Ostern in Australien

Fun photo shoot with fellow Meo GP rider Adam Alexander on Mount Victoria over Easter.Adam on Mt Victoria on Flickr.

Team Meo GP, Adam Alexander

via Fabbrica della bici

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Union Sapporo Tobi Spezial

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Wurde auch schon bereits von Tobi verkauft und befindet sich nun im Besitz von Fräulein Rosa.

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Vanderkitten Team 2012

Vanderkitten Foucus Team Website

Vanderkitten Shop

Eigentlich nicht schlecht. Diese Mischung aus Mädels, Hello Kitty und Piraten. Aber auch nicht richtig gut und vor allem nicht wirklich wichtig. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, daß Liz Hatch nicht mehr für Vanderkitten fährt.

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Fotos aus Melburn /Bahnrad WM

 

via Fyxomatosis, dem am besten gestylten Radblog auf dem WWWn.

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Andy Schleck

Andy “I’m never going to win the Tour” Schleck.

via Blacknosugar

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Motobecane 1989 Tobi Speciaal

Das Fahrad im Fritten Speciaal Design (unten gelbe Pommes, oben orang/rotes Kectchup) wurde erfolgreich von Tobi dem Verkaufsgenie verkauft.

SOLD

Motobecane Aufbau von Tobi, heute fertig geworden und zu verkaufen – wenn nicht schon weg.

Motobecane Stahlrahmen in typischer Achtziger/Neunziger Farbgebung mit durchluafendem Schlitz im Oberohr zur Verlegung des hinteren Bremszuges. Komplett Shimano Exage RX100 ausgestattet. Sehr schöner Brooks Sattel. ITM Lenker, alles sehr klassisch und ein gutes Rad für den Frühling. Orange Phase.

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Olmo aus dem Eis

In der großen Olmokaufverzweiflungswoche 2011 kaufte ich zwei Olmo Rahmen: Einen blauen und einen weißen.

Der blaue war etwas jüngeren Datums in gutem Zustand und etwas zu groß. Das weiße war älteren Datums, leicht rostig und etwas zu klein. Durch den Kauf von beiden erhoffte ich mir das ideale Rad im Mittel, aber darüber habe ich auch schon geschrieben.

Das weiße Olmo schickte ich zu Uwe Scheufen von Studio Brisant, der nach einigem hin un dher und zögern eine sehr sehr schöne elfenbeinweiße Lackierung organisierte. Ich organisierte mir zusätzlich einigermaßen passende Olmo Decals bei Cyclomondo in Australien für viel Geld. Die Richtung war klar, daß würde alles nicht billig werden. Ich wollte das perfekte Olmo Traumrad mit den perfekten Komponenten. Ich hatte keine Gruppitis und keine Epochitis, also Shimano 600AX Bremsen mit Campagnolo Ergopower wären für mich vollkommen OK gewesen. Oh, die naive Jugendzeut, irgendwann wird man erwachsen, die Vorstellungen und Ideen verhärten sich und die Unbeschwertheit der Jugend ist dahin.

Ich fing also an die schönsten Komponenten auf ebay zu kaufen. Zunächst einmal kaufte ich eine komplette 600AX Gruppe. Das war ein riesiger Fehlkauf, denn von der sind nur die Bremsen richtig schön, alles andere ist, na ja. Für das Schaltwerk muß der Zug frei über der Kettenstrebe laufen, damit das richtig angesteuert wird und diese Kurbel mit den 1 Zoll Pedalgewinden ist ja nun wirklich nicht besonders schön.

Das war aber schon einmal eine gute Basis.  Ich habe mir dann neue Rigida DP18 Felgen in silber besorgt und diese mit den Shimano 600AX Naben eingespeicht. Die Bremsen konnten bleiben, ebenso die schöne aerodynamische Sattelstütze.

Die Rahmenschalthebel der 600AX finde ich sehr häßlich, da mußten dann sehr schöne Shimano 600 Arabesque her. Die find eich vom Design her mit die schönsten überhaupt, die haben so etwas barockes, überladenes, ansonsten würde ich ja auch immer die Golden Arrow vorziehen die etwas schlichter sind.

