Monatsarchiv: November 2013

Einbruch bei Lampre Merida

Major Theft at Lampre-Merida (Please Retweet)

PLEASE RETWEET

The Team-Lampre service corse in Usmate Velate (Milano) has been broken into and robbed of all bicycles, accessories and and material between the night of Saturday 23 November and Monday 25 November.

The thieves forced themselves through a window of the blue-fuchsia-green team warehouse, and broke in by destroying the alarm system, telephone system and internet connection, then continued on to clear the warehouse and team vehicles of all valued materials, aiming mostly at the bicycles and accessories, all the material is personalized for the team and identifiable by code:

  • Merida Time Trial Warp Bicycle, team color, complete with wheels and groupset
  • Merida Reacto Evo Bicycle, team color, complete with wheels and groupset
  • Merida Ride Bicycle, team color complete with wheels and groupset
  • Merida Scultura Bicycle, team color complete with wheels and groupset
  • Merida Frames
  • Shimano Di 2 Dura Ace groupsets (Electronic)
  • Fulcrum Carbon wheelsets in personalized Lampre-Merida color, in all various models, TT Disc wheels and all other carbon models (80 mm-50 mm-35 mm e light – 25 mm)
  • Selle San Marco saddles all from 2013 season and all Prologo saddles all for 2014 season.
  • Power meter systems: SRM power meters from 2013 season and Rotor power meter crank system with Garmin computer for the 2014 season.
  • All spare parts and accessories as well as a small truck and team car were stolen

    In the first hours of Monday morning the Monza and Arcore police were present to do all the necessary steps that need to be done in these circumstances and are working on a hopeful recovery of material.

    This is a huge loss for team Lampre-Merida, as the bicycles were all ready for distribution to the various riders in there first training camp of December, thus creating logistics problems for future consignment of the bicycles for the 2014 season.

    All the material is easily identified as it is all personalized for team use and thus the team is hopeful of recovering as much material as possible.

    Team LAMPRE-MERIDA welcomes any possible information with regards to the theft and a reward will be offered in return, please contact via e-mail or phone by contacting team@teamlampremerida.com or the teams mechanics at +39 335-6217725.

    The photo contains the following bicycles Merida TT Warp, Merida Reacto Evo, Merida Scultura and Merida Ride.

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Romani Pappagallo Non Mercie

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„Non Mercie“ ist nicht französisch für „Nein Danke“, sondern französirisiertes Englisch für „No Mercy“ oder endlich auf Deutsch: „Keine Gnade“. Dieses Rad ist in gewisser Weise eben gnadenlos.

Den Romani Rahmen hatte ich mir Anfang Oktober bei Ebay günstig gekauft. Das ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Romani als Marke nicht den Bekanntheitsgrad wie andere italienische Traditionshersteller hat. Über den Rahmen habe ich mich schon an anderer Stelle auf diesem Blog ausführlichst ausgelassen. Da er ganz ohne Aufkleber ist, sollte auch der Aufbau schlicht und simpel sein, in zweierlei Hinsicht: Erstens wollte ich nicht schon wieder ein halbes Vermögen ausgeben, dass eins.erstens nur in der Garage steht bis ich es eins.zweitens dann mißmutig verkaufe und zweitens kommt für so etwas sowieso nur ein Singlespeed Aufbau in Frage, alles andere verschandelt leider die simple Optik, auch wenn es denn noch so funktionell sein soll. Und drittens gab mir das auch die Gelegenheit, frei von jeglichem Gruppenzwang und Epochendenken einfach alles aus den Kisten im Keller dranzubauen, das mich schon lange anschreit: „Benutze mich, Baby!“ Ich hatte ja auf dem Blog gefragt, ob jemand an dem Rahmen interssiert ist, aber Pustekuchen. Damit hatte ich vor der WEböffentlichkeit die Rechtfertigung ihn nach Herzenslust zu bearbeiten.

