Rad ist sehr agil, fast schon zickig, das liegt vermutlich an der Geometrie des Rahmens (der ja auch „Criterium“ heisst). Ich habe jetzt nichts nachgemessen und das kann auch alles Einbildung sein. Jedenfalls reagiert das No! 3Rensho schneller und nervöser auf Lenkbewegungen als andere Räder von mir.

Bremsen

Campagnolo Veloce Bremsen. Beziehungsweise Super Veloce. Unverzichtbar und günstig. Leider seit das aktuelle 2016er Modell von Campagnolo nicht mehr so gut aus, wie die Version davor, weil es eine häßliche Ausfrasung hat die vermutlich etwas Gewicht sparen soll. Oder ist es der Vesuch von Campagnolo die Bremsen „Skeleton-like“ zu machen? Wann weiß es nicht, was die Ingenieure in Vizenca wieder dabei gedacht haben. Zumindest braucht man kein spezielles Werkzeug.

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Wie immer lassen sich die Capa Bremsen sehr feinfühlig dosieren und haben viel Power. Die Kombination mit Shimano hat den Nachteil, dass sich die Bremsen nicht entspannen lassen, aber das braucht man ohnehin nur sehr selten und mit ein wenig Druck bekommt man auch 25er Reifen raus- und wieder reingedrückt, wenn es unbedingt sein muss.

Rollen

Die Laufräder bestehen aus Shimano 105er Naben in schwarz – Novatec wären auch eine Alternative gewesen, aber klassische Kugellager, wie sie Shimano weiterhin verwendet, bieten unter dem Aspekt der Wartung viele Vorteile im Gegensatz zu Industrielagern die man selber nur schwer austauschen kann. Vorne und hinten links sind DT Swiss Revolution (d 1.6 mm) und hinten rechts DT Swiss Competition (d 1.8 mm) Speichen verbaut, auch das ist eine bewährste Kombination zusammen mit Messingunterlegscheiben in der Nabe und Messingnippel. Das gibt nach meiner Erfahrung sehr haltbare Laufräder, die etwas abkönnen und wenig nachzentriert werden müssen. Dazu Araya SA-730 Felgen mit 32 Loch, die ich schon lange einmal verbauen wollte. Die Felgen bieten viel bling bling, nachteilig ist jedoch, das sie, wie alle Aerofelgen, keine Ösen haben, was langfristig auf die Zentrigkeit Auswirkungen haben könnte. Darauf sind Challenge Strada Reifen 700x25C montiert, um wenigstens etwas Komfort zu haben. Ich mag Reifen mit Naturflanke und einem leicht gerifelten Profil. Sicher, Continental 4000 ist haltbarer, sieht aber sehr klobig aus.

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Bei den Laufrädern gibt es nichts zu mosern. Die Bremsflanken sind zwar nicht gerifelt sondern ganz glatt, aber nach ein paar Kilometern haben sie sich auch gut eingebremst. Hochprofilfelgen geben naturgemäß wenig nach, so dass Rahmen und Räder sehr steif sind, das macht sich bei Kopfsteinpflaster schon bemerkbar. Für die normale Aufahrt reicht das aber.

Kontaktpunkte

Neben dem Lenkerband, sind das der Sattel und die Pedalen. Ich stelle gerade alle meine Räder auf das Shimano SPD System um, nachdem ich sehr lange SPD SL und Look Keo gefahren bin. Für das reine fahren sind das, meiner Ansicht nach, alles gleichwertige System, aber für den Alltag ist das SPD am besten, denn man kann leicht ein- und ausklicken, mit den Schuhen richtig gehen und muss nicht alle drei Monate neue Cleats kaufen. Meine alten Schuhe haben noch die Originalcleats seit 1999. Hier jetzte nmal Shimano XT. Der Sattel ist ein blauer Selle San Marco Supercorsa auf einer silbernen DIXNA Stütze aus Japan. Der Supercorsa sieht gut aus, passt farblich zum Rahmen und die DIXNA Stütze lassts ich wunderbar leicht in der Neigung adjustieren. Wenn man sie erst einmal montiert hat, was eine Qual ist, da braucht man mindestens fünf Hände für.

