Archiv der Kategorie: Bremen

Bremen, Spätwinter, früher abend

Den ganzen Tag gelesen und geschrieben. Das Tageslicht verschwindet draußen.

Milde Temperaturen umd ie 8, 9 Grad. Wolken aber trocken.
Zeit für das Fixie und wahllos durch den Stadt zu fahren auf der Suche nach Neuem und außergewöhnlichen. Am Weserstadium liegen noch die Glasscherben vom Spiel gestern. Der Wasserspiegel der Weser ist recht hoch und es sieht so aus als wenn der Weg am Ufer entlang bald geflutet wird.

An der Schlachte fahre ich auf die Teerhofbrücke, auch bekannt als die Brücke von der Nils Stolberg niemals sprang. Auf der anderen Seite der Weser, im ehemaligen Beluga HQ brennen noch die Lichter und oben in der Bar wird weiter gefeiert.

Rathaus, Neue Kunsthalle, dann zum Theatro. Hier stehen Sommer wie Winter die Tische draußen. Der gewöhnliche Bremer braucht nur einen Tick Wärme und schon setzt er sich draußen im Restaurant an einen Tisch.

Zurück nach Hause zum Abendessen, Tante Danielle gesehen mit den Kindern. Ihnen erklärt, was echt gemeine Omas sind.

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Eigenwillige Ästhetik

Dieses Video ist etwas eigenwillig von der Ästhetik her und Italo-Pop hat sich leider in den letzten dreissig Jahren seit Angelo Branduardi auch nicht gerade verbessert, aber: Am Ende sieht man tatsächlich ein Rad. Und ein gutes Video für Tage im Büro so wie heute. Die sportliche Bilanz für heute: Radfahren: ca. 7 km. Krafttraining: 70 km Bücherkisten schleppen (gefühlt). Beteiligt sein am Aufbau einer akademischenBibliothek habe ich mir leicht anders vorgestellt.

 

via Milano Fixed

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Fixierte 71km mit Eis

In Vorbereitung auf den längsten Ausritt auf einem Fixie, den ich nächstes Wochenende plane, bin ich dieses Wochenende den zweitlängsten gefahren. Aus Sicht der nächsten Woche.

Also wenn es noch icht verstanden sein sollte, ich bin noch nie 71 km an einem Stück auf einem Fixie gefahren wie heute. Ich schätze mein Union Fixie sehr, aber irgendwie hatte ich mir das mehr für die Stadt und den Weg zur Arbeit geplant. Radkurier Image und so. Ich, supercool, im Regen mit gelber Ortlieb Bike Messenger Tasche auf dem Rücken an der Weser lang. Alle finden mich toll, denke ich, versuche zu bremsen, habe vergessen, das an meinem Fixie keine Bremsen dran sind und lege mich volle Kanne hin. Direkt an der Weser. Eins zu Null für Nürnberg.

Nein, mein Fixie hat Bremsen und heute habe ich ihm zwei knallneue knallrote Continental GP4000 Reifen spendiert, die die knallschönen Veloflex Master 22ersetzten, die leider auch schon ziemlich hinüber sind. Den roten San Marco Concor Supercorsa Sattel hatte ich auch ganz gut wieder sauber bekommen und so machte ich mich erst einmal uf dem Weg zur Munte. da gab es dann zumindestens einige Fotogelegenheiten. Heute war das Wetter Sahne. Fast schon angenehm war, blauer Himmel mit gemalten Wölkchen und irgendwie lag Fühling, sich frisch verlieben und Eis essen in der Luft. Ich wollte eine meine Standardrunde an den Wümmewiesen bis Ritterhude und dann über Worpswede und Fischerhude nach Borgfeld fahren (die sogenannte Bremer Kulturrunde). Etwa 70 – 75 km lang, je nach Abkürzung und mit drei schweren Bergprüfungen, davon einer der Haut Categorie und zwei der 1.:

  • Autobahnbrücke am Platzhirsch, gefühlte 6m Höhendifferenz, ber leider fast ohne Anlauf von der Munte Seite
  • HC Aufstieg auf den Sandberg bei Worpswede, von Ritterhude/Osterholz kommend, zieht sich elendig lange und
  • Autobahnbrücke am Horner Freibad, fies, da meistens zum Abschluß von Kulturtouren

