Archiv der Kategorie: Meine Räder

Alex Moulton TSR9

Ich wollte schon immer ein Alex Moulton haben, seitdem ich die Dinger massenweise bei einem Radhändler Koowho in Tokyo gesehen hatte.

Allerdings waren die dort immer viel zu teuer und in meiner Garage standen viel zu viele Räder. Doch nun lichten sich die Reihen langsam und da da wäre wieder Platz. Aber nicht noch ein Rennrad! Nach den jüngsten Akquistionen eines Basso Fiore di Loto und eines Panasonic FRC37 ist diese Lücke komplett ausgefüllt. Da ist gerade noch Platz für ein geklapptes Moulton. Ein Klapprad, dass ich einfach mit dem Zug oder auch mit dem Flugzeug mit auf Reise nehmen kann, ohne auf den ICE zu verzichten, oder Übergepäck bezahlen zu müssen.

Nach langer Suche immer mal wieder, heute auf ebay endlich die richtige Basis dafür entdeckt.

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Modell : Moulton TSR 9
Rahmen : Teilbarer Gitterrohrrahmen, Moulton Patentrahmen mit Federung
Bremsen : Avid V-Brakes vorn- und hinten
Schaltung : Sram 9- Gang Kettenschaltung mit Sram Trigger Schalthebel
Schaltwerk : Sram
Sattelstütze : Alusattelstütze mit Patentklemmung, Brooks Sattel
Lenker : Alu Lenkerbügel, verstellbarer Aheadset Vorbau
Kurbelsatz : Sturmey&Archer Alukurbeln mit Kettenschutzring
Innenlager : SKF mit Industrielager
Reifen : Schwalbe Big Apple 20 Zoll, 40-406 auf 20 Zoll Alufelgen
Naben : Alunaben mit Kugellagern
Federung : Moulton Federung vorn- und hinten, Vorderradfederung auf Fahrergewicht einstellbar, Dämpfung separat einstellbar
Farbe : Schwarz

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$_57 (3)So viel ist daran nicht mehr zu tun, aber immerhin: Rennlenker dran, STIs montieren (Shimano 9 oder 10 fach). Überlegen ob ein  Frontumwerfer Sinn macht. Neue Kurbel. Neue Pedalen. Würden hier die Tioga MT Zero Sinn machen? Neues Schaltwerk .Eine neue, schmalere Bereifung wäre auch nicht schlecht, nicht zuletzt damit auch wieder die Schutzbleche montiert werden können.

TSR Informationen von Moulton

TSR9 Information vom deutschen Händler

Freue mich schon wahnsinnig auf’s aufbauen. Was für ein toller Start in die Bastelsaison von Herbst und Winter.

 

 

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Gestern Abend auf dem Deich. Heute Morgen Zuhause.

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Man steht am Wochenende auf, frühstückt, erledigt ein paar dringende Dinge und schwingt sich dann auf das Rad um ein wenig zu fahren. Damit man nicht ganz aus dem Schwung kommt. Und bereits im November kommt man bei dieser Vorgehensweise in der Abenddämmerung nach Hause.

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Wo das Wohnzimmer nun daran erinnert, dass man eigentlich nicht hier sitzen sollte.

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SOLD: Olmo San Remo Rahmen RH62 c-c

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Für die ganz großen Jungs.

Den Rahmen hatte ich mir vor drei Jahren aus Italien organisiert. Es ist ein späteres Modell des San Remo Rahmen aus Columbus Thron Rohr für 27,2 mm Sattelstützen. Die Gabel hat ebenfalls einen Columbus Thron Aufkleber. Der Rahmen verfügt über Schalthebelsockel, eine Führung für die Schaltzüge unterhalb des Tretlagers, eine verchromte Kettenstrebe und ein integriertes Schaltauge, alles typisch für Stahlrahmen aus den Neunzigern. An der Gabelkrone (Sofern man bei einer Unifork davon sprechen kann) und am Bremsensteg gibt es einige hübsche Pantographien.

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Insgesamt ist der Zustand des Rahmens gut, es gibt hier und dort ein paar Abplatzer und Abschürfungen auf dem Lack, aber nichts außergewöhnlich häßliches. Gut poliert glänzt der Lack sehr schön.

Zum Rahmen gehört ein offenes, klassisches Shimano Vierkantlager, die Sattelstütze, das eingebaute Steuerlager Shimano 600, sowie ein Olmo pantographierter Vorbau. Der Regal Sattel gehört nicht dazu. Soweit so schön.
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Es gibt aber leider auch zwei Schattenseiten: 

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Die Sattelstütze sitzt fest im Rahmen; auch die Versuche meines Radhändlers das Ding wieder los zu bekommen sind gescheitert. Von seinem Scheitern sind leider auch ein paar häßliche Kratzer auf der Stütze selber zurückgeblieben. Die Stütze ist eine vom Typ Strong, funktioniert und sollte die Rahmenhöhe so passen, kann diese auch im Rahmen belassen werden. Ich stelle meine Sättel in der Regel auf 90 cm (Abstand Sattel OK  bis Mitte Tretlager ein. Sonst hilft eben ur das mühevolle raussägen, wozu weder mein Radhändler noch ich Lust drauf hatten.

Ach ja, und der Steuersatz hakt. Das hat mich beim fahren nie gestört, aber es gibt genau nach geradeaus vorne eine deutliche Rasterung. Also entweder muss der Steuersatz raus, oder er muss einmal gut neu gefettet und eingestellt werden.

Zur Beruhigung: Das Tretlager funktioniert leicht und spielfrei.

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Das war einer der ersten Rahmen die ich mir je gekauft hatte und zwar in meiner „ich will jetzt unbedingt ein Olmo und zwar sofort Phase“. Ich hatte das dann mal mit Flachlenker aufgebaut, konnte mich aber nie richtig damit anfreunden und ein Umbau zu einem weiteren Rennrad in der Garage erschien mir nicht sinnvoll.

Deshalb würde ich den Rahmen nun gerne verkaufen, wie beschrieben für €90 plus evtl. Versandkosten – Abholung in Bremen bevorzugt.

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Panasonic FRC37 Tourer

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Es ist so, als wenn der Autor zu Beginn des Krimis bereits verrät wer der Täter ist, aber so sieht es jetzt nun mal aus, der Panasonic Tourer.

Ich wohne in Bremen, mit Ausnahme diesen Sommers ist das Wetter hier oft kalt, windig und nass. Es wird im Winter früh dunkel oder gar nicht richtig hell. In der Garage stehen viel zu viele Räder, und nicht ein einziges davon hat Schutzbleche oder Licht. Ich wollte also ein Rad, bei dem ich keine SKS Raceblade Schutzbleche morgens anstecken muss, wenn der Himmel nach Gefahr aussieht und mich nicht am Abend im Büro darüber ärgern, wenn ich wieder die Positionslichter zuhause vergessen habe.

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Ein Rad, dass in diese Landschaften passen muss:

1009 Bremen Pellen Landschaft Uni Park

Die Landschaft um Bremen herum im speziellen…..

