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Nakagawa Fumiki.

I have the pleasure to announce, that Mr. Nakagawa Fumiki has convinced us by his recent self portrait submission on his facebook account, to accept him as honorary member of the „Fixed Beards Bremen“ bicycle club. Well done Fumiki and congratulations.

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In case you are not aware of it yet, you have joined the ranks of other illustreous personalities that have two things in common: Wearing a beard (of some sort) and riding a fixed bike (of some sort). To give you the general idea, we have published some photos of our members below.

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You’ve come a long way since 2010.

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In Osnabrück Teil 3

Achtung, dies ist nicht Teil 2 der Osnabrücktour vom 22. September mit den Bremer Boys and Girls (beards or not, it didn’t matter). Diejenigen die darüber lesen wollen bitte ich noch um etwas Geduld. Wer aber  über den Osnabrücker an sich etwas lernen will möge doch bitte hier weiterlesen.

Tag der deutschen Einheit. Ein Bundespräsident spricht, wenn auch nicht ganz so lustig wie es ein anderer konnte  (ab 2:20min – hunderte Male gehört, hunderte Male gelacht) und auch an einem anderemTag im Jahr. Ich bin auf dem Weg nach Osnabrück, Heinrich Lübke kommt nicht hierher, er ist aus dem Sauerland. In Sachen Pragmatismus wird er von jedem Westfalen locker an die Wand geschwiegen. Am Bahnhof gehe ich an dem Laden vorbei, an dem ich mir an sich beim letzten Mal eine Currywurst kaufen wollte. Verdammt – schon wieder keine Zeit. Eine Nacht im Advena Hotel am Hauptbahnhof erwartet mich und danach ein Wochenende mit unseren Studis in Bad Essen.

Am nächsten Morgen wache ich auf. Ich mag Osnabrück, das hängt mit den guten Touren zusammen, die wir von dort aus gefahern sind, mit den überschwenglichen Erzählungen über dieses Stück Erde von Joerg und Martin, und der Tatsache, dass der ganze Bahnhofsvorplatz voll von Rädern ist. Da ich noch etwas Zeit habe, geht ich erst einmal zum Friseur direkt am Bahnhofsvorplatz. 8€ sind nicht zuviel für den Haarschnitt, der mir vorschwebt. Maschine an, alles ratz fatz ab bis auf 8 mm und dann bitte noch alle Haare weg die nun komischerweise nicht mehr auf dem Kopf, sondern an Stellen wachsen, wo ich sie erstens nicht haben möchte und wo ich vor 20 Jahren auch noch überhaupt keine Stellen hatte. Beim Friseur bin ich der Einzige in vielerlei Hinsicht: Ich bin nicht tätowiert wie alle anderen, habe nicht Oberarme wie andere Menschen Oberschenkel und trage auch keine goldenen Kettchen. Der Friseur schaut, während er mir die Haare schneidet aus dem Schaufenster den hübscheren Osnabrückerinnen hinterher. Ich mache mir etwas Sorgen um meine Frisur, da ich aber ohenhin keine haben will kann auch nicht viel schief gehen. Dann gehe ich zurück in das Hotel, um Gepäck und Rad zu holen. Mit der neuen Friseur und Radklamotten an erkennt mich die Frau an der Rezeption erst einmal nicht mehr. Dann gibt sie mir mein Canyon raus und ich mache mich auf den Weg nach Bad Essen.

Irgendwann bin ich in Osnabrück Schinkel. Es gibt einen schicken Radladen mit einem orangen Bonanzafahrrad. Ein verlassenes Hotel und einen Nachtklub auf der Hauptstrasse mit der passenden Nummer 69. Ein Leser merkte an, dass dieser Stadtteil das Gegenstück zu Walle in Bremen ist. Belm, weiter die Strasse runter wäre dann dementsprechend Delmenhorst.