Für die ganz fiesen Berge in Ritter D’hudez, die mir Muckel einmal zeigte reicht so früh in der Saison die Kraft noch nicht. Die Idee war nicht so schnell zu fahren, also möglichst GA1 (was bei mir 136 – 144BPM entspricht), durchzuhalten und einen möglichst runden Tritt zu bekommen. Das ist nämlich das nervige an Fixies, da muß man immer treten, auch wenn man keine Lust hat. Wenn man das mal vergißt dann haut es einem von hinten die Pedale gegen den Unterschenkel und dann weiß man das wieder für länger.

Also ich fahre eine 52/18 Übersetzung und bei einem 700C Reifen, lege ich dann mit einer Umdrehung der Kurbel etwa 6,1 m zurück. Wenn ich dann genau 71 km gefahren bin, habe ich also genau 11.639 links und rechts getreten – da gibt es keine Pause und kein Pfuschen und kein Pardon.

Ich fuhr also zunächst Richtung Platzhirsch und dann den ersten Anstieg hoch, den man ja wegen vorheriger Überquerung der Straße in leicht genervter Zusatnd bei Null Kilometer/Stunde anfahren muß. Und außerdem war auch nch die Straße voll mit Radfahrer, von denen man nicht wußte ob sie angesichts der massiven Bergwelt vor ihnen schlapp machen und in den Platzhirsch einkehren, oder aber tapfer bis auf den Gipfel fahren. Es klappte aber ganz gut, ich bekam die Kiste bis über 30, hängte die Bremer Contadoren ab und mußte dann noch schneller auf dem Weg runter treten. Der Deich war voll mit Spaziergängern und Radfahrer, aber beim Dammsiel wurden es dann schon deutlich weniger. Jede Menge Rennradfahrer unterwegs, ich kannte aber keinen von denen. Dann bin ich weiter Richtung Ritterhude und Worpswede und wollte einmal ausprobieren ob man durch Moorhausen weiter nach Worpswede fahren kann. Da geht abe rnicht, weil: Dort ein riesengroßer, böser Hund steht der einem klar macht, daß man dort nicht weiterfahren soll und außerdem die Straße dort ohnehin endet. Egal. Die obligatorischen Photos an der SOS Landschaftsstation. Ein Rennradfahrer überholte mich, ich ließ mir das erstens nicht bieten udn zweitens ihn stehen.

Also weiter die K11 nach Worpswede und dann begann schon der schwerste Anstieg auf der heutigen Tour, hinauf zum Col de Sable. Mein Puls lag bei gefühlten 240 (in echt jedoch bei 174) als ich mich aus der aerodynamischen Anfahrtsposition am Ortsschild nach oben schmiß und in einen langen, rhythmischen Wiegetritt überging. Die 30er Geschwindigkeit konnte ich so gerade halten und links und rechts am Wegesrand zischten fast unkenntlich die Gesichter kunstbeflissener Spaziergänger an mir vorbei. Bald hatte ich es geschafft, noch einmal volle Pulle und schon rollte ich wieder auf der anderen Siete runter, bevor der zweite, leichtere Anstieg auf der L153 Richtung Mooringen begann.

Dann gin es wieter über diese total langweiligen, ereignislosen Straßen nach Worpshausen, Heidberg und Fischerhude. Und dort hatte zu meiner großen Freunde und Überraschung das Eiscafe Lindenlaub auf. Brmer, die von Temperaturen um die 9 Grad aus dem Winterschlaf gerissen wurden, rieben sich die Augen und kauften ihren Kindern ein Eis. „Mozartkugel“ war alle, aber Haselnuss und Amarena schmeckten ganz hervorragend, zumal ich deutlich in Gefahr lief auf dem Hungerast nach Hause zu fahren.  Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nämlich schon 4 bis 5 Stunden nichts gegessen und von der Wasserflasche alleine bewegen sich die Muskeln auch nicht.

Dann ging es am Wald entlang auf dem üblichen Weg nach Borgfeld. Die Landschaft hatte sich mit Beginn des Frühfrühlings (Spätwinter) seit letzter Woche ganz schön verändert. Das Eis von den Wiesen war fast völlig verschwunden und an einigen Stellen war auch das Wasser wieder komplett abgelaufen. Man vergleiche dies mit letzter Woche, aufgenommen an der Wümme-Wulff-Brücke.