1009 Bremen Pellen Landschaft im Allgemeinen

.. und im allgemeinen.

Und außerdem wollte ich einen Panasonic Rahmen, aber das ist eine andere Geschichte. Ich hatte bis 2001 ein blaues custom-made Panasonic, es war mein erstes richtiges Rennrad und ich liebte es. Dann wurde es gestohlen, was ich damals als nicht schlimm empfand, denn es gab mir die Möglichkeit mir ein neues, schickes Rennrad zu kaufen. Erst als ich anfing selber zu basteln, fiel mir auf, was ich da verloren hatte. Über Kontakte in Japan und zusammen mit Ferdinand aus dem Forum habe ich dann über Hiroshi von C-Speed einen neuen Rahmen bestellt. Ich wollte aber nicht den rassigen Rennradrahmen FRC07 sondern den massigen FRC37 mit Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger. Das heißt, eigentlich wollte ich ja den tourigen FSS4, aber den gibt es leider nur bis zu einer Größe von 54 cm.

Das eigentliche Objekt der Begierde: Panasonic FSS4 Rahmen

Die Bestellung lief gut, den Rahmen durch den Zoll zu bringen kostete eine Menge Zeit lief aber letztendlich auch. Und irgendwann im September war dann der Rahmen bei mir, zusammen mit ein paar Anbauteilen die ich mir bei dieser Gelegenheit auch aus Japan hatte kommen lassen: einer Nitto S65 Sattelstütze, einem Nitto Pearl Vorbau und einem Nitto Mod. 55 Lenker. Ich hatte lange überlegt, was ich mir an das Rad bauen möchte.

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Das ist ja das schöne, wenn sich die Lieferung eines Rahmens dahin zieht. Es gibt viel Zeit darüber nachzudenken, wie dieser aufgebaut werden könnte und man kann stundenlang im Internet darüber brüten, wie welche Kombination von Teilen zusammen passen würde. Also sinnvoll verbrachte Zeit im Äther, die der Bildung und Reifung dienlich ist und uns von dem Elend der Welt ablenkt.

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Vielleicht verrät mir mal jemand, aus welcher Gruppe diese Campagnolo 8-fach Ergohebel sind.

Entscheidend in der Planung ist erst einmal die Frage zu klären, welche Schaltung an ein Rad soll, denn in vielen Fällen hängen andere Entscheidungen von dieser ab. Zunächst einmal technische und funktionale, dann finanzielle und dann die des Designs, denn wenn es zum Beispiel unbedingt Campagnolo 9-fach sein muss, dann stellt sich sofort die Frage, wie man verdammt noch mal dafür eine Hinterradnabe bekommt. Oder bei Shimano 10 oder 11-fach stellt sich sofort die Frage, welche Kurbel man dazu montieren will, denn auf keinen Fall kommen diese klobigen, neumodischen Shimano-Kurbeln an irgendein Rad von mir.  Ich hätte mir eine Campagnolo 11fach vorstellen können, aber die war mir zu teuer, eine 10-fach zu billig vom Design her. Gefühlsmässig tendierte ich sehr zu Campagnolo, auch wenn auf ein japanisches Rad vielleicht auch eine jap. Gruppe montiert werden sollte. Aber seit einigen Monaten, genauer gesagt seitdem ich regelmäßig und schnell mit meinem Moser Leader AX Evolution unterwegs bin (Campa 8-fach), gefallen mir Ergopower Hebel so viel besser.

Abgehakt.

Da ich nicht so viel Geld ausgeben wollte – denn erstens kostete der Rahmen bereits genug und zweitens fährt dann das schlechte Gewissen immer mit, ja , wenn man mit dem teuren Rad überhaupt noch fährt, und jeder Kratzer erzeugt eine Stimmung wie der Ausbruch einer Ebola Epidemie – schaute ich erst mal, was noch im Keller übrig geblieben war. Da lagen noch Modolo Morphos Hebel, und ich kann mir so überhaupt nicht vorstellen dass die funktionieren. Und dann lagen irgendwo noch Campagnolo 8-fach Ergopower Hebel rum, ca. von 1993, aber ob dies nun Record, Chorus, Athena oder Veloce Hebel sind, ich kann da beim besten Willen keinen Unterschied entdecken. Es wäre doch so schön, wenn Valentino Campagnolo dies einfach mal draufgeschrieben hätte. Ich hatte auch noch ein passendes 8-fach Schaltwerk (Chorus, angeblich, auch hier schwer zu sagen) und einen Satz 8-fach Naben, damit war die Grundausstattung gelegt. Während der Rahmen auf dem Weg von Japan nach Deutschland war, besorgte ich mir eine Veloce Kurbel und einen Veloce Umwerfer.

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Man beachte den Winkel der sich zwischen Sattelstrebe und Ausfallende ergab.

Ein Steuersatz war bereits eingebaut und für das Tretlager hatte ich mir einen passsende Chorus Vierkant bestellt, an diesem Teil sollte man nie sparen. Eine original Campagnolo Kette 8-fach braucht kein Mensch und bei den Bremsen stellte sich heraus, dass die Geometrie des Rahmens nach langen Schenkeln schrie, so dass keine Campagnolo Bremse nach 1985 dafür in Frage kam. Doch dazu später.

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Die Schraube zur Schutzblechbefestigung hinten sitzt extrem nahe am Umwerfer .

Nachdem das alles geklärt war, die Teile langsam zuhause eintrudelten und man nur hofft, dass das alles irgendwie funktioniert und zusammenpasst, war die nächste Frage, wie das Rad für seinen besonderen Einsatzzweck aufgebaut wird. Ich möchte das Panasonic gerne im Herbst und Winter einsetzen und ehrlich gesagt ist es mir egal, wenn der Rahmen Kratzer und Dreck abbekommt und langsam alt aussehen wird. Wichtig ist vielmehr, dass er im Winter auf langen Strecken gefahren werden kann. Und lang im Winter heißt nass und feucht und dunkel, denn das Risiko im trockenen loszufahren und in den Regen zu kommen oder das Haus nicht vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen ist einfach größer als im Sommer. Und wenn man lange fahren möchte, insbesondere mit im Prinzip unkomfortabler, aber wärmender Kleidung, ist es wichtig, dass das Rad selber bequem ist. Und wenn ein Rad das Risiko hat dreckig zu werden, dann ist es besser möglichst viele schwarze oder zumindest dunkele Teile zu verbauen, sonst sieht es eben schnell so aus wie es ist: dreckig.

Am liebsten hätte ich wieder einen Nitto Mod. 55 Lenker verbaut, ich mag die klassische Form, wie man sie an meinem Basso Fior di Loto schön sehen kann. Ich wollte aber auch einmal etwas neues probieren, und ich hatte bei Nitto (B130, B132 und B134) und bei Velo Orange einige spezielle Randonneur Lenker gesehen, die mir geeignet erschienen.

