Monatsarchiv: Februar 2012

Milo

Vermutlich vesteht das hier keiner unter Vierzig und der in seiner Jugend etwas mit Punk zu tun hatte. Oh Gott, die Descendents, Wie habe ich sie geliebt und geglaubt, das sie die Welt verändern würden.

 

 

 

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Variationen eines altbekannten Themas

via Trackosaurusrex

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London Velodrome

Gutaussehend und schnell.

Was mir besonders gut gefällt ist, daß die Form und das Material der Hülle des Gebäudes sich an die Form der Bahn anlehnt. Man könnte meinen, dass das Rennen auf der Innenseite der äußeren Holzbeplankung stattfindet.

Ssssssschnell ist das Teil wohl auch, denn bei dem UCI Track Event in diesem Monat wurden einige neue Weltrekorde aufgestellt.

Ich bin Anfang März inLondon und hoffe, daß ich die Gelegemheit haben werde mir das Velodrome anzusehen. Es wäere wirklich toll dort auch einmal zu fahren, was, wenn ich richtig verstanden habe, nach den Olmpischen Spielen in London auch möglich sein soll. Bisher bin ich nur auf den 333m Keirin Bahnen in Saitama und Kawsaki unterwegs gewesen. Indoor mit steileren Kurven wäre etwas neues.

Diese Bahn wurde übrigens nicht von Schürmann entworden, die sonst wohl so ziemlich alles in der Welt in dieser Hinsicht bauen.

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Lieven’s Union Fixie

Irgendwie durch die Zufälle des WWW bin ich an Lieven gekommen und Lieven an mich. Er hat ein Union. Ich habe auch eins.

Lieven hatte mich angeschrieben als ich einen Post über den Aufbau des Union Fixies aufd em Positivo Espresso Blog gestellt hatte. Er hatte auch eines gekauft und wollte wissen, wie man dies nun als Fixie umbaut. Îch hatte meinen Union Rahmen über das Rennrad-News Forum bekommen, von einem Typ namens Reisberg. Als der Rahmen dann bei mir zu Haus ankam hatte er an der Kettenstrebe einen Aufkleber des Händlers der den Rahmen verkauft hatte: Jan Verdos aus Den Helder – genau wie meine Gazelle.

Die Geschicht dieser Union Rennrahmen ist ganz interessant. Union war neben Gazelle und Batavus, einer der drei großen Radhersteller in Holland. Sie machten hauptsächlich Hollandräder. Nun, das ist keine Überraschung. Irgendwann einmal hatte die dann in den Siebzigern ein Rennteam. Das konnte ja nun nicht auf Hollandrädern fahren, also wurde Gianni Motta in Italien beauftragt die Rahmen dafür herzustellen. Als es denn eine Replikaserie gab, wurden die Rahmend ann zunächst von Gianni Motta geliefert, später aber dann von Union in Holland selber gebaut. So weit istd ie Legende, die man auf dem www recherchieren kann.

Das Union von Lieven sah im Orginalzustand auch gar nicht schlecht aus.

Lieven wollte es aber dann gerne in ein Fixie mit Bullhornlenker umbauen. Ich habe damit ja auch schon einige Erfahrungen und versuchte ihm so gut wie möglich zu helfen. Ich bin sehr gespannt wie der Aufbau weiter geht und wie sich das fertige Rad dann fährt. Viel Glück, Lieven.

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Sattel San Marco Concor Supercorsa

Auf meinem Union Fixie benutze ich einen San Marco Concor Supercorsa Sattel.

Kein Orginal, denn den gibt es ja jetzt wieder zu kaufen. Den Sattel gibt es schon elend lange, seit den späten Siebzigern und in vielen schönen Designs und Farben der Satteldecke. Er sieht meiner Ansicht nach auch wesentlich besser aus als der San Marco Rolls, ein anderer Klassiker. Und der Pappkarton in dem er geliefert wird ist wunderbar, in diesem bewahre ich mein gesamtes Werkzeug und Teile für die Herstellung von Laufrädern auf.

Ich habe den Concor in Rot. Die Farbe rot ist neben diesem Siebziger Blassblau die beherrschende Farbe meines Union Fixies. Das Material des Sasttels ist Wildleder. Leider hat das die Eigenschaft Dreck magisch anzuziehen. Man stellt den Sattel in die Küche und nachher sieht aus da auswie geleckt und der Sattel ist voll verhunzt.

So sah der Concor aus, als er noch ganz neu war.

Und nach ein paar Monaten fahren, zugebenermaßen bei jedem Wetter in Bremen durch den Winter sieht es nun so aus.

Genau, die Sattelstütze ist anders, Schöner. Aber das ist nicht der springende Punkt. Der Sattel ist total dunkel geworden. Ich habe heute einmal versucht ihn vorsichtig mit Wasser und Seife zu waschen. Das hat ein wenig gebracht (im wesentlichen hat es den Schlutz leichmässig über den gesamten Sattel verteilt), aber nicht viel.