Bei dem Rest dachte ich dann nur noch „Campagnolo“. Ich hatte die Möglichkeit Olmo pantographierte Gran Sport Record (Dank an Sebastian) Bremshebel zu kaufen, die auch wunderbar zu dem ebenfalls Olmo pantografierten 3ttt Vorbau passten. Konsequenterweise gehörte hinten dann auch eine Nuovo Gran Sport Schaltung dran und eine Nuovo Gran Sport Kurbel ebenso wie ein passender Umwerfer. Per Zufall fand ich auch noch eine billigere Campagnolo Aero-Flache mit Halter. Schön, aber insgesamt auch sehr, sehr teuer.

Zur gleichen Zeit baute ich auch an dem Kotter Arabia, für das ich eine größere Bestellung bei Sella Berolinum aufgeben wollte, da kamen dann auch gleich ein paar Dinge für das Olmo dazu. erst einmal versuchsweise klassische Mikashima Pedale, mit passenden Haken und Riemen, dazu der sehr schöne Dia Compe Sattel  (ist quasi der Gyes G1). Jörg von Sella Berolinum war auch sehr kooperativ und hilfreich.

Der Lenke ist modern von Charge, Typ Bowl und sieht auf dem Rad sehr schön aggressiv aus.

So wurde dann langsam, also so wie die Teile kamen, das Rad zusammengebaut. Das war sehr unproblematisch, ich kann mich nicht daran erinnern, daß ich irgendwo Hilfe gebraucht hätte, bis auf die Montage des Steuersatzes, dazu habe ich noch nicht das richtige Werkzeug da. Ich denke aber, daß dies eine Arbeit ist, die ich auch in Zukunft dem Radhändler meines Vertrauens überlassen werde.

Ach ja, eine schwierige Sache gab es dann dennoch, ich wollte nämlich Ledergriffe selber um den Lenker nähne. Das hatte ich noch nie gemacht. Ich hatte das Leder in den USA bestellt, nachdem ich im Internet recherchiert hatte  und dann machte ich mich eines Tages im stillen Kämmerlein daran das ganze anzufangen. Das Leder war eingeweicht und ich dachte, dass es eine gute Idee wäre, die Naht auf der Innenseite (also da woe die engere Krümmung des Lenkers ist) laufen zu lassen, damit man sie weniger sieht. Schlechte Idee, die Naht muss da laufen, wo der längste Weg ist, so dass man das Leder dorthin ziehen kann. So sah das einfach nur mies aus und ich musste alles wieder abmachen, ausfädeln und wieder von vorne anfangen. Warum steht so etwas nicht in der Anweisung drin? Am Ende ist es nicht optimal geworden, aber auch nicht schlecht.

Die erste Probefahrt, der Moment der Wahrheit. Also, man kann noch so viele Pläne gemacht haben und noch so gut die Koponenten ausgesucht haben, aber ob das alles passt und stimmig ist zeigt sich erst auf der Probefahrt. Mein Peugeot Galibier zum Beispiel mit Bullhorn Lenker entpuppte sich als quasi nicht steuerbar. Mein blaues Olmo schleifte den Lack an der Kettenstrebe ab. Und das Kotter hatte ein Ritzel hinten da aus nicht klaren Gründen durchdrehte.

Das Olmo fuhr sich nett und schnell, aber leider war der Rahmen zu klein für mich. Den Charge Lenker kann man auch nur unten in den Griffen anfassen, so daß die Sitzposition sehr tief und für michs ehr ungemütlich ist. Ich wollte das Teil aber nicht noch einmal umbauen, oder die Komponenten an einen anderen Rahmen basteln. Ich mag den Rahmen sehr. Nur einfach nicht zum fahren.

Uns so entschloß ich mich dann schweren Herzens eines Tages das weiße Olmo zu meinen Eltern zu bringen, wo es nun neben einer anderen sehr schönen, aber leider nicht fahrbaren Möhre von früher steht. Verkaufen kann man es nicht, da es halt nicht „epochengerecht“ und „gruppenrein“ ist, aber ich laß es jetzt erst einmal weiter altern und dann schauen wir mal.

Alles über Olmo aus dem Eis hier.

