Monatsarchiv: Juni 2015

Sold: Viner Black Viper

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Mein Großvater väterlicherseits murmelte in seinen späten Jahren oft, unterstützt von seiner Familie, etwas von dem „goldenen Mittelweg“. Ich weiß nicht, wie ernst er das meinte, denn sein goldener Mittelweg führte ihn in den Jahren 1941 bis 1944 nach Russland. Mein Leben ist bislang definitiv nicht auf dem Mittelweg verlaufen; allerdings finde ich das Konzept der Mitte in der Balance zwischen Aussehen, Funktionalität und Kosten kein schlechtes. Ich baue gerne Räder, die gut aussehen, nicht so viel kosten, als dass man sie nicht mehr bewegen möchte und die sehr funktional für ihre Benutzer sind.

Wie ein Aufbau wird entscheidet sich in der Regel durch den Kauf eines Rahmens, denn man gibt nicht hunderte von Euros für einen Cinelli Rahmen aus, um dann eine Shimano 105er dranzubauen und umgekehrt montiert man keine Campagnolo Deltabremsen  an eine desolate Kneipengurke für Herbst und Winter. Mein Herz gehört daher, den vielen kleinen, italienischen Herstellern von Stahlrahmen, die oft sehr gut aussehen aufgrund von Lackierung, Chrom und Details, eine gute Qualität bieten und kostengünstig zu haben sind. Zu diesen Herstellern gehört VINER.

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Vielleicht hatte Viviano Nerozzi nicht an die Globalisierung gedacht, als er 1947 anfing in Pistoia bei Florenz Rahmen und Räder zu bauen und seiner Marke den namen „ViNer“ zu geben, zusammengesetzt aus den ersten Buchstaben seines Vor- und Nachnamens. Vielen Menschen geht es vermutlich ähnlich wie mir,  wenn man den Namen zum ersten Mal hört, dann denkt man nicht an Italien, sondern an den Commonwealth, die Aussprache im Gehirn formt sich zu „Weiner“, man denkt an einen Weich- und Schwächling und schlussfolgert: „Nicht gut. warum nur, warum.“ Tatsächlich sind die Räder von Viner auf Augenhöhe mit den Daccordis, Bassos, Olmos oder Chessinis dieser Welt. Das Familienunternehmen beginnt in den Fünfzigern Rennräder zu fertigen, und steigt als Sponsor in den Profisport ein; das bekannteste Team wird Mapei (1993) , das man eigentlich mit Colnago und sehr bunten Jerseys in Verbindung bringt, seinen Ursprung aber im Eldor-Viner Team hat.

1994 stirbt Nerozzi, seine Familie betreibt das Geschäft weiter. Etwas mehr zur Geschichte kann man auf Classic Rendezvous, Vineristi und den Gebrüdern Fratelli lesen. 2013 macht Viner den Laden erst einmal dicht. Wie schade, denn bis zuletzt wurde nach eigener Aussage ausschließlich in Italien gefertigt. Oder doch nicht? Ein 2014er Katalog (Gamma-Viner) ist wieder zu finden, aber handelt es sich hier um eine genuine Fortführung, oder hat jemand die Marke gekauft und lässt in Fernost fertigen? Alles Spekulation.

Die neuen Viner Rahmen sehen nicht schlecht aus – aber zu verwechselbar mit allem anderen was heute auf dem Markt ist.

Durch Zufall, nein eigentlich nicht, durch stundenlanges surfen kam ich in den Besitz eines gelben Viner Rahmens von 1995 (Bilder von dem Rahmen hier), ein veritables Projekt, das gleich in meine Schublade passt. Ich bekomme den Rahmen sehr günstig, da die Sattelstütze nicht raus will (im Wiegetritt hat sie es sich anders überlegt) udn er einige kosmetische Macken hat. Zudem ist die Gabel auch nicht die originale und ein Teil der Decals scheint zu fehlen – und zwar der, der den Typ bestimmt.

Hier einmal ein ähnlicher Rahmen von Sulka.