Dann nur noch einige wenige weitere Kilometer bis nach Hause. Aber halt, da ist ja noch der Anstieg am Horner Freibad. Zuviele Radler unterwegs, keine Chance dort zu beschleunigen, sehr bescheidene erformance. Nach 71 km und 2:40 Stunden wieder zurück zu Hause und noch nicht einmal sooooo angetrengt. Es war aber trotzdem anstrengend. Vielleicht verblasst der Grad der Anstrengungen nur deshalb, weil die schwerste Prüfung des Tages noch vor mir lag: Deutsch lernen mit meinem pubertierenden Sohn.

Das Union Fixie fuhr sich gut, mit den Conti Reifen muß ich mir auch keine Sorgen wegen einem Platten machen. Dsa Teil ist estaunlich bequem, der San Marco Sattel ist erträglich und auch der 3ttt Gimondi Lenker, der ja eine Kreuzung zwischen einem normalen Rennradlenker und einem Bahnlenker ist, fährt sich erstaunlich gut. Da Union ist wesentlich bequemer als das Chesini. Ich muß unbedingt herausfinden warum. Es steht also einer 100km Ausfahrt mit dem Teil am nächsten Wochenende nichts im Wege. Wer fährt mit?

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Bottecchia: Da steh‘ ich nun und was nun?

Hm, hier fehlen die Ideen.

Eigentlich ein sehr schöner Heizkörper, Danfoss, Modell DZT-243/L mit 1,5 zoll Gewinde und Regelthermostat von 1998 (das mit den rückseitigen Herzmuffen).

Noch. Also jedenfalls weiß ich immer noch nicht, was ich mit diesem sehr günstig eingekauften Bottecchia machen soll. Ich emien die Farbe ist ja irgendwie die Farbe meiner späten Jugend. Aber da ist noch das Orginal Lenkerband drauf, mit dieser fiesen Abstufung von Pervers-Lila nach Knatschig Neongelb. Und die Komponenten sind wahrscheinlich noch orginal, aber trotzdem ein wilder Mix von Shimano, Suntour und Modolo.

Also her mit den guten Ideen, bitte.

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In den Wümmewiesen heute

Die Sonne schien, der Himmel war blau und das im Februar und in Bremen. Also in der Mittagspause raus und in Jeans auf das Fixie und ab in die Wümmewiesen.

Diese Gelegenheiten sind einfach zu selten um sie verstreichen zu lassen. Und die Wümmewiesen in Spätwinter (oder heisst das Frühfrühling?)  gehören zu den sehenswerten Landschaftstechnischen Sehenswürdigkeiten rund um Bremen. Ehrlich gesagt habe ich noch keine anderen entdeckt.

Nur 21 km gefahren, aber auf den Wegen durch die Wiesen die rechts und links geflutet waren war es sehr schön. Das Eis ist nun weg und die ersten Vögel, Enten und Schwäne sind da. eine Krähe durfte da nicht fehlen. Ein paar Spaziergänger mit Ferngläsern.

Mit dem Union Fixie macht es auch nach wie vor sehr viel Spaß. Mizt kaum einem andren rad hatte ich bislang soviel Spaß. Na ja, das Panasonic, das Cannondale, das Cervelo, das blaue Olmo, das Canyon  und ein paar andere waren auch nicht schlecht. Das regelmässige Treten scheint irgendwie sinnvoll zu sein und hilft beim Training.  Sag ich mal.

Am Wochenende habe ich mich schweren Herzens vond em roten Veloflex Hinterradreifen getrennt. VOm Design her sind die Veloflex Master reifen die schönsten die ich kenne. Leider sind sie wahnsinnig schwer aufzuziehen und gehen auch Lichtgeschwindigkeitsschnell kaputt. OK, es ist auch nicht so eine gute Idee 10 km auf einem platten Reifen zu fahren, aber hey, ein Continental Grund Prix 4000 hätte das klaglos überstanden. Jetzt ist erst einmal ein alter und billiger Schwalbe Blizzard aus der Archiv drauf. Bald folgen neue Contis in rot.