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Hinten dran baumelt ein japanische „O-Mamori“ der für die nötige Sicherheit im Verkehr sorgt. Funktioniert bislang sehr gut. So gesehen ist das ganze bequem, aber nicht übermässig. Schwer vorstellbar damit mehr als 100 km zu fahren, was einerseits am Sattel, andererseits an den Laufrädern liegt. Und vermutlich habe ich die Schaltbremsgriffe etwas zu tief montiert, denn ich sitze zu gestreckt auf dem Rad und fasse unwillkürlich immer kurz an den Vorbau. Für die Stadt und kleinere Ausflüge reicht das aber alles.

Gallerie

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Insgesamt ist das ein gelungener Aufbau mit dem ich bereits einige Kilometer gefahren bin. Das No! 3Rensho ist vielleicht 5-10% langsamer als das Canyon Positivo, das reicht aber für die normalen Club Ausfahrten durchaus. Es war auch viel Glück dabei, dass der Rahmen so positiv ist, denn das weiß man ja nie wie sich das Teil als ganzes verhält, bevor alles zusammengeschraubt ist. Jetzt fehlen nur die Schutzbleche und dann kann das miese norddeutsche Wetter kommen. Und wo ist das schreibe fängt es prompt an draußen zu regnen.

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Wenn Nicht-Radler ein Rad zeichnen.

via imgur

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Gierige Räder am Montag.

Jackson Pollock

via the Radavist

Ich bin ein großer Fan des Designs von MTBs aus den Neunzigern: die wirren Farbspritzer, die Experimente in der Rahmenform, die Tatsache, dass viele große italienische Namen sich daran beteiligten und alle scheiterten: Colnago, Wilier, Moser, Vicini, Basso.

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Meine Tochter fährt auch so etwas ähnliches von Vicini.

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Jaegher Interceptor

via Cycling Tips

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Darrel’s Foundry Super Record Commuter

via The Radavist

Ich dachte bislang, der grundsätzliche Unterschied zwischen einem „Commuter Bike“ und einem „Race Bike2 sind nicht nur Schutzbleche, Nabendynamo und Licht, sondern auch die Tatsache, dass an dem Racer die ganzen guten teuren,empfindlichen Teile dran sind, während der Commuter sich mit Shimano 105 oder Campa Veloce begnügen muss: Der Commuter ist bei jedem Wetter draußen und muss was abkönnen. Und es darf nicht ganz so wehtun, wenn er in der Stadt gestohlen wird. Darrel Foundry montiert an seinen Commuter eine komplette Campagnolo Super Record Gruppe, Enve Karbonteile und sonst was gut und teuer ist. Frage: Wie sieht sein Racer aus?

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Diverse gierige Räder von der 2016 Sydney Classic Bike Show

via cycle exif

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Anstrengen am Am Strengen

Das Osterwochenende fing ein wenig doof an. Ich lud meine beiden Kinder in die Familienkutsche, um ihnen zu zeigen wie gut eine gute Rockwurst im Viertel schmecken kann. Das tat sie auch. Soweit, so gut. Andere Menschen, die gerade nicht in einem Restaurant waren kamen auf die Idee in unser Auto einzubrechen indem Sie die Seitenscheibe einschlugen und, man staune, die Mülltüte meiner Frau mitnahmen.

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Gute Miene zum schlechten Spiel

Und eigentlich wollte ich am Samstag in der Gruppe fahren, aber jetzt musste ich erst einmal zur Polizei, die Sache mit der Versicherung klären, den Wagen zur Werkstatt bringen, den Besuch bei meinen Eltern absagen- bis das alles erledigt war, war es dann schon fast Eins. Man war ich geladen und platt, obwohl es noch so früh am Tag war. Andere Leute trinken dann ein Bier, nehmen Drogen oder schlagen Frau oder Kinder. Wenn meine Eltern richtig sauer  auf mich waren, dann hauten Sie mir mit einem Buch kräftig auf die Finger, das war in den Siebzigern halt politisch korrekt. Lustigerweise war eins dieser Bücher „Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung“ von A.S. Neill in dem beschrieben wurde, warum man das alles gerade nicht tun sollte. Ich vermute einmal, dass meine Eltern nicht über den Teil der Theorie hinaus kamen.

Aua. Das erklärt vielleicht auch meine langjährige Abneigung gegen den rororo Verlag.

