s/w: Twiggy. LL Cool J. Italien. rot: Marianne Vos

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La Course by Le Tour de France 2015

Paris – France -Marianne Vos 

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Schneeeekoppeeee.

Die Schneekoppe ist mit über 1.600 Meter Höhe ein hoher Berg. Wegen dem deutschen Namen war ich lange Jahre (genauer gesagt, bis ich heute auf Google Maps nachschaute) der irrigen Ansicht, dass die Schneekoppe in Deutschland liegt (ebenso wie Venedig, Mailand und Moskau); vermutlich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, da sie nicht 1968-1971 im Erdkundeunterricht der katholischen Grundschule Marktfeldstraße vorkam. 

Seit wenigen Minuten weiß ich nun, dass die Schneekoppe richtig Sněžka oder Śnieżka heisst, halb in Tschechien und halb in Polen liegt.  Vermutlich habe ich noch nie in meinem Leben „Schneekoppe“ gesagt, da ich aufgrund der Fernsehwerbung der Siebziger, nur in der Lage bin „Schneeekooopeee“ zu rufen.


Im Gymnasium der Siebziger war das eine normale Redensart. Wenn jemand von uns etwas nicht verstand und er uns fragend anschaute, so schauten wir ihn fragend zurück an und riefen „Scheeekopppe.“.

Schnitt.

8bar fahren die Schneeeekopppeee hoch, und zwar, weil sie recherchieren mussten, wo es nicht so weit weg von Berlin einen Berg gibt den sie hochfahren könnten. Vermutlich waren die beiden auf einer ähnlichen Grundschule wie ich. Und kamen trotzdem auf die Schneekoppe, die etwas über 300 km von der Hauptstadt entfernt liegt.Mit meinen geografischen Kenntnissen wäre ich zunächst auf den Teufelsberg in Berlin (wäre aber ein ziemlich kurzes Video geworden) gekommen und dann auf den Brocken im Harz, aber bitte. In Geo bin ich eben nicht gut.

Egal, sie fahren also die Schneekoppe hoch.Man sieht sie dabei, wie sie sich über ziemlich schlechtes Pave hochquälen, dazu Surfgitarren-Musik und es wird darüber philosophiert, dass man sich beim Bergfahren dann schon auf die schnelle Abfahrt freut. Prima, denke ich mir, dass sind bestimmt die Downhill verrückten, die jetzt den als Strasse getarnten Rockgarden MTB mässig runterbrettern werden.

Unbenannt

 

 

 

 

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Berlin 1985. Trackside.

Mittlerweile habe ich ein Alter erreicht, in dem Ereignisse in meiner Jugend theoretisch auch Einträge in Geschichtsbüchern sein könnten. Nun bin ich nicht so alt, dass da stehen würde „kämpfte auf Dinosauriern gegen Hitler“, aber für einen schwarz-weißen Rückblick auf Berlin reicht es alle mal.

Berlin in den Achtziger Jahren war für mich eine Mischung aus der Prä-apokalypse des kommenden Atomkriegs, einer sehr coolen Party- und Musikstadt und sehr unfreundlichen Bewohnern die einem auf Verdacht schon einmal eins in die Fresse geben. Mit anderen Worten, ganz anders als Mönchengladbach, abgesehen davon, dass man dort als Brillentragender Gymnasiasten Punk auch durchaus Gefahr lief in der Altstadt in eine Prügelei verwickelt zu werden.

Ich war das erste Mal 1980 in Berlin, um aktiv am politischen Häuserkampf teilzunehmen. Das lag im wesentlichen daran, dass wir zwar eine lahmarschige Hausbesetzerszene in Mönchengladbach hatten, aber abgesehen von einem Haus, das die Lahmärsche besetzt hielten, es nicht die geringste Möglichkeit für uns gab ein weiteres zu besetzen. Es gab einfach keine leerstehenden, coolen Häuser, sprich leicht abgerockter Altbau mit hohen Decken, sowie Wasser- und Stromanschluss. Es gab eine Liste von leerstehenden Häusern, die die damals noch sehr jungen, sehr bärtigen und sehr männlichen Grünen verteilten; wir sind dann zu den Häusern hingeradelt, aber keins von denen war besetzungsfähig. Eines davon, war ein Einfamilienbungalow direkt neben dem Polizeipräsidum – in dem hätten wir vermutlich keine fünf Minuten überlebt. Also ab nach Berlin.