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Velo Orange Randonneur Lenker

Mir gefiel die Idee gut und logisch einen klassischen Rennlenker zu haben, der nach außen hin hochgebogen ist,  so dass die Position in der ich normalerweise fahre (an den Hoods) höher liegt und ich aufrechter sitzen kann, ohne einen extrem hohen Vorbau mit vielen Spacern zu haben. An den Lenker kam schwarzes BBB Speedribbon Lenkerband in schwarz, das nach meiner Meinung beste wickelbare Lenkerband, weil es sehr flexibel und dehnbar ist und man zudem durch die Lochung einen guten Anhalt für die Überlappung beim wickeln bekommt.

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Als Sattel hatte ich zunächst einen schwarzen Brooks Professional Team Sattel angebaut, der erschien mir ober zu klobig und zu gewollt. Und ein Ledersattel ist nicht ideal für die Nässe der norddeutschen Tiefebene, zu zahlreich sind die Geschichten von gerissenen Brooks Sätteln die nicht nett genug behandelt wurden. Deshalb habe ich mich dann letztendlich für den Brooks Cambium C17 entschieden, den ich über den letzten Winter an meinem Canyon gefahren bin. Der Cambium ist allerdings nicht superkomfortabel, vielleicht wäre es besser gewesen die carved Version zu kaufen, aber die gab es halt vor einem Jahr noch nicht. Hier ist auf jeden Fall noch etwas Potential an dem man arbeiten kann, um das Rad noch besser zu machen über die Jahre.

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Neben den Händen und dem Hintern, sind die Füße Kontaktpunkte 4 und 5 auf dem Rad. Ich wollte an dem Panasonic keine Systempedalen, da ich das Rad sowohl für den Weg zur Arbeit, als auch für längere Touren fahren möchte.  Natürlich gibt es Kompromisspedale wie z.B. die Shimano PD-M324, diese sind aber vor allem ein Kompromiss, der keinen zufriedenstellt. Auf der anderen Seite gibt es sehr hübsche, klassische Rennpedale; im Keller habe ich noch einen Originalverpackten Satz Kyokuto Pro Ace, aber hier finde ich es nachteilig, dass diese nur von einer Seite fahrbar sind. Haken finde ich nicht wirklich gut, mit spitzen Büroschuhen lassen sich diese gar nicht besteigen, Kurze Haken, etwa von MKS sind auch keine gute Lösung, alles bereits ausprobiert und für nicht gut befunden. Was wirklich gut ist sind MKS Sylvan Stream Pedale, denn diese sehen klassisch aus, sind von beiden Seiten fahrbar und bauen sehr schmal, so dass die eher nach „Rennrad“ und weniger nach „Stadtrad“ aussehen. Diese sind aber auch langweilig, fast alle meine Räder haben entweder Systempedalen (Shimano SPD oder SPD SL) oder eben MKS Sylvan Stream – gibt es dazu gar keine Alternative? Was mir noch am ehesten einfallen würde sind MKS BM-7.

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Jetzt hatte ich noch das Bremsenproblem zu lösen, und dafür musste ich erst einmal den Rahmen in die Hände bekommen um abschätzen zu können wie viel Platz zwischen Gabel und Reifen ist. Sehr viel, was einerseits gut ist, denn es erlaubt Schutzbleche zu montieren, aber andererseits auch schlecht, denn moderne Zweigelenkrennradbremsen mit kurzen Schenkeln einem Verstellbereich von ca. 41 bis 50 mm erreichen die Felge nicht mehr. Auch hier Glück im Unglück, in einer Kiste im Keller hatte ich noch ein Paar Tektro R539 Bremsen. Den häßlichen und verräterischen Tektro Schriftzug bekommt man gut mit einem Felgenradierer von Swissstop weg und schon sieht das ganze top aus. Dann habe ich noch die sehr hässlichen Ganzkörpergummi Bremsklötze durch Shimano Ultegra Einheiten ausgetauscht und das ganze sieht somit nicht nur gut aus, sondern funktionirt auch top. Die roten Bremszüge von KMC aus Japan laufen in normalen, schwarzen Shimano Hüllen. Was mich gleich zum Thema Farben und Eloxat bringt.

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Ösen für Gepäckträger am Rahmen, Tektro Bremsen ohne Tektro Logo und mit Ultegra Bremsschuhen, Panaracer Pasella Reifen … hinten.

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Tektro Bremse mit langem Schenkelmaß auch vorne. Sparsamer Einsatz von rotem Eloxat mit roten KMC Bremszügen.

Es gibt auf dem Markt eine ganze Reihe von farbig eloxierten Teilen, mit denen man sein Rad nachrüsten kann. Dabei sind auffällige Komponenten wie Pedale, Felgen, Naben, Lenker oder Vorbauten, aber auch kleinere, unauffällige Teile wie Schalträdchen, Abschlusskappen, Endkappen; Kettenblattschrauben und Speichennippel. Bei den größeren Teilen ist es so, dass die farblich meistens nicht zum Rahmen passen, es sei denn dieser ist schwarz oder weiß. Auf keinen Fall sollte man versuchen beispielsweise einen blauen Rahmen mit blau-eloxierten Felgen zu kombinieren. Zwei verschiedene Blaus sehen meisten schlechter aus als zwei komplementäre Farben. Zudem ist die Zweitverwendung solcher Teile deutlich eingeschränkt, silberne und schwarze Komponenten kann ich auch an anderen Rädern verwenden, aber blaue MKS Sylvan Stream Pedale – da wird es schon schwieriger.

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Aufgefallen? Blaue Hexagonal Nippel

Kleinere Teile hingegen, die nur punktuell eingesetzt werden und hier und dort einen Farbkleckser setzen sind dagegen sehr gut. Ich kaufe die überwiegend bei Radsport Erdmann ein, die eine ganz hervorragende Auswahl haben. Rote Bremszüge mit roten Abschlusskappen und roten Endkappen bieten wirklich nur ein ganz klein wenig rot, und auch wenn das rot der Eloxate nicht wirklich und richtig passt, so fällt dies wegen der Kleinheit nicht auf. Eine von fünf Kettenblattschrauben hat bei mir immer eine andere Farbe als die anderen vier – obwohl bei dem Panasonic müsste ich diese noch auswechseln. Und wenn man genau hinsieht, so entdeckt man auch die blauen Speichennippel.