Meine Methode ist es mich auf das Rad zu setzen. Das ist gut, aber nicht sofort. Während man von Bier relativ schnell betrunken wird, Drogen, je nach dem, sofort ihren Effekt zeigen, muss man bei Radfahren erst einmal etwas geben, bevor man etwas bekommt.

Entsprechend genervt und aufgeladen setzte ich mich auf mein Rad und fuhr genervt und aufgeladen gegen den Wind raus nach Südwesten Richtung Ristedt. Ich fühlte mich schlapp, der Wind blies kräftig, mein Puls kam nicht so richtig auf Touren und in meinem Kopf ließ ich die Woche Revue passieren. Was war aufregendes passiert?

Ode an den Tods des Umwerfers

SRAM leitete die Woche den Tod des Umwerfers ein.

Full drivetrain

Ich habe wirklich nichts von SRAM irgendwo an meinen Rädern, aber ich muss sagen, die Amis holen auf. Das könnte auch daran liegen, dass das Unternehmen in einem sehr coolen Gebäude sitzt und eben nicht in altehrwürdigen Hallen in Vicenza (wo man die Tage auf die Idee kam, dass die Welt  neben Super Record, Record, Chorus, Athena, Centaur und Veloce nach einer neuen Gruppe namens Potenza lechzt) oder in Büros ohne Fenster in Sakai, Osaka.

シマノ本社工場

Shimano HQ

Ich hab’s gerade einmal nachgerechnet, an meinem Canyon Positivo mit einer Kompatkt Kurbel 50/34 vorne und einer 10-fach Kassette 11/28 hinten habe ich insgesamt eine Übersetzungsbreite von 376% (50/11 ist die schnellste, und 34/28 die langsamste Kombination). SRAM bekommt 500% hin. Und von den 20 Gängen die das Canyon hat, überschneiden sich die letzten sieben auf dem 50er Blatt mit den ersten sieben auf dem 34er Blatt – so gesehen hat es nur 13  Gänge. SRAM hat 12 und man vermutet bald 13, der Unterschied wird kleiner.

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Das Rennrad in fünf Jahren hat dann vermutlich  keinen Umwerfer mehr vorne, ein etap Schaltwerk hinten, hydraulische Scheibenbremsen und thru-axles.

Ein Vorteil einer elektronischen Schaltung, nämlich, das Trimmen des Umwerfers ja nach Position des Schaltwerks ist dann weg- ich bin mal gespannt welche Auswirkungen das haben wird. Ehrlich gesagt, ich mag ja ohnehin keine Umwerfer -technisch gesehen sind die Dinger primitiv und eine, wenn nicht gar die, Komponente an einem Rad, die am wenigsten Innovation in den vergangenen 50 Jahren erfahren hat. OK: dreifach: hahaha! – ist auch bereits wieder gestorben und war nie wirklich cool, zudem wahnsinnig empfindlich. Und wie die Kette da brutal von links nach rechts geschrabbt wird, im Gegensatz zum eleganten Gleiten durch das Schaltwerk auf der Kassette hinten: bäh. Wenn es sich nur irgendwie vermeiden lässt schalte ich nicht vorne. In Bremen lässt es sich sowieso komplett vermeiden – mit Ausnahme der Hünenburg in Achim und der Aalschleife in Vegesack. Und in den Alpen fahre ich erst einmal 50/28 bis es nicht mehr geht und jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn ich dann doch auf das kleine Kettenblatt schalten muss empfinde ich das als kleine, persönliche Niederlage.

Meiner Einschätzung nach wird sich auch bald an die elektrische Ansteuerung von Bremsen gewagt werden. Motoren an die Bremszangen an Gabel und Hinterbau zusammen mit den Behältern, all das wird die Griffe wieder kleiner werden lassen und damit sind dann auch wirklich alle Drahtseile am Rennrad verschwunden.

All dies ging mir so durch den Kopf auf dem Weg nach Ristedt, denn bei einem Schnitt von bis dato 23,4 km/h brauchte ich mich wirklich nicht auf die Strasse zu konzentrieren. Strava PRs/KOMs waren in dieser Richtung auch nicht drin.

Noch einmal: Strava

Ich hatte letztes etwas über Strava aus dem Netz kopiert, und zwar was man alles für unsinnige Dinge macht, um bei Strava gut auszusehen. Nun ist es so, dass der Artikel ja bereits jede Menge unsinnige Dinge erkannt hatte, aber noch nicht das unsinnigste überhaupt: zu dopen, um auf Strava KOMs zu sammeln.