In Berlin zogen wir in Kreuzberg von Haus zu Haus und boten unsere Dienste an, unter der Bedingung dass wir in den Häusern übernachten könnten. Die Hausbesetzer haben uns angesehen, als wenn wir bescheuert wären, womit sie auch komplett recht hatten. Die erste Nacht verbrachten wir dann konsequenterweise in der Bahnhofsmission. Am nächsten Tag lungerten wir wieder in Kreuzberg rum, als eine Bullenwanne vorbeifuhr. Aus einer Seitenstraße kam ein vermummter und warf einen Farbbeutel auf das Auto, der schön an der Seite zerplatzte und die Farbe gut auf die Karosserie verteilte. Der Vermummte rannte weg in unsere Richtung, dabei riss er sich die Maske vom Kopf – und ich erkannte Thomas, der auf unserem Gymnasium ein Jahr früher Abi gemacht hatte und um der Bundeswehr zu entkommen nach Berlin gezogen war. Wir rannten hinter ihm her, um ihn zu stoppen, er dachte die Bullen wären hinter ihm her und rannte schneller und so dauerte es eine Weile bis wir uns gefunden hatten. Bei Thomas konnten wir alle schlafen, er wusste wo die coolen Demos und Aktionen waren und so kamen wir doch irgendwie auf unsere Kosten. Zumindest hatten wir zuhause in Gladbach etwas zu erzählen, was unser Image als Zen-buddhistische Dada Revolutionäre weiter polierte.

Berlin ist daher für mich immer noch Achtziger, auch wenn sich die Stadt komplett gewandelt hat. Ich will  nicht lamentieren, dass früher alles besser war; früher war fast alles anders. Wenn man heute etwas über Westberlin, die Mauer, den kalten Krieg usw. liest, dann wird oft da Gefühl beschrieben, dass man dort am Rande des Abgrundes wandelte, da jeden Moment ein Atomkrieg ausbrechen konnte und dann sowieso alles und zwar komplett, für mich und für dich und für die BRD und die Welt vorbei ist. Das stimmt, allerdings hatten wir dieses Gefühl auch als Revolutionäre in Mönchengladbach.

Trotzdem hatte Berlin zu dieser Zeit, etwas sehr schwer fassbares und besonderes. Letztens schaute ich mir ein fantastisches Video über die Entstehung des Songs „Heroes“ 1977 in Berlin von David Bowie an.

In diesem Song, der mich in erster Linie an den Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ erinnert, den wir an unserer progressivsten aller Schulen alle ansehen mussten, wird dieses Gefühl sehr gut auf den Punkt gebracht: Ein Zen-gleicher Moment, in dem drei parallele Tonspuren einer Gitarre den perfekten Sound ergeben. Ein Song, der als Endprodukt so viel besser klingt, als seine Einzelteile – der Gesang von Bowie klingt alleine wirklich nicht toll, ebenso wenig einige der Synthesizer die dafür verwendet wurden. Das ist Berlin für mich in der Summe seiner Teile.

Schnitt.

Ass Savers, ein Unternehmen, dass es sich zur Aufgabe gestellt hat unsere Hinterteile zu retten, in dem sie uns kleine, flache Plastikteile verkaufen, die wir an unseren Rädern montieren können, hat die Nebenaufgabe unsere Kultur zu retten. Schön, persönlich würde ich es ja besser finden,wenn dies die Royal Society for the conversation of fine bicycle arts“ machen würde, aber bevor es gar niemand macht, sind mir auch die Ass Savers recht. Ich kann das jetzt nicht noch einmal schreiben, daher jetzt nur noch abgekürzt AS. Also AS, sponsort eine Photoausstellung des schwedischen Photographen Staffan Jofjell. Jofjell hat 1985 bei den Berliner Sechstagerennen photographiert und seine schwarz-weißen Bilder fangen die Atmosphäre gar wunderbar ein. Die Photos finden sich auf der Track 85 Website und sprechen für sich selber.

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Diese Photos sind das Radäquivalent zu Heroes von David Bowie.