Viner Pro Team Genius 1992

Der Rahmen ist an sich vorne noch top, aber in der Mitte sammelt sich der Rost. Zum Glück bekomme ich das Tretlager raus. Auf der Basis dieses Rahmens, der so sehr typisch für die Neunziger ist,

  • Rahmengröße 56 (Mitte-Mitte)
  • Goldgelbe Uni Lackierung mit dunkelblauen Schriftzügen
  • Columbus Thron Geröhr für 27,2 mm Sattelstütze
  • 1 Zoll Gewinde, Vorderradgabel sieht verdammt nach einer Giant Cadex Alugabel aus
  • Bremszugführung durch das Oberrohr
  • Schaltzugführung unter dem Tretlager
  • ITA Tretlager
  • Schalthebelsockel am Unterrohr
  • Anlötumwerfer
  • Halbschräge, kurze Ausfallenden mit integriertem Schaltauge
  • Muffen, aber keine die man ausmalen kann, keine Pantos
  • Eine schöne, ungewöhnlich(e) (schöne)  Sattelklemmung
  • Zwei Aufnahmen für Flaschenhalter

Da der Rahmen für mich zu klein ist und  das fertig aufgebaute Rad verkaufen muss, ist die Grundidee ein funktionales, modernes Rennrad zu bauen – aber auf der Basis eines schicken älteren Stahlrahmens und das Ganze für etwa €500. Also etwa:

  • Stahlrahmen, aber trotzdem leichte Komponenten
  • 2 x 10 Gänge aber doch Schalthebel am Unterrohr
  • Keine Rücksicht auf Epochen- oder Gruppenreinheit
  • Und möglichst viel verbauen, was gerade im Keller liegt (ein wie immer illussorisches Verfangen)

Farblich hat der Rahmen bereits so viel Ausstrahlungskraft, das nur eine Grundfarbe und die darf nicht bunt sein, dazu kommt. Ich finde hauptsächlich schwarz oben und silber/chrom unten einen Versuch wert.

Im Keller habe ich noch einen schwarzen Vorbau und einen Ergolenker – das ist schone einmal modern und funktional. Schwarze Tektro RL340 Bremshebel, die haben eine große Auflagenfläche für die Hand und einen Release-Mechanismus für die Bremsen am Hebel. Das Tektrolabel wird wegradiert. Das passt auch gut mit den Campa „Super-Veloce“ Bremsen: Für diejenigen die das nicht verstehen: Das sind normale, schwarze Veloce Bremsen, bei denen das Velocelabel wegradiert wurde. Dazu eine in Deutschland seltene Dixna Stütze aus Japan mit 300 mm so dass viel Platz für Größenvariation ist. Die Stütze ist fast so teuer wie der Rahmen, hat eine sehr praktische Einschraubenfixierung, mit der man den Sattel schnell ausrichten kann – die Erstmontage  ist aber leider etwas mühsam. Dazu ein neuer Sattel, bei dem ich erst einmal alle Logos mit schwarzem Permanentmarker eingefärbt habe, damit man die nicht so sieht. Jetzt noch schwarze Bremszughüllen dran und ein schwarzes, gelochtes Lenkerband von Rose, das ich einmal probeweise gekauft habe. Das lässt sich deutlich besser wickeln, als das Fizik Microtex das auch bei sorgfältigster und aufwändigster Behandlung immer wieder Falten wirft -fast so gut wie das BBB Speed Ribbon, das ich sonst gerne verwende. Fertig – oben ist nun alles schwarz, bis auf den Stronglight Steuersatz der mit dem Rahmen kam, denn der läuft noch gut.

Nun geht es in die untere Etage. Dafür habe ich bereits eine Ergomo Karbonkurbel. Die läuft mir zum ersten Mal über den Weg, Scheint neu 2007 auf den Markt gekommen zu sein, auch irgendwie mit Leistungsmessung kombinierbar, wird aber 2015 wohl nicht mehr vertrieben. Die Logos sehen wahnsinnig hässlich aus und würden sich besser für eine Tablettenschachtel eignen. Also muss mal wieder der Radierer ran, der schon so viel von diesem Rad für einen guten Zweck (Aussehen und Leichtigkeit) wegradiert hat. Dann braucht die Kurbel auch noch ein Octalink (ISIS) Tretlager mit ITA Gewinde – die sind heute etwas selten und teuer. Ich finde ich eigentlich ganz gut, die Montage ist einfach, besser als bei Vierkantaufnahme, aber der Standard hat sich nicht durchgesetzt. Sonst hätte ich auch schon einmal öfter eine Shimano FC 6500 Kurbel verwendet, die mir von Design her sehr gut gefällt.

Da fehlt nur noch der Beipackzettel, dann hat man das perfekte Produkt aus der Pharmaindustrie.

Ich dachte für die Schaltung an ein Shimano 600er Trikolore Schaltwerk, einen Suntour Cyclone Umwerfer udn Dua Ace Schalthebel aus dem Keller. Dazu brandneue Shimano Laufräder WH-R500, kein hochklassiges Material aber dafür sehr stabil, gepaart mit einer zehnfach Kassette. Das würde dann einen sehr guten Antrieb sicherstellen. Blaue Reifen passen nicht ganz, müssen aber weg aus dem Keller.

