Monatsarchiv: November 2014

Hill Climb Girl. 超可愛い!!!!!!

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Regen. Regen. Regen. Regt auf.

OK, man muss nun akzeptieren, dass der Herbst da ist.

Das ist einerseits gut, denn es ist beruhigend, dass die Jahreszeiten ihren normalen Gang gehen und der Klimawandel noch nicht vollkommen ist. Das ist andererseits schlecht, denn es macht nicht wirklich Spaß durch den Regen zu fahren, auch wenn man es als Trainingsfahrt für noch schlechtere Zeiten (Winter in Bremen) einstuft und es als Testfahrt für das Panasonic Rad mit SChutzblechen durchgehen lässt.

Am Samstag war es noch trocken. Ich wachte auf und hatte Kopfschmerzen, als wenn ich die halbe Nacht mit einspeichen verbracht hätte. De facto hatte ich das auch, und zwar bei Hannes, wo wir zusammen ein neues Nabendynamo Vorderrad für seinen Renner bastelten. Hannes hatte eine Flache Rotein „Ventoux“ dafür bereitsgestellt und mir ist bis heute nicht ganz klar ob die Schwierigkeiten, die wir beim zentrieren erfuhren auf den Rotwein zurückzuführen sind, oder die Tatsache, dass wir sehr, sehr lange durchgehalten haben.

Am Freitag war ich zum ersten Mal seit langer Zeit mal wieder auf dem Fixie unterwegs. Ich hatte vergessen wie viel Spaß das machen kann. Aber am Samstag wollte ich Strecke machen und so stieg ich doch wieder auf das Canyon und fuhr raus Richtung Nordosten. Zum ersten Mal fuhr ich de Jan-Reinders Radweg durch Lilienthal auf seiner ganzen Länge; viele hatten mir davon abgeraten, aber es war wieder einmal etwas neues und nicht so gefährlich, wie es weiß gemacht wurde. Ich kam kurz vor Worpshausen auf die Landstraße und fuhr über eine dicke Wurzel. Dachte ich. Könnte aber auch sein, dass ich über mein Brillenetui gefahren bin, dass bei der nächsten Pause nicht mehr auffindbar war. Ärgerlich, und es wurde schon fast dunkel.

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Der Verlust einer Brille auf einer Radtour am Nachmittag im Herbst hat zwei Konsequenzen: Erstens, kann man nun mit der getönten Radbrille nach Hause fahren, also es wird im Herbst ja nicht nur früher dunkel, sondern mit einer Sonnenbrille auch sehr schnell zappenduster. Zweitens muss man sich eine neue besorgen und bis dahin mit einer der bescheuerten Brillen seiner Jugend herumrennen.

All dies war mir aber noch nicht bewusst, als ich nach Worpswede reinfuhr. Ich machte extra einen Anlauf den KOM von Timeworp zu knacken, fing total schnell an den Sandberg hochzufahren und stellte fest, dass der Gegenwind ganz schön heftig war, ich der Mitte sackte ich zusammen wie ein Luftballon mit einem ganz kleinen Loch. Ich fuhr weiter Richtung Grasberg, bog ab nach Schlußdorf  und fuhr ein paar neue Strassen. Da ich nicht glauben konnte, dass eine von denen eine Sackgasse war, musste ich etwa 2 km über einen Grasbewachsenen Feldweg fahren; ich war mir nicht sicher ob dass die neuen Zonda Laufräder von Muckel mit Mavic Reifen aushalten würden, aber sie taten es. Dann war ich wieder auf der Landstrasse nach Tarnstedt.

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Mit Zonda Laufrädern, hinten G3, vorne G4 Einspeichung – die allerschönste Zonda Variation

 

Der Wind kam jetzt recht heftig von vorne und ich kroch Richtung Transtedt, dann weiter Richtung Wilstedt und von dort aus Richtung Quelkhorn. Der Wind kam auf diesem Stück immer von seitlich links und würde mich dann von  Quelkhorn nach Fischerhude und von dort aus nach Hause blasen – schöne Aussichten.

Also zog ich das Tempo deutlich an und fuhr über 40 Sachen im Durchschnitt nach Fischerhude rein – ein Stück Kuchen hatte ich mir nun verdient. Mittlerweile wurde es richtig dunkel. Also Nacht war es noch nicht, aber da wurde mir erst klar, als ich die Sonnenbrille absetzte.