Nick Brandt-Sorenson

Thorfinn (vorher, clean) Sassquatch (nachher, dedopt)

Der Artikel dazu auf Cycling Tips ist etwas lang, hat viele unnötige Schleifen und belanglose Detailinfos; und die Quintessenz der ganzen Sache ist, dass jemand der 834 KOMs hält das eben nur noch Doping schaffen kann (es sei denn er lebt auf Vanuta oder Palau).  Sich Sassquatsch zu nennen ist auch noch falsch,  richtig heisst es  „Sach Quatsch!“und das kommt aus dem rheinischen. Thorfinn-Sassquatch ist der erste Anwärter auf den Femke van den Driessche Preis (zwei Sittiche auf einem Elektromotor), dem Radsport-äquivalent zu den Darwin Awards.

Die Darwin Awards sind gr0ßartig. es gibt zu berichten, dass auch Radfahrer darin Aufnahme finden, wenn Sie extrem unsinnige Dinge tun:

No Bike Lane at the Airport
1997 Darwin Award Nominee
Confirmed by Darwin

(26 December 1997, Brazil) A bicyclist crossing an airport runway in Sorocaba, a city 87 kilometers from Sao Paulo, was killed when he was hit by a landing airplane. Marcelo, 25, could not hear the twin-engine plane because he was listening to his Walkman on headphones, investigators said. The propellor and right wing of the plane were damaged.

Bicycle Chain of Accidents
2007 Personal Account


„A gripping lesson in Newton’s Three Laws of physics.“
(2000) This account is a testament to the intelligence teenagers, who are prone to recklessness–a fact I should have borne in mind. Six years ago, on a Sunday afternoon, our gang of five had taken it into our brains that, since we live near the sea, it would be fun to play on the cliffs.We took turns riding our bikes up to the cliff edge and braking at the last possible moment, the object being a typical competition between young males. The drop to the water was over one hundred feet. After one boy almost flew off the cliff, we made it ’safer‘ by tying rope around our waists, attached to separate pegs anchored securely in the ground. This, we thought, would avert trouble.Uh huh.One boy’s bike squeaked terribly when he braked, and it was getting on everyone’s nerves. So he took care of the squeak in an ingenious way: he oiled the brakes. Some of you might already realise that this presents another problem, but we didn’t see it.

When it was his turn, he rode up to the cliff with the ironic cry, „Watch this!“ Indeed we did watch. We watched him apply the brakes, we watched his expression change to terror, and we watched him disappear from sight as he sailed over the cliff.

The rope did its job, and halted his descent. But his rope was longer than the others, and suffered the strain of 60 feet of falling teenager, as did the waist around which the rope was tied. The impact of stopping broke several ribs and almost cleaved him in two. Not surprisingly, he fainted.

At the top of the cliff, the four remaining kids telephoned for help, but the cliff was so remote that we couldn’t get through. Instead of running for help, we decided to winch him up ourselves. We set about digging up the peg he was attached to. When it finally came free, there was only one person holding it, and he was pulled over the cliff by the weight of the first boy.

Sensibly, he still had his harness on, but the 45-foot drop he endured mearly knocked this boy out. Meanwhile, the extra 45 feet of rope let the first boy plunge into the ocean, where he unfortunately drowned.

The last three boys on the cliff summoned help from the Coast Guard. Half an hour later, a large Sea King helicopter attempted to lift the dangling boy to safety. By this point, the knot that tied the rope around the boy’s waist had come loose, and he was hanging on for dear life.

Whirling helicopter blades build up a massive amount of static electricity as they beat against the air. Each helicopter therefore carries a cable to earth itself after a flight. As that cable approached the boy, he grabbed for it, heedless of people shouting warnings from the helicopter. When he did grab ahold of the cable, the electric shock blew him against the cliff, and he fell into the sea.

Fortunately he did not drown. He was airlifted to hospital, where he made a full recovery.

Six years later, I still have the scar on my hand where I touched that earthing cable. I owe my life to the work of the Coast Guard that day. Thank you, Coast Guard, for helping idiots like me stay alive long enough to tell the story to other idiots.