Also kam zunächst einmal der neu aufgebaute Ambrosio Nemesis Schlauchreifensatz dran. Das ist finanzieller Overkill, denn der Satz ist fast so teuer wie alles zusammen was sonst das Rad ausmacht. Aber notfalls kann ich den ja auch weiter verwenden (es stehen ja noch zwei andere Fixies in der Garage, das Union und das Basso) und dafür einen Satz passender EINZIG Laufräder dranbauen. Ja ich weiß, das darf man nicht tun. Aber das ist nun einmal ein Rad um die Regeln zu brechen.

Dann machte ich mich daran, die Muffen und Pantos neu auszumalen, das meiste in rot ein wenig in blau. Andere Farben als solche die ohnehin schon am Rahmen sind dürfen hier auf keinen Fall hinzugefügt werden. DAs ist ja ein Rad und kein Regenbogen! Ausnahme: ein grüner Flaschenöffner am Sattel, denn das entspricht Becks, das entspricht Werder und das erste trinkt man in Bremen weil die zweiten mal wieder so ganz gruselig spielen.

Aus den Kellerkisten kam dann ein sehe schöner und schlanker 3ttt Umbau mit dem passenden 3tt Lenker darn. Dieses ist mit 38cm recht schmal, damit man sich gut in der Stadt an stehenden Autos vorbeimogeln kann. Ich wollte auf keinen Fall normale Rennradbremshebel mit Bremsen vorne und hinten montieren. Andererseits wollte ich auch nicht wie eine Rakete ohne Bremsfallschirm durch die Strassen fahren. Die Lösung bestand darin, einen Crosser Bremshebel (Tektro RL720) oben am Lenker zu positionieren der die Hinterradbremse bedient. Damit bleibt vorne alles frei und aufgeräumt, ds die Bremshülle fast komplett durch das Oberrohr läuft. Der Lenker ist damit voll präsent und die Bremsaufnahmelöcher an der Gabel habe ich versiegelt und ebenfalls rot lackiert. So kommt die Optik relativ nahe an die eines Bahnrades. Eine alte Shimano 620x Bremse ist schön klein und fällt nicht weiter auf. Die Bremskraft ist gearde mal ausreichend, aber eine moderne Dual Pivot, wie z.B. eine Campagnolo Veloce wirkt da einfach zu klobig. Warum hat das eigentlich noch nie jemand vorher gemacht – die meisten Fixies haben ja die Bremse, wenn sie eine haben, vorne.

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Andere Teile, wie der Ritchey Logic Streem Sattel in weiß, das Lenkerband in schwarz im blauen Punkten, die Gipiemme Dual Sprint Pedalen sind aus der Kiste. Die Campagnolo Centaur 10speed Kurbel hatte ich sehr lange an meinem Union Fixie gefahren, dies aber nun mit einer älteren Chorus Kurbel verschönert. Ich mag die Campa Kurbeln an Fixies da sie in der Regel sehr filigran aussehen. Die Übersetzung ist nun 52/17 was recht gut für die Stadt ist. Und auch gut für den Winter.

Nun gut, aber wie fährt sich das Ding denn nun? Ziemlich brutal. Also erst einmal ist es relativ leicht, nämlich nur 8,6 kg. Ja ich weiß, wir haben alle zuhause ein leichteres Canyon ode Rose oder Müsing stehen, aber man muss dies natürlich auch im Zusammenhang mit der Zeit sehen in denen die meisten Komponenten gefertigt wurden. Allein der Rahmen wiegt 3,3kg. Die Räder auch locker über 2 kg – Moment- wies wiegt denn dann der rest soviel? Also die Kiste hat jedenfalls ordentlich Schwung und Vorwärtsdrang. Man kann das Teil gut beschleunigen, in den Kurven liegt es auch gut und ruhig mit den steifen Laufrädern und macht keine Zicken. Trotzdem ist es möglich auch mal die Hände vom Lenker zu lassen und freihändig zu fahren. Ein Grund für die Schnelligkeit sind die Laufräder – mit 10bar aufgepumpt haben sie nur einen geringen Rollwiderstand, aber man merkt auch jeden Zigarettenstummel über den man auf der Straße fährt. Ich mag das Romani wirklich sehr. Es ist nur nicht ganz so schön wie das Union und bei weitem nicht so schön wie das Basso, deshalb werde ich mich beizeiten wieder von ihm trennen müssen. Kann mir jemand dabei helfen? Ich würde mal wie vorausgesagt 450€ als Preis aufrufen. Alternativ wären auch 365€ mit weißen Einzig Laufrädern möglich. Oder 350€ ohne Laufräder.