Beim Aufbau kommt es jetzt zu den ersten Problemen; es ist einfach unvermeidlich, denn irgendetwas passt immer nicht: Das Shimano Schaltwerk hat zu wenig Kapazität und Auslenkung für 10 Gänge – maximal neun können gegriffen werden bei 52/42 vorne und 11-25 hinten. Die Zehnfachkette läuft auch rauh über die Schaltröllchen des Umwerfers, der für 7/8-fach und 3/32er Ketten ausgelegt ist. ich könnte 10-fach Röllchen reinbauen, entscheide mich aber dann doch für ein altes 10-fach Ultegra Schaltwerk, dass ich zufällig im Keller finde. Und dann ist der Suntour (2 x 8-fach) Umwerfer zu breit um zwischen Kettenblatt und Kurbelarm zu passen, wenn die Kette auf dem äußeren Blatt liegt. Da muss also leider auch ein 10-fach Umwerfer dran, und ich besorge mir einen Campa Centaur dafür.

Läuft es jetzt? Nein! Bei der ersten Probefahrt ist die Zugspannung am Schaltwerk so groß, dass die Rahmenschalthebel in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen werden. An dem rechten Dura Ace Hebel scheinen noch so einige Teile zu fehlen, so dass ich diese wieder abbauen muss. Das ist noch nicht erledigt, aber da kommen noch andere dran.

Das Ergebnis:

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Fährt sich ausgesprochen gut und schnell: Das Rad tritt gut an und liegt stabil in den Kurven, das Gewicht liegt auch deutlich unter 10 kg. Dsa ist viel im Vergleich zu einem Karbonrad aber für ein Stahlrad ohne Fokus auf Leichtbau OK. Toll ist, dass alle möglichen Laufräder darauf passen: Campa 9 oder 10 fach genau wie Shimano. Mit ein bißchen Aufwand ist auch 7 oder 8 fach möglich (Kette, Schwaltwerk wechseln), aber dann wiederum warum sollte man das tun? Sowohl die 10-fach Campagnolo Proton und Zonda Laufräder, als auch die Campa Omega Felgen sehen super damit aus. Und meine blauen DRC Räder passen auch, ebenso wie die Toppolino Carbonteile und die Spinergy Rev. X, alles mit Shimano Rotor. Es ist eine grenzenlose Freiheit, die nicht begrenzt wird durch die verschiedenen Schaltindexierungstandards.

Es ist eine echtes, modernes Rennrad, das auch Komfort bietet durch die Bremshebel und den Ergolenker. daneben macht sich die gelbe Farbe schick, so etwas ist eben selten und heute gerade nicht in Mode – dadurch wird die Individualität unterstrichen.

Anbei noch ein paar Photos der Details:

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Dixna Stütze mit Einschraubenklemmung. Sattel für den Erstgebrauch.

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Stronglight Steuersatz. Der Silberne Fleck oben. Hier kann man auch gut das dunkle Blau des VINER Schriftzuges sehen.

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Ergolenker mit Tektro Bremshebel. Das ist nicht Epochengerechnet aber praktisch und komfortabel.

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Shimano Dura Ace Schalthebel und Campagnolo Super Veloce Bremsen friedlich beieinander.

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Sattelklemmung und Muffen mit Columbus Thron Geröhr

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Cockpit, Rose Lenkerband könnte auch Fizik sein.

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Reparto Corse : (etwa) Abteilung Strassenrennsport

Insgesamt ein sehr schöner Aufbau und ich würde mich freuen, wenn ich jemand damit glücklich machen könnte. Ich dachte an €490 Verhandlungsbasis ohne Versand.

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RTF Blaustedt. Nein Goldenstedt, war nur Spaß.

Es hat schon etwas, am Sonntag Morgen um halb Acht im Auto auf der A1 Richtung Süden zu fahren. Auch wenn das Auto nur ein Ford Mondeo ist und Süden Goldenstedt bedeutet.

Die Strassen sind leer und es macht Spaß zu fahren, wären die Strassen doch immer etwas leerer, dann müsste man nicht auf das Rad umsteigen um Spaß zu haben. Das Navi führt mich das letzte Stück über asphaltierte Feldwege, die auch gut für eine RTF geeignet wären bis in das Zentrum von Goldenstedt. Die Stadt existiert bereits seit fast 1000 Jahren, in den letzten 937 scheint eher wenig passiert zu sein; zumindest haben die Einwohner Geld angehäuft, wie so häufig in den niedersächsischen Dörfern südlich von Bremen. Davon wurde ein schickes Rathaus gebaut, davor der Platz der deutschen Einheit (auch „Blue Men Platz“ genannt), dahinter die Marienschule, wo der lokale Radklub RSV 890 Goldenstedt seine RTF startet.