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Der Westfale ist eben pragmatisch: „Nackte Frauen? Habe ich schon gesehen.“ Wie kommt es eigentlich, dass immer noch viele Wörter aus dem französischen, wie „Madame“, „Amour“ oder „Moulin Rouge“ mit erotischen Dingen verbunden werden? Man schaue sich die Entwicklung französischer Sexsymbole an:

In den Fünfzigern

In den Sechzigern (Hammerfilm)

In den Siebzigern (aus dem Film meines Lebens), meine Traumfrau.

In den Achtzigern (Oh Gott, was für ein Film)

In den Neunzigern

In den Nullern

Heutzutage.

Ist etwa so erotisch wie die Lektüre des kleinen Prinzens in der zehnten Klasse im Gymnasium. Machte aber auch nix, denn mit zehn Kilo Gepäck auf dem Buckel stand mir ohenhin nicht der Sinn nach Erotik. Irgendwo hintern Ostercappeln machte ich erst einmal eine Pause an einer westfälischen Baumkirche und rief meinen Kumpel Joris an.

1310 OS Kreuz Canyon 01Das könnte auch eine schicke Radgarage werden, dachte ich mir so. Jetzt waren es nur noch ein paar Kilometer bis Bad Essen, das Gelände wurde schön hügelig und es machte richtig Spaß  die Strassen runter zu flitzen. Mit vielen Kilos auf dem rad ging das auch teuflich schnell. Zum Glück habe ich ja keine Deltas oder Monoplaner an meinem Rad, sondern richtige Bremsen.

Und dann war ich da. Und nachdem ich noch non-chalant an einem weiteren Canyon Besitzer vorbeifuhr, sah ich gleich rechts auf der Strasse eine Grillstube und bestellte mir erst einmal eine lecker Currywurst mit Pommes und Mayo plus Cola. Das tat so gut! Wie lange hatte ich auf diesen Augenblick in meinem Leben warten müssen. Ich wurde von einer Frau bedient die in Bad Essen durchaus die Hauptrolle in einer Barbie Verfilmung hätt besetzen können. Aber ich hatte keine Zeit zum flirten denn ich musste weiter, den Essener Berg hoch zum Haus Sonnenwinkel wo jeden Moment ein Haufen Studis eintreffen konnte.

Die kamen dann auch und es gab erst  einmal schicke Kennenlernspiele.

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Dann gab es Party, aber das waren nur die unter Dreissigjährigen und ich war im Bett. Am nächsten Tag ging es in den Wald, wo uns Sozialpädagogen fiese Fallen stellten, in denen wir alle sterben sollten, um über den Sinn des Lebens und überhaupt zu reflektieren.

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So sieht das von nahem aus ….

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Und so etwas weiter weg.

Am Abend gab es dann Party bzw. frühe Bettzeit für mich. Ich war total platt, denn ich kann zwar 150km an einem Stück mit einem Rennrad fahren, aber eben nicht 13 Meter einen Baum hochklettern ohne Muskelkater zu bekommen. Am nächsten Morgen dann noch mehr Brot und Spiele:

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Wie bereits gemerkt wurde, besteht ein wesentlicher teil des pädagogisch-didaktischen Konzepts der Hochschule darin, die Studierenden mit verbundenen Augane durch das Studium zu bringen. Wir finden das einfach besser, wenn Sie am Ende ihres Studiums nicht mit dem Finger auf uns zeigen können und schreien: „Der war’s! Der hat mir das angetan!“

Aber über all das will ich gar nicht schreiben. Da der Workshop nämlich bereits um 13:00 Uhr zuende war, hatte ich dann noch die Möglichkeit ohne Gepäck mit dem Rad nach Hause zu fahren. Das hatte ich schon einmal 2010 gemacht, diesmal hatte ich mir zumindestens in etwa mal angesehen wir ich fahren könnte. Das war ja nun auch definitiv die letzte Chance noch einmal richtig Strecke zu machen, bevor diese Naßfeuchte Jhareszeit anfängt, die in Bremen Herbstwinterfrühling heisst und von Oktober bis Juni geht. Mit Rückenwind machte das auch wirklioch Spass. In Nullkommanix war ich in Bohmte und dan in Diepholz. Nein nicht ganz, ich hatte meinen ersten Platten und wurde gnadenlos von der Konkurrenz auf der Strasse überholt.