Dann noch einmal richtig Tempo von Fischerhude nach Borgfeld. Das war ein wenig riskant, denn ich sah absolut wenig. Zu allem Unglück war auch noch der Akku des Frontscheinwerfers ziemlich leer, so dass ich mich nur noch schemenhaft an die Ereignisse erinnern kann. Insgesamt eine schöne, anstrengende Strecke für den Samstag.

Strecke

Am Sonntag fuhr ich deutlich füher los, denn es sollte regnen un ich wollte schauen, ob ich mein Brillenetui nicht doch irgendwo am Wegesrand finden könnte. Also exakt die gleiche Strecke raus bin nach Worspwede. Kein Erfolg. OK, dann als Bestrafung weiter durch Worpswede Richtung Ritterhude. In der Zwischenzeit hatte es auch richtig angefangen zu schütten, eigentlich schon seit Worpshausen. Aber die Kleidung hielt dicht und so auch die Schuhe erst mal.

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Wasser quasi überall

 

Das Panasonic fährt sich wie ein Panzer. Es ist unheimlich anstrengend es zu beschleunigen, aber wenn es erst einmal rollt, dann rollt es einfach.

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Nach ca. 37 km war ich am Ende der Wümme an der Ritterhuderlandstrasse angekommen. Bis dahin waren auch meine Füße trocken, während die Handschuhe sich anfühlten wie Sponge Bob. Die letzten Kilometer an der Wümme entlang nach Hause waren dann echt mies. Die Schuhe liefen voll mit Wasser  und alles treten war wie ein laufen durch ein Moor. Der Bäcker an der HH Meier Allee war über mein kommen nicht sehr erfreut, denn ich verbreitete eine Spur der Nässe in seinem Laden bei dem Versuch Kuchen zu kaufen.

Es muss also noch ein wenig optimiert werden. Der Spritzschutz muss vorne unbedingt wieder an das Schutzblech, denn es wird immer noch viel zu viel Wasser nach hinten gegen Schuhe und Kurbel getragen. Für die Schuhe brauche ich Überschuhe oder ähnliches. Die Schuhe selber sind einigermaßen dicht, auch weil es keine Befestigung für cleats gibt, aber das Wasser läuft von oben rein.

Die beiden Stücke Kuchen hatte ich mir am Ende wirklich verdient. Das mache ich noch mal.

 

 

 

 

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Ambrosio Shimagnolo Kassette.

Manchmal kommt man unverhofft in eine Situation wie diese: Ein günstiger Laufradsatz steht irgendwo zum Verkauf an, ist aber leider mit einem Shimano Rotor ausgestattet, wo man doch gerade Campagnolo bräuchte. Oder umgekehrt. Oder, das ist leider so bei mir, man hat Rennräder mit Shimano und Campagnolo Ausstattung in der Garage stehen und kann die Laufräder nicht beliebig zwischen denen wechseln. Obwohl, in meinem Fall, bräuchte ich einen Shimano und Campagnolo Acht, Neun und Zehnfach kompatibelen Laufradsatz mit fixierter Schraubkranzkassette. Aber egal, was 10 oder 11-fach angeht ist das Shimano Rennrad zwar dass was am meisten gefahren wird, aber auch a) das letzte verbliebene, alles andere ist nun Campa (Moser, Basso, Panasonic) und b) das was als nächstes ausgetauscht wird.

Es gibt die Möglichkeit, je nachdem wir clever der Produzent ist, den Rotor bei einigen Laufradtypen auszutauschen, sprich Campa gegen Shimano oder umgekehrt. Das ist aber nicht gerade billig, man schaue hier. Und Campagnolo ist noch nicht einmal der teuerste Anbieter (wie sonst). Und so wird das Schnäppchen dann doch teuer, oder, falls die Vernunft sich in einem seltenen Fall doch durchgesetzt haben sollte, nicht gekauft.

Und jetzt bitte mal hier schauen:

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Ambrosio, Hersteller wunderschöner Felgen in vergangenen Jahren, hat eine Kassette für Campagnolo Schaltungen, die auf einen Shimano Freilaufkörper passt. Und umgekehrt. Und für 9-fach und 10-fach. Und für jede Menge Abstufungen (11-23 bis 13-28), dass alles entweder über Ebay oder über UK Bike. So kann ich meinen neu erworbenen Satz Campganolo Zonda (mit G4 bzw. G3 Einspeichung) an allen Rädern nutzen.