Zurück zur Arbeit anch einer Stunde. Frisch weitergewurstelt. Sehr angenehmer Tag.

Tja, keine Schnellspanner eben.

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SOS 74 KM Tour

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Äh – ist es möglich, dasß ich dieses Jahr noch kaum gefahren bin? OK, zweimal bin ich raus und zurück zur Jacobs Universität, einmal sogar auf dem Union Fixie. Aber sonst?

Der Winter war lang und unangenhem, aber als ich heute morgen aufwachte, und dann nach facebook, ebay, Rennradforum, Kicker, Spiegel Online; Google Reader endlich das Bett verließ und aus dem Fenster schaute, da schaute ich auf einen strahlend blauen Himmel. Auf denselben Himmel schaute vielleicht 300km weiter östlich ein Mann, der eine halbe Stunde später dann nicht mehr Bundespräsident war. Ich habe keine sonderlichen Sympathien für Christian Wulff, aber die Forderungen die heute an Managern und Politikern in leitenden Positionen gestellt werden sind schlecht mit der Transparenz dieser Personen im Zeitalter des Internets zu vereinbaren. Zum Glück habe ich meine Jugend in einer Zeit verbracht, als es noch kein Internet gab. Infolgedessen hatte ich keine Gelegenheit auf Facebook zu postern, dass ich grade Steine auf Polizeiautos warf, oder zu twittern, dass ich total bekifft stundenlang vor einer roten Ampel im Auto gewartet habe, um festzustellen, dass es sich um das rote Licht einer Bar handelte. Und ich konnte auch nicht twittern, dass ein zehnjähriges Mädhcne in unserer Punkband „I’m not able to fuck the table“ singen musste, ohne dass es die Eltern wußten. Nicht, dass ich irgendetwas von dem auch tatsächlich getan hätte. Aber wenn ich es ohnehin verkündet hätte, dann hätte es irgendwann einmal jemand gefunden und dann wäre ich heute nicht da wo ich bin. Das schlimmste an Offenbahrung was ich sonst in meinem Leben tun mußte war ein AIDS Test für die Position des COO bei Tyco in Japan.

In noch extremeren Maße gilt dies vermutlich für die Bundespräsidenten der Vergangenheit: Karl Carstens – war der nicht in der SS? Heinrich Lübke, sagte der nicht u.a. „Sie können sich vorstellen, dass ich kange nicht mehr in einer Schule gewesen bin. Das geistige Niveau ist dann natürlich entsprechend gesunken.“ Wie lange hätten die denn im Amte des Bundespräsidenten überlebt, wenn deren Jugend und Reifung lückenlos im Netz verfügbar wäre? Es häte sich vermutlich nur um Stunden gehandelt.

Ansonsten: Ich tippe einmal auf Gauck, den Kandidaten der Herzen. Oder Otto Rehagel, wenn der ohenhin in Berlin weilen sollte schafft der auch mit 73 Jahren noch zwei Jobs.

Aber all das wusste ich noch nicht, als ich mich auf das Rad schwang. Ich hatte mir für heute das blaue Chesini Gran Premio ausgesucht, das ich angeglich für meinen Sohn gebaut hatte. Zunächst einmal musste ich das Hinterrad austauschen, da ich gestern mal wieder einen Platten habe. DAs nervt aber jetzt ganz gewaltig, Platten am laufenden Band. Keine Ahnung wieviel Schläuche ich schon in dieser Saison verbraucht habe. Außerdem habe ich noch die SKS Race Blades Schutzbleche montiert. Das war ein wenig frimmelig, da unter dem Unterrohr fast kein Platz ist und der Schaltzugegenhalter dort nervt. Und der Geschwindigkeitssensor stört auch ein wenig. Aber dann ging es schon los, erst raus Richtung Uni und dann weiter über den Lehster Deich an der Wümme entlang nach Norden. Der Pulsmesser spinnte mal wieder und fiel dann ganz aus. Aber trotzdem war ich nicht gut in Form, auch wenn es voll gegen den Wind ging. Nach ca 45 Minuten war ich an der Straße nach Ritterhude und bog ab in Richtung Worpswede. Das ging jetzt schon viel besser und zackiger mit dem Wind im Rücken, aber das Chesini ist für den Oberkörper irgendwie unbequem. Ich habe auf der Fahrt x-mal die Position gewechselt, aber es tat immer irgendwo schnell weh. Ich denke ja immer noch, dass der Vorbau zu lang ist und will mir etwas ganz kirzes von Nitto kaufen, aber ich glaube ich sollte erst einmal meine Rahmen vermessen und analysieren um eine endgültige aussage treffen zu können. Ja, aber es kauft sich ja so leicht und schön.