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Bahnradrahmen Affinity Kissena

Ist es normal über den Kauf eines Bahnradrahmens nachzudenken am Nachmittag, wenn man am Vormittag einen Verkehrsunfall hatte?

Genau. Ich fuhr auf der falschen Seite des Radweges zur Arbeit und überquerte eine Seitenstraße, als ein weißer Golf mir entgegen kam und rechts in eben diese Straße vor mir abbiegen wollte. Zum Glück konnte ich mit dem Union Fixie nicht gut bremsen, denn bremsen heisst: geradeaus fahren. So konnte ich wenigstens noch gut lenken und fuhr vor dem Golf über die Strasse. Ich stellte mich auf den Impakt ein. Der Golf konnte zum Glück lenken und bremsen – nichts geschah. Ich dafür sauste ungebremst weiter geradeaus in einen Zaun hinein.

Schäden, zunächst einmal die wichtigen: Tachohalter abgebrochen, Bremsgriff lose, Lenkerband zerrissen. Kostet Geld. Körper: Finger verstaucht (den ohnehin gebrochenen), diverse blaue Flecken, blutiges Knie. Kostet alles nichts und wird von selbst heilen. Schon so oft mitgemacht. Zwanzig Minuten später stand ich im Saal vor meinen Studenten.

Am Nachmittag dachte ich über Bahnrahmen nach. Affinity Kissena, sieht sehr schicke und simpel aus, fast schon roh. Und trifft meine Vorliebe für dicke, aerodynamische Unterrohre und Sattelstützen. Und $750 ist auch nicht völlig unerschwinglich. Nachher sah ich, daß der Laden Mavic Open Pro Felgen für $120 das Stück verkauft – da stimmt  die Preis/Leistungsperformacne aber gar nicht.

Trotzdem, schönes Rad.

 

 

 

 

 

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Belgiern unters Jersey geschaut

via Steve Tilford

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Canyon Positivo

Ein Defekt am wichtigsten Rad ist immer ein guter Grund ein neues zu kaufen.

Hier ging es allerdings um mein Cervelo Soloist Modell 2007, das Rad mit dem ich die größten Erfolge meines Radlebens gefahren bin (JCRC Meister 2008, D-Klasse) und mit dem ich wohl mit Abstand die meisten Kilometer meines Lebens zurückgelegt hatte (Definitiv mehr als 25.000km, vielleicht 30.000km). Tatsache war allerdings, daß das Sitzrohr oben am Einschnitt für die Sattelstützenklemme in zwei Richtungen eingerissen war. Natürlich hätte man das noch schweißen können, aber ich wollte ohnehin einen Carbonrahmen. Entschuldigung gefunden. Rad auf Ebay an Holländer als defekt verkauft. Nie wieder was gehört, ich hoffe der lebt noch.

Nur welchen Carbonrahmen? Also, ganz viel Geld wollte ich nicht ausgeben, sonst hätte ich mir vielleicht einen Moser in italienischen Farben gekauft (ich bin nämlich halber Italinener). Die Testberichte deutscher Fahrradzeitschriften sagten alle: Rose oder Canyon. Canyon hatte diese sehr komfortable Sattelstütze mit Basaltfasern (vermutlich eher Marketing als irgendetwas anderes) und nach den langen harten Ritten mit dem Cervelo stand mir der Sinn nach mehr Komfort. Also Canyon. Nur finde ich diese Marke so doof und das Design so unansehlich. Also dachte ich mir, ich kaufe mir einfach einen billigen Rahmen aus dem letzten Jahr im Canyon Shop  und gebe dann ein wenig Geld für die Neulackierung aus. Euro-Style – also fast alles weiß.