Find eich als Idee einfach sehr gut und sehr praktisch. Ich vermute einmal das Design der Zähne ist überall gleich, die Ketten sind ja auch austauschbar bzw. Ausstatter wie Wippermann oder KMC machen keine Unterschied ob Shimano oder Campa bei ihren zehnfach Ketten. Also muss man bei den Ritzeln nur verschiedene Rotormuster stanzen. Der Abstand zwischen den Ritzeln wird durch Plastik Zwischenringe festgelegt und ist eben zwischen Shimano und Campa verschieden. Also je nach SChaltung einfach andere Plastikringe rein – fertig. Die Ritzeln sind alle einzeln und nicht zu Einheiten auf einem Träger aufgebracht. Nur die letzten beiden Ritzel (11er und 12er) haben einen Rand und benötigen deshalb keine Zwischenring. Diese müsste also immer spezifisch gefertigt werden.

Wir morgen mal mit einem der Campa Räer getestet, ich hoffe das Wetter wird komplett anders als vorausgesagt. Ist aber auch egal, sonst wird das Panasonic-Campa Regenrad getestet.

 

 

 

 

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Eine Auswahl japanischer Moultons.

Zwischen den Jahren 20o0 und 2003 fuhr ich auf dem Weg zur Arbeit und zurück mit dem Rad entlang der Nakaharakaido, einer gut befahrenenen, breiten Ausfallstraße  nach Tokyo ins Zentrum. Morgens machte das recht wenig Spaß, aber Abends oder noch besser Nachts war das großartig. Nachts um zehn oder noch später zuerst durch die Ginza, dann am Fischmarkt in Tsukiji vorbeizufahren, und dann die Nakaharakaido in einem Affenzahn bis nach Senzokuike durch die schwülen Tropennächte zu pesen war einfach großartig und unvergesslich. Es gab eine Menge interessanter Geschäfte auf der Meguro Dori, vor allem Design- und Möbelläden. Aber die Krönung war der Koowho Radladen, der in der Nähe des Bahnhofes Musashi-Koyama liegt.

Ab und an kaufte ich dort etwas, ich glaube zwei paar Nike Radhandschuhe die ich sehr lange benutzte hatte ich von da und ein paar eloxierte Ventilkappen. Ich kaufte dort auch nicht so gerne, denn ehrlich gesagt war das Personal nicht gerade freundlich. Aber egal. Denn meistens staunte ich nur, dennKoohoo hatte eine ganz exquisite Auswahl an Rädern. Und ie Krönung waren die Alex Moulton Klappräder die gleich vorne am Eingang standen.

Den Laden gibt es noch, die Räder auch. Hier einmal eine kleine Auswahl.

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Männer mit Rädern.

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Der David Hasselhoff des Rennradsports, Mario C.

Beschränkt.

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Saisonabschlußfahrt. Mal wieder.

Hört denn das gute Novemberwetter gar nicht mehr auf? Soll uns das unwissentlich an 25 Jahre Wiedervereinigung erinnern? Egal, gestern kurz auf dem Rad, heute noch mal zur wiederholten Saisonabschlußfahrt.

Nachdem meine (unsere) Tochter gestern zweite in einem Eiskunstwettbewerb in Bremerhaven wurde (Christmas Cup, für die Spezialisten hier) fühlte ich mich in meinem sportlichen Ehrgeiz angestachelt und wollte zum sportlichen Gesamtleistungspaket unserer Familie beitragen. Zumal ich mir in der Halle in Bremerhaven erst einen abgefroren hatte und dann auch noch auf die sehr ungute Idee kam dort Currywurst mit Pommes zu essen.

Raus Richtung Süden, der Wind bliess recht fies genau aus dieser Richtung. Ein paar neue Abstecher von Dibbersen nach Eißel und irgendwie nach Werder. Dann das Highlight der Tour, die Bezwingung des Hünenbergs, diesmal unter Nötigung zufällig anwesender Spaziergänger Fotos von mir, dem Conquistadore, zu machen.