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„Schau mal, ein cooler Kanaldeckel!“ „Wo denn? Wo denn?“

Das Wetter ist perfekt und es sind große Gruppen von Fahrern aus den anliegenden Dörfern vertreten: die Goldenstedter selber natürlich, die gelben Visbecker, die Wildeshausener, die Großknetener und  die Bruchhausen-Vilsner. Letztere haben das interessanteste Trikotdesign, eine Mischung aus Astana blau, Garmin Burlington Muster, aber vielleicht ist es auch ein sehr großes, gelbes Treibnetzt in dem sich ein Hai verfangen hat. Der Hai hat bereits ein Loch in das Netz gebissen und droht zu entwischen, der Träger des Jerseys hingegen hat keine Wahl, er muss es tragen. Man denke nicht oft an Haie, wenn man an Bruchhausen-Vilsen denkt; eine Vilsaflasche im Treibnetz hingegen kann man sich gut vorstellen.

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Nicht von der Blue Men Group Goldenstedt, sondern von den Bruchhausen-Vilsener Haien.

Am Start treffe ich eine Menge bekannter Gesichter: Olli mal wieder seit Ewigkeiten, der zusammen mit den Sturen auf dem Rad gekommen ist, Silvia, Torsten, später auch Thorsten, Sebastian und Anne; Bert aus Visbeck und sein bärtiger Gandalf-Freund sehe ich auch zum x-ten Mal auf einer RTF. Es gibt nicht viel Zeit zum reden, denn pünktlich um 9 Uhr wird gestartet – ich stehe sowieso recht weit hinten, sozusagen im virtuellen Startblock G.

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Sonntag Morgen, 9:00 Uhr im Startblock G beim Goldenstedt Velothon

Da ich am Vortag über 130 km geradelt bin, entscheide ich mich eher für den gemütlichen Ansatz und versuche nicht nach vorne zu fahren. Aber nach etwa fünf Kilometern, als ich merke, dass vorne eine schnellere Truppe fährt und sich eine Lücke auftut, mache ich mich mit Thorsten daran auf diese Gruppe zu springen. Die wird dann auch sehr groß und fährt so im 35er Bereich weiter. Aber so richtig Spaß macht es nicht, zwar wird nicht verlangt vorne viel Führungsarbeit zumachen, aber die Gruppe ist sehr nervös, viel gebremse, hohe Konzentration und auch als ich weiter nach vorne fahre, wo sich der Effekt der unruhigen Fahrweise noch nicht nach hinten potenziert hat wird es nicht wesentlich besser. Und so bin ich froh als nach ca. 24 km die erste Kontrolle kommt und fahre gleich weiter durch ohne anzuhalten.

Die Gruppe ist nun deutlich kleiner, vielleicht 20 Fahrer sind noch dabei und es wird etwas weniger hektisch. Die Route der RTF ist sehr gut ausgewählt, viele kleine Straßen, wenig Verkehr und hier und da ein paar nette Steigungen die man fast alle durchtreten kann. Es geht nach wie vor flott voran, aber ich habe nicht das Gefühl, als wenn ich um mein Leben kämpfen müsste. Oder, das allerschlimmste, hinten rausfallen würde.

An der zweiten Kontrolle nach ca 54 km fühle ich mich immer noch, nehme ein Stück Butterkuchen im Vorbeifahren auf und radele weiter ohne anzuhalten. Nach einigen Metern sind wir zu viert, ein Garmin Mädel, ein Typ im schwarzen Jersey, ein verrückter, stiller und älterer  Ranndoneur aus Osnabrück den ich auch schon öfters gesehen habe und ich. Ich mache vorne viel Tempo und wir kommen schnell an die Abzweigung 80er Runde links, 120 und 150er rechts. Ich frage wer rechts fährt und höre nur Entschuldigungen wie „Äh, ich muss noch zurück nach Bremen…“, also heisst es Tschüss sagen. Der Osnabrücker sagte gar nichts, er war halt ein Stiller und wir fahren beide rechts, aber nach einigen Metern fällt er hinten raus. Alleine also, denke ich.