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Shutter Precision Nabendynamo und Aby K Schutzblechbefestigung: stabil, aber umständlich

Bei den Laufräder habe ich vorne einen Shutter Precision SV-8  32L (nicht erschrecken, wenn jetzt theatralische Musik kommt – das kommt von der SV Website) verbaut, den ich wirklich sehr sehr gut finde. Klein und kompakt, einfach zu verbauen, symmetrische Flasche und genug Strom produzierend, dabei nicht so teuer – das ist meine erste Wahl, genau wie die von David. Genauso effektiv wie ein SON delux / 28 Dynamo – dabei aber wesentlich billiger. Bei den Felgen habe ich mich hinten und vorne für Rigida Chrina in silber entschieden. Ich wollte auf jeden Fall flache, geöste, Silberne Felgen haben und da ist die Auwahl doch sehr beschränkt: Neben der Rigida wären noch die H Plus Son TB-14 (zu teuer, zu breit) und die Mavic Open Pro / Open Sport in Frage gekommen, letztere wirken zu modern. Das ganze wurde eingespeicht mit DT Swiss Revolution Speichen 2.0/1.5 und blauen Hexagonalnippel. Wobei man die nicht hexagonal anziehen kann, da der Innendurchmesser der Öse nicht groß genug ist um den Schlüssel an den Nippel zu bringen. Mit 590 Gramm sind die Chrina Felgen recht schwer, aber eben auch stabil. Schwalbe HP Felgenband und Conti Schläuche verbaue ich fast immer, aber was kann anderes auf ein Panasonic Rad als Panasonic Panaracer Pasella Reifen? In 25 mm Breite übrigens, denn breitere Reifen sind für Touren und Stadt doch eher der Trend, aber 28mm breite Reifen passen wiederum nicht unter die Schutzbleche (vermute ich, muss ich allerdings noch überprüfen. Notfalls hätte ich ein Paar zum tauschen.

Das Hinterrad ist im Prinzip genauso auf eine 36L Campagnolo Nabe aufgespeicht, allerdings habe ich da durchgehend dickere Speichen, also DT Swiss Competition 2,0/1,8 verwendet.

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Aby K Schutzblech vorne

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Jetzt musste das Rad nur noch Wetter tauglich werden – also Schutzbleche mussten dran. Ich hatte bereits einmal Dia Compe Schutzbleche verbaut, oder genauer gesagt, ich hatte bereiots x-mal versucht die Schutzbleche an einem Rad zu verbauen, bis ich endlich eins gefunden hatte wo das ging. Das Problem bei den Blechen, die von der Qualität her sehr gut sind, ist, dass die Bleche im Querschnitt fast um 180 Grad und dabei noch sehr eng gebogen sind, so dass maximal, und wenn überhaupt ein 700C x 23 Reifen darunter verbaut werden kann. Und die Befestigung an den Rahmenösen ist nicht wirklich prickelnd. Ich hatte auch schon einmal die Curana C-Lite Schutzbleche verbaut, diese sehen aber viel zu modern aus und sind letztendlich aus einem hässlichen Plastik.

Bei Studio Brisant hatte ich die Aby K Schutzbleche gesehen und dann auf Verdacht bestellt. Diese sind nur leicht gewölbt (und haben keine gerundete Abtropfkante, leider) und haben eine sehr stabile Fixierung und Verstellung für die Montage an die Rahmenösen vorne und hinten. Der Einbau war überraschend unproblematisch, nach all meinen Schutzblecherfahrungen hatte ich mir dies weitaus schwieriger vorgestellt, aber es passte alles irgendwie zusammen; ein Loch musste ich bohren um die das hintere Schutzblech am Sitzrohr (und nicht an der Verbindungsstrebe hinter dem Tretlager, denn diese ist bei Panasonic flach) zu verschrauben. Diese Lösung finde ich bei Panasonic sehr elegant und effektiv. Ich hatte zwei interessante Artikel über Schmutzfänger gelesen, den einen auf dem Positivo Espresso Blog und einmal auf dem Blog von Jan Heine und das hat mich überzeugt auch einen zu montieren – bin gerade dabei. Vielleicht ist es dann möglich, über einen längeren Zeitraum auch bei Regenwetter mit trockenen Füßen im Herbst zu fahren – ich bin schon gespannt. Um die trockenen Füße sicherzustellen hatte ich mir zusätzlich Schuhe von Protective Seattle gekauft. Diese haben eine Stahleinlage, so dass die Sohle nicht so starkt flext und man noch gut Kraft auch auf ein Platformpedal bekommen kann.

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An den hinteren Ausfallenden gibt es zwei Paar Ösen, einmal für die Schutzbleche und ein zweites Paar für einen Gepäckträger. Für diesen Zweck sind auch oberhalb an den Sattelstreben Ösen angelötet.Ich habe hier Schrauben zur Aufnahme eines Pletscher Quick Rack angebracht, dies hat den Vorteil, dass man den Gepäckträger ohne Werkzeug und schnell an- und abbauen kann. Nicht dass ich so etwas benutzen würde, dies ist eher eine Investition in die Zukunft.

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So was wurde noch mit diesem Rad gemacht? Ach ja, hinten am Sattel baumelt ein O-Mamori, ein japanischer Glücksbringern vom Toyokawa Schrein in Tokyo und damit auch wirklich gar nichts schief gehen kann habe ich vorne am Steuerrohr (über dem hässlichen neuen Panasonic Logo) einen glücksbringenden Aufkleber von dem Kanda Myoin Schrein, insbesondere für Verkehrssicherheit platziert. Risikostreuung, denn man weiß ja nie oder eben leider zu spät, welche Religion nun recht hat mit dem Leben nach dem Tod und so.

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Der Flaschenhalter, hier ohnehin noch nicht zu sehen ist noch nicht optimal und das gleiche gilt auch für die Klingel. Ciclo HM4.4A Tacho habe ich an allen meinen Rädern vorbereitet und kann ich swappen von einem Rad zum anderen.

Ganz am Ende noch das Thema Licht. David von Positivo Espresso hatte sich nicht nur hervorragend auf dem Blog damit auseinandergesetzt, sondern mir ja auch zu einem günstigen Preis die Shutter Precision Dynamos besorgt. Hinten wollte ich kein Licht mit dem Dynamo vorne verbinden, einfach nur, weil ich die offene Verkabelung am Rahmen nicht wirklich schön finde und eine Führung durch den Rahmen geht nicht. Also einfaches rotes Anstecklicht mit Akku und USB Anschluss an die Sattelstütze gespannt. Vorne habe ich lange überlegt. Stilvoll wäre eine Edellux gewesen, keine Frage, aber auch irgendwie langweilig. Gereizt hat mich die AXA Luxx 70 Steady – nicht weil ich die vom Design her so schick finde – Gott bewahre, das Ding ist scheußlich. Aber es hat einen USB Port, d.h. man kann während des Fahrens elektronische Geräte über den USB Port aufladen. DAs funktioniert aber nur ausschließlich, also entweder Licht an, oder USB laden. nicht, dass ich das brauchen würde, denn ich habe noch nicht einmal einen Garmin (im Gegensatz zu fast allen regelmässigen Rennradfahrern mit denen ich in Bremen unterwegs bin). Und so bin ich mit dieser Lösung auch nicht wirklich zufrieden. Technisch funktioniert da Licht gut und leuchtet den Fahrweg gut aus. Und doch gibt es wieder ein völlig unvorhergesehnes Problem: Ist das Licht aus läuft es prima, aber wenn das Licht angeschaltet wird gibt es elektro-magnetische Störungen die den Tacho beeinflussen, der zeigt dann konstant die maximal Geschwindigkeit von 199.9 km/h an.  Ich habe einmal an den Hersteller AXA geschrieben, vielleicht haben die eine gute Idee was man da machen kann.