Gedacht getan, Canyon Ultimate CF SLX, aber Modell 2010 in Größe 60, Schwarz. Das ganze dann direkt von Canyon zum Lackierbetrieb VEB Rosa Luxemburg geschickt mit meinen Ideen, wie es zu lackieren sei. Das ganze kam dann gerade noch rechtzeitig vor der Transalp zu mir nach Hause. Das Ergebnis war gut, aber es gab ein paar Probleme:

  • Das dauerte alles bei der Lackiererei waaaaaaaahnsinnig lange. Klar, die lackieren Fernostrahmen en masse für deutsche Hersteller und so ein Privatauftrag ist nicht lukrativ, aber  wenn man so etwas schon annimmt, dann sollte man das auch einigermaßen servicefreundlich abwickeln können. Das war Service wie in der DDR. Motto: „Was wir nicht können, brauchen Sie nicht!“
     
  • Der Rahmen war schon weiß/Orange lackiert und die Decals saßen auch alle an den richtigen Stellen mit der richtigen Größe. Allerdings gab es über dem ganzen keine Klarlackschicht. Die Struktur ist so ziemlich grobporig und wird sich schnell mit Schmutz und Öl zusetzen, da eben nicht geschützt. Das ist also ein Rahmen der nicht lange im jungfräulichem Weiß bleiben wird. Ich hatte gegt, dass der Ragmen nicht glänzen soll, aber damit hatte ich nicht gemeint, dass auf eine Klarlackschicht komplett verzichtet wird.
     
  • Und zu guter letzt kam ist auch noch meine Sattelstütze in dem Laden verschluddert worden. Nehme ich mal an. Canyon sagt, sie haben mit Sattelstütze verschickt, die Lackierei weiß von nichts. Will auch keinen Ersatz besorgen. Nach langen Verhandlungen erklärt sich Canyon schließlich bereit mir eine Stütze umsonst zu schicken.
  • Ich hatte dem Laden auch geschrieben, daß ich den Orginal Canyon Karton haben möchte, was missachtet wurde. Ich bekam irgendetwas, was sich aber für den weiteren Transport nicht mehr eignet. VEB Rosa bot mir an was zu schicken, ich sagte ja, habe aber nie etwas bekommen. Insgesamt war die Stimmung am Ende einfach nur noch: „Bloß nichts mehr mit denen zu tun haben!“ Also, richtig schlecht waren die nicht aber sehr aufwändig und ohne ständige Anrufe und E-Mails tat sich da nichts.

Die meisten Teile zum verbauen hatte ich auch noch da von meinem Cervelo, inbesondere die komplette Shimano Ultegra 6700 SChalt/Bremsgruppe (ich finde ja immer noch, daß die 6600er besser schaltet), und die Swiss DT R1.1 Laufräder, die ich mir ja schon passend in weiß dazu gekauft hatte, die aber erst einmal an dem Fagin zum Einsatz kamen und dann auf dem Velothon in Berlin prompt demoliert wurden. Ein paar Sachen brauchte ich aber dennoch und so kaufte ich mir:

  • Einen weißen Ritchey WCS Logic II Lenker
  • Ein weißen Easton Vorbau (der aber nicht passte, da Canyon diese 1 1/4 Lenkerklemmung hat
  • Eine Rotor Kurbel aber mit normalen Stronglight Kettenblättern (und nicht Q rings)
  • Einen superleichten Selle Italia Carbon Sattel
  • Look Carbon Pedalen
  • und das andere ganze Gedöns was man braucht um so ein Rad fertigzustellen und was leider noch einmal mehrere hundert Euro kostet und man weiß gar nicht warum.

Da ich keine Ahnung von modernen Rädern habe, habe ich das ganze dann Matthias von Wiegetritt in die Hand gedrückt, der das ganze dann für mich zusammengebaut hat. Er sollte auch mein Swiss DT Laufrad hinten reparieren, was er aber nicht rechtzeitig zur Transalp schaffte, so daß ich mit meinem Ersatz Shimano Ultegra Hinterrad gefahren bin – keine gute Idee, wie sich später herausstellte. Das Rad sah aber nun sehr stimmig aus, schwarz/weiß mit einigen wenigen orangen Punkten.

Ich hatte exakt noch eine Möglichkeit einmal abends damit ein paar Kilometer auf dem Deich zu fahren, bevor ich es einpackte und mit zum Startpunkt der Transalp in Sonthofen nahm.

Vermutlich wäre es mir auf dem Cervelo wesentlich schwerer gefallen die Transalp zu überleben. Das Canyon ist deutlich komfortabler, fährt man mit dem Canyon in ein Schlagloch rein kommt man auch wieder raus mit beiden Händen am Lenker. Beim Cervelo ist das reine Glückssache. Der montierte Tune Wasserträger Flaschenhalter hat mich allerdings 20 Stunden Zeit gekostet.