Großartig, und so kam ich nach Syke und dann nach einer kurzen Pause nach Okel. Ah Okel, Du glitzernde Lichterstadt, Las Vegas des niedrigen Sachsens. Fahre ich mit dem Rad rein in Okel, dann ist das so, als wenn man in Frankfurt vom Hauptbahnhof aus die Kaiserstrasse lang fährt ins Bankenviertel. Neonlichter, Versuchungen der Großstadt, Bars und Spielhallen rechts und links. Hier nahm mich mein Onkel als 14 jähriger, ich hatte gerade mein erstes Motobecane Rennrad von ihm bekommen, mit in einen Puff und wir spielten dort Flipper. An viel mehr hatte ich auch kein Interesse in den Siebzigern.

Über Frankfurt muss ich noch mal etwas länger schreiben, es bleibt aber so viel heute zu sagen, dass früher im Bahnhofsviertel das Verbrechen direkt an die Banken grenzte, heute ist da nur noch Verbrechen in verschiedenster Form.

Ich fuhr gegen den Wind den Okler Berg hoch und musste mich richtig anstrengen mit irgendwie 20 Sachen da hoch zu kommen. Zumindest der Puls kam dabei in Fahrt und so langsam baute sich der Stress ab. Ich bin schon so oft den Okler Berg hochgefahren und habe mich so dabei angestrengt, dass ich gar nicht gemerkt habe, das oben auf dem Berg ein Hinweis ist, dass man sich gefälligst anzustrengen habe.

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Nach dem Amstrengen. Okel im Hintergund mit den Bürotürmen der Okler Bank, der Stadtsparkasse Südokel und der Okler Messe.

Jetzt gibt es aber erst einmal etwas schneller weiter nach Gödestorf und dann mit Rückenwind nach Emtinghausen, Theddinghausen und in Lunsen weiter die Weser aufwärts bis ich den Fluß bei Daverden überquerte. Von allen Weserkreuzungen (Fähre Frage, Vegesack, Becks,Wilhelm-Kaisen, Erdbeerbrücke und Uesener Brücke) ist mir das die liebste. Ich mag die alte Wehranlage und die grün angestrichenene Mechnaik, die man so gerade hinter Milchglas erahnen kann.

Und mit richtigem Rückenwind ging es weiter nach Etelsen, wo direkt neben dem Schloss das Eiscafe Melisa liegt, die größte und angenehmste Dosis Italienertum die Bremen und Umgebung zu bieten haben. Die Kellnerinnen sind allesamt charmante Italienerinnen, die Luft ist gefüllt von dem Geruch von Cafe Lungo, lautem Lachen und generellem dolce vita. Kurz, man fühlt sich wie auf einem Marktplatz in Apulien. Das meiste ist geschafft, von daher geht es auf bekannten Wegen nach Hause: zunächst nach Achim, dann nach Oyten und weiter nach Sagehorn.

Nach 100 km auf dem Rad und einem besuch bei Melisa war ich nun auch wieder bester Laune und machte mich daran richtig schnell auf dem Hodenberger Deich nach Hause zu düsen. Dort holte ich prompt einen Strava PR, gedopt von Melisa’s Käsekuchen und dem immer noch starkem Wind im Rücken trotz der 100 km vorher.

Richtig gut war es dann nachdem es vorbei war. Besser als Bier trinken, Drogen nehmen oder Frau und Kinder schlagen. Ich lag auf dem Sofa, schaute das Fußballspiel Deutschland und England an und freute mich wieder des Lebens. Minkya!

Auf Strava

 

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New from Japan.

Skateboard Ästhetik

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Als Ingenieur mag ich es ordentlich, strukturiert, klar und möglichst wenig komplex. Am Ende bekommt einen Murphy nämlich immer: „Whatever can go wrong, will go wrong.“ Daher mag ich klare Linie, wenige Farben, wenig Brimbamborium auch an Rädern, ganz egal, ob es ein Renn- ein Tourenrad oder ein Fixie ist. In der Fixie Szene existieren auf der anderen Seite eine Menge Räder, die über und über mit Aufklebern beklebt sind. Henning hat auch so ein Teil. Zuerst dachte ich, dass dies so ein Fixiekultur typisches Ding ist; ist es aber nicht, die Idee Dinge übermäßig mit Aufklebern zu bedecken kommt aus der Skateboard Szene.