Am SOS Landschaftsnotruf machte ich eine kurze Pause und ein paar Photos. Dann ging es auf der üblichen Runde weiter nach Worspswede, Worpshausen, Quelkorn und Fischerhude. Soweit so gut. Dann gegen den Wind weiter nach Borgfeld. Normalerweise ist diese Runde voll langweilig und ätzend, vor allem das Stück zwischen Heideberg (?) und Quelkorn. Abe rich wollte das einfach einmal fahren um ein Gefühl für die Länge und die Zeit dafür zu bekommen. Es waren auch nicht viele Radfahrer unterwegs – jedenfalls so super Profis so wie ich!

Das letzte Stück nach Borgfeld rein gegen den Wind war schon ein wenig quälend. Aber der Anblick krakellierender Eisflächen rechts und links auf den Wiesen entschädigte ein wenig für die Mühe. Die Borgfelser Wümme Brücke, nunauch bekannt unter dem Namen „Wümme-Wulff-Brücke“ war für den Verkehr offen und konnte ohne Anlegen von Schwimmflügelchen überquert werden. Und es war ja nun auch nicht mehr so weit bis nach Hause. Nach 74 km und 2:44 hr war ich da. Schöner Trip zu Beginn des Jahres. Im Februar.

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Winter Grime

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Chesini Storm Trooper

New bike for my son Henri.
Almost ready. Will replace his wonderful size 52 green Giant bike. HIs is now almost as tall as I am. As a front derailleur ist just a waste of money and additional weight in Bremen I connected instead a storm bell to the left STI lever. Always wanted to have one when I was a boy.

It works wonderful, when you shift the bell starts to become very noisy. This one commands respect on the streets of Bremen.

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Autumn in Germany

It is already getting cold in Bremen. And much to my surprise, there is even the occasional scrub of Kosmos blooming on the sides of the streets.

I took the Canyon out for a fast ride on Friday evening. Very fast indeed, only 2:07 hr for the usual 70 km loop along the Wuemme to Worpswede and Fischerhude and back. My shape was „ma ma“ but I could draft behind several tractors bringing in the hay and finally I was behind a scooter (small numberplate, speed limited to 40 km-hr theoretically) for almost 8 km.

On Saturday I was too busy building up the new bikes. Yes, the plural is correct as I am working on the Union Single Speed as well as on a new Kotter frame that I am going to built up for a friend of mine, currently working in Saudi-Arabia.

The steel frame was made by Kotter, a company from the South of Germany for their own racing team. The frame was chromed first and then painted with a thin layer of lilac paint, so that the chrome is shining through the paintlayer from underneath. It is hard to see the real beauty of the frame on a photo – one has to see the frame on a nice autumn day outside in the sun. This called „Chromovelato“ in Italian.

I also decided to sell my Gazelle winter bike. The new blue Olmo works very well with removable mud guards and I really don/t need two winter bikes. In case you are interested:

It is a Gazelle Champion Mondial A Frame model from 1979 with serial number 3237 359. Framesize is 60 cm, made of Reynolds 530 tubing. – Sorry Hiroshi, Sorry Tom you are out. You can see the frame in the original Gazelle catalog from 1982 on Page 13 on the top. I upgraded the components, now there is a super-light Suntour Cyclone Mk. II rear derailleur attached, plus new bar tape, new wiring and and and. Should be ready to run and be misused in the winter. 320 Euro plus shipping if you like.

On Sunday I felt the first onslaught of German virus on my body and since today I am finally confined to the house. The good thing about being sick is, that it takes away the pressure of all operational issues in normal life (clean up the garden, help daughter with her homework, fight about money wisely spend on bike components with the wife, scold wife about money uselessly spend on figure skating dresses – same wife by the way). Instead one can lean back and think about the strategic things in life, provided that the headache are not to big and the nose is not running faster than the supply of tissues will last:

So, this will be one of my last post on the Positivo Espresso blog. In the last weeks I have set up a new blog in German which will be much more handy when communicating with the other cycling guys in Bremen. Once it is completely ready for launch a will let you know.