Es gab allerdings zwei schwarze Stunden. Auf der 3. Etappe nach Naturns, David und ich fuhren zackig und waren gut dabei, riß mir eine Speiche des Ultegra Hinterrades 30 km abwärts vor dem Ziel. Mal wieder. Das ist einfach kein Laufrad für mein Gewicht. Der Werkstattwagen fuhr nicht über die gleiche Strecke, ich mußte also in den Besenwagen und mich zum Ziel fahren lassen. Total ärgerlich und überflüssig, wenn das DT Swiss Laufrad rechtzeitig fertig geworden wäre. Ich kriegte dann für den Rest des Rennens ein Rose-Leihlaufrad.

Die zweite schwarze Stunde passierte auf der letzten Etappe nach Arco. Wieder waren David und ich recht gut dabei und jagten gemeinsam ein recht flaches Stück mit vielen Seen lang. Dan machte es RRRRACCCCKKK beim schalten und die Kette war trotz Abweiser vorne abgesprungen und hatte ich zwischen Rahmen und kleinem Kettenblatt eingeklemmt. Lackierung total hinüber, festegestellt das der Rahmen wirklich unten drunter schwarz ist und mit viel Mühe die Kette rausgezerrt und dsa Rennen zuende gefahren. 

Ich bin dann weiter mit dem Rad in Bremen im Sommer gefahren, aber der Sommer war nicht schön und die Anzahl der Touren hielt sich in Grenzen. ie Bremen Challenge bin ich auf dem Canyon ebenfalls gefahren. Einer der schönsten Trips war im August von München um ein paar Seen und dann am nächsten Tag nach Neuschwanstein und zurück. Das Canyon ist sehr gut, total agil. Immer wenn ich von meinen alten Stahlrädern auf das Canyon springe, dann merke ich besonders wie nervös und schnell das Teil ist. Wirklich sehr beeindruckend.

Im Oktober war ich dann mit Canyon auf Malle zum fahren und traf dort Fabian mit seiner Familie und Stephen und….Sean Kelly, ein later Kumpel von Stephen. Das hat sehr viel Spaß gemacht und mit dem Canyon ließ es sich erfreulich schnell und schön fahren. Auf einer Tour mit Stephen, wir waren schon auf dem Rückweg, merkte ich ein komisches Geräusch beim treten, checkte alles einmal und konnte nichts finden. Wir fuhren dann in de rNähe von Valdemossa einen Berg hoch und ich trat gut rein, als es mal wieder  RRRRACCCCKKK machte. Bei dieser Gelegenheit hatte sich die Kette zwischen Speichen und größtem Ritzel verklemmt und dabei das Schaltwerk mit Adaptor vom Rahmen gerissen. Ein Weiterfahren war nicht mehr möglich. Zum Glück kam eine amerikanische Familie vorbei, die mich in ihrem riesigen Campingbus mitnahm nach Esporles und dort wartete ich geduldig bis Fabian mich abholte.

Den Rest des Urlaubs habe ich dann auf einem Leihrad verbracht.  War auch nicht schlecht. Und als ich über Weihnachten mit meiner Familie nach Malle gefahen bin, habe ich mir gleich ein Leihrad geholt, das macht auch viel mehr Sinn als Geld für den risikoreichen Transport des eigenen Rades auszugeben. Und man bekommt auch ganz schicke interessante Möhren, so daß ich zum ersten Mal eine Campa Ergopower ausprobieren konnte.

Seitdem steht das Canyon in der Garage, das Wetter war bislang einfach zu schlecht und das Fahren mit dem Union Fixie macht einfach zuviel Spaß. Ach nein, einmal bin ich noch durch das Grauen gefahren damit in diesem Jahr.

Das Canyon ist ein Rad das richtig Spaß macht und in Japan wäre das jetzt im Dauereinsatz. In Bremen sind meine Prioritäten und das Wetter etwas anders, so daß ich das Canyon nicht sehr oft fahre. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß dies ein sehr, sehr gutes Rad ist.

Auch wenn es kein italienisches Rad ist.

Alles über das Canyon hier.

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