Eine gute japanische Referenz für die Skateboardszene ist No Future Tokyo. Zuerst glaubt man beim Öffnen der Seite,man wäre auf einer Rocker Heavy Metal Seite gelandet. Tatsächlich ist man aber bei Skateboard Kids angekommen, die nun deutlich älter geworden, auch Fixies und andere Räder fahren und Motorräder umbauen. Egal was sie anpacken, am Ende hat alles wieder die Ästhetik eines Skateboards.

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Sogar die Gitarren.

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Im Laden von No Future Tokyo, ganz in der Nähe von David in Kaminoge.
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Palasonic

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via Palace Skateboards

Cherubim

Kirin Mets Stunt Team

Rapha Travel Japan Randonnee

 

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Ugly.

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Ein Kommentar

von | 18. März 2016 · 20:38

Die Schweiz. Von hinten.

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Mavic. Enve. Bell. Giro. Blackburn. Time.

via bikerumor Feb 22nd, 2016

Enve carbon road hub super light-8

Amer Sports, which owns Mavic and other outdoors brands, has just announced their acquisition of ENVE Composites for $50 million in cash.

The official statement (copied after the break) says the deal expands Amer Sports’ operational scale, which seems interesting considering ENVE’s comparatively small manufacturing facility in Ogden, Utah. The statement also claims ENVE’s annual sales to be around $30 million, which is a rare peek into the size of the until-now privately held company.

Most recently, ENVE has unveiled ultralight full carbon hubs and tubular cyclocross rims, as well as recalling some road forks. We’ll see ENVE at NAHBS this weekend and get a little more on the story and, rumor has it, see a new product or two on various bikes…

Press Release from Amer Sports: To accelerate its Cycling business, Amer Sports Corporation has acquired ENVE Composites LLC, based in Utah, USA. ENVE is a fast-growing brand in high-end carbon wheels, components, and accessories for road and mountain biking with annual sales of approximately USD 30 million. The acquisition accelerates Amer Sports Cycling business especially in the United States and provides further expansion opportunities internationally. ENVE brings capabilities in carbon technology, and it offers operational scale and synergy benefits complementing Amer Sports’ cycling category.

The acquisition price is USD 50 million in an all-cash transaction. The acquisition will have no material impact on Amer Sports’ 2016 financial results, and it will be accretive to Amer Sports EBIT margin as of 2017. The closing of the acquisition is expected in the first quarter of 2016.

Amer Sports
Amer Sports is a sporting goods company with internationally recognized brands including Salomon, Wilson, Atomic, Arc’teryx, Mavic, Suunto and Precor. The company’s technically advanced sports equipment, footwear and apparel improve performance and increase the enjoyment of sports and outdoor activities. The Group’s business is balanced by its broad portfolio of sports and products and a presence in all major markets. Amer Sports shares are listed on the Nasdaq Helsinki stock exchange (AMEAS).

UPDATED:

Press Release from Enve:

ENVE Joins the Amer Sports Family
February 22, 2016 – Ogden, Utah, USA – ENVE is pleased to announce that ENVE is joining the Amer Sports family. Amer Sports is a sporting goods company with internationally recognized brands including Salomon, Wilson, Atomic, Arc’teryx, Mavic, Suunto and Precor. The company’s innovative and technically advanced sports equipment, footwear and apparel improve performance and increase the enjoyment of sports and outdoor activities. ENVE will remain in Ogden and continue with their plans to move into a new operations and manufacturing facility this fall. ENVE’s Senior Management Team, including CEO Sarah Lehman, will remain at ENVE. ENVE will complement the Mavic brand and enable ENVE to grow internationally, as part of the Amer Cycling portfolio.

ENVE CEO, Sarah Lehman:

“After owning the business for over ten years and growing the company to the strong brand that exists today, the ENVE owners felt that Amer Sports would be good stewards of the brand and a great home for our employees,” 

ENVE Composites
ENVE Composites is a manufacturer of handmade carbon fiber bicycle rims and components. Partnering with the prominent frame builders of our time and the world’s best athletes, ENVE combines the best composite technologies with real world athlete feedback to provide our customers with the ultimate in performance, durability, and quality. ENVE designs and manufactures 100% of their rims in their Ogden, Utah, USA facility.