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Sattel mit Bremen-komformen Flaschenöffner

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Möglichst kleine und unauffällige Hinterradbremse

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Rot ausgemalte Pantos und Muffen. Vorher alles farblos.

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Campagnolo Ausfallenden. Da die Sattelstütze auch 27,2mm Durchmesser hat kann das doch kein so schlchtes Rahmenmaterial sein.

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Campagnolo Centaur 10Speed  Kurbel. DA passen also noch 9 Gänge drauf. Theoretisch.

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Auch von vorne fällt der Bremshbel fast nicht auf. Bremsaufnahme in der Gabel ist versiegelt.

1311 Romani Fixie Ambrosio Wheels 14Noch einmal im Detail:  Die schwrze Schelle passt wiederum zum Lenkerband.
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Ambrosio Nemesis Laufräder montiert


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Das ganze noch einmal aus Fahrerposition.

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Columbus Gabel.

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Bremhüllenführung hinten, Abschluß mit blauer Endkappe.

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Dieses Bild zeigt meiner Meinung nach die aufgeräumte Front am besten.

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2009: Graham, Mike und mob: Tsuchizaka Tunnel

0909 Michael Graham Tour at Tsuchizaka

Ein Kommentar

von | 23. November 2013 · 21:53

Pashley Cycles Guv’nor

Dieses Rad könnte ich mir auch bauen, denn seit einigen Monaten habe ich eine Raleighrahmen in der Garage der sehr ähnlich funktionisert. Das verdanke ich Georg. Ist ein schönes Projekt für den Winter.

via Pashley Cycles

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3D gedruckter Sattel.

Ohne rot zu werden, würde ich gerne hier behaupten, dass ich seit zehn Jahren davon überzeugt bin, dass die 3D Drucktechnik unser Leben nachhaltig beeinflussen wird. 

Vor 50 Jahren hatte man eine Schreibmaschine und Kohlepapier mit Durchschlägen, vor 40 Jahren dann sogenannte „Matrizen“ um Referate in der Schule zu kopieren, vor 30 Jahren dann endlich Schwarz-weiß Kopierer (zunächst mit flüssigen und dann mit fester „Tinte“), dann kamen die ersten Farbkopierer und Farbdrucker in Mode und jetzt 3D Drucker. Die Entwicklung ist dabei immer ähnlich, was zunächst eine teure. spezialisierte Anwednung für die INdustrie ist wird nach und nach billiger, komfortabeler und für Konsumenten kaufbar. Jedes Mal gibt es auch Bedenken und zehn Jahre später fragt man sich „Ehrlich – wegen der Sache sollte das nichts geben?“ Bei den 3-D Druckern ist es das Drucken von Waffen, was diese Geräte so brisant macht, oder machen soll. Sicher. Auf dem Internet gibt es uach prima Bastelanleitungen für Bomben – Stecker raus aus dem Internet.

