Monatsarchiv: Februar 2017

Doppeltes D.

Temperaturen um die Null und gar keine Sonne draußen sind nicht die Bedingungen, um auf dem Rad Spaß zu haben. Einerseits. Zwei neue Räder, die gefahren werden wollen sind die andere Seite.

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Für Thomas hatte ich in den letzten Monaten sehr aufwändig ein Daccordi Griffe aufgebaut, gleichzeitig war diese Woche ein erster Versuch eines Aufbaus meines De Rosa Carbon Rahmen aus China fertig geworden. Am Sonntag ergab sich dann endlich die Gelegenheit die beiden Renner auszufahren und miteinander zu vergleichen.

Foros des Daccordi hatte  ich in den einschlägigen sozialen Netzwerken hochgeladen und es gab sehr viel Resonanz. Grob gesagt, lässt sich das Feedback in zwei Gruppen einteilen. Die einen sagen, es geht gar nicht, einen alten, schönen Renner so modern zu verhuntzen, da muss alles Epochengerecht aufgebaut werden – alles andere ist Frevel. Ich sage dazu mal: „Revolutionäre machen Fehler und Konservative verhindern später, das diese korrigiert werden.Ich denke aber, wenn man ein Foto von dem Original Aufbau mit einem nachher vergleicht, dann ist das Ergebnis schon überzeugend.

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Vorher.

 

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Nachher.

Die andere Gruppe findet den Aufbau prinzipiell gut, findet aber einige Details die noch verbessert werden könnten, insbesondere den Vorbau und die Sattelstütze. Tatsächlich war es auch so, dass beide Teile, so wie jetzt verbaut, ursprünglich nicht vorgesehen waren. Der Vorbau sollte ein Factory Five Titan Vorbau werden, aber als ich das Ding in den Händen hielt fand ich das lebensgefährlich: Zwei Minischrauben sichern die Lenkerklemmung ab – da hätte ich keine Ruhe beim Fahren und kein Vertrauen.

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Idee : super! Ausführung: tödlich!

Also hatten wir uns dann kurzfristig für einen Ritchey Carbon Vorbau entschieden, vor allem wegen dem matten Carbon Finish, das gut zu den anderen Komponenten passt. Leider ist uns gar nicht so aufgefallen, wie klobig das Teil ist. Trotzdem, jetzt bleibt es erst einmal dran.

Wir hatten auch eine normale, kreisrunde Carbonsattelstütze von 3T; aber bei der war das Finish sehr glänzend und passte so gar nicht zum Rad. Also haben wir uns für die BLB Notorious entschieden, die uns beiden auch nach wie vor gut gefällt.

Nach den ganzen Fragen des Aussehens wollten wir heute sehen, ob sich das ganze auch gut fährt. Ich stand am HaW und wartete auf Thomas, da kam dann gleich der erste Schock: Thomas trug sein Rad auf mich zu. Da kann natürlich auch sehr viel Liebe sein, es stellte sich aber tatsächlich als Panne heraus: Der Schnellspanner hinten, da aus Alu oder Titan, Superminiteil, hat nicht genug Klemmkraft für eine horizontales Ausfallende, wie das eben so bei alten Stahlrahmen ist. Bei einem scharfen Antritt verkantete sich das Hinterrad. Also habe ich Thomas einen meiner altmodischen Schnellspanner gegeben, bei meinem modernen Rahmen war die Benutzung von seinem Schnellspanner ja kein Problem. Und dann ging es los, zunächst mit zwei anderen Fahrern, die sich auch am Haus am Walde getroffen hatten.

Es war kalt, und bei kaltem Wetter ist ja, wie allgemein bekannt, der Luftwiderstand deutlich höher und deswegen fuhren wir auch echt lahm. Natürlich habe ich wegen Erkältung auch drei Wochen nicht viel Radsport gemacht und ich war dann aber Dienstag und Samstag bei meinem Hüpf- und Tanzkurs und …warum auch immer .. ich hing ganz schön in den Seilen und wäre am liebsten gleich nach Hause.Wir hielten dann aber gut durch, nur war es bei Gegenwind extrem schwierig zu reden, ich verstand fast gar nichts, auch von den beiden neuen Fahrern und kam deswegen vielleicht auch etwas unhöflich herüber. Von denen haben wir uns getrennt, die wollten nach Wilstedt und wir sind weiter nach Fischerhude dann nach Sagehorn und dort haben wir die Räder getauscht.