Was ist nun das Fazit dieses Rad? Hat es sich gelohnt der ganze Aufwand. Nun es sieht gut aus und es fährt sich gut aber nicht wirklich schnell. Es ist ein wenig wie ein Schlachtschiff, es liegt sehr ruhig in der Spur aber man braucht auch eine Menge Kraft, um es zu beschleunigen. Das liegt wohl vor allem an dem Gesamtgewicht, insgesamt bringt das Panasonic nun 12,6 kg auf die Strasse. Das muss jetzt erst einmal durch den Winter gefahren und getestet werden und dann gibt es ein wirkliches Fazit.

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Panasonic Tourer. Preview.

Beschreibung folgt irgendwann einmal. Vorweg ein paar Fotos.

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Basso Fior di Loto. Karbonisierter Stahl.

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Von Frühjahr bis jetzt beschäftigte mich der Aufbau eines Fuchsienroten Basso Fior di Loto. Insbesondere der Radhändler meines Vertrauens stellte meine Geduld auf die Probe – 10 Wochen und dazu noch die schönsten im Sommer, musste ich warten bis das eingeklebte Vierkantinnenlager endlich draußen war . Jetzt ist es erst einmal fertig. Wenn so ein Rad je fertig werden sollte.

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Dieses Basso ist mein zweites. Das erste ist ein blaues, nicht identifizerbares Modell mit den gleichen Decals aus den Neunzigern, dass ich zu einem Fixie umgebaut habe. Das blaue Basso gefällt mir unheimlich gut, es ist unheimlich agil und will beschleunigt werden. Das Basso Fior di Loto hatte ich mir von „dem Basso“ Anfang des Jahres im Forum besorgte.  Meistens mag man ja Räder aus ganz komplizierten, aber letztendlich simplen Gründen. An dem Basso gefällt mir der Name (= Lotusblüte) und die in die Sattelstreben integrierte Sattelklemmschraube ganz besonders. Die Rahmennummer ist von 1990 (passt zum Katalogphoto, bis auf die verchromte Kettenstrebe), und Mitte Januar kam das Ding bei mir an. Dann wurde mir erst einmal bewusst, was ich mir da eigentlich geholt hatte, denn die Farbe des Rahmens ist zwar schön, aber auch sehr speziell und sehr schlecht mit anderen Farben, abgesehen von weiß und schwarz, kombinierbar. Und außerdem wusste ich nicht, ob es sich jetzt wirklich lohnt viel Geld in dieses Rad zu stecken, denn in der Garage stehen ja durchaus ein paar gleichwertige Alternativen (Moser, Canyon). Und dann war da noch der Plan mit dem Panasonic (kommt später) …..

Also machte ich erst einmal eine Probefahrt. Die überzeugte mich einigermassen, machte mich euphorisch und brachte mich auf die Idee das Rad mit einer 11-fach Campagnolo Gruppe auszurüsten. Also schaute ich mal bei den Versendern nach was so etwas kosten würde. Super Record? Record? Ne, zu teuer? Chorus? Auch zu teuer? Athena? Vielleicht. Centaur, Veloce? Sieht zu uncool aus. Irgendwie alles nicht so wie ich dachte oder zu teuer. Also 10-fach – das reicht für den Alltagsgebrauch in Bremen durchaus. Aber auf jeden Fall viel Campagnolo Carbon aus der Jahrtausendwende. Ob ich aufgrund dieser Idee irgendwie Geld im Vergleich zu einer 11-fach Grupp gespart habe wage ich aber im Nachhinein zu bezweifeln. Ich wusste es würde teuer werden und der Gedanke gefiel mir nicht.

Schaltung
Ich bestellte mir ein paar Centaur Ergohebel bei einem großen Versender in Koblenz über ebay. Irgendwie bekam ich dann eine Rechnung über Record Ergos, die ich reklamierte. Dann kam doch das Päckchen und siehe da, was als Centaur verkauft wurde, waren dann tatsächlich Record Ultra Ergos. Ich habe dann auf eine Reklamation verzichtet. Ich vermute einmal, die machen das absichtlich. Jedenfalls freute ich mich in dem Moment, auf der anderen Seite stieg jetzt mein Anspruch auf RECORD Höhe und das machte da Ganze noch teurer. Jetzt musste es natürlich ein Campa Record Titanium Schaltwerk sein mit Carbonkäfig. Umwerfer finde ich ja technisch doof, und daher bin ich da bereit Kompromisse zu machen. Ich möchte mal behaupten, dass man an Campa 10fach Ergos auch einen Shimano Golden Arrow Umwerfer dranbauen kann und das funktioniert dann auch irgendwie. Also reichte da auch mal Chorus.

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Antrieb
Auf alle Fälle ein Vierkant Innenlager, aussenliegende Lagerschalen finde ich für Stahlrahmen moralisch unpassend. Ja, wir haben alle unsere Spleens. Zum Glück war noch ein Shimano Dura Ace Lager im Rahmen eingebaut (dachte ich, also dass es mein Glück wäre). Am liebsten hätte ich die Record Carbon Kurbel mit Struktur gehabt aber die gibt es fast nicht zu kaufen, und wenn dann nur zu Preisen – dafür hätte ich locker noch einmal den Rahmen bekommen. Na ja, vielleicht werden Rahmen auch überschätzt, Hauptsache man kann Carbonstruktur sehen. Also dann doch die klassisch marmorierte Carbon Kurbel von Campa. Als sie dann endlich da ist, stelle ich fest, dass die Kettenblattkombination mit 48/39 etwas abenteuerlich ist. Zum Glück habe ich noch irgendwo ein 52Z Campa 10-fach Blatt zum Tausch. Übrigens, das ist zwar eine Fünf-Arm Kurbel, der fünfte Arm ist aber der Pedalarm, deshalb ist diese eine Kettenblattschraube auch etwas ungewöhnlich. Ich möchte gar nicht daran denken was es kosten könnte, wenn man die einmal verliert. Der Pin am Kettenblatt der ein runterrutschen in den Zwischenraum zwischen äußerem Kettenblatt und Kurbelarm verhindern sol ist da natürlich auch an der falschen Stelle, da er bei „normalen Kurbeln zwischen den Kettenblattschrauben und nicht über den Schrauben liegt.

Campagnolo Kurbeln haben eine ISO Vierkantaufnahme (weit)  – Shimano Dura Ace Innenlager einen JIS Vierkant (eng). Daher rutscht die Kurbel sehr weit nach Innen. Oft ist dann das Problem, dass man die mit den Kurbelschrauben nicht mehr richtig fixiert bekommt und sich die Kurbel bei Benutzung losdreht. Umgekehrt JIS Kurbeln auf ISO Innenlager) geht irgendwie, aber umgekehrt ist es tödlich. Zumal die Kurbel nun so weit nach innen gewandert war, dass der Umwerfer gar nicht richtig über dem innenliegenden Kettenblatt positioniert werden konnte. Also – Innenlager raus. Geht nicht. Radhändler braucht 10 Wochen da die rechte Schale eingeklebt ist. Chorus Innenlager mit 102mm Achse rein. Perfekt.