ENVE.com

Mavic and Enve Composites under same ownership — what it means

by James Huang

via Cycling Tips, Feb 23rd, 2016

Mavic buys Enve

Amer Sports, the Finnish parent company of Mavic, Salomon, Suunto, Arc’teryx, and other outdoor brands, announced today that it has purchased US-based carbon fibre wheel and component specialist Enve Composites for US$50 million in an all-cash transaction.

While acquisitions and mergers are nothing new in the cycling industry, this one portends some particularly interesting possibilities in terms of product moving forward.

Despite softening numbers, Mavic is still a giant in bicycle wheels with over US$150 million in annual sales. However, its luster has tarnished a bit in recent years due to an aging product line marked by narrow rim profiles, a stubborn reluctance to offer tubeless compatibility, a dearth of carbon rims and disc-compatible models. To date, Mavic has yet to introduce carbon 27.5 or 29in mountain bike wheels.

In fairness, that tide has started to shift recently with Mavic’s latest offerings; still, the damage has been done. Few would characterize the 127-year-old French brand as progressive.

Enve is substantially smaller, with just US$30 million in stated annual global sales, but its brand perception could hardly be more different.

Whereas Mavic’s wheel catalog spans a broad range of price categories with a focus on aluminum rims, Enve has steadfastly concentrated at the premium end, using carbon fibre rims exclusively. An early partnership with aero guru Simon Smart also spawned the innovative ‘Smart SES’ range of road wheels, while off-road, Enve is still one of the only companies to successfully introduce composite rims to the downhill scene.

Despite the brand’s relatively short history, Enve has also managed to establish itself as one of the most sought-after brands for handlebars, stems, seatposts, and forks. Though it’s based in Ogden, Utah, Enve’s tagline, “Handmade in the USA” applies only to its rims; other components are produced overseas. Regardless, the Enve label is unquestionably viewed as one of the more desirable in the industry.

Mavic buys Enve

WHAT THE DEAL MEANS MOVING FORWARD

In terms of business, consumers will notice very little impact, at least in the short term. Enve will assume sales and distribution duties for Mavic in North America while gaining access to Mavic’s expansive global commercial resources — which, at the very least, could mean more Enve wheels and components as original spec on complete bikes, possibly by late-summer trade show season.

As for their respective products, both entities have naturally stated that they will continue to operate independently with consumers seeing little-to-no obvious changes.

“Of course there will be some collaboration and shared services, but we will remain two separate brands,” Mavic brand manager Chad Moore told CyclingTips. “So, for now, you’ll see no changes in the product lines.”

Enve’s marketing director, Jake Pantone, echoed Moore’s sentiments. “They [Amer Sports] don’t want to change who we are as a brand, and as such, it’s basically business as usual for us,” he said. “As for product, the two brands are going to act basically autonomous. We will share technologies where it makes sense, but each brand has some core competencies. The goal definitely isn’t to dilute either brand into something lukewarm.”

History has demonstrated time and again, however, that such arrangements don’t always end up as they’re initially projected. A few examples include Trek and Klein/LeMond/Gary Fisher, Serotta and Fat City Cycles, and Blue Competition Cycles and Mad Fiber.

There are, however, a few scenarios that are easy to imagine. Mavic could well look to leverage Enve’s considerable experience in composites engineering and aerodynamics to revamp its aero road wheel range. Mavic may finally incorporate carbon fibre into its languishing mountain bike collection. Mavic could launch a collection of branded aftermarket handlebars, stems, seatposts, and maybe even forks — all with the hope that some of Enve’s reputation will rub off.

What seems most logical in our view, however, is that Mavic will return to its roots and concentrate on aluminum rims and wheels, reestablishing itself as a juggernaut in the mid-range of the market. Despite perceptions, Mavic’s strengths have always revolved around aluminum rims and a remarkably in-depth understanding of what makes a good wheel. Combining those two with an updated view of what’s needed in the modern world would make for quite the compelling combination.

Meanwhile, Enve will (hopefully) retain its position as a premium brand exclusively, continuing to focus on composites. Major shakeups to its component range would be unlikely in this scenario, although changes in its wheel products would be almost inevitable. Mavic’s considerable knowledge base in terms of wheel stiffness, inertia, and durability would likely play into upcoming wheel designs. Being much larger, the French company might possibly inject some financial support for future Enve R&D projects, too.

One of the bigger questions in the near term is what hubs Enve will use since current suppliers DT Swiss and Chris King may not be eager to provide product to a direct competitor.