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Hier kommen die 23% Steigung leider nicht so gut raus.

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Hier schon besser. Ist allerdings der 2. Versuch, extra nur für Fotos hinzugefügt.

Zurück dann über Achim, Oyten und Sagehorn nach Fischerhude, wo heute am lokalen Einkaufszentrum (Bäcker,Bioladen, Sparkasse und Schreibwaren) verkaufsoffener Sonntag war. Biomütter mit noch nicht Biokindern im Laden, rauchende Väter draußen davor. Danach durch die Dämmerung am Wald entlang zurück nach Borgfeld.

Schöner Tag, aber wie immer im Winter viel zu kurz. Und losfahren um 14 Uhr und nach 75 km in der Dämmerung zurückkommen – also bitte.

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Alex Moulton TSR9

Ich wollte schon immer ein Alex Moulton haben, seitdem ich die Dinger massenweise bei einem Radhändler Koowho in Tokyo gesehen hatte.

Allerdings waren die dort immer viel zu teuer und in meiner Garage standen viel zu viele Räder. Doch nun lichten sich die Reihen langsam und da da wäre wieder Platz. Aber nicht noch ein Rennrad! Nach den jüngsten Akquistionen eines Basso Fiore di Loto und eines Panasonic FRC37 ist diese Lücke komplett ausgefüllt. Da ist gerade noch Platz für ein geklapptes Moulton. Ein Klapprad, dass ich einfach mit dem Zug oder auch mit dem Flugzeug mit auf Reise nehmen kann, ohne auf den ICE zu verzichten, oder Übergepäck bezahlen zu müssen.

Nach langer Suche immer mal wieder, heute auf ebay endlich die richtige Basis dafür entdeckt.

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Modell : Moulton TSR 9
Rahmen : Teilbarer Gitterrohrrahmen, Moulton Patentrahmen mit Federung
Bremsen : Avid V-Brakes vorn- und hinten
Schaltung : Sram 9- Gang Kettenschaltung mit Sram Trigger Schalthebel
Schaltwerk : Sram
Sattelstütze : Alusattelstütze mit Patentklemmung, Brooks Sattel
Lenker : Alu Lenkerbügel, verstellbarer Aheadset Vorbau
Kurbelsatz : Sturmey&Archer Alukurbeln mit Kettenschutzring
Innenlager : SKF mit Industrielager
Reifen : Schwalbe Big Apple 20 Zoll, 40-406 auf 20 Zoll Alufelgen
Naben : Alunaben mit Kugellagern
Federung : Moulton Federung vorn- und hinten, Vorderradfederung auf Fahrergewicht einstellbar, Dämpfung separat einstellbar
Farbe : Schwarz

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$_57 (3)So viel ist daran nicht mehr zu tun, aber immerhin: Rennlenker dran, STIs montieren (Shimano 9 oder 10 fach). Überlegen ob ein  Frontumwerfer Sinn macht. Neue Kurbel. Neue Pedalen. Würden hier die Tioga MT Zero Sinn machen? Neues Schaltwerk .Eine neue, schmalere Bereifung wäre auch nicht schlecht, nicht zuletzt damit auch wieder die Schutzbleche montiert werden können.

TSR Informationen von Moulton

TSR9 Information vom deutschen Händler

Freue mich schon wahnsinnig auf’s aufbauen. Was für ein toller Start in die Bastelsaison von Herbst und Winter.

 

 

5 Kommentare

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When Japanese meet a French. An intercultural study on Keirin

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Unglaublich spannendes und interessantes Video über Monsieur Pervis im Lande Japan. Es hilfe, wenn man Französisch oder Japanisch versteht. Der Konflikt „Nein, mein Reifen ist noch nicht abgefahren – schau Dir mal den Reifen von dem an!“ ist geradezu klassisch. Ah, Franzosen, man muss Sie einfach lieben. Ah, Japaner, man muss sie einfach gerne haben.

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Neulich in Tokio.

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Von unserem temporären Tokio Korrespondenten Fabian. Maximaler Luftwiderstand durch maximal bescheuerte Felgenprofile und völlig unnötiges zweites Oberrohr bei einem Kindergrößenrahmen.

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The world’s coolest bike

Sicher, aber Colin Furze ist nicht unbedingt der coolste Typ der Welt.

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