Da kommt ein schnellerer Zug von hinten, angeführt von einigen radioaktiven Delmenhorstern, ein paar lohnenden Vechtanern und zwei schnellen Jungs aus Cuxhaven. Die fahren mit fast 40 an mir vorbei und in dritter Position kann ich das nicht lange mithalten und lasse mich zurückfallen – das gesamte Feld allerdings auch. Uns so bleiben wir zusammen bis zur dritten Kontrolle bei ca. 88 km. Die Cuxhavener wollen durchfahren, ich auch, und so sind wir dann wieder nur noch zu fünft. Bei der 120er links, 150er rechts Abzweigung springen  wieder zwei Fahrer ab und nun sind wir nur noch zu dritt. DAS Tempo ist aber gut und auch nicht zu schnell; wir quatschen ein wenig über Transalp, die Jugend  usw. und schwupps sind wir an der vierten und letzten Kontrolle wo wir zum ersten Mal vom Rad steigen. Nur noch 30 km ins Ziel, wir sind sehr entspannt. Vor uns fährt ein Blauer (aber nicht von den Blue Men) und zu dritt setzen wir unseren Ehrgeiz daran ihn einzuholen – denke ich.

Kaum haben wir ihn, geht es aber im gleichen Tempo weiter. Das Tempo wird eigentlich nur unterbrochen, wenn wir mal eine Abzweigung verpassen und zurück fahren müssen (dummerweise passiert das zwei Mal als ich vorne das Tempo machte). Es wird richtig, richtig schnell und richtig, richtig anstrengend. „Wie gemein“, denke ich, „erst fahren wir ein haltbares Tempo und quatschen, bis ich total eingelullt bin, und dann holen die den Hammer raus!“. Es ist schwer zu sagen, wie weit es noch bis zum Ziel ist. Diese RTF geht ja irgendwie kreuz und quer durch die Lande, ständig sieht man Wegweiser „Goldenstedt nur noch 12 km!“ und ist versucht diesen zu folgen. Und plötzlich erreichen wir dann auch schneller als geglaubt die City Limits von Goldenstedt und dann auch schon das TRATS. Das ist niedersächsisch für „Ziel“, oder das Gegenteil von „Start“.

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Endlich, das Trats!

Silvia, Olli und Torsten haben gerade das erste Steck gegessen nachdem sie von der 120er Runde zurück sind, wenig später trudeln auch Thorsten und Sebastian ein. Gesamtzeit 4:37 hr sind ja auch ganz gut für eine fast 150er Runde.  Es gibt Kirschkuchen, Cola und später auch gegrilltes für mich. Torsten erzählt von einem Unfall in seiner Gruppe mit viel Geschreie und dem Brechen von Knochen. Auf den Stehtischen sind Erinnerungsplaketten an die schöne Zeit mit Schulleiterin Irmgard Möller fixiert (2004 bis 2008) und in der Schule hängt die Galerie der deutschen Bundespräsidenten an der Wand.

Kurzum, es ist ein typischer Sonntag in Niedersachsen und wir sitzen auf Klappbänken an Klapptischen im Trats Bereich.

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Und dann ist es auch wieder Zeit nach Hause zu fahren, die A1 ist nun schon deutlich voller. Eine sehr schöne RTF, genau das richtige für einen Sonntag im Süden (von Bremen). Danke an alle Bremer und die umliegenden Dörfchen.

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RTF Goldenstedt. Preview.

Nach etwa 150 km erreichte ich den TRATS der RTF an der Marienschule in Goldenstedt. Torsten, Silvia und ich standen an um einen relativ hässlichen Rundstehtisch aus Plastik, auf den ich meine Cola gestellt hatte und mein Blick fiel auf eine Plakette, die in der Mitte des Tisches angebracht war: „Zur Erinnerung an eine schöne Zeit: Irmgard Möller, Schulleiterin 2004 bis 2008.“ So eine Plakette hätte ich später auch gerne einmal an meiner Hochschule, vielleicht angebracht an einen Schwamm oder einen Overhead Projektor.

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Am Start, im Startblock G ganz hinten mit Anne, Thorsten und Sebastian.

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Impressionen aus Goldenstedt: Platz der deutschen Einheit, es spielen dort gerade die Blue Men auf. Im Hintergrund das Rathaus.

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Im Ziel (TRATS) an der Marienschule.

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Endlich im TRATS! Mit Sebastian, Silvia, Tosten und Thorsten.

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Viner Black Viper: Preview

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Gierige Räder Juni 2015

French Built22 Triathlon Bike

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via bicycle design

Cervelo R2

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Vielleicht nicht das gierigste Rad überhaupt, aber grau/orange als Farbenkombo finde ich sehr gut und Cervelo sehr nostalgisch: Beyond the Peloton.

PANSONIC Carbon

via Kinki Cycles

Nagasawa Keirin Track Bike

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via fixed gear girl taiwan

Canyon Hour Record Bike Alex Dowsett

via velonews

Scotty’s Eddy Merckx SLX Pista

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Nein Mann, ich will noch nicht fahr’n: Berlin Velothon 2015

Tanzkurs mit den Studenten gefolgt von Gedächtnistraining am Samstag? Oder Velothon in Berlin fahren. An sich eine eher rhetorische Frage, es sei denn die Nase ist zu, die Glieder schmerzen und der Kopf dröhnt.