3D Drucker werden nun zunehmend nicht nur im Prototyping sondern auch in der Serienfertigung von Produkten eingesetzt. Ich denke, wir machen uns noch falsche Vorstellungen davon, wie 3D Printer Besitz von unserem Leben ergreifen werden. Im Gegensatz zu, sagen wir einmal LED Lampen, gibt es nichts (Glühbirnen), was sie eins zu eins ersetzen werden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine Menge Dinge in 3D Druckzentren in Städten dezentral angefertigt werden; damit werden Transportkosten gespart. Aber ich denke nicht. das dies der grösste Vorteil von 3D Druckern ist. Der größte Vorteil ist m.E. die Individualisierung von Gütern. Ich kaufe nicht mehr etwas aus dem Regal, das am Ende eines Fließbandes als Standard aus einer Fabrik kommt; ich drücke ein paar Tasten auf dem PC und wähle unter hunderten von Komibinationen die, die ich mir dann selbst vor Ort produziere. Sagen wir mal: Ein paar Turnschuhe.

Hier ein Beispiel von Giant.

PDDnet.com is reporting that Giant Bicycles has started using 3D printing for bicycle saddles, and it’s not just for prototyping – the process is becoming part of their production process, too!Using two different processes, they’re able to quickly create rideable prototypes to test many variations and then take the exact shapes into production. First, they’re using SLS (Selective Laser Sintering) to turn nylon powder into the saddle shells. The result is virtually identical to the shells of production saddles, so Giant knows essentially what the final product will feel like throughout testing.Then, they use SLA (another process that UV laserifies a resin into a solid) to create molds for the shells and padding that would be used in production. Compared to traditional tooling and molds, this process is far cheaper and faster. Check the full article with comments from Giant’s lead industrial designer Daniel Lentz here. We’re thinking it can’t be long before someone uses 3D metal printing similar to Charge Bikes’ dropouts to test rail shapes.

Und noch ein Artikel dazu:

3D Printing is a manufacturing process taking some precedence in the news, both in hype and circumstance. Giant has utilized the technology in the latest iteration of their saddles

If you don’t live in a parallel universe, then you’ve probably heard about 3D Printing. Lately, the technology has filled the news with toys, trinkets, and failures. But the technology does a lot more than print Yoda’s sexy giant ears.

Giant has been using 3D printing technologies to prototype, but also to mold functioning saddles, and what they’re doing has implications for all venues of manufacturing, whether you’re a hobbyist or a huge company. For its latest iteration of seats, Giant used Selective Laser Sintering (SLS) and Stereolithography (SLA) from online 3D Printing service provider ZoomRP.com during early design iterations and actual functioning prototypes.

Prototyping began with Selective Laser Sintering (SLS) utilizing ZoomRP’s SLS White material. SLS creates parts in a deep bed of powdered Nylon. A CO2 laser sinters (or melts) the design and the powder bed drops down in minute increments until, layer by layer, the design manifests itself in the powder. The part is then removed from the powder in much the same way archeologists brush away dirt from a hidden fossil. “We’ve found that the Nylon powder used with Selective Laser Sintering (SLS) mimics the base of the bike saddle,” explained Daniel Lentz Lead Industrial Designer: Components at Giant. “That’s the beauty of ordering SLS parts; they simulate the final product. We modify the model, print, and take the SLS prototypes out for a ride, allowiing us to feel and test the final product before actually having the final product.”

Lentz and his team take the 3D Printed SLS bases out for a ride to test the positioning of their latest models. Knowing SLS will feel like the final production saddle base gives them confidence in making final descisions before moving into production. And let’s face it, the saddle is one of the most personalized parts of your bike; it’s got to be just right, or, as my cycling friends like to say, it can feel like you’re wearing the wrong size of pants (a rather apt description).

The technology available to Lentz’s team continues to push the manufacturing and even designing of saddles, and the way it feels to ride.“With every new iteration of saddle prototype that we create, we include shape adjustments to both the base and foam that we test extensively.  These adjustments can be as subtle as intricate form adjustments and slight foam thickness variations and we may go through a number of different prototypes with any new design,” explained Lentz. “3D Printing allows us to hone in the precise shape and performance in the final product that will offer our customers a more comfortable and confident ride.”