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In Diepholz verfuhr ich mich dann erst einmal elendig. Eine echte Scheissstadt für die ich zu doof bin. Als ich dann in Conrade aber wieder auf der B51 war, ging es dann nur noch geardeaus, geardeaus, geradeaus und nichts konnte mich stoppen. Bis auf den zweiten Platten. Ich glaube ich schmeisse die Vittoria Corsa Evo CX Reifen jetzt mal weg. Andere Leute mögen mir ja gerne erzählen, dass das ein Superreifen ist, total pannensicher mit 320 TPI, aber ich hatte jede Menge Ärger mit denen und die sind bei weitem nicht so pannensicher wie die Continental GP4000 Reifen (sagt der Typ ja selber am Ende; die aber leider nicht so gut aussehen). Einen Conti Reifen kann ich ohne Problem 3.000 bis 5.000 km fahren, aber die Vittoria sind breits nach 2.000 km am Ende und sehen dazu mit Rissen in der Oberfläche auch gruselig aus. Also, das kostete einen längeren Aufenthalt in Twistringen, wo ich vor den Augen der ganz harten, die draußen an Tishen vor einer Eisdiele sassen, den nächsten Schlauch flicken durfte. Un ddan ging es wirklich nur noch geradeaus bis nach Brinkum.

Brinkum ist ebenfalls ein Alptraum. Ich bin einfach nicht in der Lage die kürzesten Weg von Brinkum nach Bremen zu nehmen. Ich fragte zwei Kinden (Niedersachsen), wie ich nach Bremen komme, als ich mitten inder Landwirtschaft stand. „Dort ist Bremen!“ Sagte der Junge und zeigte in die andere Richtung und ich setzte mein Rad um. „Aber dort geht es nicht weiter“ Ich setzte mein Rad wieder um. „Diese Richtung ist aber falsch!“. Egal, so kam ich über Leeste nach Kirchweyhe und ich fragte eine Frau die mit ihrem Hund spazieren ging. Sie gab sich viel Mühe mir das richtig detailliert zu erklären. Das gab mir Zeit, richtig ihre Details zu betrachten. Sie hatte ein blaues Superman T-Shirt an (vielleicht war es auch ein Superwoman T-Shirt) und dazu eine Gürtelschnalle mit einem Superman/Superwoman Symbol. „Haben Sie verstanden wie Sie fahren müssen?“ „Ja, alles super, Danke!“ Ich eilte los, hinter mir hörte ich nur noch ein Seufzen a la „Ach, With great power comes great responsibility.“

Dann war ich aber wirklich zuhause. Nach über 136 km und das ganze in 4:32h Fahrtzeit mit 30er Schnitt. Nicht schlecht, vermutlich eine der längeren Ausfahrten dieses Jahr.Eines meiner intensivsten Radjahre war 2009, gerade mal geprüft. Insgesamt 161 Touren, davon 105 kürzer als 100km, 43 zwischen 100 und 150km und 13 länger. Die meisten längeren Touren am Wochenende, ich denke, so zwischen 100 und 150km ist schon das, was ich am liebstem am Wochenende fahre. Zu kurz ist zu aufwändig und länger macht auch keine Spass mehr.

Jedenfalls war das super, zum Ende der Saison noch einmal so eine lange Tour hinzubekommen. Jetzt kann der Winterpokal mit Harald kommen.

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Blumen

[nicht von Ranola]

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There goes the Currywurst: Osnabrück im Herbst. Teil I

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Manchmal, so wird gesagt, haben Menschen einen Traum, der ihr ganzes Leben verändert: Man ist dabei wie Jesus Christus gekreuzigt wird und heult Rotz und Wasser. Dann wacht man auf, geht in die Kirche und wird irrsinnig fromm. Oder man wacht auf, geht bei der Bundestagswahl wählen und schmeißt sich dann in Radklamotten, um nach Osnabrück zu fahren.