Das Ganze wird dann mit einer, und zwar der schönsten  Wippermann Connex Kette mit dem Hinterrad verbunden auf der Basis einer 11-25 Kassette.

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Bremsen
Bei aller Liebe zu Campa, ich mag deren Skeleton Bremsen nicht. Ob da wirklich eine gute Idee ist vorne Dual Pivot und hinten Single Pivot Bremsen zu verbauen – das wage ich bei der Gelegenheit auch mal zu bezweifeln. Die Bremswirkung der Campa Bremsen ist aber, vor allem die Dosierbarkeit  besser als bei den neueren Shimano Modellen, aber ich mag lieber ganze Teile die auch einfacher zu reinigen sind, als diese gerupften Dinger in denen sich der Bremsdreck festsetzt. Die einzigen Bremsen die nicht Skeleton sind, sind die Veloce und die Centaur Versionen, wobei ich mal behaupten möchte dass die auch im wesentlichen gleich sind. Die Veloce verbaue ich unheimlich gerne, die sind günstig, die besten Bremsen die ich kenne aber haben diesen uncoolen Veloce Schriftzug. Nun gibt es aber ein cooles Radiergummi mit dem man diesen uncoolen Schriftzug cool und locker wegradieren kann und voila: alles perfekt und cool. Es gabe eine Zeit bei Campagnolo, da waren die Gruppennamen auf den Teilen notiert (Record, Chorus, Daytona, Athena, Veloce, Mirage…) bis auf die Chorus Gruppe, die hatte keinen Namen neben dem Campagnolo Logo. So kann man also Veloce Bremsen recht gut zu coolen Chorus Bremsen pimpen, zumindest ideell.

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Laufräder
Wieder einmal einen Traum erfüllt: NOS grau eloxierte Campagnolo Omega V Hochprofilfelgen (also, was man damals unter Hochprofil verstand). Sehen wahnsinnig gut aus und sind, ähnlich wie die Mavic SSC Roubaix Felgen, der Stoff aus denen Wunder geschnitzt werden. Vorne hatte ich dafür noch eine Campa Record Nabe, das ganze dann mit DT Swiss Revolution 2.0/1.5 Speichen verbaut. Hinten wird es schwierig, es gibt auf dem Markt nur eine sehr begrenzte Auswahl an 36 Loch Naben mit 10fach Campa Freilaufrotor. Wobei mir die Campagnolo Record da gar nicht gefällt und auch nur für 32 Speichen erhältlich ist. Nur Hope bietet da Hoffnung. Gun Smoke passt farblich einigermassen, die Nabe ist schön laut. Auch hinten dreifach gekreuzt aber mit dickeren DT Swiss Competition 2.0/1.8 mm Speichen und Unterlegscheibchen an der Nabe. Ich wollte nicht schon wieder die langweiligen Continental Grand Prix 400 Reifen verbauen. Diese sind zwar sehr langlebig und pannensicher, ich empfinde die aber auch als sehr klobig(siehe anderer Post). Vom Design her schön finde ich die Veloflex Reifen, diese sind aber eine Qual im aufziehen und überhaupt nicht pannensicher. Also Mavix SSC Yksion Pro in 700C x 23 – sehr schön filligran. Meine erste Ausfahrt führte dann nach ca. 200 Metern auf der SChotterpiste direkt zu einem ersten Platten – seitdem fährt die Angst mit. Und bald sind dann auch wieder Contis drauf. Oder schwarze Panasonic Pasellas.

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Cockpit und Sattel
Den Stronglight Delta Nadellager Steuersatz hatte ich entfernen lassen und stattdessen einen Campagnolo Record Steuersatz verbaut. Das wäre natürlich nicht nötig gewesen, aber da ich jetzt doch irgendwie mit Gruppen oder zumindest Herstellerreinheit infiziert war, begann ich nun irrationale Entscheidungen zu treffen. Aus dem Steuersatz ragt ein Cinelli Vorbau mit einer schwarzen Plastikkappe vorne und über der Feststellschraube  für den Gabelschaft. Das ist sozusagen mein Beitrag an den Look der Neunziger. DEr Vorbau hat ein 26 mm Klemmung und da passt so gerade ein klassischer Nitto Mod. 55 Lenker rein.

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Der Mod. 55 Lenker stammt im Original aus dem Jahr 1988 und wurde zum 55jährigen Bestehen des Unternehmens aufgelegt. Er ist klassischen geschwungen und hat mit einem Reach von 94 und einem „Dorop“ von 137 mm (siehe Bild) nicht gerade kompakte, aber ausgewogene Maße. Die Logos links und rechts der Mitte sind Cinelli und ITM/3ttt Logos nachempfunden. OK, sagen wir mal die sind geklaut. Im Prinzip ist der Mod. 55 eine gepimpte Version des Standardlenkers B105AA mit einer 25,4mm Klemmung – deshalb passt auch der 26 mmVorbau nicht wirklich – die müssen langfristig noch „Shims“ runter. Ich hatte mir einmal füng Mod. 55 in Japan besorgt und nun wurde auch der letzte verbaut. Das schwarze Lenkerband ist das BBB Speed Ribbon, meiner Ansicht nach ein sehr einfach zu wickelndes (da sehr elastisch) und lang haltendes Lenkerband. Im Gegensatz zu Fizik Microtex ist die Farbauswahl leider sehr beschränkt, aber sonst gibt es keinen Grund Microtex zu verwenden. Auch die Stopfen von BBB passen in die Lenkerenden – bei Mikrotex ist das nicht unbedingt der Fall.

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Ja, die Ergos sind absichtlich so hoch angesetzt, damit ich bequem auf dem Oberlenker fahren kann.

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Kabelhüllen und Züge sind nichts besonderes (Shimano), alles in schwatz auch die Züge schwarz mit Teflonbeschichtung. Viel sieht man von denen ja eh nicht, da der hintere Bremszug durch das Oberrohr geleitet wird. Am hinteren Ende kommt eine 27,2 mm (SLX Geröhr) Campagnolo Record Sattelstütze aus dem Rahmen heraus. Ich hatte die schon in 32.4 mm Durchmesser,  das ist ein echter Ladenhüter und obwohl die Produktion schon vor Jahren eingestellt wurde gibt es die noch hier und dort zu kaufen. Die 27,2 mm Version gar nicht. Und darauf sitze ein bequemer, schwarzer Selle Italia Flite Sattel mit einer Aussparung. Ganz wichtig ist der お守り *Omamori„, ein Glücksbringer aus Japan der in diesem Fall von der Gefahr fernhält. Man weiß ja nie, bzw. erst zu spät, wer in Fragen der Religon dann letztendlich recht hat.