 

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The Dudes of Hazzard. Stand by your bike.

The Dudes of Hazzard – Stand By Your Bike, Enduro from Joe Barnes on Vimeo.

 

 

This time someplace else.

Joe Barnes tackles Slop Mountain from Joe Barnes on Vimeo.

 

 

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Tokyo Handmade Bike Show

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A few weeks ago, I visited the Tokyo Handmade Bicycle Show. It was a lot of fun seeing what Japanese builders are doing these days.

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Before we entered the show, we parked our bikes outside. The bike parking area by itself was worth a visit: Virtually every bike was a special, handmade machine. It’s nice to see that they get ridden. Some had more patina than others, but all were remarkable.

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Inside the show, the first stand (Sanomagic) showed wooden bikes. Wooden bikes aren’t so rare any longer, but these machines, built by a ship builder, also feature wheels, saddles, seatposts and stems made from wood. Most parts are made from wood or carbon fiber…

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…or a combination of both: The carbon-fiber Ergopower levers are inlaid with wood.

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The incredible workmanship continued with amazing steel frames from Level and Makino (above). Mr. Makino really takes the art of making bicycle frames to the highest level. His frames are simple, yet exquisitely crafted. The lugs are filed super-thin and crisp, and every part of the frame is shaped to perfection. We talked about a feature for Bicycle Quarterly about his bikes and his shop.

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Dobbat’s bikes feature neat details and a very cute logo.

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Montson adds a touch of whimsy with their panniers. They can be removed with one hand and carried as a briefcase.

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Underneath is this complex rack, custom-made to support the bag.

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Most Japanese custom builders offer a cyclotouring bike with a bag-support rack – here is Ravanello’s machine.

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Toei showed that they don’t only build exquisite cyclotouring bikes: Their show bike was equipped with Shimano Di2 and Nitto’s new carbon handlebars. The frame was as beautiful as expected from these masters of their craft.

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Wooden wheels made another appearance. I was told that these are both comfortable and fast. Maybe I’ll have to try a set!

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C. S. Hirose showed a fully equipped randonneur bike with his own version of the 1920s Cyclo derailleur (10-speed compatible and super-smooth in their action), custom-made lights and many other interesting features.

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The other exhibit at Hirose’s stand was a very cute (and very pink) matching pair of bikes for a mother and daughter. The daughter’s tiny machine was fully equipped with cantilever brakes, derailleurs and even a light mount on the front rack.

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Hirose routed the derailleur cable via this custom-made little pulley, so the levers could be on the top tube – easier to reach for the little girl.

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Silk showed an interesting “Demontable” frame that comes apart with minimal tools. The bottom bracket shell just contains a bolt that holds the rear triangle. The rear triangle incorporates a second bottom bracket shell, in which the actual BB is mounted. The fork’s steerer tube and stem expander tube are one and the same, so when you unscrew the stem bolt, the fork can be removed. Interesting!

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Equally exquisite was Watanabe’s show bike, made for a customer with the rarest of rare components, from first-generation Campagnolo Super Record components to a Stronglight crank and bottom bracket with titanium spindle. In Japan, some bicycle collectors like to order new frames which are equipped with classic parts.

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Gravel and cyclocross bikes are still fairly rare in Japan, but that is changing. The Tokyo Design School showed a ‘cross bike built by one of their students. The photos in the background show the student racing her bike.

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Cherubim is one of the most creative builders in Japan. The bike in the foreground doesn’t have a seat tube… They also build traditional frames, like the one in the background.

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There are a number of frame builders in Japan; some of them have a Keirin background, i.e. they specialize on track frames, although from time to time they may also build some other types. Among the most famous track frame builders are Nagasawa, Kalavinka, Sampson, Makino and Baramon.

Some other builders are specialized in the field of touring bikes like Watanabe, C.S. Hirose or Raizin.

 

And some are outright famous, at least in Japan like Cherubim, Tojo, Ravanello or Amanda.

If you would like to get an overview about frame builders, check the very comprehensive list at Tokyo International Cyclists.

But no matter how you turn and twist it, it is almost impossible to lay your hands on one of these bikes if you don’t reside in Japan and have some connections to the builder itself, a shop or some Japanese amateur/pro riders. It is even almost impossible to do something very simple and purchase a Panasonic racing bike unless you have a connection to a bike shop in Japan.