Ich glaube ernsthaft, dass es nach diesem Sommer besser ist noch mal schnell nach Osnabrück zu fahren und nicht fromm zu werden. Dieses Jahr konnte man die gemeinsamen Ausfahrten an den Fingern eines Sägewerkangestellten abzählen. In der Woche gab es fast keine gemeinsamen Ausfahrten, einmal waren wir zusammen im Harz, aber sonst? Dieser Sommer war echt mies und so mies er war, so schade ist es, dass er jetzt bereits wieder vorbei ist.

Umso erfreulicher für alle Bremer (und Delmenhorster!), dass Joerg eine Tour in Osnabrück und um Osnabrück herum organisierte zu der wir alle kamen. Das heißt, alle bis auf Olli und den Raben, die sich kurzfristig noch Erkältungen eingefangen hatten, Hennig, der sehr kurzfristig noch besoffen war und Jonas, der gar nicht kurzfristig einfach nicht konnte. Aber immerhin Silke, Karin, Torsten, Björn, Harald, Phillip, Joerg und ich waren dabei und um kurz vor zehn am Bahnhof. So viele von uns hatte ich lange nicht mehr auf einem Haufen gesehen.

Diese Tour stand unter dem Haupthema „Radfahren – aber richtig – korrekte Ernährung ist wichtig!“ und weiter unten in diesem Post werden ein paar Bilder zu sehen sein, die die Wichtigkeit dieser Aussage exemplarisch unterstreichen.

Richtige Ernährung fängt bereits lange vor der eigentlichen sportlichen Tätigkeit an; der Körper will gut auf die kommenden Strapazen vorbereitet sein. Es empfiehlt sich daher, bereits unterwegs im Zug mit der Rolle zu trainieren. Sehr gut eignen sich dafür die schwarzen Rollen von Haribo.

1309 Osnabrück HL 20Es ist mir vorher nie so klar gewesen, aber wenn jemand mit Vornamen Harald, auch „Harry“ genannt heißt, dann entwickelt man doch zwangsläufig eine Liebesbeiziehung zu Haribo Konfekt. Während, wenn jemand „Silke“ heißen würde, so wäre s ie vermutlich süchtig nach „Colorado“.

Eine Zugfahrt ist weiterhin auch gut dafür geeignet, sich psychologisch auf die bevorstehende Tour vorzubereiten; vor allem dann, wenn man Mitfahrer dabei hat, die noch nicht so oft mit dabei waren. Insbesondere dann sollte man im Abteil untereinander auf die folgende Art und Weise Konversation machen:

„Weißt Du noch, als wir vor drei Jahren im Harz waren und Benno bereits am ersten Anstieg sagte, ich glaube ich bleibe in Goslar, fahre ein wenig rum und warte bis ihr wieder da seid?“

Und dann alle: „Ha ha ha, hi hi hi, ja das war lustig.“

Oder: „Und dann schickte mir Matsche eine SMS und schrieb, dass er nicht mehr mithalten konnte und uns noch viel Spaß wünschte. Tja, wer sagt er fährt einen 35er Schnitt sollte halt nicht mit 25 mitrollen.“

Und alle: „Matsche – der hat echt einen an der Klatsche! Ha ha ha hi hi hi!“

Man könnte nun denken, dass wir fiese und gemeine Menschen sind. Aber so sehen wir uns nicht. Ich dachte die ganze Fahrt eigentlich nur daran, dass ich auf der Rückfahrt gerne eine Currywurst essen würde. Es ist manchmal seltsam, was uns antreibt und motiviert, aber gestern war es, die Aussicht auf eine Currywust die mich zu sportlichen Taten antrieb.

Als wir in Osnabrück dann endlich aus dem Zug stiegen war es noch kälter als in Bremen. Ich vermute, dass dies an der Hochgebirgslage des Ortes liegt. Es kann aber auch daran gelegen haben, dass Osnabrück einfach scheiß kalt war. Jedenfalls muss man dann schnell losfahren, damit einem auch schnell warm wird. Dementsprechend lag unser Tempo innerhalb von Osnabrück auch bei gefühlten und konstanten 40 km/h. So schnell waren wir nie wieder auf der ganzen Strecke. Die übrigens Jörg ganz hervorragend für uns ausgesucht hatte.

