Monatsarchiv: Oktober 2012

The Munsters (continued)

Der Startschuss für Block B wird abgefeuert und alle vor uns fahren los. Nachher wird sich herausstellen, dass es gar keinen Startschuss gab, sondern dass der Reifen von Jörg ziemlich laut platzte.
Egal, jetzt waren erst einmal alle Betablocker auf der Strecke und der C-Block musste noch kurz warten, bevor dieser dann an Jörg vorbei fuhr. Ich hatte ihn ehrlich nicht gesehen, da ich am start mal wieder wie auf Speed war und nach Gelegenheiten suchte mich nach vorne zu drängeln.

Jörg wurde dann nach dem Flicken am Betreten der Strecke gehindert und gezwungen statt der 130 km die 60 km zu fahren. Damit war er alles andere als happy. Andererseits ersparte er sich auch eine Menge Leid und Schmerzen.

Meine Renntaktik ist relativ simpel: Ich weiß, dass wenn ich nicht gleich am Start in eine der schnellen Gruppen komme, dann kann ich nur sehr bescheidene Ergebnisse erreichen. Also versuche ich mich so schnell wie möglich von hinten nach vorne durchzuschlagen, auch wenn das sehr viele Körner kostet. Da sich ja meistens Gruppen bilden, versucche ich dann so lange wie ich kann von einer Gruppe auf die nächste zu springen. Das klappte auch in Münster wieder ganz gut, kostete aber jede Menge Kraft. Nach 3 km sah ich dann aber nicht mehr die Spitze des C-Feldes, die waren dann schon zu weit weg nach vorne. Als sich auch dann eine größere Lücke zur nächsten Gruppe auftat blieb ich erst einmal in meiner Gruppe. Die wilde Jagd hatte doch sehr viel Kraft gekostet und am liebsten hätte ich schon aufgehört. Zumal das Wetter auch echt mies war und gerade mal 20 km gefahren wurden.

Dummerweise passierte nun folgendes: Unser Feld wurde immer kleiner, da hinten immer mehr Fahrer rausfielen. Ich finde so etwas ja erst einmal gut, da ich glaubte, dass wir irrwitzig schnell waren. Bislang hatte ich nur überholt und bin fast gar nicht überholt worden. Aber als wir nur noch 5 oder 6 Fahrer waren und keiner mehr Lust hatte in den Wind zu gehen wurden wir auch langsamer und das war gar nicht mehr lustig. Da war noch ein Mannganz in weiss, er hatte so etwas an, dass mich entfernt an ein altes schwarz-weisses Peugeot Trikot erinnerte. Mir nahmen uns gemeinsam vor aus unserer Gruppe auszubrechen und auf eine ca. 200m vor uns liegende Gruppe aufzuschliessen. Das klappte ganz gut, wir wechselten und vorne ab, hatten uns schnell von den anderen abgesetzt aber die Distanz zur vorderen Gruppe war einfach sehr weit. Schliesslich schaften wir es, nur um festzustellen, dass die ziemlich lahm waren und auch gerade auseinanderfielen. Mist. Jetzt waren wir total schlapp, fühlten uns aber wie Eddy Merckse.

Dann kamen wir durch eines dieser Dörfer. Bei dem Münsterlandgiro fand ich die Dorfdurchfahrten allesamt ziemlich mies und riskant. So als hätte man es darauf abgesehen den Fahrern eine gute Chance zu geben, sich vor großen Publikum auf die Fresse zu legen. Durch den Lautsprecher hörte ich, dass eine große Gruppe im Anmarsch sei ..stimmt… alle Fahrer die wir vorher unter vollem Krafteinsatz hinter uns gelassen hatten, kamen nun in einer schönen großen Gruppe von ca 60 bis 80 Fahrer schnell hinter uns her und holten uns ein. Dabei waren auch drei Mädels. Diese Gruppe war nun gut drauf, da sie sich die Kräfte vorher besser eingeteilt hatte und wir konnten erst einmal bei ihr bleiben.

