Archiv der Kategorie: Juliane

Positivo Tourmalet

Während ich hier in Bremen rumhänge und der Sommer langsam auf den Bremer Saisonhöhepunkt zusteuert (Bremen Challenge: 120 km durch die Stadt fahren) sind meine alten Radbuddies in den Pyrenäen unterwegs gewesen und machen mich mit Ihren Fotos neidisch. Na wartet – bald bin ich im Harz oder sogar auf Malle!

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Friedensfahrt Leipzig – Berlin

Also eigentlich: Warschau  – Berlin – Prag. Juliane und David sind dieses Jahr mitgefahren und es gibt einige Bilder auf der offiziellen Website.

Hier sehen wir, wie David das Feld anführt. Von Juliane ist leider nichts zu sehen.

Auch hier David in der Front und nix von Juliane.

Vor irgendsoeinem Stadttor, vielleicht in Lübeck oder Bremen.

Website der 8. Etappe

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Friedensfahrt 1955 und 2012

Die Friedensfahrt war das Ostblock Gegenstück zur Tour de France. Und genau wie auch noch zu Zeiten des Kalten Krieges Sportler aus Osteuropa an der Tour de France teilnahmen, nahmen Teams aus dem Westen an der Friedensfahrt teil. 1962 hatte ein junger, englischer Sportler names Alan Jacob an dem Wettbewerb teilgenommen. Mehr als 40 jahre später lernte ich seinen Sohn David Jacob in Japan kennen. David, gehört neben Juliane, David und Jerome heute zu den legendären Gründungsmitgliedern von Positiv Espresso. So weit der Faden der Geschichte.

Derzeit wird von dem Sohn von Alf Butler, einen englischen Mechaniker, die Route der 1955er Freidensfahrt neu abgefahren. Juliane und david werden dabei am 4. Mai die Etappe von Leipzig nach Berlin fahren, das sind etwas über 200 km. Informationen darüber sind hier und hier zu finden. Ich würde gerne auch daran teilnehmen, allerdings habe ich einige terminliche Verpflichtungen an diesem Tag – es passt halt nicht.

Nein, das hier ist kein Photo, daß bei einer Ausfahrt nach Syke mit einem iphone gemacht und mit Instagram bearbeitet wurde. Das ist wirklich ein altes Photo. Es zeigt Alf Butler ganz links und Alan Jacob mit Sonnenbrille direkt neben ihm bei der Tour of Tunisia 1960.

Mehr Fotos von der Friedensfahrt 2012 später.

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London 2012: Teil Drei: Die Kunst

Radfahren ist wirklich nicht alles auf der Welt. 

Es ist einfach fast alles. Als wir ich London waren schauten wir hoch in den blauen Himmel und sahen Zugvögel aus dem Süden nach London heimkehren und Juliane sagte: „Schau mal, die fliegen wie ein Peloton.“ Aber nun mal ernst, es gibt durchaus noch ein paar andere schöne Dinge auf der Welt. Ganz spontan würde mir jetzt gerade so, Lakritzspiralen, Mohnkuchen, Bloggen, der Film Marie Antoinette, das schwarzhaarige Mädchen aus der Tanzschule 1977 und ein Campagnolo Super Rekord Schaltwerk von 1984 einfallen. Ups, reingefallen.

Egal, also Juliane, David und ich machten uns auf um Kunst zu geniessen im Barbican. Das Barbican ist diesr Corbussierische Klotz mitten in London. 

Wir kamen um Hugh Makasela zu sehen. Was, ihr kennt nicht Hugh Masakela? Den großartigen südafrikanischen Jazzmusiker und Friedensaktivisten? Ok, wikipedia wird helfen. Also ich hatte auch keine Ahnung wer er war, aber als ich ihn dann sah dann war er auch gut. Aber so ist da halt, man muß einfach mitgehen und sich von Leuten für Dinge interessieren lassen und dann wird es oft auch gut. Oder eben nicht. Aber eben diesmal schon.