Hier ist die Tour

Wir durchquerten so manches schöne Industriegebiet in der Stadt der bibeltreuen Christen. Wenn mir das jemand im Zug erzählt hätte, na dann wäre ich doch in Ostcappeln ausgestiegen. Auch wenn der Regionalexpress dort eigentlich nicht hält – so voll hätte ich die Hosen gehabt. Schliesslich fanden wir einen Ausweg durch eine klitzekleine Unterführung unter der riesigen, Osnabrück umkreisenden Autobahn und schon waren wir in freier Natur. Das hatte allerdings auch eine ganze Weile gedauert. Phillip, der ja etwas jünger ist als viele von uns, war in dieser Zeit mal wieder etwas gewachsen und musste deswegen seinen Sattel auf eine höhere Länge adjustieren.

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 Wie man auf dem Foro gut erkennen kann, benötigt Philipp bereits bei einer normalen Rennradgeometrie eine Sattelstütze die aus speziellem, südafrikanischen Giraffenstahl gefertigt wird. Jetzt träumt er von einem gesloppten Rennrad aus dem Hause Specialized, etwa so:

Tatsache, ist aber dass  Philip auf diesem Rad etwa so aussehen würde, wie ich auf meinem Canyon mit gewreckter Sattelstütze bei der Adlerrunde im Harz. Was Philipp also eigentlich braucht, ist eine Blitzrad Version des Specialized Venge, etwa so:

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Leider gibt es noch kein Material auf Erden, dass für diese Art von Konstruktion geeignet wäre. Na egal, eigentlich wollte ich ja hier über die Tour schreiben. Ich denke, ich mache einmal morgen weiter, hier erst einmal ein paar Bilder:

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Persönliche Bestzeit auf der Wachmannstrasse

Persönliche Bestzeit Wachmannstr

Ein Kommentar

von | 18. September 2013 · 18:07

Bremen Challenge 2013 Visual

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Photos von Karin (schnoop), Kommentare von mob (mob). 

Wie immer ist direkt nach dem Start der Adrenalinspiegl hoch und der Glaube da, man könnte bei diesem Rennen irgendetwas reissen. Eine Runde später ist diese Haltung nur noch in der Spitzegruppe da, der Rest fährt rtf-mäßig hinterher und dem Ziel entgegen.

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Die Spitzengruppe. Manchem hängt trotz Wiegetritt bereits die Zunge aus dem Hals

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Harald, aka Skysurfer bestritt sein erstes Rennen nach seinem Rücktritt vomRadsport. Blumen gab es nur im Vordergrund.

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Publikum am Streckenrand. Emotionen wie am Anstieg hoch zum Tourmalet.
Na ja, wir sind ja auch in Norddeutschland.

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Die Hochhäuser machten ordentlich Druck: Einstürzende Neubauten.

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Nachdem er einige Zeit im Rennen mitgefahren war, fiel Harald ein, dass er ja eigentlich schon vom Radsport zurückgetreten war. Er hörte dann ganz schnell auf.

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In der letzten Runde wurde es noch einmal richtig spannend. Die Begeisterung im Publikum kannte keine Grenzen mehr und alle waren völlig aus dem Häuschen. Bremer Ekstase (rechts) gepaart mit rheinischer fröhlichkeit (links).

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So sehen Gewinner aus: schneller, jünger, schlanker als wir.

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Mob führte sein neues Umberto Dei Rad aus. Dem verlieren entging er elegant durch nicht teilnehmen.

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Ich weiß nicht wer das ist, aber wenn er sich meldet mache ich ihn sofort zum Maskotchen der Fixed Beards Bremen.

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Bremen Challenge Teil 2.