The saddle is narrow enough so chaffing is less of an issue for the off road cyclist, but also incorporates slight curvature with enough padding to make it fairly comfortable for the road biker as well. After finalizing the design in SLS, Lentz’s team moved to another 3D printing process—the oldest one in the books—Stereolithography (SLA).

SLA works with a huge vat of liquid resin and a UV laser. The laser maps out the shape of the product upon the liquid, curing the resin layer by layer. “SLA is used to print the mold for the seat. Within the SLA mold, we pour polyurethane and actually mold the board here in our office,” explained Lentz. “Form and comfort for new saddles is important. We see real benefits in the precise and custom forms achievable through 3D Printing processes, and in future possible shapes.”

Using a 3D Printed part for a mold is both cost and time effective; traditional methods of tooling and machining are time consuming and often far more costly. These processes allowed Lentz’s team to ride, test, and manufacture functioning prototypes with exact design features manifested in just days. Lentz’s team was able to personalize the saddles with the design throughout the prototyping process. That personalization informed them of the comfort and fit of the saddle on a level that directly translates to what you might be taking out for your next ride.

via bike rumour

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Book: Carlo. M. Cipolla: The basic laws of human stupidity

„One is tempted to believe that a stupid man will only do harm to himself but this is confusing stupidity with helplessness. On occasion one is tempted to associate oneself with a stupid individual in order to use him for one’s own schemes. Such a manoeuvre cannot but have disastrous effects because a) it is based on a complete misunderstanding of the essential nature of stupidity and b) it gives the stupid person added scope for the exercise of his gifts.“

Stupid people are everywhere. And, as we all know, no class, race, sex, occupation, political affiliation, country of origin, or degree of wealth has a monopoly on stupidity. Stupid people cause profound damage to individuals and to society at large. But, for the most part, stupid people operate in a kind of anonymity. Consequently, we are frequently ambushed by them and pay the often hefty price.

I say stupid people operate in anonymity not because we all don’t know stupid people, but because stupid people don’t have a huge literature identifying them. There are countless books written on how to be smarter, how to improve critical thinking skills, how to learn faster and how to develop acumen in all sorts of fields of endeavor.

There are books on the traits of highly successful people and on the classification of various intellectual skills. But where is the Field Guide to Stupid People, the reference source we need to identify and avoid – as much as is possible – the often irreparable harm such people can inflict? Such a book doesn’t exist. Or at least I thought it didn’t.

All that changed a few months ago when I was in Paris, roaming through the English language section of my favorite Parisian bookstore, Galignani.

The Basic Laws Of Human Stupidity The Basic Laws of Human StupidityBuried on the table of new releases was a small volume with the seductive title: The Basic Laws of Human Stupidity. I picked it up, flipped through its 70 or so pages, and almost put it down. But something told me to go ahead and purchase it despite its hefty 12.25 Euro (~$17) price for such a little book.

Now knowing what’s in this little book, I would have paid multiples of that price.

The author of the book, one Carlo M. Cipolla (1922-2000), a professor of economics at UC Berkeley and at Scuola Normale Superiore in Pisa, wrote it while at Berkeley in 1976, privately published it and handed it out to about a hundred friends. Professor Cipolla, believing his little book could be only enjoyed in the language in which it was written, refused multiple requests for translations. Finally, he relented in 1988 and translated The Basic Laws of Human Stupidity into Italian, and it became an immediate bestseller. Since then it has been translated into multiple languages, but had never appeared in English other than in the impossible-to-find first self published edition.

Finally, the Italian publisher has come out with a paperback version in English, the language in which the book was originally written. Unfortunately, this English language edition is available only in Europe. Don’t despair. A Kindle version is available through Amazon for a mere $7.90. It will be the best $7.90 you ever spent.

