Stahlrahmenschmiede aus Neubrandenburg
via Stahlrahmen
Man kann immer noch etwas an einem Fahrrad ergänzen, aber man kommt an einen Punkt, an dem man nichts mehr wegnehmen kann… Graeme Obree (via Stahlrahmen Site)
Stahlrahmenschmiede aus Neubrandenburg
via Stahlrahmen
Man kann immer noch etwas an einem Fahrrad ergänzen, aber man kommt an einen Punkt, an dem man nichts mehr wegnehmen kann… Graeme Obree (via Stahlrahmen Site)
Eingeordnet unter 2013, Gierige Räder, Mob
Seattle. Via FGGT.
Die Farbgebung ergibt sich aus Seattle und Supersonics.
Irgendwann sind auch bei mir einmal Oury oder Superstar Griffe fällig.
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Besitze ich irgendetwas von H & M?
Ich glaube nein. Dabei ist das nicht wegen einer generellen „Anti-Haltung“ gegenüber dem Modestil von „H&M“ oder gegenüber „Big business“, bislang war es einfach so, dass ich schon ein paar Mal in derren Läden war, aber nie etwas gefunden habe, was mir gefallen oder gepasst hätte. Besitze ich irgendein ein Teil von Brick Lane Bike? Äh, ja eine 27.2 mm Aerosattelstütze. Und den Fly Sattel finde ich auch nicht schlecht. Aber es ist nicht die Topmarke auf meinem Radar.
Aber manchmal ist -10 und 0 eben doch nicht minus zehn sondern plus hundert. Man nennt das ja auch Cross Branding, und nicht zuletzt heisst es „cross“ und nicht „plus“ branding, wenn sich zwei marken zusammentun und ein neues gemeinsames Produkt herausbringen. Denn plus addiert einfach nur Werte, mal hebelt sie. Vorausgesetzt eine Substanz ist da.
Ein gutes Beispiel ist erstens ein Buch von Ian Buruma über zwei Dinge die ich für sich genommen, sehr, sehr langweilig finde. Das eine ist Indien. Alle Inder die dieses Blog lesen mögen mir verzeihen, es ist nicht persönlich gemeint. Das zweite Dinge ist Cricket. Da etwa 99,8%allerMenschen außerhalb des ehemaligen Commonwealth diese Einstellung teilen, erspare ich mir das weiter zu erläutern. Das Buch von Ian Buruma über einen Cricket spielenden indischen Prinzen im vor WW2 England ist allerdings ein großartiges:
PLAYING THE GAME, von Ian Buruma (1991)
I N D I E N X C R I C K E T
Das zweite Beispiel ist nun, wenig überrraschend, H & M X Brick Lane Bike
Ich muss dazu sagen, das sich mich auch bereits aus der Paul Smith x Fred Perry Kollektion bedient habe, die allerdings recht teuer war. OK, die Fotos wirken alle sehr künstlich, aber einige Teile aus der Kollektion finde ich doch sehr ansehlich und für diesen Preis, und damit der Alltagstauglichkeit sehr gelegen.
Eingeordnet unter 2013, Design&Fashion, Mob
Eingeordnet unter 2013, Mob, Sex. Lies & Vids
Eine Ausführung eines der ikonischen Räder der Jahrhunderts, Lotus. Meiner Anischt nach noch ikonischer wenn Spinergy Rev X Laufräder montiert sind und das ganze in schwarz gehalten wird – mit goldenen Linie. Ich glaube, es gibt so ein Rad in dem Buch „Cyclepedia“ bzw. in der Embacher Sammlung in Österreich. Der Bauch? definitiv nicht ikonisch aber menschlich.
Eingeordnet unter 2013, Gierige Räder, Mob
Mein Union Fixie braucht unbedingt eine Überholung.
Es ist ja immer das gleiche: Man baut ein neues Rad zusammen, findet alles super und passend und einen Moment später nagen schon wieder die ersten zweifel. Hätte man hier und dort nicht etwas besser machen können? Mein Union leistet mir seit mehr als einem Jahr gute Dienste bei jedem Wetter. Es ist vielleicht nicht das Rad, mit dem ich die meisten Kilometer fahre, aber das Rad mit dem ich fast jeden Tag fahre. Ich behandele es nicht gerade nett; der lack am Rahmen hat doch in der Phase meines Besitzes gut Schaden genommen. Aber ich mag das Union trotzdem sehr gerne. Es hatte ein paar Alterskrankheiten letztens: Zunächst lief der Steuersatz unrund und ich konnte das selber mit einstellen nicht mehr lösen. Aber der Fahrradgott bei Velosport sagte mir, dass man einfach den Kugelkäfig herausnimmt und die Kugeln frei lässt – das hat er dann auch gemacht und seitdem läuft der Steuersatz wieder astrein.