Das hätte ich nicht tun sollen. Das Daccordi ist einfach so viel schneller als meine neue Carbonmöhre, das ist wirklich extrem. Fährt sich auch viel zickiger, reagiert schneller auf Lenkerbewegungen und lässt sich einfacher beschleunigen. Kommt man von einer Campa Schaltung, wo man richtig viel Kraft braucht, um die Schalthebel überhaupt in Bewegung zu versetzen, so ist das Schalten mit der eTap sehr ungewöhnlich. Das Feedback, ob man nun geschaltet hat oder nicht, kommt nicht von den Hebeln, da spürte ich fast gar nichts, sondern von dem einrastenden Ritzel am Hinterrad. daran konnte ich mich dann auch schnell gewöhnen.

Wir trafen Steen, der in Gegenrichtung an uns vorbei joggte, zusammen mit einem Hund der nur mit Mühe nachkam. dann fuhren wir über den Hodenberger Deich wieder zurück – insgesamt knapp unter 60 km. war froh wieder auf dem Rad zu sitzen, war genauso froh wieder zuhause zu sein.

Strava

Fazit: Scheißegal, wie jemand das Daccordi vom Aussehen her findet, es ist schnell. Sehr schnell. Nach 60 km hatte ich mich auch an das De Rosa gewöhnt. Die Schaltung spinnt noch, die Lenkung ist etwas ungewöhnlich, das Teil ist lahm (nachdem ich auf dem Daccordi gesesssen hatte war das eben der Eindruck) aber sonst war alles gut. Das ist jetzt eine Frage der Detailarbeit das Rad auf einen guten Standard zu bringen.

De Rosa Superking RS 888 Blast Furnace

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So sieht das Dinge im Original aus. Tja, aber ich habe kein Original, sondern eine Kopie aus China (na ja, ist an sich keine Kopie, weil da auch nicht De Rosa draufsteht), die ich für unter €400 (Rahmen) erworben habe. Zum Vergleich, der Rahmen kostet neu bei DeRosa mehr als €3.000. Ich mag die Idee eines „Komfort De Rosa“, was das 888 angeblich sein soll, und ich mag dieses total verdrehte Unterrohr, was aber auch entsprechend lackiert sein muss, damit es gut heraus kommt.

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Für €400 kann man auch nicht so viel erwarten. Die Verarbeitung ist echt mies. Die Abdeckkappen, die benützt werden an den Stellen wo die Brems- bzw. Schalthüllen innen in den Rahmen laufen funktionieren nicht. Gleich weg mit dem Schrott, brauche ich nicht. Der Schaltzug zum Schaltwerk läuft durch die rechte Kettenstrebe. Nur passt der da nicht durch, vermutlich ist da beim Carbonsisieren etwas schief gegangen. Also habe ich ihn aus dem Unterrohr unter das Tretlager geführt und dann mit Kabelbindern fixiert. Sieht jetzt irgendwie interessant und wahnsinnig gewollte aus.

Das Grundkonzept des Designs war: Unten viel silber, oben viel schwarz und ein Farbklecks bitte. Der ist neongrün geworden. Campa 11 Athena Schaltwerk und Umwerfer passt gut zu den silber polierten H plus Son Archetype Felgen und Novatec Naben, die Campa Potenza Kurbel finde ich allerdings etwas schwächer in ihrer Silbrigkeit.

Dann gab es noch eine zweite Designidee, und zwar den Rahmen komplett unlackiert und rau zu lassen, wie ein Teil, dass gerade direkt aus dem Hochofen kommt und noch nicht behandelt wurde. Dieses Konzept  wird sehr gut durch die fehlenden Abdeckkappen unterstützt.

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Ups, wieso steht denn da De Rosa, lieber Chinamann?

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Rauhe Führung

Ich wollte heute noch nicht so viel über den Aufbau scheiben, dafür nehme ich mir ein anderes Mal mehr Zeit. Hier nur ein paar schnell Details: Vorne sind Campa Chorus 11 fach Griffe verbaut, weil die ja noch ein Durchschalten vom 1. in den 11. Gang erlauben, im Gegensatz zu Athena abwärts.Da Lenkerband ist von Supacaz und sehr angenehm, ebenso wie der 3T Ergonova Lener sehr bequem ist durch die breite Auflage. Der Spacerturm ist der Größe des Rahmens geschuldet, ich habe das erst einmal auf die Höhe von meinem alten Canyon Positivo gebracht, aber vielleicht korrigiere ich das wieder. Bremsen wie immer: Campa Super Veloce Modell 2014.img_0250

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Mein Rad. Nun endlich auch sichtbar.