As a kind of farewell gift David and me have published some excerpts from the „Great Kanto Cycling Book“ I was writing with the help of Phil and Thomas from TCC in 2009. The original idea was to publish it as a book, but nobody was interested to pick up the threads in Japan and I was too busy organiszing my new life in Germany.

So instead of leaving it in the drawer to rot, David and me decided to make the content public. Perhaps somebody else would like to add or comment on some of the pages – plaese feel free to do so.

To see the Positivo Espresso blog growing from 0 to almost 60.000 hits has been a great pleasure. However, most of these hits had been made when I was already in Germany. So I believe it is would be better to set up something similar in Germany again before hanging on too long with the original site.

While blogging on a separate site, I still feel as a member of the Positivo Espresso Original Core Team (PEOCP) and I will continue to stay in contact and ride together with all of you. Actually most likely I will ride together with Stephen on Mallorca in two weeks time.
Read all about it … later and elsewhere.

So long and thanks for all the fish.

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Olmo Evolution One

Well, today is my birthday. Thank you David & Ludwig for your good wishes. I took half a day off from work and my new white Olmo out on a longer ride in splendid autumn weather as a kind of birthday present to myself.

After fiddling and tweaking for weeks on the white Olmo I feel now very good with the (almost) final result. The original idea was to built up a Eighties aerodynamic craze bike (a good example is here) with „aero dynamic brakes“, slim seat post, shifters on top of the down tube, internal cable routing, Recessed spoke holes on the hub and a complete Shimano 600 AX group.

Although I am now the owner of a complete 600 AX group set, I encountered some problems: First, the Olmo frame doesn’t provide for shift cable routing on top of the chain stays. This used to be the standard for older frames, but this Olmo frame is just too new.

And second, the Shimano 600 AX crank set with 1“ pedal connectors isn‘ really a thing of great beauty. I gave up on this idea and as I had already bought Campagnolo Super Record brake levers with Olmo pantographs I thought it would be nice to buy some Campa parts for the drive train as well.

The Olmo is now equipped with a Super Record front derailleur and a Gran Sport rear derailleur as well as a Gran Sport crank set. Gears are shifted by Shimano 600EX Arabesque frame shifters, friction type which I believe are the most beautiful baroque shifters ever made.

One problem I always encounter with friction shifters is, that the threads in the braze-on adaptors are worn out so that the screws to connect the shifters to cannot be tighten hard enough. Friction shifters work with … friction …. so the tighter they are screwed on, the more friction can be provided. If there isn’t enough friction available, they tend to slip and this results in unintended gear shifting. The original M5 screws from Shimano are not long enough so that they interact only with a few convolutions. I bought some cheaper screws which do not look as fancy but do the job. But I wonder if there is any better solution?

There are a few things left to be done: I will give up on the aerodynamic idea in terms of bottle holder and buy a nice, old looking bottle holder for standard bottles. I also need to think about the cable routing for the rear derailleur again. And finally I would like to have rubber hoods for the Super Record brake levers. But as vintage spare parts they sell at 40$ a piece if at all.

The Olmo rides beautiful. It is fast and accelerates well. I had no problems to keep up with modern racing bikes on the Wümme trail. I had to get used to ride on the lower part of the handle bar only. With the track style handle bar it’s almost impossible to have the hands on the upper part. It is certainly not possible to brake with the hands on the upper part. At first I had some pain in my back but now I got used to it. It is also new again to get used to clip pedals but now I can fairly quickly get in and out of the clip pedals. The braking performance isn’t good at all but it is enough for standard situations.

This is a nice bike to ride distances of 50 – 100 km. More than that will be painful. I can also use It for commuting to work.

Having spend all this words of praise or my new white Olmo I need to add that I am currently working on two new bikes:

This is the basis for the first Fixie bicycle I am going to built:

And a good friend from Japan-days asked my to built up an old Cinelli bike for him. This will keep me busy during the long winter months in Bremen.

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