If you read anything about this book, you will see if referred to as a “humorous” little toss off or a “Swiftian” take on stupidity by a well-regarded, prolific economic historian. But I don’t believe that is the case. The book is way too sensible, and I’ve had way too many interactions with stupid people to believe for a minute this isn’t a serious book.

Stupid people are legion and powerful. As Professor Cipolla explains:

After Darwin we know that we share our origin with the lower members of the animal kingdom, and worms as well as elephants have to bear their daily share of trials, predicaments, and ordeals. Human beings, however, are privileged in so far as they have to bear an extra load — an extra dose of tribulations originated daily by a group of people within the human race itself. This group is much more powerful than the Mafia, or the Military Industrial Complex, or International Communism — it is an unorganized unchartered group which has no chief, no president, no by-laws and yet manages to operate in perfect unison, as if guided by an invisible hand, in such a way that the activity of each member powerfully contributes to strengthen and amplify the effectiveness of the activity of all other members. The nature, character and behaviour of the members of this group are the subject of the following pages.

Let me point out at this juncture that most emphatically this little book is neither a product of cynicism nor an exercise in defeatism — no more than a book on microbiology. The following pages are in fact the result of a constructive effort to detect, know and thus possibly neutralize one of the most powerful, dark forces which hinder the growth of human welfare and happiness.

Sadly, it doesn’t matter whether you are talking about the Mafia, the Military Industrial Complex, International Communism, your college classmates or the Democratic or Republican parties, there are always more stupid people than you think. In fact, that is Professor Cipolla’s first basic law:

Always and inevitably everyone underestimates the number of stupid individuals in circulation.

Professor Cipolla goes on to define that number as σ (sigma) and explains:

No matter how high are one’s estimates of human stupidity, one is repeatedly and recurrently startled by the fact that:
a) People whom one had once judged rational and intelligent turn out to be unashamedly stupid.
b) Day after day, with unceasing monotony, one is harassed in one’s activities by stupid individuals who appear suddenly and unexpectedly in the most inconvenient places and at the most improbable moments.

All of which is true, of course, and has been borne out of countless unfortunate experiences we have all had.

So beware whenever you are exposed to a group of well meaning, seemingly normal people. Bankers, lawyers, accountants, doctors, artists, politicians (especially politicians), teachers, aviators – it doesn’t matter. In accordance with this first law, there will be σ of them who are stupid, and that number will always be greater than estimated.

This wonderful little book, which can be read in one short sitting (I’ve read it, myself, at least ten times), describes how to identify truly stupid people and provides charts to do so. You can actually graph where those you know or know of fit into the stupidity quadrants; are they intelligent, are they helpless, are they bandits (not as bad as you might imagine), or are they stupid? As with all of life, there are overlaps, but for the most part, people fit pretty neatly into one of these quadrants.

I’ve dealt with some spectacularly stupid people in my time, and I’ve always attributed malignancy or hatefulness to them, but the reality is they’re stupid. And now, thanks to this book, I know why and can now identify them. Had I had it earlier, I could have saved myself a lot of trouble and a lot of money. The book describes almost exactly what has happened to me on a number of occasions.

One is tempted to believe that a stupid man will only do harm to himself but this is confusing stupidity with helplessness. On occasion one is tempted to associate oneself with a stupid individual in order to use him for one’s own schemes. Such a manoeuvre cannot but have disastrous effects because a) it is based on a complete misunderstanding of the essential nature of stupidity and b) it gives the stupid person added scope for the exercise of his gifts.

Sadly, I have had my share of stupid people exercise their gifts to my loss.

Those interactions were personal to me. Stupid people can harm you as well. But the real consequences come when they harm society or an entire country.