Only time will tell how this marriage will play out, but hopefully the cycling industry’s long and storied history of botched mergers and acquisitions won’t repeat itself yet again.

Bell, Giro, Blackburn purchased by Vista Outdoor; Rossignol acquires Time

 

Vista Outdoor acquires Bell, Giro, C-Preme, and Blackburn

It seems it’s the season for mergers and acquisitions. Vista Outdoor, which currently owns Camelbak and Bollé, has entered into an agreement to acquire Bell, Giro, C-Preme, and Blackburn from BRG Sports, operated by Bell Sports Corporation.

The Scotts Valley, California-based Vista will pay $400 million for the brands.

“Vista Outdoor is a perfect new home for the Action Sports division as they join an expanding outdoor sports and recreation company comprised of market-leading brands,” said BRG Sports executive chairman and chief executive officer Terry Lee. “Under Vista Outdoor ownership, we are confident Bell, Giro, C-Preme and Blackburn will continue to drive product innovation and lead the industry. We know they will continue to foster the strong people and product culture that makes these brands great.”

Rossignol acquires Time Sports

Rossignol ski, snowboard, and nordic sports company finalized its acquisition of French bike manufacturer, Time Sports, on Tuesday. Rossignol Group made the move after discovering logical similarities between the two companies’ markets: Skiers are often cyclists in the off-season and vice versa.

Both companies also work with composite materials and are involved in the manufacturing of high technology products like skis and bicycles.

Earlier this week, Amer Sports Group, owner of Mavic, announced it would purchase Enve Composites.
Read more at http://velonews.competitor.com/2016/02/news/bell-giro-blackburn-purchased-by-vista-outdoor_396543#yIJGWObyHktKkcmJ.99

 

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Schneeeekoppeeee.

Die Schneekoppe ist mit über 1.600 Meter Höhe ein hoher Berg. Wegen dem deutschen Namen war ich lange Jahre (genauer gesagt, bis ich heute auf Google Maps nachschaute) der irrigen Ansicht, dass die Schneekoppe in Deutschland liegt (ebenso wie Venedig, Mailand und Moskau); vermutlich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, da sie nicht 1968-1971 im Erdkundeunterricht der katholischen Grundschule Marktfeldstraße vorkam. 

Seit wenigen Minuten weiß ich nun, dass die Schneekoppe richtig Sněžka oder Śnieżka heisst, halb in Tschechien und halb in Polen liegt.  Vermutlich habe ich noch nie in meinem Leben „Schneekoppe“ gesagt, da ich aufgrund der Fernsehwerbung der Siebziger, nur in der Lage bin „Schneeekooopeee“ zu rufen.


Im Gymnasium der Siebziger war das eine normale Redensart. Wenn jemand von uns etwas nicht verstand und er uns fragend anschaute, so schauten wir ihn fragend zurück an und riefen „Scheeekopppe.“.

Schnitt.

8bar fahren die Schneeeekopppeee hoch, und zwar, weil sie recherchieren mussten, wo es nicht so weit weg von Berlin einen Berg gibt den sie hochfahren könnten. Vermutlich waren die beiden auf einer ähnlichen Grundschule wie ich. Und kamen trotzdem auf die Schneekoppe, die etwas über 300 km von der Hauptstadt entfernt liegt.Mit meinen geografischen Kenntnissen wäre ich zunächst auf den Teufelsberg in Berlin (wäre aber ein ziemlich kurzes Video geworden) gekommen und dann auf den Brocken im Harz, aber bitte. In Geo bin ich eben nicht gut.

Egal, sie fahren also die Schneekoppe hoch.Man sieht sie dabei, wie sie sich über ziemlich schlechtes Pave hochquälen, dazu Surfgitarren-Musik und es wird darüber philosophiert, dass man sich beim Bergfahren dann schon auf die schnelle Abfahrt freut. Prima, denke ich mir, dass sind bestimmt die Downhill verrückten, die jetzt den als Strasse getarnten Rockgarden MTB mässig runterbrettern werden.

Unbenannt

 

 

 

 

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The Dudes of Hazzard. Stand by your bike.

The Dudes of Hazzard – Stand By Your Bike, Enduro from Joe Barnes on Vimeo.

 

 

This time someplace else.

Joe Barnes tackles Slop Mountain from Joe Barnes on Vimeo.

 

 

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