Das ging dann auch ganz gut bis etwa 40 Kilometer vor dem Ziel, knapp vor den Schöppinger Bergen, wo die Bergwertung stattfand. Ich merkte, dass ich nicht mehr allzuviel Power hatte und zudem bekam ich jetzt richtig üble Krämpfe in beiden Beinen. Hatte ich früher auch schon mal, aber nie nach läppischen 90 Kilometern. Muß das Alter sein. Und irgendwann war es dann vorbei. Ich hatte Glück als die vordere Gruppe einmal geradeaus fuhr, wo sie hätte links abbiegen sollen, aber dann fiel ich endgültig hinten aus dem Feld. Ich hasse diesen Moment, wo man merkt, dass man nicht so gut ist wie die Anderen.

Also machte ich erst einmal eine kurze Pause und schleckte zwei Müsliriegel. Die Dinger bekam ich mit meinen Handschuhen nicht auf, deshalb musste ich halten. Und eigentlich wollte ich nicht halten. Ich war nämlich wieder in Kontakt mit meiner EX-Freundin Ute, die in Stadtlohn wohnt und geschrieben hatte, da ich ja ohnehin beim Rennen durch ihre Stadt kommen würde, sollte ich einmal halten und mit ihr auf die Schnelle einen Kaffee trinken. Das hatte ich abgelehnt, also fühlte ich mich moralisch verpflichtet immer schön durchzufahren.

Ich saß nun wieder auf dem Rad, fuhr langsam und hatte also nun den gesamten Mund voll mit klebrigem Müslizeug und konnte kaum noch atmen. Dann tauchten dummerweise die Schöppinger Berge vor mir auf. Berge hochfahren ist gaaanz schlecht wenn man den Mund voll Pattex hat. Als er dann endlich wieder leer war, war ich auch fast schon oben auf dem Berg. Denn so wahnsinnig beeindruckend sind die Schöppinger Berge auch nicht.

So langsam bekamen wir zum Glück auch wieder eine Gruppe zusammen. Damit machten wir wieder ein bißchen mehr Druck. Hinter uns kam gar nichts mehr, was mir vielleicht auch hätte zu denken geben sollen. Wir waren eben eine Gruppe von Loosern. Und so ging es dann die letzten dreissig, vierzig Kilometer Richtung Ziel. Wir holten dann auch den weißen Peugeotmenschen ein, der auch aus der schnellen Gruppe rausgefallen war. Ich war relativ viel vorne und machte Tempo, hatte dummerweise aber auch eine Menge Krämpfe. Am Ziel gab es dann noch den lustigen Versuch eines Sprints, aber eigentlich war uns alles egal.

Mit meiner Leistung war ich ganz zufrieden, bis ich die Ergebnisse sah. 3:45:40 H Leiden reichten gerade mal für den 484. Platz von 677 angekommenen Fahrern. Das erstaunte mich doch sehr, denn ich bin ja außer von dem großen Feld einmal nicht überholt worden und dachte ich wäre der Superstar. Ich hatte auch ein paar Fahrer aus dem Betablock eingeholt. Aber dann muß der A und B Block doch recht  groß und recht schnell gewesen sein, was mir Stefana auch nach dem Rennen bestätigte.

So machen das übrigens Profis:

Video von WDR3.

Na ja, also ich stand da rum und dann entdeckte mich Stefan. Wir sahen beide ziemlich dreckig, nass und fertig aus, was erst einmal dokumentiert werden mußte:

 

Die vielen braunen und grauen Punkte auf dem Photo sind nicht von Instagram, sondern echter Dreck.

Wir hatten auch keine große Lust mehr in Münster zu bleiben, zumal es auch schon wieder anfing zu regnen. Jörg war bereits am Auto wo wir uns alle nackt auszogen um in warme Klamotten zu kommen. Machten alle so, ausziehen, abtrocknen (Stefan hatte ich Wahl zwischen dem nassen, benutzten Handtuch von Jörg und dem trockenen Handtuch für den Ölwechsel seines Wagens) umziehen und dann abhauen. Wir auch und zack waren wir an einer Autobahnraststätte und hatten Leberkäs und Bockwurst bestellt. Ich war wirklich froh, dass ich mit Jörg nach Hause fahren konnte und nicht wieder auf die Bahn musste. Danke Jörg! Ich wollte mich auch bedanken, in dem ich Jörg anbot mein Fixie auszuprobieren. Als wir in Bremen ankam hatte s aber keine Lust mehr. Das mag auch an dem Platzregen gelegen haben.