Und dann fing die Kette an zu nerven und sprang ständig ab. Beim Nachmessen ergab sich dann, dass die Kette sehr viel länger durch die Benutzung geworden war. Neue Kette montiert. Wurde besser, aber nicht perfekt. Bei schlechtem Wetter sprang die Kette schon wieder runter. Ich habe dann meine JIS Vierkant Dura Ace Kurbel demontiert und meine Campa ITA Vierkant wieder draufgebaut. Die Kurbel rutscht somit mehr aus die Vierkantaufnahme drauf, die Kettenlinie verläuft wieder parallel und alles ist gut. Hoffe ich.
Soviel zu einem meiner typischen Statements: „Kettenlinie wird überschätzt“.
Ok, aber letzt muss der Lenker runter, neue Bremshebel, Bremsen und Züge werden montiert. Denn die Bremsleistung mit diesen ollen Campagnolo Gran Sport Bremsen ist wirklich gruselig. Ich habe mir daher ein günstiges Paar Campagnolo Athena zugelegt; ich hoffe ich habe diese mit dem Hintergrund in etwa richtig datiert.
Also sehr schöne Dual Pivot Bremsen. Nach Recherche in den alten Campagnolo Katalogen auf Retrobike würde ich mal auf 1996 bis 1999 als Herstellungsjahr tippen.Im 2000er Katalog von Campagnolo gibt es die Athena Gruppe nicht mehr. Sonst kann ich zwischen den Jahren keine großen Unterschiede im Design erkennen; von 1996 bis 1998 gab es Zugeinstellschrauben mit schwarzen O-Ringen, 1999 wurden diese durch grobmotorige Rädelschrauben ersetzt.
Und genau das ist das Problem, mir fehlen die Zugeinstellschrauben. Äh, hat jemand welche? Das sind diese zum „leicht verlieren“, denn die haben kein Gewinde, dass die Schrauben am Bremsarm hält sondern werden einfach nur eingesteckt. Was vermutlich dazu führt, dass man die Schrauben leicht verliert. Es sollte daher eigentlich ein Markt für so etwas existieren. Bitte melden.
Eingeordnet unter 2013, Bits&Pieces, Mob
Shozo führt Freundessprünge auf, als er sein erstes Rennrad, ein Moser Forma, übergeben bekommt.
Dies erst einmal als Einstimmung. Mehr Photos von Mann und Rad demnächst.

Andy von Jonnobi Time. einer der stärksten Rennradfahrer, die ich je persönlich kennengelernt habe. Stark trotz einer wegen Haar auf den Beinen.
OK, dieser Beitrag ist etwas speziell – da leider überwiegend in Japanisch.
Martin Kuhn aus Deutschland hat sich in einen Flieger gesetzt und ist nach Japan geflogen um dort ein wenig Rad zu fahren. 50 Tage und 5.000 km später ging es weiter nach Amerika. Hier ist der Link zu einem Video, dass das japanische Fernsehprogramm „YOU ha nani shi ni nihon ni kita?“: also etwa: „Warum bist Du nach Japan gekommen und was willst Du hier machen?“
http://youtubeowaraitv.blog32.fc2.com/blog-entry-26545.html
Wahnsinnig lustig, also man muss natürlich japanisch können. Das fängt schon an damit, dass Martin Kuhn nicht genau weiß, wo er hin will. Er sagt „Aoyama“, ein Stadtteil von Tokyo, meint aber eigentlich „Aomori“. Eine Stadt etwa 700 km nördlich von Tokyo hart am Rande der Hauptinsel Honshu.
Dann kauft er sich ein 40 Jahre altes Rad für 40 Euro bei einem Radhändler. Das Rad wurde 40 Jahre lang nicht verkauft, ist sozusagen NOS, siehe hier:
Oh Mann, mit ein wenig Wohlwollen kann man ja einige nette Details erkennen, aber dann mit dem Rad fast 5.000 km zu fahren ist schon eine Leistung.
Es kommt wie es kommen muss, am ersten Berg reichen die Gänge nicht.
Am Anfang dachte ich nur: Was für ein Idiot, aber am Ende war ich doch neidisch, dass Martin Kuhn da 6 Wochen durch Japan fährt und ’ne Menge naiven Spaß hat. Ich wünschte ich hätte keine Ahnung von Japan und könnte in diesem jungfräulichen Zustand Spass an dem Land haben.