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Was gibt es noch von dem Rad zu berichten? Oder zu zeigen? Im Detail:
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Und im Großen und Ganzen:

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Fazit: Erste richtige Ausfahrt mit Therafit am Sonntag nach Bruchhausen-Vilsen lief gut. Zweite Ausfahrt mit vielen Hyperchillern am Montag lief noch besser. Schönes Rad. Jetzt hier und da noch ein wenig optimieren, dann passt das alles und kann oft gefahren werden – schade dass es mittlerweile Herbst geworden ist. Die Schaltung arbeitet übrigens super – freue mich richtig meine ganze Flotte auf Campa umzubauen.

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Klassisch unterwegs: Basso Fior di Loto Campagnolo Record

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Nach einer etwas längeren Reparaturzeit (den kompletten Sommer in Bremen) wegen eines eingeklebten Innenlagers bei dem Radhändler meines Vertrauens stand heute die erste Probefahrt mit dem Basso an.

Wenn ich Zeit habe setze ich morgen einmal ein paar mehr Fotos von dem Aufbau rein. Ich hatte mir den Rahmen vor ein paar Monaten über das Rennradforum organisert und wollte ihn gerne als mein Standard Rennrad für Bremen aufbauen. Ich mag die Basso Rahmen, mein blaues Basso Fixie ist irrsinnig agil und ich mag das Design der Rahmen mit diesen ulkigen Abdeckkappen für die innenverlegten Bremszüge im Oberrohr und der halb-integrierten Sattelstützenklemme. Meine Idee war CCC, also erstens Campagnolo, zweitens Carbon und drittens cehnfach. Das war teuer und brauchte etwas Zeit bis alles zusammengekauft war; vieles ist aus der Record Gruppe, aber auch von Chorus und die Bremsen sind sogar „nur“ moderne Veloce. Ich schätze aber gerade die sehr, die SKeleton Bremsen von Campagolo hingegen gefallen mir vom Design überhaupt nicht. Sehrschön fidne ich die Campagnolo Omega V Hochprofilfelgen, die passen auch farblich mit dem dunklen Eloxat gut zu dem Rahmen, der neben schwarz keine andere Farbe duldet.

Nachdem also sicher war, dass Werder in Augsburg heute verlieren würde, schwang ich mich auf das Rad und fuhr auf der westlichen Seite der Weser runter Richtung Riede. Wie neue Räder , nun einmal sind, sie fahren gut, meint man. Das hier ist vielleicht nicht ganz so schnell wie mein Canyon aber immer noch schnell genug. Oder vielleicht war ich heute auch zu lahm. Die Sitzposition empfand ich mit zunehmender Fahrt als immer unbequemer bis ich merkte, dass sich der Lenker langsam nach vorne drehte, weil ich ihn nicht fest im Vorbau fixiert hatte. Das Phänomen kenne ich schon, ähnliches ist mir bereits einmal auf dem Velothon passiert.

In Theddinghausen war Dorffest und ich musste durch die Menschenmassen wie ein Lachs gegen die Strömung  schwimmen. Schlimmer war allerdings der Geruch nach Pizza, Pommes und gegrillten Champignons, der mir zum Verweilen riet. Danach kam ich nach Werder und überquerte die Weser kurz vor Achim.

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Ich hatte wenig verlangen durch Achim und über die viel befahrene Straße zurück nach Bremen in den Süden zu fahren, zumal ich auch nur bessere Positionslichter montiert hatte. Also machte ich mich auf nach Oyten und Sagehorn, um dann am Wümmedeich nach Borgfeld zu fahren. Mittlerweile war es auch schon ziemlich dunkel und ich kam nun auf dieses blöde Stück rote Schotterpiste entlang der Bahnstrecke auf dass ich jedesmal komme, wenn ich alleine fahre und nie wenn ich mit einer Gruppe unterwegs bin. Nach 200 Metern hatte der Mavic Reifen einen Platten. Soweit zu der Haltbarkeit von diesen wirklich gut aussehenden Reifen. Ich hatte dann die Gelegenheit den letzten von meinen 25 Conti Schläuchen zu montieren, die ich im „Big Pack“ ziemlich genau vor einem Jahr gekauft hatte.

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Jetzt war es richtig dunkel und ich war froh als ich runter vom Deich und wieder in der Stadt war. Was mir dann zuhause die Möglichkeit gab das Stoppelkamp 83 Meter Tor zu sehen.

Das Basso fuhr sich gut, fast kein Unterschied zum Canyon. Hier und da muss noch ein wenig geschraubt werden. Vor allem am Vorbau.

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Sold: Cannondale Bad Boy Ultra MTB Modell 2005 Size L

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Zum Beginn der Cross Saison zu verkaufen; eine schnelle Alternative für Straße und Gelände

Diesen „Bad Boy“ habe ich 2005 gekauft für damals etwa 1.600€ und bin damit mehr oder wenig wenig in den folgenden zehn Jahren gefahren. Crossen ist nicht mein Ding, auch im Winter fahre ich lieber Rennrad, deshalb stand der Junge die letzten vier Jahre nur im Trockenen.

Die Größe ist „L“, die Rahmenhöhe etwa 50 cm, damit passt der Rahmen Fahrern die etwa 1,75 bis 1,90 groß sind.

Das Cannondale ist in einem sehr guten Zustand, es gibt keine Beulen oder Stauchungen und auch die Anzahl von Kratzern hält sich in Grenzen. Bremsen und Schaltung sind perfekt eingestellt, Verschleißteile wurden gewechselt und halten noch viele Kilometer.

Ausgewechselt wurden Kette, Reifen, Lenkergriffe, und die Scheibenbremsbeläge vor einem Jahr. Dabei wurde die hydraulische Bremsanlage entlüftet und mit neuer Flüssigkeit gefüllt, so dass nun wieder gut dosiert gebremst werden kann.

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Bremsen
Hayes hydraulische Scheibenbremsen hinten und vorne
Originalausstattung

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Schaltung
Sram X7 Rapid Fire Schalthebel
3 x 9 Gang mit Sram X-7 Schaltwerk hinten und Deore 3-fach Umwerfer vorne
FSA V Drive Kurbel und Kettenblätter

Laufräder
Felgen Mavic CXP22 geöst mit Cannondale Naben
Schwalbe CX Pro Reifen, wenig gefahren

Rahmen und Gabel
Aluminium, Matt-schwarz lackiert mit Aufnahmen für Scheibenbremsen.
Gabel passend für 26er und 700C Laufräder
Vorne mit „Federung“
Hardtail

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Anbauteile
Cannondale Octopus Pedale
Flaschenhalter
Carbon Lenkerhörnchen
Sattel Cannondale Rennrad

Bis auf die Anbau- und Verschleißteile ist das Bad Boy in der Originalausstattung von 2005. Es gibt zwei Dinge die ein Käufer wissen sollte:

Die Federung der Vorderradgabel funktioniert eigentlich nicht. Das ist nicht schlimm, da man diese mittels Lockout am Gabelschaft oben einfach ein- und ausschalten kann. Ich bin das Rad größtenteils ohne Federung gefahren. Sollte aber jemand Interesse an einem gefederten Vorderrad haben, dann müssten vermutlich die Feder und Dämpfungselemente vom Fachhändler ausgetauscht werden.