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Demnächst mehr.

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Gierige Räder: Februar

Zur Einstimmung:

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via Milano Fixed

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via Kinki Cycle

Raleigh Clubman

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via Bike Rumor

2017er Modell mit Carbon Rahmen und sehr schicker Porsche/Gulf Lackierung. Bei Raleigh USA mit $ 2.000 ausgezeichnet. Da müsste man noch etwas Geld investieren, ich denke da vor allem an Kurbel und Schaltung, dann könnte das richtig gut werden.

Trek 1999 Tour De France

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1999 hatte mir mein japanischer Radhändler ein paar TREK Kataloge in die Hände gsedrückt und ich drückte mir die Nase an den Seiten platt. Allerdings, in meiner Größe (RH60) gab es nur ein grünes Cannondale, das ich mir dann auch kaufte. TREK fand  ich letztendlich nicht so toll.

Heute finde ich die aktuellen TREK Räder nicht besonders gut gelungen. Auch nicht schlecht gelungen, aber irgendwie ohne Emotionen. Schaue ich mir allerdings die TREK Räder der Vergangenheit an, dann denke ich: „Boh, geil!“ TREK machte und macht Räder, die 5 bis 10 Jahre später meinen Geschmack treffen.

via Milano Fixed

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auch via Milano Fixed

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Der Klassiker: Rot-Weiß- Silber.

 

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Abseits der Straße: Gym.

Ich bin ein großer Freund von Wintertraining abseits der Straße. Nach einer langen Saison ist mein Kopf leer, alleine im dunkeln und kaltem zu fahren macht nicht wirklich Spaß, aber gar nicht sportlich aktiv zu sein macht mich aggressiv und matt.

Ich hatte es eine Zeit lang im Fitnessstudio mit Geräten versucht, aber richtig Spaß machte das icht. Ausnahme: Aufwärmen auf Steptrainer, Rudermachine oder Spinning Bike mit ipod, volle Pulle aufgedreht und dazu The Cult, sagen wir mal dieses hier. Oder auch the Godfathers. Oder Tame Impalas. Oder Big Data. Ja, Big Data ist definitiv am besten. OK, ich hör auf.

Ich brauchte dann fast drei Jahre, bevor ich mich in etwas getraut habe, was vor 30 Jahre als „Aerobic Kurs“ bezeichnet wurde; jetzt heißt das Body Attack.

Mein Image von diesen Dingen war etwa so, wie es in diesem ausgezeichneten japanischen Video aus den Achtzigern Jahren.

Yep. I felt feverish and sluggish.

Aber jetzt mache ich zusätzlich etwas, dass sich „Deep Work“  nennt und irrsinnig anstrengend ist. Aber auch sehr viel Spaß macht. Im Prinzip lässt sich das alles auch gut zuhause machen. Bicycling.com hat dazu vier Übungen die einen dabei helfen in Schwung zu kommen:

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Must-Do Move #1: Chair Dips

Great for: toning your triceps and core

How to do it: Sit on the edge of a sturdy, stable chair with legs together, knees bent and feet flat on floor a few feet in front of chair. Place your hands about six inches apart, and firmly grip the edges of the chair. Slide your butt just off the front of the chair so that your upper body is pointing straight down. Keep your abdominals pulled in and your head centered between your shoulders. Bend your elbows and lower your body in a straight line. When your upper arms are parallel to the floor, push yourself back up, being careful not to lock elbows. Repeat.

Make it easier: Keep feet close to the chair and the dip slow, controlled, and shallow.
Add a challenge: If you’re intermediate, position feet a little farther from chair, and deepen your dip. If you’re advanced, straighten your legs completely, and place heels on floor, or place one or both feet on another chair, bench or exercise ball. Perform deep but controlled dips.

Must-Do Move #2: Push-Ups

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Great for: toning your chest, shoulders, triceps, back hips and abs

How to do it: Start in a basic push-up position with hands directly beneath shoulders and body in a straight line. Bend elbows out to sides and lower body almost to floor (or as far as you can). Keep abs tight and body in a line. Hold for 1 second, then push back up. Repeat.

Make it easier: If you’re a beginner, do push-ups on knees. Keep the movement shallow and controlled. Still too challenging? Start with a push-up on the wall, progressing to the floor as you become stronger.
Add a challenge: If you’re advanced, try lifting one leg off the floor as you do each push-up.