Also ich fände da prima, wenn ich noch genauso fit in dem Alter wäre. Wobei ich sagen muss, dass ich mir ja wahnsinnig ungerne Musiker über Vierzig ansehen.

Aber all das ist nicht das Entscheidende. Das Etscheidende Etwas diesses Mal war, das es im Barbican eine Kunsthalle gibt, THE CURVE. Heisst so, weil das im Prinzip ein sehr langer Flur ist, der wie eine Kurve gebogen ist, so dass man das Ende am Anfang nicht sehen kann. Und ort gab es eine Ausstellung von SONG DONG, einem chinesischen Künstler mit dem Titel „Waste not“. Gr0ßartig. Also die Mutter von Song Wong hat, weil sie sich vor Armut fürchtete, eigentlich alles gesammelt und aufgehoben, was sie an Dingen in ihrem Leben bekommen hat. Fast alles billiger, chinesischer Schrott aus dem eben nicht Konsum-China der Sechziger, Siebziger etc. Und Song Dong hat diese ganzen Schrottobjekte in Gruppen  geordnet und dan nin THE CURVE ausgestellt.

Man kommt also in diese Ausstellung rein und denkt: „Wow, das ist aber wirklich eine Menge Zeugs.“. Ist ja klar.

Und man geht weiter in diesen Raum, oder langen Flur rein und man sieht, dass all dies kein Ende hat. Der Flur wird länger und es kommt immer mehr Zeug. 

Und es nimmt und nimmt kein Ende. Und ganz am Ende steht die Holzstruktur eines kleine Hauses und man fragt sich: „Ist das das Haus der Mutter von Song Dong und hat sie darin mit all diesem Zeug gelebt?“

Und wenn das die Spur des Konsums eines Menschens in China ist, in einem Land, in dem es lnage Zeit überhaupt keinen Konsum gab, sondern eigentlich nur relative Armut, was ist dann die Spur und wie unedlich lange ist die, die wir in unserem Leben hinterlassen?

Ach so, ja, es gab dort auch zwei kaputte Radpedalen, einen häßlichen Sattel und eine Sturmey Archer Hinterradnabe in Orginalverpackung.

 

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London 2012: Teil Zwei: Die Räder

Hetchins? Läuten da irgendwelche Glocken?

Also, meine Freunde David und Juliane wohnen in London, genauergesagt im Positivo Espresso Non-Euro Eurozone Headquarter Building in der Nähe der Waterloo Station. Cool, man kann quasi auf den Big Ben spucken, müsste aber ca 800m groß sein.

Jedenfalls heiraten sie bald. Und beide fahren Rad und gar nicht mal schlecht, denn bei beiden liegt der Sport in der Familie. Davids Onkel war bei den Olympischen Spielen 1952 in Melburn dabei, sein Vater ist Radsportveteran und Juliane machte die 400m Tartanbahn im Osten Deutschlands unsicher (das schöne Gesicht des Sozialismus). Also machen sie natürlich einen Radhochzeitsreise, genauer gesagt fahren sie auf der Eroica im Herbst des Jahres in der Toskana. Wenn sie diese Flitterwochen überstehen, haben sie sich gegenseitig verdient.  Und für so etwas braucht man natürlich auch die passenden Räder. Also haben sie eingekauft, und da es die Hochzeitsreise ist, sind es auch ein paar sehr schöne Räder:

Hetchins Magnus Opum von 1983 mit Campagnolo 50. Geburtstagsausstattung.

Hat diese Hetchins-typischen geschwungenen Kettenstreben. Tja, eigentlich zu schade zum fahren, vor allem auf den staubigen Straßen der Toskana. Macht nichts, für den Herr gibt es dann ein Holdsworth aus den Fünfzigern:

Mit sehr ausgefallenen Bremhebeln:

Und für die Dame des Hauses gibt es 20 Kilo pures Eisenglück in Form eines Carltons.