Zuhause war ich erst einmal fertig. Warum mache ich eigentlich so einen Scheiss mit in meinem Alter? Ich könnte doch genauso gut golfen und an Kohlfahrten teilnehmen. Allein das aufstehen um kurz vor fünf morgens ist schon echt mies.

Aber ich denke, in dem Moment, wo ich mich nicht mehr aufraffen kann so einen Scheiß zu machen, lebe ich nicht mehr. Das klingt jetzt sehr pathetisch, aber im Bett liegen zu bleiben, dem Wecker auf die Schnauze zu geben und weiter zu pennen ist eine dicke Niederlage für mich. Das ist noch schlimmer, als aus einer Gruppe hinten rausfallen.

Die Woche wurde am Freitag abgerundet durch einen Ausflug an den Dümmer See. Ich wollte an sich am Freitag dort hinfahren mit dem Rad, das scheiterte aber an dem sehr bescheidenen Wetter. Wir hatten dort einen Workshop mit 25 Studis und den Beiden. Genau, ich meine „Die Beiden„. Die beiden waren gut.Gut war auch, dass das Zimmer im Jugendzentrum eine riesige, behindertengerechte Dusche hatte. Dort konnte ich sogar bequem mit meinem dreckigen Rad vom Giro rein. Cool, bislang hatte ich noch nie nackt mit meinem Rad geduscht. Sollte ich mal öfters machen wenn keiner zuguckt.

Heute morgen schien die Sonne über dem Dümmer See und ich machte mich auf dem Rad auf Richtung Bremen. Ich hatte keine Liust auf die langweilige B51 und wählte eine nettere Strecke durch Harpstedt. Aber zunächst einmal kam ich durch Barnstorf; ich muß sagen, dass ist schon eins der häßlichsten Dörfern Deutschlands.  Aber dann wurde es immer besser, nur leider kam ich auch in den ersten Schauer, noch nicht einmal 30 km gefahren und meine Socken waren schon total nass.

Di Strecke war aber jetzt wirklich schön, viel schöner als der Münsterland Giro. Übr Goldenstedt ging es weiter nach Colnrade. Dort stellte ich fest, dass ich dort schon einmal war, und zwar bei der Delmenhorst RTF, ich kam genau an dem Verpflegungspunkt vorbei. Reckum, Harpstedt. Nächster Schauer. Dünsen, Kirchseelte, Brinkum. Über die A1 zum Flughafen und dann, als ich schon fast zuhause war, noch einmal ganz bitter verfahren. Am Hauptbahnhof kam ich dann in den nächsten Schauer und dann endlich nach Hause .. ins Büro. Wo ich gerade sitze und nachdem ich noch fiese Bemerkungen und gute Noten bei den arbeiten meiner Studierenden verbrochen habe, nun dieses Post schreibe.

Eine intensive Woche: 130 km Osnabrück und Bremer Vollmond, dann 130 km Münsterland Giro und heute noch einmal 100 km vom Dümmer See nach Bremen, kann sich sehen lassen. Kommt aber als Saisonvorbereitung zu spät. Oder zu früh.

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The Munsters

The Munsters – eine sehr lustige Serie aus den Sechzigern über eine Familie von Monstern. Leider konnte ich die nicht sehen, da ich erstens viel zu klein war, zweitens meine Monsterfamilie damals keinen Fernseher besass und wir drittens nicht in den USA wohnten.