Must-Do Move #3: Squats

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Great for: Toning your glutes, hamstrings and quads

How to do it: Stand with feet parallel and hip-width apart. Bend your knees and lower your body into a squat position, as if you are sitting back into an imaginary chair, keeping knees behind toes. Stop when your knees are at 90 degrees. Slowly press through your heels and squeeze your glutes as you return to standing.

Make it easier: Don’t bend knees as deeply
Add a challenge: Add weights, do a single-legged squat, or perform squats on an unstable surface, like a balance disc or Bosu ball. To incorporate cardio, do squat jumps.

Must-Do Move #4: Planks

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Great for: Toning your abs, back, chest, forearms, and shoulders

How to do it: To come into plank pose, hold a push-up position, weight on balls of feet and hands, wrists directly below shoulders, arms straight, and body in line from head to heels. Hold for as long as you can, working up to 1 minute. That’s 1 rep. Do 2 or 3 reps.

Make it easier: Instead of being on hands, lower yourself to your forearms.
Add a challenge: Raise 1 leg off the floor and hold for 30 seconds. Switch legs and hold for another 30 seconds to complete 1 rep. To add variety, try side plank: Lie on your right side with your legs straight, and feet stacked, right hand directly under right shoulder. Lift hips off floor and raise left arm to sky, keeping left hand directly over left shoulder. Hold for 30 to 60 seconds. Switch sides and repeat to complete 1 rep.

Und wenn dies noch nicht reicht, kann man noch die Übungen hier mit den japanischen Fräuleins machen und dabei japanisch-sinnfreies Englisch lernen. Und noch dazu den richtigen Umgang mit Frauen.

Dem erfolgreichen Start in die neue Radsaison sollte so nichts mehr im Wege stehen. Ich bin quasi schon auf dem Weg zum Frauen- und Anfängertraining des RCBs hier.

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Daccordi Griffe V1

Ab und an hat man im Leben richtig Glück. Dieses Gefühl hatte ich, als Thomas mich bat einen alten Stahlrahmen für ihn zu finden und mit einer SRAM eTap Schaltung aufzubauen. Dazu kam ein großzügiges Budget, das uns in die Lage versetzte einfach zu machen. Herausgekommen ist ein nur 7, 4 kg schweres Stahltorpedo. 

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Daccordi Griffe V1

Das Daccordi ist heute fertig geworden und ich hatte gerade noch die Gelegenheit ein paar Photos zu machen, bevor sich Thomas damit auf und davon machte. Später mehr Details zu dem Aufbau, hier zunächst einmal ein paar Details der Fertigstellung.

Über den Daccordi Griffe Rahmen der hier verwendet wurde, hatte ich bereits geschrieben.  Das ist von der Form her ein sehr eleganter Rahmen mit Steam Punk entlehenen Muffen und vielen Pantografien, der daneben leicht und steif ist.Leider sieht er im Originalzustand aus, wie eine als Torpedo verkleidete Aubergine.

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Die Original Torpedeo Aubergine.

Velociao in Berlin hat den Rahmen dann nach unseren Vorstellungen lackiert. Die da waren: Cinelli Laser Blau, ein wenig Rot und schöne, alte Daccordi Decals.

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Der Rahmen bei Velociao in Berlin.

Es war denn viel Arbeit im Detail notwendig, um eine moderne, elektronische Schaltung, dickbauchige Hochprofilfelgen und sonstiges modernes Teufelszeug an einen alten Stahlrahmen zu bekommen. Dieser Detailarbeit fiel leider auch die Gabel zum Opfer und wurde durch eine Carbongabel von Columbus mit 1 Zoll Carbonschaft ersetzt. Na gut, eigentlich fiel die Gebel meiner Unfähigkeit zum Opfer. Aber ich bin sicher, eine Carbongabel ist besser.

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Cockpit: 3T Ergonova Lenker, Ritchey carbon Vorbau, Supacaz Lenkerband und Columbus Gabel: Irgendwo kommen die 7,4 kg ja auch her.

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Specialized Ronin Sattel, BLB Notorious Satelstütze. Und ein mob Aufkleber.

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Vittoria Schlauchreifen auf Leeze Hochprofilfelgen hinter alten Decals

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Arbeit am Detail: Rote Bremszüge, rote Endkappe. RED Bremse.

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Vorne genauso, Das Steuerkopfschild rot passend eingefärbt.

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Hier kommen noch einmal die Hauptfarben – Cinelli Blau, rot und schwarz gut zur Geltung.