Lustig übrigens das Engländer das Wort Workshop nicht schreiben können.

Ansonsten fahren die beiden ein recht schönes, altes Carbon TREK (ich schreibe ja normalerweise nichts gutes über TREK, aber hier mache ich einmal eine Ausnahme), ein deRosa und ein superschönes Kalkhoff.

Wen ich bei ihnen zu Besuch sind darf ich mir auch imme ein Rad aussuchen und damit fahren. 2010 habe ich innerhalb von zwei Tagen zwei Räder zerstört: Speichenbruch beim Rennrad, Vorbau beim MTB und diese Tradition konnte ich bei meinem Besuch letzte Woche fortsetzen: Sattel geklaut beim Kalkhoff. Sorry, Juliane.

 

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Auf nach London

Reisepass, Geld gewechselt (wie archaisch), Blumen für das Grab von Lady Di. Auf nach London.

Also, kein Bloggen und kein Radfahren, noch basteln über das Wochenende. Stattdessen Plumpudding, Chicken Massala und „Spotted Dick“.  Wie London sonst so ist kann man ja bei Geoff Nicholson bestens nachlesen.

Neben dem üblichen kulturellen Rahmenprogramm (Hugh Masekela, LME, Imperial War Museum) steht am Sonntag eine Besichtigung des Olympic Parks 2012 an, inklusive Velodrome. Außerdem ein Anstandsbesuch im Positivo Espresso Non-Euro Eurozone Headquarter in der Nähe der Waterloo Station.

 

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More photos from Transalp 2011

Here are some more photos from David’s collection about the Transalp 201 tour.

Andreas and Matthias from Bremen Team Wiegtritt and mob
Gerd, our hero of this year Transalp. Rarely without Klaus.



View from the Oberjoch. This was the first climb of many to follow. Taken two days before the race.

 

One way steet – except for bikes in Sonthofen. Nice picture composition.

The Hahntennjoch – the first climb I had to walk up partly since years. Matches well with the pedestrian sign.



Juliane and David J. in Imst
David L. in Imst

David and mob at the start in Sonthofen

The approach on the Silvretta road to the Biehlerhöhe Pass

Stephen and mob, the surprise visitor in Ischgl.

Not sure, but perhaps view from Arlberg pass. Gives the idea of the mountains ahead.

David J. and MOB at the start in Livigno.

David L. at curve #22 of 42 on the climb up the Stelvio

Mountains.  Somewhere in the alps — taken from the Passo di Foscagna.
At the Stelvio Pass.
Climbing the road to the Stelvio

More mountains somewhere in the Alps, from Passo di Foscagna. You get the general idea.

David J. at the start in Livigno

Done. David and MOB, presenting the Transalp finisher medals and jersey.

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The Book of the Transalp 2011

For each day of the Transalp we were provided by Schwalbe with this adhesive elevation profile strips which we would attach to our frames and which would guide us through the day. without them, I wouldn’t have made it.

Here are the official videos from the Transalp day by day.

Day One

Day Two

Day Three

Day Four

Day Five

Day Six

Day Seven

They had one cool song at the start of the race, something about „Jungle Jive“, anybody any idea?

I also will try to get us on the official link list of the Transalp home page. Many blogs are listed there, but most of them are too…. serious I think.

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Assorted Photos from Transalp

On the lower part of the Stelvio climb.  Cannot even see the famous switchbacks yet.

Transalp Camp Kaltern.  The most crowded and hot yet.  987A is one of the previously mentioned Schwalbe girls.  Her teammate … must have found other accommodations.
From the top of the Biehlerhohe.  Is one of those cyclists on the road below MOB?
After dinner nap in Naturns.
At the finish in Arco.  What will we do with no race tomorrow_
MOB summits the Bielherhohe.
Done.

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View from the approach to the Stelvio at elv. 2450m

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