Trotzdem, alles egal, den Velothon bin ich jedes Jahr gefahren seitdem ich 2010 zurück nach Deutschland kam, (Ausnahme 2013), und es ist eine gute Gelegenheit wieder Kathrin und Fabian zu besuchen. Natürlich ist das alles viel zu teuer für 60 km Radfahren, aber es ist auch eines der wenigen traditionellen Ereignisse  in meinem Leben – auch wenn der Kilometer dann im Endeffekt fast 3 Euro kostet.

Da ich mich sehr kurzfristig entschlossen hatte komme ich in Startblock G – das ist ganz hinten und ganz spät. Man ist noch gar nicht gestartet, da kommen schon die schnellen Jungs und Mädel aus dem A Block vom Rennen zurück und drücken hinten, da sie ins Ziel wollen. Startblock G hat aber auch seine Vorteile: Man lernt quasi fast alle Teilnehmer am Velothon kennen – wenn man nur schnell genug nach vorne fährt, aber um die aus dem F, E und D Block zu überholen sollte es allemal reichen. Und das ist ja eigentlich der Sinn der Velothonteilnahme, oder? Die Strecke kann man ja auch so an jedem x-beliebigen Tag fahren, gerade der schöne Teil durch den Grunewald ist ja quasi Autofrei. Und gewinnen kann man da eh nichts, da ja seit vielen Jahren die Gruppe der Jedermänner eben aus Jedermann besteht: Hinz und Kunz, aber auch Amateure, Jugendfahrer, ex-Profis und andere Supersportler die einem schon beim Tempo in der Neutralisation abhängen könnten. Aber überholen, und zwar massenhaft und ständig – das ist das besondere am Velothon. Und aus Startblock G bekommt man da deutlich mehr für’s Geld.

Am Samstag holen wir die Startunterlagen in der City ab. Die City ist diesmal gelb-schwarz, halb Dortmund ist dort auf dem Weg in das Olympiastadium, während die Farben grün-weiß fast gar nicht zu sehen sind. Ich habe Mühe am Hinterrad von Fabian zu bleiben, die Nase läuft gelb-schwarz und es ist  anstrengend zu fahren. Wir radeln dann noch ein wenig im Grunewald, damit ich mir wieder merken kann wo und wie lang die Steigungen sind.

Am Abend dann Carboloading, wobei, bei 60 km am nächsten Tag ist das ja mehr „Loading“, also Gewichtszunahme, als dass es der Ausdauer dient.

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Carboloading (Nudeln) nach dem Carboloading (Sushi)

Meine Frau macht mich innerhalb eines 15 Minütigen Telefongespräches zum Sushireisexperten. Sushis rollen kann ich nicht, also beschließen wir das ganze als Sushiparty (temaki sushi) zu verkaufen und jeder ist dafür verantwortlich, was er sich mit Seegrasblättern (nori) , Reis, Fisch und Gemüse selber gedreht hat.

Meine Kollegen in meinen ersten Job in Deutschland  fragten mich mal, als meine Frau mir Sushi als Mittagessen vorbereitet hatte, warum ich denn meinen Reis in Kohlepapier eingeschlagen hätte. Heute weiß keiner mehr was Kohlepapier ist, aber alle haben schon mal Sushi gegessen bei Dr. To in Neukölln.

Teilweise sind die Versuche aber auch sehr lustig. CvZ packt sich zunächst unglaublich viel auf sein  Nori, um dann nach Spezialwerkzeug zur exakten Kreisrunden Rollung zu fragen. Das ist etwa so, als wenn man versucht sich einen Joint mit den Blättern eines Gummibaums zu drehen. Das Endergebnis sieht dann auch so aus wie meine erste selbstgedrehte Zigarette bei der WDR Rocknacht mit Mothers Finest 1978.

Am Sonntag Morgen wache ich auf und sehe aus dem Wintergarten heraus einen strahlend blauen Himmel. Die letzten Sorgen, dass es wieder eine Regenschlacht wie letztes Jahr wird sind verflogen. Die Nase läuft zwar immer noch und heute trage ich ein geschenkt bekommenes Ketterer Jersey und Fabian eine Positivo Espresso Hose aber irgendwie geht es los und wir machen kurz Station in der Stadt im Loft.

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Das Loft und Blick auf das Gesims von Berlin.