Der Sattel kann zwar benutzt werden, hat aber ein paar Risse und ein Austausch ist empfehlenswert. Da der Sattel ohnehin zum Hintern passen muss lass ich diesen erst einmal dran.

Der große Vorteil des Bad Boy Ultras sind die schmalen 700C Felgen, auf die auch die schmalen Schwalbe Pro CX 32 Reifen passen. So hat man einen schnellen Laufradsatz für die Stadt, mit dem man aber auch gut im Gelände unterwegs sein kann.

Bei Bedarf habe ich noch einen weiteren 700C Laufradsatz mit Scheibenbremsen zum Tausch der mit Rennradreifen 700C x 23 ausgestattet ist.

Das Bad Ultra ist ein sehr schickes Rad mit einer sehr coolen Lackierung auf der die Cannondale Aufkleber fast nicht zu sehen sind. Durch die sinnige Ausstattung ist das Rad eine gute Alternative für diejenigen, die schnell auf Asphalt und im Gelände unterwegs sein wollen.

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Ich würde mich freuen, wenn das Rad wieder mehr genutzt würde. Bitte einfach melden.
Ich habe den bösen Jungen auch mal bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt für 650€ VHB.

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Panasonic P-Speed

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Ferdinand und ich hatten uns zusammengetan und über meinen Freund Hiroshi in Tokyo zwei Panasonic Rahmen besorgt. Es folgte ein langwieriges Zolldrama und seit heute der Aufbau.

Ferdinand bestellte den klassischen Rennrahmen aus Stahl FRC07 mit der Original Panasonic Team Lackierung, ich entschied mich für den schwereren FRC37, ebenfalls in der Team Lackierung, der über Ösen zur Montage von Schutzblechen und Gepackträger verfügt. Noch ein reines Rennrad aus Stahl brauche ich nicht, aber kein einziges meiner Räder hat fest montierte Schutzbleche und das scheint mir nach fast fünf Jahren im Norden Deutschlands keine gute Idee zu sein.

Mir schwebt etwas vor mit dem ich in der Nacht durch den Regen schwebe. Ich bin immer wieder beeindruckt von den Berichten David’s über seine Teilnahme an Audax Veranstaltungen, wie z.B. der SR600 Nihon Alps; nicht dass ich irgendein Verlangen danach fühlen würde 600km an einem Stück zu fahren – und schon gar nicht in den japanischen Alpen, alleine, im Regen, in der Nacht und dann auch noch kurz nach der Ankunft eines Taifuns und in einem Gebiet in dem Straßen wegen Erdrutschgefahr gesperrt werden. Interessant ist aber wie David seine Räder optimiert, damit er lange Strecke relativ komfortabel zurücklegen kann. 

Das Panasonic wird daher nicht nur Schutzbleche haben, sondern auch einen Nabendynamo und eine Frontlampe. Dazu kommt ein hoffentlich komfortabler Randonneur Lenker von Velo Orange der aussieht, als hätte man einen Fuß auf den Rahmen gestellt und dann mit Gewalt den Lenker hochgezogen.

Eine Frage die mich länger beschäftigt hat als sie sollte war: Shimano Dura Ace oder Campagnolo? Und wenn dann was, 8, 9 oder 10 Gänge? Letztendlich habe ich mich für Campagnolo 8 Gang entschieden – ich mag die Ergopower Hebel einfach gerne, hatte noch ein paar Teile im Keller die ich bei dieser Gelegenheit endlich verbauen konnte und 8 Gänge langen ja auch für die Hauptanwendungen in Bremen.

Natürlich hätte das auch alles teurer und besser und schöner und stilechter aufgebaut werden können, aber das soll ein Rad für den Alltag werden, es wird durch Regen und Dreck gefahren und da hemmen teure Anbauteile nur den Benutzer. Für die Vitrine habe ich schon ein Nagasawa Keirin Bahnrad.

Es ist schwer einen Rahmen im Raum stehen zu haben und nichts daran tun zu können, weil noch nicht alle Teile dafür da sind. Also habe ich heute schon einmal angefangen und alles was da ist verbaut, einiges nur provisorisch.

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Nitto 65 Sattelstütze 27,2mm mit Brooks Professional Sattel, Bleibt erst einmal so. Wunderschön integrierte Sattelklemmschraube im Rahmen. DAS Panasonic Merkmal

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Das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder einen komplett neuen Rahmen zu besitzen. Ich kann gar nicht erwarten dort die ersten Schrammen reinzufahren …. Der Laufradsatz ist provisorisch verbaut, H plus Son TB14 sollen es aber dennoch werden – dann allerdings in Silber poliert.

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Ösen für den Gepäckträger. Und ganz unten eine Schraube zur Befestigung von Schutzblechen. Die Querstrebe hinter dem Tretlager ist zu dünn um eine Schraube aufzunehmen. Langschenklige Bremsen – ein leidiges Thema, da fehlen mir noch die guten Ideen. gibt es irgendetwas richtig schönes?

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Alles nur provisorisch,Bis auf die Wahnsinnslackierung. Die Bremszüge sind  übrigens wirklich rot. So ein paar mehr rote Flecken machen sich auf dem Rahmen gut. Sonst wird es aber überwiegend schwarz und Chrom sein, das die Akzente setzen wird.

Ergebnis für heute erst einmal:

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Jetzt ist erst einmal Pause, bis die bestellten Teile da sind.

 

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Canyon Sub Seven

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Zuerst den Artikel „Bike weight and the myth of ‘fast’ bikes“ lesen, dann in völliger Ignoranz des geschriebenen weiter an seinem Rennrad bauen, bis es leicht und aerodynamisch genug für die Teilnahme am City Triathlon Bremen am Sonntag ist. Zweiter Flaschenhalter?`Weg damit. Bequemer Sattel? Für 20 km? Weg damit und Carbon Schale drauf. Stabiler Laufradsatz H plus Son Archetype mit 25 mm Conto Schluffen? Wofür, die Topollino Räder mit Schlauchreifen mit 12 Bar müssen reichen. Keo II Carbon Pedalen? Eh Schrott. Um in der Transition Zone schnell vorwärts zu kommen ist es besser Schuhe mit SPD Cleats zu haben, also kamen die Deore XT Pedale dran. Sind etwas schwerer, aber die Schuhe bedeutend schneller und das einklicken beidseitig möglich.

Ergebnis: Könnte schneller sein. Aber eigentlich ist erst einmal eine gehörige Portion Misstrauen da, ob ich mich mit dem Rad nicht auf die Fresse legen werde und wie teuer mich das zu stehen kommt. Die Bremsleistung auf den Carbonflanken ist bereits im Trockenen unterirdisch und am Sonntag soll es nass werden.

Demnächst mehr.

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