This isn’t special about Japan by the way, one would have a equal hard time to order a frame from an American or British builder

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Gierige Räder. Montag.

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via The Radavist

Whatever

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via Milano Fixed

Batmobile

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via Locked Cog

Nate Picklo

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via Bike Rumor

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Reus. Die Zukunft der Nostalgie.

Vor etwa drei Jahren baute ich ein Reus Rennrad für Julian auf. Das gefiel mir so gut, dass ich Julian mehrfach anbot das Rad jederzeit zurückzukaufen. Letztens schickte mir Julian einige Photos von dem Rad und nun weiß ich wo er mir dem Rad war und was daraus wurde.

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Der Originalaufbau

Die Details über den Aufbau und die Wahl der Komponenten lassen sich hier auf dem Blog bei Interesse nachlesen. Die Kombination des dunkelgrauen Rahmens mit roten Laufrädern und Züge hatte so etwas leicht vampirelles; noch besser als das war das Fahrverhalten: Wirklich schnell, agil, resonierend im Wiegetritt, fast so gut wie mein Canyon Positivo, was (leider) immer noch das Maß aller Dinge darstellt.

Julian fuhr mit dem Rad 2014 im Blockland um Bremen herum, was uns erahnen lässt wie gut das Reus aussehen könnte, wenn er eine Stunde früher losgefahren wäre. So sehen wir allerdings die Schönheit des Blocklandes.

Blockland

Reus 2014 im Blockland

Im Sommer 2015 ging es in die Schweiz und seinen Pässen.

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Kunkelspass

Der Pass ist in der Nähe von Chur. Schön, das Rad sieht quasi original aus, nur Flaschenhalter, Klickpedale und Satteltasche sind dazu gekommen. Ich finde ja allen möglichen Klimbim am Rad nicht so sexy, aber auf längeren Touren muss man halt Kompromisse machen.

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St. Gotthard (Tremolo)

Zwei Tage später: Ah ja, eine Luftpumpe, ein Tacho und ein Plastikadapter für irgendetwas sind am Lenker montiert. Und sogar noch die Originalreifen..

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St. Gotthard im Juni

Furkapass

Drei Tage später am Furkapass

Heiligenrode

Irgendwann in Heiligenrode

Hoffentlich ein Photo neueren Datums. Das Rad sieht immer noch gut aus und hat jetzt auch endlich vernünftige (wenn auch nicht gut aussehende) Reifen: Conti GP4000.

Als ich die Photos sah, dachte ich an den Film Amelie,

und wie die Heldin Ihrem Vater heimlich einen Gartenzwerg entwendet, Photos von verschiedenen berühmten Gebäuden der Welt mit dem Zwerg davor macht und diese als Postkarten (Absender: Zwerg) an ihren Vater schickt.

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Es freut mich immens, das ein Rad das ich für gelungen halte, so viel herum kommt, gut genutzt wird und Freunde bereitet. Danke, Julian.

Andere Geschichte: Heute bin ich die ersten 100 km (an einem Tag) in diesem Jahr gefahren. Auf dem 3Rensho, dass sich nun, frisch japanisch gesegnet und mit neuem, breiteren Felgenband ausgestattet klaglos und gut verhielt. Der Himmel war blau, kaum eine Wolke zu sehen und trotzdem regnete es punktuell ab und an: Hier mal 15 Meter auf der Parkallee, da mal 20 Meter an der kleinen Wümme. Wirklich eigenartig. Eigentlich wollte ich ja mit den anderen heute raus, aber ich verpennte die schnelle Gruppe um zehn, eine weitere um 11 und dann auch die um 12. Nach drei Uhr wurde es wirklich kalt, und so stieg ich das erste Mal nach 82 km vom Rad und machte eine kurze Pause zum aufwärmen im Cafe in Fischerhude. Die letzten 18 km nach Hause waren dann weniger prickelnd.

Das war die erste länger Fahrt (Strava) mit dem 3Rensho und ich bin mal gespannt, wie sich die Geschichte diese Rades, gerade in Photos entwickeln wird.

 

 

 

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Plädoyer gegen Hochprofilfelgen.

 

Danke an Olli, der dieses Video fand.

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