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Am Start reihen wir uns dann ganz, ganz hinten ein, aber da wir früh da sind relativ an der Spitze des Startblock G; das ist gut, denn vor uns sind einige 120er Fahrer die sich auf 60 umgemeldet haben und nun auch von hinten starten müssen. An sich sollten die Startblöcke doch so verteilt sein, dass Teilnehmer, die etwa gleich schnell fahren in einem Block sind, mit den schnellen vorne und den nicht so schnellen hinten, damit sich das Ganze gut auf die Strecke verteilt. Ist aber nicht so. Gregor, der zum ersten Mal die 120 fährt ist in Startblock A gelandet und Tibor und Barbara, der wir noch am Abend vorher den Gepäckträger von ihrem Citybike geschraubt haben starten aus Block D. In Block G stehen die ganzen verpennten, aber sehr schnellen Nachmelde-Schlunze.

Verpennte Nachmeldeschlunze

Verpennte Nachmeldeschlunze

Kurze Strategiebesprechung. Die ersten beiden Male bin ich die 120er Runde mit vollen Einsatz gefahren, das lief beim ersten Mal gut, beim zweiten Mal nicht ganz so. Dann bin ich die 120er Mal auf dem Fixie gefahren und letztes Jahr die 60er im Regen mit dem Zeil heil anzukommen. Dieses Jahr beschliessen wir es ruhig angehen zu lassen und zusammen zu bleiben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das klappen wird, der Vorsatz ist sicherlich ein guter, aber sobald mich jemand überholt, der irgendwie dicker oder unsportlicher aussieht als ich, oder MTB fährt drehe ich durch.

Nach dem Start hängen wir uns recht schnell an ein Pärchen dran, er in Cannondale giftgrün, sie mit einem riesigen Schriftzug „TIROL“ auf dem Hintern. Nach kurzer Zeit sieht es schon wie eine kleine Truppe aus, dabei sind die beiden weißen Malergesellen von MLB, der der auf dem Hintern „Hardbreaker“ stehen hat, einer mit Trek/NIsssan Jersey und zwei Mädels mit grauen Rollkragenpullis (In den Siebzigern hätte man das noch „Nicki!“ gerufen).

Die Tiroler bringen uns gut nach vorn, machen aber beim ersten Anstieg auf dem Spanndauer Damm schlapp. Die Gruppe zieht aber weiter und wir machen gutes Tempo,ohne uns aber zu verausgaben. Im Grunewald gibt es dann die einzige relevanten Ups und Downs. Ich wollte ja eigentlich nicht nach vorne, aber am Berg bin ich eindeutig schneller als der Rest und bei den Abfahrten dann auch ehrlich gesagt gerne mal etwa alleine. Im Graben liegt der erste Fahrer, später erfahren wir, dass Christine und Kongo-Bob dort erste Hilfe geleistet haben. Fabian habe ich in der Bergwelt des Grunewalds verloren. Das macht aber nichts, denn nach der Linkskurve, als es an die Avus langgeht nehme ich das Tempo wieder raus und warte auf ihn. Es tut ein wenig weh die schnellen Gruppen vorbeiziehen zu sehen, aber das ist nur ein temporärer Schmerz, etwas so, wie wenn man daran denkt wie gerade Nudelsuppe die Lieblingskrawatte runterläuft: Man weiß, es wird nicht wirklich etwas im Leben ändern, aber es tut weh – auch Jahre später noch wenn man daran denkt. Und zum Glück vergißt man diese Dinge zwischendurch.

Entlang die Avus finden Fabian und ich wieder zusammen. Zeit für eine Banane und Zeit Kathrin und Lucie am Wegesrand zuzuwinken.

2015 Velothon K1

Lange Jahre in Japan verändern das Reflexverhalten

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Viva La Banana!

Jetzt ist die Luft auch ein wenig raus. Noch 25 km bis ins Ziel, immer noch massenhaft Fahrer aus dem E Block zu überholen und richtige Herausforderungen in der Stadt gibt es nicht mehr. Die weißen Malergesellen sind weg, aber der Giftgrüne und Frau Tirol sind wieder da und auch die beiden Mädels, bei denen ich mir nicht sicher bin ob sie direkt aus dem Film „Jules et Jim“ von der Leinwand auf die Räder gesprungen sind, oder ihre Trikots bei Steve Jobs gekauft haben.