Also, hat irgendjemand eine Ahnung wie man so einen Sattel reinigen kann? Bei Wildlederschuhen gibt es doch so einen Trick, mit Wasserdampf, glaube ich. Ode rmuß ich mich einfach in mein Schicksal fügen?

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Plus : + : Continental GP4000 Reifen

Ich weiß nicht, ob dies die besten Reifen der Welt sind, aber es sind die besten die ich je hatte.

Diese Reifen haben eine Menge Vorteile, die sich in einem einzigen Blogbeitrag gar nicht aufzählen lassen. Aber ich will gerne versuchen, wenigstens einmal anzufangen. Zunächst einmal sind es runde Reifen, die auf die Laufradgröße 700 passen. Ja,ja, alles selbstverständlich. Von wegen! Letztens habe ich mir ein paat Veloflex Master 22 in rot bestellt (weil das sind nun wirklich die schönsten Reifen der Welt). Um den Menschen das Leben schwer zu machen steht in de Gebrauchsansweisung, dass man auf keinen Fall Werkzeug benutzen sollte um die Reifen auf die Felgen zu ziehen. Wer das schafft, dem schenke ich paar Contis, ehrlich. Mir war es fast ncht möglich die Reifen mit Werzeug auf die Felge zu hieven. Das war etwa, als wenn man einen 24er Reifen auf eine 26er Felge bringen will. Oder vielleicht bin ich auch einfach nur zu doof dazu, denn Veloflex sind ja die Reifen der Profis. Leider hatte mein Veloflex auch ständig Platte. Und nach 500 km war er dann hinten komplett kaputt. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu doof zum fahren. Denn Veloflex sind ja die Reifen der ganz Großen. Ist aber egal, denn der Reifen sieht toll aus. Wie er jetzt so neben Kartoffelschalen und Speiseresten in der Tonne liegt.

Und den Continental GP4000 kann man falten. Ja klar, selbstverständlich. Aber letztens kam ein Pakt mit Michelin Dynamic Reifen. Das ist meine Standardwahl bei Klassikern, denn die sind billig, zuverlässig und mit brauner und weißer Flanke erhätlich. Jedenfalls kann man die nicht falten udn so hatte ich wieder so einen riesigen Karton bei mir zuhause den ich entsorgen mußte. Und der natülich prompt meiner Frau auffiel: „Was hast Du da wieder gekauft?“ Also, gefaltete Reifen lassen sich besser in die Werkstatt schmuggeln.

Total toll finde ich auch diese weißen Gummibändchen mit denen die Reifen zusammengebunden werden. Diese werden aus extraleichtem Material hergestellt und halten mehr Torsionsspannung aus als Edelstahl von Mittal. Und das Geheimnis des Schleifenbindens wird von der Mutter auf die Tochter vererbt, die diese Arbeit bei Contin in der Fabrik ausführt (Ich wollte jetzt hier gerne das Bild von diesen furchterregenden Frauen aus der Contiwerbung einfügen – Muttis in schwarz und Orange – kann das aber nicht auf dem Web finden. Wenn es jemand hat bitte melden,d ann gib es hier mehr zum schauen und weniger zum lesen).

Zum Schluß muß ich noch sagen,d ass es diese Reifen in sehr schönen, kräftigen Farben gibt, von denen mir früher das Contigelb sehr gut gefallen hat. Das war allerdings in meiner orangen Phase (2008 bis 2011). Das Design ist aber trotzdem nicht ganz so schön wie bei den Velofex Reifen, trotz der deutschen Flagge! Die Contis wirken nicht so filligran – das ist irgendwie wie der Unterschied zwischen einem pulver-beschichteten und lackierten Rahmen.

Und ganz zum Schluß muß ich auch noch schreiben, dass die Contis lange halten und sehr selten platten. Als wenn das irgendwie wichtig wäre. Ach ja, und Ludwig schwört auch auf sie.

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Bijoux pour les femmes

via ravito

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Pure Guts Ladies

via 100 copies.

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PLUS : + : Ostrich Transporttasche

Ab und an kann man von A nach B leider nicht mit dem Rad fahren, sondern muß die Strecke mit anderen Verkehrsmitteln zurücklegen. Da ist eine Transporttasche praktisch.

Ich wußte so eine Tasche besonders in Japan zu schätzen, da es dort nicht erlaubt ist Räder „as is“ in der Bahn mitzunehmen. Anfang der Neunziger hatte ich mir, ohne groß darübr nachzudenken, eine blaue Ostrich Tasche bei Tokyu Hands in Shibuya gekauft. Diese besitze ich heute noch – ein großartiges Teil.

Damit habe ich quasi alle meine Räder (Bemerkung: nach dem 29. und vor dem 48. Lebensjahr) transportiert: Im Zug, im Auto, im Flugzeug nach Europa und zu den Inseln Japans – nie ista ich nur irgendetwas passiert. Irgendwann einmal habe ich mir eine zweite, graue Tasche gekauft, weil die blaue doch ein paar Löcher bekam. Aber ich benutze die blaue Tasche heute noch, wenn ich ein Rad besonders gut verpacken will (Ryanair von  Bremen nach Malle!)  und ich das dann doppelt einschlage.

