Tagesarchiv: 10. Juli 2012

Photografierte Momente im Leben von Sportlern

Skysurfer5 brachte mich auf die großartige Idee am Sportfotowettbewerb der Zürich Versicherung teilzunehmen.

Zuerst war ich etwas skeptisch. Ich meine die Zurich Versicherung macht einen Wettbewerb, das ist ja fast wie Magnum oder Reuters. Wie soll ich gegen die ikonischen Sportmomente eine großen Versicherungskonzerns bestehen? Hier werden sicherlich Fotos eingereicht wie diese:

Björn Borg in Wimbledon

„Aus! aus! aus! – Deutschland ist Weltmeister“, Bern 1954

Innerdeutsche Spiele, Berlin 1962

Schadensfall #561B-67-ct954, Firmeninternes Foto der Zürich, 2012

Dann sah ich mir die Seite jedoch an: BITTE HIER KLICKEN – NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN ! Ich wußte sofort, dass ich eine kleine, aber reale Chance hatte als ich die Beiträge sah, auch wenn Skysurfer5 sich bereits mit einem phänomenalem Shot beteiligt hatte. Ich meine, nichts für ungut aber andere Beiträge sind etwa dieser Art.

Warum man den Weltrekordhalter unbedingt mit einem angebissenen Powerbar im Mund verfolgen muss wird leider nicht ausreichend erklärt.

Auch haben heute im Vergleich zu Björn Borg sowohl bei Sportkleidung als auch beim Jubelposing erhebliche Rückschritte verzeichnet werden müssen.

Ich dachte mir also ein Pseudonym aus, dass mich auf keine Fall verrät und sende mein Foto mit dem Titel:

ICH AM LIMIT, DIE ANDEREN NICHT !

gestern Abend ein. Wenn es tatsächlich durchkommen sollte, so sollte man sich ernsthaft Gedanken über das Risikomanagement eines großen internationalen Versicherungskonzerns machen. Ich rechnete mit einem freundlichen Ablehnungsbescheid innerhalb von fünf Wochen, denn so funktionieren Versicherungen ja nun einmal. Oder mit einer Bitte nach weiteren Informationen, Meldebescheinigung, polizeiliches Führungszeugnis, Angabe der letzten drei gekauften Biersorten, eben das was Versicherungen so brauchen. Tatsächlich kam heute morgen die Nachricht, dass das Foto nun gewählt werden kann:

 Von dieser Wahl bitte ich inständig Gebrauch zu machen. Leider bin ich gerade erst auf Platz 93 und selbst dass liegt nur an der Tatsache, dass ich meine eigen Stimme abgegeben habe. Die Zurich hat sich bemüht, dies möglichst kompliziert zu machen, es geht aber irgendwie. Bitte hier klicken und wählen.

Sollte ich irgendetwas gewinnen, werde ich die Erlöse 100% zu noblen Zwecken zur Verfügung stellen. Nein, damit meine ich kein neues Rad für mich.

Gebt mir bitte wieder was ich damals gab.

3 Kommentare

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Ah … BIKER .. ich bin ein Idiot!

Könnte mir aber auch passieren.

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RADA DADA RADA DADA

Guter Post über Marcel Duchamps Ready Mates aus 18 Miles per Hour:

DADACYCLE

When it comes to the merging of art and bicycles, it’s hard to top Monseur Duchamp’s “Bicycle Wheel.”

Not only was it the first of his “Readymades” but it’s said to be the first kinetic sculpture.

Yeah, it’s just a bike fork and front wheel mounted upside-down on a wooden stool. But I love it.

And so did he. One day in 1913 he mounted the wheel on the stool and would occasionally sit there and spin it, staring at it for a little amusement and mental break.

“I enjoyed looking at it,” he said. “Just as I enjoy looking at the flames dancing in the fireplace.”

Any one of us should understand. Who among us hasn’t gone to the garage (or wherever we fiddle with our bikes) to do some maintenance and, after everything’s put back together, given the wheel a nice spin just to watch it? Feels like all is right when that thing spins smoothly, around and around.

So I got this miniature model and put it on the mantel. Because one can never get too much of that simple, primal, wheel-spinning-around joy.

– Brian

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FGGT Pics heute plus eins.

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via Fixed Gear Girl Taiwan.

Plus one:

via Chicks and bikes.

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Nur in China.

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Nach zwei Jahren in China bin ich 1996 dort abgehauen, meinen Beitrag zum Aufbau des Landes hatte ich abgeleistet. Seitdem war ich noch ein paar Mal da, zuletzt 2008 in Shenzhen. Wie schön, dass sich in der Zwischenzeit nichts geändert hat. Schon damals in Xiaolangdi (Provinz Henan) hatte ich beim Fernseherkauf die Auswahl zwischen echten japanischen Markengeräten von TONY (fast im Original Logo) oder International Panasonic. Meine Frau hatte Parfüm von „Oil of Olaf“  und es gab Taschentücher von Tembo.

Ich geb‘ dem Land noch maximal drei Jahre, dann ist es da vorbei und wir müssen alle wieder bei Campagnolo in Vicenza kaufen.

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Noch mal: Pinot – Madiot

Nachdem die Tour seit heute eher langweilig zu werden verspricht, es sei denn eine Prophezeiung die Jens Voigt einmal über das Astana Team gemacht hat trifft in den nächsten tagen für das Team Sky ein:


Es steht aber leider zu befürchten dass das Team Sky selbst auf Bären eine Antwort hat. Dafür war es gestern großartig, das Duo von Pinot und Madiot, so etwas hatte ich nicht mehr gesehen seit Cindy und Bert.

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Bald ist auch endlich einmal Ruhetag bei der Tour, genau morgen. Dann gibt es die Gelegenheit für marodierende Profis Getränkelaster zu plündern wie in den guten alten Tagen der Tour (schwarz weiß).

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