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Das Cockpit von oben. Columbus Tauben Kappe.

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Ich hatte etwas Sorge, dass das Schaltwerk zu bullig wirkt, ist aber nicht der Fall.

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Hier kann man noch einmal gut die aufwändigen Muffen sehen.

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RED Kurbel mit GXP ITA Lagerschalen passten problemlos in den Griffe Rahmen

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Kombi aus Muffen, Pantos und Sattelstütze: Wow.

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Noch einmal diese Steam Punk Muffen.

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De Rosa Giro d’Italia

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Nein, das ist nicht in Gallilea, sondern in Bremen Schwachhausen

Ich wollte schon immer ein De Rosa haben. So könnte ich diesen Post beginnen, aber das stimmt nicht. Zuerst wollte ich immer ein Olmo haben. Und dann ein Basso. Und in der letzten Zeit wollte ich ein De Rosa. Egal was, das Ergebnis ist immer das gleiche: zwei Olmos, zwei Bassos und jetzt zwei De Rosas.

Mittlerweile habe ich das blaue Olmo verkauft und das weiße Olmo steht bei meinen Eltern unbenutzt in der Garage. Das war ohnehin eher ein frühes Design-experiment, schwer vorstellbar, das sich heute noch einmal etwas ähnliches bauen würde. Meine beiden Bassos haben ich noch, das blaue Basso Fixie ist immer noch ein tolles Fixie und das Basso Fior di Loto jetzt wieder ein gutes Rennrad, nachdem ich einige Umbauten gemacht habe.

Über das De Rosa Giro d’Italia hatte ich bereits geschrieben. Ich habe den Rahmen jetzt erst einmal als Fixie aufgebaut – aber vielleicht baue ich das ganze dann doch zu einem vollwertigen Rennrad um, wenn mein China De Rosa nicht so doll ausfallen sollte. Mittlerweile sind alle Teile da, nur die Laufräder müssen noch gebaut werden, dafür habe ich ein paar ganz spezielle schone Naben (vorne: Fratelli Brivio, hinten Phil Wood) und Felgen (vorne: Mavic Module E, hinten: H+Son SL42 Kopie). Aber das soll einen ja nicht vom fahren abhalten, schließlich möchte ich wissen, wie sich das Ding fährt, also habe ich ein paar andere Laufräder  verbaut und bin losgefahren.

Der erste Eindruck ist … normal. Also normalerweise schreiben ja alle gerne hier an dieser Stelle wie toll und schnell ein neues Rad ist, aber hier liegt es eher an mir, dass ich nicht begeistert bin: Meine Form ist gerade suboptimal, oder besser gesagt subausreichend. Da kann auch das Rad nicht helfen, so dass ich gerade nicht so zufrieden bin. Heute 20 km auf dem Deich gingen gut, meisten so im Bereich 28 – 30 km/h; allerdings auch in Jeans und mit Plattformpedalen.

Ich mag diesen ergonomischen 3T Ergonova Lenker, weil sich die Hände wirklich sehr angenehm auf dem Oberlenker platzieren lassen. Und ich mag auch die sehr kleinen Tektro RL320 Bremsgriffe, die eigentlich für Kinderhände gedacht sind. Die bieten auf der Oberlenkerseite genug Auflage für die Hand, bzw. Anlage zum mitnehmen im Wiegetritt; und sind nicht so massiv wie die klassischen Tektrohebel.

Nicht so gut gelungen ist die Idee, den oberen Teil des Rades in Neongrün auszuführen. Das kommt im Prinzip von dem Rad, was Hannes und ich für Tanja gebaut haben. Also der Rahmen ist rot, die Decals weiß, die Komponenten silber und der Rest wird dann grün. Bei Tanjas Rad sieht das gut aus, aber obwohl ich mir extra noch einmal drei verschiedene grüne Bremshüllen gekauft habe, ist einfach keins der der Grüns (Lenkerband, Bremshüllen, Sattel) wie das andere. Der Fabric Sattel ist übrigen ein alter Charge Sattel, nur mit einer anderen Markenbezeichnung. Insgesamt also durchaus misslungen, da das Supacas Lenkerband allerdings auch super cas teuer ist, bleibt das jetzt erst einmal so.

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Kurzfristig wird dieses De Rosa mein Union Fixie ersetzen, mit dem ich über viele Jahre echt zufrieden war. Das sind Räder, keine Menschen, da darf man nach ein paar Jahren die Karten wieder neu mischen und aussortieren.