Münster – ein beschauliches Städtchen in Westfalen. Es gibt Labyrinthe von Straßen, viele Radwege, eine Uni und einmal im Jahr den Münsterland Giro. Leider bin ich dort mitgefahren, denn erstens bin ich nun erwachsen genug, zweitens hatte ich mich angemeldet und drittens brachte mich die Deutsche Bahn nach Münster. Was nicht selbstverständlich ist.

Ich wachte um 4:40 Uhr morgens auf, da mein Zug von Bremen nach Münster um 5:40 Uhr losfuhr. Planmäßig wäre ich dann um 7 Uhr in Münster gewesen. Nicht unbedingt notwendig, aber später fuhr nur noch ein ICE und da hatte man mich schon einmal mit einem eingepackten Rad herausgeschmissen. Also war ich früh am Bahnhof und stellte zu meiner Freude fest, dass die wichtigen Geschäfte dort (die Bäckereien) auch an einem Feiertag so früh bereits offen sind. Mein EC Zug wartete schon, outete sich aber als Ersatzzug. Dadurch hatte ich keine Reservierung aber das war dann auch egal – Hauptsache es gab ein Radabteil. Dort waren auch schon zwei andere Teilnehmer, Stefan aus HH und Ingo aus HB, die ich aber erst besser kennenlernen sollte, als uns die Deutsche Bahn die Gelegenheit dazu gab.

Wir fuhren also los und hielten an den unnötigen Bahnhöfen dieser Welt in der Dunkelheit des Morgens. Dann hielten wir in Bohmte, das ist etwa 10 km nördlich von Osnabrück. Wir bleiben stehen und wurden schließlich informiert, dass ein „Personenunfall“ in Osnabrück stattgefunden hatte, der unsere Weiterfahrt erst einmal auf unbestimmte Zeit verzögern würde. „Personenunfall“ ist Bahncode für Selbstmord. Selbstmord begeht man im Herbst bei Nieselregen in der Provinz in Osnabrück im Industriegebiet und am Tag der Einheit wenn man aus der ehemaligen sogenannten „DDR“ kommt. Oder wenn man mal wieder von der Deutschen Bahn durch massive Verspätungen enttäuscht wird. Man springt dann in der Regel vor den nächsten Zug, schafft zusätzliche Verspätungen und damit wiederum mehr Selbstmorde – ein teuflischer Kreis.

Warum allerdings ein einzelner Selbstmord den ganzen Bahnbetrieb auf Stunden aufhält verstehe ich nicht. Ich war lange in Japan, einem Land mit einer der höchsten Suizidraten der Welt – nach einigen der ehemaligen Sowjetstaaten und den notorisch schlecht gelaunten Ungarn. Ab und an war ich am Rande Zeuge von Selbstmorden, aber das ging immer relativ fix weiter und das in einem sehr viel engmaschigerem und beanspruchtem Transportsystem.

Das ist nicht die einzige Panne, die ich mit der DB in den letzten Jahren hatte, hier meine Top Drei:

  1. Erinnert sich noch jemand an den Orkan Kyrill in Januar 2007?  Ich hatte die großartige Idee an diesem Tag an der Uni Magdeburg einen Vortrag über die Entwicklung der japanischen Gewerkschaftsbewegung nach dem 2. Weltkrieg zu halten. Die Studis bleiben in weiser Voraussicht angesichts des Unterhaltunsgwertes des Vortrages und des drohenden Unwetters zuhause. Ich fuhr mit dem letzten IC der Magdeburg verließ Richtung Hannover, von dort aus wollte ich weiter nach Herford. Kurz vor Helmstedt bleibt der IC mitten in der Dunkelheit stehen, keine Ansage nichts. Im Geiste erwartete ich schon, dass die deutsche Wiedervereinigung am Nachmittag rückgängig gemacht wurde und wir nun warten müssen bis die Grenzbefestigungen wieder aufgebaut werden. Schließlich kommt die Durchsage, dass durch den starken Sturm Bäume auf der Strecke liegen und nun erst die Feuerwehr kommen muss um diese zu entfernen.
    Nach einer halben Stunde fährt der Zug weiter und hält dann abrupt wieder. Eine weitere Durchsage: „Wir möchten den Reisenden mit der Motorsäge noch einmal bitten, an den Anfang des Zuges zu kommen.“ Man muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen wenn man die DB zum Reisen wählt.
  2. Ich will nur im Sept. 2010 von Bremen nach Hamburg auf einen Kongress. Nichts besonderes, 1 1/2 Stunden Zeit mit dem regionalen Zug. Kurz vor Harburg bleibt der Zug auf offener Strecke liegen. Nichts passiert, keine Durchsagen, alle warten. Nach etwa 90 Minuten: „Die Oberleitung ist beschädigt und wir können nicht weiterfahren. Ein Ersatzzug wird kommen und wir bitten dann alle Passgiere umzusteigen.“ Eine weitere halbe Stunden späte: „Der Ersatzzug hat leider einen Defekt, bitte laufen Sie auf den Schienen zurück zum nächsten Bahnübergang, dort werden Sie von Bussen abgeholt und zum nächsten Bahnhof gefahren.“ Natürlich sind dann auch keine Busse da. Ich laufe mit ein paar anderen nicht Schicksalsergebenen zur nächsten ÖNV Bushaltestelle und nehme den Bus nach Hamburg Harburg. Mehr als fünf Stunden später nach meiner Abfahrt in Bremen bin ich endlich in HH.
  3. Ich fahre nach Stuttgart um eine Studentin von mir in ihrem Unternehmen zu besuchen. Der IC wird erst durch verspätete vorhergehende Züge verspätet, dann sind Kinder auf der Fahrbahn, dann ist ein Stellwerk abgebrannt und dann wird die Strecke komplett gewechselt und dann ist in Frankfurt Schluss. Komme mehr als vier Stunden zu spät zu meinem Termin.

Fazit: Hast Du viel Zeit dann nimm die Bahn sonst besser nicht.

Egal, wir standen also in Bohmte rum und unterhielten uns. Langsam wurde es mit der Zeit eng. Und die Durchsage, dass der Zug 90 bis 120 Minuten Verspätung hätte beruhigte uns nicht wirklich. Zwei Stunden Verspätung bedeutet Ankunft in Münster um 9 Uhr bei einem Rennstart um 9:10 Uhr – das geht gar nicht mehr.

Stefan und ich beschliessen auszusteigen und ein Taxi von Bohmte nach Münster zu nehmen. Mit unseren Rädern rasen wir auf dem Grasbewachsenen Bahnsteig von Bohmte entlang auf dem seit Menschengedenken kein Reisender mehr freiwillig seinen Fuß gesetzt hat. „Oh, steigen Sie ruhig wieder ein, wir fahren jetzt weiter!“. Prima, also wieder zurück zum Radabteil fahren und dann weiter nach Münster. Ich rufe Jörg an, der bereits mit dem Auto da ist (smart choice) und bitte ihn die Startunterlagen für uns abzuholen. Er kümmert sich darum und will mit dem Zeug am Auto im Parkhaus warten.

Um 8:38 kommen wir endlich in Münster an. Wir schwingen uns auf die Räder und machen uns auf die Suche nach dem Parkhaus. Irgendwie finden wir es auch recht schnell, aber zum Glück hat auch Jörg auf uns gewartet und fängt uns vor dem Parkhaus ein. Wir schaffen es so etwa fünf Minuten vor dem Start in den Block zu kommen. Ich bin in Block C und starte von GAAANZ HINTEN. Den Block D gibt es gar nicht, ich vermute wegen dem schlechten Wetter ist der 130er Kurs ohnehin nicht komplett ausverkauft. Als der Tag der deutschen Einheit noch am 17. Juni war, war das Wetter in Münster tendenziell auch sicherlich besser, aber bitte. Jörg und Stefan sind im Block B. Wir sind alle ziemlich nass, etwas gestresst und haben noch einen Atemzug Resthektik in uns. Das Rennen kann beginnen.

(Fortsetzung folgt).