In der Gruppe gehe ich nach vorne und bei der Gelegenheit packt mich der Giftgrüne erst an und drohte mir dann Dresche an: „Ich stoß Dich einmal an, dann liegste auf der Fresse…“ In dem Moment habe ich einfach Riesenlust auf eine Prügelei. Da kann man mal sehen was der Radsport aus einem macht! Ich bin total friedlich, Zivi, Brillenträger….OK, eigentlich bin ich nicht friedlich sondern feige. Die letzte Schlägerei ist schon so lange her (ca 7 Jahre) , ich kann mich aber noch gut erinnern, wie ich in Shibuya einen japanischen Hilfs-Yakuza angerempelt hatte. Ich war mit Anna, unserem Aupair und ihrer Freundin aus Deutschland, die zu Besuch kam, unterwegs und ich hatte das noch nicht einmal richtig gemerkt. Der aber schon, kam hinter mir her gerannt und als er auf gleicher Höhe war holte er aus und schlug mir ohne Vorwarnung auf das Auge. Wir schlugen uns dann ein bisschen hin und her, aber es war ziemlich schnell klar, dass  das unentschieden enden würde, bzw. vermutlich würden wir beide verlieren, wenn die Polizei erst einmal gekommen wäre. Also gingen wir wieder unserer getrennten Wege. Annas Freundin bekam dadurch einen ziemlich falschen und schlechten Eindruck vom Leben in Japan – es würde mich wundern wenn sie jemals wieder kam.

Statt mich zu prügel schwor ich mir, dass ich vor dem durch’s Ziel fahre! Selten war ich so motiviert. Kurz vor Schluss geht es noch einmal eine sehr kurze Steigung hoch, gefolgt von einer Rechtskurve. Als ich mich oben umschaue ist keiner hinter mir und das schwarze Gummiaufblastor von Canyon, das den letzten Kilometer zum Ziel anzeigt in Sicht. Ich beschleunige und mache mich alleine auf den Weg ins Ziel (so Gilbert-mässig) , stelle aber dann fest, dass das keineswegs das 1 km, sondern das drei Kilometer Tor war. Ich bin mit über 40 Sachen unterwegs, Fabian habe ich verloren, muss jetzt durchhalten, damit der Giftgrüne mich nicht überholt.  Mist, so langsam geht mir die Puste aus. Aber da kommt die Siegessäule in Sicht und jetzt sind es noch so 500 bis 600 Meter. Zwei überholen mich noch, aber keiner von denen ist annähernd grün. Ziel geschafft, virtuelle Prügelei gewonnen. Weniger als eine Minute später kommt auch Fabian rein.

Langsam rollen wir zum Ende der Strecke, als ich hinter uns die Mädels in ihren grauen Nickis bemerke. Normalerweise spreche ich keine fremden Mädels an, das ist noch seltener als in eine Prügelei verwickelt zu werden: Als ich in Aachen studierte wohnte ich nahe der Einkaufszone am Hintereingang eines Woolworth Kaufhauses. Um in die Stadt zu kommen ging ich da häufig durch und dabei begegnete ich der wunderschönen Kassiererin, die in der Damenunterbekleidungsabteilung Dienst tat. Die wollte ich unbedingt einmal anquatschen und mit ihr ausgehen! Leider konnte ich mich dazu sehr lange Zeit absolut nicht durchringen. Und als ich endlich so viel Mut aufgebracht hatte es zu tun, hatte sie bereits bei Woolworth gekündigt, denn in der  Damenunterbekleidungsabteilung am Hinterausgang bei Woolworth in Aachen hält es keine wunderschöne Kassiererin lange aus. Da ich aber nun mal nach langem hin und her diesen Plan gefasst hatte, sprach ich einfach ihre Nachfolgerin an, was dann zu einer einfach voraussehbaren Katastrophe führte, die ich an dieser Stelle nicht beschreiben möchte, weil sie, wie die oben beschriebenen Gefühle beim Anblick der suppenverklebten Lieblingskrawatte, schmerzhaft, wenn auch temporär ist.

Andererseits hätte ich mich ja auch gerade fast geprügelt, also nahm ich all meinen Charme zusammen und fragte, ob ich ein Foto von ihnen machten dürfte, da mir ihr existenzialisticher Look so gut gefiel. Der hätte auch zu einem Radausflug von Simone de Beauvoir, Jean-Paul Sartre und Albert Camus gepasst. Albert will immer mit seinem Rad gegen einen Baum fahren, Simone versucht ihn davon abzuhalten. Ich durfte:

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Fabian sprach dann auch mit ihnen und dabei kam heraus, dass sie ebenfalls aus Bremen kamen. Das ist sehr, sehr  cool.

Wir fuhren dann nach Hause, gingen lecker vietnamesische essen, und ich legte mich noch ein wenig in den Wintergarten zum dösen.

In der rosaroten Woolworthwelt

In der rosaroten Woolworthwelt

… bevor beim traditionellen Kaffee im Garten die Berlinparty 2015 zu ihrem Ende kam. Noch mal meinen dank an Kathrin und Fabian für ein traditionelles, und immer wieder neues und gutes Wochenende in Berlin.

Nein, Mann, ich will noch nicht gehn, ich will noch ein bisschen tanzen.

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