 

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Video Mining: Februar 2017

SRAM Ein x Zwölf Schaltung

Erstens, technisch interesant, auch wenn das wesentliche so nach 12 Sekunden klar ist. Viel interessanter aber die Menschen. Direkt nach dem Aufhänger „Deutsche Ingenieurkunst“ sieht man bei 0:30 Min einen amerikanischen Marketing Manager – also so ziemlich das exakte Gegenteil eines wortkargen Grüblers aus Schweinfurt, der da bereits gearbeitet hatte, als der Laden noch Sachs hieß. Aber dann kommen sie, die deutschen Ingenieure: Zunächst bei 1:23 min der Oberingenieur klassischer Schule: Sachlich, emotionslos, den Blick von der Kamera abgewandt auf das Objekt seines Interesses: das Rad. Ja was soll ich da noch groß erzählen, das ist doch klar. Darf ich jetzt weiter arbeiten? Danke.

Bei 1:23 min dann der leicht abgedrehte Superspezialist/guru für Schaltwerke. Ein Schaltwerk ist eben wichtiger als ein Haarschnitt, Punkt.

Bei 2:19 min dann der Teamleiter „Kettenblatt“, ingenieurstypische Unsportfigur.

2:30 min. Noch ein neuer Ingenieur. Haarschnitt gruselig. Ausdruck, sowohl im Gesicht, als auch im Satz: Nicht doll. Die dauerhaltbare Tentakelbüropflanze vorne rechts im Bild versucht langsam und verzweifelt wegzulaufen.

Bruno, trotz seines Namens eher Spanier, wird hier nicht in Betracht gezogen.

Abgesehen davon muss man aber schon feststellen, dass die technische Idee von einem Kettenblatt vorne schon prima. Ich hoffe, dass es dann auch bald Rennradanwendungen geben wird, am besten noch mit elektrischer (wireless) Schaltung hinten.

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Mauern sind ja gerade wieder Gesprächsthema, gerade einmal 28 Jahre nachdem die in Berlin nun endlich weg ist.

Apropos Berlin:

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News Mining: Januar 2017

„Unter Data-Mining versteht man die systematische Anwendung statistischer Methoden auf große Datenbestände (insbesondere „Big Data“ bzw. Massendaten) mit dem Ziel, neue Querverbindungen und Trends zu erkennen. Solche Datenbestände werden aufgrund ihrer Größe mittels computergestützter Methoden verarbeitet.“

Die unsystematische Anwendung nicht-statistischer Methodenmeinerseits besteht daran, nachzuschauen, was auf meinem Feedly Account an neuen Posts aus beobachteten Blogs angelaufen ist und ausgewählte, interessante, oder total bescheuerte Post, Fotos und Videos auf Cyclyng.com zu veröffentlichen: News Mining.

Meanwhile in Japan

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via Japaaan Magazine

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Kazahari Rindo ?

via Milano Fixed

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Klassische, japanische Sandalen, sogenannte „Geta“. Mit Shimano SPD Cleats.

via Milano Fixed

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OK, hier in etwa die Übersetung für alle nicht-japanischen Leser (also alle bis auf Yuji):
„Warnung. Hier ist keine Toilette. Egal ob sie Mann oder Frau sind, pinkeln oder kacken, wir nehmen Sie mit Video und Kamera auf undwerden das ewig veröffentlichen.“

via No Future Tokyo

 

Meanwhile in the US

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In der letzten Zeit neige ich dazu zu vergessen, dass die USA nicht nur aus diesem einem Typen und seinem weiblichen, blonden alternativen Fakt besteht.

via Rosko_cc

Meanwhile in Cuba

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Toller Bericht von Amy Danger aus Portland [Das ist die Frau, der gefühlt Tausend Alu Cannondale Bahnräder gehört, siehe hier auf Instagram, oder Pedal Room) über ihre Reise nach Kuba. Auf Tumblr.

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Meanwhile in Italy

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via Milano Fixed

Meanwhile during winter

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via Milano Fixed

Some time ago in France

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Title: The Supermale
Author: Alfred Jarry (translated by Ralph Gladstone and Barbara Wright)
Publisher: Exact Change
Year: 1902 (originally published in French as Le Surmâle, translation: 1964)
Pages: 141
Order: Exact Change
What it is: Père Ubu author Alfred Jarry’s satire on athletic excess which has become famous in cycling circles for its chapter featuring the Perpetual Motion Food Race
Strengths: Jarry’s name
Weaknesses: If all it has in its favour is the author’s name…

via Podium Cafe

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