Diese Ostrich Tasche wird von der Firma Azuma Sangyo in Japan hergestellt. Auf der (japanischen) website gibt es einen Katalog den man anklicken und darin blättern kann. Ich galube, ich habe das Modell Road 320. Und auf Youtube gibt es ein Video, ebenfalls auf japanisch, as zeigt wie man die Tasche benutzt. Das Teil heißt RINKO BAG auf japanisch, Rinko ist ein Kosenamen for ein rad.

Für einen RH60 Rahmen reicht die Tasche gerade noch, darüber wird es ein wenig schwierig. Bei den meisten Transporten habe ich das Rad nicht so elaborat eingepackt, wie das im Video gezeigt wird. Meistens brauchte ich dafür aber dann auch deutlich weniger als zehn Minuten bis alles verpackt und gut verstaut war.

Die Ostrich Tache war wirklich eine guet Anschaffung von der ich sehr profitiert habe über die Zeit.

 

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PLUS : + : Toppeak Satteltaschen.

Ich fahre eine Menge Räder und habe eine Menge Platten.

Daher fahre ich, abgesehen von den 3,5 km zur Arbeit und selbst die ungern, nie ohne Werkzeug raus. Auf dem TCC Blog gabe es einmal eine interessante Diskussion, was alles in eine Satteltasche hereingehört. Irgendwo auf dem Positivo Espresso Blog steht auch noch mehr dazu, kann das aber nicht finden. Latexhandschuhe – also wirklich! Also ich brauche eine Satteltasche, in die ich die folgenden Dinge aufbewahren kann:

  • Ein Ersatzschlauch, bevorzugt Continental Race Presta 42 mm da billig und zuverlässig
  • Zwei Reifenheber, aus Plastik damit die Felge nicht beschädigt wird und vorne dünn damit man unter den Draht kommt. Am besten noch mit einer Aussaprung um diese in eine Specih zu klemmen
  • Minitool. Entweder irgendeins, Hauptsache ein paar Hex Schlüssel sind dabei oder ein Minitool von Rose mit Speichenschlüssel. Hat leider den nachteil, dass man nicht viel Drehmoment aufbringen kann. Verstellen der Sattelstütze ist damit quasi unmöglich.
  • CO2 Ventil und Kartusche. eigentlich nur am Rennrad. Benutze ich ohnehin nie, da ich meistens eine Minipumpe dabei habe.
  • Flicken für den Schlauch. Panasonic sind transparent mit aufgebrachtem Kleber, so als Quick Fix für den absoluten Notfall.
  • Ventilverlängerung. Also für den Fall das ich Felgen mit Hochprofil faher und das 42mm am Ersatzschlauch nicht ausreicht.
  • Kleiner Geldschein für den Notfall. Also wenn der Reifen ein Loch hat kann man den zwischen Reifen und Schlauch gefaltet plazieren.

Das ist also die Standardausstattung. Dafür benutze ich eine Toppeak Aero Wedge Pack DX Small, für den ich hier gerne hemmungslos Reklame machen möchte. Warum?

  • Das Teil ist nicht wahnsinnig teuer. Sogar billiger als ein Tune Wasserträger hat man hat mehr Spaß damit.
  • Es passt alles rein und es sieht gut aus, passt vom Design zu jedem Rad irgendwie.
  • Es hat einen großen Stauraum und einen weiteren kleinen, flachen mit getrenntem Reißverschluß. Dahin kommen die sensiblen, kleinen Teile, damit die nicht kaputt gehen und beim aufmachen ins Grass fallen, wo man sie in der Regel dann nicht findet wenn sie am dringendsten gebraucht werden
  • Das Ding wird mit einem Adapter am Sattel befestigt. Das hat den großen Vorteil, dass man es sehr schnell entfernen kann. das muß man erstens, wenn man ein Rad in Bremen irgendwo in der Öffentlichkeit stehen läßt. Dann hat man wenigstens die Satteltasche, wenn man nach einer Stunde anstehen beim Bäcker zurück kommt. Und zweitens kann man den Satteladapter auch einzeln kaufen, an alle seine anderen Räder pappen und so braucht man nur eine Tasche mit Inhalt, die man von Rad zu Rad mitnimmt. Der Adapter hat aber leider den Nachteil, dass er nicht an jeden Sattel passt.
  • Das größere Modell „Medium“ passt auch auf den gleichn Adapter. Das benutze ich dann für längere Touren, wenn ich Geld, Schlüssel und sogar Windjacke noch darin verstauen möchte.
  •  Das Ding hat einen reflektierenden Streifen und zudem ein Band, in dem man einfach ein Rücklicht stecken kann.

Also, ich kann ja wirklich nicht behaupten, dass ich schon alle Satteltaschen dieser Welt ausprobiert habe, aber diese ist wirklich gut, billig und praktisch. Und ich freue mich jedesmal darüber, wenn ich das Rad irgendwo abstelle.

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