The damaging potential of the stupid person depends on two major factors. First of all, it depends on the genetic factor. Some individuals inherit exceptional doses of the gene of stupidity and by virtue of inheritance they belong from birth to the élite of their group. The second factor which determines the potential of a stupid person is related to the position of power and consequence which he occupies in society. Among bureaucrats, generals, politicians and heads of state one has little difficulty in finding clear examples of basically stupid individuals whose damaging capacity was (or is) alarmingly enhanced by the position of power which they occupied (or occupy). Religious dignitaries should not be overlooked.

The question that reasonable people often raise is how and why stupid people can reach positions of power and consequence.

Class and caste were the social arrangements which favoured the steady supply of stupid people to positions of power in most societies of the pre-industrial world. Religion was another contributing factor. In the modern industrial world class and caste are banished both as words and as concepts and religion is fading away. But in lieu of class and caste we have political parties and bureaucracy and in lieu of religion we have democracy. Within a democratic system, general elections are a most effective instrument to insure the steady maintenance of fraction σ among the powerful. One has to keep in mind that according to the Second Basic Law [explained in the book], the fraction σ of the voting population are stupid people [and by the first law, that population is larger than estimated] and elections offer to all of them at once a magnificent opportunity to harm everybody else without gaining anything from their action. They do so by contributing to the maintenance of the σ level among those in power.

I can’t recommend The Basic Laws of Human Stupidity heartily enough. I hope everyone gets it and reads it multiple times because it is a treasure trove of reason that will go a long way toward protecting you from unnecessary harm, financial and otherwise.

Thanks to Jimmy for the hint.

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Afghanistan

Vielleicht ist es nur mein Vorurteil, aber ich glaube die meisten Menschen hier denken, wenn sie das Wort „Afghanistan“ hören an Krieg, Taliban, radikale Islamisten, Terror, Unterdrückung, Korruption und vielleicht noch an „Kunduz“. Ich nicht.

Na ja, vieleicht doch, ab und an habe ich auch Visionen von einer singenden Helene Fischer auf Sandsäcken vor einem Schützengraben. Aber eigentlich denke ich an etwas ganz anderes. In der Straße in der ich aufgewachsen bin, lebte ein paar Häuser weiter mein guter Freund Stefan, der allerdings nicht immer auf dieser Straße lebte. Sein Vater war bei der Deutschen Post zu der Zeit als die Post auch den Telephonbetrieb am Laufen hielt. Da dies schon soo lange her ist, erlaube ich mich hier Telefon mit „ph“ zu schreiben. Stefans Vater war irgendwie Spezialist und deswegen wurde er von der Post in ferne Länder entsandt um dort mehrere Jahre zu arbeiten. Stefan selber war deshalb im Jemen geboren und kam dann nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland in seiner Grundschulzeit nach Afghanistan. All dies war vor der Revolution 1978 und dem sowjetischen Einmarsch 1979. Er schickte mir ab und an Postkarten aus Kabul, Herat oder vom Khyber Pass und von seinen Erzählungen war ich immer schwer beeindruckt. Von ihm lernte ich über die afphanische Version von Polo, Buzkashi. Das Wohnzimmer seiner Eltern war voll mit Teppichen, Wasserpfeifen, alten Gewehren und Musketen und anderem Krimskrams den meine Eltern nicht im Wohnzimmer hatten. Wir tendierten eher zu Porzellan aus Holland, Kristallgläser aus Tschechien und diversen Beiträgen zur Verschönerung aus Kinderhand. Jahrelange hatten wir eine Kim Zigarettendose dort stehen – so etwas hatte trotz gleicher Größe nicht annähernd den Charme einer selbstgebastelteten Handgranate aus dem Afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet.

Stefan machte später dies und das unter anderem einen erfolgreichen Abschluß in Psychologie und in Medizin und lebt heute als Arzt und Surfer in England. Das war auch einer meiner ersten Radfreunde, denn mit ihm bin ich so etwas ähnliches wie BMX gefahren.