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Souvenir aus Münster

 

Gestern fand der Münsterland Giro statt, Jörg und ich hatten uns für die 130 km angemeldet. Ich hoffe ich werde ich den nächsten Tagen etwas mehr Zeit haben, um darüber zu schreiben. Hier schon einmal ein Teaser:

Die Deutsche Bahn ist nicht in der Lage in einer Stunden und zwanzig Minuten nach Plan von Bremen nach Münster zu fahren. Man sollte denken, dass man auch Verspätungen der Bahn in Kauf nehmen kann, wenn man mehr als 2 Stunden vor dem Rennstart in Münster eintrifft. Nein. Besser am Vortag fahren. Oder vielleicht eine Woche später,damit man wenigstens nächstes Jahr pünktlich kommt. Oder gleich zu Fuß gehen.

Meine Brille ist recht dreckig geworden. Ich sah auch nicht besser aus. Zum Glück wurde diesmal und anders als bei der Bremen Challenge das Wetter besser je länger das Rennen dauerte. Trotzdem, zusammen mit dem Wind war es doch eines der härteren Rennen, die ich gefahren bin.

Im Zug habe ich Stefan aus HH kennengelernt. Die deutsche Bahn gibt einem reichlich Gelegenheit seine Mitreisenden kennenzulernen, vor allem wenn man 90 Minuten in Bohmte am Bahnhof hält. Stefan fuhr auch die 130km, hatte zwei Platten von denen einer konventionell von einem zufällig anwesenden Anwohner an der Rennstrecke mit einem Flicken repariert wurde und war trotzdem mehr als eine Minute schneller im Ziel als ich. OK, wenn es er eine Minute nach mir im Ziel gewesen wäre, dann hätte man die Minute auf den Platten schieben können. Aber so….

OK, er war halt zwei Minuten schneller als ich, so what ????

Jörg hatte ebenfalls einen Platten und wurde dann gehindert am 130km Rennen teilzunehmen. So musste er die 60 km fahren, die eine halbe Stunde später starteten.

Genug gemotzt. Die erfreulichen Dinge später Mal.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Freschi Supreme Pista

Freschi – Kleine italienische Marke. Fußnote in der Geschichte.

Auf flickr von Angelo Ferrilio

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Giro di Lombardia: Letzte Photos des letzten Rennens der Saison

Nein, das stimmt nicht. Es kommt noch Paris-Tours. Und morgen der Münsterland Giro.

The peloton starting a rain-soaked edition of the Giro di Lombardia

Alberto Contador looking possessed as he leads the bunch up the Wall of Sormano

Giro di Lombardia 2012

Former world champion Alessandro Ballan crashed on a rain-slickened descent and withdrew from the race.

Gilbert had his first outing as world road champion end when he and Ballan fell in separate crashes about 70 kilometers from the finish of the 251 kilometer race. BMC's press release said that Gilbert had just regained contact with the front group when he crashed while going 60 kilometers an hour. "With the cold, I was feeling a bit paralyzed and, at the beginning, I was afraid because I couldn't move for one or two minutes and I was fearing there was something broken," Gilbert said. "Then I checked and saw everything was OK. So in the end, it's a pity because I had good feelings and could have maybe done something. But I'm feeling lucky I crashed now and not one week ago. If it had been a stage race, I think I wouldn't have abandoned. But today, after the crash, my race was over." BMC Racing Team Chief Medical Officer Dr. Max Testa said Gilbert has superficial abrasions on his right elbow, right shoulder and right knee but no major muscle problems, no broken bones and no concussion. "Right now it just looks he just has some bad road rash," Testa said. "Alessandro also has superficial abrasions and a muscular bruise on the right side. But he also does not have a concussion."

Rodriguez escapes on the day's final climb of the Villa Vergano

Rodriguez crosses the line in the pouring rain for his first win at the Giro di Lombardia

 

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Dem Fixie einen Korb geben

via pedalroom. Cannondale von 1993

 

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Der Beitrag von Frauen zum Radsport

Stilfragen.

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Tour de France 2013

Der Masterplan:

Drei Etappen auf Korsika? Sind doch vier alte Männer auf der Bank?

 

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