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Heute gemütlich zur Bremen Challenge. Zunächst im VIP Zelt abgehangen. Dann Karin und Torsten  und Torsten getroffen und ihnen angeboten, sie in das VIP Zelt zu schmuggeln. Wollten aber nicht. Dann Silke getroffen. Und Matthias. Und Rolf. Und und und. Rad gefahren? Nein. Allerdings mein neu zusammengebautes Umberto Dei ausgeführt.

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Nein, nicht dieses. Karin hat jede Menge Bilder gemacht, vielleicht gibt sie mir ein paar ab für das Blog.

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Fühle mich gearde etwas leer. Wie Flasche leer. Oder Kurbel leer.

von Andi Arbeit:

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Bremen Challenge Day One.

Der klassische Teil heute.

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Bis auf das erste, sind das nicht die Räder der Starter, sondern Ausstellungsstücke.

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Sowohl Helm als auch Bart vergessen. Mein erstes Renn jemals ohne Helm.

 

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Mitfahrer im Klassikrennen. Einer von acht.

1308 BC Day 1 6Zuhause dann basteln an neuen Klassikern.

 

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Wistedt TT Loop

 

 

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Auf das Rad nachdem klar war, dass Gladbach heute 2:4 verlieren würde. TT Modus gegen den Wind raus nach Fischerhude; Buchholz und Wistedt. Zuerst lahm, aber dann mit Rückenwind zurück zur Dorfkirmes nach Borgfeld. Morgen geht es, etwas überraschend nicht zur Cyclassics, aber ins Weserbergland mit Philipp und Jonas.

 

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100.000. Und der Unterschied zwischen Spaß und Ernst.

Fast unbemerkt wegen dem City Triathlon am Wochenende wurde die Zahl von 100.00 überschritten.

Also, 100.000 Besucher auf dieser Website, seitedem ich im Februar letzten Jahres wieder ernsthaft angefangen hatte zu bloggen. Danke an alle die gekommen sind und geschaut haben.

Am Wochende bin ich die 20km beim Riathlon in 34:10 Minuten gefahren. Als ich heute morgen aufwachte, dachte ich es wäre Herbst. Die Sonne hatte so ein goldenes Licht, mir war ein wenig kalt und ich fuhr im grauen Sakko mit Krawatte und Lederschuhen  zur Arbeit. So langsam geht die Radsaison wieder zu Ende und es wird Zeit sich die richtigen Räder für den Winter zuzulegen. Ich dachte in etwa an so etwas:

Aber mit Schutzblechen. Den richtigen Rahmen dafür habe ich schon, einen Raleigh den ich von Georg geschenkt bekommen habe. Als ich letztens darüber nachdachte, wie ich den vernünftig aufbauen sollte, fiel mir auf, dass die Sitzrohrstreben an dem Teil ja mit Schrauben fixiert sind. So lässt sich das Dreieck aus Kettenstreben, Sitzrohrstreben und Sitzrohr ja öffnen und ist somit zuumindestens theoretisch fähig für einen Riemenantrieb. Das wäre vermutlich ideal für den Dreck im Winter, jetzt würd eich ganz gerne mal mit einem Gates Carbon Drive experimentieren.

Also die Saison geht dem Ende zu, als bin ich heute Abend noch einmal gleich nach der Arbeit gefahren. 43:10 Minuten im Wettkampf und mit vollem Ernst, wie schnell wäre ich eigentlich, wenn ich allein zum Spaß fahren würde. Ich fuhr also los, am anfang recht langsam da es ein paar Straßen zu überqueren galt aber dann schon mit gutem Speed. Für die ersten 20 Kilometer brauchte ich 37:02 Minuten. Und für die zweiten zwanzig Kilometer dann nur noch 36:33 Minuten, da die dann fast ausschliesslich auf der Landstrasse gefahren wurden.

Also, der Unterschied zwischen Spaß und Ernst wäre dann 2:23 Minuten auf 20 Kilometer – das ist weniger als ich gedacht hätte. Nach dem Citytriathlon war ich nämlich fix und foxie während ich jetzt noch lustig weiter bloggen könnte.

Tu ich aber nicht. Es ist Herbst und an der Zeit ein wenig melancholisch zu werden und Dinge zu hören wie dieses hier.

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