Und trotz all den unerfreulichen Dingen, die ich nach 1978 über das Land gehört habe, ist doch auch mehr als dreissig Jahre später immer noch der erste Eindruck der weitaus stärkere als alles was später kam: Spaß, Abenteuer, Berge, komisch bemalte Laster, Schauspieler an der Grenze, Buzkahsi, und all diese Dinge. Wow. Da würde ich doch gerne einmal hin. Mit einem Rad.

 

 

Clipboard01On Vimeo:

 

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Brooks Cambium C17

Nach dem ganzen Hype um diesen Sattel, Stress bei der ARbeit und Langeweile vor dem PC habe ich mich heute doch dazu hinreissen lassen dieses Teil zu bestellen.

Bericht von Prolly

For whatever the reason, this saddle has generated more hype than any I can recall. Perhaps it’s because Brooks isn’t exactly associated typically with vegan saddles? Or maybe it’s the unique nature of the material application? Rubber, really?! I’ve heard a lot of positive and negative feedback but that didn’t stop me from picking up a Cambium C17 from my local shop to try out (I still hadn’t received mine from Brooks to review, so I figured what the hell)…

Pugsley-8

Let me preface this by saying, I’ve put on more ‘lycra’ than ‘around town’ miles when riding this saddle, but I’ve still ridden it enough to make a fair assessment.

Pugsley-26

The Cambium is the best saddle on the market right now as far as out of the box comfort is concerned. That doesn’t mean it’s comfy like the seat your granny rides with 3″ padding. It’s actually more akin to the Selle Anatomica, Berthoud saddles, or a modern day, supple Unicanitor in terms of flexiness. At first, I thought it was just the fatbike adding the ‘squish’, but I put it on my track, road and cross bike yesterday, all of which offered the same feeling.

Pugsley-9

Some complain it’s too bouncy and I could see that on a track bike if you can’t control high cadence, but the thought has yet to cross my mine.

What I like the most about the C17 and the C17s are the two top material color offerings. I went with the slate grey (pictured – actually much darker than it looks), over the natural tan (way too light colored IMO) and let me explain why: darker saddles don’t show jean dye. The one complaint I’ve heard over and over again is that the C17 turns blue when you ride in denim. No shit… You’re riding in jeans, you sweat, the dye rubs off. It’s not rocket science! Go with the grey and you’ll never notice a thing.

Pugsley-17

Another complaint I’ve heard is that the material is like sandpaper, literally eating through denim in a matter of days. Personally, I can’t see how that is true. I’ve ridden in old bibs, that are prone to wearing, brand new jeans so I could note any wearing and my favorite ripstop shorts and saw absolutely zero wear. To the contrary, the saddle top actually got smoother!

Pugsley-18

Now the dreaded question: is it worth it? Well… I believe yes! I really love the feel of the saddle. I’ve had my Swift for over three years and it’s still not as comfortable as the C17. I only have one complaint: it doesn’t come in all black!

Head into your shop and check out one. A simple squeeze will sell you on it.

Expect an update on durability after a few months and as always, share your thoughts in the comments (politely)!

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Erinnerung an den Sommer nächstes Jahr.

Cannondale

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von | 21. November 2013 · 22:43

Cavendish. No Track.

Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step) wanted to race in the Six Days of Ghent track cycling race this week, but his team manager told him he could not.

“We pay him to perform on the road, and he must fully concentrate on that,” Patrick Lefevere told Sporza. “On the first day of the Ghent Six-Day, two riders crashed. What if one of them had been Mark? Furthermore, track racing does not fit into his preparations for next season.”

Cavendish wants to represent Great Britain in track cycling at the 2016 Olympics.

Lefevere said that Cavendish racing on the boards would cause a sponsorship problem in the short term. Right now, he’s paid by Specialized to use its bikes. The British track cyclists, however, ride Pinarello track bikes and wear different kits.

“As long as we pay him, I do not want to see him on the track,” Lefevere said.

via velonews

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